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Kooperation mit Kaffeeröster: Das eigene Buch bei Tchibo veröffentlichen

Kooperation Tchibo-BoDDer Print-on-demand-Dienstleister Books on Demand (BoD) ist eine Kooperation mit dem Kaffeehändler Tchibo eingegangen. Ähnlich wie Postbank oder Matratzenhersteller Schlaraffia bietet BoD ein Produkt in einer exklusiven Form im Online-Shop von Tchibo in der Rubrik »Tchibo plus« an.

Im Fall von BoD kann man für 39,90 Euro das eigene Buch veröffentlichen. Hierzu erwirbt man zu diesem Preis einen digitalen Gutschein, den man selbstverständlich auch verschenken kann. In diesem Preis ist eine ISBN enthalten, sodass der Titel auch in den Katalogen der Buchgroßhändler gelistet und somit über den Buchhandel vor Ort und online bestellbar ist. Ebenfalls enthalten ist eine »persönliche Beratung«, die jedoch im Angebot im Umfang nicht näher spezifiziert ist, und ein kostenloses gedrucktes Exemplar für den Eigenbedarf (Belegexemplar). [Nachtrag: BoD hat uns mitgeteilt, dass die Beratung in keiner Weise eingeschränkt oder limitiert ist.] Das Angebot ist bis zum 6. Januar 2009 befristet, wobei die erworbenen Gutscheine in einem Zeitraum von 3 Jahren eingelöst werden müssen.

Vergleicht man dieses Angebot mit den normalen BoD-Preisen, so entspricht es dem Paket BoD Comfort, das regulär für 399 Euro angeboten wird. Beim Weg über den Kaffeeröster spart man so 350 Euro.

Textkritik: Ich las mit – Lyrik

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Ich las mit
Manfred H. Freude

Am Berg unter dem Behorn
Im Dienste der Worte
Die verschlungen von Beiden
Die sie trugen zu, zu
Mit Zitterluft beim Entfachen
Schimpften die Vögel
Doch blieb kein Blatt
das nicht unbeschrieben war
Uns blieb der Atem
und Säulenstimmen

© 2008 by Manfred H. Freude. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Wunderbar!
Hier werden dem Leser weder Stimmung noch Gefühle um die Ohren geschlagen, hier werden sie erzeugt: Man ist mit den seinen beschäftigt und nicht mit denen eines Autors.

Die Kritik im Einzelnen

Nanu? Erwarten würde man doch eigentlich einen »Ahorn«! Aber da das lyrische Ich mitlas, las damals offenbar noch mindestens eine weitere Person. Und denke ich an meine Jugend und an die Micky-Maus-Hefte meines Bruders, so fällt mir das unzertrennliche Paar Ahörnchen und Behörnchen ein: War das gemeinsame Lesen der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, auch in der Alliteration Berg – Behorn erkennbar? Ein überraschender Anfang, der Lust macht auf mehr! zurück
Jetzt ist es eindeutig: es waren zwei, die die Worte verschlungen! Und auch hier wird verdoppelt, wenn nicht gar verdreifacht: Dienste und Die und Die sowie zu & zu. zurück
Die Zitterluft: Ist es die Luftvibration beim lauten Lesen? Werden die Worte »entfacht«, wenn sie laut gelesen werden? Stört das die Vögel, die im Baum sitzen? zurück
Das Blatt verweist sowohl auf den Baum als auch auf das Buch (das seinerseits wieder auf die Buche verweist: Buchstabe, die Stäbchen aus Buchenholz, die geworfen wurden zu Orakelzwecken anno dazumals), und gelesen wurden alle beschriebenen Blätter, ungeachtet des Protestes der Vögel! Die Doppelung »blieb« knüpft an den Beginn an, die Störung durch die Vögel hatte zuvor auch formal diese Gemeinsamkeit zerstört. Und aus dem »Ich« der Überschrift und dem von außen beobachteten »Beiden« wird nun ein »Uns«: das gemeinsame Atmen Sprechen: die tragenden Stimmen, die Säulen, die wiederum zum Baum am Schluss des ersten Verses zurückführen.

Maltes Meinung: Ein wunderbares Gedicht

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Maltes MeinungWir werden nicht müde zu betonen, dass in unserer Rubrik Textkrtik zwar die Werke einzelner Autorinnen und Autoren besprochen werden, die ihre Texte freiwillig für die öffentliche Kritik bereitgestellt haben, doch geht es darin auch und vor allem immer um die Dinge, die für viele Beiträge allgemein gelten. Es geht um Dinge, die so viele an und in ihren Geschichten und Gedichten falsch machen.

