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Vorsicht vor WMA-Dateien

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Das Hörbuch-Portal Audiobooks.at erklärt sehr ausführlich, was das sogenannte WMA-Format ist.

Dieses Format wird neuerdings von einigen Hörbuch-Downlaod-Portalen angeboten.

Grundsätzlich ist Vorsicht vor diesem Format angebracht, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die teuer erworbenen Hörbücher auf dem mobilen MP3-Player nicht laufen. Dies gilt auch dann, wenn auf der Verpackung des Players angegeben ist, dass er WMA wiedergeben kann. Auch der populärste MP3-Player, der iPod von Apple, kann keine WMA-Hörbücher abspielen.

Nur MP3-Player, die WMA mit digitalem Rechtemanagement (DRM) beherrschen, können dies in der Regel. Das sind aber meist nicht die günstigen Player aus den Elektronikmärkten. Also genau nachfragen, bevor man Geld für Player und digitale Hörbücher ausgibt.

Solche leidigen Formatfragen werden das größte Hindernis für digitale Hörbücher bleiben.

Aufpassen muss man auch, da gerade Portale wie claudio.de und libri.de, die vor kurzem noch groß damit geworben haben, dass ihre Dateien auf jedem Player laufen, nun auch das WMA-Format anbieten, das alles andere als kompatibel mit jedem Player ist.

Die Portale beugen sich hier dem Druck, den die Hersteller bzw. Rechteinhaber der Hörbücher ausüben, die den Portalen ohne DRM keine Produkte zur Verfügung stellen.

