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Lyrik

Textkritik: Gefroren ohne Muse

Die Blumen, die erfrieren, Erneuern schöner sich. So mußt' ich dich verlieren, Um zu gewinnen dich. Das schrieb Friedrich Rückert in seiner Sammlung »Trost und Erbauung«. Etwas Trost und Erbauung braucht auch unser Textkritiker Malte Bremer, der es nicht mit Blumen, sondern mit erfrorenem Sinn und Glück zu tun hat. Leider führt dies nicht zu Glückseis. Und auch nicht zu positiven Textbesprechungen.
von Sabrina Fritzsche
Textart: Lyrik
Bewertung: NULL von 5 Brillen

Textkritik: Pfiffig, nässend, unzufrieden – und doch sehr zufrieden

Ein »feines, überraschendes, pfiffig sauberes kleines Gedicht« hatte unser Textkritiker Malte Bremer diesmal vorliegen und vergibt dafür 5 Lesebrillen - die Höchstwertung. Doch da wäre noch eine Kleinigkeit, da könnte man noch ... Malte Bremer macht einen Vorschlag, ist nicht ganz zufrieden, aber dann doch, denn er traut dem Verfasser durchaus zu, daran weiter zu arbeiten, wenn es denn tatsächlich nötig sein sollte.
von Derry Verleger
Textart: Lyrik
Bewertung: 5 von 5 Brillen

Die geballte Dichte des Walle Sayer

Es muss anfangs dieses Jahrtausends gewesen sein, dass in meiner inzwischen leider geschlossenen Lieblingsbuchhandlung mir ein schmales Bändchen von Walle Sayer auffiel, »Kohlrabenweißes«, ein »Prosazyklus«. Schon das Äußere sprach mich an, der feste Einband, das klare...

Textkritik: Liebe in Gruben und Gräben

Bei dem Gedicht, das sich Malte Bremer diesmal angesehen hat, beginnt das Spiel mit Andeutungen, Assoziationen und Mehrfachbedeutungen bereits im Titel. Es sei inhaltlich und formal überaus gelungen, meint unser Textkritiker, und im Detail gibt es daher nichts zu kritisieren oder anzumerken.
von Volker Weist
Textart: Lyrik
Bewertung: 5 von 5 Brillen

Textkritik: Das Bild hängt schief

Die Tage sind trüb, da wollen wir uns heute zumindest lyrisch der Sonne zuwenden. Textkritiker Malte Bremer schaut sich ein kurzes Gedicht an, dem er attestiert, dass es handwerklich zwar sauber gearbeitet sein, doch am Inhalt hapere es. Das stimmige Metrum wird durch unpassende oder abgegriffene Adjektive gestört. Und auch am Bild mit Kleid sollte die Autorin noch arbeiten. Obwohl Bilder oder Vergleiche fantasievoll genutzt werden können, sollten sie dennoch in sich logisch sein, denn sonst hängen auch diese Bilder schief, was ja - wie wir spätestens seit Loriot wissen - für den Betrachter unangenehme Folgen haben kann.
von Renate Tank
Textart: Lyrik
Bewertung: 2 von 5 Brillen

Textkritik: Innenhof der Bibliothek mit wenigen überflüssigen Wörtern

Wasser ist nass, Schnee ist kalt und Vergissmeinnicht ist blau. Das weiß man und das muss man nicht sagen. Hinterfragen Sie in einem Gedicht jedes Wort. Nie sollte eines als Notreim dienen oder überflüssige Adjektive des Rhythmus‘ wegen im Satz verbleiben. Es gibt immer bessere Alternativen - zumindest für den guten Dichter. In der heutigen Textkritik hat Malte Bremer jedoch nur wenig Überflüssiges gefunden.
von Gabriele Knoten
Textart: Lyrik
Bewertung: 4 von 5 Brillen

Textkritik: Bei dieser Lyrik hilft keine Meduzin

Krankheit, Liebeskummer, Tod, sexueller Missbrauch, Umweltkatastrophen und Depressionen: Erlebnisse, die oft spontan in einem Gedicht verarbeitet werden. Lyrik kann Lebenshilfe sein, doch man sollte solche Werke besser im Tagebuch belassen, bei der Gruppentherapie vortragen oder bei der nächsten Sitzung dem Psychiater zeigen. Auf keinen Fall sollte man sie veröffentlichen oder gar bei Wettbewerben einsenden, denn dann leiden auch Leser, Kritiker oder Juroren, wenngleich eher unter missglückten Sprachbildern, Grammatik, Syntax, Form und Versmaß. Unser Kritiker Malte Bremer blickt diesmal auf solches Leid.
von Andrea Schatt
Textart: Lyrik
Bewertung: 0 von 5 Brillen

