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Literarisches Leben

Hier finden Sie ausführliche Berichte, Interviews und Tipps für Leser und Autoren. Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes. Auch hier freuen wir uns immer über Beiträge unsrer Gäste.

Beitrag vom 9. September 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

John le Carré: Zur Lesung in London nach Stuttgart ins Kino

John le Carré - Lesung im Kino

Eine Lesung in London, die live in deutsche Kinos übertragen wird? Das klingt spannend. Wie viele Leute wird das interessieren, und wie viele Leute werden dafür ins Kino gehen? Immerhin liest John le Carré, der altehrwürdige Meister des Spionageromans. Wie läuft so eine Lesung in der Royal Festival Hall ab?

Also bin ich zu einer Lesung in London nach Stuttgart ins Kino gefahren, um das und noch viel mehr herauszufinden.

Beitrag vom 22. August 2017 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Interview mit Jess Jochimsen: »Helene Fischer am Grab ist ein schlechter Witz«

Kabarettist und Buchautor Jess Jochimsen

Kabarettist und Buchautor Jess Jochimsen (Foto: Tischer)

Es sollte 12 Jahre dauern, bis Jess Jochimsen seinen zweiten Roman veröffentlicht hat. »Abschlussball« ist ein Roman über den Tod, Beerdigungen, die Lebenden und die Musik. Die ausführliche Kritik zu »Abschlussball« können Sie im literaturcafe.de nachlesen.

Anfang August 2017 hat Jess Jochimsen seinen Roman erstmals der Öffentlichkeit auf einer Lesung in Freiburg präsentiert. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de war dabei und hat vor der sogenannten »Buchtaufe« mit Jess Jochimsen über den Roman »Abschlussball«, die Hauptfigur Marten und Entstehung des Buches gesprochen.

Beitrag vom 17. August 2017 | Rubrik: Literarisches Leben, Preise und Wettbewerbe

Lesenswertes über Literaturjurys

Ausschnitt aus der Website des Deutschen Buchpreises

Ausschnitt aus der Website des Deutschen Buchpreises

Am Dienstag (15.08.2017) wurde die Longlist zum Deutschen Buchpreis bekannt gegeben, also die 20 Titel und Autoren, die sich nun Hoffnung auf den Gewinn des mit 25.000 Euro dotierten Preises machen können. Knapp einen Monat später werden dann nur noch sechs übrig sein, wenn die Shortlist bekannt gegen wird.

Anders als bei Sportwettbewerben, bei denen die besten Zeiten oder Weiten ausschlaggebend sind, liegt es in der Natur der Sache, dass Literaturpreise auch nach Geschmack und Vorlieben vergeben werden.

Wer den Preis bekommt, bestimmt eine Jury, die im Falle des Deutschen Buchpreises aus sieben jährlich wechselnden Jurorinnen und Juroren besteht. Aber wie muss man sich das vorstellen? Bestechung, Vetternwirtschaft und Intrigen? Und am Ende hat man meist den Preisträger gekürt, der es nach Meinung von Fachleuten am wenigsten verdient hat?

Beitrag vom 13. August 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Literarisches Quartett: Wie eine kurze rote Hose ins Fernsehen kam

Die rote Hose im Quartett (Foto: ZDF)

Die rote Hose im Quartett (Foto: ZDF)

Die Frage ist: Wie konnte das passieren? Man kann nur Vermutungen anstellen. Da ist einiges schief gelaufen. Hätte noch jemand einschreiten können? Daheim vor dem Kleiderschrank? Spätestens im Studio? Bei Privatsendern ist sowas ja gang und gäbe. Die Hässlichen nach hinten, die Hübschen nach vorne. Seit dieser Folge des Literarischen Quartetts wissen wir, dass das nicht böse gemeint ist. Es hilft. Auch und vor allen Dingen dem Zuschauer. Denn ab Minute 1:40 musste man hinsehen wie bei einem Autounfall.

Denn da kam sie das erste Mal ins Bild: die rote Hose.

Beitrag vom 4. August 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Tabu des Verschweigens: Von der Faszination des Nationalsozialismus

Grauer Himmel

Kann man aus der Geschichte lernen? Vielleicht. Falls dies möglich ist, dann ist es spätestens jetzt höchste Zeit, dass wir es tun. Rechtsgerichtete Gruppierungen gewinnen in der westlichen Welt an Gewicht, radikalen Bewegungen gelingt es, Menschen unter Missachtung des eigenen Lebens, in den Tod zu schicken und völlig Unschuldige dabei zu ermorden. Das alles war von 1918 bis 1945 schon grausige Realität in Deutschland. Was wurde daraus gelernt? Fast nichts.

