Unregelmäßig und immer am Samstag berichtete der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn (1943–2023)über das Büchermachen. Es ging ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redete Klartext, räumte mit Vorurteilen auf – und wollte zum Widerspruch anregen.
Am 14.08.2018 wurde die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2018 bekannt gegeben. 20 Bücher haben die Chance, am 8. Oktober 2018 den mit 25.000 Euro dotierten Preis zu erhalten. Am 11. September 2018 werden es nur noch sechs sein, denn dann wird die Shortlist bekannt gegeben.
Unser Textkritiker Malte Bremer hat wie bereits in den Jahren 2016 und 2017 mit allen 20 nominierten Titeln den »Buchhandelstest« gemacht und sich die jeweils ersten Seiten angeschaut: Taugt das was? Will man das weiterlesen? Spannend? Oder langweiliges Gelaber? In den kommenden Tagen lesen Sie in 5 Teilen Maltes Meinung zu jeweils 4 Büchern.
Diesmal: Josef Oberhollenzer, Susanne Röckel, Matthias Senkel, Christina Viragh.
Mit ihrem Urteil hat Richterin Maye (Emma Thompson) dem 17-jährigen Adam (Fionn Whitehead) das Leben gerettet. Jetzt verfolgt er sie. (Foto: Concorde Filmverleih)
Am 30. August 2018 kommt »Kindeswohl« in die deutschen Kinos. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ian McEwan, der das Drehbuch selbst adaptiert hat. In der Hauptrolle überzeugt Emma Thompson als britische Familienrichterin.
Die Filmkritik lesen Sie demnächst im literaturcafe.de. Zuvor verlosen wir zwei Gewinnpakete, jeweils bestehend aus zwei Freikarten für den Film und der Romanvorlage aus dem Diogenes Verlag.
Um am Gewinnspiele teilzunehmen, wollen wir wissen, ob Sie schon einmal ein Buch von Ian McEwan gelesen haben. Die Gewinnerpakete werden unabhängig von der Antwort unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost. Die interessantesten Antworten auf unsere Frage werden wir ggf. anonym im literaturcafe.de veröffentlichen. Ihre Adressdaten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet, lediglich die beiden Gewinneradressen geben wir zum Versand des Gewinns an den Filmverleiher bzw. die beauftragte Agentur weiter (siehe auch Hinweise zum Datenschutz). Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 28. August 2018.
Kindeswohl (The Children Act). Großbritannien 2017. 105 Minuten. FSK 12. Mit Emma Thompson, Stanley Tucci, Fionn Whitehead und Jason Watkins. Drehbuch: Ian McEwan auf Basis seines gleichnamigen Romans. Regie: Richard Eyre. Im Kino ab 30.08.2018.
Leider ist der Einsendeschluss bereits überschritten und keine Teilnahme am Gewinnspiel mehr möglich.
Am 14.08.2018 wurde die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2018 bekannt gegeben. 20 Bücher haben die Chance, am 8. Oktober 2018 den mit 25.000 Euro dotierten Preis zu erhalten. Am 11. September 2018 werden es nur noch sechs sein, denn dann wird die Shortlist bekannt gegeben.
Unser Textkritiker Malte Bremer hat wie bereits in den Jahren 2016 und 2017 mit allen 20 nominierten Titeln den »Buchhandelstest« gemacht und sich die jeweils ersten Seiten angeschaut: Taugt das was? Will man das weiterlesen? Spannend? Oder langweiliges Gelaber? In den kommenden Tagen lesen Sie in 5 Teilen Maltes Meinung zu jeweils 4 Büchern.
Diesmal: Angelika Klüssendorf, Gert Loschütz, Gianna Molinari, Adolf Muschg.
Unregelmäßig und immer am Samstag berichtete der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn (1943–2023)über das Büchermachen. Es ging ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redete Klartext, räumte mit Vorurteilen auf – und wollte zum Widerspruch anregen.
Kindle zeigt die Uhrzeit mittels Stephen-King-Zitat
Liegt bei Ihnen ein alter Kindle rum? Wie wäre es, wenn Sie daraus eine literarische Uhr machen? Zu jeder Minute des Tages zeigt das Gerät ein entsprechendes literarisches Zitat mit korrekter Uhrzeit an.
Am 14.08.2018 wurde die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2018 bekannt gegeben. 20 Bücher haben die Chance, am 8. Oktober 2018 den mit 25.000 Euro dotierten Preis zu erhalten. Am 11. September 2018 werden es nur noch sechs sein, denn dann wird die Shortlist bekannt gegeben.
Unser Textkritiker Malte Bremer hat wie bereits in den Jahren 2016 und 2017 mit allen 20 nominierten Titeln den »Buchhandelstest« gemacht und sich die jeweils ersten Seiten angeschaut: Taugt das was? Will man das weiterlesen? Spannend? Oder langweiliges Gelaber? In den kommenden Tagen lesen Sie in 5 Teilen Maltes Meinung zu jeweils 4 Büchern.
