Gestern wurde auf der Leipziger Buchmesse zum 9. Mal der BuchMarkt-AWARD für Marketingkommunikation vergeben. Nach Angaben der Veranstalter ist es der einzige Marketing-Preis der Buchbranche und eine Zusammenarbeit zwischen dem Branchenmagazins BuchMarkt, der Zeitung DIE WELT, Mohn media und der Leipziger Buchmesse. Neben eher klassischen Marketingmaßnahmen wird der Preis auch in der Kategorie »Internet« vergeben.
Jedoch belegen die Auszeichnungen der Kategorie »Internet«, wie wenig die Verlagsbranche das Medium verstanden hat. Genauer muss man sagen: Die Liste der Gewinner ist der Beleg, dass die Jurymitglieder vom Internet keine Ahnung haben und offenbar nur toll finden, was sich bewegt und dreht. Denn die vier Gewinnerbeiträge oder Websites sind ausnahmslos zum Teil sehr üppig und aufwändig gestaltete Flash-Animationen. Viele davon öffnen Popup-Fenster und scheitern bereits am Popup-Blocker moderner Browser. Internet von vorgestern, Multimedia-Schlachten wie einst in der Welt der CD-ROM.
Das ist ohne Frage alles nett und schön gemacht und wahrscheinlich saß die Jury begeistert vor den Bildschirmen, beispielsweise beim Gold-Gewinner-Flash »Das System«. Aber es hat nichts mit der aktuellen Internet-Welt zu tun.


Die Zeitschrift Cicero veröffentlicht in ihrer April-Ausgabe 2008 eine Liste der 20 wichtigsten Verlage. Die Liste ist auch im Internet einsehbar. 20 Literaturexperten wurden gebeten, die ihrer Meinung nach drei wichtigsten Verlage zu benennen, aus denen die 20 Top-Verlage ermittelt wurden. Unter den Experten sind Feuilletonchefs großer Tageszeitungen, Literaturhausdirektoren und Leute wie Denis Scheck (druckfrisch) und Wolfgang Herles (aspekte).
Daniel Grandpair hat uns eine eMail geschrieben, die wir mit seiner Erlaubnis hier gerne veröffentlichen.

Im Herbst 2007 habe ich zum ersten Mal von Lesebühnen gehört. Relativ spät für jemanden, der sich seit Jahren in der Literaturszene herumtreibt. Relativ spät auch angesichts der Tatsache, dass die erste Lesebühne bereits 1989 gegründet wurde. Allerdings lebe ich in Hamburg. Und Hamburg hat mit
Stefan Krombach vom
Cornelia Travnicek, die im literaturcafe.de in lockerer Folge
Derzeit ist im Internet und auf den Frequenzen der ARD-Kulturprogramme die 3. Folge der RadioTatort-Reihe zu hören. Mit dieser Hörspiel-Krimi-Reihe möchte die ARD die bekannte Tatort-Marke auch ins Radio übertragen. Die im Januar ausgestrahlte erste Folge, die vom WDR produziert wurde,
Ja, das Leben ist schon ungerecht. Während der unbekannte Hobby-Autor es nicht einmal schafft, dass sich die örtliche Regionalzeitung für sein Buch interessiert, bekommt der Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf prominente Werbung im redaktionellen Teil auf SPIEGEL Online geschenkt. Als »Anzeige« ist sie freilich nicht gekennzeichnet. Der SPIEGEL hat dem Buch »
Paulo Coelho macht es
Daniela K.* kann es nicht fassen. Für den Geburtstag eines Freundes suchte sie im Internet nach einem passenden Gedicht. Unter anderem stieß sie auf das Angebot www.gedichte-datenbank.de, in dem laut Anbieter über 2.000 Gedichte verzeichnet sind. Diese sind »Nur noch 1 Klick entfernt«. Zuvor musste Daniela lediglich ihre Adresse eingeben. Das kam ihr zwar merkwürdig vor, doch sie dachte sich nicht viel dabei. Leider erwiesen sich die Gedichte, die sie im Angebot fand, als nicht sonderlich originell. Fast alle hatte sie bereits zuvor auch schon beim
Heute beginnt der Einsendezeitraum für den Jokers Lyrik-Preis 2008. Bis Ende März 2008 können Lyrikerinnen und Lyriker wieder ihre Werke unter www.jokers.de/lyrikpreis einreichen. Eine Jury kürt die besten Gedichte. Platz 1 ist mit 2.000 Euro dotiert, der zweite und dritte Preis mit 1.500 bzw. 1.000 Euro. Außerdem gibt es zahlreiche Sach- und Sonderpreise zu gewinnen. Die besten Gedichte erscheinen in einer Anthologie bei BoD.