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WDR Servicezeit berichtete über E-Books und Zuschussverlage und literaturcafe.de unterstützte bei der Recherche

WDR Servicezeit mit dem Thema E-Books und ZuschussverlageKann man mit E-Books reich werden? Es gibt Ratgeber und Websites, die dies suggerieren. In der Verbrauchersendung »Servicezeit« ging der WDR dieser Frage nach und sprach u.a. mit literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer, der sich einem E-Book-Selbsttest stellte.

Außerdem wollte der WDR wissen, wie Verlage reagieren, wenn man dort ein E-Book veröffentlichen will und wie die Konditionen sind.

Das literaturcafe.de half den Machern des WDR bei der Beschaffung eines geeigneten Romanmanuskripts, das vom Sender an Verlage geschickt wurde. Es ist wenig erstaunlich, dass sich nur Zuschussverlage gemeldet haben, die für eine Veröffentlichung Geld wollten. Die Inhalte der Angebote waren jedoch sehr überraschend – und amüsant.

Jahresübersicht: Was wir 2011 mit unserem E-Book verdient haben

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Was haben wir mit unserem E-Book verdient?Regelmäßig berichten wir in einem Praxisbericht über unserer Erfahrungen beim Verkauf des Ratgebers »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen«.

Jetzt wird es höchste Zeit für eine Jahresbilanz, denn die offiziellen Verkaufszahlen von Amazon liegen seit einigen Tagen vor.

Was haben wir mit dem E-Book im letzten Jahr eingenommen? Wie haben sich die Verkaufszahlen entwickelt und was brachten unsere eigenen Links von literaturcafe.de auf den Kindle-Ratgeber?

Google-Spielerei: „Jetzt Fan werden und * gewinnen“

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"Jetzt Fan werden und * gewinnen"Sprachspielereien mit Google hatten wir schon lang nicht mehr. Das letzte Mal vor sechs Jahren.

Mithilfe des Platzhalters * und einer Google-Suchanfrage in Anführungszeichen lassen sich wunderbar Phrasen ergoogeln. Die Varianten werden im Suchergebnis in Fettschrift hervorgehoben. Beispiel: „lassen * * lebendig werden“

Und da Facebook für viele Unternehmen die Marketingmöhre für Internet-Eselchen ist, steht die Phrase „Jetzt Fan werden und * gewinnen“ hoch im Kurs. Doch noch zwei andere interessante Entdeckungen konnten wir bei der Suche machen.

So erhält man kostenlos die aktuelle Version eines Kindle-E-Books [Update]

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Wie erhält man die neue Version eines Kinde-E-Books?

Wer ein E-Book bei Amazon kauft, der erhält Aktualisierungen kostenlos – aber nicht automatisch. Daher ist die an uns häufig gestellte Frage: Wie bekomme ich die neue Ausgabe des Autorenratgebers. Daher sei es hier ausführlich erklärt.

Nachtrag: Und es geht doch! Seit Ende Januar 2013 bietet Amazon die Möglichkeit, dass sich gekaufte E-Books automatisch im Hintergrund aktuell halten.

Wir haben daher diesen Artikel angepasst, um beide Varianten zu beschreiben,

Leipziger Buchmesse startet autoren@leipzig – und literaturcafe.de ist mit dabei

autoren@leipzig - Leipziger Buchmesse 15. - 18. März 2012Die Leipziger Buchmesse setzt mit autoren@leipzig in diesem Jahr ein neues Programm speziell für Autorinnen und Autoren auf.

Vom 15. bis 18. März 2012 wird es Vorträge, Schulungen und Workshops geben.

Auch das literaturcafe.de ist zu Gast im Digitalen Wohnzimmer in Halle 5, Stand B303, wo wir wieder u.a. unseren Buchmesse-Podcast produzieren werden.

Außerdem bieten wir im Forum »leipzig.liest.digital« Vorträge zum Thema Verlagssuche, Umgang mit den Medien, richtig bloggen und Autorenwebsites an.