Und es geht um die Dingen, die leider sehr wenige richtig machen.

Heute gibt es ein Gedicht mit einer 5-Brillen-Wertung zu bestaunen. Und der Satz, mit dem Malte seine Kritik zusammenfasst, könnte ein Lehrsatz für Lyriker sein: »Hier werden dem Leser weder Stimmung noch Gefühle um die Ohren geschlagen, hier werden sie erzeugt: Man ist mit den seinen beschäftigt und nicht mit denen eines Autors.«

Zur aktuellen Textkritik von Malte Bremer »

BUCH WIEN 08: Heute von der anderen Seite

Finn-Ole Heinrich ist zufrieden nach der Lesung
Finn-Ole Heinrich (Foto: Travnicek)

Zuerst sei festgehalten: Es fühlt sich doch sehr viel besser an, am Autorinnen-Stand am Eingang ein extra (Gratis-)Ticket zu erhalten. Finn-Ole Heinrich und ich kommen gemeinsam auf der Messe an, die heute schon wesentlich mehr Besucher anzieht als gestern, was auch einfach an der Tatsache liegen mag, dass man Freitag ab 15 Uhr eher Zeit hat.

Bei meiner Lesung sind ca. 2/3 der Stühle besetzt, ich selbst habe etwas Probleme mit dem Mikrofon, das an Bügeln über meinen Ohren festgemacht wird (Ich dachte der konstante Abstand zum Mikrophon wäre vorteilhaft), anscheinend sitzen meine Ohren zu weit oben am Kopf und das Mikro damit zu nahe am Mund. Lesen auf Messen will gelernt sein. Als Lesender hat man fast keine Möglichkeit, die Qualität des Vorlesens einzuschätzen, da der Hintergrundlärm alles übertönt und man selbst hinter den Lautsprecherboxen sitzt. Mein Fazit: Ich hatte bessere Lesungen. Nichtsdestotrotz wurde mein Buch nach der Lesung gekauft, also kann es nicht gar so schlimm gewesen sein.

BUCH WIEN 08: Ich bin ein halber Besucher

Leicht verschwommen: BUCH WIEN 08Ich bin erstens ein halber Besucher, weil ich nur 4 Euro statt der 8,50 am Eingang bezahle – Studententarif. Warum ich als Autorin bezahlen musste? Weil Mitwirkende bloß am Tag ihres Mitwirkens freien Eintritt genießen. Mein erster (bereits bei der Messe deponierter) Kritikpunkt ist: Die Eintrittskarten sind nur einmal gültig, es gibt kein zurück mehr. Es heißt zwar Tageskarte, ist aber ein One-Way-Ticket.

Ich bin zweitens ein halber Besucher, weil mein Verlag auf der Messe ausstellt und man mein Buch kaufen kann, also bin ich auch etwas auf der anderen Seite.

Die BUCH WIEN ist etwas kleiner als erwartet, ca. 215 Aussteller. Den Messekatalog zu kaufen, hat nur den Sinn, nachher ein Adressverzeichnis aller Verlage zu besitzen, und auch die beiliegende Karte ist etwas besser lesbar als die frei verfügbare. Ansonsten besteht der Katalog rein aus Werbung. Die Stände sind alle voll belegt und mit Verlagsmitarbeitern besetzt (ganz anders als bei der Litera), und auch zur Mittagszeit findet sich interessiertes Publikum.

Wien verschenkt ein Buch – Die BUCH WIEN 08 beginnt

weiter leben im Messezentrum WienAb sofort wird in vielen Wiener Cafés und Buchhandlungen der autobiografische Roman »weiter leben – Eine Jugend« von Ruth Klüger verschenkt. Zum siebenten Mal wird die Aktion Eine STADT. Ein BUCH. durchgeführt, bei der 100.000 Exemplare des Buches kostenlos verteilt werden. Schade, dass man diese Basis nicht nutzt und auf der Website zur Aktion beispielsweise kein Diskussionsforum eingerichtet hat, in dem sich die Leser austauschen können.

