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Carol: Lesbische Liebe ist besser auf Papier

Carol im Kino

Bisweilen haben schlechte Literaturverfilmungen auch ihr Gutes, denn man kann die wunderbare literarische Vorlage (wieder-)entdecken.

So verhält es sich bei der Verfilmung von Patricia Highsmiths Roman »Carol«, die derzeit in den Kinos zu sehen ist.

Die von Patricia Highsmith filigran und vielschichtig gezeichnete Geschichte einer lesbischen Liebesbeziehung wurde von Regisseur Todd Haynes flachgebügelt und die von Cate Blanchett gespielte Carol zur kühlen Egoistin.

Mein Kampf: Absurde Auflagenpolitik fördert das Geschäft mit rechtem Gedankengut

Die kritische Ausgabe von »Mein Kampf« wird derzeit für 1.000 Euro angebotenDie Diskussion um Hitlers verbotenes Pamphlet »Mein Kampf« nahm in den letzten Jahren absurde Züge an. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass schon ein kurzer Blick in dieses Buch jeden auf der Stelle zu einem strammen Nazi werden lässt.

Bereits 1999 schrieb Alexander Wolff im literaturcafe.de: »Man könnte das Problem ›Mein Kampf‹ sehr einfach lösen: In dem man dieses Verbot aufhebt und das Buch durch eine kritische Veröffentlichung entmystifiziert.«

Jetzt ist diese Ausgabe endlich da – allerdings nur in einer Erstauflage von 4.000 Stück. Bereits vor Erscheinen war sie vergriffen. Die absurde Auflagenpolitik fördert das Geschäft mit rechtem Gedankengut. Ohnehin kaufen derzeit viele Menschen blind einfach alles, was den Titel »Mein Kampf« trägt.

Amazon und Bastei Lübbe verschenken Bestseller »Illuminati« von Dan Brown

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Illuminati gibt es eine Woche bei Amazon als E-Book gratis

Eine Woche lang – vom 8. bis zum 14. Januar 2016 verschenken Amazon und der Bastei Lübbe Verlag den Bestseller »Illuminati« von Dan Brown als E-Book. Regulär kostet die Digitalausgabe 8,49 Euro.

Um den kostenlosen Thriller zu erhalten muss man lediglich Amazons kostenlose Lese-App neu installieren. Gibt es bei der Aktion einen Haken? Außerdem zeigen wir, wie auch Kindle-Besitzer wesentlich einfacher an das Gratis-Buch gelangen.

Paulchen schreibt: Die schönste Post des ganzen Jahres

fragment I von Sophie Paulchen

Es lag lange auf dem Schreibtisch: das fragement I. Manchmal erhält man Post, da will man sich für eine Antwort Zeit nehmen. Und dann liegt die Sendung da – und die Antwort kommt nie, weil man die Zeit nicht findet.

Daher muss an dieser Stelle endlich von der schönsten unverlangten Einsendung berichtet werden, die uns im vergangenen Jahr 2015 erreicht hat. Sie besteht aus 7 DIN-A4-Blättern – und ist doch viel mehr.

Fläzbag: Lesekissen für E-Reader und Tablets

Leserin mit Fläzbag

Bücher kann man beim Lesen am Rand halten, am Falz oder einfach in der Hand halten. Doch die flachen E-Reader und Tablets hält man meist am Rand, denn anders als beim Buch, darf man mit dem Finger nicht aus Versehen auf den Text kommen, da ansonsten ungewollt umgeblättert wird.

Abhilfe sollen spezielle Lesekissen schaffen. Vor einiger Zeit haben wir uns den Bookseat angesehen. Jetzt legen wir uns mal mit dem Fläzbag aufs Sofa.

Das wollten Sie im literaturcafe.de wirklich lesen, sehen und hören

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literaturcafe.de auf dem Smartphone

Schaut man sich die im vergangenen Jahr 2015 am häufigsten abgerufenen Beiträge des literaturcafe.de an, so liegt derjenige über kostenlose Kindle E-Books ganz vorne. Aber auch der Test des neuen Kindle Paperwhite ist unter den Top 3. Platz 2 belegt der Download der Normseite.

Aber welche Beiträge wurden wirklich ausführlich gelesen und welche Videos angeschaut? Hier sieht das Ergebnis gleich ganz anders aus.

Alles Gute für 2016 mit unserem Jahresrückblick 2015!

Jahresblück 2015 (Fotos: flickr/Das Blaue Sofa, Birgit-Cathrin Duval, Wolfgang Tischer)
Jahresblück 2015 (Fotos: flickr/Das Blaue Sofa, Birgit-Cathrin Duval, Wolfgang Tischer)
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern des literaturcafe.de ein gutes, gesundes, zufriedenes und friedvolles Jahr 2016! Das letzte Adjektiv hatte man immer automatisch mit aufgesagt, doch im kommenden Jahr scheint es wichtiger denn je.

Traditionell beginnen wir das neue Jahr mit einem Rückblick auf das vergangene.

Lesen Sie unseren ganz persönlichen literarischen Jahresrückblick 2015.

