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Textkritik: Zusammengepfuschte Pseudospannung

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„Oh Gott, ich werde Rosalie nie wiedersehen!“ Der Schweiß rinnt mir von der Stirn und läuft in meine Augen. Sie beginnen zu brennen. „Ich komme hier nie wieder raus!“ Voller Verzweiflung und Wut prügle ich mit der Peitsche auf meine beiden Rösser ein. Sie können einfach nicht schneller laufen, das weiß ich, aber ich will nicht sterben! Wir werden von einem Wolfsrudel verfolgt. Die Meute ist jetzt noch 1000 Meter entfernt, holt aber blitzartig auf. Kein Mensch ist in der Nähe, der mir helfen könnte. Vor und hinter mir erstreckt sich die verschneite Tundra. Die Luft ist so eisig, dass sie beinahe gefriert. Ich friere in der Kälte nicht, denn es geht für mich und meine Pferde um Leben und Tod. Jetzt strauchelt auch noch Antonow, mein braunes Sattelpferd. Beide Tiere wiehern voller Panik und versuchen sich aus dem Schlittengeschirr zu befreien. Mein Kinn kribbelt vor glühendem Zorn.

© 2019 by Regina Vogel. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Noch nie habe ich so viel geballten Schwachsinn auf einem Haufen gesehen! Da sind die einseitigen, abgeschlossenen Romane der Regenbogenpresse ja geradezu nobelpreiswürdig! Dabei handelt es sich nur um den ersten Absatz mit 1 Ausblick in den zweiten, doppelt so langen: Wieso reagiert Protagonist:in überhaupt mit solcher Panik, wenn er/sie sich später einfach aus dem toten Körper befreit? Aber ich höre auf, denn bei diesem Text ist überhaupt nichts zu retten.

Die Kritik im Einzelnen

Ja da schau her: Der Schweiß rinnt von der Stirn und läuft in ihre Augen? Nicht etwa den Rücken runter? Könnte ja sein, wenn auf diese Bagatelle so viel Wert gelegt wird! zurück

Jetzt erfahren wir zu unser aller Überraschung, dass Augen zu brennen anfangen, wenn da Schweiß reinkommt! – warum wird diese Selbstverständlichkeit dermaßen aufgebauscht? Bei den Groschenheft-Schreibern nennt man das Zeilenschinderei, weil die danach bezahlt wurden (werden?), wie viele Zeilen sie abliefern!  zurück

Es wird weiter geblödelt: Dieses Wolfsrudel holt die 1000 Meter »blitzartig auf«! Mit Verlaub: Ein Blitz hat eine Geschwindigkeit von 300km PRO SEKUNDE! Da kann die Protagonistin auf die armen Pferde eindreschen wie sie will – sie hat keinerlei Chance auf auch nur einen Schlag, dann hat das Rudel sie bereits wolfsmäßig zerlegt! Das ist das Ergebnis, wenn man etwas gar schröcklich pseudodramatisch zusammenpfuscht! zurück

Die Pseudospannung setzt noch einen drauf: Jetzt ist die Luft so kalt, dass sie beinahe – aber nur beinahe! – gefriert. Allerdings ist auch dass eine maßlose Übertreibung, denn noch nie ist es gelungen, Luft einzufrieren! Bei -165 Grad Celsius ist sie immer noch flüssig … Je nun: Weil derlei kitschige Übertreibungen Spannung erzeugen sollen, ist grober Unfug offenbar bestens geeignet! zurück

Blödsinn! Es geht weder um Leben noch um Tod, es geht nur um eine ungeheuer dämliche Protagonistin, die ihre sieben Zwetschgen nicht beieinander hat! Die ist doch samt ihren verprügelten Gäulen schon längst gefressen! Und zwar blitzartig vertilgt! zurück

Jetzt kriegt die Protagonistin auch noch ein vor glühendem Zorn kribbelndes Kinn … Und dann kommen die Wölfe langsam blitzartig immer näher und Ich-Erzähler:in wird gefressen und befreit sich aus dem toten Körper und und und – zurück

Die besten Wünsche für 2020 mit unserem Jahresrückblick 2019!

Fotos: Wolfgang Tischer, ZDF/Svea Pietschmann, Wikipedia/Leon Wallis, Rockstar Games, Collage

Das Team des literaturcafe.de wünscht Ihnen ein gutes, gesundes, glückliches und friedvolles Jahr 2020 mit unserem traditionellen persönlichen literarischen Jahresrückblick auf 2019.

»Der geheime Roman des Monsieur Pick« im Kino: Hommage an das abgelehnte Manuskript

Im Archiv des Gallimard Verlags (in dem übrigens auch der Roman von David Foenkino erschienen ist) recherchieren Jean-Michel Rouche (Fabrice Luchini) und Joséphine Pick (Camille Cottin) nach dem wahren Autor des Romans (Foto: Neue Visionen Filmverleih)
Im Archiv des Gallimard Verlags (in dem übrigens auch der Roman von David Foenkino erschienen ist) recherchieren Jean-Michel Rouche (Fabrice Luchini) und Joséphine Pick (Camille Cottin) nach dem wahren Autor des Romans (Foto: Neue Visionen Filmverleih)

Kann ein bretonischer Pizzabäcker einen Bestseller schreiben? Mit »Der geheime Roman des Monsieur Pick« hat Rémi Bezançon das Buch von David Foenkinos verfilmt. Gleichzeitig ist der Film eine Hommage an das abgelehnte Roman-Manuskript.

