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Schreibzeug-Podcast: Die besten Texte mit 50

»Schreibe eine Geschichte mit maximal 2.500 Zeichen, in der 50 eine wichtige Rolle spielt, allerdings nicht als Geburtstag oder Jubiläum.« So lautete die Schreibaufgabe in der 50. Folge des Schreibzeug-Podcasts. Die Zahl der Einsendung erreichte einen neuen Rekord. Hier sind die von Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer ausgewählten neun besten Geschichten.

Self-Publisher sollen KI-Einsatz offenlegen – Wie sinnvoll ist Amazons neue Richtlinie?

Von ChatGPT geschriebene E-Books überschwemmen Amazons Self-Publishing-Plattform und werden zu Bestsellern. So suggerierten es Berichte in Online-Medien. Wer als Self-Publisher Manuskripte bei Amazon hochlädt, soll nun Auskunft geben, in welchem Umfang eine KI geholfen hat. Dabei wird zwischen »KI-generiert« und »KI-assistiert« unterschieden.

So wie Passmann für Männer: »Pick me Boys« als KI-Experiment

Mit ihrem neuesten Buch »Pick me Girls« hat Sophie Passmann sofort Platz 1 der Bestsellerliste erobert. Auf Basis eigener Erfahrungen schildert sie, wie Frauen in einer patriarchalischen Gesellschaft Männern gefallen wollen. Aber was ist mit all den »Pick me Boys« dort draußen? Wir lassen ihnen von der KI ein Buch erstellen. Ein nicht ganz so ernst gemeintes Experiment mit verblüffenden und beängstigenden Ergebnissen.

Das Literarische Quartett vom September 2023: Angenehm unterhalten

»Es wäre eine Bereicherung«, war vor Monaten im literaturcafe.de zu lesen, wenn das ZDF jemanden aus den U21-Sendungen zwischen die Immergleichen des Literarischen Quartetts setzen würde. Endlich hat man es gewagt. Die 17-jährige Abiturientin Cara Platte war eine Bereicherung für die Runde. Selten wurde im Quartett so angenehm über Bücher diskutiert.

Gartenglück genießen: »Pinnegars Garten« von Reginald Arkell

Man hat ein hübsches Buch vor sich. Ein äußerst hübsches Buch. Eines, das man allein deswegen kauft. Lesebändchen und bedruckter Leineneinband, darauf abgebildet ein englisches Herrenhaus mit entsprechendem Garten: hohe Buchsbäume, üppige Lavendelzweige, grüner Rasen. Willkommen in »Pinnegars Garten« von Reginald Arkell.

»Hast du uns endlich gefunden« – Edgar Selge im Gespräch über sein literarisches Debüt

Mit über 70 Jahren veröffentlichte der Schauspieler Edgar Selge sein literarisches Debüt. Eine Kindheit um 1960 zwischen Gefängnis und Kultur, eng am eigenen Leben orientiert. »Hast du uns endlich gefunden« fand sich 2021 sofort auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und gewann Preise. Mitten im Schwarzwald unter dem nächtlichen Sternenhimmel spricht Wolfgang Tischer mit Edgar Selge über die Entstehung des Buches.

Ungewöhnlich anrührend: »Eigentum« von Wolf Haas

Bücher von Wolf Haas werden gemeinhin in »Brenner-Krimis« und »andere Romane« eingeteilt. Sprachlich auffällig sind alle. Das 157-Seiten-Bändchen »Eigentum« zählt zu den anderen Romanen. Darin findet sich die Lebensgeschichte der Marianne Haas, Mutter des Erzählers Wolf Haas. Auffällig und doch stellenweise zu normal für einen Roman.

Wie Bibel und Büchner: »Der Keim« von Tarjei Vesaas

Eine archaische Geschichte, die aus der Bibel stammen könnte, und im Deutschen eine Sprache, die an Georg Büchner denken lässt. Im Guggolz Verlag ist mit »Der Keim« ein dritter Roman des Norwegers Tarjei Vesaas erschienen, erneut herausragend übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel.

10 gewöhnliche und 30 ungewöhnliche Schreibtipps für Autorinnen und Autoren

Ich bereite gerade meinen Praxisabend zu ChatGPT vor und kann schon jetzt einen sehr unterhaltsamen, ungewöhnlichen und interessanten Abend versprechen. Ganz banal habe ich die KI im Rahmen der Recherche nach Schreibtipps gefragt. Das Ergebnis war solide. Spannend wird es, wenn man die KI nach außergewöhnlichen Schreibtipps fragt, die sich in keinem Ratgeber finden lassen.

Vermählung von Liebe und Gewalt: »Der Schädelbohrer von Fichtenwald« von Louis Ferron

Gibt es eine Vermählung von Liebe und Gewalt? Sind beide so unterschiedlich, wie es den Anschein hat, oder kann Liebe in Gewalt münden oder sogar in ihr zu erkennen sein? Das Buch »Der Schädelbohrer von Fichtenwald oder Die Metamorphosen eines Buckligen« von Louis Ferron setzt sich mit dieser Frage auseinander.

Zufällige Beiträge aus dem Archiv (1996-2022)

Textkritik: Wenn ein Roman zu viel erzählt

Die fünfte Kritik eines Romananfangs ist online. In Kooperation mit dem Verlag Nagel & Kimche werden insgesamt sechs Kritiken von Malte Bremer auf SchreibStar.tv zu lesen sein, der Website zum aktuellen Roman »Möchtegern« von Milena Moser.

Vito greift ein: »Warum glauben Möchtegernautoren immer den gleichen Käse?«

Selten hat einer unserer Beiträge so viele Kommentare bewirkt wie »Die wichtigsten Tipps eines Verlagslektors«. Darin hatten wir die Ratschläge eines Lektors zusammengefasst - und...

Live aus Leipzig: Klaus Modick, Emily Bold, Arno Geiger – 16.03.2018

Hochkarätig und ausschließlich mit Bestseller-Autoren geht es am zweiten Leipziger Buchmessetag weiter. Auf den Bühnen der Halle 5 spricht Wolfgang Tischer heute am 16.03.2018 mit Klaus Modick, Emily Bold...