Seit Wochen ist der Hörbuch-Podcast »Pole Poppenspäler« von Theodor Storm ganz oben in den Charts bei iTunes zu finden. Bis in die Top-10 im Bereich Kunst hat er es zeitweise gebracht und wird sogar von der iTunes-Redaktion als »neu und beachtenswert« eingestuft.
Beachtenswert ist dieser Podcast allerdings, denn: es gibt ihn nicht! Die Website zum Podcast verweist auf ein »Datei nicht gefunden« und die MP3-Dateien sind ebenfalls nicht vorhanden. Und das seit Wochen! iTunes verzeichnet eine von »Waltraud« erstellte 19 Minuten lange Episode, die es nicht gibt.
Dass dieser literarische Zombie-Podcast dennoch seit Wochen unter den Top-Podcast zu finden ist, ist leider ein weiterer Beleg dafür, dass man den angeblichen Erfolgen des Mediums Podcasts sehr misstrauisch begegnen sollte.
Vor drei Wochen haben wir übrigens Apple bereits das erste Mal auf diesen Umstand hingewiesen. Aber untote Puppenspieler leben scheinbar lang.
Nachtrag vom 11. März 2007: Zwischenzeitlich ist die Podcast-Leiche aus iTunes entfernt worden.


In der aktuellen März-Ausgabe des Branchenmagazins
Das Web-Angebot
Von heute an bis zum 31. März 2007 können wieder Gedichte zum großen Jokers Lyrik-Preis eingereicht werden. Für die ersten drei Gewinner winken insgesamt 4.500 Euro an Preisgeld. Zusätzlich werden weitere Sach- und Sonderpreise vergeben. Als Partner des Jokers Lyrik-Preises stiftet auch das literaturcafe.de in diesem Jahr wieder zwei Gedichtvertonungen sowie je eine literaturcafe.de-Tasse. Erstmals gehört in diesem Jahr auch der Herausgeber des literaturcafe.de, Wolfgang Tischer, mit zur insgesamt zehnköpfigen Jury. Die besten Gedichte werden wieder in einer gedruckten Anthologie veröffentlicht.
»Wir haben vielleicht den Fehler begangen, [

Dass in der Literatur (und in der Wirklichkeit) männliche Kindeserzeuger häufig fraglich oder unbekannt sind, ist nicht neu; eine besonders verrückte Version findet sich in dem aktuellen Roman von


Und wie sie lesen! Da kann man als Deutscher nur staunen: Sie lesen, während sie auf den Bus warten, sie lesen, während sie auf die Metro warten, sie lesen, während sie die Metro besteigen, oder auch nur, wenn sie mit diesen Verkehrsmitteln fahren – dabei sind jetzt nicht Zeitungen oder Zeitschriften gemeint, die werden auch gelesen, sondern richtige Bücher! Und was für Wälzer!
Na, ob das die richtige Nachricht für den Beginn der Fastenzeit ist, die das Börsenblatt