
Quelle: Das Syndikat / Armin Zedler
Von David Gray – Reden wir über Mord. Und tun wir es mit einem der ganz besonderen Säulenheiligen der Literatur, von dem der bemerkenswerte Satz überliefert ist: »Wir haben lange genug aus Not gemordet, tun wir es jetzt mit Überzeugung und Geschmack.«
Weshalb wir hier über Mord reden sollten und dann auch noch im Sinne des berüchtigten Marquis de Sade, denn von keinem anderen stammt der oben zitierte Satz?
Weil Mord derzeit in aller Munde ist. Außerdem Geschmack und Not.
Vermeintlicher Mord nämlich an uns Autoren und unserem Einkommen, vermeintlicher Mord auch an der Kultur und dem literarischen und künstlerischem Niveau ganz allgemein.
Unser Textkritiker bespricht meist Prosa und Lyrik. Doch ab und zu widmet er sich auch anderen Formen. Diesmal ist ein Drama dran – also ein Theatertext.
Auch diesmal wird an diesem Text Exemplarisches gezeigt, denn es sollen ja alle aus den Kritiken lernen können.
Ein Problem des Dramentextes besteht in den Regieanweisungen. Wann sind sie notwendig? Wann sind sie überflüssig? Wann sind sie unlogisch? Und wann schränken Sie später Regisseur oder Schauspieler zu sehr ein?
dctp.tv hat für SPIEGEL online mit literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer über das Thema »Selfpublishing« gesprochen. Wolfgang Tischer war einer der Teilnehmer der Diskussionsrunde »Was Autoren vom Self-Publishing erwarten können (und was nicht)« auf der re:publica 2012. Der Mitschnitt der Veranstaltung ist ebenfalls online.
Lob für diese Diskussionsrunde und für unseren Ratgeber »Eigene E-Books erstellen und verkaufen« kam zudem von völlig unerwarteter Seite.
Unsere kleine Rückschau dokumentiert die Blog- und Medienberichte zum Thema.
Obwohl zunächst geplant, hat Xander Morus seine Kurzgeschichten nicht an Verlage und Agenten geschickt, sonder gleich via Amazon als Kindle-E-Books veröffentlicht.
Das hatte Erfolg und brachte dem Autor durchaus ein paar Euros im Monat ein. Doch der Markt scheint sich zu ändern und die Umsätze stagnieren.
In seinem Gastbeitrag für das literaturcafe.de beschreibt Xander Morus mögliche Ursachen und nennt die drei Dinge, die ein E-Book erfolgreich machen.
Ein Buch über eine Lehrerin? Über die Schule fachsimpelt doch sehr ausgiebig Hinz und Kunz, denn jeder in unserem Kulturkreis ist schließlich einmal zur Schule gegangen, und jeder kennt sich folgerichtig aber so was von total aus und weiß Bescheid.
Dieses Buch soll ich besprechen im Rahmen einer öffentlichen literarischen Gesprächsrunde – nun gut. Dann werde ich es mir mal vorknöpfen.
Im Mai 2011 publizierte literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer sein E-Book Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen bei Amazon im Selbstverlag. In einem Praxisbericht schreiben wir seitdem über Aktivitäten im Umfeld und dokumentieren die Verkaufszahlen des Titels.
»Ein interessantes und lehrreiches Experiment für Selfpublisher und Verlage gleichermaßen«, meint Verlagsprofi Sebastian Posth. Wir veröffentlichen seinen Artikel aus dem Blog Publishing Hurts mit freundlicher Erlaubnis auch an dieser Stelle.
Ab sofort ist unser Ratgeber »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« in der neuen und fünften Ausgabe erhältlich.
Ein umfangreicher Extrateil widmet sich erstmals dem Thema Covergestaltung speziell für E-Books. Denn obwohl die digitalen Bücher nicht mehr in den Buchhandlungen ausliegen, ist das Umschlagbild eines der wichtigsten Verkaufsinstrumente.
Der Inhalt der 5. Ausgabe wurde komplett durchgesehen, aktualisiert, erweitert und berücksichtigt auch den Kindle Touch.
Trotz der umfangreichen neuen Inhalte bleibt der Preis unverändert bei günstigen 2,99 Euro. Käufer der früheren Ausgaben erhalten die aktuelle Version kostenlos.
Mit dem Kindle Touch ist in Deutschland jetzt ein drittes Kindle-Modell auf dem Markt. Wie bei Amazon üblich, wurde es zunächst in den USA angeboten, bevor es ein halbes Jahr später auch in Europa erhältlich ist.
Interessanterweise bringt der Touch vieles zurück, was der Kindle Keyboard vor einem Jahr schon längst hatte: (virtuelle) Tastatur, MP3-Player, Kopfhöreranschluss, Vorlesefunktion und die Datenübertragung per Mobilfunk.
Die wesentliche Neuerung ist die Bedienung per Fingertipp. Doch just die wird zum Nachteil bei der wichtigsten Lesetätigkeit: dem Umblättern.
Von wegen »Kostenloskultur«! Wer in der Fußgängerzone einer deutschen Kleinstadt einen guten Roman verschenken will, hat es verdammt schwer.
Ich will wildfremden Menschen ein Buch schenken, nämlich den Roman »Agnes« von Peter Stamm. Ich bin einer von 33.333 Lesefreunden am Welttag des Buches. Ich darf 30 Exemplare einfach so verteilen.
Begleitet von einer Reporterin des SWR ziehe ich los und muss die Erfahrung machen, dass Menschen, die etwas verschenken wollen, verdächtig sind. Eine zweite gewonnene Erkenntnis ist sogar noch erschreckender.
Ein Hörbuch über einen Mistkäfer? Eine CD, auf der 53 Minuten lang beschrieben wird, wie das Insekt eine Kugel aus einem Kuhfladen formt und diese in ein Versteck rollt?
Ja! Und es ist ein wunderbares Hörerlebnis voller Poesie.
Der Hörbuchverlag Buchfunk hat einen Ausschnitt von Jean-Henri Fabres »Erinnerungen eines Insektenforschers« in ein »elektroakustisches Hörbuch« verwandelt. So kunstvoll wurde noch nie ein Mistkäfer beschrieben.
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