Bachmannpreis: Brigitte Schwens-Harrant und Philipp Tingler neu in der Jury

Jury-Sitze beim Bachmannpreis
Zweimal neu besetzt: die Jury-Sitze beim Bachmannpreis in Klagenfurt

Ab sofort und bis zum 21. Februar 2020 können sich Autorinnen und Autoren für die Teilnahme am Bachmannpreis im Juni 2020 bewerben. Gleichzeitig wurde bekannt gegeben, dass es in der siebenköpfigen Jury zwei Wechsel geben wird.

Wochenendseminar: Selfpublishing, Verlag, Literaturagent – Wie kommt mein Buch zum Leser?

Wie veröffentliche ich einen Text als Selfpublisher? Oder ist ein Verlag oder Literaturagent der bessere Weg? Dieses Seminar zeigt Ihnen alle Möglichkeiten auf.

Profitieren Sie vom langjährigen Praxiswissen des Literaturexperten Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de. Verbringen Sie ein inspirierendes Wochenende in der Black Forest Lodge in der einzigartigen Natur des Nordschwarzwalds vom 6. bis 8. März 2020.

Aktuell: Mittlerweile ist das Seminar leider ausgebucht.

Wie kommt mein Buch zum Leser? – Die Seminarinhalte

Seminarraum der Black Forest Lodge
Seminarraum der Black Forest Lodge

Sie haben einen Roman geschrieben, Kurzgeschichten, Gedichte oder ein Sachbuch. Sie haben den Text vielleicht schon an Verlage oder Literaturagenten geschickt – oder Sie überlegen, dies zu tun. Sie haben von den Möglichkeiten des Selfpublishing gehört. Könnte das vielleicht die bessere Alternative zum Verlag sein?

Selfpublishing gehört seit geraumer Zeit zur neuen Medienwelt, und viele Autorinnen und Autoren veröffentlichen mittlerweile ohne Verlag. Nicht selten dominieren die selbstverlegten Manuskripte die E-Book-Bestsellerlisten, denn der Erfolg der elektronischen Lesegeräte ist eng mit dem Selfpublishing-Boom verbunden.

Sich selbst zu verlegen ist keine Notlösung mehr, sondern eine ernst zu nehmende Alternative zum Verlag. Allerdings muss der Autor dabei alles selbst machen oder geeignete Dienstleister finden, beispielsweise für Lektorat und Cover.

Im Seminar werden alle Aspekte des Selbermachens erläutert und ausprobiert. Für wen schreibe ich? Eignet sich mein Text fürs Selfpublishing? Wie muss ich mein Manuskript vorbereiten, damit es ein perfektes E-Book wird? Welche Software benötige ich? Wo finde ich Unterstützung und kompetente Gegenleser? Und wie mache ich mein Werk bekannt?

Wir werden uns zudem mit der traditionellen Veröffentlichung bei einem Verlag beschäftigen und einen Blick auf die aktuelle Entwicklung in der Buchbranche werfen. Wie wende ich mich an einen Verlag? Wie sollten Anschreiben und Exposé aussehen? In Schreibübungen widmen wir uns dem Pitch, dem Exposé und Ihrer Vita.

Falls Sie eigene Texte und Projekte in Arbeit haben, können wir gemeinsam – sofern es die Zeit zulässt – einen Blick darauf werfen. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch darauf, wie man seine Werke veröffentlicht und vermarktet.

Am 7. März 2020 besteht abends die Möglichkeit, eigene Texte den anderen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern bei einer jeweils 10-minütigen Lesung in der Lounge der Lodge vorzustellen.

Am Ende des Seminars werden Sie in der Lage sein zu beurteilen, welcher Weg der Veröffentlichung für Ihr Buchprojekt oder für Sie der beste ist.

Wann: 6. bis 8. März 2020 (Fr. bis So.)

Die Anreise kann am 6. März ab 14 Uhr erfolgen. Nach einer Vorstellungsrunde um 17 Uhr beginnt das Seminar mit einem gemeinsamen Abendessen. Nach einem arbeitsintensiven Samstag endet es am Sonntag (08.03.2020) um 12 Uhr. Wer mag, kann noch zu einem Mittagessen bleiben.

Wer möchte, kann den Aufenthalt in der Black Forest Lodge gerne vor oder nach dem Seminar um einige Tage verlängern, um die Natur des Schwarzwalds zu genießen.

Wo: Die Black Forest Lodge in Igelsberg-Freudenstadt

Logo der Black Forest Lodge

Die Black Forest Lodge ist ein typisches Schwarzwaldhaus in Igelsberg im Nordschwarzwald. Die Inhaberin Sarah Braun bietet dort seit 2017 Übernachtungsmöglichkeiten an zu einem fairen Preis in einer ansprechenden, sauberen und einladenden Umgebung. Die Unterkunft hebt sich ab durch sehr liebevoll, hell und modern eingerichtete Zimmer ohne Überflüssiges, wo das Besondere, Moderne zu Tage tritt, aber dennoch der nostalgische Charme des Hauses und seine Geschichte erhalten bleiben.

