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Cornelia Travnicek: Bis Klagenfurt anruft. Reloaded. Teil 3.

Bei der Buchpräsentation in der Hauptbibliothek WienSeit einem Monat ist »Chucks« im Buchhandel erhältlich, der Debütroman von Cornelia Travnicek. Und seit einem Monat bedeutet es für die Autorin: Interviews, Lesungen, Literaturfestivals, Rezensionen und eine Buchmesse.

Mit diesem dritten Teil unter dem Motto »Termine, Termine!« geht die Reloaded-Miniserie von Cornelia Travnicek »Bis Klagenfurt anruft« auch schon wieder zu Ende. Diesmal: Allgemeine Eindrücke, Vergleiche und Der Innere Kreis.

Kritikerkritik: »Was fällt dem selbsternannten Kritiker eigentlich ein?«

KritikkritikErscheint wieder mal eine harsche Textkritik im literaturcafe.de, folgt fast standardmäßig mindestens ein Aufheulen per E-Mail an die Redaktion nach dem Motto, wer denn dieser »selbsternannte Kritiker« eigentlich sei, was der denn geleistet habe, damit man auch auf ihm herumhacken kann als Kritikerkritiker, der man so gerne wäre … (vermutlich ebenfalls selbsternannt – geht ja auch gar nichts anders): Schließlich weiß man Bescheid und findet gut.

Dabei werden nicht der Text oder die Argumente des Kritikers kritisiert, sondern der Kritiker selbst angegriffen – ad personam heißt der Fachbegriff für diese Unsitte, die auch bei Politikern verbreitet ist: Mache den Gegner schlecht, dann kann das, was er von sich gibt, auch nur schlecht sein.

Es ist müßig, jedes Mal darauf zu antworten, denn die Vorwürfe sind immer die gleichen – deswegen dieser Beitrag.

Leipziger Buchmesse-Rückblick 2012: Ein Powerpoint-Mantra von eat, share, love

Cosplayer in Leipzig (Foto: Birgit-Cathrin Duval)
Cosplayer in Leipzig (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Niemand bringt so viele Autoren- und Promi-Namen in einem Text unter wie sie: Barbara Fellgiebel. Regelmäßig schreibt sie über ihre Buchmesse-Impressionen in Frankfurt und Leipzig. Und man muss sich fragen, wie diese Frau das immer alles schafft.

Lesen Sie Barbara Fellgiebels Rückblick auf die Leipziger Buchmesse 2012 und erfahren Sie, wo die Autorin überall war, wo Sie nicht waren.

Ein Beitrag von Barbara Fellgiebel mit Cosplayer-Fotos von Birgit-Cathrin Duval.

Für E-Book-Autoren ändert sich nichts: Amazon Kindle Touch kommt nach Deutschland und Europa

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Kindle Touch (Foto: Amazon)
Kindle Touch (Foto: Amazon)

Seit dem 27. März 2012 nimmt Amazon Vorbestellungen für den Kindle Touch entgegen, der einen Monat später, ab dem 27. April, in Europa (und somit auch in Deutschland) ausgeliefert wird. Damit setzt Amazon die Strategie der zeitversetzten Einführung der Kindle Modelle gegenüber dem US-Start fort.

Wie der Name vermuten lässt, ist der wesentlichste Unterschied zum 69-Euro-Modell (Kindle 4) eine berührungsempfindliche Anzeigefläche.

Für Autoren, die ihre eigenen Bücher via Amazons KDP-Programm anbieten und verkaufen, ändert sich mit den neuen Touch-Modellen nichts.

Schwacher Kolportageroman: Hisham Matar – Geschichte eines Verschwindens

Hisham Matar - Geschichte eines VerschwindensEs ist sehr enttäuschend, wenn jemand, den man schätzt, einem ein Buch zum Lesen ans Herz legt – und dann beim Lesen das Gesicht immer länger wird: So geschehen bei Hisham Matars »Geschichte eines Verschwindens«.

