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Hörbuchaufnahmen: Zurück aus dem Studio mit Katze

Katze im StudioAm vergangene Wochenende fanden die Aufnahmen für ein ganz besonderes Hörbuch statt, von dem demnächst an dieser Stelle mehr zu lesen und zu hören sein wird. Der Ort war ein kleines aber feines Studio im Westfälischen, nahe der niederländischen Grenze.

Nicht nur der Tontechniker und der Regisseur (und Autor in einer Person) lauschten der Stimme des Erzählers, sondern auch die Studiokatze.

So beginnt eine Reise in den Bandipur-Wald, der Sie demnächst selbst akustisch folgen können…

Paulo Coelho stellt Raubkopien der eigenen Werke ins Netz – und verkauft mehr Bücher

Screenshot aus dem Video mit der Rede Paulo Coelhos»Raubkopierer sind Verbrecher.« So lautet die einfache Kampagnen-Logik der Musikindustrie, der sich mittlerweile auch die Verlage angeschlossen haben. Demnach ist auch der Bestsellerautor Paulo Coelho (»Der Alchemist«, »Die Hexe von Portobello«) ein Verbrecher. Man hätte ihn am vorvergangenen Montag in München gleich verhaften sollen.

Vor über 100 Zuhörern gestand Coelho auf der DLD-Konferenz, dass nicht ein anonymer Fan, sondern er selbst die Website »Pirate Coelho« (piratecoelho.wordpress.com) ins Netz gestellt habe.

Coelho hat sämtliche illegalen digitalen Kopien seiner Werke im WWW und in den Tauschbörsen zusammengesammelt und verlinkt sie auf dieser Website. Um die Site noch populärer zu machen, hat er sie sogar auf seiner offiziellen Website verlinkt und in einem Blog-Eintrag mit gespieltem Entsetzen darauf verwiesen.

Warum tut dieser Mann das?

Betrügerische, inkompetente und amateurhafte Literaturagenten

Writer BewareDurch einen Hinweis in Erics Weblog sind wir auf eine überaus informative Webseite zum Thema Literaturagenten aufmerksam geworden, deren Lektüre wir mit Nachdruck empfehlen. Einziger Nachteil: die Seite stammt von der »Science Fiction and Fantasy Writers of America, Inc.« und ist daher komplett in englischer Sprache abgefasst. Speziell geht es auf der Seite darum, wie man betrügerische, stümperhafte oder schlichtweg inkompetente Literaturagenten erkennt. Der Abschnitt »Unehrliche Agenten« kommt einem doch bekannt vor. Niemals sollten Autoren an Literaturagenten Geld im Voraus bezahlen. Hier findet sich zur Warnung die ganze Palette, um den hoffnungsvollen Schreibern das Geld aus der Tasche zu ziehen: Vertragsabschlussgebühren, Gebühren für das Sichten des Manuskripts, Gebühren für ein Gutachten, die Vermittlung an ein bezahltes Lektorat, die Vermittlung an Zuschussverlage oder Print-on-Demand-Dienstleister usw. usf.

Fernsehtipp: Denis Scheck zu Gast bei Ray Bradbury

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DruckfrischHätte man uns gefragt, wir hätten vermutet, er sei schon längst tot. Nein, nicht Denis Scheck, sondern Ray Bradbury. Mit »Fahrenheit 451« hatte Letzterer bereits 1953 einen Klassiker der Science-Fiction-Literatur geschrieben, der eine ebenso düstere Zukunftsvision entwirft wie Orwells »1984«. In der von Bradbury beschriebene Zukunft ist das Lesen und der Besitz von Büchern verboten. 451 Fahrenheit ist die Temperatur, bei der Bücher beginnen zu brennen. Daher der Titel. Ein weiteres bekanntes Werk von Bradbury sind »Die Mars-Chroniken«.

