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Ein Jahr lang Literatur zum Abreißen: Der Harenberg Kulturkalender Literatur

Harenberg Kulturkalender Literatur 2009Es gibt doch allen Ernstes Leute, die schicken einem schon jetzt eMails mit »vorweihnachtlichen Grüßen«. Nun gut, schließlich essen wir auch schon die ersten Lebkuchen, und irgendwie ist ja das ganze Jahr »vor Weihnachten«. Und in den Buchhandlungen kann man seit einigen Wochen bereits Kalender für das kommende Jahr 2009 kaufen.

Daher sei an dieser Stelle auf den »Harenberg Kulturkalender Literatur« verwiesen, der uns schon seit einigen Jahren mit täglichen Infos durch dieselben begleitet (also durch die Jahre, nicht durch die Infos… wobei: eigentlich auch durch die Infos, aber solch philosophische Betrachtungen führen hier zu weit).

Mit viel Liebe zum Detail sind im »Harenberg Kulturkalender Literatur« Infos, Texte, Leseproben und Fotos zu Büchern, Autoren, Hörbüchern und anderen literarischen Themen zusammengetragen, meist anlässlich runder Autorengeburtstage oder Buchjubiläen.

Hochkarätiges Kursprogramm bei der Textmanufaktur Leipzig – Sonderkonditionen bei Anmeldung über das literaturcafe.de

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Die TextmanufakturDie Textmanufaktur in Leipzig ist eine neue Autorenschule, die mit insgesamt 11 Kursen im kommenden Jahr 2009 startet. Gegründet hat sie der Autor und Journalist André Hille. Das Kursprogramm ist absolut hochwertig und setzt ausschließlich auf professionelle Top-Referenten aus der Buchbranche. Insbesondere viele Lektoren namhafter Verlage finden sich darunter, so z. B. Constanze Neumann (Lektorin bei S. Fischer), Andreas Paschedag (Lektor Aufbau Verlag), Thorsten Ahrend (Wallstein-Verleger), Uwe Heldt (MohrbooksLiterary Agency, Berlin). Ebenfalls zu den Referenten zählt der Bestseller-Autor Wladimir Kaminer.

Mit 155 bzw. 165 Euro sind die Wochenendkurse zudem unschlagbar günstig. Auf Wunsch vermittelt der Veranstalter zudem eine günstige Übernachtungsmöglickeit. Und das Beste: Wir haben mit der Textmanufaktur für literaturcafe.de-Gäste Sonderkonditionen ausgehandelt. Wer sich über das literaturcafe.de anmeldet, der bekommt auf die Kursgebühr nochmals 5 Euro Nachlass. Nutzen Sie das Anmeldeformular am Ende des Artikels.

Michael Crichton ist tot

Romane von Michael CrichtonDer us-amerikanische Schriftsteller Michael Crichton ist gestern (Dienstag, 4. November 2008) im Alter von 66 Jahren gestorben. Crichton habe bereits seit längerem an Krebs gelitten, berichten die Medien.

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Autor bekannt, als sein Roman Jurassic Park 1993 von Stephen Spielberg verfilmt wurde. Crichton schrieb hierfür auch das Drehbuch. Der Roman erschien 1991 auf deutsch noch mit dem niedlichen Titel DinoPark. Crichtons Roman über die mit Hilfe der Wissenschaft wiederbelebten Dinosaurier war typisch für seine Stoffe. Häufig waren sie als Science-Fiction einzustufen, doch immer verstand es der Autor meisterlich, auch komplizierte Dinge so darzustellen, dass sie für den Leser glaubhaft erschienen.

Noch wurden freilich keine Saurier aus Genmaterial wiedererweckt, doch griff Crichton in seinen Werken auch immer wieder Themen auf, die kurze Zeit später alle bewegen sollten.

