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Stichwort: literatur

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »literatur« versehen wurden.

Beitrag vom 16. September 2011 | Rubrik: Literarisches Leben

»Das blaue Sofa« im ZDF: Den alten Mann bitte nicht mehr!

Wolfgang Herles begrüßt seine Zuschauer in »Das blaue Sofa«

Foto: ZDF

Wer kam auf die bescheuerte Idee, Wolfgang Herles eine Literatursendung moderieren zu lassen? Zusammen mit Christine Westermann hatte er schon einmal bewiesen, dass man Bücher verschnarchter nicht präsentieren kann.

Nach Ulrich Wickert wieder einer dieser eitlen selbstgerechten Medienmänner, die an Büchern scheitern.

Gebt Elke Heidenreich Schlaftabletten und Tranquilizer, und heraus kommt ein Herles. Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 29. März 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Literarisches Leben, Podcast, Schreiben

Wie finde ich den richtigen Literaturagenten, Herr Heldt? – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Uwe HeldtDr. Uwe Heldt arbeitet als Literaturagent für die renommierte Agentur Mohrbooks in Zürich. Während Mohrbooks überwiegend im Bereich der Auslandslizenzen tätig ist, vertritt Heldt in seinem Berliner Büro deutschsprachige Autoren, darunter beispielsweise Heinrich Steinfest und Kathrin Passig. Insgesamt, so Heldt, betreue er zwischen 80 und 100 Schriftstellerinnen und Schriftsteller.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Buchmesse-Podcasts gibt es ein Interview mit einem Literaturagenten zu hören. Uwe Heldt, der selbst 20 Jahre als Lektor bei verschiedenen Verlagen tätig war, berichtet von der Arbeit eines Literaturagenten. Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 28. März 2011 | Rubrik: Bücher, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Mathieu Carrière: »Eigentlich gibt’s den Dschungel überall« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Mathieu CarrièreVom australischen Dschungel wechselte er in den Bücherdschungel der Leipziger Messe: Der Schauspieler Mathieu Carrière hat ein Buch geschrieben – kein Dschungel-Tagebuch, sondern einen echten Roman mit dem Titel »Im Innern der Seifenblase«, erschienen bei der Frankfurter Verlagsanstalt.

Darin geht es um einen alternden Soap-Star, der, nachdem er aus einer Serie herausgeschrieben wurde, ins Koma fiel und für tot erklärt wurde. Doch Bob Bodenbauer feiert ein Jahr später seine Wiederauferstehung und erwacht aus dem Koma. Allerdings kann er sich an seine Vergangenheit nicht erinnern. Daher spielen eine Seifenopernproduzentin, ein Drehbuchautor, seine Krankenschwester und nicht zuletzt sein Psychiater ein böses (Serien-)Spiel mit ihm.

»Im Innern der Seifenblase« ist ein rasant ironischer Schundroman. Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 27. März 2011 | Rubrik: Bücher, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Arno Geiger: »Ich bin nicht nur Sohn, sondern auch Autor« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Arno GeigerArno Geigers Vater ist an Alzheimer erkrankt. Geiger, Gewinner des Deutschen Buchpreises 2005, hat die Erfahrungen mit der Krankheit im Buch »Der alte König in seinem Exil« niedergeschrieben. Das Werk wanderte ganz nach oben auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, und Geiger war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse.

Über den Umgang mit seinem dementen Vater hat Arno Geiger schon viel in anderen Medien berichtet.

Daher konzentrieren wir uns im Gespräch auf den Autor Arno Geiger und auf das Schreiben über die Krankheit. Was funktioniert und was funktioniert nicht? Wie verhindert man, dass ein Text über das Private nicht indiskret wird? Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 26. März 2011 | Rubrik: Bücher, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Tino Hanekamp: »Von glühenden Momenten muss man erzählen« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Tino Hanekamp»So was von da«, lautet der Titel von Tino Hanekamps Romandebüt, das bei Kiepenheuer & Witsch erschienen ist. So was von da scheint Tino Hanekamp jedoch beim Interview noch nicht ganz zu sein. Er sei noch etwas verkatert, gibt er offen zu. In gewisser Weise muss das eine Berufskrankheit seiner Hauptbeschäftigung sein, denn Tino Hanekamp betreibt in Hamburg den Club »Uebel & Gefährlich«.

Wie kommt ein cooler Hamburger Clubbetreiber dazu, einen Roman zu schreiben? Das mit dem Club, meint Hanekamp, sei eher ein Unfall gewesen. Geschrieben habe er schon immer.

Und dann kehrt Hanekamp die Interviewsituation einfach um und befragt den Befrager. Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 25. März 2011 | Rubrik: Bücher, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Andrea Tapken: »Es ist einfacher, wenn man frech und blond ist« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Andrea Tapken»Mondgesicht« heißt das Buch von Andrea Tapken, das demnächst unter dem neuen Titel »Zu mir oder zu dir?« bei BoD in der Editon Vito von Eichborn erscheinen wird. Andrea Tapken schildert darin die Erlebnisse einer Frau Anfang dreißig, die nicht länger Single sein will.