88 Jahre ist Bradbury inzwischen alt und Denis Scheck hat ihn für seine Sendung »druckfrisch« besucht. In der Vorankündigung heißt es: Bradbury lebt in Los Angeles in einem bizarren Appartement zwischen Plastikdinosaurier und gigantischem Plasmabildschirm, und räsoniert finster raunend über die Zukunft der Gegenwart. »druckfrisch« wird am Sonntag, 3. Februar 2008 um 23:30 Uhr gesendet. Desweiteren sind Gila Lustiger und Hans Magnus Enzensberger im Gespräch mit Denis Scheck.

Nachtrag(end): Was war das? Entgegen der Vorankündigung kein Bradbury in der Sendung! Selbst im Videotext stand es noch, als die Sendung schon vorbei war. Grrrr…

Willms Woche: Schlägertypen, arme Schlucker und mögliche Trendsetter

»Wenn ich zu einem seiner Manuskripte Vorschläge machte, war er für gewöhnlich sehr nett und sagte ‚Ja, da werde ich drüber nachdenken.‘ Später würde ich dann feststellen, dass er keine meiner Ideen umgesetzt hatte.« Nicht nur im Umgang mit seinem Verleger Jason Epstein zeigte der New Yorker Norman Mailer, dass er seinen eigenen Kopf hatte. Der zweifache Pulitzer-Preisträger war wohl kein großer Freund von Kritik. Auf einer Dinnerparty schüttete der passionierte Boxer Mailer seinem Schriftsteller-Kollegen Gore Vidal zunächst Whisky ins Gesicht, schlug ihm anschließend auf den Kopf und versetzte ihm zum krönenden Abschluss noch einen Fausthieb auf den Mund. New York ist eben eine toughe Stadt, auch in Literatenkreisen. Der kürzlich verstorbene Norman Mailer wäre am 31. Januar 85 Jahre alt geworden.

Ein Schlägertyp war James Joyce nicht gerade.

Die Netzliteratur hat sich gesundgeschrumpft – Ein Interview mit Susanne Berkenheger

Susanne Berkenheger (Foto: privat)Susanne Berkenheger wurde als »Online-Literatin« bekannt und ist auf diesem Gebiet mehrfach preisgekrönt. Wie keine andere nutzte und nutzt sie das Medium als Kunstplattform. Hin und wieder trat sie mit ihren Internet-Werken auch live vor Publikum auf. Am 31. Januar 2008 ist Susanne Berkenheger in Second Life unterwegs, denn mit einer Lesung von ihr wird das virtuelle Literaturhaus der multikulturellen Internet-Literaturplattform readme.cc eröffnet. Künftig will man dort in der digitalen Welt regelmäßig Lesungen durchführen. Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de sprach mit Susanne Berkenheger über Kunst und Literatur im Internet damals und heute.

Hörtipp zum Nachlesen: Der literarische Alltag im Internet

D-Radio-Website»Schreiben in der Blogosphäre – Der literarische Alltag im Internet« so lautete der Titel einer halbstündigen Sendung, die am 22. Januar 2008 um 19:30 Uhr im Deutschlandradio Kultur zu hören war. Der Radio-Beitrag von Ralph Gerstenberg über bloggende Schriftsteller war überaus gelungen. Gerstenberg ließ die Autorinnen und Autoren selbst zu Wort kommen und hielt sich mit der Bewertung des Gesagten angenehm zurück. Man merkte, dass der Beitrag von jemandem erstellt war, der sich mit der Materie auskennt und die porträtierten Schriftsteller und ihre Beiträge im Web schon länger verfolgt. Erfreulich auch, dass nicht – wie sonst meist der Fall – die üblichen Web-2.0-Selbstdarsteller für die Interviews ausgesucht wurden, sondern überwiegend gestandene Literatinnen und Literaten, die meist schon seit Jahren bloggen. So beispielsweise die bei diesem Thema oft vergessene Else Buschheuer, die bereits täglich Texte ins Netz stellte, als es noch gar keine Weblogs gab, sondern das Ganze schlicht »Internet-Tagebuch« genannt wurde. Auch Alban Nikolai Herbst mit »Die Dschungel. Anderswelt.« kam zu Wort. Und ebenfalls die vom literaturcafe.de für den Hanser Verlag produzierten Podcasts mit Thomas Glavinic und Arno Geiger waren Thema.