Warum Worte aus Wörtern bestehen und Wörter aus Silben

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Worte, Wörter, WortEine Besucherin des literaturcafe.de fragt anlässlich einer Textkritik: Wann sind es Worte und wann Wörter? Sind es nur dann Wörter, wenn es tatsächlich um solche geht und nicht um das Gesagte?

Diese selbst gegebene Antwort trifft den Kern!

Das deutsche Wort Wort kennt im Gegensatz zu allen (?) anderen Sprachen zwei Pluralformen: Wörter und Worte.

Wörter sind laut Duden »Lautgebilde bestimmter Bedeutung«; wenn jemand mit uns redet oder wir etwas lesen, gehen wir davon aus, dass Wörter verwendet werden; falls wir einzelne nicht verstehen, fragen wir oder schauen im Wörterbuch nach, vielleicht auch in einem Fremd- oder Spezialwörterbuch oder im Internet: da tummeln sie sich gemeinhin. Manchmal wird man nicht fündig: Dann kann es durchaus sein, dass sie erfunden wurden wie z. B. Pipi Langstrumpfs apothekerverwirrendes Spunk oder auch hier im literaturcafe.de bei Pfarrer Menzel: drei von den in dieser Episode aufgeführten 12 Sprachen sind völlig frei erfunden, eine vierte gibt es gar nicht (das Wort jedoch schon), und eine fünfte ist keine Sprache, sondern eine Schrift.

Weil der Dämon ein Stubenhocker ist: Für Maximilian Dorner liest eine Stellvertreterin

Die Stellvertreterin Susanne Plaßmann signiert auchBis zum 4. Dezember noch lädt die 11. Erfurter Herbstlese 2008 zu literarischen Veranstaltungen. Die Reihe wird getragen von Schriftstellern, sprechenden Künstlern und mehr oder weniger schreibenden mehr oder weniger Prominenten. Nicht neu ist, dass vor allem letztere die Ticketreserven schnell erschöpfen, wobei erstere mitunter Mühe haben, die Säle zu füllen. Maximilian Dorner ist in seiner Gruppe dennoch in wahrlich guter Gesellschaft, denn während Ingo Appelt und Sarah Wiener schon vor Wochen an Tickets verarmten, ist selbst Donna Leon noch nicht an die Kapazitätsgrenzen des für Sie reservierten Veranstaltungssaals gestoßen. Dorner gelingt es, das glasstählerne Atrium der Erfurter Stadtwerke annähernd zu füllen und das, obwohl der Samstagvormittag nun nicht gerade unter die Kategorie »Primetime« für Lesungen fällt.

Maximilian Dorner ist kein Betroffener, der in der Entdeckung des Schreibens die Verarbeitung seines persönlichen Schicksals sucht. Maximilian Dorner hatte die Sprache bereits erobert, als man ihm Multiple Sklerose diagnostizierte.

Der Hörverlag lässt Harry Potter ein zweites Mal lesen

Noch auf Cassette: Beck liest PotterHatte sich der Filmregisseur Volker Schlöndorff in unserem Interview unlängst gewünscht, dass ein literarisches Werk wie »Die Blechtrommel« durchaus von mehreren Regisseuren verfilmt und interpretiert werden sollte, so geht der Hörverlag exakt diesen Weg. Er vertont alle sieben Bände von »Harry Potter« ein zweites Mal als ungekürzte Lesung. Statt Rufus Beck liest dann Felix von Manteuffel die Zauberschüler-Saga. Ältere Zuhörer unter uns kennen von Manteuffel noch als Athur Dent aus dem Hörspiel »Per Anhalter ins All«, das Anfang der 80er produziert wurden, als es in Deutschland noch nicht »durch die Galaxis« ging.

Die Version von Felix von Manteuffel soll laut Hörverlag ab März 2009 erhältich sein. Nach einem Bericht der WELT ist der Schauspieler bereits seit fünf Jahren regelmäßig im Studio. Das Projekt wurde auch im Hörverlag geheim gehalten, um keine Gerüchte entstehen zu lassen. Speziell als es vor dem fünften Potter-Band unklar war, ob Rufus Beck auch die folgenden Bände lesen würde, wäre dies nicht gut gewesen.