Dummerweise hatte ich zunächst den Umschlagtext gelesen, was ich eigentlich sonst vermeide, denn der soll ja vor allem werben und nicht etwa informieren.

Demnach erzählte der »Roman von der Verschleppung eines arabischen Dissidenten – und davon, wie diese Entführung das Leben derjenigen, die zurückbleiben, für immer überschattet und verändert.«

Messe mit Miss: Autorensein und Autorenschein auf der Leipziger Buchmesse 2012

Nicole Sowade als MISS JANUAR (Foto: Birgit-Cathrin Duval)
MISS JANUAR (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Am Sonntag endete die Leipziger Buchmesse. Unter dem Motto autoren@leipzig wendeten sich die Veranstalter erstmals gezielt den Schriftstellern zu – oder denen, die es werden wollen. Zahlreiche Vorträge, Veranstaltungen und Aussteller widmeten sich dem Thema Schreiben und Veröffentlichen.

Im Digitalen Wohnzimmer erlebten wir wie nie zuvor die Kluft zwischen schreibenden Profis und naiven Möchtegerns. Denn mittlerweile sind es nicht nur Bezahlverlage, die den Autoren oft falsche Hoffnungen machen, sondern auch Social-Media-Unternehmen und -Berater zeichnen ein merkwürdig verzerrtes Bild des Autorenlebens.

Unsere Eindrücke von einer Messe mit Miss, von schreibenden Vollprofis, menschlichen Dramen – und warum autoren@leipzig überfällig war.

Vorschau Buchmesse-Podcast 2012: Autorengespräche und Vorträge von der Leipziger Buchmesse

Das Forum leipzig.liest.digital am Vorabend der Leipziger Buchmesse 2012Ab heute (15. März 2012) können Sie uns auf der Leipziger Buchmesse im Digitalen Wohnzimmer in Halle 5, B303 besuchen! Wir freuen uns auf Sie! Täglich um 13 Uhr hält literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer im Forum leipzig.liest.digital (Halle 5, B600) einen Vortrag für Autoren, am Samstag zum Beispiel »Verlage suchen und Verlage finden«. Alle weiteren Themen zeigt diese Übersicht.

Die Vorträge wird es in unserem Buchmesse-Podcast zu hören geben, den wir in diesem Jahr erneut dank unserem Sponsor BoD zusammen mit dem Medienpartner boersenblatt.net präsentieren.

Freuen Sie sich in den kommenden Tagen zudem auf Interviews mit den Autorinnen und Autoren Cornelia Travnicek, Olga Grjasnowa, Else Buschheuer, Frank Goosen, Jens Sparschuh und viele mehr.

Cornelia Travnicek: Bis Klagenfurt anruft. Reloaded. Teil 2.

Lesungssymbolbild: Chucks und WasserglasCornelia Travniceks erster Roman »Chucks« ist in diesen Tagen in der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA) erschienen. In dieser Serie berichtet sie von Ihren Erfahrungen als »Debut- und Jungautorin«.

Als ihr hier den ersten Teil der neuen Mini-Serie lesen durftet, begann gerade die Auslieferung meines Romans. Das war vor zwei Wochen und in der Zwischenzeit ist viel passiert. Nun folgt also der zweite Teil: Lesungen, Interviews, Leserunden und erste Rezensionen.

Textkritik: Bei dieser Lyrik hilft keine Meduzin

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An wen soll ich mich noch wenden,
ich weiss nicht mehr wer.
Zu keinem das Vertrauen, mich zu verstehn.
Aber ich kann es nicht alleine,
nur ich und das Papier.
Es spricht nicht, kommt nur aus mir.
Buchstabe für Buchstabe, ein hilfloses Meer.
Sollte ich besser schweigen,
auf Nägeln weiter gehn?
Schmerzen ertragen, Gefühle verwehrn?

© 2012 by Andrea Schatt. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Sinnentleertes Geschwafel

Hat überhaupt nichts mit einem Gedicht zu tun und wäre auch als Text unerträglich. Dafür müsste es eigentlich Minusbrillen geben statt nur keine.

