0
Startseite Website Seite 36

Covid-19-Erkrankung: Buchautor Jonas Lüscher lag sieben Wochen im Koma

Kraft: Jonas Lüscher über das Schreiben für 1 Million Dollar
Jonas Lüscher im Gespräch mit Wolfgang Tischer auf der Leipziger Buchmesse 2017 (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Er ist 43 Jahre alt, hatte keine Vorerkrankungen und gehört nach eigener Aussage keiner Risikogruppe an. Doch Jonas Lüscher erkrankte schwer an Corona. Dem Schweizer Tagesanzeiger berichtete der Buchautor, dass er sieben Wochen im Koma gelegen habe und künstlich beatmet werden musste.

Carolin Callies erhält den Gerlinger Lyrikpreis 2020

Erhält den 3. Gerlinger Lyrikpreis: Carolin Callies (Foto: Timo Volz)
Erhält den 3. Gerlinger Lyrikpreis: Carolin Callies (Foto: Timo Volz)

Der zum dritten Mal vergebene Gerlinger Lyrikpreis der Petra Schmidt-Hieber Literaturstiftung geht im Jahr 2020 an die Dichterin und Übersetzerin Carolin Callies. Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert.

Bücher und KI: Liebesromane schreibt künftig der Computer

2
Mensch beginnt, Maschine übernimmt: Der Anfang der Geschichte.
Mensch beginnt, Maschine übernimmt: Der Anfang der Geschichte.

Der Textgenerator der Firma Open AI produziert Texte, denen man nicht anmerkt, dass sie von einem Computer geschrieben wurden. Ist es ein PR-Gag, dass das Unternehmen Angst vor dem Missbrauch der Texte hat? Tatsächlich spuckt der Generator erstaunlich gute Plot-Ideen aus.

Emotionaler Peitschenhieb: Twelve Years A Slave von Solomon Northup

Der Autor Solomon Northup in seiner Arbeitskleidung als Baumwollpflücker. Kupferstich von Nathaniel Orr für die Erstausgabe von 1855.
Der Autor Solomon Northup in seiner Arbeitskleidung als Baumwollpflücker. Kupferstich von Nathaniel Orr für die Erstausgabe von 1855.

Stellen Sie sich vor, zwei freundliche Gentlemen ködern Sie mit einem lukrativen Geschäft, um Sie dann in Wirklichkeit an einen üblen Burschen zu verkaufen. Dieser verkauft Sie weiter und Sie müssen ohne Entgelt, unter zahlreichen Entbehrungen für Fremde in der Fremde ganz zwölf Jahre Sklavenarbeit verrichten. Sie gelten als verschollen.

Unwahrscheinlich? Keineswegs. Der frei geborene Afroamerikaner Solomon Northup erzählt uns diese Geschichte. Und sie ist wahr.

Textkritik: Schwierig, ohne dem Kitsch anheim zu fallen

0

In den Himmel schauen, bis kein Lidschlag mehr folgt. Hören mit aller Kraft in den weiten Raum hinein, auf die Mahnungen, die Zeichen … Jeden Tag die langen Gespräche mit ihm. Noch ist er da. All die alten Rituale befolgen: das abgelegte Gold, die Knotenschnur, das Wasser aus dem Fluss zum Wasser in den Fluss, die Pomana … Nur verschleiert gehe ich auf die Straße. Eine Frau sagt: So etwas macht man heute nicht mehr. Ich schaue sie wortlos an und bin froh, dass ich mich nie um sowas gekümmert habe. Nichts soll mich ablenken von meinem Schmerz; kein einziges der Rituale werde ich auslassen. Und ich werde so traurig sein, wie ich es bin.

Gebete. So konzentriert wie noch nie in meinem Leben. Mich immer wieder beschwören mit diesem einen Mantra: »But today … I’ll kneel only to truth, follow only beauty and obey only love.« Nur jetzt nicht verraten, was uns Gesetz war in all den Jahren, trotz allem weiter gehen auf diesem Pfad. Auch wenn es Wüste ist, auch wenn der Wind nun eisig einsam um mich weht.

Immer wieder … in den unendlichen Raum der Nacht entgleiten und alle Sterne absuchen nach ihm. Manchmal ihn spüren, ganz nah, und weit um mich. Der ganze Weltraum spricht.

Tiefen Frieden in mir spüren. Schön war’s! denke ich. So un-gezähmt, und am Ende waren wir frei. Das war das eigentlich Besondere. Und der lange, lange Weg dahin … Nichts ausgelassen, auch die schmerzvollsten Krisen nicht, die zwischen uns beiden und die von jedem einzelnen dazu.

