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Buchkritiken und Tipps

Gewinnspiel zum Kinostart: »Schachnovelle« nach Stefan Zweig

Am 23. September 2021 kommt die lang erwartete Neuverfilmung der »Schachnovelle« von Stefan Zweig in die Kinos. Aus diesem Anlass verlosen wir zwei Gewinnpakete mit Hörbuch, Filmplakat und einer ganz besonderen Buchausgabe.

»Billy Summers« von Stephen King: Was ertragen Fans und Kritiker?

Hat Stephen King den Roman »Billy Summers« geschrieben, um zu sehen, welchen Unsinn Fans akzeptieren und Feuilletons bejubeln, wenn simple Erwartungen bedient werden? Warum sonst hätte King eine so haarsträubende Handlung zusammenstückeln sollen? Jedoch die Figuren überzeugen.

Stärke des Banalen: »Die Tage des Rauchs« – Ellis Avery über den 11. September 2001

Zum 20. Jahrestag wird viel über »Nine Eleven« geschrieben. Ganze Romane. Der Terroranschlag hat längst Einzug in die Popkultur gehalten. Ellis Avery veröffentlichte ihr Tagebuch der »Smoke Week« bereits 2003. Die Nähe liegt im Banalen. Erst jetzt ist der Text auf Deutsch erschienen.

Lobbyland-Autor Marco Bülow (MdB): »Demokratie ist nicht nur eine Bringschuld vom Staat«

»Es gibt eine Melange an Dingen, die die Demokratie aushöhlen und entkernen«, sagt Marco Bülow, der seit 2002 als Abgeordneter im Bundestag sitzt. In seinem Buch »Lobbyland« und im Podcast des literaturcafe.de beschreibt er, wie wir mit demokratischen Mitteln zu mehr Demokratie zurückfinden.

Gruselige Literatur: »Mama« von Jessica Lind

»Mama« von Jessica Lind ist eine schaurig beklemmende Gruselgeschichte mit literarischem Anspruch. Ein Buch mit dem Zeug zum Klassiker zwischen Stephen King und Marlen Haushofer.

Hochgescheid und Toter Mann: Wie schreibt man über 101 Schwarzwaldgipfel?

Birgit-Cathrin Duval hat ein Buch über 101 Gipfeltouren im Südschwarzwald geschrieben. Darin geht es nicht nur um Wanderungen, sondern um die Geschichten und Namen der Gipfel, Höhen und Pässe. Im Podcast des literaturcafe.de erzählt die Autorin auch, wie sie das umfangreiche Recherche-Material bewältigt hat.

Schreibratgeber »Dialog« von Robert McKee – Wie man seinen Figuren eine Stimme gibt

Anfängertexte erkennt man oftmals schon optisch an fehlenden Dialogpassagen. Dialoge geben den Figuren eine Stimme und beleben den Text – wenn man sie richtig einsetzt. Im Schreibzeug-Podcast empfiehlt Wolfgang Tischer einen Schreibratgeber von Dialog-Meister Robert McKee. Warum? Das ist hier nachzulesen.

»Solikante Solo« von Björn Kern: Träume im Oderbruch

Was bleibt vom Leben, wenn der Traum, den man verwirklichen will, zu einem Alptraum wird? Birgit-Cathrin Duval über den Roman »Solikante Solo« von Björn Kern.

Taugenichts im 70er-Sommer: »Fahrtwind« von Klaus Modick

Ein Buch, erfrischend wie der Fahrtwind auf der Urlaubsreise: Klaus Modick hat Josef von Eichendorffs Taugenichts in die 70er-Jahre versetzt. Ein Buch für den lauen Sommerabend.

»Das Damengambit« von Walter Tevis – Nach der Serie den Roman davor?

Die Netflix-Produktion »Das Damengambit« wurde bei den Golden Globes als beste Mini-Serie ausgezeichnet. Plötzlich interessierten sich die Zuschauer fürs Schachspielen. Außerdem erschien fast 40 Jahre später der gleichnamige Roman, auf dem die Serie basiert, in einer deutschen Übersetzung. Lohnt sich nach der Serie die Lektüre?

Erste Male, die verzaubern: »Der große Sommer« von Ewald Arenz

»Der große Sommer« von Ewald Arenz ist ein atmosphärischer, dichter und vielschichtiger Coming-of-Age-Roman der 1980er-Jahre. Man möchte nicht nochmal so jung sein. Aber man wünscht sich, selbst einen so großen Sommer erlebt zu haben – oder einen zu erleben.

Wie die Verkündung der Impfreihenfolge: Preis der Leipziger Buchmesse vergeben

Preisträgerin Iris Hanika war sichtlich erstaunt und erfreut. Sie prustete los wie ein kleines Kind, dem die Erwachsenen verboten haben, in der Kirche zu lachen. Die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse 2021 bewegte sich ansonsten emotional und optisch irgendwo zwischen Totenfeier und FDP-Parteitag.

Alexander Gorkow: Die Kinder hören Pink Floyd – Man kann einem Monster nicht kündigen

Eine Kindheit in den 1970ern, eine Hommage an Pink Floyd, eine Abrechnung mit Roger Waters. Mit »Die Kinder hören Pink Floyd« hat Alexander Gorkow einen Roman mit Ausläufern in die musikalische Wirklichkeit geschrieben. Trotz anfänglicher Schwäche ein bewegendes Buch mit einer starken Schwester.

Corona, Freiheit, Angst und zwei Bücher

»Den einen gehen die Maßnahmen nicht weit genug, für die anderen wird zu stark in die Grundrechte eingegriffen«, sagt Schriftsteller Daniel Kehlmann in der ZEIT. Die Spaltung der Gesellschaft scheint noch weitaus extremer zu sein. Doch Kritik an den Corona-Maßnahmen muss es geben, sie ist Ausdruck unserer Demokratie. Blicken wir daher auf zwei kritische Bücher von drei renommierten Autoren.

Podcast: Joachim Zelter über »Die Verabschiebung« – Wir alle suchen einen Platz

Ein Mann wird ins Ausland abgeschoben, obwohl er mit einer Deutschen verheiratet ist. In »Die Verabschiebung« verarbeitet Joachim Zelter die Geschichte seiner Schwester und seines Schwagers, und im Podcast des literaturcafe.de erzählt er von der Entstehung des Romans. Wir wirklich ist Literatur?