Da die Interpretation von Rufus Beck mit seinen unzähligen Stimmen, die er den Charakteren der Romane verleiht, bereits jetzt ein Hörbuch-Klassiker ist, wird es in der Tat reizvoll sein, den Text in einer anderen Version zu hören. Wieland Freund von der Welt war mit Felix von Manteuffel im Studio und berichtet darüber.

Lese und Hörtipps zu Halloween: Eine tote Amsel und das Herz eines Ermordeten

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Hallo? Ist da wer?An Halloween, der Nacht auf den 1. November, kramen wir traditionsgemäß in unserem Archiv, um Ihnen die besten Grusel- und Horrorgeschichten zu präsentieren, die wir im Laufe der Jahre gesammelt haben. Und zunächst sei auf die Erklärung hingewiesen, was es mit Halloween auf sich hat. Dazu gibt es ein kleines Gedicht.

Zum Hören gibt es die Gruselgeschichte »Nur eine Amsel« von Birgit-Cathrin Duval, die just am 31. Oktober spielt. Sie sollten heute besser nicht im Wald joggen gehen! Gelesen wird die Story von Nadia Zaboura.

Ebenfalls als MP3-Download steht im literaturcafe.de ein Klassiker bereit: Edgar Allan Poe – »Das verräterische Herz«, gelesen von Wolfgang Tischer.

Zur Lektüre empfehlen wir gruselig Merkwürdiges: Peter Jüde: »Der Antiquar«, Susanne Sakel: »Die Wahrheit« und Wolfgang Tischer: »Eiskalt«.

Wir wünschen eine wohlige Gänsehaut beim Lesen und Hören!

Verbesserte Normseiten-Vorlage für OpenOffice Writer

OpenOffice 3.0Unlängst hat OpenOffice.org die Version 3.0 der kostenlosen Office-Suite »OpenOffice« präsentiert. Die Open-Source-Software steht kostenlos für alle gängigen Betriebssysteme zum Download bereit. Es lohnt sich für Autorinnen und Autoren nicht mehr, Geld für Microsofts Office-Anwendungen auszugeben, denn die kostenlose Alternative »Writer« als Bestandteil von OpenOffice kann alles, was eine Textverarbeitung können muss. Die Version 3.0 ist kompatibel zu MS-Word und hat kein Problem beim Lesen und Schreiben von doc-Dateien. Die Version 3.0 liest sogar die docx-Dateien von Word 2007.

Speziell für schreibende Menschen interessant ist die in Version 3.0 erweiterte Notizfunktion, die es erlaubt, übersichtliche Kommentare zu Textpassagen an den Rand des Dokuments zu schreiben (Menüpunkt Einfügen/Notiz). Sowohl diese Notizfunktion als auch der Überarbeiten-Modus, der Änderungen am Text hervorhebt und nachvollziehbar macht (Menüpunkt Bearbeiten/Änderungen/Aufzeichnen), ist kompatibel zu Word. Diese beiden Optionen eigenen sich z. B. sehr gut für den Austausch überarbeiteter Dokumente zwischen Autor und Testlesern oder Lektor.

Besonders gefreut hat es uns, dass Kamil Stefanowski zudem unsere Normseiten-Vorlage für OpenOffice verbessert und optimiert hat. Hier waren noch Fehler in der Formatierung der Folgeseiten enthalten, die Kamil behoben hat.

Kerkeling-Buch wird viermal verfilmt und Karasek hat viel über die Heidenreich zu sagen

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Na sowas: In gleich vier Rubriken berichtet der aktuelle SPIEGEL 44/2008 darüber, dass die ARD das Buch »Ich bin dann mal weg« von Hape Kerkeling verfilmen will. Und Hellmuth Karasek hat offenbar einiges zum Rauswurf seiner Kollegin Elke Heidenreich beim ZDF zu sagen und zwar in den Rubriken TV-Kultur, ZDF, Fernsehstars und Journalisten. Klar, passt ja alles. Oder wie sonst ist die aktuelle Inhaltsangabe des SPIEGEL auf SPIEGEL ONLINE zu interpretieren?

