Nicht nur der Inhalt eines Manuskripts ist wichtig. Neben der korrekten Rechtschreibung sollte es auch formal überzeugen und richtig aufbereitet sein. Die Richtlinien für den Schriftsatz und die Hinweise für das Maschinenschreiben sind im »Duden Band 1 – Die deutsche Rechtschreibung« nachzulesen, worauf wir beispielsweise in diesem oder diesem Artikel hingewiesen haben. Außerdem sind sie in der DIN-Norm 5008 geregelt. Wer DUDEN oder DIN-Norm gerade nicht zur Hand hat, der kann die Regeln auch online beim Anbieter eines Lernprogramms fürs Maschinenschreiben nachlesen.
Ist die Femme femmig genug?
Sind Sie beim Schreiben Ihres Romans auch schon mal auf Schwierigkeiten gestoßen wie »Ist die Femme femmig genug?« oder »Ist die Butch butchig genug?«, dann wird es wohl Zeit, an einem lesbischen Literaturpreis teilzunehmen. Praktisch, dass der el!es-Verlag gerade einen solchen ausschreibt. Einsendeschluss ist der 31.07.2006. Thema: »Über die Schwierigkeit, lesbische Literatur zu schreiben« [via IGdA-Blog]
Technorati-Tags: lesbisch literaturpreis
Autoren lüften Schreibgeheimnisse
In seiner Sendereihe ars poetica portraitiert der Bayerische Rundfunk insgesamt 12 Schriftsteller aus Bayern. Wie wichtig ist der erste Satz eines Romans? Was tun bei Schreibblockaden? Wie kommt die richtige Sprachmelodie in einen Text? Solchen und anderen Fragen geht man nach u.a. bei Herbert Rosendorfer, Uwe Timm und Michael Krüger. Schön, dass die Beiträge nach und nach auch online in Text und Bewegtbild verfügbar sind.
Nachtrag: Leider sind die Seiten zur Sendereihe mittlerweile nicht mehr beim BR verfügbar. Schade.
Literarisches Schweizer Boulevard
So literarisch kann eine Boulevardschlagzeile wohl nur noch in der Schweiz klingen. Und dann auch noch mit indirektem WM-Bezug. Eine großartige Leistung der Schweizer 20Minuten von gestern.
Und diese Schlagzeile dann auch noch auf dem Weg nach Luzern gelesen, wo es noch bis zum 27. August im dortigen Kunstmuseum die Ausstellung „Der Lesesaal“ zu sehen (und hören) gibt. In insgesamt vier Ausstellungsräumen sind dort in unterschiedlicher Weise Malerei und Literatur in ihrer Beziehung und Beeinflussung dargestellt. Sehr zu empfehlen!
Technorati-Tags: luzern schweiz lesesaal
Glückwunsch, Jess Jochimsen!
Der Autor Jess Jochimsen hat den »Förderpreis Komische Literatur« der Stadt Kassel erhalten. Der Preis ist immerhin mit 3.000 Euro dotiert.
Das literaturcafe.de gratuliert sehr herzlich! Ein Interview mit Jess Jochimsen über seinen aktuellen Roman »Bellboy« können Sie in unserem Podcast hören. Sehr empfehlenswert!
Wir hoffen nur, dass solche Formulierungen wie in dieser Meldung und der Begründung der Jury (»Vertreter der Generation X wird geehrt«, »auf höchst unterhaltsame Weise ein Feuerwerk überraschender Einfälle« ) den Autor nicht zu sehr in die reine Unterhaltungsschublade stecken. Denn »Bellboy« ist einfach eines: ein lesenswerter Roman!
Der BoDcast – Über Bücher, Autoren und den Weg zu Veröffentlichung
In einem neuen Podcast für Books on Demand unterhält sich der Herausgeber des literaturcafe.de mit Autoren und anderen interessanten Menschen aus der Buchbranche
Die Hörerinnen und Hörer unseres preisgekrönten literaturcafe.de-Podcasts dürften sich darüber ganz besonders freuen: Ab sofort gibt es noch mehr hörenswerte Interviews mit Autoren und interessanten Menschen aus der Buchbranche, denn das literaturcafe.de produziert nun zusätzlich Monat für Monat den neuen BoDcast von Books on Demand.
Der Gründer und Herausgeber des literaturcafe.de, Wolfgang Tischer, unterhält sich für BoD mit Autorinnen und Autoren über ihre Bücher. Wer sich mit dem Gedanken trägt, selbst ein Buch zu veröffentlichen, der bekommt so ganz nebenbei Tipps und Tricks, was man gerade als unbekannter Autor für die Bekanntheit seines Buches tun kann und vielleicht auch, was man besser lassen sollte. Und Buchbegeisterte erhalten interessante Tipps für die Lektüre Abseits der großen Verlage und erfahren die Geschichten hinter den Büchern.
