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Das Schiff war ein Schriftsteller

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Bislang kannten wir die Gorch Fock nur als Segelschulschiff der Marine. Die Älteren unter uns werden sich erinnern, es war das Schiff auf dem 10-Mark-Schein.
Der „Stichtag“ des WDR informiert uns nun, dass Gorch Fock ein Schriftsteller war und von 1880 bis 1916 gelebt hat. Eines seiner Werke, nämlich „Seefahrt ist not!„, findet sich auch im Projekt Gutenberg.

Sprachlich missglückte Tode

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So richtig lustig ist der Tod ja nicht. Weder für den Toten noch für die, die um den Verstorbenen trauern müssen. Dennoch hat auch der Tod seine unfreiwillig komischen Seiten, und wer sich die Webseite Todesanzeigensammlung anschaut, der findet dort geballt veröffentlichte Trauerarbeit, die oft einfach zum Lachen ist. [via Telepolis]

Hörmedienkonferenz

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Die Akademie des Deutschen Buchhandels veranstaltet am 4. Juli 2006 eine Konferenz zum Thema Mobilität und Individualisierung im Hörmedienmarkt. Neben dem Medium Hörbuch geht es dabei u.a. auch um Podcasts. Die »üblichen Verdächtigen« Alex Wunschel und Annik Rubens werden mit dabei sein.

Für 690 Euro Teilnahmegebühr ist diese Konferenz wahrscheinlich nur für Verlagsmitarbeiter interessant, für die die Firma diese hohen Kosten für einen eintägigen Kongress bezahlt.

Wer den Trend- und Zukunftsforscher Andreas Haderlein vom Zukunftsinsitut, der auch auf der Konferenz sprechen wird, wesentlich günstiger hören möchte, der kann dies in unserer Podcast-Folge 14 kostenlos tun. Wolfgang Tischer sprach mit ihm über das Thema „Die Rückkehr der Hörkultur“.

Handtuch-Tag

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Nachdem vor einem Jahr wir IT&W auf den Handtuch-Tag hingewiesen haben, ist es ein Eintrag dort, der uns darauf aufmerksam macht, dass heute am 25. Mai wieder mal Handtuch-Tag ist.

This is what the Hitchhikers Guide has to say about towels: »Ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er automatisch annehmen, er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw., usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade verloren hat.

Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.« [via IT&W]

Landpartie junger Autoren

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Die LANDPARTIE 06 ist die Jahresanthologie des Diplom-Studiengangs Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus der Universität Hildesheim. Geleitet wird der Studiengang von Hanns-Josef Ortheil. Neben dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig ist Hildesheim die einzige universitäre Schreibschule in Deutschland.

Zusätzlich zur lesbaren Landpartie werden sich die jungen Autorinnen und Autoren auch auf eine reale Lesereise begeben. Außerdem können auf der Website www.landpartie06.de Auszüge zum Hören im MP3-Format und zum Lesen im PDF-Format heruntergeladen werden (Bereich Download).

Die Termine der Lesungen werden ebenfalls auf der Website zu finden sein.

SAP nennt die Dinge beim Namen

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Ein sehr schöner Zusammenschnitt des wildesten Business-English, wie es der weltgewandte Deutsche-Business-Consultant so presentet. Anschauen und freuen (Flash erforderlich). Starten des Videos nach Kick auf den Link unten mit der Wiedergabe-Funktion.

Ein neues Literaturportal

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Am 15. Juni öffnet ein neues deutschsprachiges Literaturportal im Internet. Es wird erreichbar sein unter der grandios einfachen Adresse literaturportal.de. Nun haben wir in der 10jährigen Geschichte des literaturcafe.de schon einige Literaturportale und Websites kommen und gehen sehen. Doch literaturportal.de ist interessant, da es vom deutschen Literaturarchiv in Marbach betrieben wird. Als Partner mit dabei sind u.a. das Goethe-Institut, Deutschlandradio und Deutschlandfunk, die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und die Deutsche Bibliothek. Ein ziemlich amtliches und offizielles Portal sozusagen.

Gefördert wurde das ganze vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien – mit Steuermitteln also.

Da wird man natürlich als privater Betreiber eines Literaturangebots im Internet etwas hellhörig. Vielleicht auch etwas neidisch. Was wird also das neue Portal bieten?