Buchmesse-Rückblick 2008: »Nur wer anwesend ist, kann gewinnen«

Cosplayer auf der Buchmesse 2008Buchmesse 2008? Alles schon wieder vergessen? Gerade noch Medienrummel scheinbar ohne Ende und nun schon wieder lange vorbei. Damit nicht alles vergessen wird, fasst Barbara Fellgiebel ihre wichtigsten Eindrücke von fünf Messetagen erneut hier zusammen. Mit Fotos von Wolfgang Tischer der am Messe-Wochenende anwesenden Cosplayer.

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Vor zehn Jahren war ich ziemlich allein auf weiter Flur mit meinen Messeimpressionen. Heute schreiben – nicht zuletzt dank Blogs, den Internet-Tagebüchern für jedermann – Hunderte ihre Gedanken zur Frankfurter Buchmesse auf und verbreiten sie.

Meine Buchmesse 2008 beginnt mit der Verleihung des dbp 08, des Deutschen Buchpreises, mit 25 000 Euro der höchst dotierte deutsche Literaturpreis und einzigartig in seiner Forderung: Nur wer anwesend ist, kann gewinnen – was bedeutet, dass sich alle sechs Autoren, die es auf die Shortlist geschafft haben, einzufinden haben, egal ob sie krank sind oder nicht.

Lesetipp im Internet: Elfriede Jelinek über Jörg Haiders Tod

Die Website von Elfriede JelinekElfriede Jelinek hat die Todesfahrt Jörg Haiders bereits literarisch verarbeitet und dank des Internet‘ auch schon veröffentlicht. Auf ihrer Homepage kann der knapp über 3.500 Wörter umfassende Text »Von Ewigkeit zu Ewigkeit« nachgelesen werden (Menüpunkt Aktuelles). Ein sprachlich fulminantes und dichtes Werk voll bitterböser Anspielungen auf den »Erlöser« Haider, der bei Jelinek dem Erlkönig gleich die österreichischen Bauernbuben verführt hat – und das nicht nur im Geiste. Haiders Name wird im Text jedoch nicht explizit genannt. Wie bei allen im Internet veröffentlichten Texten Jelineks darf daraus leider nicht zitiert werden, also hilft nur selber lesen.

Jelinek veröffentlicht ihre Texte seit geraumer Zeit ausschließlich im Web, darunter auch den Roman »Neid«.

Schmunzeln mussten wir bei einigen Medienberichten, die erneut zeigen, wie wenig Medienkompetenz in Internet-Dingen besteht.

Buchhandel fürchtet Umsatzeinbußen durch Entlassung Elke Heidenreichs

lesen! oder verkaufen!?Wenn sie in ihrer Sendung »lesen!« auch nur für Sekunden ein Buch in die Kamera hielt und lobte, stand es sofort auf der Bestsellerliste. Die Marke »Elke Heidenreich« mutierte zum Gütesiegel der Buchbranche. Unzählige Bücher führten Zitate von ihr auf, sie schrieb Vor- und Nachworte, gab eigene Buchreihen heraus und es schien, dass nur ihr Wort, nur ihr Lob entscheidend war. Sie war die beste Verkaufsmitarbeiterin im Buchhandel, was besonders die Buchketten freute, denn von ihr empfohlene Bücher verkauften sich vom Stapel ab, und man konnte auf eigenes qualifiziertes Beratungspersonal weitgehend verzichten.

Für die Verleger war ihre Sendung wie die Ziehung der Lottozahlen. Hatten sie das Glück und ein Buch aus ihrem Hause wurde von Heidenreich auserwählt, so kam das sechs Richtigen mit Zusatzzahl gleich, mindestens jedoch fünf Richtigen.