In der ersten Folge des BoDcast spricht Wolfgang Tischer mit Vito von Eichborn. Er gründete Anfang der 80er den Eichborn Verlag und ist heute u. a. Herausgeber der Edition BoD. Wolfgang Tischer hat ihn gefragt, was manche Bücher interessanter macht als andere und ob man als unbekannter Autor überhaupt Chancen hat, von den Buchhändlern und Lesern wahrgenommen zu werden. Eichborn gibt so interessante Einblicke in den Buchmarkt.
Die aktuelle Folge des BoDcast kann unter www.bod.de/bodcast heruntergeladen werden oder mit Programmen wie iTunes per RSS-Feed abonniert werden. Weitere Infos dazu finden sich auf der Website zum BoDcast.
Zum BoDcast >>
Dichter dichten nur noch Fußball
Auf Fußball macht jetzt Leder *peinlicher Kalauer* jeder. Kein Produkt, auf dem nicht ein Ball aufgedruckt wäre. Manchmal könnte man den Eindruck gewinnen, dass auch die Dichter und Literaten des Landes derzeit nur noch rund um den Fußball dichten (können). Angefangen hat es bereits im letzten Jahr mit den Fußballgedichten der Literaturhäuser. Beim NDR gibt es unter dem Motto „Dichter am Ball“ vertonte und unveröffentlichte Fußballgedichte, die auch als Podcast zu beziehen sind.
Die Zeit lässt maschinell und automatisch dichten. Der groß angekündigte Poesieautomat, der zu jeder WM-Begegnung Spezifisches dichten sollte und eines von 48 Projekten des offiziellen Kunst- und Kulturprogramms zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft (sic!) 2006 ist, produziert jedoch bislang nur Allerweltsgedichte. Zum Auftaktspiel Deutschland – Costa Rica (4:2) beispielsweise:
Es bleibt dabei: allein ist man meist allgemein meisterlich.
Ein plötzlicher Pfiff? – Keine Zeit zum Zappen.
Auch pummelige tummeln sich um solche Tumulte.
So jodeln sie schon monoton.
Der Mob tobt weiter in der VIP-Lounge.
Man prophezeit: Oh du fröhliche!
Der Rowohlt Verlag hat vermutlich ebenfalls einiges an Geld ausgegeben, um eine Site zum Thema Fußball zu erstellen, auf der sich ein merkwürdiges und unübersichtliches Gemisch aus Fußballlyrik und -prosa befindet, zusammen mit recht banalen Blog-Einträgen einiger Rowohlt-Autoren, bereits geführter Interviews mit Promis und biographischen Angaben. Man fragt sich, ob es das Wert ist, so viel Zeit und Geld in solche Websites zu investieren, wo doch am 8. Juli alles von gestern sein wird.
Literatur-TV für Baden-Württemberg
Am vergangenen Dienstag (6. Juni 2006) wurde in Marbach am Neckar nicht nur das LiMo eröffnet, nein es startete anscheinend auch das erste „Literaturfernsehen“ in Baden-Württemberg.
Das TV-Programm beschäftigt sich mit allen Facetten des geschriebenen Wortes: Portraits über Autoren und ihre Werke, neue Bücher, Rezensionen, Lesungen und Veranstaltungstipps.
Und obwohl die Redaktion des literaturcafe.de in Stuttgart sitzt, können wir es nicht sehen, da das 24-Stunden-Literatur-TV nur per Kabel zu empfangen ist.
Alles für den Fußball
Ist das die richtige Antwort auf Pisa: Immer mehr Büchereien und Bibliotheken zu schließen? Das kann es doch eigentlich nicht sein. Heute stand gerade in der Zeitung, dass der Bundesbildungsminister und die Kultusministerkonferenz wieder einen Bericht herausgegeben haben, in dem steht, wie schlecht es mit der Bildung hierzulande bestellt ist. Ja, wenn ihr alles für den Fußball tut und nichts für den Kopf, ihr Lieben, dann müsst ihr euch irgendwann nicht mehr wundern, wenn sie nur noch kicken und wenn 250.000 in der Schule sitzen bleiben – jedes Jahr.
Das Missverhältnis zwischen Geist und Körper nimmt, finde ich, unerträgliche Ausmaße an. Und ich finde, dagegen können wir was tun. Zum Beispiel: lesen.
