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Textkritik: Ungewöhnlich sehr gut

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Der ICE verließ den Bahnhof und nahm Fahrt auf. Christiane schaute sich aufmerksam um. Ihr Umfeld kam ihr bekannt vor, wobei sie allerdings nicht wusste, wann und wie sie dort hingeraten war. »Egal, Otto kommt bestimmt gleich wieder«, murmelte sie vor sich hin, lehnte sich zurück und betrachtete zufrieden die vorbeiziehende Landschaft. Auf den ersten Blick wirkte Christiane elegant. Sie trug ein zeitloses Tweed-Kostüm im Coco-Chanel-Stil und hatte einen kleinen Hermès-Koffer vor sich auf dem Boden stehen. Erst der zweite Blick offenbarte ihre Füße, die in rosaroten Pantoffeln steckten.

Ungewöhnlich.

Das dachte sich auch der junge Mann, der eben geräuschvoll die Abteiltür öffnete, um seinen reservierten Platz einzunehmen. Mit einem freundlichen »Guten Morgen« grüßte er und hievte seinen Koffer auf das Gepäcknetz.

»Gut, dass du kommst, Otto«, sagte Christiane, ohne den Blick zu wenden. »Ich habe Hunger, lass uns in den Speisewagen gehen!« Der so Angesprochene zog es vor, erst mal nicht zu antworten, und setzte sich.

Christiane sprach weiter: »Mein Vater wird uns bestimmt mit seinem neuen Auto abholen. Es ist ein schwarzes Cabriolet, oder ist es grün? Ach, ich weiß nicht mehr so genau. Otto, hat Vater einen blauen Wagen?«

Michael – so hieß der junge Mann – merkte schnell, was mit Christiane los war. Sie erinnerte ihn sehr an seine verstorbene Großmutter, und so beschloss er, um die alte Dame nicht noch mehr zu verwirren, als Otto zu agieren: »Du hast recht, das Auto ist schwarz

Christiane nickte bestätigend. Sie hauchte die Fensterscheibe an und malte mit dem Zeigefinger kleine Herzchen, dann stand sie auf und schaute sich das Fenster sehr genau an. »Wo ist denn der Griff zum Öffnen?« murmelte sie vor sich hin.

»Es gibt keinen Griff.« sagte Michael. »Es gibt eine Klimaanlage.«

»Dann öffne bitte die Klimadings«, kam die Antwort. Michael stellte das Gebläse etwas höher. »Meinst du, der Zug kommt pünktlich in Königsberg an

Bevor Michael sich eine Antwort überlegt hatte, betrat ein Zugbegleiter das Abteil: »Die Fahrausweise bitte!« Michael zeigte seine Fahrkarte.

»Sie müssen in Hamburg-Altona umsteigen. Wir haben zwar knapp zehn Minuten Verspätung, aber ihren Anschlusszug erreichen Sie auf jeden Fall!«

Michael bedankte sich, machte eine Kopfbewegung in Richtung Christiane und sah den Zugbegleiter fragend an. Der bat ihn leise, mit auf den Gang zu kommen. Dort erklärte er Michael, was es mit seiner Mitreisenden auf sich hatte: »Die Dame im Abteil ist Frau Christiane Reimer. Ihr verstorbener Mann war ein höherer Beamter bei der früheren Bundesbahn. Die beiden sind anscheinend oft und gerne mit dem Zug gefahren. Frau Reimer ist, wie sie sicherlich bemerkt haben, dement. Alle paar Wochen genehmigt sie sich eine Bahnfahrt. Zum Glück nimmt sie fast immer denselben Zug. Wir wissen schon Bescheid und informieren das Heim, aus dem es ihr immer mal wieder gelingt auszubüchsen! Beim nächsten Halt warten schon die Mitarbeiter der Bahnhofsmission auf sie. Frau Reimer wird dann in den Gegenzug gesetzt, und die Kollegen kümmern sich um sie, bis zu ihrem Heimat-Bahnhof. Dort holt sie dann eine Betreuerin ab. Hat sie Ihnen schon gesagt, wohin sie heute reist?«

»Königsberg«, antwortet Michael lächelnd.

»Na prima!« Der Zugbegleiter öffnet die Abteiltür: »Nächster Halt: Königsberg!«

Christiane blickt erfreut auf: »Das ging aber schnell heute, Herr Schaffner! Bitte helfen Sie mir mit dem Gepäck

© 2017 by Andrea Lutz. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Kompliment: Großartig! Druckreif!

