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Digitale lit.COLOGNE 2021: Das nächste Mal bitte nicht wieder nur real

 

Das surrealistisch anmutende Theater am Tanzbrunnen, das die ideale Bühne für die meisten Events bot (Foto:Screenshot)
Das surrealistisch anmutende Theater am Tanzbrunnen, das die ideale Bühne für die meisten Events der lit.COLOGNE 2021 bot (Foto:Screenshot)

Barbara Fellgiebel besuchte in diesem Jahr die erstmals nur digital stattfindende lit.COLOGNE 2021, und sie konnte diesem Format viel Positives abgewinnen. Ihre Forderung: Die kommende lit.COLOGNE 2022 darf nicht nur real stattfinden!

Nava Ebrahimi gewinnt den Bachmannpreis 2021

Die Bachmannpreisträgerin Nava Ebrahimi bei der aufgezeichneten Lesung (Foto: Screenshot/ORF)
Die Bachmannpreisträgerin Nava Ebrahimi bei der aufgezeichneten Lesung (Foto: Screenshot/ORF)

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht in diesem Jahr an Nava Ebrahimi für ihren Text »Der Cousin«.  Die weiteren Jury-Preise gingen an Dana Vowinckel, Necati Öziri und Timon Karl Kaleyta. Necati Öziri gewann zudem auch den Publikumspreis.

Mit Abstand: Insa Wilke ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2021

Insa Wilke (Foto: Screenshot/ORF)
Insa Wilke (Foto: Screenshot/ORF)

Insa Wilke ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2021. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte sie sich mit deutlichem Abstand vor ihren Mitjuror:innen zum dritten Mal an die Spitze, nachdem sie den Titel bereits 2020 und 2018 gewann. Abgeschlagen sind die Neuzugänge der Jury.

Abstimmen: Wer ist der oder die beste Bachmann-Juror(in) 2021?

Die Jury 2021 im Studio
Die Jury 2021 im Studio (Foto: Screenshot/ORF)

Zum achten Mal konnten Sie abstimmen: Wer ist 2021 für Sie die beste Bachmann-Jurorin oder der beste Bachmann-Juror? Die Abstimmung war am Samstag, 19. Juni 2021, von 12 Uhr bis 23:00 Uhr möglich. Das Ergebnis wird am Sonntag, 20. Juni 2020, bekannt gegeben.

Schreibzeug-Podcast: Über Buchtitel und Figuren

Schreibzeug: Der Podcast für alle die schreiben – oder auch nicht! Von und mit Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer
Schreibzeug: Der Podcast für alle, die schreiben – oder auch nicht! Von und mit Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer.

»Schreibzeug« ist der Podcast für alle, die schreiben – oder auch nicht. Alle 14 Tage sonntags gibt es eine neue Folge. In der heute veröffentlichten 3. Folge unterhalten sich Diana Hilleband und Wolfgang Tischer über Figuren in Geschichten. In der Folge 2 davor geht es um das Thema »Buchtitel«.

Erste Male, die verzaubern: »Der große Sommer« von Ewald Arenz

Der große Sommer von Ewald Arenz
Das Buch »Der große Sommer« von Ewald Arenz vor einem Badesee. Klicken Sie für einen großen Sprung auf das Bild.

»Der große Sommer« von Ewald Arenz ist ein atmosphärischer, dichter und vielschichtiger Coming-of-Age-Roman der 1980er-Jahre. Man möchte nicht nochmal so jung sein. Aber man wünscht sich, selbst einen so großen Sommer erlebt zu haben – oder einen zu erleben.

Leipziger Autorenrunde 2021: Souverän ins digitale Wir

Perfekt ausgeleuchtet wie im YouTube-Zimmer: Moderator und Organisator Leander Wattig (Foto: Screenshot)
Perfekt ausgeleuchtet wie im YouTube-Zimmer: Moderator und Organisator Leander Wattig (Foto: Screenshot)

Während die große Preisverleihung seltsam anmutete, bewies die Leipziger Buchmesse mit der Autorenrunde 2021, wie man eine Autor:innenkonferenz souverän ins Digitale überträgt.

Wie die Verkündung der Impfreihenfolge: Preis der Leipziger Buchmesse vergeben

Preisverleihung oder FDP-Parteitag: Der Bühnenaufbau beim Preis der Leipziger Buchmesse 2021 (Screenshot Livestream)
Preisverleihung oder FDP-Parteitag in den 80ern? Der Bühnenaufbau beim Preis der Leipziger Buchmesse 2021 (Screenshot Livestream)

Preisträgerin Iris Hanika war sichtlich erstaunt und erfreut. Sie prustete los wie ein kleines Kind, dem die Erwachsenen verboten haben, in der Kirche zu lachen. Die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse 2021 bewegte sich ansonsten emotional und optisch irgendwo zwischen Totenfeier und FDP-Parteitag.

Wolfgang liest nochmal Wolfgang Borchert live

 

Wolfgang liest nochmal Wolfgang Borchert am 28. Mai 2021 um 20 Uhr

Zum 100. Geburtstag des Schriftstellers Wolfgang Borchert (1921-1947) las Wolfgang Tischer live dessen beste Kurzgeschichten und Gedichte. Es war eine grandiose Lesung mit begeisterten Zuhörer:innen. Am Freitag, 28. Mai 2021 folgte Teil 2. Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an.

