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Weltbild-Pleite und Tolino: So sichern Sie Ihre E-Books vor dem endgültigen Verlust [Updates]

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Bei Weltbild gekauften Tolinos geht nicht nur der Akku, sondern bald auch der Inhalt aus.
Nicht witzig: Bei Weltbild gekauften Tolinos geht nicht nur der Akku, sondern bald auch der Inhalt aus.

Wer in der Vergangenheit beim Anbieter Weltbild E-Books für den Tolino gekauft hat, sollte diese umgehend bis zum 31.08.2024 auf den eigenen PC herunterladen. Ansonsten sind diese unwiederbringlich gelöscht und verloren, da Weltbild den Betrieb zum Monatsende einstellt.
Update vom 25.09.24: Thalia übernimmt Kundendaten von Weltbild – aber nicht automatisch die gekauften E-Books. Aktuelle Infos in diesem weiteren Beitrag.

Wenn True Crime zur Fiktion wird: »Tödlicher Podcast« von Cleo Konrad

Buch Tödlicher Podcast

In ihrem Thriller-Debut »Tödlicher Podcast« verknüpft Autorin Cleo Konrad gleich zwei Trend-Themen: Das Genre »True Crime«, das Nacherzählen wahrer Kriminalfälle, boomt ebenso wie das Podcast-Format.

Brief aus dem Urlaub: Schreibwettbewerb zum Schreibzeug-Podcast

Schreibzeug-Pdocast mit Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer
Schreibzeug-Pdocast mit Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer

Mit einer ganz besonderen Schreibaufgabe mit tollen Gewinnen geht der Schreibzeug-Podcast in die Sommerpause. Wie die Aufgabe lautet, und was es zu gewinnen gibt, das ist in der 70. Podcast-Folge zu hören. Wer schreibt noch Postkarten aus dem Urlaub? Oder gar Briefe? Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer widmen sich dem Briefroman.

Mundmirakel am Arlberg: Das Literaricum in Lech las Lolita

Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen (am Rednerpult) stellt die Verfilmungen von Lolita vor. Im Hintergrund die damals 14-jährige Sue Lyon als Lolita in der Verfilmung von Stanley Kubrick
Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen (am Rednerpult) stellt die Verfilmungen von Lolita vor. Im Hintergrund die damals 14-jährige Sue Lyon als Lolita in der Verfilmung von Stanley Kubrick

Lolita« von Vladimir Nabokov. Klassiker der Weltliteratur und Skandalbuch. Der Roman, erstmals 1958 in den USA erschienen, zählt zu jenen Büchern, deren Inhalt wir scheinbar alle kennen, ohne nur eine einzige Zeile davon gelesen zu haben. Lolita. Ein Titel und ein Name, der sich im kollektiven Sprachgebrauch verankert hat, als die verführerische Kindfrau. Ein Missverständnis, dem sich das Literaricum in Lech am Arlberg in seiner 4. Ausgabe annahm.

Rechtschreibrat streicht Exposee und lehnt Gendern weiterhin ab

Wortb*innenzeichen

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat das »Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung« überarbeitet. Unter anderem wurden eingedeutschte Begriffe entfernt, die sich nicht durchgesetzt haben. Geschlechtsneutrale Schreibweisen mit sogenannten Wortbinnenzeichen werden nicht empfohlen, aber »weiter beobachtet«. Das Regelwerk ist für Schule und Verwaltung verbindlich.

Gerlinger Lyrikpreis 2024 geht an Manon Hopf

Lyrikerin Manon Hopf (Foto: Zoé Hopf)
Lyrikerin Manon Hopf (Foto: Zoé Hopf)

Der zum fünften Mal vergebene und mit 10.000 Euro dotierte Gerlinger Lyrikpreis geht im Jahre 2024 an Manon Hopf. Die fünfköpfige Jury, zu der auch literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer zählt, zeichnet die in Mannheim lebende Lyrikerin für ihre lakonischen Gedichte aus, die »überraschend neu, ebenso aufregend wie auf den ersten Blick rätselhaft« erscheinen.

Buch und Buchhandel 2023: Diese Zahlen sollten Sie kennen

Im Jahre 2023 sind 60.230 neue Bücher verlegt worden.
Im Jahre 2023 sind 60.230 neue Bücher verlegt worden.

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat letzte Woche (4. Juli 2024) die wirtschaftlichen Kennzahlen der Branche für das Jahr 2023 bekannt gegeben. Die wichtigsten Zahlen sollten auch Autorinnen und Autoren kennen, um einen realistischen Blick auf den Buchmarkt zu bekommen.

Dünnes Eis: Poesie-Prosa von Theres Essmann

Dünnes Eis von Theres Essmann

Wie fühlt es sich an, bald 100 Jahre alt zu sein? Die wenigsten werden es erleben. Und die meisten der Menschen in diesem Alter werden nicht immer in der Lage sein zu beschreiben, wie sich dieses Alter anfühlt. Theres Essmann lässt in ihrem zweiten Roman eine 99-jährige Protagonistin erzählen.

