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Amazon und die Buchrezensionen

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Bernd Röthlingshöfer: »Ein leidiges Thema. Als Autor bin ich da Betroffener und habe damit meine diversen unguten Erfahrungen gemacht.« Lesen. [via Buchblogger.de]

Sprachliche Tragödien

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Aus einem Pressetext, der in unser elektronisches Postfach fiel:
Das Projekt […] ist eine Langzeitbeobachtung intermedialer Wechselwirkungen, es schafft ein Gefühl für individuelle Tragödien, die nicht durchs Visuelle geprägt sind, sondern durch Verhältnisse, Spannungen, Energieverschiebungen und Differenzen, durch die Domänen der Sprache und der Kunst.

Wo soll man nur lesen?

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Die Redaktion der Stuttgarter Nachrichten betrachtet ein paar Orte, an denen sich gut lesen lässt: am Meer, im Nahverkehr, im Bett und im Sessel mit der Katze auf dem Schoß.

An den Strand würde kein Buch freiwillig gehen, wenn es gehen könnte. Und trotzdem ist der Ort, an dem sich mit dem Blau oder dem Grau des Himmels im Meer irgendwie die Unendlichkeit in sich selbst spiegelt.

Wo lesen Sie am liebsten? Klicken Sie unten auf den Link „Kommentare“ und teilen Sie es uns mit.

Versaute Bushido-Miezen lesen Rilke

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Schlimm, was es da auf LYRIK2000.de so alles gibt. Sowas von politisch inkorrekt. Da sollten Sie besser nicht klicken, sonst gelangen Sie womöglich auf den Pornofilm-Titel-Generator oder den Hitlerizer. Oder K. V. Tashkent-Hölzl erzählt Ihnen, wohin das Internet geht.
Nein, da sollten Sie besser nicht hinklicken.

Hallo Mädels! Kommt ihr mit auf ein Buch?

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Lesen ist „Mädchenkram“ – das passt nicht zu ihrem Rollenbild. Das ist einer der ganz wichtigen Gründe, warum Jungen weniger lesen. Sie können es allerdings auch schlechter als Mädchen, sagt der Autor Frank Maria Reifenberg in einem Interview mit tagesschau.de. Und er sagt auch, was man dagegen tun sollte: Ganz wichtig: Auch die Väter sind gefragt. Wir brauchen mehr Väter, die vorlesen, mehr Jungs, die ihre Väter überhaupt mit Büchern sehen.

Kriminelle E-Mails

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Die Criminale verschickt Presse-Infos, um auf die nächste Criminale in Koblenz hinzuweisen. Ungefragt werden Programm, Grußworte, Logos und andere Bilder als Dateianhang mitgeschickt. Insgesamt 11 MByte! Und das beste: man schickt uns die Mail gleich zweimal.

Der Download dieser E-Mails von unterwegs per Modemverbindung dauert somit fast 3 Stunden!

Ein schlimmes digitales Verbrechen, das auch die Criminale nicht begehen sollte.

Daher nochmals unser Tipp für den anständigen Umgang mit Dateien:

Niemals ungefragt oder unverlangt Dateien als Anhang mitschicken. Schon gar nicht, wenn sie mehr als 100 kByte groß sind. Besser die Dateien auf einem Webserver ablegen und in der eMail verlinken, dann kann der Empfänger selbst entscheiden, ob er die Daten herunterladen will. Zum guten Stil gehört dann auch die Angabe der Dateigröße.
Nach Möglichkeit sollte man auch kein proprietäres Format wie Word verwenden, das zudem noch die Gefahr von Makro-Viren birgt. Besser PDF verwenden oder ein unabhängiges Textformat wie RTF, das jedes Textverarbeitungsprogramm lesen und schreiben kann. So verscherzt man es sich nicht von vorn herein bei Mac oder Linux-Anwendern.

Die Normseite: Vorlage zum Download für Word, LibreOffice, Pages und andere Textverarbeitungen

Schreibmaschinentastatur - Herkunft der Normseite für Manuskripte
Die Normseite stammt noch aus der Zeit der Schreibmaschinen

Die Normseite ist die wichtige Maßeinheit für Autorinnen und Autoren, um die Länge von Manuskripten zu ermitteln. Mit unserer kostenlosen Normseite-Vorlage formatieren Sie Ihr Manuskript professionell für Verlage, Lektorate und Schreibwettbewerbe.

literaturcafe.de erklärt Ihnen, was es mit dieser wichtigen Seitenformatierung auf sich hat. Wir stellen Ihnen die Normseite als Dateivorlage für Microsoft Word, Apple Pages und OpenOffice Writer bzw. LibreOffice Writer zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Unsere Normseite-Vorlagen können für neue Texte eingesetzt werden, helfen jedoch auch bei der Umwandlung bereits fertiggestellter Manuskripte in Normseiten.