Textkritik: Hundephilosophie und Hundehandwerk

Manche Menschen glauben, wenn Wörter unter- statt nebeneinander stehen, dann sei das schon ein Gedicht. Allerdings können ein paar Jamben und Reime nie schaden. Vieles kann in der Lyrik freier gestaltet werden - auch das Setzen von Satzzeichen. Doch fehlende Satzzeichen machen ebenfalls noch kein Gedicht aus. Im Gegenteil: Man macht es dem Leser oft nicht einfach, den Sinn zu erfassen. Und dann ist da noch der Inhalt. Der sollte nicht zu überfrachtet sein, meint unser Textkritiker Malte Bremer.
von Corinna Holz
Textart: Lyrik
Bewertung: 2 von 5 Brillen

Sechs preisgekrönte Gedichte zum Lesen und zum Hören

Seit einigen Jahren unterstützt das literaturcafe.de den Jokers Lyrikpreis. Das literaturcafe.de vergibt dabei drei Sonderpreise, die aus einer literaturcafe.de-Tasse und einer Gedichtvertonung bestehen. Wir präsentieren Ihnen heute die sechs Gedichte, die den Sonderpreis 2011 und...

34. Podcast-Folge: Twitter-Lyrik und das Ende von Fräulein Else

Die 34. Podcast-Folge steht heute ganz im Zeichen der Twitter-Lyrik und der ersten Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin. Kerstin Schlüter und Wolfgang Tischer moderieren diese Ausgabe. Zu hören gibt es unter anderem ein Interview mit Beryl Nicolai, die...

Hund hört mit: Video-Impressionen von der ersten Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin

Premiere im Berliner BASE_camp von E-Plus: Am 15. Juni 2011 fand dort die erste Twitter-Lyrik-Lesung statt. Linda Stelzner und Christian Werner lasen die besten Tweets aus den beiden Twitter-Lyrik-Büchern vor. Eingeladen hatten Studentinnen und Studenten des...

Einladung zur Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin am 15. Juni 2011

Das Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Freien Universität Berlin, die E-Plus Gruppe und das literaturcafe.de laden ein zur 1. Twitter-Lyrik-Lesung in Berlin am Mittwoch, 15. Juni 2011. Die besten Kurzgedichte aus den beiden Twitter-Lyrik-Bänden...

3. Twitter-Lyrik-Wettbewerb startet als Japan-Edition zugunsten der Katastrophenopfer

Bereits in den letzten zwei Jahren hat der Twitter-Lyrik Wettbewerb von literaturcafe.de und BoD eine Menge kreative und individuelle Kurz-Poesie zutage gebracht. Bis zum 30.06.2011 (der Wettbewerb wurde verlängert) können Poeten, Dichter und alle...

Textkritik: Noch kein Gedicht, aber eine Ausgangsbasis!

»Nachtfahrt« lauter der Titel des Gedichts, das sich unser Textkritiker Malte Bremer diesmal angesehen hat. Es scheint eines der vielen lyrischen Werke zu sein, die mal »so hingeschrieben wurden«, aus einer Laune oder Stimmung heraus. Dabei muss nichts Schlechtes entstehen, wie die »Nachtfahrt« zeigt. Doch nur bei Genies ist es mit dem Hinschreiben getan, denn oft fehlt dem Gedicht Form uns Struktur. Bilder sind nicht so ganz stimmig oder es rutschen Allerweltswörter hinein, für die besser und weniger abgegriffener Ersatz gefunden werden muss. Es beginnt die handwerkliche Arbeit. Malte Bremer zeigt an diesem Beispiel sehr gut, wo noch was zu tun wäre.
von Michael Schwarz
Textart: Lyrik
Bewertung: 2 von 5 Brillen

Jokers Lyrikpreis 2011 – Teilnahmeformular als Zwischenlösung

Am 31.03.2011 wäre der ursprünglich geplante Einsendeschluss zum Jokers Lyrikpreis 2011 gewesen, den literaturcafe.de als Partner unterstützt. Leider waren aufgrund einer technischen Umstellung die Wettbewerbsseiten des Veranstalters jokers.de kurz vor dem Einsendeschluss nicht erreichbar. literaturcafe.de hilft aus...