Doch nun hat das ZDF die Heidenreich wegen allzu unflätiger Bemerkungen entlassen und ihre Sendung mit sofortiger Wirkung abgesetzt. Das Schlimmste, was dem Buchhandel passieren konnte, denn er hat seine wichtigste Werbeikone verloren – zumindest wurde ihre Wirkung beschnitten. Wer sein Urteil nicht mehr im Fernsehen abgibt, ist weniger wichtig.

Daher haben sich die Chefs und Verleger der großen deutschen Verlage in einem offenen Brief an ZDF-Intendant Schächter gewandt.

Eragon-Podcast der Stuttgarter Schiller-Buchhandlung

EragonAm Samstag, 25. Oktober 2008, erscheint der von den Fans lang erwartete dritte Band des Fantasy-Epos »Eragon – Die Weisheit des Feuers« des 24-jährigen amerikanischen Autors Christopher Paolini auf Deutsch.

Die Schiller-Buchhandlung in Stuttgart präsentiert bereits vorab einen interessanten Podcast rund um das Buch und stimmt die Leser auf das Werk ein. Die Inhaberin und Buchhändlerin Susanne Martin greift selbst zum Mikrofon und interviewt in der ersten Folge die erfolgreiche deutsche Fantasy-Autorin Evelyne Okonnek, deren Buch »Die Tochter der Schlange« 2006 mit dem Wolfgang-Hohlbein-Preis ausgezeichnet wurde.

In Teil 2 kommt der junge Testleser und Fantasy-Fan Daniel zu Wort und berichtet über seine Eragon-Leseerfahrungen und was er sich vom 3. Band erhofft. Unbedingt anhören, der Junge ist klasse!

Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD unterstützen das Aktionsbündnis für faire Verlage

Fairlag-PodiumdiskussionÜber 45 Autorenverbände und andere Literaturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich jüngst zu einer gemeinsamen Initiative für mehr Fairness im Verlagsbetrieb zusammengeschlossen (Fairlag). Die Mitglieder setzen sich u. a. für eine faire Bezahlung von Autoren ein und informieren insbesondere junge und unerfahrene Schriftsteller über die Praktiken mancher Zuschussverlage.

Auf der Frankfurter Buchmesse stellten Imre Török (Verband deutscher Schriftsteller in ver.di/VS), Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren, Österreich) und Tobias Kiwitt (Bundesverband junger Autoren und Autorinnen/BVjA) das Aktionsbündnis in einer Podiumsdiskussion vor.

Im Vorfeld der Messe hatte sich zudem die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag für einen fairen Umgang zwischen Autoren und Verlagen ausgesprochen und sich klar für das Aktionsbündnis und das Engagement der Mitglieder ausgesprochen. Unmittelbar nach der Gründung des Aktionsbündnis‘ für faire Verlage im April 2008 hatte sich bereits die SPD-Bundestagsfraktion mit den Mitgliedern der Initiative solidarisch erklärt. (Quelle: Montségur Autorenforum)

Ausgelesen und Aus für »lesen!«: ZDF feuert Elke Heidenreich

Kein 'lesen!' mehr im ZDFDeutschlands populärste Literatursendung wird es nicht mehr geben. Das ZDF hat die Zusammenarbeit mit Elke Heidenreich mit sofortiger Wirkung beendet. Selbst die bereits angekündigte »lesen!«-Sendung mit Studiogast Campino am 31. Oktober 2008 wird nicht mehr produziert.

ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut meint in einer Stellungnahme: »Mit ihren Äußerungen in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hat Frau Heidenreich die Ebene einer sachlichen Auseinandersetzung verlassen und das ZDF sowie einzelne seiner Mitarbeiter persönlich in nicht mehr hinzunehmender Weise öffentlich herabgesetzt. Das Vertrauensverhältnis zwischen dem ZDF und Frau Heidenreich wurde dadurch so nachhaltig zerstört, dass eine gedeihliche und sinnvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist.«