Schön, dass ausgerechnet »BusinessNews«, Deutschlands erste Office-Zeitung, über das Bemühen der Stiftung Deutsche Sprache berichtet, ein deutsches Wort für Spam zu finden. Vorschläge und Einreichungen hierzu können unter www.aktionlebendigesdeutsch.de gemacht werden.
Freilich muss man nicht immer alles mit englischen Begriffen bezeichnen, aber wozu hier die Mühe? Denn es gibt doch bereits einen deutschen Begriff für Spam. Der lautet: Spam. Denn Spam ist ein Markenname der Hormel Foods Corporation aus England. Hierfür einen deutschen Begriff zu finden wäre genauso unsinnig, als suche man eine deutsches Wort für Tempo oder UHU. Und wer statt Tempo oder UHU die markenneutralen Begriffe Papiertaschentuch und Klebstoff verwendet, der kann statt Spam auch Dosenfleisch oder Frühstücksfleisch sagen.
In einem TV-Sketch der britischen Komiker-Truppe Monty Phyton schwebt ein Ehepaar in ein Café ein, in dem sämtliche Gerichte grundsätzlich auch Spam enthalten. Darüber hinaus besingt eine Gruppe Wikinger am Nebentisch mit lauten Gesängen »lovely Spam«.
Aufgrund der penetranten Spam-Flut auf der Speisekarte und per Gesang wurde Spam durch diesen Sketch später zum Synonym für unerwünschte (Werbe-)eMails. Die Hormel Foods Corporation klagte sogar gegen die Verwendung ihres Markennamens in diesem Zusammenhang, scheiterte jedoch damit vor Gericht.
Hast du viel Frühstücksfleisch in deinem elektronischen Briefkasten? – Nein, ich habe einen Frühstücksfleisch-Filter für mein Kleinweich Ausguck im Einsatz.


Selbstverständlich müssen wir noch unserer Chronistenpflicht nachkommen und erwähnen, dass in der Ausgabe 3/2007 des
Im Juni 2006 ging
Die aktuelle Ausgabe der
Der finnische Autor Hannu Luntiala hat einen Roman veröffentlicht, der ausschließlich aus maximal 160 Zeichen langen Handy-Kurznachrichten (SMS) besteht.
Für einige ist Second Life die Zukunft des Internet, für andere ist es bestenfalls ein Online-Spiel, das hohe Anforderungen an die Hardware des Computers stellt. Doch egal:
Eine der ambitioniertesten Literatur-Websites wird nicht mehr aktualisiert. www.berlinerzimmer.de schließt endgültig seine Tür. Dies gaben die beiden Gründer Enno E. Peter und Sabrina Ortmann nun offiziell bekannt. Bereit seit über zwei Jahren wurde die Website nicht mehr nennenswert aktualisiert, jetzt ist die Schließung offiziell. Die Website bleibt jedoch zunächst als Archiv im Web bestehen.
Podcast- und Marketing-Experte Alex Wunschel hat nun endlich die detaillierten Ergebnisse der 2. Podcast-Umfrage veröffentlicht, an der insgesamt 3.050 Podcast-Hörer teilgenommen haben. Auszüge daraus präsentierte er bereits während einer Diskussionsrunde auf der Frankfurter Buchmesse 2006 (den Download des Audio-Mitschnitts finden Sie

