Amazon macht das Lesen englischer eBooks auf dem iPhone, iPad und iPod touch einfacher. Ab Version 2.2 der Kindle-Lesesoftware für die mobilen Geräte ist kostenlos das »New Oxford American Dictionary« integriert, mit dem sich zu unbekannten Wörtern eine ausführliche englische Worterklärung anzeigen lässt. Es ist zwar kein Englisch-Deutsch-Wörterbuch, aber dennoch kann eine Umschreibung beim Verständnis des englischen Textes helfen. Die Version 2.2 der Lesesoftware steht ab sofort im App-Store von Apple zum Download bereit.
Das Wörterbuch umfasst 250.000 Begriffe. Es ist nach dem Download der Kindle-Lesesoftware nicht sofort verfügbar. Zunächst muss in einem englischen eBook ein Begriff markiert werden, dann lädt sich das Wörterbuch herunter und ist danach auch ohne Netzanbindung verfügbar. Mit Netz kann über Links der Begriff zusätzlich bei Google und Wikipedia nachgeschlagen werden. Hier klicken und weiterlesen »
Wie so viele Branchen hat sich auch der Buchhandel in der Vergangenheit ein Geschäftsmodell geschaffen, in dem elektronische Produkte nicht vorgesehen waren. Bei elektronischen Büchern wird daher hilflos am Kunden vorbeigeplant.
Vor der eBook-Zeit war die Verlagswelt noch in Ordnung: Kam ein neuer Roman auf den Markt, so wurde er zunächst als sogenannte »gebundene Ausgabe« oder »Hardcover-Ausgabe« verkauft, die wertvoll erscheinen sollte, um einen hohen Preis zu rechtfertigen, obwohl sie schon längst in billiger Pappe statt Leinen gebunden war. Zielgruppe waren die Fans des Autors, die jedes Buch sofort haben wollen, Geschenkekäufer und Leute, die Solideres im Buchregal stehen haben wollten. War diese Gruppe abgefischt, kam nach einiger Zeit das Taschenbuch auf den Markt, um als zweite Welle die Käufer mit schmalerem Geldbeutel zu erreichen. Und vielleicht gibt es später noch eine dritte Welle für Gelegenheitskäufer mit einer preiswerten Sonderausgabe. Und egal ob Hardcover oder Taschenbuch: Dank gesetzlicher Preisbindung kosten die Bücher überall gleich.
Doch dann kam das eBook und machte das künstlich geschaffene Absatzbiotop zunichte. Absurde Preismodelle sind die Folge. Hier klicken und weiterlesen »
Man soll immer mit etwas Positivem aufhören. Daran hält sich auch Malte Bremer. In einer Spezialausgabe seiner Textkritik hat unser Kritiker für SchreibStar.tv, der Website zum Roman »Möchtegern« von Milena Moser, insgesamt sechs Romananfänge besprochen.
Heute nun gingen der letzte Romananfang und die letzte Kritik online. »Präzise, lebendig, humorvoll: So wünsche ich mir Romane!«, schreibt Malte in seiner zusammenfassenden Bewertung. Ein Romananfang, in dem lebendig erzählt statt öde berichtet wird.
Und natürlich geht es demnächst bei »Maltes Meinung« auf literaturcafe.de wieder ganz normal weiter. »Normal« bedeutet: Schicken Sie Malte Ihre Kurzgeschichten oder Gedichte, wenn Sie diese öffentlich besprechen lassen wollen. Nutzen Sie dazu bitte ausschließlich das Formular im Literatur-Café.
Zur sechsten Romananfangskritik auf SchreibStar.tv »
Im barocken Spiegelsaal der Klosteranlage Obermachtal auf der Schwäbischen Alb wurden gestern, am 15. Juli 2010, die Gewinnerinnen und Gewinner des 1. Schreibwettbewerbs der Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart bekannt gegeben. »Reisen« lautete das Thema zu dem 27 Schulen insgesamt 76 Prosa-Texte eingereicht hatten. In vier Altersgruppen wurden je drei Preise überreicht, zudem vergab die Jury einen Sonderpreis. Über 100 Schüler, Lehrer, Eltern und Gäste waren bei der Preisverleihung dabei.
