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Beitrag vom 2. Januar 2012 | Rubrik: Literarisches Leben

Die besten Wünsche für 2012 mit unserem literarischen Jahresrückblick 2011!

Collage: Das Jahr 2011 im BildDas Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, friedvolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2012!

Anders als andere blicken wir erst auf das vergangene Jahr zurück, wenn es wirklich vorbei ist.

Daher lesen Sie heute unseren ganz persönlichen Jahresrückblick 2011.

Wir waren unterwegs, am Wörthersee und wo die Löwen weinen, lieben den schimmernden Dunst, testen die Welt der Bücher, betwittern Hölderlin und helfen Selbstverlegern bei der Titelwahl.

Januar

Wir beginnen das Jahr mit einem Hinweis auf unser Video zum Krisenjahr 2009. Damals hatten wir unter satirischer Flagge eine Bibelstelle aus der Offenbarung des Johannes vertont.

Zwischenzeitlich wurde das Video über 100.000 Mal angesehen, und uns scheint es, dass seither jedes Jahr zum Krisenjahr ausgerufen wird, was auf Dauer auch langweilig wird.

Interessanter ist da die Liste französischer Lieblingsautoren, die wir als Ergebnis einer Verlosungsaktion präsentieren.

Das Jahr sollte von einer Datenschutzdebatte geprägt sein. Daher wurde ein älterer Beitrag aus dem Jahre 2010 auch im Jahre 2011 mit am häufigsten abgerufen: »Totalüberwachung: Welche Gefahren der ›Gefällt mir‹-Button von Facebook birgt«. Doch im Januar stand Facebook noch nicht so sehr in der Kritik, sondern die kostenlose Auswertungssoftware Google-Analytics. Durch die Anonymisierung der IP-Adressen hat Google auf die Vorwürfe von Datenschützern reagiert, und Google-Analytics kann trotz der strengen deutschen Datenschutzrichtlinien legal eingesetzt werden.

Bildbände im Lager des KonkursbuchverlagsWir zeigen bereits am Jahresanfang, welche persönlichen Nutzerdaten man mit einer sogenannten Facebook-App abgreifen kann. Ein ehemaliger Buchclub nutzt den Namen eines Bestseller-Autors, um für einen Fortsetzungsroman zu werben.

Als wir an diesem Beispiel schildern, was eigentlich jeder im Kleingedruckten von Facebook nachlesen kann, werden die Entwickler böse und drohen uns mit juristischen Konsequenzen. Was man da alles an persönlichen Daten von Facebook-Nutzern erhält, will man lieber verschweigen.

Ein kleines Büchlein macht Werbung für das gedruckte Buch, das in diesem Jahr vom digitalen Bruder E-Book minimal verdrängt wurde. Doch nachwievor zählt der Inhalt. Dieser wiederum ist beim Konkursbuchverlag meist erotisch. Cornelia Lotter hat für uns den Verlag in Tübingen besucht, der im Jahr 2011 erstaunlicherweise den »baden-württembergische Landespreis für literarisch ambitionierte kleinere Verlage« erhalten hat. Und das wohlgemerkt noch unter der CDU-Regierung!

Februar

Der Film »POLL« erinnert an die vergessene Lyrikerin Oda Schaefer, was uns eine Liste unvergessener Lyrikerinnen beschert.

Auch dieser Screenshot einer Content-Agentur ist erfundenFür weitaus mehr Aufsehen sorgt der Beitrag einer anonymen Lohnschreiberin, die für wenig Cent so ziemlich alles erfindet, was man im Internet so an Texten braucht: Produktbewertungen, Forenartikel, Fachaufsätze und Leserrezensionen für Buchportale. Plötzlich wird vielen klar, dass man im Netz nicht alles glauben sollte.

Und plötzlich wird gemunkelt, dass auch der Verteidigungsminister vielleicht einen billigen Lohnschreiber engagiert hat, der ihm die Doktorarbeit zusammengeschustert habe. So scheint es denen zu ergehen, die nur Dumping-Löhne zahlen.