Unsere Literatur war dennoch fleißig mit dem Aufarbeiten des Geschehenen, des Unfassbaren beschäftigt. War sie das wirklich? Eher nicht.

Beitrag vom 19. Juli 2017 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben

Schreiben ist eine Gratwanderung – 20 Jahre als Autor

Ruben Philipp Wickenhäuser im Jugger-Outfit (Foto: Mark Hill)

Ruben Philipp Wickenhäuser im Jugger-Outfit (Foto: Mark Hill)

Der Autor Ruben Philipp Wickenhäuser blickt auf seine 20 Jahre als Autor zurück. Von den ersten fieberhaft niedergeschriebenen Geschichten als Siebzehnjähriger, die seitens der Verlag nur Absagen brachten, bis hin zu ersten Erfolgen und der Gründung einer großen Autorenvereinigung.

Jedoch ist es auch heutzutage nicht leichter geworden, einen soliden Verlag zu finden. Wickenhäuser analysiert in seinem Beitrag, woran dies liegen könnte.

Beitrag vom 26. Juni 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Das zweite Stuttgarter Wetterleuchten der unabhängigen Verlage

KOOKbooks-Verlegerin Daniela Seel an ihrem Stand vor dem Stuttgarter Literaturhaus (Foto: Tischer)

KOOKbooks-Verlegerin Daniela Seel an ihrem Stand vor dem Stuttgarter Literaturhaus (Foto: Tischer)

Zum zweiten Mal fand am Samstag, dem 24. Juni 2017 die kleine Buchmesse für unabhängige Verlage rund um das Stuttgarter Literaturhaus statt. Die Leistungsschau der Kleinverlage trägt den hippen Titel »Wetterleuchten«. Geleuchtet hat an diesem Tag vor allen Dingen die Sonne, sodass sich rund die Hälfte der Verlagsstände unmittelbar im Freien direkt vor dem Haus in der Breitscheidstraße präsentierten.

Beitrag vom 21. Juni 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Am Samstag ist Wetterleuchten in Stuttgart

Wetterleuchten im Stuttgarter Literaturhaus

Unter dem Titel »Wetterleuchten« findet am kommenden Samstag, 24. Juni 2017, im und um das Stuttgarter Literaturhaus ein Sommermarkt der unabhängigen Verlage statt. Über 40 Verlage aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz sind mit dabei. Neben der Präsentation von Büchern gibt es Lesungen, Workshops und Maultaschen.

Auch das literaturcafe.de wird vor Ort sein und über das Wetterleuchten berichten.

Beitrag vom 19. Juni 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Das Literarische Quartett: Toter Kanzler, tote Zeit, gute Sendung

Volker Weidermann: Das Gesicht zu Julia Wolf (Quelle: ZDF)

Volker Weidermann: Das Gesicht zu Julia Wolf (Quelle: ZDF)

Helmut Kohl ist tot. Der frühere Bundeskanzler starb am 16. Juni 2017 im Alter von 87 Jahren. Viel wurde seinerzeit über ihn gelästert, sein baldiger Rücktritt vorhergesagt. 16 Jahre war Kohl im Amt. Er gilt als Kanzler der Einheit und überzeugter Europäer. Selbst sein Nachfolger Schröder hatte einen Nachruf in der Schublade, der rasch nach Kohls Tod auf SPIEGEL online zu lesen war.

Sondersendungen durchkreuzten an diesem Freitag die Pläne der TV-Sender. Das Literarische Quartett wanderte von 22:55 Uhr auf einen Sendeplatz um 0:15 Uhr. Selbst heute+, die Kindernachrichten für Erwachsene, wurden vor die Literatur gezogen.

Beitrag vom 30. Mai 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

TV-Tipp: Doku-Schlampen über Sibylle Berg

Standbild aus dem Film »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?« (Foto: SWR)

Standbild aus dem Film »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?« (Foto: SWR)

Einen Tag mit Sibylle Berg zu verbringen kann so schön sein. Für einige mag es aber auch ein Horror sein. Speziell die Kommentare unter ihrer Kolumne bei SPIEGEL online zeigen, dass die Autorin für viele eine Hass-Figur ist. Mit heimlichen Vergnügen scheint Frau Berg diesen Hass mit ihren Texten zu provozieren. Ihre Romane haben diese Menschen wahrscheinlich gar nicht gelesen, geschweige denn ihre Theaterstücke gesehen.