Elke Heidenreich am 6. Juni 2006 in ihrer Sendung lesen!, in der sie zuvor auf die Website www.bibliothekssterben.de hingewiesen hatte.
300.000 eBooks kostenlos
Mit einer Gratisaktion soll elektronischen Büchern wieder mehr Leben eingehaucht werden.
Von 4. Juli bis 4. August wollen Project Gutenberg und die World eBook Library rund 300.000 E-Books kostenlos online zugänglich machen. Am 4. Juli jährt sich auch zum 35. Mal die Gründung des Projects Gutenberg. [via futureZone]
Es ist natürlich davon auszugehen, dass es ausschließlich englischsprachige Werke sein werden.
Als unwürdig der Auszeichnung erwiesen
Die Debatte darüber, ob in diesem Jahr der Heinrich-Heine-Preis an den Schriftsteller Peter Handke verliehen werden soll oder nicht, beherrscht seit Tagen die deutschen Feuilletons. Dabei wird zum einen darüber diskutiert, ob Handke in seinen Werken die Kriegsverbrechen der Serben verharmlost, zum anderen regt man sich darüber auf, dass sich mit der nun beschlossenen Nicht-Preisverleihung die Politik über die Entscheidung einer Jury hinweggesetzt hat.
Zur oft zitierten Jury-Begründung, bemerkte bereits Tilman Krause in der Welt: Die Begründung der Jury hieß ja: „Eigensinnig wie Heinrich Heine verfolgt Peter Handke in seinem Werk seinen Weg zu einer offenen Wahrheit. Den poetischen Blick auf die Welt setzt er rücksichtslos gegen die veröffentlichte Meinung und deren Rituale.“ Eigensinn und Rücksichtslosigkeit sind Verhaltensmuster von Kindern. Warum soll man Schriftsteller dafür preisen?
Warum Handke des Heinrich-Heine-Preises nicht würdig sei, der ja ausdrücklich nicht für das literarische Schaffen vergeben wird, versucht Carolin Emcke im SPIEGEL zu begründen: Da werden Positionen salonfähig gemacht, weil sie angeblich unkonventionell, unjournalistisch, feinsinnig seien – und dabei wird nichts weiter als ein moralischer Relativismus gepredigt, der sich Kriegsverbrechern anbiedert. Lesenswert!
Textkritik: Intelligenztest – Prosa
Papa war enttäuscht von ihr, das sah sie ihm an.
Wieder und wieder sah er die Blätter durch, mit ernster Miene und verkniffenen Lippen.
»Ich verstehe das nicht! So viele richtige Antworten, und dann das hier!«
Er tippte mit dem Finger aufs Papier: »Oder hier!«
Wieder stieß sein Finger wie ein Dolch auf eine Stelle nieder. Während er die Blätter von vorne nach hinten und von hinten nach vorne durchsah, würdigte er seine Tochter keines Blickes. Mama klapperte in der Küche herum und ließ sich kein einziges Mal sehen.
Papa riss ein Blatt heraus, rückte seine Brille zurecht und stand auf: »Martha! Sieh Dir das nur einmal an.«
Mama erschien in der Türöffnung, mit einem Geschirrtuch in der Hand.
Papa hielt ihr das Blatt unter die Nase: »Deine Tochter hat Defizite, von denen ich nicht mal zu träumen wagte.«
Mama sah hilflos zu ihr und dann pflichtschuldig aufs Blatt.
»Ein Hund – eine Katze – ein Radio. Ist doch deutlich zu erkennen, nicht wahr, Martha? Eines der Bilder passt nicht in die Reihe. Und was kreist Deine Tochter ein? Die Katze! Ich fasse es einfach nicht. Derartiges findet sich noch einige Male in den Testbögen.«
Papa zog die Brille ab und rieb sich mit Daumen und Zeigefinger den Nasenrücken. »Nicht zu glauben«, murmelte er währenddessen. Dann setzte er die Brille wieder auf: »Na ja, nichts dran zu deuteln. Das Kind ist eben doch nicht so intelligent, wie wir es uns gewünscht hatten. Ich gehe ins Arbeitszimmer. Setz mir doch noch einen Kaffee auf, Martha, den kann ich jetzt gebrauchen.«
Er schob sich an Mama vorbei aus dem Zimmer.
Mama lächelte sie hilflos aufmunternd an: »Bleib ruhig im Wohnzimmer. Möchtest Du fernsehen? Lassie kommt gleich.«
Sie schüttelte den Kopf. Das hatte sie schon herausgefunden. Lassie kam angeblich immer, wenn Mama nicht mehr weiter wusste.