Textkritik: Das Facelifting – Prosa

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Butscher deutete mit der Spitze eines Kugelschreibers an, wo am Ohr der Schnitt verlaufen wird, um die Wangen zu liften. Astrid irritierte der Kugelschreiber, ein Plastikkugelschreiber, wie man ihn zu Werbezwecken geschenkt bekommt. Den Kugelschreiber, den sie in der Tasche hatte, zierte kratzfester, schwarzer Japanlack. Sie schaute auf die Stelle, auf die der billige Kugelschreiber zeigte und sagte sich, dass sie von Butscher nicht Stil erwartete, sondern plastisch chirurgisches Können.
»Um die Stirn zu liften, bevorzuge ich die klassische Methode. Hält länger,« sagte er. »Das endoskopische Stirnlifting, wobei nur kleine Schnitte im Haar über der Stirn gemacht werden, hält maximal vier Jahre, dann muss man es wieder machen.«
Das hatten alle plastische Chirurgen gesagt, bei denen Astrid ein Vorgespräch hatte.
»Man kann den Schnitt entlang dem Haaransatz oder weiter oben im Haar machen,« sagte Butscher.
»Ich will keine sichtbaren Narben,« sagte Astrid und entschied sich für den Schnitt im Haar.
»Um das Unterlid zu liften,« fuhr Butscher fort, »werde ich Ihnen den Schnitt hier machen.« Er zeigte auf den Bereich unter den Augen, wo sich Tränensäcke befinden, so man welche hat.
»Sind Sie wahnsinnig? Nie und nimmer will ich da Schnitte.« rief Astrid und legte den Handspiegel auf den Tisch. Sie war völlig außer sich, wie Butscher auf so eine wahnwitzige Idee kommen konnte. Jede Frau versucht alles, um Augenringe zu verhindern, und er schlug vor, Schnitte von den inneren Augenwinkeln bis in die Wangen zu schneiden, die unübersehbare Narben hinterlassen würden, lang und hässlich. Sie hatte viele Faceliftings gesehen, in Realität und in Fotogalerien von Schönheitschirurgen im Internet. Nach einem Facelifting erwartet man sich, besser auszusehen, warum sonst soll man sich freiwillig das Gesicht aufschlitzen lassen. Sichtbare Narben im Gesicht zu haben gehört jedenfalls nicht zur Vorstellung, besser auszusehen. Freundlich verabschieden und gehen, dachte Astrid. Es gibt genug andere plastische Chirurgen, die wie Butscher langjährige Erfahrung haben.
Butscher lächelte und in diesem Lächeln war etwas Schelmisches. Er erlaubte sich einen Spaß, belustigte sich über ihre übertriebene Eitelkeit. Ein Gesicht sichtbar zu zerschneiden kann auch nicht der Ernst eines Schönheitschirurgen sein. Astrid wollte ihr Gesicht einem erfahrenen Chirurgen anvertrauen. Butscher war ein an die zwanzig Jahre erprobter plastischer Chirurg, der viele Jahre an einem Krankenhaus und seit Jahren freischaffend tätig war.
»Man würde das überhaupt nicht sehen,« sagte er.
»Ich habe eine Operationsnarbe. Ich weiß wie Narben aussehen. Die würden sich tief eingraben und sind durch nichts zu überschminken. Nein, nein, nein, Narben sind Narben. Nicht einmal Späße will ich über so was machen. Ich hatte vor ein paar Jahren eine Ober- und Unterlidoperation. Die Unterlidkorrektur wurde von innen gemacht. Man sieht nichts davon. Und Sie wollen das jetzt zerstören? Es ist doch nur Haut zu straffen. Außerdem können sie mit Schnitten so weit unter dem Lid nicht das ganze Unterlid straffen, das geht nur mit dem Schnitt entlang dem ganzen Augenlid.«
»Ich schneide und nähe gut,« sagte Butscher mit verschmitztem Lächeln.
»Nein, ganz bestimmt will ich kein zerschnittenes Gesicht,« sagte Astrid. »Schauen Sie hier!« Sie hatte eine ein Zentimeter lange Narbe unter dem rechten Auge. Ein oberflächlicher Cut von einer Autotüre, der einen Hauch von Narbe zurückgelassen hatte. Sie zeigte darauf. »Sehen Sie hier eine Narbe?«
»Nein,« sagte Butscher.
»Ist auch kaum zu sehen. Aber schon diese Narbe stört mich. Und Sie wollen mir ganz lange Narben machen? Nein, niemals« sagte sie so laut und energisch, dass Butscher zusammenzuckte.
Er stand auf und ging zu dem Regal, das zwischen den zwei Fenstern stand, von denen nicht genug Licht in den Raum kam, um es mit der dunklen Einrichtung aufzunehmen. Die Möbel waren aus dunklem, schwerem Holz, die Vorhänge dunkelbraun. Die einzigen hellen Punkt in dem Raum waren Butschers weißer Baumwollmantel und das weiße Leintuch auf der Behandlungsliege, die hinter Astrid stand. Von dem Regal, in dem Stöße von Papier gestapelt waren, nahm Butscher mehrere Blätter und kam damit zurück an den Tisch.
»Das sind Aufklärungsblätter zur Operation,« sagte er. »Ich werde alle Schnitte einzeichnen, die ich bei ihrem Facelifting machen werde.«
Auf dem Tisch lagen mehrere Filzstifte. Er nahm einen mit schwarzer Verschlusskappe. Auf einem der Aufklärungsblätter zeichnete er auf ein vorgedrucktes Gesicht den Schnitt, mit dem er die Stirn liften wird, und den Schnitt, den er beidseitig machen wird, um die Wangen etwas zu heben. Vorgedruckte Schnittführungen, die er nicht machen wird, strich er durch. Auf einem zweiten Blatt, auf dem ein Augenlid, Brauen und Nase vorgedruckt waren, zeichnete er den Schnitt für die Oberlidstraffung ein. Für die Unterlidstraffung machte er knapp entlang dem Wimpernrand des Unterlids einen dicken und deutlichen Strich, der etwas über das Augenlid hinausging.
»Das sind die Schnitte, die ich machen werde,« sagte er. »Sie haben Recht, ohne den Schnitt knapp entlang dem Unterlid geht es nicht. In ihrem Fall würde ich ihn etwas weiter hinausziehen. Ich werde Ihnen bestimmt keinen Schnitt machen, der sichtbare Narben im Gesicht hinterlassen wird. Das macht man in der Schönheitschirurgie auch nicht. Ein bisschen Spaß muss ich mir zwischendurch erlauben.« Er machte ein lachendes Gesicht.
Astrid war beruhigt. Schnitte dort zu machen, wo eine Frau alles tat, um glatte Haut zu haben und wofür die Kosmetikindustrie teure hautfarbene Cremes erzeugt, um sogar einen möglichen Schatten abzudecken, konnte auch nur ein Ulk sein.
»Nehmen Sie, bitte, wieder den Spiegel in die Hand,« sagte Butscher. Er straffte die Wangen, indem er mit dem Zeigefinger die Haut über den Ohren zur Seite schob. »So ungefähr werden Sie nach dem Lifting aussehen.«
Astrid sah toll aus. Sie lächelte in den Spiegel, in ihr vorübergehend geliftetes Gesicht.
Butscher nahm den Finger von ihren Wangen. »Sie werden höchstwahrscheinlich länger leben,« sagte er. »Es ist erwiesen, dass eine Frau, die durch ein Facelifting länger jung aussieht, auch dementsprechend jungendlich lebt. Alles in allem leben diese Frauen dann länger.«
Astrid hatte sich über Butscher bei drei Ärzten und bei ihrer Krankenversicherung erkundigt. Oh, der ist seit vielen Jahren bekannt, ein erfahrener Chirurg, da sind sie in besten Händen, hatte man ihr gesagt. Das war der Grund, warum sie einen älteren Chirurgen ausgesucht hatte. Butschers Äußeres hätte sie nicht überzeugt. Er hatte einen schwammig übergewichtigen Körper, was darauf schließen ließ, dass er von Sport nichts hielt und genauso wenig von gesunder Ernährung. Sein Haarwuchs war spärlich, die Haare glänzten fettig und waren dunkelgrau. Die Farbe ließ Astrid an das Fell von Ratten denken. Sie schätzte sein Alter Ende Vierzig, vielleicht etwas darüber ein. Als Mann hätte sie sich mit ihm nichts anzufangen gewusst und das nicht allein aufgrund seines Aussehens. Aber weder Aussehen, noch Ausstrahlung eines Chirurgen haben mit seinem Können etwas zu tun und nur das allein war für Astrid wichtig.

