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Muttertag und Bücher mit Müttern: Was ist »das Gröbste«?

Es wimmelt nur so von Müttern bei den Neuerscheinungen. Isa Tschierschke stellt fest, dass viele der Romane Mutter-Tochter Geschichten sind. Zu Recht! Ist dies doch die Achse, um die sich das Familienleben wirklich dreht, unverrückbar und zugleich ständig in Frage gestellt.

Literarischer Mai: Denis Scheck und Wolfgang Tischer diskutieren in Eislingen

Wie liest man heute – und wozu eigentlich noch? Beim 6. Literarischen Mai in Eislingen an der Fils diskutieren am 11. Mai 2026 der Literaturkritiker Denis Scheck, Osiander-Geschäftsführer Heinrich Riethmüller,  die Autorinnen Rachel Mavie und Doris Vogel, Bibliotheksleiterin Heike Schepp aus Ostfildern und der Literatur- und KI-Experte Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de über die Zukunft des Lesens.

Parshad Esmaeili über »Papa weg. Mama müde. Ich laut. – Monolog einer Alleinerzogenen«

Während Wolfgang Tischer mit Parshad Esmaeili im Podcast des literaturcafe.de über ihr Buch »Papa weg. Mama müde. Ich laut.« spricht, ruft Mama zufällig an. »Müssmer net schneiden«, sagt Parshad. Ein Gespräch über Familie, Frankfurt, das wahre Leben und das Leben als »Internetpersönlichkeit«.

Schreib-Retreat im Schwarzwald (5 Tage)

Fünf Tage fernab vom Alltag. Konzentriert schreiben im historischen Schwarzwaldhaus. Professionelle Begleitung durch Wolfgang Tischer (literaturcafe.de), Austausch mit Gleichgesinnten und die Ruhe der Natur. Vom 21. bis 25. Oktober 2026 in der Black Forest Lodge in Freudenstadt-Igelsberg. Für alle, die endlich vorankommen wollen.

Das Literarische Quartett vom Mai 2026: »Ich höre gerne zu. Es ist ganz reizvoll.«

Was war los? Gerade etwas verspätet das Literarische Quartett vom 1. Mai 2026 in der Mediathek nachgeschaut. Eine hervorragende Diskussion, der man gerne mit Genuss und Gewinn folgte. Es tut mir leid, aber ich kann nichts Negatives sagen. So sollte über Bücher im Fernsehen gesprochen werden.

Blick auf Schreiben und Leben: »Das kleine Haus am Sonnenhang« von Alex Capus

Italien in den 1990er Jahren: ein abgelegenes Haus an einem sonnigen Hang in Piemont, ein junger Mann, der schreibt, beobachtet, nachdenkt. In »Das kleine Haus am Sonnenhang« führt uns Alex Capus an einen Ort, der geografisch und innerlich verortet ist. Ein Rückzugs- und Resonanzraum für Erinnerungen, Gedanken und das Schreiben.

Hörtipp: Zwei Autoren, eine Debütantin – Deutschlandfunk über Macht im Literaturbetrieb am Beispiel »Gittersee«

Eine Deutschlandfunk-Recherche rekonstruiert erstmals vollständig, wie die Autoren Ingo Schulze und Frank Witzel mit einer Liste angeblicher Fehler dazu beitrugen, dass Charlotte Gneuß' Debütroman »Gittersee« 2023 definitiv nicht auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises kam und zeichnet ein Bild vom Machtgefälle im Literaturbetrieb.

Schreiben über Trauer: Barbara Pachl-Eberhart über »Vier minus drei«

Sollte man sich einen Spielfilm über den tragischen Unfalltod eines Vaters und seiner zwei Kinder im Kino ansehen? Einen Film, der das Leid der Mutter zeigt und wie sie das alles zu verarbeiten versucht? Ja, sagt die Autorin Barbara Pachl-Eberhart, auf deren wahrer Lebensgeschichte der Film »Vier minus drei« beruht. Ein Gespräch über den Film und das Schreiben über Trauer und Tod.

Wolfgang Tischer im MDR über den Streit Heidenreich gegen Scheck: »Es ist Teil der Show«

Der MDR hat Wolfgang Tischer, den Herausgeber des literaturcafe.de gebeten, den »Streit« zwischen Elke Heidenreich, Ildikó von Kürthy und Denis Scheck zusammenzufassen. Sein Urteil ist ernüchternd. Die Auseinandersetzung sei letztendlich Teil der Literaturshow, die allen Seiten nützt und Aufmerksamkeit verschafft.

Zufällige Beiträge aus dem Archiv (1996-2022)

Nicola Steiner über Jane Austen und das Literaricum: »Den Blick verändern« – Literaricum Lech 2023

Die Kulturjournalistin und Literaturkritikerin Nicola Steiner kuratiert das Programm des Literaricum Lech. Im Podcast spricht sie über ihre Sicht auf Jane Austen und warum beim Literaricum 1+1+1 nicht 3 ergibt. Steiner, die bis vor kurzem den Literaturclub im Schweizer Fernsehen moderierte,  beschreitet ab September 2023 beruflich neue Wege. Auch davon berichtet sie im Podcast.

Bachmannpreis 2023: Die Hälfte der Lesenden lebt in Berlin

Beim diesjährigen Bachmannpreis 2023 soll alles wieder so sein wie vor der Pandemie, zum Glück. Allerdings ging die Jury bei der Auswahl der 14 lesenden Autorinnen und Autoren keine Risiken ein, was konservativ und mutlos wirkt.

Thomas Pynchon: »Die Enden der Parabel« als akustischer Rausch

14 Stunden Dauer, 400 Figuren und 99 Sprechrollen: Es ist ein akustisches Monumental- und Meisterwerk, das Regisseur Klaus Buhlert für den SWR realisiert hat. In zwei Nächten wird es am 17. und 18. März 2020 im Radio und per Stream gesendet, ab dem 24. April 2020 ist es im Handel erhältlich. Das Werk beeindruckt auch akustisch. Kopfhörer auf!