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Am 29. Juni werden in Klagenfurt am Wörthersee die »40. Tage der deutschsprachigen Literatur« eröffnet. Im Mittelpunkt der knapp einwöchigen Veranstaltung steht der Bachmannpreis-Wettbewerb, bei dem es in diesem Jahr gleich einen doppelten Geburtstag zu feiern gibt. Welche Autorinnen und Autoren zum Lesen um die insgesamt vier ausgelobten Preise eingeladen wurden, ist seit einiger Zeit kein Geheimnis mehr. Wie sich diese AutorInnen für den Bewerb vorstellen, auch nicht: Mit Ausnahme eines Kandidaten haben alle ein Videoporträt erstellt. Doris Brockmann hat sie sich angeschaut.

Eine nette Marketingidee der Buchbranche in Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Condor: Wer den Aufkleber »Buch an Bord« auf seinem Reisegepäck anbringt, darf 1 Kilo mehr Freigepäck in Form von Büchern mit an Bord nehmen.
Stehen jetzt an deutschen Flughäfen Buchkontrollen an?

Stewart O’Nan ist ein Meister des Ungesagten. In seinen vermeintlich simplen Beschreibungen liegt unglaubliche Tiefe, lauern Abgründe und die Melancholie des menschlichen Lebens.
In »Westlich des Sunset« beschreibt O’Nan die letzten Lebensjahre des Schriftstellers F. Scott Fitzgerald. Eine Geschichte des Niedergangs, die leider an der Traumwelt Hollywoods scheitert.
Nachdem wir mit dem Roman »Ein untadelige Mann« bereits einen nachhaltigen Eindruck vom literarischen Können Jane Gardams erleben konnten, liegt nun ein weiterer Roman in der Übersetzung von Isabel Bogdan auf Deutsch vor: »Eine treue Frau«. Es handelt sich um die Vorgeschichte von Richter Edward Feathers und dessen Lebensbeichte im ersten Roman.

Unter dem Titel »Ich bin mein eigener Verlag« findet vom 21. bis 23. August 2016 eine Werkstatt zum Thema Self-Publishing an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel statt. An drei Tagen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles Wissenswerte zum Veröffentlichen ohne Verlag. Die Seminarleiter sind Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de und Dr. Olaf Kutzmutz von der Bundesakademie.
Derzeit sind noch wenige Plätze frei und eine Anmeldung ist bis zum 21. Juli 2016 möglich. In den günstigen Seminargebühren sind zudem Unterkunft und Verpflegung enthalten.

Ein Freund überreichte mir ein Buch von Ralph Dutli. Der Name sagte mir nichts, aber man kann schließlich nicht alle kennen! »Lies das!« Auch mit dem Titel konnte ich nichts anfangen: Soutines letzte Fahrt. »Wer ist Soutine?« fragte ich. »Egal, lies einfach!«
Und ich las.

Hauptdarstellerin Odine Johne war bei der Stuttgarter Premiere der Peter-Stamm-Verfilmung »Agnes« am 2. Juni 2016 persönlich anwesend. Im Interview mit dem literaturcafe.de berichtet die Schauspielerin, wie sie die Figur der Agnes entwickelt hat, welche schauspielerischen Grenzerfahrungen es gab und was Peter Stamm zur filmischen Umsetzung meint.

Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet. Mit diesen beiden Sätzen beginnt Peter Stamms Roman »Agnes« aus dem Jahre 1998. Doch Agnes lebt. Ein Film hat sie 2016 wieder reanimiert.
Lohnt sich der Gang ins Kino? Was unterscheidet Film und Buch?

Eine surreale literarische Perle aus dem Spam-Postfach über Günter, den alten Abschleppwagenfahrer und sein neues Leben.

Ich grüsse alle meine Freunde! Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht. Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus!
Die letzten Worte im Abschiedsbrief von Stefan Zweig. Am 22. Februar 1942 nahm sich der Schriftsteller gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau Lotte im brasilianischen Exil das Leben.
Maria Schrader hat die letzten Stationen des österreichischen Schriftstellers unter dem Titel »Vor der Morgenröte« verfilmt. Josef Hader spielt Stefan Zweig beeindruckend verloren.

Anlässlich des Kinostarts von »Vor der Morgenröte« (siehe Filmkritik) verlosen wir in Zusammenarbeit mit X Film und dem Zsolnay Verlag drei Exemplare der Biografie »Stefan Zweigs brennendes Geheimnis« von Ulrich Weinzierl.
Sie müssen dazu lediglich eine Frage beantworten.

Vom 29. Juni bis 3. Juli 2016 werden in Klagenfurt die 40. Tage der deutschsprachigen Literatur veranstaltet. Am Dienstag, den 24. Mai wurden die Namen der Autorinnen und Autoren bekannt gegeben, die auf Einladung der siebenköpfigen Jury um den Bachmann-Preis lesen werden.
Doris Brockmann hat sich einen ersten Überblick verschafft, was wir im Jubiläumsjahr erwarten dürfen.
Auf einer Pressekonferenz in Klagenfurt wurden heute die 14 Autorinnen und Autoren bekannt gegeben, die ab 30. Juni 2016 beim diesjährigen Bachmann-Preis lesen werden. Großbritannien, Israel, Türkei und Serbien – selten war das Teilnehmerfeld internationaler.
Keine Überraschungen gibt es bei der Jury. Allerdings kehrt ein alter Bekannter in diesem Jahr nach Klagenfurt zurück.

»Unterleuten« ist der beziehungsreiche Titel des neuen Romans von Juli Zeh. Unterleuten ist ein kleines Dorf im Brandenburgischen, ungefähr 100 km von Berlin entfernt.
Worum geht es?