© 2006 by Christa Herzog. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Der Text wirkt aufgeplustert und überwiegend ziemlich unbeholfen. Zu selten blinkt Können auf.
Der vorliegende Text ist keine fertige Erzählung, sondern Teil eines geplanten Romans. Insofern ist er in jedem Falle unfertig und vorläufig, ich nehme auch eher an, dass hier eine sehr vorläufige Fassung eingesandt wurde. Aber diese Mutmaßung kann das Endurteil nicht beeinflussen, denn besprechen kann ich nur, was ich vor mir liegen habe, und nicht vermutete gute Absichten, die noch nicht zum Zuge gekommen sind.

Die Kritik im Einzelnen

VORWORT: Es ist – auch zu Anfang der Kritik – nicht alles aufgelistet, was hätte kritisiert werden können; aber wir haben hier ein Text, an dem vor allem gezeigt werden kann, was Streichen bewirkt und wie man Wiederholungen vermeidet!
Der Name des Chirurgen klingt arg gewollt: Butscher liest sich wie eine schlechte Transkription vom englischen butcher und sollte allein aus diesem Grund ersetzt werden, obwohl es diesen Nachnamen tatsächlich gibt.
Zu Anfang ödet diese Fülle von Kugelschreibern – wie wäre es mit folgenden Änderungen an zwei Positionen: Astrid irritierte der Kugelschreiber, einer aus Plastik, wie man ihn zu Werbezwecken geschenkt bekommt. Ihren, den sie in der Tasche hatte, zierte kratzfester, schwarzer Japanlack. Inhaltlich es nicht besser, denn Japanlack sagt im Gegensatz zu Plastik nichts über das Material aus, aus dem ihr Kugelschreiber besteht,.
Zwischen plastischchirurgisches Können würde ich einen Bindestrich setzen, sonst ist die Zugehörigkeit von plastisch fraglich! zurück
Zuerst wahnsinnig, dann wahnwitzig: wie wäre es mit aberwitzig? zurück
Da tut Astrid dem armen Butscher Unrecht: Der wollte keine Schnitte schneiden, sondern machen. Chirurgische Schnitte lassen sich überdies auch setzen – aber bitte nicht die Schnitte auch noch schneiden! zurück
Was stört an dem Wort Wirklichkeit dermaßen, dass es durch Realität ersetzt werden muss? zurück
Ich würde diese beiden Wörter streichen, da sie sinnlos genau sind. zurück
Wieder wird wiederholt: facelifting stand bereits im Satz davor. Und man erwartet sich etwas von etwas – sonst erwartet man einfach nur. Nach einer Frage erwarte ich z. B. ein Fragezeichen, und von einem Erzähler erwarte ich (oder eben ich mir), dass er nach Fragesätzen ein Fragezeichen setzt. Das soll heißt sinnvollerweise sollte, also irrealis, denn man soll es ja gerade nicht! Verbessert könnte der Satz lauten: Davon erwartet man besseres Aussehen, warum sonst soll man sich freiwillig das Gesicht aufschlitzen lassen? zurück
Vielerlei ist streichwürdig: Sichtbare Narben ist aussagekräftiger als sichtbare Narben im Gesicht zu haben – Das Gespräch dreht sich bislang ausschließlich um facelifting. Narben im Margen-Darm-Kanal oder seelische interessieren hier nicht die Bohne! Das folgende besser auszusehen hatten wir gerade schon zu Gesicht bekommen – also weg mit dem ganzen Satz. zurück
Wir haben Butschers Beruf nicht vergessen! Weg damit! zurück
Statt jedes Mal zu verlinken, wenn wiederholt wird oder Überflüssiges ausgebreitet, biete ich hier eine Gesamt-Verbesserung dieses Absatzes:
Butscher lächelte, erlaubte sich einen Spaß wegen ihrer übertriebenen Eitelkeit. Ein Gesicht zu zerstören kann auch nicht seine Absicht sein. Er war seit zwanzig Jahren plastischer Chirurg, zunächst an einem Krankenhaus und seit Jahren selbstständig.
Mehr muss da nicht stehen! Peinlichkeiten wie Gesicht sichtbar oder die Ansammlung von drei Chirurgen fehlen. zurück
Warum lächelt der Kerl schon wieder? Erst schelmisch, dann belustigt, jetzt verschmitzt? Klar, es gibt verschiedene Arten, und das Wie des Lächelns ist auch nicht unerheblich, aber hier wechseln die Benennungen ziemlich inhaltsleer! Also besser streichen. zurück
Zu wortreich: Astrid hatte zuvor schon beharrt, sie braucht das nicht mit ganz bestimmt nicht zu verstärken. Was bleibt? GENAU: auch diesen Satz komplett streichen! zurück
Da der vorangegangene Satz entfernt wurde, sollte um des besseren Verstehens willen jetzt Astrid folgen statt Sie. zurück
Es wird munter wieder wiederholt: Auch dieses Wort hatten wir doch gerade! Wenn die Einrichtung dunkel ist, ist das Holz notwendig von ebensolcher Beschaffenheit, und das braun der Vorhänge ist dann garantiert kein helles!!! zurück
Da sollte aus grammatischen Gründen besser Punkte stehen. zurück