Hörtipp im Deutschlandfunk: Vom Manuskript zum eigenen Buch – Verlag und Self-Publishing

Wolfgang Tischer war als E-Book-Experte aus dem SWR-Studio in Tübingen zugeschaltet.
Wolfgang Tischer wird für die Sendung »Marktplatz« im Deutschlandfunk als Experte aus dem SWR-Studio in Tübingen zugeschaltet und beantwortet Ihre Fragen zum Thema.

Am Donnerstag, 27. Mai 2021 um 10 Uhr dreht sich in der Sendung »Marktplatz« des Deutschlandfunks alles ums Thema »Vom Manuskript zum eigenen Buch: Verlage finden und selbst veröffentlichen«. Hörerinnen und Hörer können anrufen und Fragen stellen. Als Experte im Studio mit dabei ist literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer.

Bachmannpreis 2021: Jury in Klagenfurt, die Lesenden nicht

Das ORF-Studio in Kärnten beim letztjährigen Bachmannpreis 2020: Jury und Lesende waren nur digital auf großen Monitoren anwesend. Im Jahr 2021 ist die siebenköpfige Jury wieder vor Ort in Klagenfurt.
Das ORF-Studio in Kärnten beim letztjährigen Bachmannpreis 2020: Jury und Lesende waren nur digital auf großen Monitoren anwesend. Im Jahr 2021 ist die siebenköpfige Jury wieder vor Ort in Klagenfurt. (Foto: Tischer)

Nach der Digitalversion des Vorjahres wird der Bachmannpreis 2021 wieder etwas analoger: Die Jury sitzt vom 17. bis 20. Juni nicht mehr daheim im Wohnzimmer, sondern diskutiert ohne Saalpublikum vor Ort in Klagenfurt. Weiterhin vorab aufgezeichnet werden die Lesungen der 14 Autor:innen, die lediglich zugeschaltet sind.

Wolfgang liest Wolfgang Borchert live

Wolfgang liest Wolfgang Borchert am 21. Mai 2021 um 20 Uhr

Am 20. Mai 2021 ist der 100. Geburtstag des Schriftstellers Wolfgang Borchert (1921-1947). Wolfgang Tischer las die besten Kurzgeschichten und Gedichte von Wolfgang Borchert. Kostenlos und live im literaturcafe.de und live auf YouTube. Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an.

Kanada-Filmtipp: Je m’appelle humain – Dichten, damit die Wörter nicht verloren gehen

Marie-Andrée Gill (links) und Joséphine Bacon besuchen die Tundra, das Land ihrer Vorfahren, das Land der Älteren, das Land von Papakassik. (Foto: Maison4tiers)
Marie-Andrée Gill (links) und Joséphine Bacon besuchen die Tundra im Norden Québecs, das Land ihrer Vorfahren, das Land der Älteren, das Land von Papakassik. (Foto: Maison4tiers)

Die kanadische Autorin Joséphine Bacon schreibt Gedichte in der Sprache ihrer Vorfahren, damit deren Wörter nicht verloren gehen. Der Film »Je m’appelle humain« begleitet die Poetin auf einer Reise zu den Älteren. Das DOK.fest München zeigt den Film noch bis zum Sonntag (23.05.21) als Deutschlandpremiere im Internet.

Das Literarische Quartett im Mai 2021: Vom Aufstehen eingeschlafen

Das Literarische Quartett im Mai 2021: Nur Vea Kaiser (rechts) kann dem Roman »Das Jahresbankett der Totengräber« etwas abgewinnen, Götz Alsmann, Thea Dorn und Eva Menasse nicht (Foto: ZDF/Svea Pietschmann)
Das Literarische Quartett im Mai 2021: Nur Vea Kaiser (rechts) kann dem Roman »Das Jahresbankett der Totengräber« etwas abgewinnen, Götz Alsmann, Thea Dorn und Eva Menasse sehen das anders (Foto: ZDF/Svea Pietschmann)

Freitagnacht beim Literarischen Quartett: Bereits während der harmonischen Diskussion über »Vom Aufstehen« eingenickt und am Ende beim Streit um »Das Jahresbankett der Totengräber« wieder aufgewacht. Gerne würde ich am Samstagmorgen den Rest dazwischen als Podcast nachhören. Aber warum gibt es den erst am Montag?

Volker Weidermann wechselt vom Spiegel zur Zeit: »Der Schritt ist mir leicht gefallen«

Volker Weidermann (Foto: Birgit-Cathrin Duval)
Volker Weidermann (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Literaturkritiker Volker Weidermann verlässt den Spiegel und wird ab Oktober 2021 neben Christine Lemke-Matwey Ressortleiter des Feuilletons der Zeit. In einer Abschiedsmail an die Spiegel-Kolleg:innen beklagt Weidermann, er sei »sehr oft gegen Gummiwände gelaufen« und »habe unglaublich viel Energie für nichts aufgewendet«.