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Beitrag vom 22. August 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Interview mit Jess Jochimsen: »Helene Fischer am Grab ist ein schlechter Witz«

Kabarettist und Buchautor Jess Jochimsen

Kabarettist und Buchautor Jess Jochimsen (Foto: Tischer)

Es sollte 12 Jahre dauern, bis Jess Jochimsen seinen zweiten Roman veröffentlicht hat. »Abschlussball« ist ein Roman über den Tod, Beerdigungen, die Lebenden und die Musik. Die ausführliche Kritik zu »Abschlussball« können Sie im literaturcafe.de nachlesen.

Anfang August 2017 hat Jess Jochimsen seinen Roman erstmals der Öffentlichkeit auf einer Lesung in Freiburg präsentiert. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de war dabei und hat vor der sogenannten »Buchtaufe« mit Jess Jochimsen über den Roman »Abschlussball«, die Hauptfigur Marten und Entstehung des Buches gesprochen.

Beitrag vom 18. August 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Lesung mit John le Carré: Gewinnen Sie ein handsigniertes Buch zur Kinoübertragung

John le Carré (Foto: Nadav Kandar)

John le Carré (Foto: Nadav Kandar)

Am 7. September 2017 findet in ausgewählten Kinos ein ganz besonderes Ereignis statt: Live aus der Royal Festival Hall in London wird wie bereits berichtet eine Lesung von John le Carré übertragen. Unter dem Titel »An Evening with George Smiley« präsentiert der Meister des Agenten-Thrillers sein neues Buch »A Legacy of Spies« (Das Vermächtnis der Spione).

In Zusammenarbeit mit dem Veranstalter verlosen wir anlässlich dieses ganz besonderen Kino-Ereignisses eine von John le Carré handsignierte Ausgabe des neuen Buches.

Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält das Buch direkt nach der Lesung aus London zugeschickt.

Beitrag vom 17. August 2017 | Rubrik: Literarisches Leben, Preise und Wettbewerbe

Lesenswertes über Literaturjurys

Ausschnitt aus der Website des Deutschen Buchpreises

Ausschnitt aus der Website des Deutschen Buchpreises

Am Dienstag (15.08.2017) wurde die Longlist zum Deutschen Buchpreis bekannt gegeben, also die 20 Titel und Autoren, die sich nun Hoffnung auf den Gewinn des mit 25.000 Euro dotierten Preises machen können. Knapp einen Monat später werden dann nur noch sechs übrig sein, wenn die Shortlist bekannt gegen wird.

Anders als bei Sportwettbewerben, bei denen die besten Zeiten oder Weiten ausschlaggebend sind, liegt es in der Natur der Sache, dass Literaturpreise auch nach Geschmack und Vorlieben vergeben werden.

Wer den Preis bekommt, bestimmt eine Jury, die im Falle des Deutschen Buchpreises aus sieben jährlich wechselnden Jurorinnen und Juroren besteht. Aber wie muss man sich das vorstellen? Bestechung, Vetternwirtschaft und Intrigen? Und am Ende hat man meist den Preisträger gekürt, der es nach Meinung von Fachleuten am wenigsten verdient hat?

Beitrag vom 13. August 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Literarisches Quartett: Wie eine kurze rote Hose ins Fernsehen kam

Die rote Hose im Quartett (Foto: ZDF)

Die rote Hose im Quartett (Foto: ZDF)

Die Frage ist: Wie konnte das passieren? Man kann nur Vermutungen anstellen. Da ist einiges schief gelaufen. Hätte noch jemand einschreiten können? Daheim vor dem Kleiderschrank? Spätestens im Studio? Bei Privatsendern ist sowas ja gang und gäbe. Die Hässlichen nach hinten, die Hübschen nach vorne. Seit dieser Folge des Literarischen Quartetts wissen wir, dass das nicht böse gemeint ist. Es hilft. Auch und vor allen Dingen dem Zuschauer. Denn ab Minute 1:40 musste man hinsehen wie bei einem Autounfall.

Denn da kam sie das erste Mal ins Bild: die rote Hose.

Beitrag vom 9. August 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Stephen-King-Verfilmung »Der dunkle Turm«: Schon mal besser gesehen

Idris Elba als Roland, der rastlos rumballernde Revolverheld (Foto: Sony Pictures)

Idris Elba als Roland, der rastlos rumballernde Revolverheld (Foto: Sony Pictures)

Acht Bände umfasst Stephen Kings Epos »Der dunkle Turm«. Regisseur und Drehbuchautor Nikolaj Arcel hat daraus ein 95-minütiges Konzentrat erstellt. Beständig beschleicht einen beim Ansehen das Gefühl, dass sich die Pilotfolge einer leicht unterdurchschnittlichen Fernsehserie in den Kinosaal verirrt hat.

