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Beitrag vom 23. Juni 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Literaturagentin Petra Hermanns über den perfekten Pitch

Petra Hermanns (Foto: Die Buchagenten)

Petra Hermanns (Foto: Die Buchagenten)

Auf der Narrativa hatten die anwesenden Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, ihre Romanprojekte vor Literaturagentinnen zu pitchen. Ein Pitch bedeutet, sein Buchprojekt möglichst kurz und prägnant zusammenzufassen, um zum Beispiel Literaturagenten oder Verleger neugierig auf das Manuskript zu machen. Idealerweise dauert das nicht länger als zwei Minuten.

Petra Hermanns von der Agentur »Die Buchagenten« war eine der Literaturagentinnen, die sich auf der Narrativa die Ideen und Plots anhörten und bewerteten.

Im Gespräch mit Wolfgang Tischer erläutert Petra Hermanns, wie für sie ein perfekter Pitch ausschaut und nach welchen Kriterien sie die vorgestellten Romanideen beurteilt.

Beitrag vom 22. Juni 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Andreas Maier über autobiografisches Erzählen – »Nie mehr Handlung!«

Autor Andreas Maier bei seinem Vortrag auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Autor Andreas Maier bei seinem Vortrag auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Spätestens seit dem Erfolg der Bücher des Norwegers Karl Ove Knausgård sind autobiografische Texte in. Der deutsche Autor Andreas Maier schreibt ebenfalls seit einiger Zeit an einem auf 11 Teile angelegten autobiografischen Romanzyklus, der von der Kritik sehr positiv aufgenommen wurde (»Das Zimmer«, »Das Haus«, »Der Kreis«).

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt wollen im Interview mit Andreas Maier unter anderem wissen, wieviel »Ich« man als Autor preisgeben sollte.

Beitrag vom 21. Juni 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Am Samstag ist Wetterleuchten in Stuttgart

Wetterleuchten im Stuttgarter Literaturhaus

Unter dem Titel »Wetterleuchten« findet am kommenden Samstag, 24. Juni 2017, im und um das Stuttgarter Literaturhaus ein Sommermarkt der unabhängigen Verlage statt. Über 40 Verlage aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz sind mit dabei. Neben der Präsentation von Büchern gibt es Lesungen, Workshops und Maultaschen.

Auch das literaturcafe.de wird vor Ort sein und über das Wetterleuchten berichten.

Beitrag vom 19. Juni 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Das Literarische Quartett: Toter Kanzler, tote Zeit, gute Sendung

Volker Weidermann: Das Gesicht zu Julia Wolf (Quelle: ZDF)

Volker Weidermann: Das Gesicht zu Julia Wolf (Quelle: ZDF)

Helmut Kohl ist tot. Der frühere Bundeskanzler starb am 16. Juni 2017 im Alter von 87 Jahren. Viel wurde seinerzeit über ihn gelästert, sein baldiger Rücktritt vorhergesagt. 16 Jahre war Kohl im Amt. Er gilt als Kanzler der Einheit und überzeugter Europäer. Selbst sein Nachfolger Schröder hatte einen Nachruf in der Schublade, der rasch nach Kohls Tod auf SPIEGEL online zu lesen war.

Sondersendungen durchkreuzten an diesem Freitag die Pläne der TV-Sender. Das Literarische Quartett wanderte von 22:55 Uhr auf einen Sendeplatz um 0:15 Uhr. Selbst heute+, die Kindernachrichten für Erwachsene, wurden vor die Literatur gezogen.

Beitrag vom 13. Juni 2017 | Rubrik: Bachmannpreis 2017

Bachmannpreis 2017: Man stelle sich vor

In Anlehnung an die Treffen der Gruppe 47 wurde 1976/77 der Bachmannpreis gegründet. Zu den ersten Juroren zählte Marcel Reich-Ranicki (Foto: ORF/bachmannpreis.at)

In Anlehnung an die Treffen der Gruppe 47 wurde 1976/77 der Bachmannpreis gegründet. Zu den ersten Juroren zählte Marcel Reich-Ranicki (Foto: ORF/bachmannpreis.at)

Im vergangenen Jahr wurde am Wörthersee Geburtstag gefeiert: Vierzig Jahre Bachmannpreis! Das Jubiläum bezog sich auf das Jahr der Entscheidung, alljährlich in Klagenfurt einen Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb zu veranstalten. Zum ersten Mal ausgetragen wurde der Bewerb dann im darauf folgenden Jahr. Das heißt: Auch 2017 ist ein Jubiläumsjahr!