Die Kritik im Einzelnen

Vorbildlich gelungen ist dieser Anfang: Kein Aufwachen, kein Blick aus dem Fenster, sondern eine Person, die offenbar weiß, wo sie ist, aber nicht, wie sie dorthin geraten ist. Das ist spannend. zurück

Wechsel der Perspektive: Jetzt wundert sich der höfliche junge Mann über die rosaroten Pantoffeln. Zudem wird klar, dass die Handlung wohl in der Vergangenheit spielt, denn es gibt keine Gepäcknetze mehr, und die üblichen Koffer passen auch nicht mehr in diese schmalen Ablagen. zurück

Raffiniert: Zu Beginn hatte Charlotte vor sich hingemurmelt, dass Otto ja gleich komme – und folglich musste die neu angekommene Person dann Otto sein. Das weiß sie. Und deshalb musste sie auch nicht hinschauen. Dass der Angesprochene zunächst nicht reagiert, spricht für ihn und für sich: SO charakterisiert man Personen, nämlich durch ihre Handlungen, wozu auch die Sprache gehört. zurück

Es wird nicht gesagt, warum Christiane Michael an seine verstorbene Großmutter erinnert. Und das muss es auch nicht. Ich nehme an, dass spätestens ab jetzt alle Leserinnen und Lesern wissen, was Christianes Problem ist! Und spannend, denn wie löst sich das alles auf? zurück

Grandioser Schluss. Alles geklärt. Diesen Plot hätte frau&man auch ganz anders ausgestalten können – aber keinesfalls besser! Chapeau! zurück

Prime Day: Amazon Kindle Paperwhite für 69,99 Euro – kaufen oder nicht? Oasis ebenfalls 50 Euro günstiger

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Prime Day: Amazon Kindle Paperwhite für 69,99 Euro – kaufen oder nicht?
Am Montag, dem 16. Juli 2018, ab 12 Uhr bis zum Dienstag 17. Juli veranstaltet Amazon erneut den Prime Day.

Für 36 Stunden reduziert Amazon u. a. den Preis des Kindle Paperwhite von 119,99 Euro auf 69,99 Euro und den Kindle Oasis von 229,99 Euro auf 179,99 Euro. Das ist jeweils ein Rabatt von 50 Euro!

So kurz vor dem Urlaub scheint das Angebot sehr verlockend. Sollte man sich jetzt noch einen E-Reader kaufen?

Wir sagen, ob sich der Kauf lohnt und was Sie beachten müssen.

Büchermachen VI: Ketten, Kohle, Konzentrationen

Unregelmäßig und immer am Samstag berichtet der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn über das Büchermachen. Es geht ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redet Klartext, räumt mit Vorurteilen auf – und will zum Widerspruch anregen. Und er bittet um Fragen über den Buchmarkt, um an dieser Stelle darauf einzugehen.

Eine Kolumne von Vito von Eichborn

Warum und wie der Bachmannpreis jetzt reformiert werden muss

Tablets auf den Juroren-Tischen vor der Abstimmung zum Bachmannpreis 2018
Tablets auf den Juroren-Tischen vor der Abstimmung zum Bachmannpreis 2018

Schön war es in Klagenfurt beim Bachmannpreis. Und das mit den Gewinnertexten geht so in Ordnung.

Dennoch litt einer der scheinbar transparentesten Literaturpreise in diesem Jahr massiv an seiner Intransparenz.

Jetzt wäre es an der Zeit, den Preis in zwei elementaren Punkten zu reformieren.

Bachmannpreis 2018 geht an Tanja Maljartschuk

Die Preisträger 2018: Özlem Özgül Dündar (kelag-Preis), Tanja Maljartschuk (Bachmannpreis), Bov Bjerg (Deutschlandfunk-Preis), Raphaela Edelbauer (BKS-Publikumspreis) und Anna Stern (3sat-Preis)
Die Preisträger 2018: Özlem Özgül Dündar (kelag-Preis), Tanja Maljartschuk (Bachmannpreis), Bov Bjerg (Deutschlandfunk-Preis), Raphaela Edelbauer (BKS-Publikumspreis) und Anna Stern (3sat-Preis)

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht in diesem Jahr an Tanja Maljartschuk. Sie hatte sich in einer Stichwahl gegen Bov Bjerg und Raphaela Edelbauer durchgesetzt.

Bov Bjerg erhält den mit 12.500 Euro dotierten Deutschlandfunk-Preis. Der mit 10.000 Euro dotierte Kelag-Preis wird an Özlem Özgül Dündar vergeben. Den 3sat-Preis und 7.500 Euro erhält Anna Stern. Der BKS-Publikumspreis geht an Raphaela Edelbauer.

