StartseiteSchreibenSchreibzeug-Podcast übers Geld: Wie man vom Schreiben leben kann

Schreibzeug-Podcast übers Geld: Wie man vom Schreiben leben kann

Schreibzeug-Podcast mit Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer übers Geld
Schreibzeug-Podcast mit Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer übers Geld

Im Schreibzeug-Podcast unterhalten sich Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer über alle Themen rund ums Schreiben. In den beiden Folgen vor der Sommerpause wird es existenziell: Es geht ums Geld und ums Geld verdienen mit Büchern. Außerdem gibt es eine Sommerschreibaufgabe mit Gewinnen!

Das Thema »Geld« und »Geld verdienen mit dem Schreiben« ist so umfangreich geworden, dass es Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer auf zwei Podcast-Folgen verteilen mussten. In Folge 28 geht es schwerpunktmäßig um den Verkauf von Büchern. Was verdient man als Autorin oder Autor am Buchverkauf? Worauf muss man bei Vertragsverhandlungen mit dem Verlag achten? Wie sieht es bei Self-Publishern aus? Und was hat es mit den sogenannten Nebenrechten auf sich, die man nie pauschal abtreten sollte? Als Einnahmequelle werden in Folge 28 auch Lesungen angesprochen.

In Folge 29 geht es dann um weitere Einnahmequellen wie die VG Wort oder Crowdfunding. Ebenfalls wird über die Künstlersozialkasse gesprochen, die bei der Zahlung für Altersvorsorge und Krankenkasse hilft.

Mit diesen beiden Folgen, verabschiedet sich der Schreibzeug-Podcast in die Sommerpause 2022. Die erste Folge danach gibt’s dann wieder ab dem 11. September 2022.

Damit ihr aber auch in der Sommerpause zu tun habt, gibt’s eine Schreibaufgabe für den Sommer. Selbstverständlich mit attraktiven Gewinnen!

Mitmachen beim Schreib(zeug)wettbewerb!

Bei einer kleinen Schreibaufgabe gibt es erneut etwas ganz Besonderes zu gewinnen, das wertvoller als Geld sein kann. Was das ist? Hört euch die Folge an!

Schreibt dann eine Geschichte mit weniger als 2.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Umbrüche). Wie die Schreibaufgabe im Detail lautet und welche Bedingungen die Geschichte genau erfüllen muss, das müsst ihr natürlich im Podcast anhören, denn ansonsten kennt ihr die Aufgabe nicht, die wir euch stellen. Schickt uns die Geschichten bitte ausschließlich über das Formular unten. Einsendeschluss ist der 31. August 2022 um 24:00 Uhr. Mit eurer Teilnahme versichert ihr uns, dass die Rechte an der Geschichte bei euch liegen und wir sie – nicht exklusiv – im literaturcafe.de und auf schreibzeug-podcast.de mit eurem Namen veröffentlichen und im Podcast vertonen dürfen. Die Gewinner werden in der Podcast-Folge vom 25. September 2022 bekannt gegeben.

Anhören und einsenden

Hört euch insbesondere die zweite Folge des Schreibzeug-Podcast zum Thema »Geld« genau an, dann erfahrt ihr, was ihr bei eurer kleinen Geschichte beachten müsst.

Schickt uns eure Geschichte bis spätestens zum 31.08.2022 über das Formular unten, dann erreicht sie Diana und Wolfgang sofort. Eines sei nochmals betont: Hört euch zuvor die Schreibaufgabe im Podcast an, bevor ihr mitmacht!

Abonniert »Schreibzeug« überall, wo es Podcasts gibt, dann erhaltet ihr automatisch kostenlos die neueste Folge. Alle 14 Tage. Immer am Sonntag. Nach der Sommerpause wieder ab 11. September 2022.

Podcast abonnieren bei:

RSS-Feed | Spotify | Google Podcasts | Apple Podcasts | Deezer | Pocket Casts | Overcast | Podcast Addict

Link zum Schreibzeug-Podcast:

Das Einsendeformular für eure Geschichte

Empfehlen Sie diesen Beitrag weiter
    1. gültige eMail-Adresse
    2. benötigt
     

    Weitere Beiträge zum Thema

    6 Kommentare

    1. Sorry, Leute, aber für mich ist das undemokratisch. Kein Schriftsteller, wie Ihr ja auch sagt, fängt freiberuflich mit dem Schreiben an, sondern gestaltet das erst einmal nebenberuflich, d. h. er hat ja ein Einkommen, und dann schaut er, wo es hinführt. Dass ein Verlag bereit ist, für die ganzen Kosten in Vorleistung zu treten, ist doch Vertrauensvorschuss genug. Es ist doch unfair, für etwas bezahlen zu müssen, von dem ich gar nicht weiß, ob ich etwas zurückbekommen. Ein Verlag ist doch erst einmal kein Kulturförderer, sondern ein Unternehmen, das selbst überleben muss – und das ist doch schwer genug. Dann muss man die beiden Seiten trennen: einerseits die Veröffentlichung des Buches, die etwas mit Kosten und Einnahmen zu tun hat, andererseits die (unabhängige) Förderung des Autors. Alles andere ist unreif und nicht auf Augenhöhe. Man muss sich ja mal fragen, ob man als Verleger selbst bereit wäre, dermaßen in Vorleistung zu treten, dass ich neben dem Risiko durch die Kosten auch noch einen Vorschuss bereit wäre zu zahlen. Ich vermisse hier eine gesunde Selbstverantwortung, wie sich das in einer Demokratie gehört, in der ich gesund Grenzen respektieren kann und ein anderer Mensch mir erst einmal nichts schuldet, weil ich bereit bin, mein Leben vollumfänglich selbst zu gestalten.

