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Vorsicht E-Book-Falle: Preisbindungsgesetz gilt auch für Selbstverleger

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BuchpreisbindungsgesetzWer bei Amazon oder anderen Portalen sein eigenes E-Book veröffentlicht, wird über Nacht zum Verleger. Plötzlich gelten Regeln und Gesetze, von denen er (oder sie) bislang noch gar nichts wusste.

Problematisch kann dabei das Preisbindungsgesetz werden. Schnell mal den Preis des eigenen Buches nach oben oder unten setzen, das geht nicht so ohne weiteres. Spezialrabatt für Käufer bei Amazon? Auch das kann teuer werden – für Sie als Verleger.

Warum gibt es die Preisbindung und was bedeutet das für Sie? Lesen Sie ein erweitertes Kapitel aus unserem E-Book »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen«.

E-Books selbst gemacht: Braucht Ihr Buch eine ISBN?

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ISBNUnser Ratgeber »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« ist in einer zweiten, erweiterten Ausgabe erschienen. Lesen Sie darüber mehr in unserem Praxisbericht. Neben der Antwort auf häufig gestellte Fragen u. a. zu Titel, Pseudonym und Preisbindungsgesetz, erläutert ein umfangreicher Extra-Teil die Erstellung der Buchdatei mit dem kostenlosen E-Book-Konverter Calibre.

Käufer der ersten Ausgabe sollten den Kindle-Support kontaktieren, um die aktuelle Ausgabe kostenfrei zu erhalten.

Eine der immer wieder gestellten Fragen lautet, ob ein E-Book eine ISBN benötigt und ob man diese bei Amazon erhalten kann. Daher gibt’s hier gratis den entsprechenden Abschnitt aus dem E-Book.

E-Books selbst gemacht: Ihr Buch ist veröffentlicht – was nun?

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Matthias Matting (Foto: Focus)Sie haben die Geschichte Ihres Lebens fertiggeschrieben. Spannende Wendungen, faszinierende Charaktere und witzige Dialoge. Sie haben alle Tippfehler ausgemerzt und haben Ihr E-Book so formatiert, dass der Leser es optimal auf seinen Kindle-Bildschirm angezeigt bekommt. Sie haben Ihr Werk bei Amazon hochgeladen, Preis und Tantieme festgesetzt.

Schließlich hat sich der Veröffentlichungsstatus von »Wird überprüft« in »Live« verwandelt – ist Ihr Job als Autor damit beendet? Im Gegenteil – jetzt beginnt der schwierigste Teil, denn Sie müssen nun die Aufgaben stemmen, die Ihnen sonst ein Verlag abnimmt (oder abnehmen sollte, gespart wird ja überall).

Matthias Matting, Focus-Redakteur und Autor von »Kindle – das inoffizielle Handbuch« über einige Fallstricke, die Sie Leser und im ungünstigsten Fall auch viel Geld kosten können.

Christian Brückner las Hölderlins Hyperion – und @literaturcafe twitterte live

Christian Brückner (Foto: Uwe Tölle)
Christian Brückner (Foto: Uwe Tölle)

Vier Termine an zwei Tagen: Star-Sprecher Christian Brückner las den kompletten »Hyperion« von Friedrich Hölderlin. Die Lesungen fanden anlässlich des Bücherfestes am 27. und 28. Mai 2011 in Tübingen statt, jeweils um 11 und 17 Uhr. Am Samstag las Brückner unmittelbar im Hölderlinturm, wo der Dichter von 1807 bis 1843 lebte, und am Sonntag im Tübinger Rathaus.

Das literaturcafe.de machte anlässlich dieser Mammut-Lesung ein kleines Experiment: Herausgeber Wolfgang Tischer twitterte unter @literaturcafe live aus Tübingen von der Lesung. Die Tweets dieser beiden Tagen sind hier archiviert. Bei Twitter direkt sind sie unter dem Stichwort (Hashtag) #CBlH zu finden, das für Christian Brückner liest Hölderlin steht.

E-Books selbst gemacht: Schmücken Sie sich nicht mit fremden Titeln

Buchtitel? Was soll ich eingeben?Verlockend: Innerhalb von Sekunden können Sie bei Amazon Ihr eigenes E-Book für den Kindle veröffentlichen und zum Kauf anbieten. Was Sie dabei beachten sollten, haben wir in einem E-Book und einem Artikel zusammengefasst.