Das Literatur-Café unterstützte den Schreibwettbewerb als Sponsor, und Herausgeber Wolfgang Tischer war Mitglied der fünfköpfigen Jury.
In seiner Rede als Jurysprecher fasste Tischer die Arbeit der Preisrichter zusammen und berichtete von persönlichen Eindrücken. Zwischen dem Schreiben, wie man es in der Schule gelehrt bekomme und dem Schreiben, wie es später in speziellen literarischen Schreibschulen vermittelt werde, bestehe durchaus ein großer Unterschied, so Tischer.
Nicht alles, was man in der Schule lernt, ist fürs literarische Schreiben optimal.
Klicken Sie hier und lesen Sie die Rede des Jurysprechers »
Gewinnspiele im Internet sind bei Teilnehmern und Veranstalter gleichermaßen beliebt. Verlosungen scheinen ein billiges Mittel zu sein, um ein Buch, einen Autor, eine Facebook-Site oder eine Homepage bekannt zu machen. Und die Web-Surfer lassen sich bereitwillig locken.
Doch viele Gewinnspiele erfüllen trotz mehreren Tausend Teilnehmern nicht ihren Zweck. Bei der Konzeption oder der technischen Umsetzung wurden entscheidende Fehler gemacht.
Wolfgang Tischer, Herausgeber von literaturcafe.de, hat beim BuchSW-Branchentreffen am 30. Juni 2010 die wichtigsten Tipps, Hinweise und Warnungen zum Thema Gewinnspiele zusammengefasst. Die Anregung dazu kam aus dem Teilnehmerkreis.
Wer nicht vor Ort sein konnte, der kann sich den Vortrag hier auf literaturcafe.de als halbstündiges Video ansehen oder sogar für unterwegs als Video- oder Audio-Datei aufs iPhone oder den iPod laden.
Die Tipps für die Konzeption erfolgreicher Gewinnspiele helfen nicht nur Verlagen oder Buchautoren, sondern allen, die Gewinnspiele im Internet durchführen wollen. Hier klicken und Video ansehen »
»Mit der DDR sind die aus der BRD immer noch leicht zu kriegen.« Mit dieser Feststellung aus ihrem Ratgeber »Wie man den Bachmannpreis gewinnt« hat Angela Leinen auch in diesem Jahr Recht behalten. Der Hauptpreis beim alljährlichen Wettlesen in Klagenfurt ging an Peter Wawerzinek, der eine Kindheit in der DDR beschreibt.
Doch das Buch von Angela Leinen mit dem Untertitel »Gebrauchsanweisung zum Lesen und Schreiben« will kein Kriterienkatalog für den Preisgewinn sein, wie etwa die Automatische Literaturkritik der Riesenmaschine. Leinens Buch ist eben so wenig eine humoristische Anekdotensammlung noch eine Art Geschichtsbuch über Preisträger und Jury-Mitglieder.
Nein, Angela Leinens Buch »Wie man den Bachmannpreis gewinnt« ist ein hervorragender und intelligenter Ratgeber für literarische Texte, der Gutes und Schlechtes anhand von Bachmannpreistexten aufzeigt. So hilft das Buch Autoren und Lesern gleichermaßen. Hier klicken und weiterlesen »
Die fünfte Kritik eines Romananfangs ist online. In Kooperation mit dem Verlag Nagel & Kimche werden insgesamt sechs Kritiken von Malte Bremer auf SchreibStar.tv zu lesen sein, der Website zum aktuellen Roman »Möchtegern« von Milena Moser.