Die Redaktion des literaturcafe.de hatte die Gelegenheit, den aktuellen Entwicklungsstand des Projektes vorab anzusehen. Da finden sich Literaturtermine, die es aktuell schon unter kulturkurier.de zu finden gibt, es gibt kurze Autorenporträts, die man bereits wesentlich aktueller und ausführlicher in der Wikipedia nachlesen kann. Es werden Literaturveranstalter genannt (ebenfalls vom kulturkurier). Zusammen mit einigen Hörverlagen gibt es Ausschnitten aus Hörbüchern zu hören (Ist das Werbung?), es gibt Hinweise auf aktuelle Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt (Ist das jetzt Werbung?), eine Rubrik mit interessanten Exponaten aus dem Marbacher Literaturarchiv, deren Beschreibungen als Zweitverwertung aus einer Reihe der Stuttgarter Zeitung stammen und einen Bereich zum Thema Literaturförderung und die obligatorischen Links zu anderen literarischen Websites.

Hm, nichts also, was es nicht schon an anderen Stellen des Internets auch schon und zum Teil ausführlicher geben würde. Aber gut, wir haben nur den Stand gut einen halben Monat vor Eröffnung des neuen Portals gesehen. Derzeit konnten wir noch nichts finden, das es Wert wäre, dafür nochmals öffentliche Gelder auszugeben, die beispielsweise bei der Förderung von engagierten Literaturzeitschriften oder öffentlichen Bibliotheken weitaus besser aufgehoben wären.

Technorati-Tags: literaturportal

Romanidee für 999 Euro

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Bei eBay wurde auch in literarischer Hinsicht schon so manch kuriose Sache versteigert. So konnte man als Leiche bei Stephen King enden oder auch für Geld eine Nebenrolle in einem deutschsprachigen Roman spielen.

Michael Köhn, nach eigenen Angaben »Autor und Zeitzeuge« versteigert nun eine Romanidee bei eBay. Es geht um die dunkle Seite im Leben eines großen deutschen Komikers, der 1966 unter dem Verdacht einen Menschen getötet zu haben, in U-Haft saß.

Köhns Auktion beginnt jedoch nicht wie sonst bei eBay üblich mit 1 Euro, sondern bereits mit 999 Euro. Schaut man auf die Leseprobe, kommen Zweifel, ob dies das ganze Wert ist. Vielleicht sollten wir den Auszug einmal Malte vorlegen, um den Preis etwas zu drücken.

Nachtrag: Wie erwartet, hat sich niemand für die Idee zu diesem Preis interessiert. Zahl der Gebote bei Auktionsende: 0 (In Worten: Null). Interessant, dass eBay als weitere Artikel des gleichen Verkäufers nun u.a. Elektrozäune und Zielfernrohre anzeigt.

MP Ötti on the phone

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Jetzt erst gelesen und jetzt erst gehört: Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger ist Top-Kandidat für den Titel „Sprachpanscher des Jahres 2006“. „Englisch wird die Arbeitssprache, Deutsch bleibt die Sprache der Familie, der Freizeit; die Sprache, in der man Privates liest“, so Oettinger in einem Ausspruch, der ihm die Nominierung einbrachte. Der Titel wird jedes Jahr vom „Verein Deutsche Sprache e. V.“ vergeben. Am 31. August wird der Gewinner bekannt gegeben.

Textkritik: Das Auge des Polyphem – Lyrik

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Ein gemeinsames Luftschloss
hinter gefurchten Ge-Stirnen.
Sie sorgen sich nicht.
Das sind nur Mutmaßungen.

Das mediale Bewusstsein flimmert
und steigt in Seifenblasen aus den Köpfen.
Ich möchte ein Auge erfinden,
das weiter blickt …

Nicht hinaus ins All,
soviel Zeit bleibt mir nicht,
aber hinein in nur eine einzige Andeutung,
als Spion für verborgene Welten

© 2006 by Annelie Jagenholz. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Eine gekonnte & sehr persönliche Abrechnung mit unserer Medienwirklichkeit, vielleicht auch ein begründeter Rückzug, behaftet mit kleineren Mängeln.
Vor allem der Titel will mir nicht einleuchten. Kann und will jemand helfen?

