Wie fühlt es sich an, bald 100 Jahre alt zu sein? Die wenigsten werden es erleben. Und die meisten der Menschen in diesem Alter werden nicht immer in der Lage sein zu beschreiben, wie sich dieses Alter anfühlt. Theres Essmann lässt in ihrem zweiten Roman eine 99-jährige Protagonistin erzählen.
Bachmannpreis-Rückblick 2024: Baumarkt und Berufsschule

»Wie war der Jahrgang?«, lautet die abgedroschene Frage nach jedem Bachmannpreis. Mehr oder weniger bemüht sucht man dann nach Gemeinsamkeiten der Texte. Und dennoch ist der Gewinner 2024 ein typischer Bachmanntext, wie ihn die Jury seit Jahren mag. Das Drama des »Bewerbs« fand in diesem Jahr wieder einmal an anderer Stelle statt.
Bachmannpreis 2024 geht an Tijan Sila

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht 2024 an Tijan Sila für seinen Text »Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde«. Weitere Preise erhielten Denis Pfabe (Deutschlandfunk-Preis) , Tamara Štajner (Kelag-Preis) und Johanna Sebauer, die den 3sat-Preis und den Publikumspreis erhalten hat.
Brigitte Schwens-Harrant ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2024

Brigitte Schwens-Harrant ist mit Abstand die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2024. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte sie sich souverän an die Spitze, die sie bereits 2022 inne hatte. Vorjahressiegerin Thomas Strässle kam auf Platz 2. Platz 3 mag viele erstaunen, und es gibt ein eindeutiges Schlusslicht in der Publikumsgunst.
Abstimmen: Wer ist der oder die beste Bachmann-Juror(in) 2024?
Benedict Wells: Die Geschichten in uns – Stellt dem Autor eure Fragen

Am 24. Juli 2024 erscheint »Die Geschichten in uns – Vom Schreiben und vom Leben« von Bendict Wells (»Hard Land«). Ein Lebens- und Schreibratgeber, inspiriert u. a. von Stephen Kings »Über das Schreiben«. Für einen Online-Workshop mit Benedict Wells sucht daher die Bürgerakademie Fragen an den Autor zum Schreiben und zum Leben als Schriftsteller.
Schreibzeug mit KI und unser KI-Webinar

In Folge 67 des Schreibzeug-Podcast beschäftigen sich Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer diesmal mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) beim Schreiben. Passend dazu gibt es am 9. Juli 2024 im literaturcafe.de ein Webinar mit dem KI-Experten Christoph Heilig.
TV-Tipp: Miniserie »Das Seil« nach dem Buch von Stefan aus dem Siepen auf Arte

Im Jahre 2012 erschien der Roman »Das Seil« von Stefan aus dem Siepen. Am Rande ihres Dorfes finden Bauern ein Seil, das in den Wald führt und das kein Ende zu haben scheint. Arte Frankreich hat aus dieser Motiv-Vorgabe eine sehenswerte Miniserie gemacht, die in der Mediathek des TV-Senders abrufbar ist.
Gucktipp: Die KI und das Ende des Urheberrechts

Rechtsanwalt Joerg Heidrich ging auf der Digitalkonferenz re:publica der Frage nach, ob unsere Texte und Fotos digitales Freiwild fürs KI-Training der US-Konzerne sind. Seine Antwort lautet ja, seine weiteren Thesen könnten für manche verstörend sein. Man sollte sich den Vortrag auf YouTube ansehen.
Live-Mitschnitt: Wolfgang Tischer liest »Die Verwandlung« von Franz Kafka

Abends am 4. Juni 2024 las Wolfgang Tischer live die Erzählung »Die Verwandlung« von Franz Kafka. Die Lesung wurde via TikTok gestreamt und konnte auch via literaturcafe.de verfolgt werden. Nun ist der Mitschnitt online für alle, die die Live-Lesung verpasst haben.
Hinter dem Erfolg: Was »Fourth Wing – Flammengeküsst« zum Bestseller macht

Lange angekündigt und endlich gelesen. Was ist das Geheimnis von »Fourth Wing – Flammengeküsst« von Rebecca Yarros? Das Talent der Autorin scheidet aus. Aber was ist es dann? Warum wurde dieser Fantasy-Roman ein Bestseller? Wolfgang Tischer hat nach langwieriger Lektüre die beiden Erfolgsfaktoren gefunden.
Bachmannpreis 2024: Diese Menschen werden im Juni lesen #tddl

Vom 26. bis 30. Juni 2024 wird in Klagenfurt wieder um den mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis gelesen. Heute, am 24. Mai 2024, wurde bekannt gegeben, welche 14 Menschen in diesem Jahr ihre Texte lesen werden. Erstmals wird zudem in diesem Jahr der Bachmannpreis-Podcast des literaturcafe.de live vor Publikum aufgenommen.
Kommentar zu Literaturpreisen: Wir brauchen mehr Transparenz

Über Pfingsten 2024 geriet die Welt der Literaturpreise ins Wanken. Der Grund war ein »Insider-Bericht« in der ZEIT über den Internationalen Literaturpreise 2023. Juliane Liebert und Ronya Othmann behaupten darin, nicht die Qualität der Literatur stand bei der Jury-Diskussion an erster Stelle, sondern die Herkunft und Hautfarbe der Autoren. Was machen wir jetzt?
Das Literarische Quartett vom Mai 2024 mit Salman Rushdie

Sir Salman Rushdie diskutiert mit Thea Dorn, Deniz Yücel und Juli Zeh im Literarischen Quartett. Ein bemerkenswerter Coup, der der Redaktion des ZDF gelungen ist. Die Chronistenpflicht verlangt eine Würdigung, auch wenn die Sendung nicht besser war als sonst. Aber anders.
Politik und Geld: Ein Beitrag in der ZEIT enthüllt scheinbar, wie Literaturjurys arbeiten [Nachträge]

Ein »Insider-Bericht« in der ZEIT scheint die Vorurteile gegenüber Literaturpreisjurys zu bestätigen. Es geht »um Politik, um Geld, um Weltanschauung, auch um Macht«, aber nicht um literarische Qualität. Ein in mehrfacher Hinsicht skandalöser Beitrag. [Mit zwei Nachträgen vom 21. und 23.05.2024]