Und wie anders sah es damals aus

Beitrag vom 7. Juni 2017 | Rubrik: Schreiben, Self-Publishing

Seminar im Schwarzwald: Schreiben und (selbst) veröffentlichen [ausgebucht]

Blick auf Igelsberg

Blick auf Igelsberg: Hier findet das Seminar statt

In der herrlichen Ruhe und wunderbaren Natur des Nordschwarzwalds findet vom 8. bis 10. September 2017 ein ganz besonderes Literaturseminar statt. Lernen Sie die Möglichkeiten kennen, wie Sie Ihren Text als Self-Publisher in Eigenregie als E-Book oder gedruckt veröffentlichen können. Oder ist ein Verlag oder der Weg über einen Literaturagenten der bessere Weg für Sie? Auch diese Möglichkeiten werden wir ansehen und besprechen.

Hinweis: Das Seminar ist bereits ausgebucht.

Beitrag vom 3. Juni 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Lektorin Lisa Kuppler über Probleme beim Präsens

Lisa Kuppler auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Lisa Kuppler auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Das Präsens ist beliebt. Insbesondere unterhaltende Frauenliteratur wird heutzutage gerne in der Jetzt-Zeitform erzählt. Bekanntestes Beispiel ist »50 Shades of Gray«, doch auch in »Die Tribute von Panem« schildert die Ich-Erzählerin Katniss ihre Abenteuer ohne Zeitversatz im Präsens.

Ist die Verwendung des Präsens eine Modeerscheinung? Vor einiger Zeit mochten manche Leser die Gegenwartsform gar nicht. Jetzt hingegen könnte in einigen Genres die Vergangenheitsform von Lesern und Leserinnen als antiquiert betrachtet werden.

Die Lektorin Lisa Kuppler berichtet im Gespräch mit Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt, welche Probleme das Präsens mit sich bringen kann.

Beitrag vom 2. Juni 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Moderator Jörg Thadeusz: »Guck da nicht so hin, der dicke Mann weint!«

Jörg Thadeusz auf der Narrativa im Gespräch mit der Literaturkirikerin Meike Feßmann. (Foto: Tischer)

Jörg Thadeusz auf der Narrativa im Gespräch mit der Literaturkrikerin Meike Feßmann. (Foto: Tischer)

Jörg Thadeusz hat eine eigene Fernsehsendung, die seinen Namen trägt: »Thadeusz« im RBB-Fernsehen. Dennoch hält sich der Grimme-Preisträger für nicht sonderlich prominent. Thadeusz hat zudem drei Romane geschrieben. Doch nur weil da sein Name draufsteht, haben die sich nicht von allein verkauft.

Auf der Narrativa in Frankfurt führte Jörg Thadeusz als Moderator durch den Tag und stellte die Referenten vor. Wie entlockt man Menschen Geschichten? Und wollen die in seiner Sendung eine Geschichte erzählen? Im Gespräch mit Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt verrät Jörg Thadeusz auch, welches Buch ihn unlängst zum Weinen gebracht hat.

Beitrag vom 1. Juni 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Hans-Joachim Backe über das Erzählen in Computerspielen

Videospielexperte Dr. Hans-Joachim Backe von der IT University Kopenhagen auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Videospielexperte Dr. Hans-Joachim Backe von der IT University Kopenhagen auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Dr. Hans-Joachim Backe promovierte über »Strukturen und Funktionen des Erzählens im Computerspiel« und ist seit 2013 Assistenzprofessor am Center for Computer Games Research der IT University Kopenhagen, wo er Computerspieltheorie, -geschichte und -design unterrichtet.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt sprachen mit Hans-Joachim Backe auf der Narrativa über das Erzählen in und für Computerspielen, das weitaus mehr ist als der Kampf Gut gegen Böse.

Beitrag vom 30. Mai 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

TV-Tipp: Doku-Schlampen über Sibylle Berg

Standbild aus dem Film »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?« (Foto: SWR)

Standbild aus dem Film »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?« (Foto: SWR)

Einen Tag mit Sibylle Berg zu verbringen kann so schön sein. Für einige mag es aber auch ein Horror sein. Speziell die Kommentare unter ihrer Kolumne bei SPIEGEL online zeigen, dass die Autorin für viele eine Hass-Figur ist. Mit heimlichen Vergnügen scheint Frau Berg diesen Hass mit ihren Texten zu provozieren. Ihre Romane haben diese Menschen wahrscheinlich gar nicht gelesen, geschweige denn ihre Theaterstücke gesehen.

Wildtrud Baier und Sigrun Köhler haben Sibylle Berg einige Zeit begleitet. Ihre Doku »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?«, die im letzten Jahr in einigen Programmkinos zu sehen war, läuft am 31. Mai 2017 um 23:25 Uhr im SWR Fernsehen. Nachtrag: Und ist für begrenzte Zeit in der SWR-Mediathek abrufbar.