Wir haben uns ein Versprechen gegeben. Über allen Raum und alle Zeit hinweg. Wer wird mich dann führen? fragte er mich einmal, bevor er ging. Und ich antwortete: Wer wird mich daran erinnern, die Kochplatte auszuschalten? Ich lache in den Himmel hinein und zwinkere ihm zu.

Rückkehr an den alten Ort. Lanzarote. Da, wo alles begann, nicht nur unsere Liebe; auch wir, als Mensch, haben uns hier selbst noch einmal zur Welt gebracht. Wir drangen in die Vulkane ein, bis nichts mehr übrigblieb von uns.

Zwei Zeilen aus den Gedichten an ihn tauchen in mir auf: »… und entfachten das Feuer einer ganzen Insel …« und: »… wir errichteten uns Monumente der Stille …«. Unser Leben, nicht nur auf der Insel. Stille zu Feuer, Feuer zu Stille. Ewigkeit. Weit hinaus über die Zeit.

Als wir die Asche ins türkis-schäumende Meer geben, leuchtet mein ganzes Herz. Ich kann seine Freude spüren beim Eintauchen in die Gischt.

In den kalten Winternächten ist es, wann ich ihn vergebens suche. Ihn, und den Sinn ohne ihn. Vergebens. Das Herz rast bis zum Zerreißen. Kalter Entzug. Bis zum Balkon sind es nur wenige Schritte. In entscheidenden Momenten legt sich Dsor, die Katze, auf meine Brust und schaut mich durchdringend an. Wochen später stürzt sie sich an meiner statt vom Dach und bricht sich das Genick. Beim Sterben halte ich ihren kleinen Kopf in meiner Hand, und der Schmerz bricht mit Gewalt aus mir heraus. Dieses Mal muss ich nicht stärker sein als der, der stirbt. Ich weine sieben Tage lang, ohne ein einziges Mal zu unterbrechen.

Mittenrein in das heilsame Sortieren, Aufräumen, Briefe-Lesen dringt die Welt mit Wucht in mein geschütztes Leben ein; dreht sich einfach weiter, während ein Mensch den Atem aufgab.

© 2020 by Soma Y'Luz. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Ein misslungener Versuch, Trauer zu bewältigen … aber es ist eben äußerst schwierig, ohne dem Kitsch anheim zu fallen! Falsche Leerzeichen und Rechtschreibfehler wurden von mir korrigiert, ohne es im Einzelnen anzumerken. Zudem ist anzumerken, dass der Text viel länger ist als hier wiedergegeben. Es gibt aber weiter nichts zu sagen: Es lohnt sich nicht!

Die Kritik im Einzelnen

Man kann nicht mit aller Kraft in den Raum hinein hören: Aber man kann angestrengt lauschen! Und statt in den Himmel »zu schauen mit aller Kraft« sollte man besser in diesen starren! Es müssen keine langen Gespräche sein: Gespräche genügt vollauf! Auch muss man nicht alle die alten Rituale befolgen: Woher weiß man denn, ob das wirklich alle sind? Einfach nur die alten Rituale befolgen! Die Ich-Erzählerin kennt sie, das genügt! Sonst wirkt das nur kitschig, weil zu viel Gefühl. zurück

Auch hier lieber kürzen: Mich immer wieder beschwören mit diesem Mantra: Warum denn diesem einen? Mantras leben davon, wiederholt zu werden! Rätselhaft, wieso in der Wüste ein eisiger Wind weht? Befindet sich die Ich-Erzählerin denn in einer Eiswüste? Jeder normale Mensch denkt bei Wüste an Sandwüste und Hitze, auch wenn man weiß, dass es nachts dort sehr kalt ist: streichen! Ebenfalls zu streichen wäre, dass der kalte Wind einsam streicht: Wie soll das vor sich gehen? Wie kann ein Wind einsam eisig streichen? zurück

Diese Zeilen komplett löschen: Was soll das denn dieser unendliche Raum sein? Und wie entgleitet man in diesen unendlichen Raum der Nacht? Und seit wann spricht der ganze Weltraum? Wäre ein halber Weltraum nicht genug? Und ihn spüren ganz nah und weit? Weg damit! Da draußen ist nichts von ihm, das ist alles nur innen! Und da soll gehört es auch hin! zurück

Diese Äußerung wäre zu akzeptieren, wäre der Frieden nicht tief: Das ist eine dermaßen ausgeleierte inhaltsleere Floskel, auf die besser verzichtet werden sollte (Es sei denn, man sei ein Fan von Beerdigungskitsch!)
PS: Was wäre denn eigentlich ein flacher Frieden? Das Gegenteil vom tiefen? Und das würde dann was bedeuten? zurück

