0
Startseite Website Seite 100

Langeweile zum Nachlesen: Warum ich mir den Zukunftskongress TOC in diesem Jahr erspare

Ein TOC-Vortrag im Jahre 2010Heute, am Vortag der Buchmesse, findet in Frankfurt zum 4. Mal die TOC-Konferenz statt. TOC steht für »Tools of Change (for Publishing)«. Diese Veranstaltung wird vom renommierten O’Reilly Verlag mitgetragen, der seinerzeit immerhin den Begriff Web 2.0 populär gemacht hat. TOC-Kongresse fanden und finden bereits schon länger in den USA statt.

Doch in diesem Jahr werde ich mir die TOC ersparen.

Drei Jahre lang hatte ich gehofft, dass ich hier wirklich Neues und Zukunftsweisendes über das Buch und die Verlagsbranche erfahre. Dreimal wurde ich bitter enttäuscht.

Ich versuche es diesmal mit einem Zukunft versprechenden Buch.

Self-Publishing auf der Frankfurter Buchmesse 2012: Podiumsdiskussionen und erfolgreiche Autorinnen

Buchmesse - Download-StationNächste Woche, vom 10. bis zum 14. Oktober 2012, ist wieder Frankfurter Buchmesse. Im ersten Halbjahr waren sieben der meistverkauften E-Books bei Amazon von Selbstverlegern ohne Verlag veröffentlicht worden.

Doch von dieser enormen Veränderung des Buchmarktes merkt man am Messeprogramm nichts. Das Thema Selfpublishing findet quasi nicht statt. Stattdessen versucht die Messe, mit immer mehr Konferenzen und Partnerschaften beispielsweise die Brücke zur Filmbranche und Computerspiele-Industrie zu schlagen, um die »Story« in den Vordergrund zu stellen. Denn auch die Messe weiß, dass die Dominanz der Papierprodukte schwinden wird.

Wenn man jedoch genau hinsieht, findet man zum Thema »Selfpublishing« auf der Messe drei Diskussionsrunden, und Amazon hat erstmals erfolgreiche deutsche Selfpublishing-Autorinnen eingeladen, die Rede und Antwort, aber auch etwas abseits stehen.

Buch wird E-Book: Wem gehören die lektorierte Textfassung und das Cover?

LektoratWer das Thema »Selfpublishing« lediglich mit Hobby-Autoren oder Schreibanfängern in Verbindung bringt, irrt gewaltig.

Das selbst erstellte E-Book kann auch für Profis interessant sein, wenn diese die E-Book-Rechte nicht abgetreten haben oder diese vom Verlag an sie zurückgefallen sind. Ebenfalls ist die Selbstveröffentlichung für Projekte interessant, die für den Verlag aus den unterschiedlichsten Gründen nicht infrage kommen.

Rasch kommt dann die Frage auf, ob man die vom Verlag lektorierte Textfassung als Grundlage für die eigene elektronische Veröffentlichung nutzen darf. Und was ist, wenn ein Autor für die E-Book-Ausgabe das Cover der Papierausgabe nutzen möchte?

La Douce: Aus dem Comic entspringt ein Zug – François Schuiten im Interview

Ausschnitt aus dem Comic »La Douce« (ATLANTIC) von François Schuiten
Ausschnitt aus dem Comic »La Douce« von François Schuiten

»La Douce« heißt der neue Comic des preisgekrönten belgischen Zeichners François Schuiten. Im Buch geht es um die Veränderung der Welt und die Liebe eines Lokführers zu seiner »sanften« Schönheit – einer Dampflok.

Das Besondere an diesem düsteren Zukunftsszenario: Per Webcam kann man aus dem Buch dreidimensional eine Lok herausfahren lassen – Beschleunigen und Bremsen durch den Leser inbegriffen.

Wolfgang Tischer stellt das Buch in einem Video vor, bevor er sich im zweiten Teil des Films in Paris mit dem Autor François Schuiten unterhält.