Hat Herr Butscher nur ein Behandlungszimmer? Kein Untersuchungszimmer? Dann muss ich Behandlungsliege akzeptieren; aus medizinisch-hygienischen Gründen würde ich in einem Besprechungszimmer allenfalls eine Untersuchungsliege erwarten. Aber vielleicht wird kein Unterschied mehr gemacht. zurück
Blätter war doch gerade … Man möchte verzweifeln und sich die dieserhalben die Haare raufen, wenn das nur keine Narben hinterließe! Wie wäre es mit Informationsmaterial statt dem ganzen verlinkten Gesumse? Dass Butscher hier keine Aufklärungsblätter (dieses Wort allein bringt mich zum Gruseln, selbst wenn Blätter direkt davor noch nicht geschrieben worden wäre) für sexuell ahnungslose Erwachsene anschleppt, davon dürfen wir doch getrost ausgehen. zurück
Nein, nein, nein! Butscher schneidet nicht bei ihrem facelifting rum, sonder bei Astrid! Bei Ihnen muss das heißen. zurück
Völlig überflüssig! Es sei denn, die anderskappenfarbigen Filzstifte würden irgendwann in diesem Roman noch eine wichtige Rolle spielen, was ich allerdings stark bezweifle.
Doch statt diesen Satz zu streichen, was ich mir wünsche, kann man ihn noch erweitern, um Zeilen zu schinden: Ein ganzes Kapitel ließe sich gestalten über Lage und Anordnung der 17 Filzstifte zueinander, ihre räumliche Beziehung zu Handspiegel und Tischkanten und Aufklärungsblättern und umgekehrt, zu vertikalen Hierarchien und über das Verhältnis von Filzstiftkappen zu Filzstiftfarben unter Berücksichtigung des Füllungsgrade und des goldenen Schnitts – aber ich gebe gern zu, das würde ich keinesfalls lesen wollen! zurück
Der vorige und inzwischen verworfene Satz begann mit Auf, dieser ebenfalls, weil es so schön war, und weil es so schön war, folgt sofort noch ein auf … Lassen wir das letzte Auf als einziges übrig, dann lautet der Satzanfang Auf ein vorgedrucktes Gesicht zeichnete er den Schnitt. Das reicht, denn wir wissen doch (und das sollte man als Erzähler nie vergessen!): Butscher hat Informationsmaterial geholt! zurück
Machen wird durften wir gerade lesen in der Erwartung, dass es gleich wiederholt wird – denn als Leser hat man sich inzwischen daran gewöhnen müssen, sofern man bis hier vorgedrungen ist; also ersetze ich es durch benötigte. zurück
Es wird zur Routine beim Erzähler und bei mir: Auf,auf, zum fröhlichen Auf-Jagen! Tilgen und durch wo ersetzen. zurück
Das kann nicht sein, denn es folgen anschließend Striche für Oberlid und Unterlid, das wären schon zwei! Hätte hier Auge stehen sollen, aber das Gehirn war schon beim Oberlid angelangt, was die Schreib- oder Tipphand unbeobachtet übernahm? So etwas kommt vor, deswegen benötigt jeder Autor jemandem zum Korrektur lesen, vor solchen Fehlern bin ich auch nicht gefeit! zurück
Zeichnete ein war gerade – wie gewohnt. Stattdessen könnte vielleicht ein markierte den Satz hübschen. zurück
Hallo machte! Schön, diesem verkümmerten Schwachverb auf Schritt und Tritt zu begegnen, es wird nicht das letzte Aufeinandertreffen gewesen sein! Dabei wäre es so einfach und viel kürzer: Zog könnte da stehen! zurück
Dick und deutlich – wie wäre es beispielsweise mit dick, aber deutlich? Dick & undeutlich wäre auch zu anstrengend, ähnlich wie dünn & deutlich! Warum also nicht einfach deutlich oder dick? Wäre das zu einfach? Ach ja: Wie waren eigentlich Butschers andere Striche? Hatte er so einen eckigen Filzer, der verschiedene Strichstärken zulässt bei entsprechender Handhabung? Oder hat er ihn bei diesem dicken Strich zerstört, weil er zu fest aufgedrückt hat? zurück
Habe ich es nicht gesagt? Ich werde es nicht wiederholen. So viel eleganter könnte der Erzähler dieses Sätzchen machen, wenn er machte er und anderes Geschwätzige wegmachte und folgende Wörter rein machte: Das wären meine Schnitte. zurück
Hallo? Wann soll Astrid das gesagt haben? Sie wollte diesen Schnitt nicht, sie hat ihn energisch bis zum Zusammenzuck des Metzgers abgelehnt! Der Satz muss mit Aber beginnen und mit ohne diesen Schnitt weiter gehen. zurück
Jetzt reicht es! Allein im vorigen verlinkten Abschnitt folgten noch drei machen – das wird mir jetzt definitiv zu blöd! Deswegen werde ich ab da bis jetzt alles in einem Aufwasch verbessern,denn es erspart viel überflüssige Arbeit, nämlich bei jeder Wiederholung die Begründung zu wiederholen, das das eine Wiederholung war. Auf geht’s, mit frischen Mut und getreu meiner gar nicht oft genug zu wiederholenden Lieblingsregel streichen, streichen, streichen:

»Das wären meine Schnitte«, sagte er. »Aber ohne den Unterlidschnitt geht es nicht. In Ihrem Fall würde ich ihn etwas weiter hinausziehen. Ich werde bestimmt keine sichtbaren Narben hinterlassen. Ein bisschen Spaß muss ich mir zwischendurch erlauben.« Er lachte.
Astrid war beruhigt. Narben dort zu hinterlassen, wo eine Frau für glatte Haut alles tat und daher die Kosmetikindustrie teure Cremes erzeugt, um sogar die Andeutung eines Schattens abzudecken, konnte nur ein Ulk sein.
»Nehmen Sie bitte wieder den Spiegel.« sagte Butscher. Er straffte ihre Wangen, indem er mit den Zeigefingern die Haut über den Ohren zur Seite schob. »So ungefähr werden Sie nach dem Lifting aussehen.«
Astrid sah toll aus. Sie lächelte in ihr vorübergehend geliftetes Gesicht.
Butscher nahm seine Finger weg. »Sie werden höchstwahrscheinlich länger leben,« sagte er. »Es ist erwiesen, dass eine Frau, die durch Facelifting länger jung aussieht, auch dementsprechend jugendlich lebt. Alles in allem leben diese Frauen dann länger.«
Astrid hatte sich über Butscher bei drei Ärzten und bei ihrer Krankenversicherung erkundigt: Der sei seit vielen Jahren bekannt, ein erfahrener Chirurg, da sei sie in besten Händen, wurde ihr versichert. Butschers Äußeres hätte sie nicht überzeugt. Er hatte einen schwammigen Körper, was darauf schließen ließ, dass er von Sport und gesunder Ernährung nichts hielt. Sein spärlichen, dunkelgrauen Haare glänzten fettig. Die Farbe erinnerte Astrid an Rattenfell. Sie schätzte ihn auf Ende Vierzig, vielleicht etwas darüber. Mit ihm als Mann hätte sie nichts anzufangen gewusst, und das nicht allein aufgrund seines Aussehens. Aber weder Aussehen noch Ausstrahlung eines Chirurgen haben mit seinem Können etwas zu tun, und nur das allein war für Astrid wichtig.

Von 335 Wörtern sind noch 268 übrig geblieben, also exakt 80%; inhaltliche, rechtschreibliche und grammatikliche Verbesserungen möge man selbst heraussuchen, massivere Eingriffe sind fett hervorgehoben. zurück

Vatikan und McDonald`s kooperieren

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BildNachdem in den Weltbild Plus Filialen seit einigen Tagen die päpstliche Enzyklika „Deus caritas est“ (Gott ist die Liebe) kostenlos abgegeben wird (siehe Bericht im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels), geht die katholische Kirche jetzt sogar einen Schritt weiter.

Ab heute ist das päpstliche Rundschreiben auch bei Mc Donald`s erhältlich. Jedem BigMac-Menu wird das 90-seitige Werk kostenlos beigelegt.

„In seiner Enzyklika äußert sich der Papst sehr weltoffen zum Thema Liebe“, so ein Sprecher des Vatikans, „ein Thema also, das insbesondere auch für junge Menschen sehr interessant ist. Papst Benedikt der XVI. ist neuen Ideen durchaus aufgeschlossen.“ So entstand die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Hamburger-Brater. „Wir erreichen auf diesem sicherlich ungewöhnlichen Weg die jungen Menschen dort, wo sie innehalten, um zu essen. Wir geben ihnen dazu eine geistige Nahrung“, freut man sich in Rom über die gelungene PR-Aktion.

Nachtrag: Logisch, es war unser Aprilscherz. Kein Scherz ist es allerdings, dass es bei Weltbild die Enzyklika gratis als Büchlein gibt. Diese ist jedoch auch vollständig im Internet nachzulesen (bei Bedarf auch auf Lateinisch).
Wir wissen nun übrigens auch, was es heißt, wenn etwas „unter dem Ladentisch gehandelt“ wird. Nachdem wir den Verkäufer bei Weltbild nach der Enzyklika fragten, schaute der sich zunächst mit schnellen Blicken um, griff dann unter den Ladentisch und schob uns das Büchlein rüber.