Szene aus dem Zeichentrickfilm von Karel Zeman nach dem Jugendbuch von Otfried PreußlerEin Meisterwerk der Trickfilmkunst ist endlich auf DVD erhältlich: Karel Zemans legendäre und gruselige Zeichentrickfassung von Otfried Preußlers »Krabat« aus dem Jahre 1977. Damals wurde der Erzähler von Christian Brückner gesprochen, den wir als Webradio-Sprecher anlässlich Thomas Glavinic’ Roman »Lisa« ins Internet bringen.

Das literaturcafe.de übersetzt die praktische App für Vielleser »Read More« ins Deutsche. Die Anwendung für iPhone und iPad hilft, eine Übersicht über den eigenen Lesekonsum zu gewinnen und schätzt, wie lange man noch an einem Buch lesen wird.

In Kooperation mit dem Theiss Verlag startet ein 17-teiliger Interview Podcast zu Heinrich Steinfests Stuttgart-21-Krimi »Wo die Löwen weinen«. Zusammen mit dem Autor wandern wir durch Stuttgart.

Und es herrscht große Freude in der literaturcafe.de-Redaktion: Die internationale Verlegerzeitschrift Publishing Perspectives zählt uns zu »Germany’s Best Book Sites«. Wow!

März

Anni Friesinger, Marianne Timmer. Foto aus dem Bildband "Auge in Auge". Foto: Thomas Kettner

Aus dem Bildband »Auge in Auge«. Foto: Thomas Kettner

Noch weiß niemand, dass einen Monat später Amazon seinen deutschen Kindle-E-Book-Laden online eröffnen wird. In einem Gastbeitrag fürs literaturcafe.de gibt Andreas Exner vom Storyhouse Verlag Tipps für die Praxis der E-Book-Verkäufe auf amazon.com.

Wir begutachten unterdessen noch ein Monument in Papier: Anni Friesinger und Marianne Timmer »Auge in Auge« im Bildband von Thomas Kettner.

Der Name Amanda Hocking wird später im Jahr zum Symbol des erfolgreichen Selbstverlegers werden, der seine (oder die ihre) Bücher auf den diversen E-Book-Plattformen im Web selbst vermarktet und damit gutes Geld verdient. Frau Hocking wurde zur Millionärin, doch in einem Artikel, dessen Zitate wir ins Deutsche übertragen, schildert sie auch, dass es nicht einfach sei, wenn man alles, was sonst der Verlag für einen Autor übernimmt, in Eigenregie selbst machen muss. Und siehe da: Heute ist Amanda Hocking bei einem Verlag unter Vertrag.

Interview mit Mathieu Carrière im Digitalen WohnzimmerUnd dann geht sie los: die Leipziger Buchmesse. Das literaturcafe.de ist auf Einladung der Messe zu Gast im »Digitalen Wohnzimmer«, wo wir zum ersten Mal unseren Buchmesse-Podcast in Leipzig produzieren. Wir sprechen unter anderem mit Wolfgang Herles über seine neue (damals noch geplante) Literatursendung des ZDF, mit Arno Geiger, Alex Capus und Mathieu Carrière, der gerade aus dem Dschungelcamp zurückgekehrt war und in Leipzig seinen Roman präsentiert.

Schön war’s! Und wir kommen 2012 gerne wieder nach Leipzig!

War noch was? Ach ja: Mappus ist weg!

April

JapanUnser Aprilscherz wirkt so glaubhaft, dass man sich sogar beim Rowohlt Verlag zunächst nicht sicher ist, ob unsere erfundene E-Book-Gutscheinaktion nicht doch real ist.

Sehr real – und heute erstaunlicherweise fast vergessen – ist die Tsunami- und Atomkatastrophe in Japan. Letztere dürfte in ihren Ausmaßen die von Tschernobyl noch weit übersteigen, doch Japan scheint weit. Wie gut, dass Niko S. Tun von seinen Japan-Reisen berichtet, um Katastrophe und Japaner etwas begreifbarer zu machen.

