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Making of: So wurde »Walden« im Wald gelesen

Nach über 14 Stunden Lesezeit: »Walden« von Henry David Thoreau ist ab sofort als vollständige Lesung auf YouTube anzusehen und anzuhören. Zwei Wochen lang las Wolfgang Tischer den Klassiker der Weltliteratur frühmorgens im Wald. Im zehnten und letzten Teil gibt Tischer einen Einblick in die technische Realisierung der ungewöhnlichen Online-Lesung.

Alle Videos online: Wolfgang Tischer liest »Walden« von Henry David Thoreau

1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwaldes und las in zehn Teilen »Walden« im Wald. Täglich war eine neue Folge auf literaturcafe.de und YouTube zu hören und zu sehen. Nun sind alle zehn Folgen komplett!

So wird der »Bachmannpreis spezial« – und diese Autorinnen und Autoren werden lesen

Der ORF hat heute (28.05.2020) bekannt gegeben, wie der »Bachmannpreis spezial« im Jahre 2020 genau aussehen wird. Zunächst war der Literaturpreis Corona-bedingt komplett abgesagt worden. Nach Protesten – unter anderem von Jurymitgliedern – wird der Wettbewerb nun über vorbereitete Einspieler und ohne Publikum realisiert. Außerdem wurden die 14 Autorinnen und Autoren bekannt geben, die 2020 lesen werden.

Die Frankfurter Buchmesse 2020 soll stattfinden

Es ist die Topmeldung des Tages: Die Frankfurter Buchmesse 2020 soll trotz der Corona bedingten Hygieneauflagen wie geplant vom 14. bis 18. Oktober stattfinden. Selbst das allgemeine Lesepublikum soll am Wochenende Zutritt haben. Die Bühnenveranstaltungen werden jedoch weitestgehend ins Digitale verlegt. Über den Ehrengastauftritt Kanadas wird aktuell noch beraten.

Zwischenbilanz: Wie liest sich »Walden« von Henry David Thoreau im Wald?

Ich habe »Walden« unterschätzt. Und seinen Autor Henry David Thoreau überschätzt. Sieben Stunden »Hölderin« am Stück. Jeden Tag »Die Pest« von Camus live vor 500 Zuhörer*innen. Welche Herausforderung kommt jetzt? Ein Buch drängte sich auf: »Walden«. Ein Mann lebt zwei Jahre einsam im Wald. Und ich werde sein Buch über diese Zeit in der Einsamkeit des Waldes lesen. In zehn Teilen. Vier liegen noch vor mir.

»Becoming« – Die Lebens- und Lesereise der Michelle Obama

Seit Mai 2020 ist auf Netflix eine Dokumentation über Amerikas ehemalige »First Lady« Michelle Obama zu sehen. Anlass ist die Lesereise zu ihrer Autobiografie durch 34 US-amerikanische Städte. Die Doku heißt wie das Buch: »Becoming«. Neben dem Titel gleicht sich auch die Botschaft.

Zuschussverlage: Schwarzwälder Bote weckt falsche Hoffnung

Es ist wichtig, Schreibanfängern zu vermitteln, dass Unternehmen, die vom Autor Geld wollen, keine echten Verlage sind. Umso verheerender ist ein Artikel im Kulturteil des Schwarzwälder Boten, der naiv und unreflektiert einem Zuschussverlag eine Bühne gibt – ohne journalistische Einordnung und Distanz.

Farbgewaltig: »Leinsee« von Anne Reinecke

Universumsblau, perlmuttweiß, puddinggelb – die Kapitelüberschriften im Roman »Leinsee« tragen Farbnamen. Die Autorin Anne Reinecke erzählt die Geschichte von Karl – die Geschichte einer besonderen Freundschaft und Liebe. Ein sprachlich außergewöhnlicher Debütroman, nicht nur für Menschen mit Farbfetisch.

Self-Publishing: Tolino Media lockt Neuautoren mit 3.500 Euro Preisgeld

Tolino Media hat einen mit insgesamt 3.500 Euro dotierten Newcomer-Preis ausgeschrieben. Wer die Self-Publishing-Plattform des Anbieters bislang noch nicht nutzt, sollte sich die Teilnahmebedingungen einmal ansehen.

Das Literarische Quartett mit Thea Dorn: Vom Publikum allein gelassen

Nie war das Quartett quartettiger, denn auch diese Fernsehsendung war Corona bedingt publikumsfrei. Aus dem Homeoffice war jedoch niemand zugeschaltet. Eva Menasse, Eugen Ruge und Matthias Brandt saßen persönlich bei Thea Dorn.

Textkritik: Kritik zum Text zum Foto einer Konfirmandin

Die Autorin betrachtet eine Fotografie von August Sander. Das Bild entstand 1911 und zeigt eine Konfirmandin am Rande eines Kornfeldes. Ein Text entsteht mit scheinbar lapidaren Feststellungen. Und diese Lakonie mache den Text so stark, meint Textkritiker Malte Bremer.

Textkritik: Reißaus vor dem flatternden Frühling

Aktuell wäre ein Frühlingsgedicht passend. Leider findet Textkritiker Malte Bremer nichts Geeignetes.

Zufällige Beiträge aus dem Archiv (1996-2019)

Download- und Lesetipp: Gastarbeiter der Sprache

»Fremdwörter gehen als solche, und wenn sie hunderttausend Mal eingebürgert heißen, nie in Gut und Blut über. Ein Fremdwort bleibt immer ein Blendling ohne Zeugungskraft.« ...

Nach Elke Heidenreich jetzt auch Börsenblatt des Deutschen Buchhandels von Zuschussverlag instrumentalisiert [Nachtrag]

Die kurze Meldung, die das Börsenblatt des Deutschen Buchhandels am vergangene Freitag in seiner Online-Ausgabe boersenblatt.net in der Rubrik »Hintergrund Recht & Gesetz« verbreitet, klingt edel und gutmütig. Dort...

Bummel übers Bücherbüffet: Ein Besuch auf Karlsruhes kleiner Buchmesse

Vom 17. bis 20. Oktober 2013, fand das 3. Bücherbüfett statt. Die Veranstalterinnen nennen es »die kleine intensive Buchmesse in Karlsruhe«. Da ich in diesem Jahr mit meinem E-Book-Seminar selbst...