Es gibt die Zimmerkategorie mit und ohne Bad. Maximal drei Zimmer ohne Bad teilen sich dann ein Gemeinschaftsbad.

Das Haus verfügt über einen Seminarraum und weitere Gemeinschaftsräume sowie einen großen Garten mit Liegewiese. Igelsberg ist eine Gemeinde mit rund 250 Einwohnern, die sich ca. 10 km nördlich von Freudenstadt mitten im Nordschwarzwald befindet. Der Ort liegt idyllisch auf einer sonnigen Hochfläche, umgeben von Feldern, Wiesen und Wäldern.

Fotogalerie: Die Black Forest Lodge in Igelsberg

Das Konzept gilt auch für die  Verpflegung. Bei der Auswahl der Speisen wird großen Wert auf die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte von hoher Qualität gelegt.

Wer seinen Aufenthalt verlängern möchte, gibt dies einfach bei der Anmeldung an und Sarah Braun wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um Details zu klären. In Igelsberg und Umgebung kann man wunderbar wandern, joggen, Rad fahren und sich erholen.

Alle weiteren Infos zum Veranstaltungsort unter www.black-forest-lodge.eu

Wolfgang Tischer, Seminarleiter

Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Wolfgang Tischer ist Journalist, Literaturkritiker und der Gründer und Herausgeber des literaturcafe.de. Seit über 20 Jahren beschäftigt sich der gelernte Buchhändler mit dem Schreiben und Veröffentlichen von Romanen. Seit vielen Jahren gibt Wolfgang Tischer Seminare zu diesen Themen u. a. an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel, der Hochschule der Medien in Stuttgart und bei der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg. Wolfgang Tischer war Vorstandsmitglied des Stuttgarter Schriftstellerhauses und gehört regelmäßig der Jury von Literatur- und Schreibwettbewerben an.

Was kostet das Seminar, und was ist im Preis enthalten?

Im Preis enthaltene Leistungen:

  • Teilnahme am Seminar
  • 2 Übernachtungen mit Frühstück im gebuchten Zimmer (mit Bad/ohne Bad).
  • Vollpension mit einer warmen, vegetarischen Mahlzeit am Freitag und Samstag
  • Getränke (Kaffee, Tee und Wasser) und Snacks während des Seminars
  • Freies WLAN

Nicht im Preis inbegriffen:

  • An- und Abreisekosten
  • Sonstige Getränke (alkoholische Getränke und Softdrinks)
  • Evtl. anfallende Transfergebühr vom Bahnhof Freudenstadt nach Igelsberg
  • Mittagessen am Sonntag: Das Seminar endet um 12 Uhr, und wer mag, kann noch zu einem gemeinsamen Mittagessen bleiben. Kosten auf Spendenbasis.

Preise (inkl. Mehrwertsteuer):

  • Bei Unterbringung im Einzelzimmer mit Gemeinschaftsbad: 359 Euro
  • Bei Unterbringung im Einzelzimmer mit eigenem Bad: 399 Euro
    (Kategorie bereits ausgebucht)

Aufgrund der knappen Kalkulation sind leider keine Ermäßigungen möglich.

Melden Sie sich hier zum Seminar an

Ausschließlich über das folgende Formular melden Sie sich verbindlich zum Seminar an. Bitte überweisen Sie noch kein Geld. Wir melden uns, wenn Sie beim Seminar mit dabei sind, und geben Ihnen dann die Kontodaten durch. Die Seminargebühr muss dann innerhalb von 5 Tagen überwiesen werden.

Aktuell: Mittlerweile ist das Seminar ausgebucht und leider keine Anmeldung mehr möglich.

Die Anreise nach Igelsberg

Auto: Igelsberg-Freudenstadt liegt idyllisch und ruhig im Nordschwarzwald. Am unkompliziertesten reisen Sie mit dem eigenen Fahrzeug an. Da der Ort nicht direkt an der Autobahn liegt, verlassen Sie z. B. die A5 an der Ausfahrt Rastatt, um die letzten Kilometer gemütlich über den Schwarzwald zu fahren. Nutzen Sie einen Routenplaner oder Ihr Navigationssystem mit der Ziel Hauptstraße 6, 72250 Freudenstadt-Igelsberg.

Öffentlich: Der nächstgelegene Bahnhof ist Freudenstadt. Dorthin gelangen Sie von Stuttgart, Karlsruhe oder Offenburg aus. Von Freudenstadt aus nehmen Sie den Bus 7780 bis zur Haltestelle Igelsberg Abzw., Freudenstadt. Von dort aus ist es ca. 1km bis zur Black Forest Lodge, was mit einem Rollkoffer machbar ist. Ggf. fährt auch der Bus 7787 bis Igelsberg Ort. Nutzen Sie die Fahrplanauskunft über bahn.de.

Reisen mehrere Teilnehmer zeitgleich an, so besteht auch die Möglichkeit, ein Sammeltaxi zu organisieren. Geben Sie dies ggf. bei der Anmeldung an. Die Taxikosten sind selbst zu tragen.

Wenn Sie länger bleiben oder mit Begleitung kommen wollen

Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, dass Sie ein paar Tage früher anreisen oder länger bleiben. Falls Sie z. B. Ihren Partner mitbringen wollen, der nicht am Seminar teilnimmt, aber gerne während dieser Zeit wandern oder Sport treiben möchte, so ist auch dies möglich. Geben Sie Ihren Wunsch bei der Anmeldung an, und Sarah Braun wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Details abzuklären.

