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Alle Videos online: Wolfgang Tischer liest »Walden« von Henry David Thoreau

Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«.

Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwaldes und las in zehn Teilen »Walden« im Wald. Täglich war eine neue Folge auf literaturcafe.de und YouTube zu hören und zu sehen. Nun sind alle zehn Folgen komplett!

Teil 10: Schluss (und Making Of »Walden«)

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Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Bis heute zählt »Walden« zu den einflussreichsten Büchern der Literaturgeschichte. Der Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau suchte nach alternativen Lebensformen und einem ausgewogenen Lebensstil.

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»Ich wollte nicht das Leben, was kein Leben war. Das Leben ist so kostbar«, schreibt Thoreau. Aber was ist das Leben? Was ist ein kostbares Leben?

Wolfgang Tischer liest dieses einzigartige Werk in einer einzigartigen Umgebung als einzigartiges Online-Projekt im echten Leben. Jeden Tag, bei jedem Wetter. Draußen im Wald. Das Leben und Lesen in den Wäldern.

Teil 9: Wintertiere (2/2) – Der Teich im Winter – Frühling

Wie liest sich Walden im Wald? Lesen Sie hier die Zwischenbilanz nach den ersten sechs Lesetagen »

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Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Teil 8: Heizung – Frühere Bewohner und Besuch im Winter – Wintertiere (1/2)

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Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Teil 7: Baker Farm – Höhere Gesetze – Meine Nachbarn: die Tiere

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Henry David Thoreau: Walden – Teil 7 von 10 – Das Lesen in den Wäldern

Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Teil 6: Das Bohnenfeld – Das Dorf – Die Teiche

Wie liest sich Walden im Wald? Lesen Sie hier die Zwischenbilanz nach sechs Lesetagen »

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Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Teil 5: Töne – Einsamkeit – Besuch

Der fünfte Teil ist diesmal sogar eher online – und etwas länger. Schließlich ist Wochenende und Teil 6 folgt somit erst am Montag, dem 25. Mai 2020. In Teil 5 berichtet Henry David Thoreau über die Geräusche von Mensch und Tier, die man im Wald hören kann. Außerdem geht es um das Leben in Einsamkeit und welchen Besuch man als »Einsiedler« schätzt und auf welchen man besser verzichten könnte. Und wäre Thoreau heutzutage Blogger?

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Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Teil 4: Wo ich lebte und wofür ich lebte – Lektüre

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Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Teil 3: Sparsamkeit (3/3)

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Henry David Thoreau: Walden – Teil 3 von 10 – Das Lesen in den Wäldern

Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Teil 2: Sparsamkeit (2/3)

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Henry David Thoreau: Walden – Teil 2 von 10 – Das Lesen in den Wäldern

Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

Teil 1: Sparsamkeit (1/3)

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Im Jahre 1845 zog Henry David Thoreau für zwei Jahre in eine selbstgezimmerte Holzhütte in den Wäldern von Massachusetts. Über seine Erfahrungen schrieb er das Buch »Walden«. Vom 18. bis zum 29. Mai des Jahres 2020 ging Wolfgang Tischer zwei Wochen lang jeden Morgen in die Einsamkeit des Schwarzwald

»Walden – Das Leben in den Wäldern« von Henry David Thoreau als zehnteilige Lesung im Wald
Aus dem Amerikanischen von Wilhelm Nobbe, Eugen Diederichs Verlag, Jena 1905
Kostenlos zum Download auf archive.org in vielen Dateiformaten
Vom 18. bis zum 29. Mai 2020 täglich von Montag bis Freitag ab 18:45 Uhr unter
literaturcafe.de/walden-henry-david-thoreau-lesung

Bildmaterial zum Download

und zur kostenfreien Verwendung im Rahmen der Verlinkung oder Berichterstattung über die Lese-Aktion

18 Kommentare

  1. bin hin und her gerissen ob mir die Gedankengänge des Herrn Thoreau gefallen oder nicht. Die Thematik einfaches, ursprüngliches Leben das Herr Thoreaux sehr kopfmässig reflektiert bzw. feststellt, ist damals wie heute dieselbe. Schätze heute einfach noch viel komplizierter. Heute im Gegensatz ” zu früher ” ist keine Zeit mehr, heute ist der allgemeine Trend : Leistung, Geld, Erfolg, der schöne Schein. Einfach leben ja, wenn im Hintergrund genügend Geld vorhanden ist und man desshalb mit dem einfach leben einfach aufhören kann wenn man will. Einfach leben aus Notwendigkeit aber hat ” ein Gschmäckle ” und ist oft grösste Mühsal.
    Ich bin gespannt in den kommenden Lesestunden zu hören wie Herr Thoreaux jetzt wo er sein Haus fertig gebaut hat, mit dem einfach leben umgeht. bzw. was er mit sich und seiner Umwelt erlebt und erfährt.