Diesmal: Susanne Fritz, Arno Geiger, Franziska Hauser und Anja Kampmann.
Sasha Marianna Salzmann war Gast im Quartett (Foto: ZDF)
Nach dieser Ausgabe des Literarischen Quartetts im ZDF könnten wir eigentlich über Frisuren sprechen. Aber reden wir besser über die Art, wie über Bücher gesprochen wurde.
Unregelmäßig und immer am Samstag berichtete der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn (1943–2023)über das Büchermachen. Es ging ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redete Klartext, räumte mit Vorurteilen auf – und wollte zum Widerspruch anregen.
Hans Walter Voigt hat sich hier an Aphorismen versucht, wohl dem schwierigsten Bereich der Literatur. Das hat formal durchaus geklappt, als es um die Zeit ging: Um den Augenblick, das Vergehen, das Werden, das Vergehen. Aber inhaltlich überzeugt das nur teilweise. Doch hat es mich zumindest beschäftigt und Vergangenes bzw. Vergessenes wieder hervorgeholt! Dafür gebührt dem Autor Dank!
Mmh. Also irgendwie … dann liegt die Schönheit des Augenblicks also in der Vergangenheit. Z. B. in der Erinnerung. Denn Dahinschwinden ist ein Prozess, kann sogar ein sehr langer Prozess sein, der mit einem Augenblick nichts mehr gemein hat. Und wenn der Augenblick dahingeschwunden ist, ist er weg. Aber die Erinnerung bleibt, dass da was Schönes war. Oder auch was Schreckliches. Wir erinnern uns alle an diverse schöne und schreckliche Augenblicke. Insofern bleibt hier ein erheblich Maß an Irritation. zurück
Einverstanden. Wie heißt es doch so schön: »Die Hoffnung stirbt zuletzt.« Oder wie der olle Cicero es ausdrückte: Dum spiro, spero (Solange ich atme, hoffe ich). zurück
Die Schönheit des Seins läge in seiner Vergänglichkeit? Das sieht Ernst Bloch ganz anders: »Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.« Er sieht sie also im Werden. Dem kann ich nur beipflichten. Auch wenn die christlichen Kirchen gar von einem ewigen Leben sprechen, also einem fortlaufenden Leben, einem ohne Anfang und Ende. Da ist nix mit Vergänglichkeit! Wie gut haben es da Buddhisten, die einen Ausstiegsmöglichkeit anstreben aus dem Kreislauf der Wiedergeburt!
Für mich jedenfalls liegt die Schönheit des Seins im Sein. zurück
Die Schönheit der Vergänglichkeit läge darin, dass man anerkennt, was war? Was war denn? Soll man den Historikern glauben? Den Archäologen? Den Holocaust-Leugnern? Den Reichsbürgern? Das ist doch alles bloß Interpretation von angeblichen Fakten! Neeneenee: Die Schönheit der Vergänglichkeit liegt in der Vergänglichkeit, nämlich dass nichts bleibt, sondern alles vergeht. Sogar die Vergänglichkeit. zurück
Unregelmäßig und immer am Samstag berichtete der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn (1943–2023)über das Büchermachen. Es ging ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redete Klartext, räumte mit Vorurteilen auf – und wollte zum Widerspruch anregen.
Marie Nimier: Der Strand – Deutsch von Rainer Moritz
Vor genau 22 Jahren wurde 1996 die erste Buchbesprechung im literaturcafe.de veröffentlicht. Es war ein Roman von Marie Nimier. 22 Jahre später ist ein neuer Roman von Marie Nimier erschienen.
Was liegt näher, als zur Neugestaltung des literaturcafe.de diesen Roman zu besprechen?
Unregelmäßig und immer am Samstag berichtete der Lektor, Verleger und Literaturagent Vito von Eichborn (1943–2023)über das Büchermachen. Es ging ihm nicht um Theorien, sondern um das Handwerk auf dem Weg zur »Ware Buch«. Er redete Klartext, räumte mit Vorurteilen auf – und wollte zum Widerspruch anregen.
Charlie Hunnam (Papillon) und Rami Malek (Louis Dega) gemeinsam mit Regisseur Michael Noer am Set von »Papillon« (Constantin Film Verleih GmbH/Jose Haro)
Der Roman »Papillon« von Henri Charrière ist ein moderner Klassiker, der selbst nach 50 Jahren auch auf Deutsch immer noch als Taschenbuch lieferbar ist. Legendär ist zudem die Verfilmung mit Steve McQueen und Dustin Hoffmann.
Bestsellerautorin Cecilia Ahern berichtet über ihre Arbeit (Foto: Radio Bremen/Arte)
Am Freitag, dem 27.07.2018, zeigt Arte um 23 Uhr die Dokumentation »Herzensbrecher« über Liebesromane und deren Autorinnen und Autoren. Die Sendung ist in den Tagen darauf auch in der Mediathek abrufbar.
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