Status 451: Literarischer Fehlercode alarmiert bei Web-Zensur

Ray Bradbury: Fahrenheit 451

Wer im Netz unterwegs ist, kennt die Zahl 404. Der Brower zeigt sie meist dann, wenn eine angeforderte Seite nicht gefunden wurde. Doch den Grund geben diese drei Zahlen nicht an.

Ist eine Webseite der Zensur zum Opfer gefallen oder gibt es juristische Auseinandersetzungen um die Inhalte, so kann dies künftig mit einem eigenen Fehlerstatus signalisiert werden: 451. Dabei beruht diese Zahl auf dem Irrtum eines Schriftstellers.

Papyrus Autor im Test: Das beste Schreibprogramm wird 8

Papyrus Autor liegt nun in Version 8 vor

Fragt man Schriftsteller, mit welchem Programm sie arbeiten, antwortet die Mehrheit immer noch: »Microsoft Word«. Word ist nun einmal sehr verbreitet, man kennt es, man hat die Software von irgendwoher bekommen. Doch Word ist ein Programm fürs Büro.

Wer jedoch professionell Bücher und Geschichten schreibt, sollte sich Papyrus Autor ansehen, um zu erkennen, was ein Schreibprogramm für Schriftsteller wirklich leisten kann. Jetzt ist Version 8 der Textverarbeitung für Autoren und Journalisten erschienen. Self-Publisher profitieren zudem von der verbesserten E-Book-Ausgabe und einem Impressumsgenerator.

Literiki: Diese Smartphone-App weckt Sie mit Kurzgeschichten

Literiki - der Wecker mit Litratur

Wie wäre es, wenn Sie morgens statt mit schrillem Weckergepiepse mit einer Geschichte geweckt werden, die Ihnen vorgelesen wird? Genau das macht die Smartphone-App »Literiki«.

Insgesamt 140 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben 365 Texte eingelesen, mit denen Sie sich angenehm wecken lassen können.

Popppappp von Momus: Dem Schwein der Geschichte Lippenstift verpassen

Popppappp von Momus auf einem E-Reader

Momus’ erster Roman bei Fiktion »Herr F.« ist eine raffinierte Adaption von Goethes Faust, die in der heutigen Zeit spielt. Jetzt ist sein neuer kostenloser Roman erschienen, und nun bekommen die Designer eine auf die Mütze, denn der Schein ist alles, der Inhalt nichts!

Terror, Angst und Flüchtlinge: Unsere Geschenktipps zu Weihnachten

Weihnachtsgeschenke 2015

Terror, Angst und Flüchtlinge, das waren Themen des Jahres 2015. Wir verpacken einige davon und empfehlen Sie Ihnen als Geschenktipps zu Weihnachten.

Unschuld: Jonathan Franzen lesen ist wie Mario Barth schauen

Unschuld aufgerissen

Ich habe noch nie ein Buch von Jonathan Franzen gelesen. »Die Korrekturen«, höre ich ab und an Menschen in meinem Umfeld voller Ehrfurcht raunen. Und ohne auch nur eine Zeile von ihm zu kennen, ist Franzen für mich einer jener gewaltigen amerikanischen Erzähler der Ostküste, der Texte von solcher Wucht und erzählerischer Kraft schreibt, wie sie ein deutscher Autor niemals verfassen könnte.

So dachte ich. Bis ich mir meinen ersten Franzen kaufte und zu lesen begann. Seitdem verstehe ich die Welt nicht mehr und bin fassungslos wie ein kleiner Junge.

Weihnachtsaktion: Kindle Paperwhite für nur 99,99 Euro

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Der neue Kindle Paperwhite 2015

Kurz vor Weihnachten verkauft Amazon das aktuelle Modell des Kindle Paperwhite für nur 99,99 Euro. Das ist ein Preisnachlass von 20 Euro gegenüber dem regulären Preis.

Wer zu Weihnachten einen Kindle kaufen oder verschenken möchte, der sollte jetzt zuschlagen, denn günstiger dürfte der E-Reader bis zum Fest nicht mehr zu haben sein.

Oder gibt es einen Haken?

Literarisches Quartett: Bov Bjerg führt zu einem Fehler in der Matrix

Maxim Biller (Foto: ZDF)
Maxim Biller (Foto: ZDF)

Für das Folgejahr waren noch weitere Sendungen angekündigt. Doch dann beerdigte das ZDF Ende Dezember seine neue Literatursendung. Grund: Erfolglosigkeit. Im Schnitt lag die Quote bei 4,1% und rund 0,88 Millionen Zuschauern. Das war vor genau fünf Jahren. Die Sendung hieß »Die Vorleser«.

Die zweite Folge der Neuauflage des Literarischen Quartetts im November hatte nur 0,76 Millionen Zuschauer, was einer Quote von 4,5% entsprach.

Am 11. Dezember 2015 gab es die dritte Folge, die wieder etwas mehr Zuschauer hatte. Diese erlebten am Beginn der Sendung einige verstörende Minuten.