Das Kleingedruckte (bitte aufmerksam lesen)

Rücktritt durch den Teilnehmer

Muss ein Teilnehmer die Veranstaltung aus persönlichen Gründen absagen, so entstehen folgende Gebühren: Bis 30 Tage vor Veranstaltungsbeginn 25 % des Preises, 29-15 Tage vor Veranstaltungsbeginn 50 % des Preises, 14-0 Tage vor Veranstaltungsbeginn 100 % des Preises. Stornierungen müssen aus Gründen der Beweisführung schriftlich vorgenommen werden. Bereits gezahlte Beträge werden dann zurück überwiesen.

Absage durch den Veranstalter

Im Falle einer nicht ausreichenden Teilnehmerzahl behalten wir uns vor, die Veranstaltung spätestens 4 Wochen vor Beginn abzusagen. Die Anmeldung ist bis zum Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl möglich. Die minimale Teilnehmerzahl beträgt 5 und die maximale 10 Personen. Sobald die Höchstteilnehmerzahl erreicht ist, ist keine Anmeldung mehr möglich. Bereits geleistete Zahlungen werden den Teilnehmern zu 100% erstattet. Weitere Ansprüche aus der Absage sind in diesen Fällen ausgeschlossen.
Nachtrag: Die minimale Teilnehmerzahl ist erreicht und das Seminar findet statt. Derzeit sind noch Plätze frei und Anmeldungen möglich.

Anfahrt / Fahrt zu Veranstaltungen

Sollte ein Teilnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, so helfen wir gerne bei der Organisation einer Abholmöglichkeit (z.B. Sammeltaxi) aus Freudenstadt. Die Kosten hierfür werden von den Teilnehmern getragen.

Barrierefreiheit

Bitte beachten Sie, dass die Black Forest Lodge und somit auch der Zugang zum Seminarraum leider nicht barrierefrei ist.

Haftungsausschluss

Die Teilnahme am Seminar erfolgt auf eigene Gefahr und auf eigenes Risiko. Der Teilnehmer erkennt den Haftungsausschluss des Veranstalters für Schäden aller Art an.

Die Veranstalter

Das Seminarwochenende wird organisiert und veranstaltet vom literaturcafe.de (Wolfgang Tischer) und der Black Forest Lodge (Sarah Braun).

Einführung in Papyrus Autor – Tagesseminar in Stuttgart im Januar 2020

Papyrus Autor gilt als die beste Schreibsoftware für Autorinnen und Autoren. Von der ersten Idee bis zur fertigen Normseite, Druckvorlage oder E-Book, Papyrus Autor unterstützt Sie optimal bei allen kreativen Schreibprozessen.

Dieses kompakte Tagesseminar am 25. Januar 2020 im Stuttgarter Schriftstellerhaus gibt Ihnen einen Überblick über alle Module, Möglichkeiten und Funktionen des Schreibprogramms.

Schreiben mit Papyrus Autor – Die Seminarinhalte

Von der ersten Idee bis zum fertigen Buch hilft Ihnen Papyrus Autor beim Erstellen, Organisieren, Schreiben und Veröffentlichen Ihres Buches, egal ob Roman, Fach- und Sachbuch, Kurzgeschichte oder journalistischer Text. Doch das Programm und seine Module ist komplex, wer optimale Texte schreiben und erstellen möchte, sollte sie alle kennen.

Dieses Tagesseminar zeigt Ihnen alle Module und Funktionen des Schreibprogramms (Stilanalyse, Navigator, Organizer, Zeitleiste, Figurendatenbank, Denkbrett, Recherche, Ausgabe für E-Book und Druck …). Denn jede Software ist nur so gut, wie man damit konstruktiv und kreativ arbeiten kann. Seminarleiter ist Wolfgang Tischer, der seit Jahren mit Papyrus Autor arbeitet und das Programm wie kaum ein anderer kennt. Wolfgang Tischer hat zudem die offiziellen Lehrvideos für die Schreibsoftware erstellt.

Im Seminar wird die aktuelle Version 10 von Papyrus Autor behandelt (und Version 9). Ob Sie mit MacOS oder Windows 10 arbeiten ist dabei unerheblich. Am Ende des Seminars werden Sie alle Funktionen und Module kennen, und Sie haben einen umfassenden Überblick über die Schreibsoftware.

Wichtiger Hinweis zur Raumsituation: Die Agenda dieses Tagesseminars ist prall gefüllt, um alle Funktionen zu erläutern, sodass keine Übungseinheiten vorgesehen sind. Die Bestuhlung des Seminarraums erfolgt daher ohne Tische, sodass Sie Ihre volle Aufmerksamkeit auf die Ausführungen des Seminarleiters richten können. Mitgebrachte große Notebooks oder Mauspads können daher nicht verwendet werden.