Amazon verkauft den Kindle-E-Book-Reader nun endlich direkt über amazon.de und startet auch hierzulande das »Kindle Direct Publishing«-Programm, mit dem man ganz einfach und quasi über Nacht sein eigenes Buch veröffentlichen und verkaufen kann. Wir erläutern in einem ersten Artikel, wie dies geht. Ein spannendes Thema, das uns noch das ganze Jahr beschäftigen wird.

Mai

Zuschussverlag - Ein fiktiver Screenshot mit erfundenen VersprechenDer 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerb in Kooperation mit BoD startet. Er steht ebenfalls im Zeichen der Katastrophe in Japan. Sowohl das Preisgeld als auch die Einnahmen aus den späteren Buchverkäufen gehen an die Organisation »Save the children«.

Die Warnung vor den schwarzen Schafen der Zuschussverlage ist ein ständiges Thema im literaturcafe.de. Lia A. aus München berichtet, wie sie einem solch dubiosen Verlag auf den Leim ging, obwohl sie davor wie so viele immer behauptete: »Auf einen Zuschussverlag reinfallen? Mir würde so etwas nie zustoßen!«

Christian Brückner im HölderlinturmAus unserem Bericht, wie man E-Books für Amazons Kindle selbst erstellt, entsteht die erste Version unseres E-Book-Ratgebers, der mittlerweile in Ausgabe 4 vorliegt. Wir machen alles öffentlich und dokumentieren von Anfang an unsere Erfahrungen in einem Bericht, der ständig aktualisiert wird. Sogar SPIEGEL online und das Blog des ZDF berichten über unser Experiment.

Im Mai startet das erste von zwei großen Twitter-Ereignissen, bei denen wir live von einer Veranstaltung twittern. Christian Brückner liest an zwei Tagen den kompletten Hyperion von Hölderlin, und Wolfgang Tischer twittert unter @literaturcafe aus Tübingen. Im Juni gab’s dann auch noch ein Interview mit Christian Brückner.

Juni

Twitter-Lyrik-Lesung am 15.06.2011 im BASE_camp BerlinBasierend auf unserem Ratgeber und dem Erfahrungsbericht entstehen im Laufe des Jahres weitere Artikel für E-Book-Selbstverleger. So informieren wir über das Preisbindungsgesetz, die ISBN, die Titelfindung und die Aufnahme in der Deutschen Nationalbibliothek.

Im Juni findet die 1. Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin statt. Organisiert wird sie von Studentinnen und Studenten des Instituts für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin, und literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer ist zu Gast im BASEcamp unter den Linden. Es hat großen Spaß gemacht!

Mehr davon ist in unserem Podcast zu hören. Im Podcast ist auch ein Interview mit Robin Mayer-Lucht enthalten, dem Leiter des BASEcamp von E-Plus in Berlin. Drei Monate später im September ereilt uns die traurige Nachricht, dass Robin leider viel zu früh verstarb.

Juli

35. Tage der Deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt am WörtherseeOhne Frage unser Jahres-Highlight 2011: Der erste Besuch des Bachmann-Literaturwettbewerbs in Klagenfurt am Wörthersee. Wolfgang Tischer twittert fünf Tage lang direkt aus Österreich und spricht mit Jurorin Daniela Strigl für unseren Podcast.

Unmittelbar nach den Lesungen twittert Tischer: »Mein Gewinnertipp für den Bachmannpreis 2011: Maja Haderlap« – und so war es dann auch.

Und klar ist auch: 2012 wird wieder aus Klagenfurt getwittert!

August

Charlotte Roche veröffentlicht mit viel medialem Tamtam und Inszenierung nach »Feuchtgebiete« ihr zweites Buch »Schoßgebete«. Und wir schauen es uns einmal ganz nüchtern an und finden’s gar nicht mal so schlecht.

September

Cover: Schimmernder Dunst über Coby CountyFabian Neidhardt ist der Gewinner des 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerbs und erzählt uns in einem Interview von seinem literarischen Leben.

Das persönliche literarische Highlight von Chefredakteur Wolfgang Tischer ist Leif Randts Roman »Schimmernder Dunst über Coby County«, aus dem der Autor in Klagenfurt gelesen hatte. Ein Buch, das zwar einige gute Besprechungen bekommen hat, aber insgesamt doch leider viel zu wenig beachtet und gekauft wurde, obwohl es doch so ein wunderschönes Buch ist – durch und durch.