Autorenkalender und Normbrett

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Der Autorenkalender des 42er Autoren e. V. erscheint in der Ausgabe 2007 erstmals im Uschtrin Verlag. Der Verlag, in dem u. a. das bekannte und empfehlenswerte Handbuch für Autorinnen und Autoren erscheint, hat somit einen weiteren empfehlenswerten Titel im Programm. Der Autorenkalender ist ein kleines handliches Werk mit Lesebändchen, das Autorin oder Autor durchs Jahr begleitet. Neben dem Kalendarium enthält er überaus hilfreiche Tipps und Ratschläge für alle Schreibenden.

Wer die Ausgabe 2007 bis zum 30. Juni vorbestellt, der bekommt darüber hinaus eine ganz besondere Beigabe: ein Frühstücksbrettchen, auf dem die Normseite erklärt ist. Die Normseite ist die wichtigste „Maßeinheit“, die den Textumfang eines Werkes definiert.

Autorenkalender und Frühstücksbrett kosten 8,95 EUR plus Versandkosten. Wer nach dem 30. Juni bestellt, bekommt den Kalender Versandkostenfrei, allerdings ohne die originelle Frühstückslektüre.

Presseschau in eigener Sache

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Das Branchenmagazin Buchreport berichtet in der aktuellen buchreport.express Ausgabe 15 vom 12. April 2006 über die Verleihung des Podcast-Awards an das literaturcafe.de. Ebenfalls erwähnt werden die Aktivitäten des Deutschen Taschenbuch Verlages in Sachen Podcasting. Hier wird „Poesie für den iPod“ bereitgestellt. Produziert werden die vertonten Gedichte aus dem Band „Der Garten der Poesie“ vom literaturcafe.de. Jede Woche steht im literaturcafe.de und auf den Seiten von dtv ein neues Werk kostenlos zum Download bereit.

Mit freundlicher Genehmigung des Buchreports stellen wir den Artikel hier zum Download zur Verfügung (PDF-Datei, 1,5 MByte).

Was auf die Ohren von Mercedes

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Seit gut einer Woche bietet Mercedes-Benz die zweite Ausgabe der „TextTracks“ an. Eine Sammlung kostenloser Erzählungen als Hörbuch. Die professionell produzierten Stücke junger und unbekannter Autoren können inklusiv des CD-Covers kostenlos von der Mercedes-Benz-Website heruntergeladen werden. Wie schon in der ersten Folge wird einem der Download durch geblockte Popup-Fenster, eine kaum lesbare Minischrift und Flash bis zum Abwinken nicht leicht gemacht. Dennoch lohnt es sich, die Mühe und Umkonfiguration des Browsers in Kauf zu nehmen, um an den Download zu gelangen.

Und obwohl die Datei bereits seit einer Woche auf der Redaktionsfestplatte lagerte, mussten wir voller Freude erst heute feststellen, dass diesmal auch eine Erzählung von Nessa Altura mit bei den Geschichten dabei ist. Die Autorin ist uns natürlich alles andere als unbekannt, gibt es doch u. a. von ihr die Kriminalerzählung „Finale in Holzwickede“ zum Download im Café.

Nessa Altura war einfach dem Aufruf der TextTracks-Macher gefolgt und hatte einen Text eingeschickt. Gelesen hatte Sie davon hier im literaturcafe.de.

Überhaupt ist die Autorin sehr vorbildlich umtriebig in Sachen Selbstvermarktung: Am Mittwoch nach Ostern ist im dritten Fernsehprogramm des Südwestrundfunks (Ausgabe Rheinland-Pfalz) um 18:40 Uhr in der Abendschau ein Bericht mit ihr (und am Di, Do, Fr mit jeweils anderen Autoren) zum Entstehen einer Auftragskurzgeschichte anlässlich der Criminale zu sehen. Die Criminale findet in diesem Jahr vom 26. April bis zum 1. Mai in Koblenz statt.

