
Barbara Fellgiebel besuchte in diesem Jahr die erstmals nur digital stattfindende lit.COLOGNE 2021, und sie konnte diesem Format viel Positives abgewinnen. Ihre Forderung: Die kommende lit.COLOGNE 2022 darf nicht nur real stattfinden!

Der mit 25.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht in diesem Jahr an Nava Ebrahimi für ihren Text »Der Cousin«. Die weiteren Jury-Preise gingen an Dana Vowinckel, Necati Öziri und Timon Karl Kaleyta. Necati Öziri gewann zudem auch den Publikumspreis.

Insa Wilke ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2021. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte sie sich mit deutlichem Abstand vor ihren Mitjuror:innen zum dritten Mal an die Spitze, nachdem sie den Titel bereits 2020 und 2018 gewann. Abgeschlagen sind die Neuzugänge der Jury.

Zum achten Mal konnten Sie abstimmen: Wer ist 2021 für Sie die beste Bachmann-Jurorin oder der beste Bachmann-Juror? Die Abstimmung war am Samstag, 19. Juni 2021, von 12 Uhr bis 23:00 Uhr möglich. Das Ergebnis wird am Sonntag, 20. Juni 2020, bekannt gegeben.

»Schreibzeug« ist der Podcast für alle, die schreiben – oder auch nicht. Alle 14 Tage sonntags gibt es eine neue Folge. In der heute veröffentlichten 3. Folge unterhalten sich Diana Hilleband und Wolfgang Tischer über Figuren in Geschichten. In der Folge 2 davor geht es um das Thema »Buchtitel«.

»Der große Sommer« von Ewald Arenz ist ein atmosphärischer, dichter und vielschichtiger Coming-of-Age-Roman der 1980er-Jahre. Man möchte nicht nochmal so jung sein. Aber man wünscht sich, selbst einen so großen Sommer erlebt zu haben – oder einen zu erleben.

Während die große Preisverleihung seltsam anmutete, bewies die Leipziger Buchmesse mit der Autorenrunde 2021, wie man eine Autor:innenkonferenz souverän ins Digitale überträgt.

Preisträgerin Iris Hanika war sichtlich erstaunt und erfreut. Sie prustete los wie ein kleines Kind, dem die Erwachsenen verboten haben, in der Kirche zu lachen. Die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse 2021 bewegte sich ansonsten emotional und optisch irgendwo zwischen Totenfeier und FDP-Parteitag.
Zum 100. Geburtstag des Schriftstellers Wolfgang Borchert (1921-1947) las Wolfgang Tischer live dessen beste Kurzgeschichten und Gedichte. Es war eine grandiose Lesung mit begeisterten Zuhörer:innen. Am Freitag, 28. Mai 2021 folgte Teil 2. Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an.

Am Donnerstag, 27. Mai 2021 um 10 Uhr dreht sich in der Sendung »Marktplatz« des Deutschlandfunks alles ums Thema »Vom Manuskript zum eigenen Buch: Verlage finden und selbst veröffentlichen«. Hörerinnen und Hörer können anrufen und Fragen stellen. Als Experte im Studio mit dabei ist literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer.

Nach der Digitalversion des Vorjahres wird der Bachmannpreis 2021 wieder etwas analoger: Die Jury sitzt vom 17. bis 20. Juni nicht mehr daheim im Wohnzimmer, sondern diskutiert ohne Saalpublikum vor Ort in Klagenfurt. Weiterhin vorab aufgezeichnet werden die Lesungen der 14 Autor:innen, die lediglich zugeschaltet sind.
Am 20. Mai 2021 ist der 100. Geburtstag des Schriftstellers Wolfgang Borchert (1921-1947). Wolfgang Tischer las die besten Kurzgeschichten und Gedichte von Wolfgang Borchert. Kostenlos und live im literaturcafe.de und live auf YouTube. Sehen Sie sich hier die Aufzeichnung an.

Die kanadische Autorin Joséphine Bacon schreibt Gedichte in der Sprache ihrer Vorfahren, damit deren Wörter nicht verloren gehen. Der Film »Je m’appelle humain« begleitet die Poetin auf einer Reise zu den Älteren. Das DOK.fest München zeigt den Film noch bis zum Sonntag (23.05.21) als Deutschlandpremiere im Internet.

Freitagnacht beim Literarischen Quartett: Bereits während der harmonischen Diskussion über »Vom Aufstehen« eingenickt und am Ende beim Streit um »Das Jahresbankett der Totengräber« wieder aufgewacht. Gerne würde ich am Samstagmorgen den Rest dazwischen als Podcast nachhören. Aber warum gibt es den erst am Montag?

Literaturkritiker Volker Weidermann verlässt den Spiegel und wird ab Oktober 2021 neben Christine Lemke-Matwey Ressortleiter des Feuilletons der Zeit. In einer Abschiedsmail an die Spiegel-Kolleg:innen beklagt Weidermann, er sei »sehr oft gegen Gummiwände gelaufen« und »habe unglaublich viel Energie für nichts aufgewendet«.