»Mach Dir nichts draus, Kind. Solche Fehler unterlaufen einem immer mal.«
Sie schüttelte den Kopf.
Fehler! Fehler!
Keine Fehler. Sie hatte den Kringel um den Katzenkopf gemalt, weil die Katze nicht in die Reihe passte. Das war richtig so. Für den Hund und für das Radio musste man Abgaben zahlen, für die Katze nicht. Wie oft hatte gerade Papa darüber schon lauthals geschimpft. Doch er hatte sie nicht einmal gefragt, warum sie die Katze mit dem Kringel ummalt hatte.
Die Prüfer sagten ›falsch‹, also war es falsch, meinte auch Papa.
Gerne, so gerne hätte sie es ihm erzählt.
Aber er hatte nicht gefragt, sie nicht einmal beachtet. Auch Mama fragte nicht.
Aber, auch wenn sie es getan hätten – wer traut solch eine Gedankenverbindung schon einem fünfjährigen Mädchen zu?!
Zusammenfassende Bewertung
Eine pfiffige Tochter, dröge Eltern – es könnte eigentlich eine launige Erzählung sein.
Was ein ungetrübtes Lesevergnügen verhindert, sind allerlei Flüchtigkeitsfehler und Ungenauigkeiten. Auch Erzählungen fließen nicht aus Ärmeln …
Die Kritik im Einzelnen
Auch wenn die Sprache bewusst einfach und schmucklos einher schreitet, gibt es keinen Grund 2mal so kurz nacheinander sah zu verwenden. zurück
Mutter mit Geschirrtuch: Da meldet sich ein vollfettes Klischee – braucht es das? Beim Herumklappern in der Küche war bereits Gefahr im Verzug …zurück
Entgleist dem Herrn Papa die Sprache absichtlich? Oder pflegt er von Defiziten seiner Tochter zu träumen? Wenn ja, dann sollte er sich gefälligst freuen, dass sie alle seine heimlichen Wunschvorstellungen übertroffen hat! Vielleicht meint der Herr Papa aber eigentlich, dass seine Tochter Defizite hat, die er sich nicht einmal in seinen schlimmsten Träumen vorzustellen vermochte – alsdann wäre sein Verhalten verständlich. Also: Entgleist dem Papa die Sprache absichtlich, oder hat hier der Erzähler gepatzt? zurück
Wie ist das mit der räumlichen Anordnung? Vater sitzt im Wohnzimmer, das direkt an die Küche grenzt, die Tochter befindet sich im gleichen Raum, die Mutter klappert in der Küche. Vater steht auf und fordert seine Frau auf, sich etwas anzuschauen, woraufhin sie in der Türöffnung erscheint. Jetzt hält der Herr Papa ihr das Blatt unter die Nase, woraus zu schließen ist, dass er irgendwie vor seine Frau gekommen sein muss, deren Blick nun außer durch das Blatt auch noch durch ihren Mann verstellt ist. Wie aber kann sie dennoch ihre Tochter sehen? zurück
Warum wird Dein groß geschrieben? Es handelt sich keinesfalls um die persönliche Anrede in einem Brief, die übrigens seit der Rechtschreibreform inzwischen auch klein geschrieben wird! Sollte hingegen damit gemeint sein, dass SEINE Tochter niemals solche Defizite gehabt hätte, wohl aber die Tochter der Mutter, dann würde ich raten, deine eindeutiger hervorzuheben, damit es nicht wie ein Rechtschreibproblem aussieht, also etwa kursiv, mit Versalien oder gesperrt: deine Tochter – DEINE Tochter – deine Tochter. zurück
Erneut stellt sich die Frage nach dem Raum, jetzt aber nach der Zimmeranordnung im Haus: Offenbar muss Herr Papa durch die Küche in sein Arbeitszimmer, womit die Küche ein Durchgangsraum wird und davon auszugehen ist, dass das Wohnzimmer keinen weiteren Ausgang hat. Das erscheint mir höchst zwar sonderbar, aber dennoch möglich. zurück
Das kann ich mir nicht vorstellen, gleichzeitig hilflos und aufmunternd; vom Klischeecharakter der Mutter her würde hilflos genügen, das Aufmunternde wird verbal nachgereicht. zurück
Zimmer hatten wir gerade gelesen, jetzt darf die Tochter im Wohnzimmer bleiben, also da, wo sie sich eh gerade aufhält! Außer dem gedoppelten Zimmer stört die Anweisung: Wieso sagt die Mutter von sich aus nicht einfach »Bleib ruhig hier.«? Die Doppelung wäre weg, und die Tochter hätte es verstanden, es entspräche zudem der eher maulfaulen Mutter Martha. zurück
Dieser Satz ist verzichtbar, weil die Erläuterung auf dem Fuße folgt. zurück
Wie schon ganz zu Anfang gibt es auch hier Wortwiederholung, allerdings gleich doppelt: zwei aber an exponierter Stelle sowie zwei auch – das kommt nicht gut! Doch selbst wenn wäre z. B. eine einfache Alternative. zurück
Der Erleuchtete zu Gast bei lesen!