Beitrag vom 4. August 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Tabu des Verschweigens: Von der Faszination des Nationalsozialismus

Grauer Himmel

Kann man aus der Geschichte lernen? Vielleicht. Falls dies möglich ist, dann ist es spätestens jetzt höchste Zeit, dass wir es tun. Rechtsgerichtete Gruppierungen gewinnen in der westlichen Welt an Gewicht, radikalen Bewegungen gelingt es, Menschen unter Missachtung des eigenen Lebens, in den Tod zu schicken und völlig Unschuldige dabei zu ermorden. Das alles war von 1918 bis 1945 schon grausige Realität in Deutschland. Was wurde daraus gelernt? Fast nichts.

Unsere Literatur war dennoch fleißig mit dem Aufarbeiten des Geschehenen, des Unfassbaren beschäftigt. War sie das wirklich? Eher nicht.

Beitrag vom 1. August 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Bravo, Maestro! Der Roman »Abschlussball« von Jess Jochimsen

Das Buch Abschlussball von Jess Jochimsen

Marten ist Trompeter, und er spielt ausschließlich auf dem Friedhof bei Beerdigungen. Er selbst nennt es lieber Abschiednahme. »Es geht nie um die Toten, sondern um die Lebenden«, lautet das Motto von Martens Arbeitgeber, dem Bestatter Berger.

Als Marten eines Tages bei der Abschiednahme eines früheren Klassenkameraden spielt, muss Marten erkennen, dass es plötzlich auch um sein Leben geht.

»Abschlussball« von Jess Jochimsen ist ein wunderbar anrührender Roman, der nicht kitschig wird und perfekt komponiert ist. Ein Buch, das man in diesem Sommer lesen sollte.

Beitrag vom 31. Juli 2017 | Rubrik: E-Books, Schreiben, Self-Publishing

Interview: Wolfgang Tischer über Self-Publishing und die Veränderungen auf dem Buchmarkt

Michael Lutz (rechts) im Gespräch mit Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de

Michael Lutz (rechts) im Gespräch mit Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de

Für seinen YouTube-Kanal »top secret books« spricht der Journalist und Buchautor Michael Lutz regelmäßig mit Self-Publishern und Menschen aus der Buchbranche. In der vergangenen Woche traf sich Lutz mit Wolfgang Tischer, dem Herausgeber des literaturcafe.de.

Vor dem Stuttgarter Landtag sprachen die beiden unter anderem über die Veränderungen beim Selbstverlegen und die Auswirkungen auf Autoren, Leser und Verlage.

Beitrag vom 26. Juli 2017 | Rubrik: Preise und Wettbewerbe

Gerlinger Lyrikpreis 2018 erneut ausgeschrieben – Erstmals zusätzlicher Förderpreis

Gewinner des 1. Gerlinger Lyrikpreises 2016: Der Heidelberger Schriftsteller und Lyriker Rainer René Mueller

Gewinner des 1. Gerlinger Lyrikpreises 2016: Der Heidelberger Schriftsteller und Lyriker Rainer René Mueller

Nach der erstmaligen Vergabe im Jahre 2016 verleiht die Petra Schmidt-Hieber Literatur-Stiftung im Jahr 2018 zum 2. Mal den mit 7.500 Euro dotierten Gerlinger Lyrikpreis. Zusätzlich zu diesem Hauptreis wird im kommenden Jahr erstmals ein Förderpreis über 2.500 Euro zuerkannt, der das literarische Debütwerk einer Lyrikerin, eines Lyrikers aus den letzten 3-4 Jahren auszeichnet.

Für die Einreichung zum Gerlinger Lyrikpreis gibt es jedoch eine wichtige regionale Einschränkung.

Beitrag vom 19. Juli 2017 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Schreiben ist eine Gratwanderung – 20 Jahre als Autor

Ruben Philipp Wickenhäuser im Jugger-Outfit (Foto: Mark Hill)

Ruben Philipp Wickenhäuser im Jugger-Outfit (Foto: Mark Hill)

Der Autor Ruben Philipp Wickenhäuser blickt auf seine 20 Jahre als Autor zurück. Von den ersten fieberhaft niedergeschriebenen Geschichten als Siebzehnjähriger, die seitens der Verlag nur Absagen brachten, bis hin zu ersten Erfolgen und der Gründung einer großen Autorenvereinigung.

Jedoch ist es auch heutzutage nicht leichter geworden, einen soliden Verlag zu finden. Wickenhäuser analysiert in seinem Beitrag, woran dies liegen könnte.