Willms Woche: Harmlose Streiche und üble Gerüchte

Als 1802 beim großen Karnevalsumzug im verschlafenen preußischen Nest Posten plötzlich Karikaturen verteilt wurden, auf denen die prominente Obrigkeit in lächerlichen Posten abgebildet war, sorgte dies zunächst für viel Erheiterung. Jedenfalls so lange, bis die Verspotteten selbst die Zeichnungen in den Händen hielten. Zwar wurden die maskierten Bösewichte nie offiziell erwischt, doch war rasch klar, dass hinter dem Schabernack eine Gruppe junger Regierungsbeamter steckte, zu denen auch E.T.A. Hoffmann gehörte. Dieser erhielt wie geplant seine Beförderung zum Regierungsrat, wurde jedoch in das noch kleinere Provinznest Plotzk gewissermaßen strafversetzt. E.T.A. Hoffmann, der also neben seinem schriftstellerischen Talent auch ein geschicktes Händchen für Karikaturen besaß, feiert am 24. Januar seinen 232. Geburtstag.

Am 10. Februar 1910 wurde eine Delegation orientalischer Diplomaten von Vertretern der englischen Regierung über das höchst geheime Kriegsschiff HMS Dreadnought geführt.

P.E.N.-Zentrum unterstützt die Sammelklage gegen das Gesetz zur Speicherung und Vorratshaltung von Kommunikationsdaten

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P.E.N.Mit einer kurzen aber prägnanten Stellungnahme gab das P.E.N.-Zentrum Deutschland heute bekannt, dass die Schriftstellervereinigung die Sammelklage und Verfassungsbeschwerde gegen das unlängst vom Bundestag verabschiedete »Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung« unterstützt. Der P.E.N. schreibt:

Das neue, vom Bundestag verabschiedete Gesetz ermöglicht die Massenspeicherung der Telefon- und Internetverbindungsdaten und setzt 80 Millionen Bürger automatisch in den Generalverdacht, ihre unbefangene Kommunikation enthalte Spuren, die zu Straftatbeständen führen könnten. Es lädt zum Missbrauch der Datenmengen für kommerzielle Zwecke ein. Es stellt einen gravierenden Verstoß gegen die Grundwerte des Rechtsstaats dar. Es ist unvereinbar mit den Prinzipien der von der Verfassung garantierten Pressefreiheit: es schränkt den Informantenschutz ein und sabotiert investigativen Journalismus.

Kurzkritik zum ersten ARD-RadioTatort: Ein denkbar schwacher Auftakt

trotaToidaRDas war sie also, die ersten Folge der neuen ARD-Hörspiel-Serie, die am Abend des 16. Januars 2008 ausgestrahlt wurde. Man hat sich einer »Fernsehmarke« bedient und nennt die akustische Version »RadioTatort«. Doch das ist fast schon die einzige Parallele. Eine weitere ist leider nicht zu hören: Für jede Folge ist wie beim Fernseh-Vorbild abwechselnd eine andere ARD-Sendeanstalt zuständig. Wenn man das anschließend ausgestrahlte selbstbeweihräuchernde Making-Of gehört hat, so gewinnt man einen kleinen Eindruck davon, welche Masse an Gebührengeldern offensichtlich für Recherche und Konzept verprasst wurde. Doch auch das war der ersten Folge nicht anzuhören. Nicht mal die Musik zitierte Doldingers berühmtes Tatort-Motiv.

