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Buchkritiken und Tipps

Filmtipp: »Astrid« – Über die Jugend der Kinderbuchautorin Astrid Lindgren

Wohl jeder kennt die Bilder der netten älteren Dame: Astrid Lindgren, die scheinbar ewig Kind gebliebene Autorin von Pippi Langstrumpf und der Gebrüder Löwenherz. Der Film »Astrid« zeigt, dass ihre Jugend nicht unbeschwert war. Mit 18 wurde sie ungewollt schwanger und musste ihren Sohn weggeben. Der Film mit einer starken Alba August in der Hauptrolle ist nun auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

Martin Sonneborn in Brüssel: Die optimale Vorbereitung zur Europawahl

Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) wird von den Medien gern als »Spaßpartei« bezeichnet. Seit fünf Jahren sitzt der Parteivorsitzende Martin Sonneborn als Abgeordneter im Europaparlament. Sein Buch »Herr Sonneborn geht nach Brüssel« ist die optimale Vorbereitung für die Europawahl.

Buchgenres kompakt: Warum Sie spirituelle Liebesromane statt Literatur schreiben sollten

Was für Bücher schreiben Sie? Krimis? Liebesromane? Fantasy? Viele Autorinnen und Autoren glauben, originell zu sein, wenn Sie diese Frage nicht beantworten können. Dabei ist es an dieser Stelle wichtig, in einer eindeutigen Schublade zu stecken. Das Werk »Buchgenres kompakt« kann hier helfen – oder der Besuch in einer Buchhandlung.

Billiger Baukastenhorror: Stephen Kings »Friedhof der Kuscheltiere« ist wieder im Kino

Wenn die Totgeglaubten wiederkehren, dann sind sie nicht mehr sie selbst. So ist auch die Neuverfilmung von »Friedhof der Kuscheltiere« nichts weiter als billigster Horror-Tant aus der Schreckschublade, dem sämtliches Leben der Buchvorlage entwichen ist.

Preis der Leipziger Buchmesse 2019: Was taugen die nominierten Bücher?

Fünf Bücher sind in der Kategorie »Belletristik« für den Preis der Leipziger Buchmesse 2019 nominiert. Unser Textkritiker Malte Bremer hat sie sich angesehen und macht den Buchhandlungstest: Will man die Bücher nach den ersten Seiten weiterlesen? Was nützt es , wenn man sich erst 100 Seiten quälen muss, bis ein Roman endlich angeblich Fahrt aufnimmt, sprachlich und inhaltlich? Das ist verplemperte Lebenszeit! Welche Lebenszeit lohnt sich für Leipzig?

Druckfrisch ohne mit T. C. Boyle – Wir schauen in »Das Licht«

T. C. Boyle hat einen neuen Roman veröffentlicht – und Denis Scheck ist nicht in die USA gereist, um sich für seine ARD-Literatursendung »Druckfrisch« mit dem Autor zu unterhalten. Was war los? Selbst T. C. Boyle beschwert sich darüber – am Ende von »Druckfrisch«. Daher folgt im literaturcafe.de ein Blick auf (oder in?) »Das Licht«.

Rosamunde-Pilcher-Rettung aus der Fernsehhölle: Ein Nachruf in drei Kurzgeschichten

Rosamunde Pilcher ist tot. Die Autorin starb am vergangenen Mittwoch (06.02.2019) im Alter von 94 Jahren in Schottland, wo sie seit über 70 Jahren lebte. Pilcher gilt für viele als Inbegriff der Kitsch- und Liebesromanautorin. Schuld daran ist das ZDF. Ihre Texte waren besser.

Stella: Deutschland im Würger-Griff und die megageilen Hunde vom Hanser Verlag

Ganz Deutschland diskutiert über das Skandalbuch »Stella« von Takis Würger. Zum ersten Mal seit Jahren war Literatur Gesprächsthema der TV-Sendung »Hart aber fair«. Unter anderem diskutierten Hanser-Verleger Jo Lendle, Literaturkritiker Denis Scheck und Charlotte Knobloch von der Israelitischen Kultusgemeinde München, ob ein Buch das Terrorregime der Nazis so beschreiben dürfe. Wirklich?

»Serotonin« von Michel Houellebecq – Männerverachtende Trostlosigkeit

Vielleicht hat Michel Houellebecq mit »Serotonin« schon jetzt den traurigsten Roman des Jahres geschrieben. Vielleicht auch den unterhaltsamsten und geistreichsten. Selten schien ein Text so im Jetzt verankert.

In Red Dead Redemption 2 geritten: Wie erzählt ein Western?

Red Dead Redemption 2 ist ein Western, der die Geschichte eines Niedergangs detaillierter erzählt als je ein Videospiel zuvor. Neue Formen des Erzählens finden sich eher dort, als in elektronischen Büchern.

Besuchertest mit Bravour: »Inventarium: Späte Huldigungen« von Tina Stroheker

Erst die Zusammenarbeit von Text und Bild erzeugt das Staunen – auch im Besuchertest: das Bild-und-Textbuch »Inventarium: Späte Huldigungen« von Tina Stroheker und Horst Alexy.

Cornelia Lotter: Birkensommer – Bravourös umschiffte Kitschklippen

Cornelia Lotters Roman »Birkensommer« überzeugt in jeder Hinsicht. Was man aus der Sicht von Elisabeth erfahren hat, erfährt man anschließend aus der Sicht von Anna. Das relativiert die Sichtweisen gewaltig. Eine lebendigere Charakterisierung ist kaum denkbar.

Vor Weihnachten öffnen: Vierundzwanzig Türen von Klaus Modick

Klaus Modick wurde einer breiteren Leserschaft mit seinem Künstlerroman »Konzert ohne Dichter« bekannt. Mit »Vierundzwanzig Türen« ist nun ein älterer Roman neu als Taschenbuch erschienen. Eine bewegende Weihnachtsgeschichte und ein ganz besonderer literarischer Adventskalender.

Renate Blaes: Vom Bauernjungen zum Selfmade-Millionär

Auf dem Postweg erreicht mich ein Buch, vermutlich verbunden mit der Bitte, es zu besprechen. Nach dem Gewicht zu urteilen ist das ein schweres Buch. Hardcover? Es ist eine Biografie - eigentlich nicht mein Ding.

Vielfalt, Opfer, Zauberer: Die nominierten Sachbücher für den Bayerischen Buchpreis 2018

Neben den drei vorgestellten belletristischen Büchern wir der Bayerische Buchpreis auch in der Kategorie Sachbuch vergeben. Hier sind ebenfalls von den gleichen drei Juroren drei Titel vorgeschlagen. Ein kurzer Überblick über die drei nominierten Sachbuchtitel.