Burda weiß nicht, was ein Podcast ist (Nachtrag)

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Liebe Hubert Burda Media Holding GmbH & Co. KG,

es ist schön, dass Du einige VIPs und Pressevertreter zu einer mittäglichen Lesung des Bestseller-Autors John Griesemer („Rausch“) eingeladen hast. Dass Du die Veranstaltung als „Burda Book Lunch“ bezeichnest… naja, Schwamm drüber! Immerhin hast Du die Lesung einer Kurzgeschichte aus Griesemers neuem Buch „Roy auf dem Dach“ mitgeschnitten, und Du stellst die 50-minütige Lesung kostenlos als 49 MByte große MP3-Datei zum Download für jedermann bereit. Dafür sagen wir Dir herzlichen Dank!

Welcher Teufel hat Dich aber geritten, dass Du den MP3-Mitschnitt als „Podcast“ bezeichnest und in einem hausinternen Artikel sogar von einer Podcast-Premiere beim „Burda Book Lunch“ die Rede ist? Dass Du als Media Holding GmbH & Co. KG nicht weißt, was ein Podcast ist, das können wir doch fast nicht glauben. Das wäre ja oberpeinlich!

War es ein Marketing-Mensch, der Dir geraten hat: „Wenn das was mit MP3 zu tun hat, dann nenn‘ es einfach Podcast. Auf den Hype-Begriff fahren gerade alle ab. Weiß aber sowieso keiner, was das ist.“

War das so?

Falls Du es aber tatsächlich nicht wissen solltest: Ein Podcast sind Audio-Dateien (meist im MP3-Format), die in Folgen veröffentlicht werden. Und das Besondere, was sie erst zu einem Podcast macht, ist eine so genannte RSS-Datei, die sozusagen das Bindeglied zwischen diesen Folgen ist und dafür sorgt, dass Programme wie iTunes oder Juice die neu erscheinenden Folgen automatisch herunterladen, sobald diese verfügbar sind.

Wenn Du mehr über Podcasts wissen willst, so schreib uns eine eMail an redaktion@literaturcafe.de oder ruf an unter 0711-747577. Wir helfen Dir gern und beraten Dich.

Zwischenzeitlich würden wir Dir empfehlen, in dem Artikel das Ganze als das zu bezeichnen, was es ist: die Möglichkeit, den Mitschnitt der Lesung als MP3-Datei herunterzuladen.

Wie? Du hast immer noch nicht verstanden, wo da der Unterschied zum Podcast ist?

Jetzt wird es aber wirklich Zeit, dass Du bei uns anrufst!

Viele Grüße

Die Podcast-Beauftragten
des literaturcafe.de
podcast.literaturcafe.de

Per eMail an info@hubert-burda-media.com

Nachtrag: Der Weblog-Beauftragte von Hubert Burda Media hat geantwortet (siehe Kommentare). Und sie wissen es doch 🙂

Stanislaw Lem ist tot

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Der polnische Autor Stanislaw Lem verstarb heute im Alter von 84 Jahren. Sein bekanntestes und mehrfach verfilmtes Werk ist sicherlich „Solaris“. Lem verknüpfte immer wieder Science-Fiction-Elemente mit philosophischen Fragestellungen. Neben Autoren wie Isaac Asimov und Philip K. Dick etablierte Lem den Zukunftsroman als ernst zu nehmende Literaturgattung.

Mehr über ihn kann in der Wikipedia nachgelesen werden und auf der Website von Cicero ist eines der letzten Interviews mit Lem zu lesen: Wir Menschen sind Raubtiere.

Mit Events gegen die Eventkultur

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Im Jokers-Weblog ist man wenig erfreut über einen Artikel in der Welt. Darin behauptet die Krimiautorin Anne Chaplet („Sauberer Abgang“) mittels einer rhetorischen Frage, dass es bei den Versandbuchhandlungen keine bücherliebenden und beratungsfesten Buchhändler gebe. Und Bücher sind nur gut, wenn sie teuer sind. Und für Bucherfolge sei das Feuilleton zuständig. Oder doch nicht?

In der Tat ist der Artikel von Frau Chaplet ein ziemlich dubioser Text ohne klare Meinung, der den Eindruck erweckt, hier musste jemand gewaltig Zeilen schinden. Das fängt schon bei der Einleitung an: »Wie man es als Autor schafft, unglaublich viele Bücher zu verkaufen und dadurch reich und berühmt zu werden«. Auch das verrät der Artikel natürlich nicht.

„Schließlich ist Bücherlesen noch immer eine kulturelle Leistung, also nichts für Dumme“, weiß Frau Chaplet, und bei Jokers verlangt man daraufhin konsequenterweise Intelligenztests im Eingangsbereich der Buchhandlungen, um die Doofen vom Kulturgut Buch fernzuhalten.

Und so endet der Artikel damit, dass sich Frau Chaplet zwar ebenfalls negativ über die Eventkultur äußert, um dann recht plump für Ihren Event zu werben. Frau Chaplet verkauft demnächst Ihr Buch nämlich auf dem Wochenmarkt. Die unheimlich originelle Begründung: Bücher sind schließlich auch Lebensmittel.