»Der Emir«, so der Titel der ersten vom WDR produzierten Folge, war unterdurchschnittliche Hörspielkost. Weder inhaltlich noch akustisch konnte sie überzeugen, und der Hörkrimi war nur eines: langweilig.

Krimi-Hörspiel: Ab heute ist der ARD-Tatort auch im Radio zu hören

RadioTatortDie Fans der ARD-Krimireihe Tatort können sich freuen, denn ab heute gibt es diese nicht nur im Fernsehen zu sehen sondern auch im Radio zu hören. Jeden Monat wird eine neue Hörspielfolge ausgestrahlt, die exklusiv fürs Radio produziert wurde und auf allen beteiligten ARD-Kultursendern zu hören ist. Und das Beste: eine Woche lang nach der Sendung steht jede Episode als Download im Internet zur Verfügung.

Den Anfang macht heute Abend um 20:05 Uhr die Folge »Der Emir«. Das Konzept der Sendung ist identisch mit dem Fernseh-Format: Auch für den Radio-Tatort schicken die beteiligten ARD-Sender ihre eigenen regionalen Ermittlerteams los. Die heute Folge wurde vom WDR produziert und spielt auf historischem Duisburger Schimanski-Terrain. Mehr Hintergrundinfos gibts auf der Website zum neuen RadioTatort zu lesen.

Unspektakuläres Unwort: Herdprämie

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HerdprämieWieder einmal hat eine selbsternannte selbstständige Jury das Unwort des Jahres 2007 gewählt. Doch auch in diesem Jahr muss man sich über die Entscheidung wundern. Dies konnte man bereits 2005 tun, als mit »Entlassungsproduktivität« ein Wort gekürt wurde, das niemand kannte. Ein unbekanntes Unwort.

Im Jahr 2007 soll »Herdprämie« das Unwort des Jahres gewesen sein. Es »diffamiere Eltern, insbesondere Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen«, so die Jury in ihrer Pressemitteilung. Detlef Gürtler schreibt in seinem Blog, dass diese Begründung unsinnig und das Unwort kein Unwort sei. Die Juryentscheidung sei, so Gürtler, lediglich vom »dümmsten Juryvorsitzende der Welt durchgesetzt« worden. Gürtler weiter: Es handelt sich bei der Herdprämie vielmehr um einen Kampfbegriff in der politischen Auseinandersetzung darum, unter welchen Umständen der Staat wieviel Betreuungsgeld zahlt. Wenn also mit dem Begriff Herdprämie jemand beleidigt wird, dann die CSU, und die hält das aus.

Der Nebel: Stephen Kings literarischer Schluss-Trick

Stephen King: Im MorgengrauenSelbstverständlich werden auch wir uns die Verfilmung von Stephen Kings Kurzroman »Der Nebel« ansehen. Bei uns konnten Sie mit etwas Glück Freikarten für den Film gewinnen. Der Film wird u.a. mit einem Zitat der us-amerikanischen Ausgabe der Zeitschrift MAXIM beworben. Diese attestiert der Literaturverfilmung »eines der überraschendsten Enden der Filmgeschichte«. Nicht nur diese Aussage war Grund genug für uns, vor dem Kinobesuch die literarische Vorlage zu lesen. Sie befindet sich im Band »Im Morgengrauen« (Ullstein Taschenbuch, deutsch von Alexandra von Reinhardt). King hat den Kurzroman Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts geschrieben, er ist also schon über 20 Jahre alt. Und wie endet die literarische Vorlage?

Nun, wir verraten wohl nicht zu viel, wenn wir sagen, dass im Buch die Geschichte absolut offen endet. Es gibt weder ein Happy-End noch ein dramatisches Ende, bei dem alle tot sind. Interessant ist jedoch der Kniff, mit dem King den Leser darauf vorbereitet, dass die Handlung zwei Seiten später einfach ohne großen Knalleffekt enden wird.