Beitrag vom 26. Mai 2017 | Rubrik: Bachmannpreis 2017

Bachmannpreis 2017: »Das süße Glück der Hirngerichteten«

Kontinuität in der Studiomoderation: Christian Ankowitsch (Foto: ORF/Hans Leitner)

Kontinuität in der Studiomoderation: Christian Ankowitsch (Foto: ORF/Hans Leitner)

Was es mit dem »süßen Glück der Hirngerichteten« auf sich hat, werden wir erst am 5. Juli bei der Eröffnung der »41. Tage der deutschsprachigen Literatur« (vulgo Bachmannwettbewerb) erfahren. Der Schriftsteller Franzobel, Bachmannpreisträger aus dem Jahre 1995, hat seine »Klagenfurter Rede zur Literatur« unter besagten Titel gestellt und wird am Eröffnungsabend hoffentlich, nein: gewiss Antwort geben, wer die Hirngerichteten sind und worin ihr süßes Glück besteht.

Und noch etwas erfahren wir an diesem Abend, nämlich die Lesereihenfolge, d. h., wann die eingeladenen Autorinnen und Autoren während der Wettbewerbstage (6. bis 8. Juli 2017) jeweils lesen werden.

Doris Brockmann wirft einen ersten Blick auf den diesjährigen Wettbewerb am Wörthersee.

Beitrag vom 17. Mai 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Christina Schachtner über das narrative Subjekt und die Selbstdarstellung im Internet

Die Medienwissenschaftlerin Christina Schachtner auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Die Medienwissenschaftlerin Christina Schachtner auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Die Medienwissenschaftlerin Christina Schachtner, Professorin an der Universität Klagenfurt, erforscht, wie sich Menschen im Internet und in Verbindung mit der realen Welt selbst darstellen. Dabei entstand die Erkenntnis, dass Blogbeiträge oder Fotos in ihrer Gesamtheit eine Geschichte erzählen, auch wenn es den Autorinnen und Autoren nicht immer bewusst ist.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt sprachen mit Christina Schachtner auf der Narrativa über ihre Forschung, die Selbstdarstellung im Netz und welche Erkenntnisse Romanautoren daraus ziehen können.

Beitrag vom 16. Mai 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Bettina Soller über Fanfiction und die Auflösung der Autorenschaft

Literaturwissenschaftlerin Bettina Soller auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Literaturwissenschaftlerin Bettina Soller auf der Narrativa (Foto: Tischer)

Im Netz entwickeln Fans das Universum von Büchern, Serien, Filmen oder Computerspielen weiter. Basierend auf dem Original werden Geschichten um Figuren, Plots oder andere Elemente geschrieben, gelesen und kommentiert. Das bekannteste Beispiel für den kommerziellen Erfolg solcher Satellitentexte ist »50 Shades of Grey«.

Die Literaturwissenschaftlerin Bettina Soller arbeitet an ihrer Dissertation zum Thema Fanfiction. Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt sprachen mit Bettina Soller nach ihrem Vortrag auf der Narrativa unter anderem darüber, warum Feminismus und Fanfiction eng zusammenhängen und ob sich die Rolle des Autors ändert oder gar auflöst.

Beitrag vom 15. Mai 2017 | Rubrik: Podcast

Narrativa: Literaturkritikerin Meike Feßmann über gegenwärtiges Erzählen

Literaturkritikerin Meike Feßmann auf der Narrativa in Frankfurt (Foto: Tischer)

Literaturkritikerin Meike Feßmann auf der Narrativa in Frankfurt (Foto: Tischer)

Am 12. und 13. Mai 2017 fand in Frankfurt am Main die erste Narrativa statt, die Tagung für gegenwärtiges Erzählen. Die Narrativa ist eine Veranstaltung der Textmanufaktur und richtet sich an Autoren, Lektoren und Literaturagenten.

Wolfgang Tischer und Fabian Neidhardt haben sich für den Podcast des literaturcafe.de mit den Referentinnen und Referenten über die unterschiedlichen Aspekte des Geschichtenerzählens unterhalten.

Erste Gesprächspartnerin ist die Literaturkritikerin Meike Feßmann, die u. a. 2006 mit dem Alfred-Kerr-Preis ausgezeichnet wurde und seit 2009 zur Jury des Ingebrg-Bachmann-Preises in Klagenfurt gehört.

Beitrag vom 11. Mai 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Julian Barnes: Der Lärm der Zeit – Glauben Sie nicht, was Sie da hören

Julian Barnes: Der Lärm der Zeit - Hörbuchausgabe

Als Julian Barnes 1998 »Eine Geschichte der Welt in 10½ Kapiteln« beschrieb, haben Sie da geglaubt, dass es wirklich so war? Natürlich nicht, schließlich ist das Literatur. Doch wenn Barnes 2017 in »Der Lärm der Zeit« das Leben des Komponisten Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch beschreibt, glauben selbst Literaturkritiker, dass das wirklich so war.

Und absurderweise zitiert Wikipedia in ihrem Artikel über den Musiker mittlerweile Literaturkritiken statt historisch belegte Tatsachen. Wir haben den über sechsstündigen Lärm der Zeit einmal angehört.

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