Wildtrud Baier und Sigrun Köhler haben Sibylle Berg einige Zeit begleitet. Ihre Doku »Wer hat Angst vor Sibylle Berg?«, die im letzten Jahr in einigen Programmkinos zu sehen war, läuft am 31. Mai 2017 um 23:25 Uhr im SWR Fernsehen. Nachtrag: Und ist für begrenzte Zeit in der SWR-Mediathek abrufbar.

Beitrag vom 6. Mai 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

Literarisches Quartett mit Peymann: Betongesichter im Publikum

Claus Peymann erzählt ein Buch (Foto: ZDF)

Claus Peymann erzählt ein Buch (Foto: ZDF)

Versteinerte Mienen. Reglos rumsitzende Menschen. Entsetzen und Fassungslosigkeit in den Gesichtern. Das Publikum des Literarischen Quartetts sah aus, als hätte es gerade die unmittelbar davor laufende Sendung »Sketch History« durchleiden müssen.

Statt Buchdiskussionen folgte dann »ZDF History«, denn ein alter Mann erzählte von früher. Claus Peymann war zu Gast im eigenen Foyer.

Beitrag vom 23. April 2017 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Self-Publishing

Hörtipp zum Welttag des Buches: Über Rosen, Privates, das Schreiben und Veröffentlichen

Podcast und Privatsphäre

Podcast und Privatsphäre

Am heutigen Sonntag, 23. April 2017, ist der Welttag des Buches, ein von der UNESCO offiziell ausgerufener Feiertag. Nach alter katalanischer Tradition schenkt man sich heute eine Rose und ein Buch.

Ich bin in Wien und gebe heute im Volkskundemuseum ein Self-Publishing-Seminar. Klaudia Zotzmann-Koch hat das Seminar vor Ort organisiert. Für ihren Vienna-Writers-Podcast haben wir uns daher im Vorfeld über Self-Publishing und das Schreiben und Veröffentlichen von Büchern unterhalten.

Am Schluss kommen wir auch auf die interessante Frage zu sprechen: Wie geht man mit den Daten seiner Leser um?

Beitrag vom 21. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Sebastian Fitzek über »AchtNacht« und »Pupsi & Stinki«

Sebastian Fitzek auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Sebastian Fitzek auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

So voll wie bei Sebastian Fitzek ist es vor den Bühnen der Leipziger Buchmesse nur selten. Es ist 17 Uhr. Schon gut eine halbe Stunde vorher streichen die ersten Fans und Leser um die Bühne, um später einen guten Platz zu bekommen.

Und dann kommt Fitzek. Hinter ihm liegt an diesem Tag schon eine Signierstunde, die tatsächlich drei Stunden dauerte, weil die Schlange der Wartenden nicht aufhörte. Wie kein anderer lebt Fitzek für seine Fans und Leserinnen. Selbst kurz vor dem Auftritt signiert er noch rasch das Buch einer Leserin. Doch dann geht es auf die Bühne.

Beitrag vom 20. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Feridun Zaimoglu über seinen Luther-Roman »Evangelio«: »Ich habe mich in die Bücher geschickt«

Wolfgang Tischer im Gespräch mit Feridun Zaimoglu auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Wolfgang Tischer im Gespräch mit Feridun Zaimoglu auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Im Luther-Jahr 2017 zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation gehe es oftmals um Bekömmlichkeit, sagt Feridun Zaimoglu: »Man macht aus Martin Luther ein pausbäckiges Kräutermännlein, und je näher wir ihn zu uns zerren und je mehr er uns ähnelt, desto besser.« Doch das sei Schwindel!

Feridun Zaimoglu wollte sich mit seinem Buch nicht wie ein Rucksack-Tourist in die Zeit Luthers begeben: »Wenn ich schon für diesen Stoff brenne, muss ich es in Kauf nehmen, es der Leserin, dem Leser ein bisschen schwer zu machen.«

Beitrag vom 20. April 2017 | Rubrik: Literarisches Leben

#verlagebesuchen oder Warum haben Bücher keinen Abspann?

Danksagung in einem Buch

Am 23. April ist wieder Welttag des Buches. Daher laden einige Verlage zum Tag der offenen Tür ein. In Zeiten, in denen Self-Publisher suggerieren, dass Autoren längst keine Verlage mehr benötigen, wird es für die Verlage immer wichtiger, ihre Arbeit und Daseinsberechtigung dem Leser nahezubringen.

Doch warum machen die Verlage das nicht in ihren Büchern? Warum gibt es bei Büchern keinen Abspann wie im Film?

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