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Literarisches Leben

Hier finden Sie ausführliche Berichte, Interviews und Tipps für Leser und Autoren. Informationen aus der und über die Welt der Literatur innerhalb und außerhalb des Netzes. Auch hier freuen wir uns immer über Beiträge unsrer Gäste.

Beitrag vom 18. September 2013 | Rubrik: Literarisches Leben

Marcel Reich-Ranicki (1920 – 2013)

Marcel-Reich Ranicki

Ein Literaturkritiker, der etwas taugt, ist immer eine umstrittene Figur. Solange er wirkt und Einfluss ausübt, fällt es allen schwer, ihm gerecht zu werden. (…)

Und später? Dieselbe literarische Öffentlichkeit, die häufig die Macht des Lebenden überschätzt, vergisst schnell den Toten: Dem Kritiker flicht die Nachwelt keine Kränze.

Marcel Reich-Ranicki

Beitrag vom 18. September 2013 | Rubrik: Literarisches Leben, Self-Publishing

Self-Publishing auf der Frankfurter Buchmesse 2013

Self-Publishing auf der Frankfurter Buchmesse 2013Für Selbstverleger und solche, die es werden wollen, bietet die Frankfurter Buchmesse in Halle 3.1 im Jahre 2013 erstmals eine eigene »Self-Publishing Arena« mit Vorträgen, Info-Veranstaltungen und Diskussionen an.

Während sich die Leipziger Buchmesse mit autoren@leipzig bereits seit zwei Jahren gezielt den Autoren widmet, war man in Frankfurt bislang eher zurückhaltend. Doch im Jahre 2013 hat man offenbar erkannt, dass sich der Einfluss der Self-Publisher nicht nur in den Bestsellerlisten, sondern auch auf der Messe niederschlagen muss.

Was erwartet Self-Publisher und solche, die es werden wollen, in Frankfurt?

Beitrag vom 18. September 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books, Literarisches Leben

Bürgerbespitzelung: Petition von Schriftstellern mit unterzeichnen – und ein E-Book-Tipp

Juli Zeh ist Initiatorin der Petition gegen den Überwachungsstaat»Ist die Bundesregierung dabei, den Rechtsstaat zu umgehen, statt ihn zu verteidigen?« Diese Frage stellte die Schriftstellerin Juli Zeh in einem offenen Brief, der bereits Ende Juli in der FAZ veröffentlicht wurde.

Endlich wieder ein klares politisches Engagement von Schriftstellern, von denen man den Eindruck gewinnen konnte, sie wenden sich nur noch dann an die Politik, wenn es um die eigenen Interessen geht.

Von der digitalen Überwachung merken wir nichts, sie tut uns nicht weh, sie ändert nicht unseren Kontostand – und dennoch ist sie gefährlicher als alles andere, denn es geht um unsere Freiheit.

Machen Sie mit und zeichnen Sie die Petition online mit, bei der u.a. Feridun Zaimoglu, Jo Lendle, Tanja Dückers, Ingo Schulze und Josef Haslinger unterzeichnet haben. 70.000 Menschen sind bereits dabei.

Wer sich zudem eingehender mit dem Thema beschäftigen will, für den haben wir einen E-Book-Tipp zum Thema Überwachungsstaat und PRISM-Skandal.

Beitrag vom 11. September 2013 | Rubrik: Literarisches Leben, Self-Publishing

CreateSpace von Amazon im Test: Sinnvoller Service für Verlage?

Ulrike Wolfring vom Storyhouse Verlag

Ulrike Wolfring vom Storyhouse Verlag

CreateSpace ist ein Service von Amazon, um kostengünstig und in kleinen Auflagen Bücher im Print-on-Demand-Verfahren zu drucken. Seit einiger Zeit ist die Plattform auch für Deutschland verfügbar. Wie gut ist CreateSpace? Ist es eine reine Self-Publishing-Plattform, die Selbstverlegern die Möglichkeit bietet, ihre E-Books auch gedruckt anzubieten? Oder ist der Service auch für Verlage interessant, um kleine Auflagen zu produzieren? Ulrike Wolfring und Andreas Exner vom Stuttgarter Storyhouse Verlag geben in diesem Gastbeitrag interessante Einblicke in die Verlagskalkulation und haben die Plattform ausgiebig getestet. Die Ergebnisse überraschen!

Beitrag vom 27. August 2013 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Winteräpfel-Video: Wenn Romanfiguren wandern

James Purdey (Egon Klauser)Vor 10 Jahren erschien »Winteräpfel« von Heidi Knoblich in der ersten Auflage. Bis heute wird das Buch als gebundene Ausgabe verkauft. Ein historischer Roman der Feldberggegend, der nebenbei die Geschichte des Schwarzwaldtourismus erzählt.

Der Stil des Buches ist karg und direkt, wie die Hochmoorlandschaft auf dem höchsten Berg des Schwarzwalds – doch basierend auf der wahren Geschichte Fanny Mayers entwickelt der Roman einen eigenwilligen Lesesog.

Doch der Roman lässt sich nicht nur lesen, sondern auch erwandern. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de war mit den Romanfiguren auf dem Feldberg unterwegs.