Der Komiker Hape Kerkeling, der derzeit auch als Tanzbodenkönig, Pilger und Wiedergeborener („Ich bin dann mal weg„) von sich reden macht, ist am 6. Juni zu Gast in Elke Heidenreichs Literatursendung „lesen!“ (ZDF, 22:15 Uhr). Die diesmal dort gelobten Titel werden sein:
Yasmina Khadra
Nacht über Algier
Aus dem Französischen von Frauke Rother
Aufbau-Verlag
402 Seiten
ISBN 3-351-03064-9
Preis: 19,90 Euro
Meg Mullins
Der Teppichhändler
Aus dem Englischen von Christiane Buchner
Berlin Verlag
256 Seiten
ISBN 3-8270-0621-X
Preis: 18,00 Euro
Mascha Kaléko
Die paar leuchtenden Jahre
Deutscher Taschenbuch Verlag
368 Seiten
ISBN 3-423-13149-7
Preis: 9,50 Euro
Wolfgang Koeppen
Tauben im Gras
Suhrkamp Verlag
224 Seiten
ISBN 3-518-37101-0
Preis: 7,50 Euro
Sogyal Rinpoche
Das Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben
Aus dem Englischen von Thomas Geist
O.W. Barth Verlag
512 Seiten
ISBN 3-502-61113-0
Preis: 29,90 Euro
Jakob Hein
Herr Jensen steigt aus
Piper Verlag
144 Seiten
ISBN 3-492-04857-9
Preis: 14,90 Euro
F. Scott Fitzgerald
Drei Stunden zwischen zwei Flügen –
und andere Meistererzählungen
Diogenes Verlag
464 Seiten
ISBN 3-257-06556-6
Preis: 19,90 Euro
Hörbuch
Drei Stunden zwischen zwei Flügen
Meistererzählungen
Diogenes Hörbuch Sammler-Edition
376 Minuten
ISBN 3-257-80901-8
Preis: 39,90 Euro
Elisabeth Tworek und Michael Ott
SportsGeist
Arche Verlag
149 Seiten
ISBN 3-7160-2354-X
Preis: 17,00 Euro
Philippe Grimbert
Ein Geheimnis
Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller
Suhrkamp Verlag
154 Seiten
ISBN 3-518-41750-9
Preis: 17,80 Euro
22% erkennen Goethes Faust
Das Magazin Bücher hat 1.094 Frauen und Männer den Anfang von Goethes Faust (I) und Dan Browns Sakrileg vorlesen lassen. Den Anfang von Brown erkannte niemand. Merkwürdig. Goethe erkannten 22%. Zweiundzwanzig Prozent? Das sind eigentlich wenig. Aber immerhin. Die Umfrage von Bücher ergab weiterhin, dass Männer lieber Sachbücher und Frauen lieber Romane lesen. Mehr zur Umfrage ist in der Ausgabe 4/2006 von bücher nachzulesen.
Kehlmann über Groupies und Roland Kaiser
Das österreichische Magazin Profil hat sich ausführlich mit dem Schriftsteller Daniel Kehlmann unterhalten („Die Vermessung der Welt„). Der antwortet angenehm bescheiden.
Der Erfolg wird in diesem Ausmaß wahrscheinlich unwiederholbar bleiben, ich bin aber auch nicht darauf aus, diesen Bestseller dann wieder zu übertreffen. Die Vermessung der Welt muss etwas getroffen haben, das in der Luft liegt, das mit der Zeit zu tun hat. Sonst kann ich mir nicht erklären, wie ein dezidiert literarisches Buch voll von historischen und literarischen Anspielungen und mit in indirekter Rede geschriebenen Dialogen zwanzig Wochen lang Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste belegen kann. Ich kann das wirklich nicht gut analysieren. Für mich ist es wie ein Lottogewinn. Man nimmt das hin, man freut sich und fragt lieber nicht zu viel allein schon, weil man Angst hat aufzuwachen.
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