Die Kritik im Einzelnen

Oioioi – da hat das lyrische Ich aber schon eine Menge Menschen behelligt, wenn es nicht mehr weiß, an wen es sich noch wenden soll. Hier gäbe es Rat! Kein Wunder, dass es am Ende der Wendestrecke allein ist (aber mit Verlaub: Ich bin mir sicher, dass es sich an mich nicht gewandt hat!).
Grammatisch ist der zweite Vers völlig verunglückt (ich spreche bei diesem Text doch lieber von Zeile, denn bereits diese hat metrisch/formal mit der ersten so gar nichts zu tun): Logisch müsste es heißen: Ich weiß nicht mehr, an wen. Das aber wäre nur eine Wiederholung der ersten. Vielleicht ist die vorliegende Konstruktion versehentlich nicht beendet worden, sollte eigentlich Ich weiß nicht mehr, wer ich bin lauten – das legt zumindest dieses seltsame wer nahe und würde zudem passen: Da will jemand wissen, wer er ist! Das ist schon wichtig, wenn man keine Ahnung mehr hat …zurück

Jetzt folgt zur Abwechslung ein elliptischer Satz, denn das Prädikat fehlt. Vom Metrum und der Form passt diese Zeile wiederum nicht zu den vorangegangenen: Es sieht so aus, als entstünde ein Gedicht dadurch, dass man Zeilen untereinander setzt – und wenn es ganz besonders toll sein soll, werden die dann auch noch zentriert, als ob Müll hübscher wird, wenn man ihn der Größe nach sortiert! Und ganz schlimm wird es, wenn ausgesprochene Homepage-Dummköpfe illegalerweise Gedichte renommierter Lyriker fehlerhaft abtippen und auch noch zentrieren … aber das nur am Rande!
Hier passiert das glücklicherweise nicht, und das ist das einzig Positive, was mir zu diesem Geschreibsel einfällt!
Die Logik des Satzes holpert: Wieso fragt sich ohne Fragezeichen das lyrische Ich, an wen es sich noch wenden soll, wenn es eh kein Vertrauen hat, verstanden zu werden? Wozu das Gejammer? zurück

Jetzt wird der klare Titel durch das umgangssprachliche alleine verballhornt – und ich hatte mich schon gefreut, dass jemand noch das schöne allein kennt. zurück

Wer eine Erklärung erwartet hatte, was das lyrische Ich allein nicht zustande bringt, wird bitter enttäuscht: Das wird nicht enthüllt. Satt dessen wird dem geneigten Leser weis gemacht, dass nur es (also das lyrische Ich) UND das Papier (Hallo Partner!) es kann – ja aber was denn? Und was hat das lyrische Ich mit dem Papier (nicht irgendeinem, nein: einem bestimmten) zu tun? Wo kommt das her, wo will das hin? Was können die beiden zusammen, was das lyrische Ich allein nicht nicht kann: Sich an jemanden wenden, nicht mehr wissen wer, gemeinsam das lyrische Ich verstehen?
An wen kann ich mich wenden? Mein Hirn droht zu verenden … Ojemine owe, das tut gar schröcklich weh … zurück

Kinder: Überraschung!!! Das Papier spricht nicht! Boah ey, ein nicht sprechendes Papier – so was gibt es nur in Erzeugnissen, die sich für ein Gedicht halten. Aber noch viel schöner ist, dass zumindest die Frage, woher das Papier kommt, geklärt wird: Das Papier kommt aus dem lyrischen Ich!
Mit anderen Worten: Das lyrische Ich ist ein Papierspender, das Gedicht folglich aus der Perspektive eines solchen geschrieben; der wird von niemandem verstanden und kann sich an niemanden mehr wenden, da er z. B. in der Toilette eines aufgegebenen Gasthauses hängt: So bleibt nur noch das Papier als Kumpel übrig, aber eben als ein stummer, da er nicht spricht … zurück