Textkritik: Fabelhaft missglückt

1

Alle wussten sie es. Alle glaubten daran. Doch es gab, eigentlich, niemanden, der es schaffte, es zu tun. Dabei wäre es so einfach gewesen. Man musste, und dass wussten alle, nur den Bären um Erlaubnis fragen. Doch das war nicht so einfach. Der Bär konnte ja schlafen. Oder aber, wenn man ihn anträfe, würde er eine andere Sprache sprechen als man selbst. Und dabei wusste niemand, ob der Bär überhaupt sprechen konnte. Es gab entsprechend viele Gerüchte. Denn das war es ja, was alle wollten. Mit dem Bären sprechen, ihn um Erlaubnis fragen. Doch es war zu schwer. Außerdem war es ja zu kalt in der Höhle, die eigentlich gar keine war. Sie war ein ganz anderes Land, das alle kannten. Und dann war da ja noch die Dunkelheit und natürlich hatte keiner Licht. So vergingen die Jahre und keiner wusste, ob der Bär Erlaubnis geben würde. Immer wenn der Bär kam ein Tier zu fressen, das unvorsichtig genug war, sich ihm zu nähern, waren alle ruhig. Und auch sie wurden immer hungriger, denn sie hatten nicht um die Erlaubnis gefragt zu essen. Alle waren sie tot, bevor sie erkennen konnten, dass auch sie Bären waren.

© 2012 by Bob Blume. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Eine sehr missglückte Fabel

Da wird zu viel angedeutet und verklausuliert, als dass sie noch aufklärerisch bzw. politisch wirken könnte; das ist auch sehr schwer in einer Demokratie, denn dort BRAUCHT man keine Fabeln, da wir Meinungsfreiheit haben. Fabeln gedeihen prächtig in Diktaturen jeder Couleur!

Die Kritik im Einzelnen

Entweder glaubten sie daran oder sie wussten es – denn glauben bedeutet schließlich nicht wissen: Ich empfehle hier wissen (auch wenn Glauben durchaus auch zu dummen Handlungen führen kann …) zurück

Da es tatsächlich niemand schaffte, ist eigentlich hier falsch, denn es suggeriert, dass es doch jemand schaffte! Es zu tun wäre ebenfalls verzichtbar: Doch es gab niemanden, der es schaffte. zurück

Hier müsste die Unsicherheit durch den Konjunktiv könnte ausgedrückt werden – analog zu den folgenden! zurück

Warum wird jetzt die umgangssprachliche Hilfskonstruktion würde sprechen gewählt statt das einfache spräche? zurück

Wie viele Gerüchte sind es denn, dass hier viele so betont werden muss? Reichen nicht einfache Gerüchte? Nur zwei Vermutungen sind genannt worden, die reichen doch aus, um ein Ansprechen zu verhindern … zurück

Dieser Satz ist missverständlich, denn inhaltlich bezieht sich das auf die Gerüchte des vorigen Satzes: Alle wollten Gerüchte! Dieses Missverständnis ließe sich ganz einfach beheben, wenn dieser Satz mit einem Doppelpunkt endete: Der wäre der Hinweis darauf, dass das das erst im Folgenden erläutert würde. zurück

Jetzt wird es kritisch: Bereits Außerdem zeigt an, dass hier kein vernünftiger Zusammenhang hergestellt werden konnte, also patscht man eine weiteren Einfall mitten in den Text: Das tut dem Text gar nicht gut, diese Höhle, die eigentlich (!) keine Höhle war. zurück

Eiwei: Die Höhle war also eigentlich keine Höhle, sondern ein Land? Auch noch ein Land, das alle kannten? Wieso nennen sie das dann Höhle? zurück

Schlimm schlimm, jetzt wird noch einmal etwas drangepatscht: Dunkelheit, und niemand hat Licht! Würde man diesen Kälte/Höhlen/Land/Dunkelheit-Klumpatsch einfach streichen – niemand würde das Fehlen bemerken! zurück

Wieso kam der Bär, um zu fressen? Das Tier näherte sich ihm doch von allein: Da musste der Bär nur warten, braucht nicht zu kommen! Und warum näherte sich das Tier? Was wollte es beim Bären? Den Bären um Erlaubnis fragen? zurück

Fein. Sie wurden hungriger. Und wer noch? Der Bär doch nicht, da ist immer einer hingelatscht. Weshalb steht denn da geschrieben, dass auch sie immer hungriger wurden? zurück

Das war vorauszusehen – das sollte eine Fabel werden! Sogar eine mit Moral (was Fabeln eigentlich nicht haben: Diese ist eine Erfindung von Pädagogen aus dem 19. Jahrhundert): Alle sind gleich, auch in einem kalten und dunklen Land, und man sollte die Herrscher besser um Erlaubnis Fragen, ob man essen darf – wenn man nicht fragt, wird man gefressen. Oder so oder wie oder was. zurück

Im Auftrag unterwegs: Das große Interview mit Sibylle Berg

Sibylle Berg: Das InterviewWolfgang Tischer vom literaturcafe.de ist im Auftrag des Hanser Verlags nach Zürich gereist, um sich mit der Schriftstellerin Sibylle Berg zu treffen.