Insa Wilke ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2018

Insa Wilke (Foto: ORF/Johannes Puch)
Insa Wilke (Foto: ORF/Johannes Puch)

Insa Wilke ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2018. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte sich die diesjährige Neu-Jurorin deutlich an die Spitze der Beliebtheit. Klaus Kastberger, der den Titel in den Jahren zuvor dreimal errang, landete diesmal nur auf Platz 4.

Überhaupt schneiden die Damen der 7-köpfigen Kritikerrunde in diesem Jahr besser ab als die Herren.

Büchermachen V: Von Preisen, die die Spreu vom Weizen trennen

Unregelmäßig und immer am Samstag berichtet der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn über das Büchermachen. Es geht ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redet Klartext, räumt mit Vorurteilen auf – und will zum Widerspruch anregen. Und er bittet um Fragen über den Buchmarkt, um an dieser Stelle darauf einzugehen.

Diesmal geht es – aus aktuellem Anlassum den Bachmannpreis und andere Literaturpreise. Braucht man sie wirklich?

Eine Kolumne von Vito von Eichborn

Stimmen Sie ab: Wer ist der oder die beste Bachmann-Juror(in) 2018?

Die Bachmannpreis-Jury 2018 (von links): Klaus Kastberger, Insa Wilke, Stefan Gmünder, Hubert Winkels, Hildgard E. Keller, Michael Wiederstein und Nora Gomringer (Foto: ORF/Johannes Puch)
Die Bachmannpreis-Jury 2018 (von links): Klaus Kastberger, Insa Wilke, Stefan Gmünder, Hubert Winkels, Hildgard E. Keller, Michael Wiederstein und Nora Gomringer (Foto: ORF/Johannes Puch)

Zum fünften Mal können Sie abstimmen: Wer ist 2018 für Sie die beste Bachmann-Jurorin oder der beste Bachmann-Juror?

In den drei vergangenen Jahren 2017, 2016 und 2015 gewann Klaus Kastberger den Titel, bei der ersten Vergabe im Jahre 2014 hatte Daniela Strigl mit großem Abstand gewonnen. Wer ist in diesem Jahr Ihre Favoritin oder Ihr Favorit?

Der Preis ist undotiert und wird symbolisch nach der Verleihung des Bachmannpreises am Sonntag überreicht.

Büchermachen IV: Vom Sinn und Unsinn von Werbung und Marketing

Unregelmäßig und immer am Samstag berichtet der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn über das Büchermachen. Es geht ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redet Klartext, räumt mit Vorurteilen auf – und will zum Widerspruch anregen. Und er bittet um Fragen über den Buchmarkt, um an dieser Stelle darauf einzugehen.

Eine Kolumne von Vito von Eichborn

Hirnerweichende Thriller-Simulation: »The President is Missing« von Bill Clinton und James Patterson

Diesem Buch fehlt nicht nur der Präsident
Diesem Buch fehlt nicht nur der Präsident

Ex-US-Präsident Bill Clinton und Fließbandschreiber James Patterson wollten zusammen so etwas wie einen Thriller schreiben. Doch »The President is Missing« ist nichts weiter als eine Ansammlung billiger Spannungstricks auf niedrigstem Niveau mit einem haarsträubend unlogischen und langweiligen Plot und ekelerregendem US-Pathos.

Nehmen Sie besser einen Eimer mit, wenn Sie dieses Buch am Strand lesen wollen.

Das Literarische Quartett: Abgebügelt

Fakt ist: Martin Schulz war Gast im Literarischen Quartett (Foto: ZDF)
Fakt ist: Martin Schulz war Gast im Literarischen Quartett (Foto: ZDF)

Buchhändler, Bürgermeister, EU-Abgeordneter, EU-Parlamentspräsident, SPD-Vorsitzender, Kanzlerkandidat, Gast im Literarischen Quartett. Das alles war Martin Schulz. Ist das eine absteigende Reihenfolge? Eine aufsteigende? Eine normalparabelförmige?

Aber eigentlich wollte ich diesmal nur wissen, wie der Roman von Heinrich Steinfest im Literarischen Quartett abschneidet.

Büchermachen III: Das Lektorat – Was machen die eigentlich?

Unregelmäßig und immer am Samstag berichtet der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn über das Büchermachen. Es geht ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redet Klartext, räumt mit Vorurteilen auf – und will zum Widerspruch anregen. Und er bittet um Fragen über den Buchmarkt, um an dieser Stelle darauf einzugehen.

Eine Kolumne von Vito von Eichborn

Textkritik: Beim Lesen im Flow

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Eine glänzende Gabel:
Vier blinkende Zinken,
die zu stechen
versprechen,
um die leckeren Speisen
meinem Schlund zuzuweisen,
meinem Mund zuzuführen!

Ich möchte sie spüren
und kratze mit ihr
zu meinem Entzücken
ganz sanft meinen Rücken.