Wort für Wort ein hilfloses Meer … Ach, diente es doch der Selbsterkenntnis, möchte ich da dem Papierspender zurufen … nichts, aber gar nichts vermag ich diesem Buchstabengewimmel zu entnehmen, dass auch nur ansatzweise einen nachvollziehbaren Sinn ergibt oder auch nur andeutungsweise was mit einem Gedicht zu tun hat! zurück

Jaaaaaaaa! Aber bedauerlicherweise ist es 8 Zeilen zu spät für diese treffliche Erkenntnis! zurück

Wer geht denn bereits auf Nägeln, dass er weiter auf Nägeln gehen kann (der Papierspender hängt allenfalls an welchen, wenn er stümperhaft befestigt wurde)? Weiß niemand, ist auch schnurzegal! Doch auf welchen oder wessen Nägeln geht er: den Zehennägeln? Den eigenen? Das ist schmerzhaft, zugegeben, wenn sie lang genug sind, dass man auf ihnen gehen könnte. Auf denen des lieben Nachbarn? Ginge – aber nicht sehr weit, der hat nur zehn Zehn. Oder ist gemeint über ein Nagelbrett? Wo so viele Nägel nebeneinander stehen, dass man bei einigermaßen gesunder Hornhaut (barfuß gehen ist angesagt) problemlos, da schmerzfrei gehen kann?
Aber auf Nägeln gehen? Das geht eigentlich nicht – man kann darauf treten, das geht! zurück

Nein, keine Schmerzen ertragen: Da gibt es Meduzin gegen: Pipi fragen! Gefühle verwehrn? Hängt von den Gefühlen ab: Gegen Freude oder Angst hilft jede Art von Seditiva – am besten Arzt oder Apotheker fragen. Gegen Depressionen gibt es Antidepressiva (sollte ich nach diesem Wordgewusel besser einnehmen). zurück

Nur im März: Der 10 Jokers Lyrik-Preis hat begonnen

Jokers Lyrikpreis 2012Heute, am 1. März 2012, begann die Einsendefrist für den Jokers Lyrik-Preis, der in diesem Jahr bereits zum 10. Mal stattfindet. Einen Monat lang, bis zum 31. März 2012, können Autorinnen und Autoren über die Jokers-Website ihre Gedichte einsenden.

Es scheint, als hätten die Lyrikerinnen und Lyriker nur auf den Startschuss gewartet, denn schon in den ersten Stunden trafen zahlreiche Werke bei der Jury ein.

Im zehnten Jahr seines Bestehens haben diesmal mehrere Einsender die Chance einen Geldpreis zu gewinnen, denn die 5.000 Euro Preisgeld werden auf 10 Gewinner aufgeteilt.

Cornelia Travnicek: Bis Klagenfurt anruft. Reloaded. Teil 1.

Fischer im AquariumCornelia Travnicek berichtet im literaturcafe.de seit 2009 von ihrer bisherigen Autorenlaufbahn und davon, wohin es führen kann, wenn man eines Tages beschließt zu schreiben. Seinerzeit schrieb Cornelia unter dem Motto »Bis Klagenfurt anruft« sieben Berichte und einige Bonusfolgen u.a. über Veröffentlichungen, Preise, Lesungen, Literaturforen und die eigene Website.

Im Frühjahr 2012 erscheint Cornelia Travniceks erster Roman »Chucks« in der Deutschen Verlags-Anstalt (DVA). Wie ergeht es einem als österreichische Autorin, wenn man zu einem großen deutschen Verlag wechselt? Erfüllt sich ein Autorinnentraum?

Unter dem Titel »Bis Klagenfurt anruft. Reloaded« setzt Cornelia Travnicek 2012 ihre Berichte im literaturcafe.de fort.

Aufgeklärt: Fünf Missverständnisse über die Normseite und eine Bonusfrage

Detail: SchreibmaschineSeit vielen Jahren bieten wir kostenlos die Normseite als Dokumentvorlage für Word und Open-/LibreOffice zum Download an.