Wien ist in diesem Tagen ohnehin die literarische Hofburg Hochburg Europas, denn in dieser Woche finden an vielen Orten Lesungen und anderer literarische Veranstaltungen statt. Es ist dies die Lesefestwoche, die die erste internationale Buchmesse BUCH WIEN 08 flankiert. Die Messe öffnet morgen ihre Pforten. Hervorgegangen ist sie aus der (Wiener) Buchwoche. Ähnliche Veranstaltungen finden in diesen Tagen auch in Stuttgart und München statt. In Wien will man höher hinaus und zieht von den eher beschaulichen Räumlichkeiten im Rathaus in die Messehalle um. Ob’s schöner, besser, bunter und wirklich internationaler wird?

Ab morgen können es die Wienerinnen und Wiener herausfinden. Und auch im literaturcafe.de wird darüber zu lesen sein.

Zensur-Aktion eines ehemaligen Stasi-Mitarbeiters offenbart die Flüchtigkeit des Online-Wissens

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Wikipedia-Suche nach einem PolitikerEs war eine bizarre Aktion mit juristischer Hilfe: Weil er einige Behauptungen in seinem Wikipedia-Eintrag als falsch ansah, ließ der ehemalige Stasi-Mitarbeiter und jetzige Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann (DIE LINKE) den vollständigen Zugang zur Online-Enzyklopädie über wikipedia.de sperren. Damit war das komplette digitale Nachschlagewerk über die deutsche Webadresse nicht mehr erreichbar. Stattdessen war dort bis heute Mittag nur ein Hinweis auf die juristische Auseinandersetzung Heilmanns mit dem deutschen Wikipedia-Verein, dem Wikimedia Deutschland e.V., zu lesen.

Da die Domain wikipedia.de jedoch nur auf das eigentlich in den USA gehostete Angebot weiterleitet, konnte Wikipedia auch aus Deutschland nachwievor unter de.wikipedia.org aufgerufen werden. Auch der Artikel über Heilmann – zwischenzeitlich geändert – war jederzeit unter der alternativen Adresse aufrufbar. Dennoch dürften in den letzten Tagen einige vom freien Wissen abgeschnitten gewesen sein, da die Alternativ-URL nicht jedem bekannt ist.

Ein Jahr lang Literatur zum Abreißen: Der Harenberg Kulturkalender Literatur

Harenberg Kulturkalender Literatur 2009Es gibt doch allen Ernstes Leute, die schicken einem schon jetzt eMails mit »vorweihnachtlichen Grüßen«. Nun gut, schließlich essen wir auch schon die ersten Lebkuchen, und irgendwie ist ja das ganze Jahr »vor Weihnachten«. Und in den Buchhandlungen kann man seit einigen Wochen bereits Kalender für das kommende Jahr 2009 kaufen.

Daher sei an dieser Stelle auf den »Harenberg Kulturkalender Literatur« verwiesen, der uns schon seit einigen Jahren mit täglichen Infos durch dieselben begleitet (also durch die Jahre, nicht durch die Infos… wobei: eigentlich auch durch die Infos, aber solch philosophische Betrachtungen führen hier zu weit).

Mit viel Liebe zum Detail sind im »Harenberg Kulturkalender Literatur« Infos, Texte, Leseproben und Fotos zu Büchern, Autoren, Hörbüchern und anderen literarischen Themen zusammengetragen, meist anlässlich runder Autorengeburtstage oder Buchjubiläen.

Hochkarätiges Kursprogramm bei der Textmanufaktur Leipzig – Sonderkonditionen bei Anmeldung über das literaturcafe.de

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Die TextmanufakturDie Textmanufaktur in Leipzig ist eine neue Autorenschule, die mit insgesamt 11 Kursen im kommenden Jahr 2009 startet. Gegründet hat sie der Autor und Journalist André Hille. Das Kursprogramm ist absolut hochwertig und setzt ausschließlich auf professionelle Top-Referenten aus der Buchbranche. Insbesondere viele Lektoren namhafter Verlage finden sich darunter, so z. B. Constanze Neumann (Lektorin bei S. Fischer), Andreas Paschedag (Lektor Aufbau Verlag), Thorsten Ahrend (Wallstein-Verleger), Uwe Heldt (MohrbooksLiterary Agency, Berlin). Ebenfalls zu den Referenten zählt der Bestseller-Autor Wladimir Kaminer.

Mit 155 bzw. 165 Euro sind die Wochenendkurse zudem unschlagbar günstig. Auf Wunsch vermittelt der Veranstalter zudem eine günstige Übernachtungsmöglickeit. Und das Beste: Wir haben mit der Textmanufaktur für literaturcafe.de-Gäste Sonderkonditionen ausgehandelt. Wer sich über das literaturcafe.de anmeldet, der bekommt auf die Kursgebühr nochmals 5 Euro Nachlass. Nutzen Sie das Anmeldeformular am Ende des Artikels.