Das Kerzenlicht spiegelt
sich in ihren Flächen,
die griffigen Kanten
am gerundeten Griff,
gaben ihr einmal
den letzten Schliff.

Villeroy und Bloch
streichelt sie meine Lippen
und jeder Koch,
will an ihr nippen
träumt gierig von meinem Gabelschatz
und denkt:
»Bei mir wäre auch noch Platz!«
Doch nichts da,
die göttliche Gabel ist mein.
Ich wickle sie sanft in das Tischtuch hinein.

© 2017 by Jürgen Ambros. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Fängt gut an, hat schrägen Humor – aber am Ende wird der durchaus brauchbare Anfang zerstört. Gerade so, als ob das lyrische Ich die Lust verloren hat. Man & frau kann aber durchaus daraus lernen, sofern frau & man das will.

Die Kritik im Einzelnen

Dieses Gedicht lässt sich problemlos in Abschnitte unterteilen. Das habe ich im Folgenden versucht. Dann sollte das Vermaß durchgehalten werden, sodass man & frau beim Lesen in einen Flow kommt. Störungen in diesem Flow sollten bewusst gesetzt werden, wenn es was ganz Besonderes gibt. Da gibt es offenbar einiges zu tun. Auch das habe ich versucht!

Auf geht’s!

Zunächst bemängele ich, dass bereits in der zweiten Zeile das Versmaß verändert wurde: Das zweisilbige Eine stört ungemein! Man könnte das Gedicht in eine Ode verwandeln, also in ein Loblied auf eine Gabel (was es ja im Grunde auch ist). Dann sähe die erste Strophe folgendermaßen aus:

Oh, glänzende Gabel!
Vier blinkende Zinken,
die Stechen versprechen,
um leckere Speisen
dem Schlund zuzuweisen,
dem Mund zuzuführen.

zurück

Bliebe es bei der Ode, ließe sich jetzt noch eins drauf setzen, indem das Lyrische Ich sich direkt an die Gabel wendet:

Ich möchte Dich spüren
und kratze mit Dir
zu meinem Entzücken
ganz sanft meinen Rücken.

Nach mit Dir entstünde eine Irritation, denn bislang endete jede Zeile unbetont! Hier fehlt jetzt eigentlich etwas – und genau das ist dann gewollt, denn Gabeln werden gemeinhin nicht zum Rückenkratzen verwendet. zurück

Das Kerzenlicht spiegelt
sich in ihren Flächen,
die griffigen Kanten
am gerundeten Griff
gaben ihr einmal
den letzten Schliff.

Hier beginnen inhaltliche Probleme: Wieso spiegelt sich das Kerzenlicht nur an den Flächen und nicht auch an den Kanten? Oder ist gemeint, dass die griffigen Kanten sich ebenfalls am gerundeten Griff spiegeln? Wieso spiegelt sich das lyrische Ich im Zeitalter der Selfies nicht selbst? Wie wäre es z. B. mit Folgendem:

Ich seh mich gespiegelt in
all Deinen Flächen,
sogar in den Kanten
entdecke ich …
zurück

Jetzt bricht leider alles zusammen: Versmaß, Inhalt, Logik, Zusammenhang – sogar der Herstellername Villeroy & Boch, denn Erst Bloch ist sicher nicht gemeint! Da hilft nur eins: Komplett streichen! Und vielleicht ersetzen durch einen Ausruf vom lyrischen Ich:

»He! Finger weg! Das ist MEINE Gabel! Such Dir woanders eine!« zurück

Gerlinger Lyrikpreis 2018 geht an Walle Sayer – Anne Nimmesgern erhält Förderpreis

Walle Sayer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)
Walle Sayer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Der mit 7.500 Euro dotierte Gerlinger Lyrikpreis geht in diesem Jahr an Walle Sayer. Der Preis wird 2018 zum zweiten Mal von der Petra Schmidt-Hieber Literatur-Stiftung vergeben. Eine fünfköpfige Jury wählte den Preisträger unter den eingereichten Gedichten aus.

Zum ersten Mal wird zudem ein Förderpreis von 2.500 Euro vergeben. Ihn erhält die Lyrikerin Anne Nimmesgern aus Stuttgart.

Büchermachen II: Die Kalkulation – Es geht um die Kohle

Unregelmäßig und immer am Samstag berichtet der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn über das Büchermachen. Es geht ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redet Klartext, räumt mit Vorurteilen auf – und will zum Widerspruch anregen. Und er bittet um Fragen über den Buchmarkt, um an dieser Stelle darauf einzugehen.

Eine Kolumne von Vito von Eichborn – Diesmal mit einem Zwischenruf von Wolfgang Tischer