Es sind Feinheiten, die bei der digitalen Buchveröffentlichung zu bedenken sind. Dazu gehört die Titelwahl. Muss man den Titel irgendwo anmelden oder sichern? Welche Probleme kann eine falsche Titelwahl mit sich bringen?

Lesetipp: Stephen Kings E-Book-Novelle »UR« für Amazons Kindle

Stephen Kings Novelle: UR für den Amazon KindleStephen King ist ein Meister der zeitgenössischen Novelle. Und der amerikanische Autor liebt »Gadgets«, also elektronische »Spielzeuge«, zu denen E-Book-Lesegeräte zählen. Mit der Novelle »Riding the Bullet«, die seinerzeit exklusiv als E-Book erschien, löste er im Jahre 2000 den ersten E-Book-Hype und die folgende Ernüchterung aus.

Neun Jahre später veröffentlichte Stephen King mit »UR« eine weitere Novelle als E-Book. Der Text aus dem Jahre 2009 ist bis heute ausschließlich für Amazons Kindle erhältlich – und das E-Book-Lesegerät spielt darin eine wichtige Rolle.

Erfahrungsbericht: Das eigene Kindle-E-Book bei Amazon verkaufen

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Cover-Ausschnitt aus dem Buch Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufenUnlängst hatten wir 10 Tipps veröffentlicht, wie man ein E-Book fürs Amazon Kindle erstellt und verkauft.

Inhaltsübersicht dieses Beitrags

Aber wäre es nicht auch einmal interessant, »live« von den Erfahrungen zu berichten? Wie läuft der Verkauf? Von welchen positiven und negativen Dingen ist zu berichten?

So entstand die Idee, den Text des Artikels zu erweitern und zu überarbeiten und ihn bei Amazon für den Kindle als E-Book anzubieten.

In diesem Beitrag – der laufend ergänzt wird – berichten wir von unseren Erfahrungen.

Direkt zu: Teil 2Teil 3Teil 4Aktuelle Einträge

»Auf einen Zuschussverlag reinfallen? Mir würde so etwas nie zustoßen!«

Zuschussverlag - Ein fiktiver Screenshot mit erfundenen VersprechenMir nicht. Mir würde so etwas nie zustoßen, redete ich mir jahrelang ein. Ich hatte doch so viel Erfahrung mit Klein- und Großkriminellen gemacht, rein beruflich natürlich, bin auf der Seite der Guten. Oft genug schüttelte ich mit dem Kopf, wenn wieder einmal vor Enkeltrickbetrügern gewarnt wurde und die Geschädigten mich verzweifelt anlächelten, in der Hoffnung, ich könnte ihr Geld wieder herzaubern. Manchmal gelang es mir auch.

Ich könnte nun genug gute Gründe aufführen, wieso ich einem Zuschussverlag auf den Leim gegangen bin.

3. Twitter-Lyrik-Wettbewerb startet als Japan-Edition zugunsten der Katastrophenopfer

Der 3. Twitter-Lyrik-Wettbewerb startetBereits in den letzten zwei Jahren hat der Twitter-Lyrik Wettbewerb von literaturcafe.de und BoD eine Menge kreative und individuelle Kurz-Poesie zutage gebracht. Bis zum 30.06.2011 (der Wettbewerb wurde verlängert) können Poeten, Dichter und alle anderen nun wieder ihr Kurzgedicht twittern – eine Jury wählt anschließend aus allen Beiträgen den besten Tweet aus. Neu ist diesmal, dass das Preisgeld in Höhe von 500 Euro nicht als Einzelgewinn vergeben, sondern an die Organisation »Save the Children« gespendet wird, um den Opfern der Katastrophe in Japan zu helfen.

Aus allen eingereichten Wettbewerbsbeiträge entsteht das 3. Twitter-Lyrik-Buch als spezielle Japan-Edition.

Textkritik: Noch kein Gedicht, aber eine Ausgangsbasis!

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Wir fuhren nachts
in unseren Herzen Lieder
und Wandersterne über uns
noch Düfte, Worte, hin und wieder
der weiße Mond
vielleicht das bange Morgen

Wir fuhren nachts,
schwebend im dunklen Blau,
Träume und Gedanken
aus Autoradio Klängen
zwischen Ab- und Ankunft Irgendwoland,
nicht wirklich, nicht hier.

Wir fuhren nachts
schlafend nach langer Fahrt
Kondenswasser auf dunklen Scheiben
abgestanden Luft und Traum
der Fahrer kämpft allein
sich durch den Hyperraum
und ist bald da, bald da, bald da

© 2011 by Michael Schwarz. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Noch kein Gedicht, aber eine Ausgangsbasis!

