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Buchkritiken und Tipps

Walden: Auch der Literaturclub des Schweizer Fernsehens diskutiert über Henry David Thoreau

Für die aktuelle Ausgabe hat auch der Literaturclub des Schweizer Fernsehens »Walden« von Henry David Thoreau gelesen und über Buch und Autor diskutiert. Das Urteil der vier Kritiker ist zwiespältig. Ist Thoreau ein Scheinriese?

Henry David Thoreau: Wer war der Walden-Autor wirklich?

Zwei Jahre lebte Henry David Thoreau in einer selbst gebauten Hütte im Wald. Er wollte herausfinden, was man wirklich zum Leben braucht, und schrieb über diese Zeit das Buch »Walden«. Oft wird aus dem Klassiker zitiert, doch die wenigsten dürften ihn ganz gelesen haben. Vieles erscheint merkwürdig und widersprüchlich bei Henry David Thoreau. Wer war er wirklich?

»Becoming« – Die Lebens- und Lesereise der Michelle Obama

Seit Mai 2020 ist auf Netflix eine Dokumentation über Amerikas ehemalige »First Lady« Michelle Obama zu sehen. Anlass ist die Lesereise zu ihrer Autobiografie durch 34 US-amerikanische Städte. Die Doku heißt wie das Buch: »Becoming«. Neben dem Titel gleicht sich auch die Botschaft.

Farbgewaltig: »Leinsee« von Anne Reinecke

Universumsblau, perlmuttweiß, puddinggelb – die Kapitelüberschriften im Roman »Leinsee« tragen Farbnamen. Die Autorin Anne Reinecke erzählt die Geschichte von Karl – die Geschichte einer besonderen Freundschaft und Liebe. Ein sprachlich außergewöhnlicher Debütroman, nicht nur für Menschen mit Farbfetisch.

Verweigerung als persönliches Recht: »Bartleby, der Schreiber« von Hermann Melville

I would prefer rather not to lautet die passive Widerstandsformel des berühmtesten Kanzleischreibers der Welt. Erfunden hat ihn Moby-Dick-Autor Hermann Melville. Die Geschichte »Bartleby, der Schreiber« erschien erstmals im Jahre 1853. Bernhard Horwatitsch über Widerspruch und Verweigerung.

Thomas Pynchon: »Die Enden der Parabel« als akustischer Rausch

14 Stunden Dauer, 400 Figuren und 99 Sprechrollen: Es ist ein akustisches Monumental- und Meisterwerk, das Regisseur Klaus Buhlert für den SWR realisiert hat. In zwei Nächten wird es am 17. und 18. März 2020 im Radio und per Stream gesendet, ab dem 24. April 2020 ist es im Handel erhältlich. Das Werk beeindruckt auch akustisch. Kopfhörer auf!

Zwei Kritiken, ein Urteil: »Federico Temperini« von Theres Essmann

Zwei Kritiker bekommen die Novelle »Federico Temperini« von Theres Essmann zugeschickt. Daher gibt es zu diesem Buch zwei Kritiken, die zwar verschieden aber gleich sind.

Mehr als nur berührend: »Nach Mattias« von Peter Zantingh

Mattias ist tot. Und sie sollten über das Buch »Nach Mattias« keine Rezensionen lesen, sondern gleich das Buch des niederländischen Autors Peter Zantingh. Aber lesen Sie vorher doch noch diese Rezension, denn dann wissen Sie, warum.

Lesetipps: Gangloffsömmern, der Mars und eine Anderswelt

Drei Lesetipps bringen Sie in ein seltsames Dorf in Thüringen, lassen Sie vom Mars zurückkehren und in ein Fantasy-Debut eintauchen. So Sie es denn wollen.

Cornelia Travnicek: »In diesen Zeiten sollten wir über Bücher sprechen«

»Wir müssen den Künstern die Aufmerksamkeit, die ihnen jetzt durch die Absage von Lesungen entgeht, ein bisschen zurückgeben, indem wir über ihre Bücher sprechen«, empfiehlt die österreichische Autorin Cornelia Travnicek. Im Podcast des literaturcafe.de erzählt sie, warum sie trotz Absage der Buchmesse letzte Woche in Leipzig war und mit Wolfgang Tischer spricht sie über ihre neues bewegendes und poetisches Buch »Feenstaub«.

»Der freie Hund«: Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo über ihren Italien-Krimi

Bestseller-Autor Wolfgang Schorlau und Schauspieler Claudio Caiolo haben gemeinsam einen Krimi geschrieben, der in Venedig spielt. Statt auf der Bühne in Leipzig hat sich Wolfgang Tischer mit den beiden beim Italiener in Stuttgart getroffen, um eine Podcast-Folge aufzunehmen. »Gemeinsam das Buch zu schreiben, war wie ein Trip«, sagt Caiolo.

Corona-Hysterie: Die schönsten Viren in der Weltliteratur [Bakterien-Bonus]

Die Angst geht um. Kann man der Corona-Hysterie entkommen? Eines ist sicher: Wir werden alle sterben. Wer in Quarantäne sitzt oder sich wegen des Corona-Virus’ nicht vor die Tür traut, kann tödlichen Viren und Bakterien auch in der Literatur begegnen. Wir haben vier verseuchte Lesetipps zusammengestellt. Außerdem gibt es noch einen Bonus-Tipp.

Preis der Leipziger Buchmesse 2020: Wer hat ihn wirklich verdient? – Lutz Seiler gewinnt

Die Leipziger Buchmesse 2020 ist aufgrund des Corona-Virus' abgesagt worden. Am 12. März 2020 wäre dort der Preis der Leipziger Buchmesse vergeben worden. Nachtrag: Alternativ werden die Gewinner nun im Deutschlandfunk bekannt gegeben. Unser Textkritiker Malte Bremer hat sich die fünf nominierten Titel in der Rubrik »Belletristik« angesehen, um zu schauen, welches Buch den Preis verdient hätte. Nur zweieinhalb der fünf Nominierten sind für ihn preiswürdig.

Zum Filmstart: Wir verlosen »Ruf der Wildnis« von Jack London

Zum Kinostart der Neuverfilmung verlosen wir dreimal den Roman »Der Ruf der Wildnis« von Jack London in der herausragenden Neuübersetzung von Lutz-W. Wolff. Leider ist der Einsendeschluss bereits überschritten und keine Teilnahme am Gewinnspiel mehr möglich.

Ruf der Wildnis: Jack London und der Goldrausch – Ein Besuch im Yukon

»Wir hatten nicht die Absicht, den Yukon genauso nachzubilden, wir er 1898 war«, sagt Stefan Dechant, der in der Neuverfilmung von »Ruf der Wildnis« für das Szenenbild verantwortlich war. Das war einer der Fehler des Films. Wir sagen Ihnen, was sie über den Yukon, Jack London und »Ruf der Wildnis« wissen müssen und wie der Yukon 1898 wirklich war.