Zeit: Samstag, 25. Januar 2020, 10 bis 17 Uhr
Ort: Stuttgarter Schriftstellerhaus, Kanalstraße 4, Stuttgart (nahe Charlottenplatz)
Referent: Wolfgang Tischer, literaturcafe.de
Teilnahme-Gebühr: 99 Euro / Für Mitglieder des Schriftstellerhauses: 89 Euro (Preise inkl. MwSt)

Anmeldung und weitere Infos zum Seminar

Die verbindliche Anmeldung zum Seminar am Samstag, 25. Januar 2020 erfolgt über das Formular auf dieser Seite. Die Anmeldung ist jedoch erst dann abgeschlossen und gültig, wenn die Seminargebühr von 99 Euro (ermäßigt 89 Euro) innerhalb von fünf Werktagen überwiesen wurde. Die Bankverbindung entnehmen Sie bitte der Infomail, die Sie unmittelbar nach der Anmeldung erhalten. Bitte prüfen Sie ggf. Ihren Spam-Ordner, falls keine Mail bei Ihnen eingeht. Sobald die Maximalzahl von 12 Teilnehmern erreicht ist, wird die Anmeldung geschlossen.

Die Ermäßigung gilt für Mitglieder des Stuttgarter Schriftstellerhauses. Infos zur Mitgliedschaft finden Sie auf der Website des Stuttgarter Schriftstellerhaus.

Bitte beachten Sie auch die weiteren Infos unten. 

Leider ist für dieses Seminar keine Anmeldung mehr möglich.

Anreise und Barrierefreiheit

Die Anreise und eventuelle Übernachtungen sind selbst zu organisieren. Das Stuttgarter Schriftstellerhaus liegt sehr zentral in Stuttgart. Vom Hauptbahnhof aus ist es mit den Stadtbahnlinien U5, U6, U7 oder U15 in vier Minuten zu erreichen (Haltestelle Charlottenplatz). Die Kanalstraße ist eine sehr kleine und nicht mit dem Auto erreichbare Straße hinter dem markanten Hochhaus am Charlottenplatz. Wer mit dem Auto anreist, kann z.B. im Parkhaus Bohnenviertel, Rosenstraße 27A und im Parkhaus Breuninger, Esslinger Straße 1 parken. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird jedoch empfohlen. Wer von weiter her anreist: Nach Stuttgart gibt es ggf. günstige Flüge mit Germanwings. Vom Flughafen kommt man mit der S2 oder S3 rasch zum Hauptbahnhof.

Bitte beachten Sie: Das Stuttgarter Schriftstellerhaus ist ein historisches und sehr enges Gebäude. Der Zugang und insbesondere der Zutritt zu den Toiletten ist nicht barrierefrei.


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Erreichen der maximalen Teilnehmerzahl

Sobald die maximale Teilnehmerzahl von 12 erreicht ist, wird die Anmeldung auf dieser Website geschlossen. Sollte die Nachfrage entsprechend groß sein, so werden wir mit Sicherheit einen weiteren Zusatz- oder Wiederholungstermin anbieten und Sie darüber auf dieser Seite informieren. Abonnieren Sie am besten unseren kostenlosen Newsletter.

Absage des Veranstalters

Wird das Seminar aus vom literaturcafe.de zu verantwortenden Gründen abgesagt (z.B. Krankheit des Dozenten), versucht das literaturcafe.de in Absprache mit den Teilnehmern einen Ersatztermin anzubieten. Sollte dies nicht gelingen, werden bereits gezahlte Kursentgelte vollständig zurückerstattet. Fallen Stornogebühren oder Rechnungen von gebuchten Hotels oder Fahrten an, so sind diese vom Teilnehmer zu tragen.

Rücktritt von der Anmeldung

Ein Rücktritt nach verbindlicher und bestätigter Anmeldung ist nicht möglich bzw. die Stornogebühren sind identisch mit den Kursgebühren, sodass keine Rückzahlung erfolgen kann.

E-Books sind seit dem 18.12.2019 nicht mehr voll besteuert

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Überaus schnell reagierte man bei Amazon: Nach Mitternacht am 18. Dezember 2019 rechnete der Tantiemenrechner für Self-Publisher bereits mit dem Steuersatz von 7%
Überaus schnell reagierte man bei Amazon: Nach Mitternacht am 18. Dezember 2019 rechnete der Tantiemenrechner für Self-Publisher bereits mit dem neuen ermäßigten E-Book-Steuersatz von 7%

Ab Mittwoch, 18. Dezember 2019, gilt für E-Books und elektronische Zeitschriften der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Damit sind die digitalen Versionen den gedruckten Ausgaben endlich steuerlich gleichgestellt. Bis zum gestrigen Tag waren E-Book-Verkäufe noch mit dem vollen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent belegt.

Seit Jahren setzte sich die deutsche Regierung für den ermäßigten Steuersatz für E-Books ein. Im August 2019 kündigte Finanzminister Olaf Scholz dann endlich die Angleichung an, nachdem dies eine EU-Vorgabe rechtlich ermöglichte. Als letzte Hürde passierte der nationale Gesetzesentwurf Ende November 2019 die Abstimmung des Bundesrates. Formell tritt das Gesetz einen Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft, die gestern am 17. Dezember 2019 erfolgte.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz kündigt via Twitter die Gesetzesinitiative der Bundesregierung zur Senkung der Mehrwertsteuer auf E-Books an (Quelle: Twitter @OlafScholz)
Bundesfinanzminister Olaf Scholz kündigt im August 2019 via Twitter die Gesetzesinitiative der Bundesregierung zur Senkung der Mehrwertsteuer auf E-Books an (Quelle: Twitter @OlafScholz)

Was diese Umstellung für Verlage, Leser und Autoren bedeutet, haben wir bereits vor einiger Zeit in einem Beitrag ausführlich erläutert.