Schon wieder Raum! Und dazu auch noch die Zeit! Auch das ist eine völlig inhaltsleere Floskel: Bis dass der Tod euch scheidet heißt die religiöse Entsprechung: Streichen! zurück

Wird der vorangegangene Satz mit den Leerwörtern Raum und Zeit gestrichen, kommt jetzt die erste wirklich persönliche Äußerung: Wir haben uns ein Versprechen gegeben!  Und die Kombination von Kochplatte ausschalten mit wer wird mich führen bringt Leser:in endlich wieder auf festen Boden! zurück

Auch hier wieder kürzen: Rückkehr nach Lanzarote genügt völlig! Da braucht es keinen alten Ort! zurück

Selbstverständlich darf das allerschlimmste Kitschwort nicht fehlen: Ewigkeit! Ewigkeit bedeutet ohne Anfang und ohne Ende … und abergläubisch-religiöses Volk schwafelt das nach, salbadert sogar von Ewigkeiten: Dümmer gehts nicht! Das ist einfach nur noch peinlich! zurück

 Auch hier wieder eine typisch kitschige Wendung: mein ganzes Herz! Wie wäre es mit ein Drittel Herz? Zumindest mal was Neues … zurück

Warum so umständlich? In kalten Winternächten suche ich ihn vergebens! Damit ist doch alles gesagt! zurück

Das Herz rast. Punkt. zurück

Ausbrechen ist immer mit Gewalt verbunden: Wozu das betonen? zurück

Das ist wieder zuviel! Ich weine eine ganze Woche wäre mein Vorschlag! Sieben Tage sind mir zu biblisch! zurück

Wieso mittenrein in? Warum nicht ganz einfach: Mitten ins Sortieren, Aufräumen, Briefe-Lesen dringt die Welt in mein Leben ein! Wieso steht da geschütztes Leben? Inwiefern ist das geschützt? Worin besteht diese angebliche Wucht? Und dass sich die WELT einfach weiter dreht, bloß weil ein Mensch stirbt oder starb: Das ist doch stinknormal! Dieser Text enthält viel zu viele Klischees. Zumindest gibt es ein paar brauchbare Ansätze. Das wars aber auch schon! zurück

Wa-pa-pa-pa-pa-pa-pow! George Saunders lässt Fuchs 8 sprechen

Fuchs 8 von George Saunders
Fuchs 8 von George Saunders. Deutsch von Frank Heibert.

Was sagt der Fuchs? Der Autor George Saunders hat darauf eine andere Antwort als Siri oder Alexa. In einer kurzen Geschichte lässt der Gewinner des Man Booker Prize von 2017 einen Fuchs »Mänschisch« sprechen. 2013 erschien die Story im englischen Original. Frank Heibert hat sie für den Luchterhand Verlag ins Deutsche übertragen. Funktioniert das? Und hat uns Fox 8/Fuchs 8 überhaupt etwas zu sagen?

Ungerechter Bachmannpreis? Jörg Piringer ist das Shortlist-Opfer

Jörg Piringer bei seiner Lesung (Foto: Screenshot/ORF)
Jörg Piringer bei seiner Bachmannpreis-Lesung (Foto: Screenshot/ORF)

Vor 14 Tagen ging der Bachmannpreis völlig verdient an Helga Schubert. Nach der Würdigung der Gewinnerin ist es nun an der Zeit, auf den großen Verlierer des diesjährigen Wettbewerbs hinzuweisen: Jörg Pieringer. Obwohl ihn 5 von 7 Juror:innen auf der Shortlist sehen wollten, war er dort nicht zu finden. Piringer hatte somit keine Chance mehr auf einen Jurypreis. Die teilweise geheime Abstimmung wirkt weiterhin ungerecht – trotz Reform im letzten Jahr.

Der Elektrifizierer der Sprache: Dieter E. Zimmer ist tot

Bücher von Dieter E. Zimmer
Bücher von Dieter E. Zimmer

Dieter E. Zimmer ist tot. Er wurde 85 Jahre alt. Der Mann mit dem Mittelinitial war ein »Universalfeuilletonist«, wie Willi Winkler in seinem Nachruf schreibt. Und Dieter E. Zimmer näherte sich der »Elektrifizierung der Sprache« sehr früh und neugierig an, als man darüber in intellektuellen Kreisen noch die Nase rümpfte.

Frankenstein von Mary Shelley – Was wird aus den Monstern?

Frankenstein von Mary Shelley

Das Jahr 1816 gilt als »Jahr ohne Sommer«, mit Kälteeinbrüchen in der ganzen Welt, Ernteausfällen, Hungersnot, extremem Preisanstieg für Getreide und mehr Dunkelheit als sonst.