Entstanden ist ein Video-Podcast in 8 Folgen. Ein Gespräch ohne Drehbuch über Sibylle Bergs neues Buch »Vielen Dank für das Leben«, ihre Kolumne bei SPIEGEL Online, das Leben als Schriftstellerin, den Umgang mit Kritik, Twitter, das Internet und die Debatte um das Urheberrecht.

Ab heute geht immer dienstags bis zum 6. November 2012 eine neue Folge auf der Website des Hanser Verlags, bei iTunes und YouTube online.

Schwarz getestet: Was bietet Amazons überarbeiteter 49-Euro-Kindle?

0

Die zwei Kindle-Brüder - Neu und alt. Viel hat sich außer Farbe und Preis nicht getan.[Hinweis: Seit September 2014 ist dieses Modell nicht mehr lieferbar. Es wurde durch eine Variate mit Touch-Display ersetzt (Testbericht hier).

Im März 2016 hat Amazon jedoch noch eine Art Zwangsupdate für dieses Gerät und das Vorgängermodell veröffentlicht, um es weiterhin nutzen zu können. Ohne dieses Update können keine E-Book mehr aus dem Shop oder der Cloud auf das Gerät geladen werden.

Alle Infos dazu finden Sie auf einer Sonderseite von Amazon. Zudem finden Sie in diesem Beitrag des literaturcafe.de Tipps, wie Sie ein Update einspielen.]

Knapp ein Jahr nachdem Amazon den »kleinen« Kindle für 99 Euro auf den deutschen Markt brachte, wird seit dem 10. September 2012 eine optimierte Version ausgeliefert. Zudem senkte Amazon den Preis für den E-Reader auf 79 Euro, im Juni 2013 dann erneut auf 69 Euro und im September 2013 schließlich auf 49 Euro. Günstiger kann man nicht in die elektronische Amazon-Lesewelt einsteigen. Ursprünglich war das Modell als »Kindle 4« bekannt, doch da Amazon immer mehr Modellreihen anbietet, heißt die Einsteigervariante bei Amazon schlichtweg nur noch »Kindle«.

Vor einem Jahr haben wir die erste Ausgabe des Lesegerätes ausführlich getestet.

Was bietet die neue Ausgabe des Kindle, was der Vorgänger nicht hatte? Wir haben es getestet und waren bei der Software überrascht – wenngleich nicht positiv.

Interview und Romanvorstellung: »Donnerstags im Fetten Hecht« von Stefan Nink

Stefan Nink (Foto:privat)
Stefan Nink (Foto:privat)

Stefan Nink ist Reisejournalist. Und Stefan Nink hat seinen ersten Roman geschrieben. Darin geht es um eine Erbschaft unter erschwerten Bedingungen – und ums Reisen. Der Titel: »Donnerstags im Fetten Hecht«, erschienen im Limes Verlag (Random House).

Birgit-Cathrin Duval ist ebenfalls Reisejournalistin. Sie war ab und zu mit dem Kollegen unterwegs, hat dessen Buchdebüt gelesen und fürs literaturcafe.de mit dem Autor über die Entstehung des Romans gesprochen – und welche Rolle dabei das Schreibprogramm Scrivener spielte.

Und: An welchen coolen Orten schreibt ein Reisender seinen Roman?

Amazons Kindle Fire kommt nach Deutschland – der bessere Kindle Touch folgt im November

1
Noch nicht für Deutschland: Der neue Kindle Paperwhite
Noch nicht für Deutschland: Der neue Kindle Paperwhite (Foto: amazon.com)

Am 6. September 2012 stellte Amazon-Chef Jeff Bezos neue Kindle-Modelle vor. Im Vorfeld der Veranstaltung in Los Angeles wurde auch vermutet, Amazon würde ein eigenes Handy präsentieren, doch es blieb »nur« bei neuen Kindle Modellen.

Der bislang nur in den USA erhältliche Kindle Fire wird leistungsstärker und bekommt ein höher auflösendes Display, der Kindle Touch bietet mit neuem »Paperwhite«-E-Ink-Display eine noch bessere Lesbarkeit und erstmals eine beleuchtete Lesefläche sowie interessante Softwareverbesserungen.