Die Kritik im Einzelnen

Erinnert sich jemand nicht mehr, dass Polyphem ein dummer einäugige Riese war? Und dass der listenreiche Odysseus ihm dieses ausgebrannt und sich anschließend Polyphem gegenüber als Niemand geoutet hatte, was der prompt glaubte, schließlich sah er ja auch niemanden? Nun, wer sich immer noch nicht erinnert, kann sich hier sachkundig machen.
Das Auge des Polyphem ist also ein historisches, will sagen, es existiert nicht mehr. Polyphem hat nur noch seine Erinnerungen und Fantasien. Das Gedicht bietet jedoch nur 1 Fantasie an: ein gemeinsames Luftschloss. Offenbar befinden sich hinter gefurchten Ge-Stirnen keine individuellen Vorstellungen mehr, keine individuellen Wünsche, sondern ein allen gemeinsames Luftschloss. Die beliebte Projektionsfläche hinter Gestirnen (»Über den Wolken muss die Dingsbums wohl grenzenlos sein« oder »völlig losgelöst« oder »Gott im Himmel«) wird nach innen verlagert, hinter die gefurchten Stirnen – damit wird unser Gehirn zum alleinigen Wirklichkeits-Generator. Aber wir leben nicht allein, sondern in einer Gesellschaft. Das hat Folgen für unser Wirklichkeitsverständnis … zurück
Zunächst wird lapidar festgestellt: Sie sorgen sich nicht. Das könnten die Besitzer des kollektiven Luftschlosses sein, die nicht merken, dass ihr Luftschloss (z. B. der große Lottogewinn) keineswegs ihr persönliches Luftschloss ist, und sich deswegen auch nicht sorgen. Aber das lyrische Ich (das erst später auftritt) nimmt diese Behauptung sofort tendenziell zurück, indem es zugesteht, dass diese Feststellungen (gemeinsames Luftschloss bzw. nicht sorgen) durchaus nur Mutmaßungen sind; das ist gut und ehrlich, denn was weiß jemand schon von den Gedanken und Wertvorstellungen eines anderen! Wie oft hingegen hört man den dummen Satz, dass Dumme glücklich sein müssen, weil sie angeblich keine Probleme haben (nämlich nicht die, die der die Dummen angeblich Beneidende für die allerwichtigsten seiner lächerlich beschränkten Welt hält). Sprachlich bezieht sich Das sind nur Mutmaßungen übrigens nicht nur allein auf die vorher getätigten Aussagen, sondern durch die Wiederholung von Das zu Beginn des nächsten Abschnittes auf eben diesen, wodurch dessen Aussage ebenfalls relativiert wird.
Bleibt noch festzuhalten, dass dieser Abschnitt aus einem unvollständigen Satz (Ellipse) und zwei ganz kurzen Aussagesätzen besteht. zurück
Jetzt erfahren wir etwas über die Folgen des Lebens in unserer Gesellschaft: Das mediale Bewusstsein flimmert. Unser gemeinsames Luftschloss flimmert medial: da assoziiere ich sofort Flimmerkiste, denn so nannte man liebevoll die Fernsehapparate in den Anfangstagen; der spätere Ausdruck Glotze zeigt sich da schon erheblich distanzierter. Demnach ist unser Bewusstsein durch Medien geprägt. Doch das reicht nicht – woher wollen wir das wissen?
Bewusstsein äußerst sich im Handeln, und dazu gehört reden. Wir äußern unsere Vorstellungen – aber die sind nicht haltbar, denn sie steigen in Seifenblasen aus den Köpfen, wodurch sie deutlich (=sichtbar) werden, aber schnell zerplatzen. Die Halbwertzeit des medialen Flimmerbewusstseins ist sehr kurz. Die optische Anmutung von Seifenblase passt trefflich zu flimmern, gut ist auch die inhaltliche Übereinstimmung mit den ersten beiden Zeilen: hinter den Ge-Stirnenaus den Köpfen.
Was mich aber stört: Warum befindet sich das Bewusstsein in der schillernden Medienwelt, wieso deckt es sich nicht mit dieser, also steigt als Seifenblasen aus den Köpfen? Das erschiene mir folgerichtiger. zurück
Das angekündigte lyrische Ich tritt auf und will ein Auge erfinden, das weiter blickt. Das wäre der Blick über die Mattscheibe hinaus, die Suche nach einer anderen Wirklichkeit jenseits der Medienwelt. Dieses Auge gibt es nicht, es muss erfunden werden. Da nur 1 Auge gefordert wird, kann es sich nur um Polyphems handeln – aber der war gerade nicht weiter blickend und zudem ausgesprochen dumm – etwa im Gegensatz zu Ödipus, der erst durchblickte, als er sich seine Augen ausgestochen hat. Was hat also die Überschrift mit dem Gedicht zu tun?
Der zweite Abschnitt ist fertig, er besteht aus einem längeren Satz und einem Satzgefüge; die Sprache wird flüssiger, offenbar ist die »Seifenblase Sprachverkümmerung« erfolgreich geplatzt worden. zurück
All korrespondiert mit Ge-Stirnen aus dem ersten Abschnitt und wird als Ziel des weiter blickendes Auge abgelehnt: soviel Zeit bleibt mir nicht konstatiert das lyrische Ich – zu recht, nur allzu recht! Wer kennt nicht diese Legionen von Gedichten, die von All und Welt und Zeit und Raum und Nichts und Ewigkeit daherschwafeln, statt sich um nahe liegendes zu bemühen, allwo es noch allerlei zu entdecken gibt, sogar zu Lebzeiten. Zur eigentlich überflüssigen Verdeutlichung, aber weil’s so passt, ein Fundstück aus Eckhard Henscheids Sudelblättern:
»Die liebe Erde … allüberall …ewig, ewig« (Gustav Mahler). Nein, nicht. sondern viel schlimmer: 4,6 Milliarden Jahre ist sie alt. 4,6 Milliarden. 4 600 000 000. 4 600 000 000.
Unglaublich. Richtig schlecht wird einem da.
zurück
Das lyrische Ich möchte einer einzigen Andeutung auf den Grund gehen – und warum? Weil es Spion werden mag. So weit, so gut. Aber Spion für den Großen Bruder USA nicht, auch nicht für den BND, sondern Spion für verborgene Welten. Hemhem & verlegen hüstel: Was wollen verborgene Welten bei uns ausspionieren? Die öffentlich siech dahinblühenden Medienwelten? Das kaufe ich dem lyrischen Ich nicht ab! Es meint wohl: Spion in verborgenen Welten. Spionieren will es schließlich (zunächst) für sich ganz allein.
Der letzte Abschnitt ist 1 durch eine Feststellung unterbrochenes Satzgefüge, eine nochmalige Steigerung gegenüber dem ersten und zweiten Abschnitt. Die Form gehorcht dem Inhalt und umgekehrt: So soll es sein! zurück