Da für E-Books schon seit längerem die gesetzliche Preisbindung gilt und diese sich auf den Verkaufspreis mit Steuern (Bruttopreis) bezieht, werden E-Books für Leserinnen und Leser nicht günstiger werden.

Da jedoch mit dem heutigen Tag vom Brutto-Verkaufspreis nur noch 7 statt 19 Prozent Steuern abgezogen werden, verdienen die Verlage und somit auch Autorinnen und Autoren mehr Geld – zumindest theoretisch. In den meisten Verlagsverträgen werden die E-Book-Tantiemen auf Basis des Nettoverlagsabgabepreises berechnet, also dem Betrag, den der Handel den Verlagen zahlt. Was das in der Praxis bedeutet, ist ebenfalls in unserem Beitrag vom August nachzulesen.

Autoren sollten also bei der nächsten Verlagsabrechnung einmal genau nachsehen, ob bei E-Book-Verkäufen mehr übrigbleibt. Illusionen auf einen markanten Mehrverdienst sollte man sich aber nicht machen.

Unmittelbar und direkter profitieren Self-Publisher. Für ein E-Book mit einem Verkaufspreis von 3,99 Euro liegen die Mehreinnahmen durch die Steuersenkung bei immerhin 26 Cent. Überaus rasch reagierte Amazon: Nach Mitternacht am 18. Dezember 2019 verwendete der Tantiemenrechner für Self-Publisher schon den Steuersatz von 7% um, während man bei der Konkurrenz von Tolino-Media noch fälschlicherweise 19% anzeigte.

Ende der Literatursendung: Gottschalk liest zuletzt am besten

Zu Gast bei Thomas Gottschalk (Mitte) waren der Kabarettist Gerhard Polt (links) sowie die Autoren Jackie Thomae und Jan Weiler (Foto: BR/Ralf Wilschewski)
Zu Gast bei Thomas Gottschalk waren der Kabarettist Gerhard Polt (links) sowie die Autoren Jackie Thomae und Jan Weiler (Foto: BR/Ralf Wilschewski)

Wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören. Demnach sollte Thomas Gottschalk nach seiner Literatursendung vom 10. Dezember 2019 mit dem Lesen aufhören. Doch das Aus nach nur vier Ausgaben hatte er schon vor der Aufzeichnung verkündet. Jedoch hätte man dem Moderator vor der Sendung einen anderen Rat geben sollen.

Texkritik: Streichen, streichen, streichen – oder besser komplett löschen

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Roman-Anfang

Professor Lengdens Montagsvorlesung über »Kriminalgeschichte«
Montag, 1. Juni, 11:00 Uhr

»Guten Tag, meine Damen und Herren. Ich beginne heute …«

Eine unerwartete Bewegung in der ersten Reihe, eine junge Dame erhebt sich und läuft aufs Podium zum Pult. Die Kamera, die weit hinten im Raum postiert ist, kann sich auf den großen Auftritt so schnell nicht einstellen. Eine Unruhe erfasst die Studenten ob der seit 1968 nicht mehr erlebten Störung in der wenig gefüllten Aula der kleinen Stadt.

»Herr Professor Lengden, gestatten Sie eine kurze Unterbrechung! Wir 12 Studenten Ihres Oberseminars haben einen Text verfasst, den ich verlesen soll:«

»Wir sind bestürzt und möchten Ihnen unser Beileid aussprechen zum tragischen Unfalltod Ihrer Frau. Wir schätzen Sie sehr, da wir Ihnen persönlich tiefe Einblicke in die Geschichte verdanken, die aus dem Studium der Bücher allein nicht zu gewinnen ist. Es ist die Betroffenheit, die sich überträgt. Wir fühlen uns von Ihnen geprägt. Wir fühlen uns daher gedrängt, Ihnen an dieser Stelle unseren Dank zum Ausdruck zu bringen. Vielen Dank.«

Ein dem Anlass nach unangemessener Beifall beendet die kurze Rede.

»Tja, das bringt mich jetzt aus dem Konzept. Es war nicht meine Absicht, die Sache zu veröffentlichen. Da sie es nun doch wohl ist, betone ich: Es ist weder wissenschaftlich noch erwünscht, mein Inneres vor Ihnen auszubreiten. Eines jedoch muss ich Ihnen entgegnen, da es wissenschaftlich relevant ist.

Ich ändere also meine Vorlesung aus dem Stegreif und belehre Sie.

Es ist strikt verboten, zur Geschichte Gefühle zu entwickeln. Wenn Sie Einblicke fühlen, die über Bücher hinausgehen, irritiert mich das sehr. — Ich habe das Gesetz so oft gepredigt: Die Wirklichkeit ist ein offenes Buch, aber es ist zum Lesen, nicht zum Fühlen. „Sine ira et studio, ohne Wut und Eifer“ verlangt Tacitus, das große Vorbild von uns Geschichtsschreibern. Merke: Der Zorn der Mörder Cäsars, die Rage des französischen Mobs gegen den Adel, die katholischen Attentate auf Elizabeth I. sind törichter als Mythos und Magie.

Historisches Geschehen ist weder tragisch misslungen, noch glücklich gefügt.