Blackout Day: Warum auch der deutsche Buchhandel Zensurinstrumente im Web befürwortet

Am 18. Januar 2012 war die englische Startseite der Wikipedia schwarzEinen Tag lang zeigten us-amerikanische Websites wie wikipedia.org, die Blog-Plattform wordpress.com oder das Web-Magazin boingboing.net am 18. Januar 2012 eine schwarze Eingangsseite oder »Zensiert«-Banner. Sogar auf google.com war ein Hinweis zu lesen: »Tell Congress: Please don’t censor the web!«

Die Betreiber protestierten gegen ein geplantes Gesetz, das Provider dazu verpflichten soll, den Zugriff auf Websites zu verhindern, auf denen tatsächlich oder vermeintlich illegale Kopien urheberrechtlich geschützter Werke angeboten oder verlinkt werden.

Kritiker wie die EFF warnen, dass die dazu notwendige technische Infrastruktur Begehrlichkeiten weckt und einer allgemeinen Webzensur Vorschub leistet.

Doch selbst der deutsche Buchhandelsverband befürwortet Zensurinstrumente.

Edgar Allan Poe: Die schwarze Katze – Download und Making-of

Die schwarze Katze im Bücher-Podcast des dtvUnabhängig vom redaktionellen Angebot literaturcafe.de entwickelt das literaturcafe.de Konzepte und Websites für Verlage und produziert Audio-Inhalte. Dies sind Auftragsarbeiten, für die wir bezahlt werden.

Im Bücher-Podcast des Deutschen Taschenbuch Verlags gibt es jeden Monat einen kurzen Ausschnitt aus einem aktuellen Buch zu hören, den das literaturcafe.de produziert.

Für Folge 20 wurde erstmals eine komplette Erzählung vertont, die kostenlos im Netz verfügbar ist. Die Geschichte hat es in sich: Es ist die Horror-Story »Die schwarze Katze« von Edgar Allan Poe.

Die Erzählung wurde aufwändig in 3D-Technik mit tropfenden Wasserhähnen und Ketten aus dem Baumarkt inszeniert.

Textkritik: Hundephilosophie und Hundehandwerk

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Der Hund, der seinen Schweif verfolgt
Zeigt mir dadurch ganz ungewollt
Wie oft ich mich auch wenden mag
Wie oft ich stets dasselbe frag‘
Ob rechts, ob links – ist’s nie getan
Dank hündischem Verfolgungswahn
Kann ich mir daher sicher sein
Kein Anfang holt das Ende ein.

© 2011 by Corinna Holz. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Handwerklich gelungen, inhaltlich überfrachtet.

Astreine Jamben, saubere Reime – aber inhaltlich überfrachtet: Weniger wäre hier mehr!

Die Kritik im Einzelnen

Was diesem Gedicht vor allem fehlt: Satzzeichen! Der Konstruktion ist schwer zu folgen, sie ist auch brüchig. Hier wäre am Zeilenende ein Komma hilfreich! zurück

Auch hier wäre am Zeilenende ein Komma hilfreich – besser noch: ein Doppelpunkt! Denn jetzt sollte etwas Wichtiges folgen. zurück

Jetzt kommt das lyrische Ich ins Spiel – aber wieso es sich wendet und wohin, ist völlig unklar: Sollte es ebenfalls um sich selbst kreisen? Aber sich wenden hat nichts mit dem Kreisen des Hundes zu tun! Sollte damit gemeint sein, dass das lyrische Ich überall eigenschwanzjagende Hunde entdeckt, wohin es sich auch wendet? Keine Ahnung. Bleibt eine Rätselzeile, sollte aber bei dieser Art Gedicht keine sein. Auch hier fehlt am Ende ein Satzzeichen, sinnvollerweise ein Komma, denn der Satz geht ja weiter, die nächste indirekte Frage folgt. zurück

Gleich zwei Rätselzeilen: Was soll Ob rechts, ob links für eine Frage sein, die das lyrische Ich sich immer wieder stellt angesichts dieses Hundes? Es ist egal, ob es sich selbst nach recht oder links wendet? Ob der Hund rechts- oder linksrum seinen Schwanz verfolgt?

