Albtraum von Verlegern

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Wolfgang Stieler berichtet für die Technology Review 04/2006 von einem neuen Versuch, ein Lesegerät für elektronische Bücher (eBooks) zu etablieren. Die Philips-Tochter iRex Technologies will das Gerät Ende April auf den Markt bringen.

Wie immer bleibt das Problem: das beste Lesegerät nützt nichts, wenn es keine Inhalte dafür gibt oder die digitalen Rechtebeschränkungen (DRM) zu groß sind. Bestseller in elektronischer Form sind legal so gut wie nicht erhältlich.

Die Verlage meiden die Verbreitung ihrer Werke in ungeschützter elektronischer Form seit Jahren wie der Teufel das Weihwasser. Stets wurden neue Software-Systeme ersonnen, die eigentlich beliebig kopierbare digitale Daten an einzelne Geräte binden sollten. Das Ergebnis: In den dunklen Ecken des Internets ist alles längst ungeschützt zu haben – natürlich auch die neuesten Bestseller. [Technology Review 04/2006].

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