Die E-Mail eines Bestseller Autors erreicht die Redaktion. Angeblich steht er mittellos in Spanien und will bei uns Geld pumpen.

Wolfgang Herles begrüßt seine Zuschauer in »Das blaue Sofa«

Foto: ZDF

Vor zehn Jahren an jenem 11. September war unser Mitarbeiter Gero von Büttner in den USA unterwegs. Zehn Jahre später blickt er zurück.

Im Leipzig sprachen wir mit ihm über seine geplante Literatursendung, nun geht Wolfgang Herles mit dem »Blauen Sofa« das erste Mal auf Sendung. Oje.

»Wir haben nichts zu fürchten als die Furcht selbst«, meint David Grey in seinem Beitrag über Indie-Autoren und E-Book-Selbstverleger.

Wir beleuchten, warum gerade unbekannte Autoren und Schreibanfänger zu unnötigem Blabla neigen.

Oktober

Hollywood-Regisseur Roland EmmerichWir erläutern, wie Sie Geld verdienen mit Texten im Internet, indem Sie das Zählpixel der VG Wort einbinden.

Amazon bietet ein neues Kindle-Modell für 99 Euro an, das im Weihnachtsgeschäft 2011 der Renner werden wird.

Oktober ist natürlich Buchmesse-Monat. Logo! Die Interviews für unseren Podcast u.a. mit Torsten Casimir, Roland Emmerich, Thomas Böhm, Nicholas Denissen von Amazon, Mario Giordano, Kathrin Passig und Roger Willemsen werden uns bis in den Dezember begleiten.

Einen Tag vor der Messe besuchen wir zum dritten Mal die als Zukunftskonferenz für die Verlagsbranche titulierte TOC, finden aber wenig Zukunft.

Die Diskussionsrunde beim »Forum Blog« (Foto: Agnieszka Stocker)

Die Diskussionsrunde beim »Forum Blog« (Foto: Agnieszka Stocker)

Weitaus interessanter und ergiebiger ist die gemeinsam mit der Frankfurter Buchmesse veranstaltete Podiumsdiskussion zum Thema »Blogs und Verlage«.

Ihre ganz persönlichen Eindrücke von der Messe fasst wie immer Barbara Fellgiebel zusammen.

Wir betreiben Bestseller-Bashing und fragen »Who the fuck reads Umberto Eco?«. Solch Provokation ruft natürlich entsprechende Kommentare hervor.

Und gegen Ende des Monats bringt uns kurz vor Halloween die vertonte Erzählung »Karnivoren« von E. M. Jungmann den Horror einer einsamen Insel nahe.

November

Stuttgart liest ein Buch (Foto: Wolfgang Tischer)Neben den Interviews von der Frankfurter Buchmesse steht in diesem Monat ein zentraler Hinweis für 2012 im Mittelpunkt: Zum ersten Mal wird sich in Stuttgart alles um ein einziges Buch drehen: Für zwei Wochen wird der Roman »Sturmflut« von Margriet de Moor im Mai 2012 zum Stadtgespräch werden. Es finden Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge rund um die Themen des Buches statt. Zentraler Infopunkt ist die Website stuttgart-liest-ein-buch.de. Konzeption und Umsetzung erfolgen durch das literaturcafe.de, das die Aktion als Sponsor unterstützt.

Dezember

Sarah und Rebecca haben für literaturcafe.de das Spiel »Welt der Bücher« getestetIm Oktober haben wir fünf Testleserinnen und Testleser gesucht, um mit »Schandweib« ein »erweitertes E-Book« zu besprechen. Jetzt liegen die fünf E-Book-Besprechungen vor, und sie geben einen interessanten Einblick ins digitale Leseverhalten.

Literatur mal anders: Wir haben Sarah und Rebecca ein literarisches Brettspiel für Leseratten spielen lassen. Ebenso werfen wir einen vergleichenden Blick auf Schutzhüllen für Amazons Kindle 4, den viele als Weihnachtsgeschenk erhalten haben. Als weiteren Service für Kindle-Neubesitzerinnen und -Neubesitzer suchen wir zudem nach den besten legalen Gratis-Quellen für Kindle-Bücher.

