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Literarisches Leben

Louisiana Literaturfestival 2023: Besser als ein Spa-Aufenthalt

Zum 6. Mal berichtet Barbara Fellgiebel vom Louisiana Literaturfestival in Dänemark. 44 Schreibende waren in diesem Jahr eingeladen, u. a. Joyce Carol Oates, Ian McEwan, Haruki Murakami, Eva Menasse und die beiden Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah und Wole Soyinka. Eine in vielerlei Hinsicht einzigartige Mischung in Nordeuropas spektakulärstem Museum der modernen Künste.

Urheberrecht: ChatGPT von eigenen Inhalten ausschließen

Damit die künstliche Intelligenz von ChatGPT gute Texte schreiben kann, wird sie überwiegend mit Inhalten aus dem Internet trainiert. Darunter auch urheberrechtlich geschütztes Material. Autoren und Verlage, die künftig verhindert wollen, dass die KI von eigenen Texten lernt, können jetzt ChatGPT von der eigenen Website aussperren.

Michael Krüger über seine Rolle als »Poeta Laureatus« – Literaricum Lech 2023

Michael Krüger wurde beim 3. Literaricum Lech als Poeta laureatus ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und mit der Aufgabe verbunden, ein Jahr lang monatlich das Zeitgeschehen lyrisch zu kommentieren. Können Gedichte die Welt verändern? Und warum mag es hilfreich sein, wenn der Bundeskanzler ein Gedicht von Ringelnatz zitiert? Das erläutert Michael Krüger im Podcast des literaturcafe.de.

Nicola Steiner über Jane Austen und das Literaricum: »Den Blick verändern« – Literaricum Lech 2023

Die Kulturjournalistin und Literaturkritikerin Nicola Steiner kuratiert das Programm des Literaricum Lech. Im Podcast spricht sie über ihre Sicht auf Jane Austen und warum beim Literaricum 1+1+1 nicht 3 ergibt. Steiner, die bis vor kurzem den Literaturclub im Schweizer Fernsehen moderierte,  beschreitet ab September 2023 beruflich neue Wege. Auch davon berichtet sie im Podcast.

Übersetzerin Andrea Ott: »800 Seiten Charlotte Brontë waren wie eine Lehrzeit« – Literaricum Lech 2023

Sie ist eine preisgekrönte und vielgelobte Übersetzerin und dennoch sagt Andrea Ott, sie sie völlig unfähig, sich auf Englisch mit jemandem zu unterhalten. Nahezu autodidaktisch habe sie sich damals das Übersetzen mit einem 800-Seiten-Roman von Charlotte Brontë beigebracht. Im Podcast des literaturcafe.de spricht Übersetzerin Andrea Ott über ihre Arbeit.

Denis Scheck über Jane Austen: »Eine helle Lesefreude« – Literaricum Lech 2023

Für Denis Scheck ist Jane Austen eine seiner »Lebensautorinnen«. »Stolz und Vorurteil« zählt der Literaturkritiker zu den 100 wichtigsten Werken der Weltliteratur. Beim Literaricum Lech hielt Denis Scheck die Eröffnungsrede, im Podcast des literaturcafe.de erzählt er aber auch, was ihn an Austen nervt, und was am Lesen in der Sauna so besonders ist.

Thomas Sarbacher über Lesen, Pointen und die Haltung der Figur – Literaricum Lech 2023

Thomas Sarbacher war beim Literaricum Lech erneut die Stimme des Klassikers. Der Schauspieler las »Stolz und Vorurteil« von Jane Austen. Allerdings nicht wie angekündigt in einer »komprimierten Lesefassung«. Warum sich Sarbacher für einen anderen Weg entschied und wie man die Ironie Jane Austens am besten stimmlich umsetzt, das erzählt er im Podcast des literaturcafe.de.

Michael Köhlmeier über die Magie des Schreibens – Literaricum Lech 2023

Jane Austen (1775–1817) gilt als Meisterin des Dialogs. Mit Michael Köhlmeier, Autor und Mit-Initiator des Literaricum Lech, spricht Wolfgang Tischer im Podcast über die Kunst des Dialogs, die Magie des Schreibens und warum man stets auf seine Figuren achten soll, statt auf Leserin und Leser.

Literaricum Lech: Stolz und Vorurteil auf 2.000 Metern Höhe

Das 3. Literaricum in Lech stellte vom 13. bis zum 16. Juli 2023 den Klassiker »Stolz und Vorurteil« von Jane Austen in den Mittelpunkt. Wolfgang Tischer berichtet von einem ganz besonderen Literaturfestival auf nahezu 2.000 Metern Meereshöhe. Demnächst werden im Podcast Gespräche von dort zu hören sein u. a. mit Denis Scheck, Michael Köhlmeier, Andrea Ott und Michael Krüger, der zwischen hohen Bergen als Poeta Laureatus ausgezeichnet wurde.

Bachmannpreis 2023 geht an Valeria Gordeev für den Text »Er putzt«

Valeria Gordeev ist die Gewinnerin des mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis‘ 2023. In der Jurywertung lag ihr Text nur einen Punkt vor Anna Felnhofer, die den Deutschlandfunkpreis erhielt. Weitere Preise gingen an Martin Piekar und Laura Leupi, über deren Platzierung eine Stichwahl entscheiden musste.

Thomas Strässle ist der beliebteste Bachmannpreis-Juror des Jahres 2023

Neuzugang Thomas Strässle ist der beliebteste Bachmannpreis-Juror des Jahres 2023. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte er sich souverän an die Spitze. Vorjahressiegerin Brigitte Schwens-Harrant fiel auf den dritten Platz. Der zweite Jury-Neuzugang Mithu Sanyal schnitt weniger gut ab, bildet jedoch nicht das Schlusslicht in der Publikumsgunst.

Bachmannpreis 2023: Die Hälfte der Lesenden lebt in Berlin

Beim diesjährigen Bachmannpreis 2023 soll alles wieder so sein wie vor der Pandemie, zum Glück. Allerdings ging die Jury bei der Auswahl der 14 lesenden Autorinnen und Autoren keine Risiken ein, was konservativ und mutlos wirkt.

Die Literarischen Quartette vom April und Mai 2023: Vorschläge

Eine Woche nach der Leipziger Buchmesse trifft sich wieder ein Literarisches Quartett in Berlin. Zuvor probierte das ZDF Varianten der Literatursendung in Leipzig aus. Mit jungen Menschen, mit Menschen aus dem Buchhandel und mit ausgewählten Zuschauern. Dabei schneidet das »normale« Quartett nicht am besten ab.

Sisi und ich – Nach drei Tagen Buchmesse geht’s zu Thea Dorn ins Literarische Quartett

Isa Tschierschke war als Mitdiskutierende zur Sonderausgabe des Literarischen Quartetts auf der Leipziger Buchmesse eingeladen. Grund genug, sich nochmals mit Sisi zu beschäftigen und mit den Gemeinsamkeiten zu Virginie Despentes' »Liebes Arschloch«.

Egal ob März oder April, Hauptsache Leipzig – Barbara Fellgiebels Buchmesseimpressionen 2023

Achtung! Seien Sie gewarnt! Wenn Sie weiterlesen, betreten Sie eine Art der Berichterstattung, mit der Sie nicht gerechnet, die Sie so nicht erwartet haben. Hier geht es ums geschriebene Wort. Sie werden weder mit offiziellen Buchmessefotos noch gestochen scharfen Bildern professioneller Fotografen verwöhnt. Bestenfalls werden einige meiner grottenschlechten Handyfotos eingestreut.