Die aufgezeigten Fehler im heutigen Text sind symptomatisch, und man findet sie bei vielen Schreibanfängern, die sich an einem Roman versuchen. Anstatt mitten in die Handlung zu springen und den Leser dorthin mitzunehmen, wird dieser sofort ausgebremst, indem lang und floskelhaft erzählt wird »was bisher geschah«. Nebenbei bemerkt: auch langatmige Prologe und Vorbemerkungen sind bei Schreibneulingen beliebt – nicht jedoch beim Leser.
Erklären und erläutern sind typische Schreibanfängerfehler. Die Leserin oder der Leser ist klüger als Sie glauben!
Zur Website SchreibStar.tv mit der Textkritik zu »Schönenbergers« »
Ab sofort steht Apples eBook-Lesesoftware »iBooks« für alle iPhones und fast alle iPod-touch-Modelle und natürlich fürs iPad bereit. Parallel dazu öffnet sich in Deutschland Apples eBook-Store für die mobilen Geräte, sodass Bücher gekauft und heruntergeladen werden können. Steve Jobs rühmte sich auf der Entwicklerkonferenz am 7. Juni 2010 in San Francisco damit, dass Apple nun der weltweit größte Buchhändler für elektronische Bücher sei.
Zum Start in Deutschland ist die Zahl der aktuellen, käuflichen eBooks noch gering, doch immerhin sind beispielsweise die Bestseller-Krimis von Stieg Larsson mit dabei.
literaturcafe.de zeigt Ihnen, wie Sie iBooks auf dem iPhone oder iPod touch installieren und gibt Tipps fürs Lesen auf dem Apple-Handy. Hier klicken und weiterlesen »

Quelle: wikipedia.de
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat eine viel beachtete Rede zum Urheberrecht gehalten. Besser als diese nichtssagende Phrase lässt sich der Inhalt ihrer Worte vor der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eigentlich nicht zusammenfassen. »Buzzword-Bingo«-Spieler hätten ihre Freude gehabt.
In der Rede war so ziemlich alles drin, doch nichts gesagt und bloß nichts konkret festgelegt. Die vielfältigen Reaktionen auf die Rede zeigen, dass jeder das heraushören konnte, was ihm urheberrechtlich in den Kram passt.
Und trotz Leutheusser-Schnarrenbergers konkreter Feststellung: »Wir können nicht einfach die Mechanismen der analogen Welt eins zu eins auf die digitale Welt übertragen« wurde zwischen den Zeilen deutlich: »… aber wir werden es dennoch versuchen«.
Mehr verblüffte ein Detail am Rande: So ganz nebenbei definierte die Justizministerin den Begriff »Verlag« und machte deutlich, dass sie Zuschussverlage und Selbstzahlerverlage nicht als Verlage betrachtet. Hier klicken und weiterlesen »
Für den Schweizer Verlag Nagel & Kimche (zu Hanser gehörend) hat das Literatur-Café die redaktionelle Betreuung der Website SchreibStar.tv übernommen. Die Website stellt Milena Mosers Roman »Möchtegern« vor, in dem es um eine fiktive TV-Castingshow für Schriftsteller geht. Im »Trainingscamp« auf der Website kann man sich selbst in Schreibaufgaben aus dem Buch versuchen.
Heute startet die 7. und letzte Runde, die bis zum 4. Juli 2010 läuft. Die Schreibaufgabe lautet: »Gründen Sie eine Schreibgruppe« – natürlich nur auf dem Papier und nicht länger als 1.500 Zeichen. Die Teilnehmer aller 7. Runden können einen eintägigen Schreibkurs mit Milena Moser in der Schweiz gewinnen – Anreise und Hotel inklusive.
Außerdem bespricht unser Kritiker Malte Bremer exklusiv sechs Romananfänge, die man ihm zusenden konnte. Seit letzte Woche ist Kritik 4 online. Diesmal fiel sie wieder sehr positiv aus. Lernen Sie aus der »Reise nach Meschuggistan«.
Zur Website SchreibStar.tv mit Schreibaufgabe und Textkritik »