Bei der statistischen Auswertung der KandidatInnenliste in Folge 1 von »Bachmann und Brockmann« ist eine Frage offen geblieben: Wo ist der Schweizer Autor oder die Schweizer Autorin? Ihr ist Doris Brockmann nachgegangen – also der Frage, nicht der Autorin.
Und in der Tat: Noch nie hat beim Bachmannpreis ein Schweizer Lesekandidat gefehlt. Und jetzt?
Ab sofort ist der E-Book- und Selfpublishing-Ratgeber »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« in einer aktualisierten Fassung erhältlich. Käufer früherer Ausgaben erhalten die neue Version 6.2 wie immer kostenlos, für alle anderen kostet der Ratgeber weiterhin günstige 2,99 Euro.
Die Konvertierungs- und Verwaltungssoftware Calibre kann seit letztem Freitag endlich Word-Dateien ins E-Book-Format konvertieren. Außerdem stellt die neue Ausgabe des Ratgebers den »Cover Creator« von Amazon vor, mit dem sich kostenfrei und rasch professionell wirkende Titelbilder erstellen lassen. Für den Cover-Baukasten besteht jedoch eine fundamentale Einschränkung, die das Werkzeug nahezu unbenutzbar machen.
Die Bachmannpreis-Jury hat entschieden. Die TeilnehmerInnen für die Endrunde von GNTA (German-speaking Next Top Author) stehen fest. Jedes Jury-Mitglied durfte (wie immer) zwei BewerberInnen einladen: macht bei sieben Mitgliedern vierzehn Eingeladene.
Doris Brockmann wirft einen Blick auf die Klagenfurter KandidatInnenliste – aber erstmal ganz unpersönlich. Das heißt, sie bleibt bei den Zahlen und noelle-neumannt drauf los.
Bedauerlicherweise kommt es doch immer wieder vor, dass mir Wohlmeinende ein Buch schenken im Wissen, dass ich gerne und viel lese, aber ohne Vorstellung, was ich zu lesen pflege.
Sowas wie dieses Buch bestimmt nicht: Ich liebe Humor, aber ich hasse Witze – und ganz besonders, wenn jemand – passend zu den umjubelten Dünnbrettbohrern aus dem Bestiarium der privaten Sender wie Lück, Barth, Pastewka, Schmitz und wie sie alle heißen mögen – seine in die Jahre gekommenen Plattitüden über Männer und Frauen loslässt.
Zum Glück war das Buch verpackt, so konnte ich mich artig bedanken und musste den Überbringer nicht enttäuschen.
Es muss anfangs dieses Jahrtausends gewesen sein, dass in meiner inzwischen leider geschlossenen Lieblingsbuchhandlung mir ein schmales Bändchen von Walle Sayer auffiel, »Kohlrabenweißes«, ein »Prosazyklus«. Schon das Äußere sprach mich an, der feste Einband, das klare Layout.
Und ich begann zu lesen. Aber das war keine Geschichte. Oder gerade doch? Es ist … ja was?
Wie sieht der Verlag der Zukunft aus? Darüber hat sich Jo Lendle in einem kurzen Vortrag auf der LiteraturFutur Gedanken gemacht. Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir den Text hier im literaturcafe.de.
Jo Lendle wird ab 2014 verlegerischer Geschäftsführer der Hanser Literaturverlage. Lendle (Jahrgang 1968) wird der Nachfolger von Michael Krüger (Jahrgang 1943) sein. Zuvor war Jo Lendle Verleger beim DuMont-Buchverlag, bei dem er zunächst als Lektor begann. Außerdem ist Lendle selbst Autor.
Die Buchbranche hat mittlerweile ein enges Netz an Kongressen, Barcamps und Treffen, auf denen man sich der Zukunft von Branche und Büchern widmet. Dorthin pilgern die Social-Media-Brigaden der Verlage, um Spaß zu haben und sich von Dienstleistern und Beratern ausgedachte Visionen anzuhören.
Da ist es wohltuend und angenehm, die Veranstaltungen neuer Akteure zu besuchen, deren Beraterverseuchung noch gering ist und die Kultur vor Wirtschaft platzieren.
Also auf nach Hildesheim, wo sich der von den Studenten organisierte »LiteraturFutur«-Kongress am vergangenen Wochenende (24./25. Mai 2013) neuen Formen der Literaturvermittlung zuwenden wollte.
»Spannend, komisch, klug und böse«, so heißt es auf der Rückseite des Schutzumschlags über die Novelle »Frühling der Barbaren«, dem Erstling von Jonas Lüscher.
Meist wird auf Buchumverpackugen substanzlos lobgehudelt, doch bei diesem Buch hat der Werbetext Recht!
Jonas Lüschers Novelle hat nicht nur unseren Kritiker Malte Bremer begeistert, und daher haben wir uns mit dem Autor auf der Leipziger Buchmesse kurz vor seiner ersten öffentlichen Lesung unterhalten.
Wer gestern Nachmittag oder Abend das literaturcafe.de besuchen wollte (22. Mai 2013), der oder die musste bis zu einer halben Minute warten, um eine Seite des Cafés zu sehen – oder es erschien gleich eine Fehlermeldung.
Der Webserver des literaturcafe.de ächzte unter einer unglaublichen Zugriffslast. So hoch war die nicht mal, als uns die Bildzeitung zu den weltweit 1.000 wichtigsten Websites zählte.
Nach Terminen in Mainz, Stuttgart und Bremen, findet das E-Book-Seminar des literaturcafe.de für Selfpublisher erstmals am 15. Juni 2013 in Hannover statt.
Sein Buch selbst zu verlegen, das galt bislang eher als Makel. Doch E-Books werden immer populärer, und plötzlich erlebt das »Selfpublishing« einen Boom. Nicht nur Neulinge, sondern auch etablierte Autoren nutzen die digitale Veröffentlichungsmöglichkeit oder haben es vor. Viele proklamieren gar das Ende der Verlage, wie wir sie kennen, und einige Autoren wollen mit ihren E-Books 15.000 Euro in nur sechs Wochen verdient haben.
Was ist dran an diesen Berichten? Ist es wirklich so einfach, mit selbstgemachten E-Books Leser zu erreichen und dabei auch noch etwas zu verdienen?
Nach mehreren ausgebuchten Terminen findet der Workshop mit dem E-Book-Experten und literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer in Zusammenarbeit mit Heiko Idensen am 15. Juni 2013 erstmals in Hannover statt.
RT @japanliteratur: E-Books im Laden kaufen? Ich geh doch auch nicht zu Saturn und lade dort meine Musik herunter. Nur leider blöd für den …18.06.2013 08:19 Uhr