  2. Vielen Dank für die Lesung. Es war sehr spannend zuzuhören. Ich freue mich auf morgen.
    Auch ich kenne noch das einfache Leben und seine Werte. Nicht zu vergleichen, wie es der Autor Thoreaux beschrieben hat, und doch, ähnelt sehr vieles.
    Auch ich bin nicht in einem solchen Haus geboren in dem ich heute lebe. Ich gehöre zu der Generation, die für ihre Kinder, Enkel und Urenkel nur das Beste wollten. Aber was ist heute, in dieser Zeit das Beste? Vor Corona, fuhren die Mütter ihre Kinder zur Schule, haben sie bis ins Klassenzimmer begleitet und wenn möglich noch auf den Stuhl gesetzt. Sie wurden Helikopter-Mütter genannt. Heute müssen sie ihre Kinder zuhause selbst betreuen. Da stellt sich für mich die Frage, haben sie die Nerven dazu? Haben wir als Eltern oder Großeltern bei der Erziehung dieser Generation versagt?
    Oder ist das, der Preis für unseren Frieden. Es ist kläglich und mühsam darauf eine Antwort zu finden. Ich habe in den 90 – Zigern noch Betriebswirtschaft studiert. Im Fach Recht, war die Begrüßung unseres Professors, meine Damen und Herren, Recht zu haben und Recht zu bekommen sind zwei verschiedene Stiefel. Wahre Worte in der jetzigen schwierigen Lebenslage.
    Heute, beherrscht das Thema Corona unser aller Leben, da ist Ihre Lesung lieber Wolfgang Tischer, für mich, Balsam für meine Seele.
    Liebe Grüße auch aus dem Schwarzwald.
    Vero KAa

  3. Hallo,
    Und wäre Thoreau heutzutage Blogger? Ich glaube, dass Thoreau dieses Medium genutzt hätte, um auf sich und seine Gedanken in Echtzeit aufmerksam zu machen. Er hat ja schließlich auch ein Buch geschrieben, er hat sich mit Leuten getroffen und Leute in seiner Hütte begrüßt. Ihm schien die Aufmerksamkeit ganz recht zu sein.
    Auch wenn er in der Hütte kein Internet gehabt hätte, so hätte er sich ja nach einem auswärts eingenommenen Mittagessen (was er ja zugibt, regelmäßig getan zu haben) einen Kaffee bestellen und im Restaurant das Neueste verbloggen können. Dort sehe ich Thoreau vor dem Laptop sitzen.
    Viele Grüsse,
    Juliane Hartmann

  4. Das 6. Mal heute dabei und die Seenbeschreibung sehr genossen!
    Wie schon ein Mithörer geschrieben hat: das Zuhören ist nicht immer ganz einfach….aber da ich mir nicht vorstellen kann, solch einen Text sorgfältig und ohne darüber zu huschen selber zu lesen, bin ich Ihnen, lieber Herr Tischer, sehr dankbar für Ihr sehr sympathisches Vorlesen, dem ich gut und gerne folgen kann.
    Und übrigens: die “Drohne” ist wirklich eine solche –> “daß auch die letzte Drohne im Middlesexkorb wohl geborgen war, und daß ihr Herz nach Honig lechzte, mit dem der Korb bestrichen war.”
    Ein weiteres noch: in einer früheren Lesung kam ein “Küchlein” vor –> kein kleiner Kuchen sondern ein veralteter Ausdruck für Küken.
    Nix für ungut – und herzlichen Dank nochmal für Ihr Lesen und all die Mühen, die damit verbunden sind –
    Gisela Pfisterer

  5. Zu Teil 3
    Meine Güte, die Rechnung gefällt mir. Nur 30 Tage im Jahr arbeiten! Bei uns ist es heute umgekehrt: 30 Tage Urlaub, ansonsten schaffen, funktionieren, folgen bzw. führen. Und das Leben verrinnt.