Keine Literatur mehr im Radio? (Nachtrag)

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Wilfried F. Schoeller, Generalsekretär des deutschen PEN-Zentrums, sagt laut einer dpa-Meldung, man müsse sich darauf einstellen, dass Literatur im Radio keinen Platz mehr habe. „Man kann vom Ende der Radiokultur sprechen.“

Aber Herr Schöller, es gibt doch bereits Alternativen zum herkömmlichen Massenmedium-Radio, das natürich selten die kulturelle Qualität im Fokus hat. Wie wäre es mit dem Hören von Podcasts?

Nachtrag: Die Frankfurter Rundschau bringt die Meldung etwas ausführlicher. Und siehe da, Schöller kennt die neuen Möglichkeiten: Zugleich ergäben sich aus den neuen Technologien und der Digitalisierung neue Möglichkeiten, so Schoeller: „Es gibt viele Leute, die schon heute Hörspiele zu Hause produzieren.“

Wieder unterwegs im All

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Ab heute ist die neue CD der Psychedelic Avengers erhältlich. Ein bunter, wilder und durchaus hörenswerter Weltraumtripp, der über 2 1/2 Stunden dauert. Diesmal waren 43 Musiker und Bands an der Doppel-CD „The Decterian Blood Empire“ beteiligt.

Das Besondere: das Musik-Projekt ist der Soundtrack zu einer Science-Fiction-Geschichte von Leo Lukas (u.a. Perry-Rhodan-Autor). Der Text ist im 16-seitigen Booklet abgedruckt. Mehr Geschichten von Autoren, die sich wiederum von dieser Grundstory haben inspirieren lassen, finden sich auf der Homepage der Psychedelic Avengers.

Über das musikalisch-literarische Projekt hatten wir bereits in unserer Podcast-Folge 2 berichtet.

Auch auf der neuen CD sind GEMA-freie Stücke enthalten, und auf der Website der Avengers kann man sich daher drei komplette Stücke als MP3-Datei herunterladen und anhören. Viele Spaß dabei!

Weblog statt Buchveröffentlichung?

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Die FAZ singt eine Lobeshymne auf literarische Weblogs und verbreitet wieder einmal die naive Mär, dass man mit einer Veröffentlichung im Web ein Millionenpublikum erreichen würde. Ja, man steigere damit sogar die Wahrscheinlichkeit für eine Veröffentlichung in Buchform. Hört! Hört!

Man sollte nicht alles glauben, was in der Zeitung steht. Auch nicht der FAZ. Klar, man kann durch eine Veröffentlichung im Internet namhafte Verlage auf sich aufmerksam machen. Allerdings ist dies eher die große, große Ausnahme als die Regel.

Mobipocket Reader pro jetzt kostenlos

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Vor kurzem kostete sie noch 20 Euro, doch ab sofort ist die Pro-Version des Mobipocket Readers kostenlos zum Download erhältlich.

Der Mobipocket-Reader ist eines der am häufigsten verwendeten eBook-Leseprogramme. Er steht für fast alle mobilen Plattformen und Betriebssysteme zur Verfügung, darunter Palm, PocketPC und Symbian. Auch eine Version für Windows PCs ist erhältlich.

Der Reader wird von vielen eBook-Portalen unterstützt, wie zum Beispiel von der Beam-Bibliothek oder dem eBook-Angebot von libri.de.

Hier geht\’s zur Download-Seite bei Mobipocket >>

Leipzig klaut

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Wohl nirgendwo werden in so kurzer Zeit so viel Bücher geklaut wie auf der Leipziger Buchmesse. Laut einem dpa-Bericht ist dies aber auch ein Gradmesser für die beliebtesten Titel des Frühjahres.

Diogenes-Sprecherin Ruth Geiger vermisste vor allem kleine, handliche Hörbücher wie „Der kleine Nick“. Der neue John Irving hingegen „ist zwar begehrt, aber schwer zu klauen, der ist so groß und schwer“. Dreist fand sie die Ausrede eines erwischten Bücherdiebs: „Der meinte, er habe schließlich Eintritt für die Messe bezahlt, und da seien doch die Bücher inklusive.“

Der ganze Bericht findet sich zum Beispiel hier.

Vito von Eichborn bei BoD

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Vito von Eichborn wird bei der Books on Demand GmbH ab sofort die Edition BoD herausgeben. Die Edition mit herausragenden Titeln aus der BoD-Produktion wurde vor einem Jahr ins Leben gerufen.

In erster Linie ist BoD natürlich ein Dienstleister, bei dem jeder kostengünstig sein eigenes Buch veröffentlichen kann, wenn – aus welchen Gründen auch immer – ein „richtiger“ Verlag nicht infrage kommt. Natürlich sind das in vielen Fällen qualitative Aspekte. Aber nicht nur.

Die Edition BoD möchte vor allen Dingen die Perlen unter den Einreichungen herausstellen. Und mit Vito von Eichborn hat man nun für die Reihe einen sehr kompetenten Herausgeber gefunden.

