StartseiteBuchkritiken und Tipps

Buchkritiken und Tipps

Die Welt in besten Stücken: »Ochsenkopf« von Manik Sarkar

Rensing liebt sein Handwerk. Beste Qualität ist seine Leidenschaft. Rensing ist Metzger. Als bei ihm auf dem Dorf ein Supermarkt mit Billigfleisch eröffnet, will er die Kunden mit Qualität und neuen Verkaufskonzepten überzeugen. Doch Rensing fehlt das Gespür für die Menschen. Und Autor Manik Sarkar lässt ihn in Abgründe blicken.

»Die Odyssee« von Christopher Nolan – Irrfahrt oder großes Kino?

Regisseur und Drehbuchautor Christopher Nolan (»Interstellar«, »Oppenheimer«) belebt den Sandalenfilm neu. Er wagte sich an die Neuverfilmung einer der ältesten Geschichten der Menschheit: Die Odyssee. Ist der Film selbst eine Irrfahrt oder großes Kino? Und kann die fast 3.000 Jahre alte Story heute noch begeistern?

Spieletipp: Tiny Bookshop – Die eigene kleine Buchhandlung am Meer

Wer schon immer davon geträumt hat, eine kleine Buchhandlung am Meer zu eröffnen, kann sich diesen Traum jetzt ein klein wenig erfüllen: Das Cozy-Game »Tiny Bookshop« ist ab sofort auch auf dem Smartphone spielbar. Darin betreibt man eine kleine mobile Buchhandlung Ein Spieletipp.

»Ich möchte lieber nicht« – 250 Jahre USA am Beispiel von Büchern

Die USA feiern im Juli 2026 ihren 250. Geburtstag, und überall erscheinen Listen mit großer amerikanischer Literatur. Wir haben stattdessen ins eigene Archiv geschaut – und dort mehr Amerika gefunden als erwartet.

Herantasten im Kino: Der Bachmann-Film »Jemand, der einmal ich war«

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann am 25. Juni 2026 startet der Film »Jemand, der einmal ich war« in den Kinos. Filmemacherin Regina Schilling nähert sich darin – unterstützt von Schauspielerin Sandra Hüller – der österreichischen Lyrikerin und Schriftstellerin überaus kunstvoll an.

Bücher nach Bachmann: Martin Piekar – Vom Fällen eines Stammbaums

Ein Text über das Leben mit der Mutter. Ein Schrei bei Minute 19. Martin Piekar las 2023 beim Bachmannpreis, gewann Kelag- und Publikumspreis. »Vom Fällen eines Stammbaums« heißt der Roman, der drei Jahre später daraus entstanden ist. Eine Geschichte über Herkunft, Fremdsein, Musik, Alkohol, Computerspiele, Freundschaft und Liebe.

Sehen auf allen Ebenen: »Mit anderen Augen« von Jane Tara

In Jane Taras »Mit anderen Augen« wird das Sehen zum Leitmotiv eines originellen Romans: Eine Frau beginnt zu verschwinden und macht sich auf die Suche nach ihrer Sichtbarkeit. Der Autorin gelingt die Umsetzung der Idee in ein locker zu lesendes und gleichzeitig tiefgründiges Buch.

Das Unspektakuläre als große Literatur: »Erzähl mir alles« von Elizabeth Strout

In »Erzähl mir alles« verbindet Elizabeth Strout vertraute Figuren, alte Geschichten und neue Brüche zu einem eindrucksvollen Roman über das Menschsein. Selbst ein möglicher Kriminalfall bleibt bei ihr vor allem eines: eine Erkundung menschlicher Beziehungen.

Bücher nach Bachmann: Nefeli Kavouras – Gelb, auch ein schöner Gedanke

Vor dem Bachmannpreis-Doppeljubiläum 2026 schauen wir uns aktuelle Bücher von Menschen an, die dort gelesen und vielleicht sogar einen Preis gewonnen haben. Diesmal: »Gelb, auch ein schöner Gedanke« von Nefeli Kavouras. Ein Roman, der buchstäblich einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt.

Tipp: literaturcafe.de bei Google als bevorzugte Quelle auswählen

Unterstützen Sie den unabhängigen Literatur- und Kulturjournalismus, und wählen Sie literaturcafe.de bei Google als bevorzugte Quelle aus. Unsere Beiträge aus der Literaturwelt, Rezensionen und Berichte werden Ihnen dann prominenter angezeigt. Dazu braucht es nur zwei Klicks. Hier zeigen wir Ihnen wie's funktioniert.

Muttertag und Bücher mit Müttern: Was ist »das Gröbste«?

Es wimmelt nur so von Müttern bei den Neuerscheinungen. Isa Tschierschke stellt fest, dass viele der Romane Mutter-Tochter Geschichten sind. Zu Recht! Ist dies doch die Achse, um die sich das Familienleben wirklich dreht, unverrückbar und zugleich ständig in Frage gestellt.

Blick auf Schreiben und Leben: »Das kleine Haus am Sonnenhang« von Alex Capus

Italien in den 1990er Jahren: ein abgelegenes Haus an einem sonnigen Hang in Piemont, ein junger Mann, der schreibt, beobachtet, nachdenkt. In »Das kleine Haus am Sonnenhang« führt uns Alex Capus an einen Ort, der geografisch und innerlich verortet ist. Ein Rückzugs- und Resonanzraum für Erinnerungen, Gedanken und das Schreiben.

Schreiben über Trauer: Barbara Pachl-Eberhart über »Vier minus drei«

Sollte man sich einen Spielfilm über den tragischen Unfalltod eines Vaters und seiner zwei Kinder im Kino ansehen? Einen Film, der das Leid der Mutter zeigt und wie sie das alles zu verarbeiten versucht? Ja, sagt die Autorin Barbara Pachl-Eberhart, auf deren wahrer Lebensgeschichte der Film »Vier minus drei« beruht. Ein Gespräch über den Film und das Schreiben über Trauer und Tod.

»Ich erzähle von meinen Beinen« – Ein Gespräch mit Cornelia Travnicek

Eine Frau bleibt mitten auf der Straße stehen – weil sie an so vieles denken muss und daher vergessen hat weiterzugehen. Cornelia Travnicek hat über Mental Load und ADHS einen Roman geschrieben: »Ich erzähle von meinen Beinen«, erschienen im Picus Verlag. Wolfgang Tischer hat sich mit Cornelia Travnicek über ihr neues Buch unterhalten.

Andere Entscheidungen, andere Leben: »Die Namen« von Florence Knapp und vier weitere Romane über das, was hätte sein können

Was wäre, wenn Sie in ihrem Leben andere Entscheidung getroffen hätte? Wäre ihr Leben mit einem anderen Vornamen anders verlaufen? Was im wahren Leben Spekulation bleibt, lässt sich in Romanen durchspielen. Zum Bestseller »Die Namen« stellt Juliane Hartmann weitere »Was-wäre-wenn-Romane« vor.