Was für ein Jahr haben wir heute?

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Wie auf der Hinweisseite unseres Gästebuches zu lesen ist, veröffentlichen wir im Gästebuch keine Hinweise und Fragen, da es dafür nicht gedacht ist. Doch es gibt kuriose Einträge, die einfach zu schade für den digitalen Papierkorb sind. So z.B. ein Eintrag von heute, den wir an dieser Stelle 1:1 veröffentlichen:

ich hab da mal eine frage!weis zufällig jemand was dieses jahr für ein jahr is, also ich bin davon ausgegangen das dieses jahr das schillerjahr ist aber dem is nun irgendwie doch nicht so. da ich am montag deutsch abitur schreib müßte ich wissen was für ein jahr ist um mich besser vorzubereiten!ich danke im vorraus mlg dany

Internationale Buchmesse in Teheran

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Jasmin Tiefensee, eine junge deutsche Islamwissenschaftlerin, die seit einiger Zeit in der iranischen Hauptstadt Teheran lebt, und ein sehr lesenswertes Weblog schreibt, war heute auf der Buchmesse in Teheran.

Auf Messen begegnete ich bisher immer nur einem speziellen Fachpublikum in Kostümen und Krawatten, und hier begegnet man jedem, seinem Nachbarn, seinem Arbeitskollegen und seinen Freunden.

Krümelmonster

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Leider haben sie in dieser Keksdose nicht alle Buchstaben im Angebot. [via Schockwellenreiter]

Der Grimm’sche Bildschirmschoner: Haben Sie Freude an ungewöhnlichen Wörtern?

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Wenn Sie schreiben oder sich einfach an seltsamen Wörtern wie „Jungfrauenwurf“ freuen können, dann haben wir einen Tipp für Sie: Laden Sie sich den Bildschirmschoner vom (Grimm’schen) Deutschen Wörterbuch herunter und installieren Sie ihn. Der generiert nach dem Zufallsprinzip Wörter aus besagtem Werk. Sollte Sie eines interessieren, müssen Sie es nur anklicken, und Sie landen in der Online-Version, wo Sie etwas über die Bedeutung erfahren.

Achtung: Suchtgefahr!

Nachtrag vom 14.09.2011: Leider ist der Bildschirmschoner nicht mehr online. Schade.

Hat Bastian Sick abgeschrieben?

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Sicherlich: Die aktuelle Kolumne von Bastian „Zwiebelfisch“ Sick ist nicht sonderlich originell. Sick amüsiert sich über die mehr oder weniger erfinderischen Namen von Friseurläden.

Don Dahlmann meint nun in seinem Blog, dass Sick die meisten der von ihm angeführten Namen aus dem Buch „Die sexuellen Phantasien der Kohlmeisen. Listen, die die Welt erklären“ abgeschrieben hat. Das Buch mit dem Haarteil ist auszugsweise auch im Web einsehbar. Andere Namen würden aus dem „Höfliche Paparazzi„-Forum stammen.

Dass sich Bastian Sick für seine wöchentlichen Kolumnen hier und da Inspiration suchen muss, ist verständlich. Und Google dürfte ihm wahrscheinlich nicht unbekannt sein. Dass er es aber unterlässt, seine Quellen zu nennen, entspricht wahrscheinlich der Idee des Spiegel Online von „Qualitäts Journalismus“. Sauber gemacht, Herr Sick., so Don Dahlmann.

Und unser Vorschlag für die nächste Kolumne: Namen von Bäckereien! Auch immer sehr gerne genommen. Zum Beispiel: Brotway, Gebäckschalter, Treibgut oder Rebäkka’s Snäck. Alles ebenfalls hier geklaut.