Jetzt schreibt uns ein Leser, er habe gehört »in der Praxis werde die Normseite immer unwichtiger, da die meisten Lektoren den Text so umformatieren, wie sie es brauchen.« Außerdem habe er gesehen, dass andere Websites Arial statt Courier als Schrift empfehlen und eine kleinere Schriftgröße. Das müsse bei einer Normseite doch einheitlich sein. Ein anderer Kommentator vermutet, die Normseite habe etwas mit E-Books zu tun.

Es ist an der Zeit, mit ein paar Fehlern und Missverständnissen bei der Normseite aufzuräumen.

Kostenloses Hörbuch, E-Book und iBook: »Lenz« von Georg Büchner als Download

Georg Büchner: Lenz - gelesen von Wolfgang TischerDie Jahre 2012 und 2013 sind Büchner-Jahre. Am 19. Februar 2012 ist der 175. Todestag des Schriftstellers, und am 17. Oktober 2013 feiern wir seinen 200. Geburtstag. Karl Georg Büchner wurde nur 24 Jahre alt. Er starb an einer Typhuserkrankung.

Das literaturcafe.de präsentiert anlässlich der beiden Jubiläumsjahre die Erzählung »Lenz« von Georg Büchner in einer kombinierten Text- und Hörfassung als E-Book für Amazons Kindle und alle Kindle Lese-Apps für iPad, iPhone, Android, Mac und PC sowie im EPUB-Format für SONY-Reader, Kobo und andere Lesegeräte. Ebenso steht eine spezielle »Textbook«-Version für das iPad und Apple iBooks 2 bereit.

Textkritik: Kurz, schmucklos – und doch nicht ohne

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Er ist nicht normal, finde ich.

Jeden Morgen begegnet er mir auf dem Flur, ich grüße ihn verlegen und haste zum Fahrstuhl. Außer Hallo sagt er nie etwas, lächelt mir nur zu.
Ich fühle seinen Blick im Nacken und bin dankbar, wenn die Fahrstuhltüren endlich aufgehen. Ich bin die Einzige im Haus, der er nicht aus dem Weg geht.
Als ihn damals die Nachbarn beschuldigten, habe ich nichts dazu gesagt.
Als sie ihn abholten und alle johlten und spuckten, habe ich nichts dazu gesagt.
Das rechnet er mir hoch an, meinte seine Schwester im Gericht zu mir, nachdem er freigesprochen worden war. Und er lächelt mir immer noch zu.

Er ist wirklich nicht normal.

© 2012 by Cornelia Stella Gliem. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Feine Miniatur
So etwas lese ich gerne: Kurz, schmucklos – und doch nicht ohne: Hatte er dem Erzähler bzw. der Erzählerin schon vor der Verhaftung zugelächelt (schließlich lächelt er dieser Person immer noch zu)? Oder fühlt die Person sich unwohl, weil sie weg geschaut hatte statt hin, als die Nachbarn ihn beschuldigten und dann johlten & spuckten, ihr Wegschauen aber eigentlich für falsch hält und deshalb meint, dass er auch so denken müsste?
Wunderbar, dass keine Moralkeule geschwungen wird!

Die Kritik im Einzelnen

entfällt

Amazons dubiose Mail an Kindle-Autoren: »Wir erleben ein Berrichtsproblem« [Nachtrag]

Phising-Mails unter sich?Eine dubiose Mail mit dem Betreff »Ihr Tantiemen für die Vergangenen Monate-Bericht« und dem Absender »Kindle Direct Publishing« fand sich heute im Postfach der literaturcafe.de-Redaktion. In gebrochenem Deutsch und voll von Rechtschreibfehlern war dort zu lesen, dass es ein »Berrichtsproblem« bei den Kindle-Einnahmen gebe und die Verkaufszahlen des Monats Januar falsch seien.

Für weitere Infos wird nicht auf die Website amazon.com verwiesen, sondern auf einen Forenbeitrag unter der Domain kindledirectpublishing.com.

Sofort vermutet der aufgeklärte Web-Nutzer einen Phishing-Versuch, denn das kennt man ja, dass E-Mails in schlechtem Deutsch von angeblich gesperrten Kreditkartennummern oder Paypal-Konten warnen. Doch es war noch schlimmer!