Es war Folge des Ausbruchs des indonesischen Vulkans Tambora ein Jahr zuvor. Immerhin verdanken wir diesem indonesischen Vulkan die Erfindung des Fahrrads (Draisine, das Ur-Fahrrad) aufgrund des Pferdesterbens infolge der Futtermittelknappheit.

Petition mitzeichnen: Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige

Gehört auch zu den Mitunterzeichnern der Petition: Sebastian Fitzek (Foto: Birgit-Cathrin Duval)
Gehört auch zu den Mitunterzeichnern der Petition: Sebastian Fitzek (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Während die Bundesregierung Konzerne mit Millionenzahlungen unterstützt, erhalten Künstler und andere Solo-Selbstständige völlig unzureichende oder unklar geregelte Hilfen aufgrund der Corona-bedingten Honorarausfälle. Ihnen drohen womöglich Rückzahlungen oder Strafen (wir berichteten). Eine Petition fordert die Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige. Erfreulicherweise ist jetzt schon klar, dass sich der Bundestag mit dieser Petition befassen muss. Dennoch sollten Sie bis morgen 25.06.2020) noch mitzeichnen.

Helga Schubert gewinnt den Bachmannpreis 2020

Die Bachmannpreisträgerin Helga Schubert bei der aufgezeichneten Lesung im Garten ihres Hauses (Foto: Screenshot/ORF)
Die Bachmannpreisträgerin Helga Schubert bei der aufgezeichneten Lesung im Garten ihres Hauses (Foto: Screenshot/ORF)

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht in diesem speziellen Jahr an Helga Schubert für ihren Text »Vorm Aufstehen«. Schubert – Jahrgang 1940 – ist damit auch die älteste Gewinnerin des Bachmannpreises. Bereits im Jahre 1980 wollte sie am Bewerb teilnehmen, doch die DDR ließ sie damals nicht ausreisen.
Weitere Jury-Preise gehen an Lisa Krusche, Egon Christian Leitner und Laura Freudenthaler. Der Publikumspreis geht an Lydia Haider.

Insa Wilke ist beliebteste Bachmannpreis-Jurorin 2020 – Beste Optik: Nora Gomringer

Insa Wilke (Foto: Screenshot/ORF)
Insa Wilke (Foto: Screenshot/ORF)

Insa Wilke ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2020. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte sie sich erneut an die Spitze, nachdem sie den Titel bereits 2018 gewann. Im Vorjahr war Michael Wiederstein beliebtester Juror. Der Sonderpreis »Beste Optik« geht an Nora Gomringer.

Abstimmen: Wer ist der oder die beste Bachmann-Juror(in) 2020? – Sonderpreis: Beste Optik

Die Bachmannpreis-Jury 2020 per Bildschirm zugeschaltet (von links): Klaus Kastberger, Insa Wilke, Nora Gomringer, Hubert Winkels, Michael Wiederstein, Brigitte Schwens-Harrant, Philipp Tingler (Foto: Screenshot/ORF)
Die Bachmannpreis-Jury 2020 per Bildschirm zugeschaltet (von links): Klaus Kastberger, Insa Wilke, Nora Gomringer, Hubert Winkels, Michael Wiederstein, Brigitte Schwens-Harrant, Philipp Tingler (Foto: Screenshot/ORF)

Zum siebten Mal konnten Sie abstimmen: Wer ist 2020 für Sie die beste Bachmann-Jurorin oder der beste Bachmann-Juror? Diesmal mit dem Sonderpreis: Beste Optik. Die Abstimmung war am Samstag, 20. Juni 2020, von 12 Uhr bis 23:00 Uhr möglich. Das Ergebnis wird am Sonntag, 21. Juni 2020, bekannt gegeben.

Bachmannpreis spezial auf Twitter, Instagram, TV und Podcast

Obwohl der Wettbewerb in diesem Jahr nur im Fernsehen und online stattfindet, schmückt das Klagenfurter Rathaus das Banner zu den 44. Tagen der Deutschsprachigen Literatur (Foto: Tischer)
Obwohl der Wettbewerb in diesem Jahr nur im Fernsehen und online stattfindet, schmückt das Klagenfurter Rathaus das Banner zu den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur (Foto: Tischer)

Heute Abend (17.06.2020) werden in Klagenfurt die 44. Tage der Deutschsprachigen Literatur eröffnet, besser bekannt als »Bachmannpreis«. Diesmal werden weder die 14 Autor:innen noch die 7 Juror:innen vor Ort sein. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de ist jedoch in Klagenfurt und berichtet bis Sonntag per Podcast, Twitter und Instagram. Hier finden Sie alle Links und Termine – auch die der TV-Ausstrahlung auf 3sat.