Und nicht nur für die Lichtgestalt unseres ehemaligen Verteidigungsministers gibt Hans Retep teuflische Tipps für Texte im Netz.

Bericht im SPIEGEL Online über die Zuschusszahlungen zur Wulff-Buch-WerbungAußerdem kommt ans Licht, dass unser Bundespräsident sehr gerne Geschenke und Vergünstigungen von reichen Freunden aus der Industrie und von Banken annimmt, dieses dies aber nicht als Bestechung und Korruption ansieht.

Dass ihm ein reicher Freund die Anzeigen für ein Buch bezahlt hat, ist leider Wasser auf die Mühlen der dubiosen Zuschussverlage, die nun in ihrer einfach gestrickten Argumentation zum Über-den-Tisch-ziehen von Autoren behaupten können, dass auch der renommierte Verlag Hoffmann und Campe Zuschüsse nimmt. Was haben wir doch für ein peinliches Staatsoberhaupt!

Luxemburg senkt die Mehrwertsteuer auf E-Books von 15 auf 3%Kurz vor dem Jahreswechsel warnen wir Kindle-Selbstverleger vor einer Steuervergünstigung in Luxemburg. Die bringt zwar mehr Geld, birgt potenziell die Gefahr einer Abmahnung.

Der Beitrag erfährt am 1. Januar 2012 einige Nachträge, da die Umstellung bei Amazon etwas holprig verläuft. Aber damit sind wir schon im neuen Jahr 2012 angekommen und am Ende dieses Rückblicks.

Das Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, friedvolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2012!

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen im vergangenen Jahr und freuen uns, wenn Sie uns 2012 regelmäßig besuchen!

1 Kommentar zu diesem Beitrag lesen

  1. annina boger schrieb am 26. Februar 2012 um 23:39 Uhr

    Die Rückschau 2011 von Literaturcafe.de kann sich sehen lassen. Vielen herzlichen Dank für Ihren Einsatz.
    Profitiert habe ich vor allem von den detaillierten Infos und Anleitungen zu E-Books für Amazons Kindle. Jedoch frage ich mich, wieso Sie sich fast ausschließlich auf Amazon konzentriert haben.
    Was mich interessiert: WIE kann ich meine E-Books möglichst WELTWEIT zu möglichst günstigen Konditionen bzw. annehmbaren Tantiemen in ALLEN WICHTIGEN E-Shops anbieten, OHNE jeden Shop einzeln damit beliefern zu müssen?
    Also auch in den deutschsprachigen wie Weltbild, Ex-Libris, Thalia, Libri usw.?

    Smashwords wird ein-, zweimal in Ihren oder Gast-Beiträgen erwähnt. Allerdings ohne weitere Angaben und Hinweise. Diese Plattform liefert gratis ISBN zu jedem E-Book, arbeitet jedoch konstant ohne DRM. Wer also einmal über Smashwords ein E-Book kauft, kann es so oft und in so vielen Formaten sowie auf jedes gewünschte Gerät downloaden, wie er nur will.
    Ein weiterer Nachteil bei Smashwords ist die konsequent englische Ausführung und Anleitung.
    Bookrix.de habe ich auch ausprobiert, das klappte bis heute leider nicht (und ich weiß bis heute nicht, woran das liegt). Alle meine Versuche schlugen fehl. Entweder konnte ich mich nicht einloggen, oder, nach x Mails und Telefonaten, mein mühsam in Einzelschritten hochgeladenes E-Book am Ende nicht abspeichern, wodurch ich viele Arbeitsstunden verloren habe.

    Wer hat konkrete Tipps für effiziente, möglichst auch in deutscher Sprache agierende E-Book-Vertreiber/Verteiler, welche alle wichtigen Märkte, so wie bookrix.de dies beschreibt, beliefern? Und deren Online-Plattform auch funktioniert?

    Ich danke jetzt schon ganz herzlich für Infos, Links und Hinweise.
    Annina

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