Wir sprachen über das fatale Erdbeben von Lissabon, das 1755 die Welt erschütterte. Unterdrücken Sie die Gefühlswallungen, die Kleist in seine Novelle Erdbeben von Chili ergossen hat. Folgen Sie Voltaire! Er hat die Mythen über die Blitze des Zeus abgeschafft und gleichzeitig damit den Gott, der uns vermeintlich mit Erdbeben straft. Vertrauen Sie unserer aufgeklärten Vernunft, die hinter allem Dämonischen die wahren kausalen Ursachen erkennt.

Ich rufe Ihnen zu: Vernunft weiß ALLES, Betroffenheit weiß GAR NICHTS! Jede Form von Betroffenheit über das Geschehen ist uns untersagt! Ich glaubte, Sie das hinreichend gelehrt zu haben. Ihre Rede verwirrt mich, wie gesagt.

Nun plötzlich aber bin ich gänzlich verwirrt, die Stimme der Kontrolle wird leise. Plötzlich sehe ich mich einem Anderen in mir gegenüber. Dass meine Frau ermordet wird, während ich an der Kriminalgeschichte des Mordes arbeite, betrifft mich, verändert mich, gaukelte mir seltsamste Empfindungen vor: Geschichte ist zynisch! Nicht tragisch, nicht gottgelenkt, einfach nur zynisch! Vielleicht muss ich einiges überdenken. Muss ich am Ende selbst neu lernen? Aber entschuldigen Sie! Ich vergaß mich. Bisher habe ich mir verboten, über so etwas zu sprechen. Ich beginne jetzt mit unserem eigentlichen Thema.«

Professor Lengden ist von stattlicher Erscheinung, schlank, 1,95 m groß, überkorrekt gekleidet, unauffällige Perücke, distinguiert und distanziert. Fast aristokratisch sein Gang. Man sieht, dass er sich seines Ansehens bewusst ist. Wenn aber das Gesicht der Spiegel der Seele ist, dann ist er ein harter und verschlossener Mensch. Dass die Studenten ihn verehren, ist schwer zu erklären.

In unserer Erzählung ist er Titelheld und Hauptperson. Ich darf jetzt schon darauf hinweisen, dass der Begriff «Hauptperson» in Kapitel 12 wichtig wird, allerdings in einer ganz anderen Bedeutung.

Der Fund

Montag, 1. Juni, 06:06 Uhr

Um sechs Uhr war auf dem Polizeirevier am Wietenplatz ein anonymer Anruf eingegangen. Eine raue Stimme hatte gesagt: „Guckst du Fenster, schöne Morgenröte. Aber die Lengeden isse nix mehr rot, isse hin. Wolle wisse? Gehst du Winkelgasse 17. Tür isse offe, yes, im Eingang ruht se wohl. Heut isse EJR, Erste Juniröte! Merken sich. Iche melde wieder.“

Die kleine Stadt mit der kleinsten Universität Deutschlands hat etwa 16.000 Einwohner. Die Hochschule mit nur rund 400 Studenten bildet Spitzenkräfte der Kriminalwissenschaft aus. Dr. Lengden, habilitierter Historiker, Spezialgebiet u. a. England, hat den einzigen Lehrstuhl für Kriminalgeschichte, Verbrechensgeschichte und Allgemeine Geschichte inne.

Die Polizeistation ist hoffnungslos unterbesetzt. Das Amtsgericht fiel zwar den blind-wütigen Sparmaßnahmen noch nicht zum Opfer. Aber wir dürfen hier weder ein Epizentrum der Macht oder des Verbrechens erwarten (was zu allen Zeiten leicht zu verwechseln ist), noch ist es ein Hort verlorener ländlicher Idylle.

Zwei Polizeiwachtmeister, die eigentlich nur Streife dürfen, hatten um 06:26 Uhr die angesprochene Leiche einer Frau von etwa 65 Jahren vorgefunden. Der einzige Chefermittler befand sich mit drei Kollegen auf Dienstreise und wurde erst mittags erwartet. Vor Ort war kein Inspektor verfügbar, dem Zwei-Mann-Team mangelte es an Kompetenz. Das sollte Folgen haben.

© 2019 by Peter Fleischhauer. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Langeweile pur! Angeblich soll das mal ein Krimi werden: Aber das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen!

Die Kritik im Einzelnen

Läuft sie oder geht sie? Das süddeutsche Laufen bedeutet meist Gehen und führt in der Literatur immer zu Missverständnissen! Ich empfehle deshalb, prinzipiell auf Laufen zu verzichten und sich auf Gehen und Rennen (u. Ä.) zu beschränken. Ist die junge Dame also gegangen, oder ist sie auf die Bühne gerannt, um nicht aufgehalten zu werden? Zurück

Die Zahlen von Null bis Zwölf werden gemeinhin ausgeschrieben, da sie historisch auf dem Duodezimalsystem beruhen und deswegen eigene Vokabeln besitzen. Ab der 13 sind Ziffern gebräuchlich. Zurück

Bücherstudium ist eleganter als Studium der Bücher: zu viele Hauptwörter! Zurück

Warm nicht einfach weiter im Text? Wozu dieser Mini-Absatz? Der Professor ist doch bereits am Reden! Zurück

