Bachmannpreis-Podcast 2026: Verweigerung am ersten Lesetag und ein Gespräch mit Helga Schubert

Gleich am ersten Lesetag ein kleiner Skandal: Eine Autorin verlässt das Studio unmittelbar nach der Lesung. Außerdem gibt es in dieser Podcast-Folge ein Gespräch mit Helga Schubert zu hören. Wie hat sich die Jury-Arbeit nach rund 30 Jahren verändert? Und als Gast auf der Bühne am Lendhafen: Literaturagentin Astrid Poppenhusen.

Bachmannpreis-Podcast 2026: Komprimierung des Eröffnungsabends

Der Bachmannpreis-Podcast meldet sich direkt aus Klagenfurt: Zum 50. Jubiläum sprechen Wolfgang Tischer und Bozena Badura in dieser ersten Folge über den Eröffnungsabend der 50. Tage der deutschsprachigen Literatur – über die erstmals live auf 3sat übertragene Eröffnung, die Klagenfurter Rede von Helga Schubert, die deutliche Worte des Juryvorsitzenden Klaus Kastberger – und was sonst noch aufgefallen ist.

Herantasten im Kino: Der Bachmann-Film »Jemand, der einmal ich war«

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann am 25. Juni 2026 startet der Film »Jemand, der einmal ich war« in den Kinos. Filmemacherin Regina Schilling nähert sich darin – unterstützt von Schauspielerin Sandra Hüller – der österreichischen Lyrikerin und Schriftstellerin überaus kunstvoll an.

Bachmannpreis-Podcast 2026: 3 Buchtipps vor dem Doppeljubiläum: Kavouras, Piekar und Sebauer

Bevor es zum täglichen Bachmann-Preis-Podcast nach Klagenfurt geht, stellt Wolfgang Tischer in einer Folge drei Bücher von Autorinnen und Autoren vor, die in den letzten Jahren beim Bachmann-Preis gelesen haben – darunter ein Roman, der erst begeistert und dann ratlos zurücklässt. Als Besonderheit gibt es die Folge auch als Video bei YouTube.

Bücher nach Bachmann: Martin Piekar – Vom Fällen eines Stammbaums

Ein Text über das Leben mit der Mutter. Ein Schrei bei Minute 19. Martin Piekar las 2023 beim Bachmannpreis, gewann Kelag- und Publikumspreis. »Vom Fällen eines Stammbaums« heißt der Roman, der drei Jahre später daraus entstanden ist. Eine Geschichte über Herkunft, Fremdsein, Musik, Alkohol, Computerspiele, Freundschaft und Liebe.

Selfpublisher-Umfrage 2026: Weniger Umsatz, mehr KI

Zum dritten Mal hat der Selfpublisher-Verband verlagsunabhängige Autorinnen und Autoren befragt. Die Umsätze bleiben für die meisten niedrig, die Abhängigkeit von Amazon ist groß. Bei der Künstlichen Intelligenz ist aus Ablehnung Akzeptanz geworden.

S. Fischer zieht von Frankfurt nach Berlin: Wo bleibt die Provinz?

Nach Suhrkamp und anderen zieht nun auch der S. Fischer Verlag nach Berlin. Historisch und betriebswirtschaftlich verständlich. Nur fragt sich, ob der deutsche Gegenwartsroman bald endgültig in Prenzlauer Berg spielt. Das Land dahinter käme dann höchstens als Wochenenddatsche vor.

Wie man erkennt, ob ein Roman mit KI geschrieben wurde

Früher waren es Plagiate, heute sucht man in Texten nach Spuren von KI, jüngst in den Reden von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. Meist werden dazu »KI-Detektoren« verwendet. Einige Lektorinnen sagen, sie könnten KI-Merkmale in Romanen auch ohne sie erkennen. Aber woran? Und wie zuverlässig ist das?

SPIEGEL-Bericht: Bundesregierung lässt frühkindliche Leseförderung auslaufen

Der SPIEGEL hat darüber zuerst berichtet und der ZEIT gegenüber hat es das Familienministerium bestätigt: Das Projekt »Lesestart 1-2-3«, das Kinder früh an Bücher und ans (Vor-)Lesen heranführen soll, wird künftig nicht mehr fortgeführt.

Zufällige Beiträge aus dem Archiv (1996-2022)

Rosamunde-Pilcher-Lesung in Stuttgart am 20.11.2015

Cornwall, Südengland: Malerische Meeresküsten, wogende Gräser, traumhafte Gärten und beeindruckende Herrenhäuser. Die Welt der Rosamunde Pilcher. Doch die meisten kennen sie nur aus ZDF-Fernsehfilmen. Dabei hat die englische Autorin...

Roger Willemsen im Gespräch über »Das Hohe Haus«

Ein Jahr lang saß Roger Willemsen für sein Buch »Das Hohe Haus« im Bundestag - allerdings auf der Zuschauertribüne. Von Neujahrsansprache zu Neujahrsansprache ist das Buch ein parlamentarisches Zeitdokument des Jahres 2013 geworden, in dem nicht nur durch den Regierungswechsel einiges anders geworden ist. Im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichtet Roger Willemsen, was sich seit der Wahl an den Reden verändert hat, warum das Parlament oftmals einer Schauspielschule für Opernsänger gleicht und welche Momente tatsächlich glaubhaft und dramatisch waren.

Tokio – die Ruhe nach dem Sturm

Wer dieser Tage die schrecklichen Ereignisse in Japan verfolgt, der wundert sich sicher manchmal über das besonnene Verhalten der Japaner. Ruhige Gesichter, nirgendwo Panik oder Geschrei, kaum Ängste, bestenfalls...