Für Andrea Tapken stellte sich nie die Frage, ob sie ihr Manuskript einem großen Publikumsverlag anbietet. Sie wollte die Kontrolle über ihren Text behalten und von der Covergestaltung bis zum Marketing alles selbst in die Hand nehmen.

Sie war sehr erfolgreich: Ihr Buch wurde sowohl in der BILD-Zeitung erwähnt und RTL berichtete über die junge Autorin. Wie hat sie das geschafft? Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 24. März 2011 | Rubrik: Bücher, Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Podcast

Alex Capus: »Sprache muss eine klare Beiläufigkeit haben« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Ales CapusAlex Capus hat mit »Léon und Louise« eine wunderbare Liebesgeschichte geschrieben, die frei von Kitsch und Zuckerguss ist. Eine Geschichte, die berührt, weil sie angenehm anders ist und nicht aus den üblichen Plot-Baukästen stammt.

Capus ist konsequent, was seine Arbeit als Schriftsteller angeht. Er halte es »als etwas vom Dümmsten, was ein Autor sagen kann«, wenn dieser immer überrascht sei, was seine Figuren machen. Er schreibe die Geschichte und er müsse die Fäden in der Hand haben.

Capus will so erzählen, dass sein Leser ihm alles glaubt und es unausweichlich so sei, wie er es sage.
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Beitrag vom 23. März 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Hörbücher, Podcast

Hörbuchregisseur Wolfgang Stockmann über gute Sprecher und englisches Bier – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Wolfgang Stockmann»London für Helden – The Ale Trail« heißt das aktuelle Buch des Autors Matthias Politycki, das bei Hoffmann & Campe in Papierform und im Kunstmann Verlag als einstündiges Hörbuch erschienen ist. Gesprochen wird der Text von Schauspieler Peter Lohmeyer und dem Autor selbst. Regie bei dieser Produktion führte Wolfgang Stockmann.

Wolfgang Stockmann berichtet im Gespräch von seiner Arbeit und wie man aus einem geschriebenen Text ein Hörfassung für drei Sprecher entstehen lässt.

Was macht einen guten Sprecher aus? Wann ist es ratsam, dass ein Buch besser nicht vom Autor selbst, sondern von einem professionellen Sprecher gelesen wird? Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 21. März 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Literarisches Leben, Podcast

Vito von Eichborn: »In eine Suchmaschine ›gutes Buch‹ einzugeben, ist witzlos« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Vito von EichbornDass Verlage »bestimmen«, was die Leute lesen, ist ein weit verbreitetes Vorurteil und ein Irrtum. Denn es die Buchhändler, die entscheiden, ob sie dem Verlagsvertreter bestimmte Bücher abkaufen und in den Laden stellen. »Wie wird der Handel auf das Buch reagieren?« Das ist die Frage im Verlag.

Doch ein großer Teil des unabhängigen Buchhandels wird verschwinden. Durch die großen Ketten und das Aufkommen von eBooks, wird es kaum mehr unabhängige Buchhandlungen geben, die die literarischen Perlen im Programm der Verlage erkennen und ihren Kunden verkaufen. Bestimmen künftig nur noch Algorithmen in Online-Shops, was wir lesen sollten?

Nein, meint Vito von Eichborn, der Gründer und ehemalige Verleger des Eichborn Verlags. Um gute und literarische Bücher aus den Neuerscheinungen auszusieben, brauche es Menschen. Man könne in eine Suchmaschine nicht den Begriff »gutes Buch« eingeben und sinnvolle Ergebnisse erwarten. Hier klicken und weiterlesen »

Beitrag vom 20. März 2011 | Rubrik: Buchmesse-Podcast Leipzig 2011, Literarisches Leben, Podcast

Thomas Glavinic: »Man darf Facebook nicht mit der Wirklichkeit verwechseln« – Buchmesse-Podcast Leipzig 2011

Thomas GlavinicTom nennt sich die Hauptfigur im neuen Roman »Lisa« von Thomas Glavinic. Tom ist davon überzeugt, dass die brutale Serienmörderin Lisa hinter ihm her ist und daher zieht er sich mit seinem Sohn in ein Ferienappartment in den Alpen zurück. Von dort betreibt er ein Internet-Radio und Glavinics Roman ist ein Monolog des Moderators mit Hörer und Leser.

Aus der Perspektive des klassisch unzuverlässigen Erzählers zu schreiben, der Unmengen an Kokain und Alkohol zu sich nimmt, hat Thomas Glavinic großen Spaß gemacht.

Dass Thomas Glavinic auf Facebook nun auch Fans statt Leser hat, findet er doof. Er sei ja schließlich nicht Robbie Williams. Hier klicken und weiterlesen »

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