Michael Crichton ist tot

Romane von Michael CrichtonDer us-amerikanische Schriftsteller Michael Crichton ist gestern (Dienstag, 4. November 2008) im Alter von 66 Jahren gestorben. Crichton habe bereits seit längerem an Krebs gelitten, berichten die Medien.

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Autor bekannt, als sein Roman Jurassic Park 1993 von Stephen Spielberg verfilmt wurde. Crichton schrieb hierfür auch das Drehbuch. Der Roman erschien 1991 auf deutsch noch mit dem niedlichen Titel DinoPark. Crichtons Roman über die mit Hilfe der Wissenschaft wiederbelebten Dinosaurier war typisch für seine Stoffe. Häufig waren sie als Science-Fiction einzustufen, doch immer verstand es der Autor meisterlich, auch komplizierte Dinge so darzustellen, dass sie für den Leser glaubhaft erschienen.

Noch wurden freilich keine Saurier aus Genmaterial wiedererweckt, doch griff Crichton in seinen Werken auch immer wieder Themen auf, die kurze Zeit später alle bewegen sollten.

Warum Worte aus Wörtern bestehen und Wörter aus Silben

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Worte, Wörter, WortEine Besucherin des literaturcafe.de fragt anlässlich einer Textkritik: Wann sind es Worte und wann Wörter? Sind es nur dann Wörter, wenn es tatsächlich um solche geht und nicht um das Gesagte?

Diese selbst gegebene Antwort trifft den Kern!

Das deutsche Wort Wort kennt im Gegensatz zu allen (?) anderen Sprachen zwei Pluralformen: Wörter und Worte.

Wörter sind laut Duden »Lautgebilde bestimmter Bedeutung«; wenn jemand mit uns redet oder wir etwas lesen, gehen wir davon aus, dass Wörter verwendet werden; falls wir einzelne nicht verstehen, fragen wir oder schauen im Wörterbuch nach, vielleicht auch in einem Fremd- oder Spezialwörterbuch oder im Internet: da tummeln sie sich gemeinhin. Manchmal wird man nicht fündig: Dann kann es durchaus sein, dass sie erfunden wurden wie z. B. Pipi Langstrumpfs apothekerverwirrendes Spunk oder auch hier im literaturcafe.de bei Pfarrer Menzel: drei von den in dieser Episode aufgeführten 12 Sprachen sind völlig frei erfunden, eine vierte gibt es gar nicht (das Wort jedoch schon), und eine fünfte ist keine Sprache, sondern eine Schrift.

Weil der Dämon ein Stubenhocker ist: Für Maximilian Dorner liest eine Stellvertreterin

Die Stellvertreterin Susanne Plaßmann signiert auchBis zum 4. Dezember noch lädt die 11. Erfurter Herbstlese 2008 zu literarischen Veranstaltungen. Die Reihe wird getragen von Schriftstellern, sprechenden Künstlern und mehr oder weniger schreibenden mehr oder weniger Prominenten. Nicht neu ist, dass vor allem letztere die Ticketreserven schnell erschöpfen, wobei erstere mitunter Mühe haben, die Säle zu füllen. Maximilian Dorner ist in seiner Gruppe dennoch in wahrlich guter Gesellschaft, denn während Ingo Appelt und Sarah Wiener schon vor Wochen an Tickets verarmten, ist selbst Donna Leon noch nicht an die Kapazitätsgrenzen des für Sie reservierten Veranstaltungssaals gestoßen. Dorner gelingt es, das glasstählerne Atrium der Erfurter Stadtwerke annähernd zu füllen und das, obwohl der Samstagvormittag nun nicht gerade unter die Kategorie »Primetime« für Lesungen fällt.

Maximilian Dorner ist kein Betroffener, der in der Entdeckung des Schreibens die Verarbeitung seines persönlichen Schicksals sucht. Maximilian Dorner hatte die Sprache bereits erobert, als man ihm Multiple Sklerose diagnostizierte.