Ganz unklar bleibt nach dem Gedankenstrich dieses ist’s nie getan: Hier müsste ein Hauptsatz stehen: Es ist nie getan! Oder in Kurzform: ’s ist nie getan. Damit wäre immerhin der Satzbau gerettet, nicht aber der Inhalt: Was ist denn nie getan? Die Antwort auf die Frage (sofern man eine Antwort tun kann)? Das Kreisen? Kann nicht sein, irgendwann ist jeder Hund erschöpft oder leckt seinen verwundeten Schwanz, wenn er ihn denn erwischt hat (was das Gedichtlein allerdings kategorisch ausschließt). Also haben wir jetzt schon drei inhaltlich verquaste Rätselzeilen! Auch hier täte ein trennendes Satzzeichen (Punkt oder Ausrufungszeichen) dem Vers-Ende nur Gutes! zurück

Eine schöne Spielerei mit dem Begriff »Verfolgungswahn«, denn nicht der Hund fühlt sich verfolgt, sondern er verfolgt spielerisch ein eigenes Körperteil, indem er es als etwas Fremdes betrachtet, das gejagt werden muss! zurück

Da anschließend das große Finale kömmt (Kleist, Der zerbrochen Krug, Stuttgart 1983, S.7, Z.68 – hier wird schließlich nicht geguttenbergt!), sollte am Ende ein Doppelpunkt darauf hinweisen! zurück

Abgesehen von dem inhaltlichen Fehler, denn manche Hunde erwischen durchaus ihren Anhang, mögen die geneigten Leser und Leserinnen mir gestatten, dass ich hier die Gelegenheit ergreife, das Gedicht ansprechend von allem verklausulierten zu befreien und auf den Kern zu reduzieren – Danke, vielen Dank:

Ein Hund, der seinen Schweif verfolgt,
Zeigt mir dabei ganz ungewollt:
Ich darf mir völlig sicher sein –
Kein Anfang holt das Ende ein!

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Die besten Wünsche für 2012 mit unserem literarischen Jahresrückblick 2011!

Collage: Das Jahr 2011 im BildDas Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, friedvolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2012!

Anders als andere blicken wir erst auf das vergangene Jahr zurück, wenn es wirklich vorbei ist.

Daher lesen Sie heute unseren ganz persönlichen Jahresrückblick 2011.

Wir waren unterwegs, am Wörthersee und wo die Löwen weinen, lieben den schimmernden Dunst, testen die Welt der Bücher, betwittern Hölderlin und helfen Selbstverlegern bei der Titelwahl.

Kindle-Autoren drohen Abmahnungen: Luxemburg senkt Mehrwertsteuer für E-Books auf 3% zum 1. Januar 2012

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Luxemburg senkt die Mehrwertsteuer auf E-Books von 15 auf 3%Luxemburg senkt den Mehrwertsteuersatz für E-Books ab dem 1. Januar 2012 von bislang 15% auf den stark ermäßigten Satz von 3%.

Die Steueränderung in diesem kleinen europäischen Land wäre keine Meldung wert – wenn nicht Amazon Europa dort seinen Sitz hätte und alle Kindle-E-Books von dort verkauft werden.

Daher werden alle via Amazons KDP-Programm selbst verlegten E-Books mit Jahreswechsel günstiger, da Amazon automatisch nur noch 3 statt 15% Steuern zum so genannten Listenpreis hinzurechnet.

Was sich gut anhört, kann jedoch für Selbstverleger rechtliche Konsequenzen haben, und es besteht die Gefahr von Abmahnungen. Rasches Handeln zum Jahreswechsel ist gefragt.

Kindle Bücher kostenlos: Die besten Gratis-Quellen – und was ist noch legal?

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Alle wollen Kindle Bücher kostenlosErneut widmen wir einen Artikel Amazons Kindle, denn Kindlebesitzerinnen und -besitzer haben offenbar großen Bedarf nach günstigem Lesestoff. Unsere Webstatistiken zeigen, dass viele über Google ins literaturcafe.de kommen, und unter den derzeit meistgelesenen Beiträgen stehen plötzlich sogar ältere Artikel zum Thema Raubkopien und Kindle.

Wir zeigen Ihnen, wo es kostenloses Lesefutter für den Kindle gibt und was legal und illegal ist. Die erste Anlaufstelle für Gratis-E-Books ist dabei Amazon selbst.