Über den Streit um Dan Browns „Sakrileg“

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Dass Dan Brown den Rechtsstreit um seinen Roman „Sakrileg“ gewonnen hat, steht in jeder Zeitung. Der Roman(!) „Sakrileg“ ist kein Plagiat eines „Sachbuchs“(!) von Michael Baigent und Richard Leigh. Das allein wäre bereits absurd, und wer je ein Buch der beiden „Sachbuchautoren“ gelesen hat, frägt sich ohnehin, wo denn dort die relevanten Inhalte sein sollen, die man plagiieren könnte. Aber gut…

Lohnenswertere Lektüre ist da auf jeden Fall der sehr ausführliche Bericht von Ralf Hansen in Telepolis über die Rechtsstreitigkeiten.

Übrigens gibt’s ab heute „Sakrileg“ auch als Taschenbuch! Na, wenn das mal kein Zufall ist…

1. Deutscher Podcast-Award für das literaturcafe.de

Preisverleihung fand am 7. April in der Bayerischen Staatsoper in München statt.
Das Internet-Radioprogramm des literaturcafe.de „überrascht immer wieder mit neuen Ideen“.

(09.04.2006) Stuttgart/München – Anlässlich des 1. Deutschen Podcast-Kongress‘, den der Verband der deutschen Internetwirtschaft eco am 7. April 2006 in der Bayerischen Staatsoper in München veranstaltete, wurde zum ersten Mal der Deutsche Podcast-Award in vier Kategorien vergeben. Das literaturcafe.de, der literarische Treffpunkt im Internet, erhielt die Auszeichnung in der Rubrik KULTUR:gut, mit der kulturell bedeutsame Inhalte gewürdigt werden.

Bild„Das literaturcafe.de überrascht immer wieder mit neuen Ideen“, so Laudator Georg Schneider vom podcastclub e. V. „Es ist abwechslungsreich, informativ und gut produziert.“

Der Herausgeber und Gründer des literaturcafe.de, Wolfgang Tischer, nahm den Preis im Königssaal der Bayerischen Staatsoper entgegen. „Ich bin stolz, dass ich der Erste sein darf, der diese sehr schöne Trophäe in den Händen hält“, so Tischer in seiner Dankesrede.

Neben dem literaturcafe.de wurde Alex Wunschel für seine Podcast-Umfrage geehrt, Markus Kaes für den Musik-Podcast „Chillerstadt“ sowie die Chicks on Tour, die in ihrem Podcast von den Erlebnissen einer Abba-Coverband berichten. Ein Sonderpreis ging an Annik Rubens für ihren Podcast „Schlaflos in München„. Rubens wurde für ihre besonderen Verdienste um die deutsche Podcast-Szene geehrt.

„Wenn Wilfried F. Schoeller vom Deutschen PEN-Zentrum den Niedergang der Kultur und Literatur im Radio beklagt„, so Wolfgang Tischer nach der Preisverleihung, „dann geben wir der Literatur im Podcast wieder neuen Raum. Wir wollen mit unserer literarischen Radiosendung zeigen, dass Literatur Spaß macht und dass sie sich nicht nur in den Feuilletons abspielt, sondern das Internet mittlerweile eine wichtige Rolle spielt.“

Bekannt wurde der Podcast des literaturcafe.de auch anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2005. Hier wurden bekannte und (noch) unbekannte Autoren interviewt wie Roger Willemsen, Elke Heidenreich, Kirsten Fuchs oder Manuel Andrack von der Harald-Schmidt-Show. Das Branchenmagazin Buchreport bezeichnete Wolfgang Tischer daher als „Pionier des Podcasting in der Buchbranche“.

Der Podcast des literaturcafe.de – Das literarische Radioprogramm für den MP3-Player
https://www.literaturcafe.de/podcast/

Hören Sie die 14. Podcast-Folge mit einem Bericht von der Verleihung des Podcast-Awards .

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Über den Begriff „Podcast“:
Der Begriff setzt sich zusammen aus dem englischen Wort »broadcast« (senden) und dem Namen des populären Musikplayers iPod von Apple. Beim Podcasten stellen die Anbieter regelmäßig MP3-Dateien zum Download bereit, die man dann auf dem heimischen PC oder einem tragbaren MP3-Player anhören kann. Diese Audiodateien sind nicht selten wie Radiosendungen aufgemacht.

Albtraum von Verlegern

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Wolfgang Stieler berichtet für die Technology Review 04/2006 von einem neuen Versuch, ein Lesegerät für elektronische Bücher (eBooks) zu etablieren. Die Philips-Tochter iRex Technologies will das Gerät Ende April auf den Markt bringen.