Es fehlt an Struktur, an innerer Logik, an Handwerk – eben an Arbeit!

Die Kritik im Einzelnen

Das Thema wird angeschlagen: Nachtfahrt! Die Stimmung scheint friedlich, denn im Herzen tragen sie Lieder, die noch zu singen sind oder gesungen wurden – wer weiß. Das Wort Wandersterne gibt es nicht – vielleicht sind hier Wandelsterne gemeint, die Planeten, also etwas, was oberhalb des Fahrzeuges seine Ellipsen zieht. Es wird festgestellt, dass im Fahrzeug noch Düfte und Worte wahrgenommen werden, dann wieder der Mond außerhalb und oben,  am Schluss gelangen wir wieder ins Herz, das dem Morgen entgegenbangt.
Warum ich das schreibe? Nun, hier haben wir die erste Strophe, hier wird eine Struktur vorgegeben, der die nächsten Strophen entsprechen sollten: Herz – außerhalb – im Fahrzeug – außerhalb – Herz. So einfach ist das – und so schwer!
Inhaltlich missfällt mir der befürchtete bange Morgen: Was für Lieder haben die im Herzen? Mutmacher? Tröster? Das passt nicht so recht in die sonst sehr friedliche Stimmung. zurück

Die Strophe beginnt gleich – aber schon die folgende Zeile verändert das Metrum: Sie müsste unbetont anfangen. Eine melancholische Stimmung entsteht durch das dunkle Blau – da wären wir wieder bei den Herzen. zurück

Und nun bleiben wir innen, statt nach außen zu gehen; auch hier ist das metrische Vorbild verworfen. Anschließend befindet man sich im Fahrzeug, hört das Autoradio: Offenbar wird nicht mehr geredet.
Die folgenden beiden Zeilen geben Rätsel auf: Was ist Abkunft anderes als die Herkunft, also der Ursprung? Gewiss aber ist es nicht der Ort, von dem man aufgebrochen ist! Ankunft hingegen ist der Ort, wo jemand ankommt!: Dieses Wortspiel funktioniert nicht! Und Irgendwoland ist ein entsetzlich ausgelutschtes Bild!
Der Schluss nicht wirklich, nicht hier greift noch mal den Schwebezustand auf. Metrisch und formal hat diese Strophe kaum was mit der ersten gemein. zurück

Diese beiden Zeilen passen inhaltlich und formal gut zu denen der zweiten Strophe – also sollte die erste entsprechend geändert werden: Auch diese brauchte z. B. ein Partizip zu Beginn der zweiten Zeile! zurück

Jetzt bleiben wir im Fahrzeug. Die Schlafenden (wir) jedoch können überhaupt nicht wahrnehmen, was hier steht: Da liegt ein Perspektivwechsel vor, denn das wir als die Schlafenden schließt den Fahrer aus – und nur der kann sehen, was hier beschrieben wird! Dieser Bruch tut dem Gedicht überhaupt nicht gut! zurück

Dass hier ein Reim auftaucht (Traum-Raum) ist eher Ärgernis denn Geniestreich: Warum nur hier und nicht in jeder Strophe? Was ist das Besondere, außer dem Perspektivwechsel? Es wäre so leicht zu verhindern gewesen!
Zum Glück gibt es noch ein ausgesprochenes Bonbon – nämlich die letzte Zeile: Diese dreifache bald da lässt sich mehrfach verstehen. Einmal, dass der müde Fahrer mit seinen Gedanken hin und her springt, dann, dass er inständig hofft, bald da zu sein, also endlich angekommen sein wird! zurück

Serienmörder-Spezialist: Stephan Harbort im Interview

Stephan Harbort (Foto: privat)
Stephan Harbort (Foto: privat)

Für Millionen Bundesbürger gehört es zum sonntäglichen Ritual, sich nach der Tagesschau gemütlich im Sessel oder auf der Couch zurückzulehnen und die Woche mit dem Tatort ausklingen zu lassen. Hier muss keiner befürchten, der Mörder entkommt, hier siegt das Gute in Form tüchtiger Ermittler und der Böse bekommt seine gerechte Strafe. Unser Bedarf am Blick in die Abgründe des Menschen ist gedeckt, der voyeuristische Kitzel befriedigt.