Übrigens: Alle Tipps sind auch für iPad-, iPhone- oder Smartphonebesitzer mit Android interessant, denn auch sie kommen in den Genuss der kostenlosen E-Books.

Praxistest: Die beste Hülle für Amazons Kindle und Kindle Touch

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Hüllen für Amazons Kindle 4Amazon hat verkündet, dass der Kindle das meistverkaufte Produkt der Saison sei. Unzählige Menschen werden die E-Book-Lesegeräte verschenken und geschenkt bekommen.

Doch so gut und günstig die Reader sind (siehe unsere Tests des Kindle und Kindle Paperwhite), in der Ausstattung kommen sie spartanisch daher. Lediglich ein USB-Kabel wird mitgeliefert.

Wer unterwegs lesen oder das Gerät in der Wohnung vor Staub schützen möchte, wird als erste sinnvolle Anschaffung eine Hülle oder Tasche für den Kindle erwerben. Aber welche?

Wir haben Amazons Originalhülle und das Produkt eines Drittherstellers angesehen und verglichen. Unser Testergebnis fällt eindeutig aus.

Nachtrag: Besitzer des Kindle Paperwhite sollten zudem unseren speziellen Test der Hüllen für dieses Gerät lesen.

Fröhliches Kopieren allerseits: Teuflische Tipps für Texte im Netz

Fröhliches Kopieren allerseits!Von Hans Retep – Vom Urheberrecht hat jeder schon mal gehört, aber die meisten Onlinenutzer gehen davon aus, dass es sie nicht betrifft. Dies ist ein Irrtum. Jeder, der etwas online stellt, das über Suchmaschinen allgemein zugänglich ist, sollte wenigstens über die Grundprinzipien im Umgang mit fremden Texten Bescheid wissen. Da ich das Problem aus der Urhebersicht kenne, möchte ich Sie mit einigen Tipps versorgen, die Ihnen das Onlineleben wesentlich einfacher machen.

Passend zur Jahreszeit nehme ich als Beispiel an, dass Sie mit einem Wintergedicht Ihre Website / Ihren Blog / Ihr Community-Profil schmücken möchten. Die einfachste Variante, allen Konflikten aus dem Weg zu gehen, wäre, einen Link zum Gedicht zu setzen, wenn es der Dichter bereits im Internet veröffentlicht hat.

Davon kann ich nur abraten.

Affäre um Bundespräsident Wulff: Hoffmann und Campe Verlag gesteht Zuschussgeschäft

Bericht im SPIEGEL Online über die Zuschusszahlungen zur Wulff-Buch-WerbungEgal ob günstiger Kredit oder Luxusreisen: Bundespräsident Christian Wulff lässt sich offenbar vieles von reichen Freunden bezahlen – und findet das nicht weiter schlimm.

Jetzt kommt ans Licht, dass Werbung für sein Buch »Besser die Wahrheit« nur aufgrund von Zuschusszahlungen geschaltet wurde. Manfred Bissinger, der frühere Geschäftsführer Corporate Publishing vom Verlag Hoffmann und Campe, bezeichnet dies auch noch laut SPIEGEL Online als »in der Verlagsbranche üblich«.

Bissingers Aussage ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich für einen fairen Umgang zwischen Autor und Verlag einsetzen – und sie ist Wasser auf die Argumentationsmühlen dubioser Zuschussverlage.

»Welt der Bücher« im Test: Brett- und Wissensspiel für Leseratten

Sarah und Rebecca haben für literaturcafe.de das Spiel »Welt der Bücher« getestet»Welt der Bücher« ist ein Brettspiel für Leseratten, Literaturliebhaber und Bücherfans. Mit seinem runden Spielbrett und seinen 300 Frage- und Antwortkarten könnte man vermuten, dass es sich um eine Art Trivial-Pursiut rund um Bücher, Autoren und Romane handelt. Doch bei diesem Spiel kommt ein reizvoller Risikofaktor hinzu.

Wir haben mit Sarah und Rebecca zwei Testerinnen eingeladen, um die »Welt der Bücher« zu erkunden.