Ende Oktober ist der deutsche Verkaufsstart für den Kindle Fire. Außerdem kostet ab sofort das günstige Kindle-Modell statt 99 Euro nur noch 69 Euro.

Das neue Touch-Modell, der Kindle Paperwhite, das die meisten Verbesserungen mitbringt, ist in Deutschland bereits zu bestellen und wird im November 2012 ausgeliefert.

Textkritik: Lockende Locken vor Lok

0

Locken in den Händen. »Wer bist du?« »Weiß nicht. Ist das wichtig?« »Weiß nicht.« »Wer bist du?« »Weiß nicht.« Kopfhaut unter Fingerspitzen. »Wo bist du?« »Hier.« »Bleibst du?« »Soll ich?« »Ich will.« »Ich auch

Lippen auf der Stirn. »Ich muss.« Blinzeln. »Ich auch.« »Musst du?« »Weiß nicht. Muss ich?« »Weiß nicht. Bleib.« »Ja?« »Ja.« Lippen am Ohr. »Ich muss.« Hand an den Lippen. »Wo bist du?« »Hier.« »Und gleich?« »Gegenüber.« Lippen. »Wer bist du?« »Weiß nicht. Wer bist du?« »Weiß nicht. Ist das wichtig?« »Weiß nicht.« Ohr an den Lippen. »Ich will.« Lippen am Ohr. »Ich auch.«

Gegenüber. Menschen. Sonntag. Gespräche. Locken. Kaffee dampft ins Gesicht. Wasserglas fängt Sonnenstrahlen. Locken. Sonne tanzt im Wein. Große Zeitung. Locken.

Gegenüber. Menschen. Kaffee. Kuchen. »Ich muss.« »Ich auch.« »Wohin?« »Weiß nicht. Mit dir?« »Ja.« »Ich will.« »Ich auch.«

Park. Fußbälle. Kinderräder. Hunde. Hand in Hand. »Paul.« »Anna-Sophie.« »Ist das wichtig?« »Weiß nicht.« »Ich will.« »Ich auch.«

Bahnhof. Koffer. Hand neben Hand. »Ich muss.« »Ich weiß.« »Soll ich?« »Ja. Bald.« »Ich will.« »Ich auch.«

Bahnhof. Rolltreppen. Menschen. Koffer. Mantel über Hand. Textnachricht. »Zinnober?« Antwort. »Purpur?« Textnachricht. »Ich will.« Antwort. »Ich auch.«

© 2012 by Marcus Pauli. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Raffiniert komponierte Kurzliebesgeschichte!

Mit sehr leichten formalen Schwächen zwar, aber dermaßen reduziert und eigentlich nichtssagend – und doch alles sagend: Das zaubert ein Schmunzeln ins Gesicht!

Die Kritik im Einzelnen

Ich empfehle aus formalen Gründen, in diesem sehr komprimierten Text nicht mehr als 3 Wörter am Stück zu verwenden – das ist möglich und stört das Verständnis überhaupt nicht: Locken in Händen. zurück

Spannend: Locken sie sich? Die Überschrift ist mehrdeutig. Frage: Sind die beiden blind? Ist es Nacht? Egal: Hauptsache, zwei treffen sich: Prima! zurück

Das Gleiche gilt hier: Lippen auf Stirn genügt! zurück

Und noch mal: Hand an Lippen reicht aus! Auch beim folgenden: Ohr an Lippenzurück

Ich würde die Beobachtungen auf 1 Wort reduzieren, um sie formal vollständig von den Berührungen und den Dialogen zu trennen! Das könnte dann so aussehen:
Gegenüber. Menschen. Sonntag. Gespräche. Locken. Kaffeedampf. Wasserglas. Sonnenstrahlen. Locken. Wein. Zeitung. Locken.
Durch das dreimalige Einstreuen von Locken wird das gemeinsame Kaffetrinken zu einer richtigen Handlung: Einfachst gelöst!  zurück

Mantel über Hand streichen: Das ist keine Berührung mehr und sollte deshalb entfernt werden. Schon das vorangegangene Hand neben Hand deutet ja die Trennung an: Ob sich dabei die Hände gerade noch berühren oder schon nicht mehr, bleibt der Vorstellung des Lesers beiderlei Geschlechts überlassen. zurück

Interview mit dotbooks: »Der Unterschied liegt in der verlegerischen Kompetenz«

Das Team des dotbooks Verlags (Foto © Peter von Felbert)
Das Team des dotbooks Verlags
(Foto © Peter von Felbert)

Welchen Einfluss haben E-Books auf die Verlagslandschaft? Die papierlose Form verändert nicht nur bestehende Verlage, sondern es entstehen auch völlig neue, die den etablierten Unternehmen Paroli bieten wollen. Was ist für den Autor der Vorteil eines E-Book-Verlags gegenüber dem digitalen Selfpublishing?