Wir verlosen Kinokarten für Stephen Kings »Der Nebel«

Der NebelAm kommenden Donnerstag, 17.01.2008, läuft in den deutschen Kinos mit »Der Nebel« eine neue Stephen King Verfilmung an. Und das beste: Wir haben hier 2 mal 2 Kinokarten von Senator-Film bekommen, die wir unter den Gästen des literaturcafe.de verlosen. Tragen Sie sich einfach bis zum 20. Januar in unser Teilnahmeformular ein, und die Gewinner bekommen die Karten umgehend per Post von uns geschickt. Die Karten können in jedem Kino eingelöst werden.

»Der Nebel« beruht auf der gleichnamigen Erzählung von Stephen King, die im Band »Im Morgengrauen« zu finden ist. Mit fast 200 Seiten ist sie recht umfangreich und hat Romanlänge.

Regisseur und Drehbuchautor des Films ist Frank Darabont, der bereits mit »Die Verurteilen« und »The Green Mile« zwei großartige King-Verfilmungen geschaffen hat. Gerade der für sieben Oscars nominierte Film »Die Verurteilen« (»The Shawshank Redemption«) gehört bei vielen Kinogängern zu den Top-10-Filmen überhaupt. Da hier jegliche übersinnlichen Horror-Effekte fehlen, sind viele erstaunt, dass die Geschichte von Stephen King stammt.

Ganz anders bei »Der Nebel«

Schreiben im Hotel: Der Deutscher Erzählerpreis

Deutscher ErzählerpreisEin neuer Literaturpreis wird am 1. März 2008 zum ersten Mal verliehen: Der Deutsche Erzählerpreis. Ausgezeichnet wird damit der Autor, der im Jahr zuvor den besten Band mit Erzählungen veröffentlicht hat. Erzählungen zu schreiben, das ist bei Autoren sehr beliebt, obwohl die Verlage das anders sehen. Ein Band mit Erzählungen verkauft sich nicht so gut wie ein Roman, die »große Form«. Der Preis soll dazu dienen, dass auch die »kleinere Form« beim Publikum an Beliebtheit gewinnt.

Gestiftet wird der Preis von Karl-Heinz Berkner, der im südbadischen Badenweiler das 5-Sterne-Hotel »Römerbad« besitzt. Die Idee selbst soll von Leif Mutschler stammen, dem Direktor des Hotels. Mutschler gilt mit seinen 28 Jahren als jüngster Direktor eines 5-Sterne-Hotels. Dotiert ist der Preis mit 5.000 Euro. Außerdem darf sich die Gewinnerin oder der Gewinner ein Vierteljahr lang wie Udo Lindenberg fühlen und auf Kosten des Edelhotels dort wohnen. Natürlich würde man sich wünschen, wenn der Preisträger die Hoteleindrücke gleich im nächsten Erzählband verarbeitet.

Bewerben kann man sich für den Preis nicht direkt, denn die siebenköpfige Jury sucht sich den Preisträger selbst aus. Zur siebenköpfigen Jury gehören im ersten Jahr der Preisvergabe neben ZEIT-Feuilletonchef Jens Jessen auch die Literaturkritikerin Sigrid Löffler.

Aktueller Nachtrag: Der erste Preisträger des Deutschen Erzählerpreises 2008 steht fest. Es ist Wolfgang Herrndorf mit seinem Erzählungsband »Diesseits des Van-Allen-Gürtels« (Eichborn Verlag). In der Jury-Begründung heißt es: Wolfgang Herrndorf erhält den »Deutschen Erzählerpreis« für sein ironisches und melancholisches Spiel mit zeitgenössischen Wirklichkeiten, seien es nun die Milieus von Werbeagenturen, Literatenzirkel oder die asozialen Ränder Ostdeutschlands. Der Band »Jenseits des Van-Allen-Gürtels« vereint Geschichten der Desillusionierung, die vom amüsanten oder bizarren Anlass direkt ins Herz mitmenschlicher Niedertracht führen.