
Der Bachmannpreis 2022 ist eröffnet. Bis zum Samstag wird gelesen. Nach zwei Spezialausgaben ohne Publikum sitzt es wieder dichter den je. Gelesen wird jedoch im Garten. Anna Baar beeindruckte mit ihrer »Rede zur Literatur«.

Der Bachmannpreis 2022 ist eröffnet. Bis zum Samstag wird gelesen. Nach zwei Spezialausgaben ohne Publikum sitzt es wieder dichter den je. Gelesen wird jedoch im Garten. Anna Baar beeindruckte mit ihrer »Rede zur Literatur«.
Mit einem ganztägigen Literaturfestival am Samstag, 25. Juni 2022 beteiligt sich das Stuttgarter Schriftstellerhaus am Literatursommer 2022 in Baden-Württemberg. Mit dabei sind Anna Katharina Hahn, Heinrich Steinfest, Walle Sayer, Carolin Callies, Joachim Zelter u. v. a. m. Moderiert wird der »Paarlauf übers Land« u. a. von literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer.

»Das mangelnde Licht« von Nino Haratischwili hat Isa Tschierschke auf drei unterschiedliche Weisen genossen: als E-Book, als Hörbuch unter Tränen beim Autofahren und als Theateraufführung im Hamburger Thalia Theater. Was überzeugte am meisten? Vor Ort im Georgischen Tbilissi stellt Isa Tschierschke fest: diese Stadt ist heute so cool wie Prag und Budapest.

Bestseller-Listen- und Daten-Dienstleister Media Control hatte die Buchbranche ins Casino nach Baden-Baden eingeladen. Hilft jetzt nur Glück? Wolfgang Tischer berichtet von einem Wiedersehen mit Elvis.

»Wir wollen einen neuen PEN«, sagen 232 Schrifsteller:innen. Nach den Streitigkeiten beim Treffen des PEN Deutschland wird am 10. Juni 2022 der PEN Berlin gegründet. Bereits die Liste der 232 Gründungspersonen wirkt zeitgemäßer. Ein Zehntel von ihnen ist (oder war) auch beim »alten« PEN dabei. [Update: Der PEN Berlin ist gegründet.]

»Krimis schreiben« von Patrick Baumgärtel behandelt kompakt und informativ die Themen eines klassischen Schreibratgebers – die Inhalte sind jedoch auf (angehende) Autoren von Kriminalromanen zugeschnitten und bieten einen Mehrwert für Genre-Autoren.
Zwei Anfangssätze wie ein perfekter Pitch. Im Roman »Ocean State« zeigt Stewart O’Nan wieder sein ganzes Können. Eine leise Geschichte über ein Verbrechen. Eine Geschichte über Würde und Verfall, deren Kraft im Ungesagten liegt.

Waren es vier schlechte Bücher, oder wurden Bücher schlechtgeredet? Ist die Sendezeit im ZDF nicht zu schade, um über Bücher zu sprechen, bei denen man sich beim Zuschauen fragt, warum sie für die Sendung ausgewählt wurden?

In Klagenfurt wurden heute (24.05.2022) die 14 Autorinnen und Autoren bekannt gegeben, die um den mit 25.000 Euro dotierten Bachmannpreis lesen werden. Diesmal sind die Lesenden, die Jury und das Publikum vom 22. bis 26. Juni 2022 wieder vor Ort am Wörthersee – jedoch räumlich getrennt. Zudem gibt es eine gravierende Änderung bei der Jury-Abstimmung.

Wieso schreibt Björn Kern immer wieder über das Oderbruch? Was ist an dieser Gegend so spannend, dass der Autor in kürzester Zeit vier Bücher bei drei unterschiedlichen Verlagen veröffentlicht, die alle das Thema Flucht aufs Land behandeln?

Die Schriftstellervereinigung PEN wurde bislang gerne mit dem Adjektiv »altehrwürdig« versehen. Der umstrittene und schließlich zurückgetretene Präsident Deniz Yücel prägte nun das Wort »Bratwurstbude« für den Verein. Ein »Neustart« soll kommen. Aber wie?

Im Jahr 2023 wird die Leipziger Buchmesse um einen Monat verschoben. Nach der turbulenten Absage im Jahr 2022 hoffen die Veranstalter, die Messe im kommenden Jahr zu sichern. 2024 soll die Messe dann wieder wie gewohnt im März stattfinden.

Spannend schreiben und unterhaltsam vorlesen, das kann sie, die Bestsellerautorin Ursula Poznanski. Im südbadischen Kandern stellte sie ihren neuen Thriller »Shelter« vor. Doch interessanter als ihre Lesung aus ihrem neuen Roman »Shelter«, war das, was danach folgte.
Im Frühjahr 2022 wimmelt es nur so von Büchern übers Muttersein bzw. -werden. Nicht alles davon macht Mut, vieles ist deprimierend. Nicht nur zum Muttertag sondiert Isa Tschierschke das Angebot und ist begeistert von »Meter pro Sekunde« von Stine Pilgaard.

Keine Rezension des Romans »Der Morgenstern« von Karl Ove Knausgård kommt ohne die Erwähnung von Stephen King aus. Im Video analysieren Thoralf Czichon und Wolfgang Tischer das 900-Seiten-Werk. Nach dem Gespräch taucht dabei eine ganz andere Frage auf.