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Literarisches Leben

Walden: Auch der Literaturclub des Schweizer Fernsehens diskutiert über Henry David Thoreau

Für die aktuelle Ausgabe hat auch der Literaturclub des Schweizer Fernsehens »Walden« von Henry David Thoreau gelesen und über Buch und Autor diskutiert. Das Urteil der vier Kritiker ist zwiespältig. Ist Thoreau ein Scheinriese?

Henry David Thoreau: Wer war der Walden-Autor wirklich?

Zwei Jahre lebte Henry David Thoreau in einer selbst gebauten Hütte im Wald. Er wollte herausfinden, was man wirklich zum Leben braucht, und schrieb über diese Zeit das Buch »Walden«. Oft wird aus dem Klassiker zitiert, doch die wenigsten dürften ihn ganz gelesen haben. Vieles erscheint merkwürdig und widersprüchlich bei Henry David Thoreau. Wer war er wirklich?

Das Literarische Quartett im Juni 2020: Eine beseelte Sache?

Manches muss sich einpegeln, so wie Sanduhr und keine Zuschauer. Beides war beim Literarischen Quartett vom 5. Juni 2020 wieder da beziehungsweise immer noch weg. Da waren hingegen – neben Gastgeberin Thea Dorn – drei sehr unterschiedliche Mitdiskutanten. Konnte das gut gehen? Es konnte!

Rückzahlungen und Strafen: Autorinnen und Autoren erhalten kaum Corona-Hilfen

Rasch versprachen Bundesregierung und die Länderregierungen die berühmte »schnelle und unbürokratische Hilfe« durch Corona-bedingte Verdienstausfälle. Doch während Angestellte bei vollem Lohn staatlich gefördert daheim bleiben können, erhalten Schriftsteller und andere Solo-Selbstständige oft kein Geld. Im Gegenteil: Ihnen droht die Rückzahlung bereits überwiesener Beträge – oder sogar Strafen.

#bwbleibtkreativ: Lehren im Web und lesen im Wald

In (fast) eigener Sache: #bwbleibtkreativ heißt eine Aktion der MFG Baden-Württemberg. Das Projekt appelliert mit Infos, Videos und Podcast an alle Kreativ- und Kulturschaffenden, den Mut aber vor allem die Ideen nicht zu verlieren. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de ist einer der Protagonisten der Kampagne. In den kommenden Wochen gibt es zudem zahlreiche Webinare zu Digitalthemen.

Making of: So wurde »Walden« im Wald gelesen

Nach über 14 Stunden Lesezeit: »Walden« von Henry David Thoreau ist ab sofort als vollständige Lesung auf YouTube anzusehen und anzuhören. Zwei Wochen lang las Wolfgang Tischer den Klassiker der Weltliteratur frühmorgens im Wald. Im zehnten und letzten Teil gibt Tischer einen Einblick in die technische Realisierung der ungewöhnlichen Online-Lesung.

So wird der »Bachmannpreis spezial« – und diese Autorinnen und Autoren werden lesen

Der ORF hat heute (28.05.2020) bekannt gegeben, wie der »Bachmannpreis spezial« im Jahre 2020 genau aussehen wird. Zunächst war der Literaturpreis Corona-bedingt komplett abgesagt worden. Nach Protesten – unter anderem von Jurymitgliedern – wird der Wettbewerb nun über vorbereitete Einspieler und ohne Publikum realisiert. Außerdem wurden die 14 Autorinnen und Autoren bekannt geben, die 2020 lesen werden.

Die Frankfurter Buchmesse 2020 soll stattfinden

Es ist die Topmeldung des Tages: Die Frankfurter Buchmesse 2020 soll trotz der Corona bedingten Hygieneauflagen wie geplant vom 14. bis 18. Oktober stattfinden. Selbst das allgemeine Lesepublikum soll am Wochenende Zutritt haben. Die Bühnenveranstaltungen werden jedoch weitestgehend ins Digitale verlegt. Über den Ehrengastauftritt Kanadas wird aktuell noch beraten.

Zwischenbilanz: Wie liest sich »Walden« von Henry David Thoreau im Wald?

Ich habe »Walden« unterschätzt. Und seinen Autor Henry David Thoreau überschätzt. Sieben Stunden »Hölderin« am Stück. Jeden Tag »Die Pest« von Camus live vor 500 Zuhörer:innen. Welche Herausforderung kommt jetzt? Ein Buch drängte sich auf: »Walden«. Ein Mann lebt zwei Jahre einsam im Wald. Und ich werde sein Buch über diese Zeit in der Einsamkeit des Waldes lesen. In zehn Teilen. Vier liegen noch vor mir.

Alle Videos online: Wolfgang Tischer liest »Walden« von Henry David Thoreau

1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwaldes und las in zehn Teilen »Walden« im Wald. Täglich war eine neue Folge auf literaturcafe.de und YouTube zu hören und zu sehen. Nun sind alle zehn Folgen komplett!

Zuschussverlage: Schwarzwälder Bote weckt falsche Hoffnung

Es ist wichtig, Schreibanfängern zu vermitteln, dass Unternehmen, die vom Autor Geld wollen, keine echten Verlage sind. Umso verheerender ist ein Artikel im Kulturteil des Schwarzwälder Boten, der naiv und unreflektiert einem Zuschussverlag eine Bühne gibt – ohne journalistische Einordnung und Distanz.

Das Literarische Quartett mit Thea Dorn: Vom Publikum allein gelassen

Nie war das Quartett quartettiger, denn auch diese Fernsehsendung war Corona bedingt publikumsfrei. Aus dem Homeoffice war jedoch niemand zugeschaltet. Eva Menasse, Eugen Ruge und Matthias Brandt saßen persönlich bei Thea Dorn.

Gedichte raus zum 1. Mai

1. Mai. Tag der Arbeit. Traditioneller Demotag der Gewerkschaften. Doch die demonstrieren in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie auch nur online. Passend dazu empfehlen wir eine Website mit Literatur der Arbeiterbewegung.

Warum wird die Frankfurter Buchmesse nicht abgesagt?

Es würde weh tun. Das Oktoberfest ist 2020 abgesagt und der Berlin Marathon. Doch die Frankfurter Buchmesse soll im Oktober 2020 stattfinden. Offiziell heißt es, dass es »eine sehr besondere Messe« werden wird. Näheres will man im Juni verkünden. Aber kann man so lange wirklich noch warten?

Hörtipp: Ein Verlagslektor berichtet über seine Arbeit

Anvar Cukoski ist Lektor für deutschsprachige Belletristik beim Blumenbar Verlag, der zum Aufbau Verlag gehört. Im Podcast »Frisch an die Arbeit« von Zeit Online erzählt Cukoski aus seinen Arbeitsalltag und über das Sichten von Manuskripten. Ein Gespräch mit interessanten Einblicken in die Tätigkeit des Lektors.