Beitrag vom 7. Juli 2013 | Rubrik: Bachmannpreis 2013, Literarisches Leben

Katja Petrowskaja gewinnt den Bachmannpreis 2013

Katja PetrowskajaKatja Petrowskaja hat den mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis gewonnen. Die Jury prämierte damit Petrowskajas Text »Vielleicht Esther« über die Vertreibung der Juden in Kiew im 2. Weltkrieg. Bereits nach Petrowskajas Lesung am Freitag gab es Jubel im Publikum des Klagenfurter ORF-Theaters. Seitdem galt Katja Petrowskaja als Favoritin, und die Jury folgte nun diesem Urteil gleich im ersten Wahlgang. Eingeladen wurde die Autorin von Jurorin Hildegard Keller. Die Qualität des Textes analysierte bereits gestern Uwe Heldt im Video-Podcast.

Weitere Preise gingen an Verena Güntner, Benjamin Maack und Heinz Helle. Der Publikumspreis ging in diesem Jahr an Nadine Kegele.

Beitrag vom 7. Juli 2013 | Rubrik: Bachmannpreis 2013, Literarisches Leben

ORF-Chef Wrabetz: »Der Bachmannpreis bleibt, weil er wichtig ist«

Alexander Wrabetz unterschreibt seinen #bbleibt-Zettel (Foto: Tischer)

Alexander Wrabetz unterschreibt seinen #bbleibt-Zettel (Foto: Tischer)

Überraschender Besuch: Ziemlich genau um Mitternacht mischte sich ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz unter die feiernden Bachmannpreis-Fans am Klagenfurter Lendhafen. Kurz zuvor ging am Samstagabend der »Bachmannpreis-Song-Contest« zu Ende, bei dem jeder mitraten konnte.

Wrabetz war tatsächlich nach Klagenfurt gereist, wohin ihn Politik und die Bachmann-Jury eingeladen hatten. Über die Zukunft des Preises, dessen Abschaffung er zunächst aus Kostengründen gefordert hatte, äußerte sich Alexander Wrabetz eindeutig und schriftlich: »Der Bachmannpreis bleibt, weil er wichtig ist«, tippte der ORF-Chef auf einer elektrischen Schreibmaschine für die Aktion »Bachmann bleibt« (#bbleibt).

Beitrag vom 28. Mai 2013 | Rubrik: E-Books, Literarisches Leben, Self-Publishing

Künftiger Hanser-Verleger Jo Lendle: »Verlage sind nicht mehr nötig«

Jo LendleWie sieht der Verlag der Zukunft aus? Darüber hat sich Jo Lendle in einem kurzen Vortrag auf der LiteraturFutur Gedanken gemacht. Mit freundlicher Genehmigung des Autors veröffentlichen wir den Text hier im literaturcafe.de.

Jo Lendle wird ab 2014 verlegerischer Geschäftsführer der Hanser Literaturverlage. Lendle (Jahrgang 1968) wird der Nachfolger von Michael Krüger (Jahrgang 1943) sein. Zuvor war Jo Lendle Verleger beim DuMont-Buchverlag, bei dem er zunächst als Lektor begann. Außerdem ist Lendle selbst Autor.

Beitrag vom 27. Mai 2013 | Rubrik: Literarisches Leben, Literatur online

Nett aber nicht neu: LiteraturFutur suchte neue Formen der Literaturvermittlung

Futur II auf der LiteraturFuturDie Buchbranche hat mittlerweile ein enges Netz an Kongressen, Barcamps und Treffen, auf denen man sich der Zukunft von Branche und Büchern widmet. Dorthin pilgern die Social-Media-Brigaden der Verlage, um Spaß zu haben und sich von Dienstleistern und Beratern ausgedachte Visionen anzuhören.

Da ist es wohltuend und angenehm, die Veranstaltungen neuer Akteure zu besuchen, deren Beraterverseuchung noch gering ist und die Kultur vor Wirtschaft platzieren.

Also auf nach Hildesheim, wo sich der von den Studenten organisierte »LiteraturFutur«-Kongress am vergangenen Wochenende (24./25. Mai 2013) neuen Formen der Literaturvermittlung zuwenden wollte.

Beitrag vom 13. Mai 2013 | Rubrik: Literarisches Leben, Preise und Wettbewerbe

Bachmannpreis 2013: Autorinnen, Autoren und ein neuer Moderator

Clarissa Stadler, Burkhard Spinnen und Michaela Monschein

Nur noch der Mann in der Mitte ist 2013 wieder mit von der Partie. Moderatorin Clarissa Stadler (l.) und Leiterin Michaela Monschein sind nicht mehr dabei.

Jetzt steht fest, wer in diesem Jahr bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur liest (»Bachmannpreis«): Auf der Bewerb-Website des ORF Kärnten könnend die Namen der 14 Autorinnen und Autoren nachgelesen werden. Der Zusatz »lebt in Berlin« scheint speziell bei den deutschen Teilnehmern obligatorisch.

In diesem Jahr bleibt vieles gleich am Wörthersee, aber einiges wird sich auch ändern. Unverändert ist, dass das literaturcafe.de wieder vor Ort sein wird.

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