Bachmannpreis-Rückblick 2024: Baumarkt und Berufsschule

Die Bachmannpreis-Jury 2024 (von links): Laura de Weck, Philipp Tingler, Mara Delius, Thomas Strässle, Klaus Kastberger, Mithu Sanyal und Brigitte Schwens-Harrant (Foto: Tischer)
Die Bachmannpreis-Jury 2024 (von links): Laura de Weck, Philipp Tingler, Mara Delius, Thomas Strässle, Klaus Kastberger, Mithu Sanyal und Brigitte Schwens-Harrant (Foto: Tischer)

»Wie war der Jahrgang?«, lautet die abgedroschene Frage nach jedem Bachmannpreis. Mehr oder weniger bemüht sucht man dann nach Gemeinsamkeiten der Texte. Und dennoch ist der Gewinner 2024 ein typischer Bachmanntext, wie ihn die Jury seit Jahren mag. Das Drama des »Bewerbs« fand in diesem Jahr wieder einmal an anderer Stelle statt.

Bachmannpreis 2024 geht an Tijan Sila

Bachmannpreisträger Tijan Sila (zweiter von rechts), Kelag-Preis für Tamara Štajner (links), 3sat-Preis und Publikumspreis fpr Johanna Sebauer und Deutschlandfunk-Preis an Denis Pfabe (rechts) (Foto: Wolfgang Tischer)
Bachmannpreisträger 2024 Tijan Sila (zweiter von rechts), Kelag-Preis für Tamara Štajner (links), 3sat-Preis und Publikumspreis fpr Johanna Sebauer und Deutschlandfunk-Preis an Denis Pfabe (rechts) (Foto: Wolfgang Tischer)

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht 2024 an Tijan Sila für seinen Text »Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde«. Weitere Preise erhielten Denis Pfabe (Deutschlandfunk-Preis) , Tamara Štajner (Kelag-Preis) und Johanna Sebauer, die den 3sat-Preis und den Publikumspreis erhalten hat.

Brigitte Schwens-Harrant ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2024

In der Publikumsgunst auf Platz 1: Jurorin Brigitte Schwens-Harrant im Dialog mit dem Kollegen Thomas Strässle, der Platz 2 belegt (Foto: ORF/Johannes Puch)
In der Publikumsgunst auf Platz 1: Jurorin Brigitte Schwens-Harrant im Dialog mit dem Kollegen Thomas Strässle, der Platz 2 belegt (Foto: ORF/Johannes Puch)

Brigitte Schwens-Harrant ist mit Abstand die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2024. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte sie sich souverän an die Spitze, die sie bereits 2022 inne hatte. Vorjahressiegerin Thomas Strässle kam auf Platz 2. Platz 3 mag viele erstaunen, und es gibt ein eindeutiges Schlusslicht in der Publikumsgunst.

Abstimmen: Wer ist der oder die beste Bachmann-Juror(in) 2024?

Die Jury 2024 im Studio (Foto: ORF/Johannes Puch)
Die Jury 2024 im Studio (Foto: ORF/Johannes Puch)

Zum elften Mal konnten Sie abstimmen: Wer ist 2024 für Sie die beste Bachmann-Jurorin oder der beste Bachmann-Juror? Stimmen Sie ab am Samstag, 29. Juni 2024, von 10 Uhr bis 23:00 Uhr! Das Ergebnis wird am Sonntag, 30. Juni 2024, bekannt gegeben.

Benedict Wells: Die Geschichten in uns – Stellt dem Autor eure Fragen

Auch auf seiner Lesetour im Jahre 2021 las Wells und berichtete vom Autorendasein, zusammen mit dem Musiker Jacob Brass (Foto:Tischer)
Auch auf seiner Lesetour im Jahre 2021 las Wells (rechts am Tisch) und berichtete vom Autorendasein, zusammen mit dem Musiker Jacob Brass (Foto:Tischer)

Am 24. Juli 2024 erscheint »Die Geschichten in uns  – Vom Schreiben und vom Leben« von Bendict Wells (»Hard Land«). Ein Lebens- und Schreibratgeber, inspiriert u. a. von Stephen Kings »Über das Schreiben«. Für einen Online-Workshop mit Benedict Wells sucht daher die Bürgerakademie Fragen an den Autor zum Schreiben und zum Leben als Schriftsteller.

Schreibzeug mit KI und unser KI-Webinar

Alles besser und schöner? KI-verändertes Logo des Schreibzeug-Podcast
Alles besser und schöner? KI-verändertes Logo des Schreibzeug-Podcast

In Folge 67 des Schreibzeug-Podcast beschäftigen sich Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer diesmal mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) beim Schreiben. Passend dazu gibt es am 9. Juli 2024 im literaturcafe.de ein Webinar mit dem KI-Experten Christoph Heilig.

TV-Tipp: Miniserie »Das Seil« nach dem Buch von Stefan aus dem Siepen auf Arte

Das Seil (La corde) – Miniserie in drei Teilen nach dem Roman von Stefan aus dem Siepen. (Foto:Arte)
Das Seil (La corde) – Miniserie in drei Teilen nach dem Roman von Stefan aus dem Siepen. (ARTE France / © Les Films de l’Instant/G.Chekaiban)

Im Jahre 2012 erschien der Roman »Das Seil« von Stefan aus dem Siepen. Am Rande ihres Dorfes finden Bauern ein Seil, das in den Wald führt und das kein Ende zu haben scheint. Arte Frankreich hat aus dieser Motiv-Vorgabe eine sehenswerte Miniserie gemacht, die in der Mediathek des TV-Senders abrufbar ist.