Im Original standen hier drei Minuszeichen, die das Content-Management-System des literaturcafe.de automatisch in einen langen Gedankenstrich umwandelt. Doch wozu die drei Minuszeichen bzw. der Gedankenstrich? Sollen die eine längere Sprechpause illustrieren? Dafür gibt es das Auslassungszeichen, die drei Punkte … zu setzen mit der Tastenkombination Strg-Alt (Windows) oder Cmd-. (Apple). Zurück

Es gibt keine Betroffenheit ÜBER, sondern nur WEGEN etwas. Zurück

Warum jetzt das Präteritum gaukelte? Das Vorgaukeln hält doch an? Zurück

Hier habe ich Mini-Absätze zusammengefügt, damit der Text nicht so zerfleddert wird. Zurück

Das ist völlig überflüssig! Personen charakterisieren sich selbst durch ihr Verhalten, ihre Sprache, ihre Handlungen usw. Dieser Eingriff des Autors in seinen eigenen Text stört einfach nur! Ich empfehle, die Haupt-Tugend aller Schriftsteller zu beherzigen: STREICHEN – STREICHEN – STREICHEN! Zurück

Da radebrecht jemand, aber plötzlich sagt dieser korrekt IM Eingang statt IN … das ist zumindest ungewöhnlich! Spielt da jemand nur den Doofen, kann es aber nicht durchhalten? Zurück

STREICHEN – STREICHEN – STREICHEN! Wer soll sich das warum merken? Wozu all die lokalen Details? Da war gerade ein seltsamer Anruf: Wie reagiert die Polizei? Was unternimmt sie? Aber statt endlich mit dem Krimi zu beginnen, wird mit irgendwelchen Fakten um sich geworfen – das ödet! Zurück

STREICHEN – STREICHEN – STREICHEN! Wann geht es denn endlich los? Wieso schon wieder die strunzlangweilige Information, dass zwei Polizisten die Leiche gefunden haben. Ist das alles? Nämlich dass es Folgen haben sollte, dass die beiden Streifenpolizisten inkompetent waren und der Chefinspektor auf Dienstreise?

Mit Verlaub: Davon will ich nicht mehr lesen, dafür ist mir meine Lebenszeit viel zu schade! Zurück

Letztes Literarisches Quartett mit Volker Weidermann: »Vorhang zu und alle Fragen offen«

Matthias Brandt, Christine Westermann (Die Hose! Die Hose!), Volker Weidermann, Thea Dorn (Foto: ZDF/Svea Pietschmann)
Matthias Brandt, Christine Westermann (Die Hose! Die Hose!), Volker Weidermann, Thea Dorn (Foto: ZDF/Svea Pietschmann)

Es war das letzte Literarische Quartett mit Volker Weidermann und Christine Westermann. Und es war das letzte Quartett für Redaktionsleiterin Luzia Braun. Vor dem Austausch der Besetzung vermischten sich Realität und Fiktion in nicht geklärter Weise.

Gottschalk liest nicht mehr – Das Aus der Literatursendungen

Thomas Gottschalk vor dem Logo seiner neuen Sendung »Gottschalk liest?« (Bild: BR/Oliver Maier)
Thomas Gottschalk vor dem Logo seiner neuen Sendung »Gottschalk liest?« (Bild: BR/Oliver Maier)

Nach nur vier Sendungen ist schon wieder Schluss: Thomas Gottschalk wird im kommenden Jahr die nach ihm benannte Literatursendung im BR nicht weitermoderieren. Und auch das Literarische Quartett im ZDF gibt’s so nur noch am Nikolaustag zu sehen. Was ist los mit dem Buch im TV?

Literarisch durch den Advent mit unserem Adventskalender

Adventskalender

Ab heute öffnet sich wieder jeden Tag unser literarischer Adventskalender mit 24 Ausschnitten aus 24 nie geschriebenen Romanen. Eine Tradition, die wir bereits seit 22 Jahren(!) pflegen, denn so lange gibt es den Kalender schon.

Damit der Schreibmuskel nicht verkümmert: »Leben, schreiben, atmen« von Doris Dörrie

 

Doris Dörrie: Leben, schreiben, atmen

Als ich »Das Parfum« von Patrick Süskind las, wollte ich an allen Gegenständen um mich herum riechen, vom Bleistift über den Vorhang bis hin zum Kaffeelöffel. Als ich »Leben, schreiben, atmen« von Doris Dörrie las, wollte ich über alles um mich herum schreiben, über meine Gedanken und Erinnerungen.

Literarisches Buchhandelsquartett: »Denis Scheck hat die Wattestäbchen verwechselt«

Beim Literarischen Buchhandelsquartett auf den Stuttgarter Buchwochen ist Wolfgang Tischer der neutrale Moderator. Doch in diesem Video gibt es die ganze Wahrheit zu sehen über »Der Gesang der Flusskrebse«, »Winterbienen«, »Das Siebte« und »Hier sind Löwen«. Plus: Buchvergleich mit »Miroloi«.

Buchmesse-Rückblick 2019 von Günther Wildner: Businessplattform und Klassentreffen

Frankfurter Buchmesse 2019 (Foto: Günther Wildner)

Blick aufs Buchbusiness: Vor einem Monat endete die Frankfurter Buchmesse 2019. Nach Barbara Fellgiebel blickt in diesem Jahr auch wieder der österreichische Literaturagent und Literaturvermittler Günther Wildner auf die Messe zurück.