Der Hörverlag lässt Harry Potter ein zweites Mal lesen

Noch auf Cassette: Beck liest PotterHatte sich der Filmregisseur Volker Schlöndorff in unserem Interview unlängst gewünscht, dass ein literarisches Werk wie »Die Blechtrommel« durchaus von mehreren Regisseuren verfilmt und interpretiert werden sollte, so geht der Hörverlag exakt diesen Weg. Er vertont alle sieben Bände von »Harry Potter« ein zweites Mal als ungekürzte Lesung. Statt Rufus Beck liest dann Felix von Manteuffel die Zauberschüler-Saga. Ältere Zuhörer unter uns kennen von Manteuffel noch als Athur Dent aus dem Hörspiel »Per Anhalter ins All«, das Anfang der 80er produziert wurden, als es in Deutschland noch nicht »durch die Galaxis« ging.

Die Version von Felix von Manteuffel soll laut Hörverlag ab März 2009 erhältich sein. Nach einem Bericht der WELT ist der Schauspieler bereits seit fünf Jahren regelmäßig im Studio. Das Projekt wurde auch im Hörverlag geheim gehalten, um keine Gerüchte entstehen zu lassen. Speziell als es vor dem fünften Potter-Band unklar war, ob Rufus Beck auch die folgenden Bände lesen würde, wäre dies nicht gut gewesen.

Da die Interpretation von Rufus Beck mit seinen unzähligen Stimmen, die er den Charakteren der Romane verleiht, bereits jetzt ein Hörbuch-Klassiker ist, wird es in der Tat reizvoll sein, den Text in einer anderen Version zu hören. Wieland Freund von der Welt war mit Felix von Manteuffel im Studio und berichtet darüber.

Lese und Hörtipps zu Halloween: Eine tote Amsel und das Herz eines Ermordeten

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Hallo? Ist da wer?An Halloween, der Nacht auf den 1. November, kramen wir traditionsgemäß in unserem Archiv, um Ihnen die besten Grusel- und Horrorgeschichten zu präsentieren, die wir im Laufe der Jahre gesammelt haben. Und zunächst sei auf die Erklärung hingewiesen, was es mit Halloween auf sich hat. Dazu gibt es ein kleines Gedicht.

Zum Hören gibt es die Gruselgeschichte »Nur eine Amsel« von Birgit-Cathrin Duval, die just am 31. Oktober spielt. Sie sollten heute besser nicht im Wald joggen gehen! Gelesen wird die Story von Nadia Zaboura.

Ebenfalls als MP3-Download steht im literaturcafe.de ein Klassiker bereit: Edgar Allan Poe – »Das verräterische Herz«, gelesen von Wolfgang Tischer.

Zur Lektüre empfehlen wir gruselig Merkwürdiges: Peter Jüde: »Der Antiquar«, Susanne Sakel: »Die Wahrheit« und Wolfgang Tischer: »Eiskalt«.

Wir wünschen eine wohlige Gänsehaut beim Lesen und Hören!

Verbesserte Normseiten-Vorlage für OpenOffice Writer

OpenOffice 3.0Unlängst hat OpenOffice.org die Version 3.0 der kostenlosen Office-Suite »OpenOffice« präsentiert. Die Open-Source-Software steht kostenlos für alle gängigen Betriebssysteme zum Download bereit. Es lohnt sich für Autorinnen und Autoren nicht mehr, Geld für Microsofts Office-Anwendungen auszugeben, denn die kostenlose Alternative »Writer« als Bestandteil von OpenOffice kann alles, was eine Textverarbeitung können muss. Die Version 3.0 ist kompatibel zu MS-Word und hat kein Problem beim Lesen und Schreiben von doc-Dateien. Die Version 3.0 liest sogar die docx-Dateien von Word 2007.

Speziell für schreibende Menschen interessant ist die in Version 3.0 erweiterte Notizfunktion, die es erlaubt, übersichtliche Kommentare zu Textpassagen an den Rand des Dokuments zu schreiben (Menüpunkt Einfügen/Notiz). Sowohl diese Notizfunktion als auch der Überarbeiten-Modus, der Änderungen am Text hervorhebt und nachvollziehbar macht (Menüpunkt Bearbeiten/Änderungen/Aufzeichnen), ist kompatibel zu Word. Diese beiden Optionen eigenen sich z. B. sehr gut für den Austausch überarbeiteter Dokumente zwischen Autor und Testlesern oder Lektor.

Besonders gefreut hat es uns, dass Kamil Stefanowski zudem unsere Normseiten-Vorlage für OpenOffice verbessert und optimiert hat. Hier waren noch Fehler in der Formatierung der Folgeseiten enthalten, die Kamil behoben hat.