Beitrag vom 17. Juli 2017 | Rubrik: Textkritik

Textkritik: Zurückgestochen oder abgestochen?

Maltes Meinung - Die Textkritik im literaturcafe.de

Handwerklich absolut überzeugend!, urteilt unser Kritiker Malte Bremer über dieses Gedicht. Nur bei Inhalt und Überschrift hapert es leider.

Beitrag vom 10. Juli 2017 | Rubrik: E-Books

Prime Day: Kindle Paperwhite für 69,99 Euro und Voyage für 139,99

Amazon Prime Day 2016: Kindle im Angebot

Am 11. Juli 2017 veranstaltete Amazon wieder den den »Prime Day«, einen Werbetag für die sogenannte Prime-Mitgliedschaft. Den ganzen Tag lang gab es stündlich wechselnde Angebote für Prime-Mitglieder.

Unter anderem war der Kindle Paperwhite für nur 69,99 Euro zu haben. Das sind 50 Euro weniger als der reguläre Preis!

Zu diesem unschlagbaren Preis war der Kindle Paperwhite nur für Prime-Kunden erhältlich. Es gab jedoch einen »Trick«, wie Sie an den günstigen Kindle Paperwhite gelangten, ohne für die Prime-Mitgliedschaft 69 Euro im Jahr zu zahlen.

Beitrag vom 9. Juli 2017 | Rubrik: Bachmannpreis 2017, Bachmannpreis-Podcast 2017, Podcast

Bachmann-Podcast vom Tag der Preisverleihung mit Andreas Diener, Ferdinand Schmalz, Eckhart Nickel und zwei Juroren

Andrea Diener und Wolfgang Tischer sprechen über den Tag der Preisverleihung

Andrea Diener und Wolfgang Tischer sprechen über den Tag der Preisverleihung

Das war’s! Der Bachmannpreis wurde an Ferdinand Schmalz vergeben und auch die vier weiteren Preise sind verliehen.

Andrea Diener und Wolfgang Tischer sitzen im Garten des ORF-Theaters und besprechen in dieser letzten Podcast-Folge direkt aus Klagenfurt, wer den Preis verdient hat und wer nicht.

Außerdem sind in dieser Podcast-Folge zu hören: Jury-Preisträger Klaus Kastberger, Bachmannpreisträger Ferdinand Schmalz und Kelag-Preisträger Eckhart Nickel. Zudem erfahren wir von Michael Wiederstein, wie er seinen ersten Jury-Einsatz erlebt hat.

Beitrag vom 9. Juli 2017 | Rubrik: Bachmannpreis 2017

Bachmannpreis 2017 an Ferdinand Schmalz

Die Preisträger 2017 (von links nach rechts): John Wray (Deutschlandfunk-Preis), Gianna Molinari (3sat-Preis), Ferdinand Schmalz (Bachmannpreis), Karin Peschka (BKS-Publikumspreis) und Eckhart Nickel (Kelag-Preis). (Foto: Tischer)

Die Preisträger 2017 (von links nach rechts): John Wray (Deutschlandfunk-Preis), Gianna Molinari (3sat-Preis), Ferdinand Schmalz (Bachmannpreis), Karin Peschka (BKS-Publikumspreis) und Eckhart Nickel (Kelag-Preis). (Foto: Tischer)

Ferdinand Schmalz erhält in diesem Jahr den mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis. Er setzte sich gegenüber John Wray in einer Stichwahl durch. Schwer hatte es Jurorin Sandra Kegel: Beide Autoren wurden von ihr eingeladen. Die Geschichte lebe von ihrer besonderen »Schmalz-Sprache«, sagte Kegel in ihrer Laudatio. Das zweite besondere an Schmalz’ Text seien seine Figuren.

Sie weiteren Preise gingen an John Wray (Deutschlandfunk-Preis), Eckhart Nickel (Kelag-Preis) und Gianna Molinari (3sat-Preis). Den mit 7.000 Euro dotierte BKS-Publikumspreis erhielt Karin Peschka.

Beitrag vom 9. Juli 2017 | Rubrik: Bachmannpreis 2016

Drei Mal in Folge: Klaus Kastberger 2017 erneut beliebtester Bachmann-Juror

Klaus Kastberger (Foto: Johannes Puch/ORF)

Klaus Kastberger (Foto: Johannes Puch/ORF)

Ihm ist der Hattrick gelungen: Nach 2015 und 2016 wurde Klaus Kastberger in diesem Jahr erneut zum beliebtesten Bachmann-Juror gewählt. Dies ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Abstimmung im literaturcafe.de.

Den 2. Platz müssen sich zwei Juroren teilen.

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