Hier finden Sie ausführliche Berichte, Interviews und Tipps für Leser und Autoren. Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes. Auch hier freuen wir uns immer über Beiträge unsrer Gäste.
Einen Tag lang zeigten us-amerikanische Websites wie wikipedia.org, die Blog-Plattform wordpress.com oder das Web-Magazin boingboing.net am 18. Januar 2012 eine schwarze Eingangsseite oder »Zensiert«-Banner. Sogar auf google.com war ein Hinweis zu lesen: »Tell Congress: Please don’t censor the web!«
Die Betreiber protestiertengegen ein geplantes Gesetz, das Provider dazu verpflichten soll, den Zugriff auf Websites zu verhindern, auf denen tatsächlich oder vermeintlich illegale Kopien urheberrechtlich geschützter Werke angeboten oder verlinkt werden.
Kritiker wie die EFF warnen, dass die dazu notwendige technische Infrastruktur Begehrlichkeiten weckt und einer allgemeinen Webzensur Vorschub leistet.
Doch selbst der deutsche Buchhandelsverband befürwortet Zensurinstrumente.
Das Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, friedvolles, erfolgreiches und gesundes Jahr 2012!
Anders als andere blicken wir erst auf das vergangene Jahr zurück, wenn es wirklich vorbei ist.
Daher lesen Sie heute unseren ganz persönlichen Jahresrückblick 2011.
Wir waren unterwegs, am Wörthersee und wo die Löwen weinen, lieben den schimmernden Dunst, testen die Welt der Bücher, betwittern Hölderlin und helfen Selbstverlegern bei der Titelwahl.
Von Hans Retep – Vom Urheberrecht hat jeder schon mal gehört, aber die meisten Onlinenutzer gehen davon aus, dass es sie nicht betrifft. Dies ist ein Irrtum. Jeder, der etwas online stellt, das über Suchmaschinen allgemein zugänglich ist, sollte wenigstens über die Grundprinzipien im Umgang mit fremden Texten Bescheid wissen. Da ich das Problem aus der Urhebersicht kenne, möchte ich Sie mit einigen Tipps versorgen, die Ihnen das Onlineleben wesentlich einfacher machen.
Passend zur Jahreszeit nehme ich als Beispiel an, dass Sie mit einem Wintergedicht Ihre Website / Ihren Blog / Ihr Community-Profil schmücken möchten. Die einfachste Variante, allen Konflikten aus dem Weg zu gehen, wäre, einen Link zum Gedicht zu setzen, wenn es der Dichter bereits im Internet veröffentlicht hat.
Egal ob günstiger Kredit oder Luxusreisen: Bundespräsident Christian Wulff lässt sich offenbar vieles von reichen Freunden bezahlen – und findet das nicht weiter schlimm.
Jetzt kommt ans Licht, dass Werbung für sein Buch »Besser die Wahrheit« nur aufgrund von Zuschusszahlungen geschaltet wurde. Manfred Bissinger, der frühere Geschäftsführer Corporate Publishing vom Verlag Hoffmann und Campe, bezeichnet dies auch noch laut SPIEGEL Online als »in der Verlagsbranche üblich«.
Bissingers Aussage ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich für einen fairen Umgang zwischen Autor und Verlag einsetzen – und sie ist Wasser auf die Argumentationsmühlen dubioser Zuschussverlage.
Man hat ja schon davon gehört, dass der ein oder andere seine Beziehung via SMS beendete oder wie es neuhochdeutsch heißt: cancelte. Und ich bin ich sicher, dass bereits eine Menge Liebesbeziehungen auch via Facebook oder Google+ abgesagt worden sind.
Man mag angesichts solcher Meldungen allzu rasch auf die Idee verfallen, Social-Media Webseiten wie Facebook oder Google+, hätten irgendetwas mit den Realitäten des wirklichen Lebens zu tun.
Stuttgart liest ein Buch: Zum ersten Mal wird sich auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt alles um ein einziges Buch drehen: Für zwei Wochen wird der Roman »Sturmflut« von Margriet de Moor im Mai 2012 zum Stadtgespräch werden. Es finden Lesungen, Konzerte, Ausstellungen und Vorträge rund um die Themen des Buches statt.
Zentraler Infopunkt ist die Website stuttgart-liest-ein-buch.de. Konzeption und Umsetzung erfolgte durch das literaturcafe.de, das die Aktion als Sponsor unterstützt.
Werden Autor auf der Buchmesse besser gepflegt als das Gedruckte?
Alle Jahre wieder berichtet Barbara Fellgiebel von der Frankfurter Buchmesse, gibt persönliche Gespräche wieder und entdeckt Trends.
Montag
Meine Buchmesse 2011 beginnt traditionsgemäß mit der Verleihung des dbp 11, des Deutschen Buchpreises, mit 25.000 Euro der höchst dotierte deutsche Literaturpreis – und einzigartig in seiner Forderung: Nur wer anwesend ist, kann gewinnen, was bedeutet, dass sich alle sechs Autoren, die es auf die Shortlist geschafft haben, einzufinden haben, egal ob sie krank sind oder nicht.
Roland Emmerich ist der Spezialist für den Weltuntergang, und in seinen Filmen lässt er es in der Regel richtig krachen. Der deutsche Regisseur hat es in Hollywood zu Ruhm und Ehre gebracht – und uns Filme wie Independence Day, 2012 oder Gozilla.
Nun widmet sich Emmerich der Literatur. In seinem neuesten Film »Anonymus« stellt er Shakespeare als Lügner und trinkenden Schauspiel-Proleten dar, der die ihm zugeschriebenen Dramen und Komödien gar nicht verfasst habe. Der wahre Autor sei der Earl of Oxford, der als Adeliger einen Strohmann suchte, um seine Stücke auf die Bühne zu bringen.
Auf der Frankfurter Buchmesse stellte Emmerich den Film vor. Anschließend hatten wir Gelegenheit, mit dem Erfolgsregisseur zu sprechen.
Zum dritten Mal hatte der O’Reilly-Verlag in Kooperation mit der Buchmesse die Verleger aus aller Welt zur »Tools of Change« nach Frankfurt eingeladen. Die eintägige Konferenz im Vorfeld der Messe soll sich der Zukunft und den Veränderungen des Verlegens widmen.
Dass die Zukunftskonferenz schon am Anfang aus den Fugen geriet und mit einstündiger Verspätung startete und dem Zeitplan hinterherhinkte, hatte Symbolcharakter.
Jedes mal, wenn mir Skype meldet, einer meiner Kontakte "kam online", merke ich, wie verbreitet doch Cypersex sein muss.03.02.2012 20:30 Uhrfrom TweetDeck
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