Eichborn war ursprünglich Lektor bei S. Fischer und gründete 1980 den nach ihm benannten Eichborn Verlag, der auch heute noch zu den bekannten der Branche gehört. 1995 verkaufte Eichborn seine Anteile am Verlag und stieg dort 1997 ganz aus, um sich anderen Projekten zuzuwenden. Weitere Infos hierzu und über die Person Vito von Eichborns finden sich in der Wikipedia.

Nun geht er also bei BoD neuen interessanten verlegerischen Konzepten nach.

Gutes tun mit einem Kinderbuch

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BildAm 2. April ist wieder der Internationale Tag des Kinderbuches. Bereits im Jahre 1967 hat das „International Board on Books for Young People“ (IBBY) diesen Gedenktag ausgerufen. Damit soll die Freude am Lesen unterstützt und Interesse für das Kinder- und Jugendbuch geweckt werden. Der 2. April wurde bewusst gewählt, denn es ist der Geburtstag des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen (1805-1875).

Sandra Heinzelmann hat auch ein Kinderbuch geschrieben. Es trägt den Titel „Tonia und die Zauberwarze“. Die Hauptperson des Romans, die elfjährige Tonia, ist ein ganz normales Mädchen. Wenn da nicht dieses dumme Ding neben ihrer Nase wäre: eine Warze, die einfach immer wiederkommt! Zauberwarzen lassen sich nämlich nicht einfach so vom Hautarzt entfernen. Aber das weiß Tonia anfangs natürlich nicht. Eines Nachts begegnet sie der merkwürdigen Kröte Onja. Die erzählt ihr von einer geheimnisvollen Mission, die Tonia erfüllen muss. Und so steckt sie mittendrin, in einem aufregenden Abenteuer in einer fremden Welt.

Sandra Heinzelmann schickte das Manuskript an einige ausgewählte Verlage und erhielt leider Absagen. Dass es nicht die üblichen Standardformulierungen waren und sie zum Teil persönliche Rückmeldungen von den Lektoraten erhielt, zeigte ihr zumindest, dass die Verlage durchaus interessiert waren, dass ihr Stil und die Geschichte ankamen. Aber dennoch reichte es aus den unterschiedlichsten Gründen dann schließlich doch nicht zu einer Veröffentlichung.

Und so veröffentlichte Sandra Heinzelmann das Werk schließlich vor einigen Jahren in Eigenregie. Mehr als alles lag es ihr am Herzen, mit ihrer Geschichte Kinder zu erreichen.

Da Sandra Heinzelmann recht umtriebig ist, startete sie mit dem IATROS-Verlag, bei dem das Werk nun in einer leicht überarbeiteten Fassung neu erschienen ist, eine besondere Aktion: Autorin und Verlag verzichten auf ihren Gewinn und stiften 5 Euro vom Verkaufspreis an die Hilfsorganisation UNSERE KLEINEN BRÜDER UND SCHWESTERN E.V. Sandra Heinzelmann war es wichtig, die Organisation, an die das Geld gespendet wird, selbst auszuwählen. Dazu gehört auch das dzi-Spendensiegel, das die Organisation besitzt.

„Tonia und die Zauberwarze“ ist eine sehr schön erzählte Geschichte, die auch der Redaktion des literaturcafe.de sehr gefallen hat.

Daher möchten wir Sie gerne auffordern, den Internationale Tag des Kinderbuches zum Anlass zu nehmen, bei dieser Benefizaktion mitzumachen und sich „Tonia und die Zauberwarze“ direkt über den Verlag zu bestellen. So tun sie nicht nur Gutes, sondern Sie erhalten ein lesenswertes Kinderbuch für ein (Vor-)Lesealter ab sieben.

Hier können Sie das Buch bestellen >>

Rio Reiser-Biographie nur als eBook

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Bevor die neue Biographie „Das alles und noch viel mehr“ des Sängers Rio Reiser („König von Deutschland“) als Buch erscheint, ist sie bereits als eBook erhältlich. Von solch einer exklusiven Vorab-Veröffentlichung in elektronischer Form hat so mancher eBook-Anbieter geträumt.

Hintergrund dieses ungewöhnlichen Schrittes des Heyne Verlags sind jedoch nicht Marketing-Überlegungen, sondern handfeste juristische Gründe. Man fürchtet Abmahnungen geschäftstüchtiger Anwälte gegen das Buch. Um Buchhandlungen und andere Handelspartner vor Unannehmlichkeiten zu schützen, geht man daher den Weg der Erstveröffentlichung als eBook, berichtet das Börsenblatt.

Interview mit einer Lektorin

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Bärbel Flad war die Sekretärin Heinrich Bölls, entdeckte Don DeLillo für Deutschland und lektorierte Gabriel García Márquez.

Mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sprach Bärbel Flad über den Beruf der Lektorin und wie er sich gewandelt hat.

Ich kann die wunderbarsten Autoren verlegen, aber wenn sich ein Buch nicht verkauft, ist es tot. Das kann man den Leuten nur so schwer vermitteln! Aber es bringt doch nichts, wenn der Buchhandel nicht reagiert. Oder die Presse.

SPIEGEL Online hat das Interview übernommen und dort ist es zu lesen.