      • Liebe Marion,

        ich verstehe deinen Kommentar nicht bzw. kann ihn im Zusammenhang mit dem Podcast-Inhalt nicht zu- und einordnen.

        Worauf beziehst du Sätze wie »Es ist doch unfair, für etwas bezahlen zu müssen, von dem ich gar nicht weiß, ob ich etwas zurückbekommen«? Vor allen Dingen, was das ganze mit Demokratie zu tun hat, verstehe ich nicht. Was die Verlage angehst, siehst du das richtig und so wie wir es in der entsprechenden Folge zu den Verlagen auch gesagt haben: Verlage sind Unternehmen an der Schnittstelle Wirtschaft und Kultur, und ein Verlag muss vom Text überzeugt sein, damit er in Vorleistung geht, dem Autor einen Vorschuss zahlt etc. etc. Das ist Wirtschaft und Kapitalismus. Angebot und Nachfrage. Niemand schuldet hier jemandem was. Ein Autor bietet einen Text auf dem Markt an, ob ihn der Markt will (Verlag bzw. Leserschaft), ist dann eine ganz andere Frage. Das hat nichts mit Demokratie zu tun, sondern mit den Bedürfnissen des Marktes, wobei die natürlich vielfältig sein können.

        Wolfgang

    2. Hallo Wolfgang,
      ich finde es nicht in Ordnung zu erwarten, dass ich neben den Kosten, die ein Verlag für mich ja schon zahlt, auch noch selbstverständlich einen Vorschuss erwarte. Wenn die Tochter einer guten Freundin ein gutes Buch geschrieben hat und ich bereit bin, in Vorleistung für die Kosten für das Selfpublishing zu gehen, dann ist das doch Vertrauensvorschuss von meiner Seite genug. Ich finde, dass das eine zu fordernde Haltung von jemandem ist, dem der Verlag doch schon die ganze Arbeit abnimmt und auch dafür in Vorleistung tritt. Wenn das Buch allerdings die Kosten einspielt, dann fände ich eine Aufteilung 30% Verlag für die Verwaltung : 70% Autor gerechter, damit Schriftsteller auch davon leben können, und zwar langfristig.

      • Liebe Marion,
        danke für die Ausführungen. Natürlich kann man das so sehen. Und natürlich würde ich das so sehen, wenn ich ein Verlag wäre :-) Tatsächlich schrumpfen die Vorschüsse gegenüber den Jahren davor, und es gibt Verlage oder Verlagsimprints, die mittlerweile keine Vorschüsse mehr bezahlen. Eine Garantie auf einen Vorschuss gibt es nicht. Und in der aktuellen Zeit argumentieren Verlage verstärkter mit dem Risiko.
        Auf der anderen Seite gilt natürlich wie bei jeder Vertragsverhandlung: Als Autorin oder Autor sollte ich mein Licht nicht unter den Scheffel stellen und selbstbewusst in die Verhandlung gehen und natürlich um einen Vorschuss verhandeln. Man wäre ein schlechter Verhandler, würde man von vorn herein auf einen Vorschuss verzichten. Natürlich sitzen die Verlage am längeren Hebel, wenn sie sagen: “Entweder zu unseren Bedingungen oder gar nicht.” Aber da stellt sich wieder die Frage, ob man bei solch einem sturen Verlag an der richtigen Stelle ist. Vielleicht kann man dann ja alternativ ein Prozentpunkt bei den Tantiemen pro Buch heraushandeln. Ein Vorschuss zeigt und signalisiert zumindest deutlicher, dass der Verlag an den Text glaubt.
        Wolfgang

    3. Der Verlag zahlt keine Kosten für Autoren. Ein Verlag handelt mit Büchern, die er herstellt. Wie jeder “Produzent” hat er alles was für das Produkt an Vorleistung nötig ist, zu finanzieren. Bekleidungsunternehmen bezahlten Stoffe, Garne, die Lohnkosten für die Näherinnen und noch viele andere Kosten, bevor ein fertiges Kleid entsteht. Diejenigen, die die Kleider entwerfen, bekommen das ebenfalls bezahlt und nicht erst, wenn die Kleider vielleicht verkauft sind. Verlage können keine Bücher verkaufen, ohne Manuskripte zu haben. Autorinnen gehen selbst in Vorleistung, um solche Manuskripte zu erstellen. Die Vorstellung, dass Verlage die Kosten “für die Autoren” übernehmen ist falsch. Druckkostenzuschussverlage argumentieren so. Das ist aber der falsche Weg.

    4. Das alles sind doch Binsen.
      Oft genug hab ich im Verlag mit deutlich fünfstelligen Vorschüssen gut verdient – und ohne draufgezahlt. Und umgekehrt.
      Problem: Verlegen bedeutet vorlegen – also Liquiditätsbedarf. (Mit starker Backlist ist die Kohle da.)
      Hauptproblem: Fast alle Projekte in den Verlagsprogrammen sind “Kann-Bücher” – die man machen oder lassen kann und schnell wieder verschwinden. Welch seltenes Erlebnis, in den Möchtegern-Manuskriptfluten ein “Muss-Buch” zu finden – aus Begeisterung oder ökonomischer Überzeugung. Und da Qualität und Verkaufsqualität oft auseinanderfallen, gibt’s beides für dasselbe Buch fast nie.

    Schreiben Sie einen Kommentar

    Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein.
    Bitte geben Sie Ihren Namen ein