Wie immer bleibt das Problem: das beste Lesegerät nützt nichts, wenn es keine Inhalte dafür gibt oder die digitalen Rechtebeschränkungen (DRM) zu groß sind. Bestseller in elektronischer Form sind legal so gut wie nicht erhältlich.

Die Verlage meiden die Verbreitung ihrer Werke in ungeschützter elektronischer Form seit Jahren wie der Teufel das Weihwasser. Stets wurden neue Software-Systeme ersonnen, die eigentlich beliebig kopierbare digitale Daten an einzelne Geräte binden sollten. Das Ergebnis: In den dunklen Ecken des Internets ist alles längst ungeschützt zu haben – natürlich auch die neuesten Bestseller. [Technology Review 04/2006].

Wolkenstürmerin

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Wolkenstürmerin: Rebecca ReupkeRebecca war zu Besuch in der Redaktion. Im letzten Jahr hatte sie bei unserer Model-Aktion »Literatin 2005« mitgemacht und unsere T-Shirt-Kollektion präsentiert.

Jetzt ist ein Gedichtband von ihr erhältlich. Ein kleines Bändchen mit dem Titel »Wolkenstürmer«. Ein Werk, auf das sie mächtig stolz ist, denn es ist die Erfüllung eines Lebenstraums. Ein Buch mit dem eigenen Namen auf dem Titel.

Es ist ein sehr persönliches Werk. »Ich weiß«, sagt Rebecca, »dass mein Band sicherlich nicht mit den Großen der Dichtkunst mithalten kann.« Die Gedichte in ihrem Band sind exemplarisch für die Werke, die viele junge Menschen schreiben. Kein ausgefeiltes Metrum, kaum lyrischen Bilder und Metaphern. Stattdessen Gedichte, in die sehr viel Gefühl und Leidenschaft gepackt wurde. Große Gefühle und große Leidenschaft. »Zu groß für so kleine Gedichte«, würde wohl unser Kritiker Malte Bremer sagen. Aber den fragen wir hier nicht, denn es geht bei dieser Art von Gedichten nicht darum, sich einer Kritik zu stellen.

Thematisch kreisen sie um eine Welt, die viele Jugendliche bewegt: die große Liebe und andere Emotionen, die Umarmung der Natur und die dunklen Löcher und Abgründe, die im Leben klaffen. Die unendliche Unendlichkeit und soziale Themen en gros. Doch mag für viele gerade in dieser Naivität der Reiz der Werke liegen. Nicht zuletzt zeigen beispielsweise auch die Werke des Lucy Körner Verlags, dass auch diese Gedichte ihre Fans und Leser haben, auch wenn Literaturliebhaber die Nase rümpfen. Es mag die Nähe des Lesers zur Autorin sein, ein gleiches Empfinden, das auch literarisch weniger überzeugende Werke für manchen Leser hell aufleuchten lässt. Ein »Ja, so geht oder ging es mir auch!«, das den Leser für den Autor einnimmt. Denn auch hier erfüllt ein Gedichtbändchen eine wichtige Aufgabe, auch wenn es nie in die Spalten des Feuilletons gelangen wird.

Und sollten Sie das Büchlein erwerben, das es beispielsweise auch bei Amazon online für 4, 80 Euro zu bestellen ist, so freut sich Rebecca über Ihr Feedback.

Rebecca Reupke: Wolkenstürmer. Taschenbuch. 2006. BoD – Books on Demand. ISBN/EAN: 9783833458019. 4,80 €  » Bestellen bei amazon.de Anzeige oder im Buchhandel

Faust I und II als kostenlose Videos

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Na, das ist doch mal eine gute Nachricht für verzweifelte Schüler, die Goethes Faust nicht lesen wollen (oder können?) und sich ansonsten immer in unserem Forum melden, weil sie bis morgen ein Referat darüber fertigstellen sollen: Esselbach Internet Solutions bietet in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Odyssee Theater die Inszenierungen von Faust I und II als Videos zum kostenlosen Download an. Freuen sollte man sich allerdings nicht zu früh bzw. nur dann, wenn man eine DSL-Flatrate hat, denn die Filme liegen in einer hochauflösenden Fassung vor. Der Tragödie erster Teil hat eine Größe von rund 3,4 GByte (Laufzeit ca. 214 Minuten), „Faust Der Tragödie zweiter Teil“ ist 4,4 GByte groß (Laufzeit ca. 228 Minuten).

Nachtrag: Leider scheint es die Downloads nun nicht mehr zu geben 🙁