Unser monatliches Literatur-Radio zum Mitnehmen! Hören Sie ab März 2012 wieder Interviews direkt von der Leipziger Buchmesse mit Cornelia Travnicek, Olga Grjasnowa, Else Buschheuer, Frank Goosen, Jens Sparschuh u.v.a.m.
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Wie sollte man als Autorin oder Autor mit Medien und Journalisten umgehen? Was kann man vom Besuch eines Pressevertreters erwarten? Wie sollte man sich auf ein Interview vorbereiten? Und was ist, wenn der geplante Bericht nie erscheint?
An jedem der vier Leipziger Buchmessetage hielt literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer einen Vortrag für Autorinnen und Autoren auf der Bühne in Halle 5.
Wir präsentieren Ihnen den Mitschnitt des zweiten Tages: »Vom richtigen Umgang mit Journalisten und der Presse«.
Man muss von Deutschland aus nur zwei Staatsgrenzen überschreiten und schon ist man in Weißrussland – so man sie denn überschreiten darf. Der letzte Visumantrag von Schriftsteller Martin von Arndt wurde abgelehnt. Ob es an seinem neuen Roman »Oktoberplatz« liegt, kann er nur vermuten.
»Oktoberplatz« spielt in Weißrussland, in den Medien gerne als »die letzte Diktatur Europas« bezeichnet.
Den Leser des Romans mag es jedoch zunächst verwirren, dass die Hauptfigur Wasil offenbar seine Tante umbringen will, mit der er ansonsten eher Sex hat.
Nur 32 Seiten besitzt das dünne Bändchen von Silke Burmester, mit dem sie uns beruhigen will. Dass das Büchlein optisch klar an Stéphane Hessels »Empört euch!« erinnert, sei jedoch eher dem Verlag zuzuschreiben.
Silke Burmesters unterhaltsames Werk ist keine Parodie auf Hessel, sondern der Autorin und Kolumnistin (taz, SPIEGEL online) geht es darum, dass wir die medialen Hype- und Aufregerthemen nicht ganz so wichtig nehmen sollten.
»Chucks« heißt der Debütroman von Cornelia Travnicek. Und nachdem die Autorin bislang über ihre Erfahrungen und Erfolge im literaturcafe.de schriftlich berichtet, ist sie nun endlich im Podcast zu hören.
Wie schafft man es, dass der Debütroman in einem großen deutschen Verlag erscheint? Cornelia Travnicek gibt im Gespräch zu bedenken, dass man seinen Erstlingsroman nicht zu früh veröffentlichen sollte – sofern man überhaupt die Möglichkeit habe, das zu entscheiden.
Braucht man als Buchautorin oder Buchautor in Zeiten von Facebook, Twitter & Co. überhaupt noch eine eigene Website? Klare Antwort: Ja! Denn aktuelle Fälle belegen, dass man ohne eigene Website rasch von Facebook abgeschaltet werden kann.
An jedem der vier Leipziger Buchmessetage hielt literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer einen Vortrag für Autorinnen und Autoren auf der Bühne in Halle 5.
Wir präsentieren Ihnen den Mitschnitt des ersten Tages: »Die perfekte Autorenwebsite«.
Was macht eine gute Website aus, und wie sollte ich sie vernetzen?
»Sie warfen Feuer auf die Stadt« lautet der Titel des Buches, in dem Jürgen Reimer die Erlebnisse seiner Kindheit während der Nazi-Diktatur verarbeitet hat. Gerade ältere Menschen wollen oftmals ihr Leben aufschreiben. Es entstehen sehr persönliche Bücher, die jedoch literarisch nicht weit tragen und außerhalb der eigenen Familie niemanden interessieren.
Nicht so bei Jürgen Reimers Buch, denn Vito von Eichborn hat das Werk in seine Edition aufgenommen, weil es für ihn deutlich aus der Masse der Kriegserinnerungen herausragt. Warum? Das erzählen der Autor und der Herausgeber in dieser Podcast-Folge.
Frank Goosen Roman »Sommerfest« ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Davor war er beim Eichborn, den es als eigenständigen Verlag nicht mehr gibt. Am Schluss des Buches sendet Goosen den ehemaligen Mitarbeitern einen ganz besondern Gruß. Grund genug, um den Autor zu fragen, wie er den Wechsel erlebte.
Doch dann geht es im Interview mit Frank Goosen um »Sommerfest«, die Hauptfigur Stefan und das Ruhrgebiet. Darf man Frank Goosen als »Heimatautor der neuen Generation« bezeichnen?
Die junge Autorin Olga Grjasnowa hat ihren ersten Roman veröffentlicht. Er trägt den poetischen Titel: »Der Russe ist einer, der Birken liebt«.
Das Buch erschien nicht irgendwo, sondern im renommierten Hanser Verlag. Von solch einem Erfolg träumen viele, und Olga Grjasnowa ist der Beweis, dass junge Autorinnen und Autoren durchaus eine Chance bei bekannten Verlagen haben.
Natürlich wollte Wolfgang Tischer von der Autorin wissen, wie man es schafft, sein Debüt beim Hanser Verlag zu veröffentlichen.
Ab heute (15. März 2012) können Sie uns auf der Leipziger Buchmesse im Digitalen Wohnzimmer in Halle 5, B303 besuchen! Wir freuen uns auf Sie! Täglich um 13 Uhr hält literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer im Forum leipzig.liest.digital (Halle 5, B600) einen Vortrag für Autoren, am Samstag zum Beispiel »Verlage suchen und Verlage finden«. Alle weiteren Themen zeigt diese Übersicht.
Die Vorträge wird es in unserem Buchmesse-Podcast zu hören geben, den wir in diesem Jahr erneut dank unserem Sponsor BoD zusammen mit dem Medienpartner boersenblatt.net präsentieren.
Freuen Sie sich in den kommenden Tagen zudem auf Interviews mit den Autorinnen und Autoren Cornelia Travnicek, Olga Grjasnowa, Else Buschheuer, Frank Goosen, Jens Sparschuh und viele mehr.
Hier ist es endlich: das Gespräch mit Roger Willemsen von der diesjährigen Frankfurter Buchmesse. Drei neue Taschenbücher, ein Hörbuch und der Arche Musikwoche-Kalender tragen in diesem Bücherherbst den Namen Roger Willemsen. Für seine Verhältnisse ist das fast wenig. Doch Willemsen stand in den letzten Monaten gut 100 Mal mit »Die Enden der Welt« auf der Bühne.
Wie schafft man es, jeden dieser Auftritte so intensiv zu gestalten, als wäre er einmalig. Und was hat Roger Willemsen mit dem Abenteurer, Schriftsteller und Goldsucher Jack London gemeinsam? Und warum ist Facebook alles andere als ein Abenteuer? All das hören Sie in dieser Podcast-Folge.
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