Diejenigen, denen das noch nicht reicht, die auch nach Stieg Larsson und Kommissar Wallander noch nach menschlicher Bösartigkeit dürsten, können zu Sachbüchern greifen. Real Crime sozusagen. Da gibt der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach in seinem Buch Einblicke in »Verbrechen« und der Kriminalhauptkommissar Stephan Harbort schreibt bevorzugt über Serienmörder.

Was bringt Menschen dazu, sich so tief wie möglich in die Psyche von Straftätern hineinbegeben zu wollen? Was bringt einen Ermittler dazu, jahrelange Interviews mit verurteilten Serienmördern zu führen, um auch das letzte Verborgene aus den kranken Hirnen heraus zu destillieren? Cornelia Lotter hat Stephan Harbort dazu befragt.

Amazon Kindle: 10 Tipps wie Sie Ihr eigenes E-Book veröffentlichen und 70% Autorenhonorar bekommen

Kindle Lektüre am Strand
Foto: amazon.com

Am 21. April 2011 hat Amazon seinen deutschsprachigen Kindle-E-Book-Store eröffnet. Ab sofort sind dort nach Aussage des Online-Buchhändlers über 25.000 deutschsprachige eBooks für das Kindle-Lesegerät erhältlich, darunter die meisten aktuellen Bestseller. Ebenso wird der Kindle zum festen Europreis von Amazon Deutschland ausgeliefert. Der Dollarpreis wurde jedoch 1:1 zum Europreis und das Gerät kostete bei der Einführung 139 bzw. 189 Euro (WLAN-/UMTS-Version). Nachtrag: Seit Oktober 2015 ist der Kindle 4 durch ein kostengünstiges Modell mit Touch-Bedienung ersetzt worden. Im literaturcafe.de finden Sie einen ausführlichen Testbericht des günstigen Einsteigermodells für 59 Euro. Ebenso haben wir den Kindle Paperwhite getestet, der im Oktober 2012 erstmals auf den deutschen Markt kam.

Interessanter für Autoren – und solche die es werden wollen – ist die Tatsache, dass hierzulande nun auch das »Kindle Direct Publishing« verfügbar ist und jeder sein eigener Verleger werden kann. Pro verkauftem Kindle-E-Book gibt es satte 70% Autorenhonorar. Die US-Autorin Amanda Hocking ist auf diesem Weg zur Millionärin geworden.

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie ihr eigenes Buch erfolgreich im Kindle E-Book-Store vermarkten und verkaufen.

Folge 16: »Wo die Löwen weinen« – Der Podcast zum Roman zu Stuttgart 21

Wo die Löwen weinen - Der Podcast zum Krimi zu Stuttgart 21

Dies ist die 16. und gleichzeitig die letzte Folge des Podcasts zum Krimi zu Stuttgart 21. Wer mehr vom Roman und Heinrich Steinfest hören will, dem sei das gleichnamige Hörbuch empfohlen. Erstmalig hat der Autor eines seiner Werke mit seinem unverkennbaren »Wiener Timbre« selbst eingelesen.

In der letzten Podcast-Folge geht es daher ums Hörbuch und warum es für Heinrich Steinfest wichtig war, gerade diesen Roman selbst zu sprechen.

Folge 15: »Wo die Löwen weinen« – Der Podcast zum Roman zu Stuttgart 21

Wo die Löwen weinen - Der Podcast zum Krimi zu Stuttgart 21

Langsam geht die Wanderung zu den Schauplätzen des Romans »Wo die Löwen weinen« und auch dieser Podcast zu Ende. Heinrich Steinfest und Wolfgang Tischer sitzen in einer gutbürgerlichen Stuttgarter Gaststätte, in der immer noch zahlreiche S21-Gegner anzutreffen sind.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen die »Hauptfrauen« des Romans: Da ist die Kriminalhauptmeisterin Teska Landau und Alicia Kingsley, von der eigentlich gar nicht klar ist, ob sie überhaupt eine Frau – geschweige denn ein Mensch – ist.

Folge 14: »Wo die Löwen weinen« – Der Podcast zum Roman zu Stuttgart 21

Wo die Löwen weinen - Der Podcast zum Krimi zu Stuttgart 21

Ob noch jemand da ist? Spät abends nach dem Besuch der Montagsdemo erklimmen Heinrich Steinfest und Wolfgang Tischer nochmals die Stuttgarter Hänge, um beim Theiss Verlag vorbeizuschauen.

Und es ist noch jemand da! Rüdiger Müller, Programmleiter beim Theiss Verlag, empfängt die späten Gäste im Konferenzzimmer.