  6. Hallo Frau Streeck,

    der Preis ist hoch wenn man will dass das Leben nicht verrinnt. Zumindest in der Welt in der wir jetzt leben. Man braucht ein Land in dem die Lebenskosten sehr niedrig sind, eine Arbeit die man für hoch entwickelte Länder macht zwecks Devisen. Und, was ich am Schwierigsten finde: Man kann Familie und Freundschaften nicht mitnehmen. Und und und….

  7. Betr.: Preis – Lebenskosten
    Ich verstehe nicht “Man kann Familie und Freundschaften nicht mitnehmen. Und und und….”
    Mitnehmen wohin?
    Und ist das nicht vor allem erst mal die Frage, welche materiellen Anforderungen wir an das Leben stellen? Sind die hoch, ist “der Preis”, den wir bezahlen müssen, hoch – vor allem im Ideellen.

  8. Ich. höre die jeweils neueste Folge – heute Teil 7 – früh morgens entweder noch im Bett oder auf der Terrasse meines Hauses in der Sonne, für eine Stunde das Vogelgezwitscher unterbrechend.
    Und ich lebe ein wenig wie Thuteau es beschreibt. Aber nach einem Berufsleben, so dass die Altersbezüge die Einfachheit als Luxus erlauben: vom klaren Wasser des Bächleins trinken, Brennesseln zum Salat und zur Suppe – die Pilz- und Beerenzeit beginnt gerade. Danke für die schönen Bestätigungen meiner Lebensphilosophie.

  9. guten Tag Sophia,

    mein Text ist ein Gedankenspiel zu dem Text von Katrin Streeck ” Nur 30 Tage im Jahr arbeiten!”
    Ich habe mir überlegt wie man dies in der heutigen Zeit bewerkstelligen könnte eben nur 30 Tage im Jahr arbeiten zu müssen um zu leben. Dafür müsste man m.E. auswandern und das hätte womöglich die Konsequenz dass Familie und Freunde nicht mitziehen.

    Sie haben natürlich recht, zuerst müsste man sich klar sein welche materiellen Anforderungen man an das Leben stellt. Herr Thoreau geht in seinem Buch von der einfachsten Existenzgrundlage aus die in reichen Ländern mittlerweile kaum zu bewerkstelligen ist.

  10. Eine wirklich sehr schöne Idee. Ich habe die letzten zwei Wochen sehr genossen. Viele der Gedanken von Thoreau werden noch eine geraume Zeit in meinem Kopf spazieren gehen und mich beschäftigen.
    Was mir am Text gar nicht gefallen hat, sind die lateinischen Zitate, die wohl Thoreaus Belesenheit und Bildung unterstreichen sollen. Für mich wirken sie stutzerhaft und mindern die Aussage des Gesamttextes. Aber das liegt wohl an der Zeit, in der Thoreau lebte.

    Vielen Dank für die Lesung! Ich freue mich auf ein neues Projekt von Ihnen!

  11. Ich hatte mich schon gewundert, wie es Thureau schafft, den Winter zu überleben. Nun baut er einen Kamin, der alles überdauern wird, auch wenn die Hütte selbst zerfallen ist. Sehr schön. Das kenne ich auch: Eine Hütte in der Nähe der meinen in den schwedischen Wäldern ist zerfallen, aber noch immer kann man die Grundsteine des Kamins entdecken. Und der Flieder überdauert die Generationen ebenfalls – die Natur ist stärker als der Mensch.
    Ein wenig neidisch höre ich die Beschreibungen all der Tiere, die Thureau begegnen bzw. die er beobachten kann. Heute – selbst im dünn besiedelten Schweden, treffe ich nur ein Viertel davon noch an.

  12. Thoreau beobachtet und beschreibt detailreich und anschaulich. Das regt mich an, meine Umgebung genauer zu betrachten. Besonders dem Eis, dem Schnee und dem beginnenden Frühling mit der Rückkehr der Tiere und dem Aufblühen der Pflanzen will ich jetzt noch mehr Aufmerksamkeit widmen.

  13. Lieber Herr Tischer, jeden Tag habe ich Ihre Lesung mit allen Sinnen genossen. Nicht nur, dass Thoreau so genau beschreibt sondern auch Ihre Stimme und die wunderbaren Plätze im Wald und am See taten ihres dazu. Danke für die schönen Stunden. Es paßte so gut in diese “Aus-zeit” durch den Virus. Fast wir ein Waldabenteuer für uns Zuhörer. Bleiben Sie gesund. Ich freue mich schon auf die nächste Lesung. S. Vollaard

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