Die Autorin Cornelia Lotter ist vom neu gegründeten dotbooks Verlag überzeugt und hat dort unterschrieben. Ausschlaggebend für sie war die verlegerische Kompetenz und das partnerschaftliche Verhältnis. In ihrem Beitrag stellt Cornelia Lotter den dotbooks Verlag vor und sprach mit Verlegerin Beate Kuckertz.

Gelnhäuser Erklärung: Schriftstellerverband fordert dazu auf, für den »inneren und äußeren Frieden« einzutreten

Der VS-Vorsitzende Imre Török (links) und Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz
Der VS-Vorsitzende Imre Török (links) und Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz

Im beschaulichen Fachwerkstädtchen Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis tagt am 18. August 2012 der fünfköpfige Bundesvorstand des Verbands deutscher Schriftsteller VS in ver.di.

Gelnhausen ist die Geburtsstadt von Hans Jacob von Grimmelshausen, dem Verfasser des Simplicius Simplicissimus, dessen Todestag sich am 17. August 2012 zum 336 Mal jährt.

Am Vortag der Verbandstagung fand eine Pressekonferenz u.a. mit dem Bundesvorsitzenden Imre Török und dem Bürgermeister von Gelnhausen, Thorsten Stolz (SPD), statt. Präsentiert wurde die »Gelnhäuser Erklärung zu Literatur und Frieden«.

»Oneiros« von Markus Heitz – Ein sprachlicher Terroranschlag

Das habe ich nun davon!

Nachdem ich kürzlich – skeptisch wie immer bei allem, was Bestseller betitelt ist – Jonas Jonassons Spiegel-Bestseller vom Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg, angelesen und dann über alles geliebt habe, griff ich unter Zeitdruck in einer Bahnhofsbuchhandlung angesichts einer bevorstehenden dreistündigen Bahnfahrt zu obengenanntem Spiegel-Bestseller, ohne auch nur den Anfang gelesen zu haben!

Einen Sitzplatz hatte ich tatsächlich ergattert im ICE, begann zu lesen – und zu stöhnen:

»… wünschen wir Ihnen guten Appetit bei Ihrem Frühstück.«

Self-Publishing und Selbstvermarktung: Klare Einnahmen gegen vage Versprechen

Sommer, Sonne & Tod : Ferien-Schocker (Cover-Ausschnitt)Xander Morus schreibt Horror-Geschichten und veröffentlicht diese seit geraumer Zeit bei Amazon als Kindle E-Book. Im Mai 2012 hat er darüber im literaturcafe.de berichtet.

Was hat ihm dieser Artikel gebracht? Haben sich dadurch seine Bücher besser verkauft? Und wie sollte man als Selbstverleger mit dem Thema »Eigenwerbung« umgehen? Sollte man immer ehrlich bleiben oder gelegentlich zu Tricks in der Grauzone des Legalen greifen?

In diesem zweiten Artikel blickt Xander Morus unter anderem auf die Verkaufszahlen anderer und auf die eigenen.

Buchumschlag und E-Book: Die 16 beliebtesten Gestaltungsfehler der Selbstverleger

Nicht ganz so optimal gestaltete CoverAuf den Inhalt des Buches kommt es an? Von wegen! Der Umschlag ist das wichtigste Werbemittel. Er muss zum Hingreifen oder – im Falle von E-Books – zum Draufklicken animieren. Erst dann folgt die Leseprobe.

Wer sein Buch als E-Book oder Print-on-Demand-Ausgabe selbst veröffentlicht, muss sich Gedanken über das Cover machen. Gerade Anfänger und Nicht-Designer geraten dabei in Gestaltungsfallen, weil sie eine emotionale Bindung zu einem Covermotiv entwickeln und nicht erkennen, dass die gewählte Abbildung nüchtern betrachtet kontraproduktiv ist.

Wir nennen die beliebtesten Gestaltungsfallen.