Zum Menü des literaturcafe.de | Zum Kontextbereich
Toplinks
Social-Media-Icons
Beitrag vom 13. Mai 2011 | Rubrik: E-Books

Erfahrungsbericht: Das eigene Kindle-E-Book bei Amazon verkaufen

Cover-Ausschnitt aus dem Buch Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufenUnlängst hatten wir 10 Tipps veröffentlicht, wie man ein E-Book fürs Amazon Kindle erstellt und verkauft.

Aber wäre es nicht auch einmal interessant, »live« von den Erfahrungen zu berichten? Wie läuft der Verkauf? Von welchen positiven und negativen Dingen ist zu berichten?

So entstand die Idee, den Text des Artikels zu erweitern und zu überarbeiten und ihn bei Amazon für den Kindle als E-Book anzubieten.

In diesem Beitrag – der laufend ergänzt wird – berichten wir von unseren Erfahrungen.

Direkt zu: Teil 2Teil 3Teil 4Aktuelle Einträge

Der digitale E-Book-Block

Ein E-Book muss keine 500 Seiten haben. Der Vorteil des digitalen Formats besteht darin, dass auch kürzere Beiträge verkauft werden können, sofern der Preis angemessen ist. Daher haben wir als Ausgangsbasis unseren Beitrag »Amazon Kindle: 10 Tipps wie Sie Ihr eigenes E-Book veröffentlichen und 70% Autorenhonorar bekommen« gewählt und Wolfgang Tischer hat diesen inhaltlich erweitert. Viele Details sind im E-Book näher ausgeführt und es wurden Hinweise unserer Leser berücksichtigt. Speziell der Bereich zur Konvertierung und Erstellung der Buchdatei ist um einige Aspekte ergänzt. Außerdem geht Wolfgang Tischer der Frage nach, ob man Kindle-E-Books auch ohne den Weg über die Amazon-Website auf die Geräte der Leser bringen kann und welche Vor- und Nachteile dies hat.

Entstanden ist ein Text, der – auf Normseiten umgerechnet – zu Beginn 30 und mittlerweile über 80 Seiten umfasst.

Die E-Book-Werkzeuge

Bei der Konvertierung wollten wir uns nicht allzu lang mit technischen Basteleien aufhalten und daher keine HTML-Vorlage erstellen. Und wir wollten nur kostenlose Software auf Open-Source-Basis verwenden. Das Buch wurde daher mit LibreOffice erstellt. Wenn man unsere Tipps berücksichtigt, lässt sich sehr gut ein digitaler Buchblock erstellen, bei dem im fertigen E-Book auch Inhaltsverzeichnis, Links und Verweise sauber umgesetzt werden.

Wichtig war es uns, das fertige E-Book nicht erste durch Amazon konvertieren zu lassen, sondern schon vorab den Text auf dem Kindle überprüfen zu können. Daher haben wir für die Konvertierung ins MOBI-Format mit Calibre gearbeitet. Calibre ist ein mächtiges und umfangreiches Programm, das E-Book-Konvertierungen in fast alle Formate ermöglicht. Auch die Umwandlung vom ODT-Format des LibreOffice-Writer in das MOBI-Format des Kindle ist kein Problem. Lediglich die Programmoberfläche ist etwas gewöhnungsbedürftig. Per E-Mail lässt sich das fertig umgewandelte Buch in Sekunden auf den Kindle übertragen. Ein wichtiger Punkt, denn durch die Überprüfung auf dem Gerät konnten noch etliche Verbesserungen in der Typografie erreicht werden.

Der E-Book-Titel

Neben dem Cover hat auch der Titel eine wichtige Funktion. Hier sollte der Leser sofort wissen, um was es geht. Auch Begriffe, nach denen Interessenten bei Amazon suchen, sollten vorhanden sein. Die Überschrift des Artikels mit dem »70% Autorenhonorar« war für einen Beitrag im literaturcafe.de o. k., für einen E-Book-Titel schien er uns jedoch zu reißerisch und werblich. Also entschieden wir uns für ein neutrales aber aussagekräftiges »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen«.

Das E-Book-Cover der ersten Ausgabe

Das Cover unseres E-BooksWorauf beim Cover zu achten ist, haben wir im E-Book ebenfalls beschrieben. Bei einem Buch über den Kindle sollte idealerweise das Gerät auf dem Titel abgebildet sein, um dem Leser sofort optisch zu signalisieren, worum es geht.

Natürlich wollten wir nicht auf Pressefotos von Amazon zurückgreifen, sondern ein eigenes Foto erstellen. Die Idee war, dass auf dem Cover das Gerät abgebildet ist, auf dem wiederum der Titel unseres eigenen Buches zu sehen ist.

Zunächst experimentierte unsere Fotografin mit Detailaufnahmen und einer Computertastatur im Hintergrund. Doch auf den Fotos war nicht klar erkennbar, dass es Details des Kindle sind. Irgendwie musste der E-Book-Reader doch ganz ins Bild.

Und der Tastaturhintergrund wirkte sehr kühl, das Motiv an sich sehr abgegriffen.

So entstand mehr oder weniger zufällig in einer Pause die Idee, den Kindle zwischen Gänseblümchen auf den Rasen zu legen. Der Gegensatz Technik und Natur wirkte gut. In ersten Bildern lag das Gerät direkt auf den Pflanzen, was etwas »platt« wirkte. Einige Kork-Untersetzer unter dem Gerät ließen es sanft über den Halmen und Kleeblättern schweben. Damit der Titel gut lesbar ist, stellten wir die größte Textgröße ein.

Mit dem Bildverarbeitungsprogramm GIMP haben wir das Bild nachbearbeitet. Das Motiv wurde leicht gedreht, Rasen und Text etwas aufgehellt, damit letzterer besser zu lesen ist. Fertig war das Cover-Motiv, das alle Anforderungen erfüllt: Der Kindle ist abgebildet, der Titel ist gut lesbar, direkt auf dem Gerät dargestellt und die Blümchen bilden Kontrast und Hingucker. Natürlich hätte man bei einem Profibild noch die verdorrten Ränder einiger Grashalme wegretuschiert oder sich einen perfekten Rasen gesucht, doch diese leicht »handgemachte« Optik schien uns für den Titel passend.

Mit Calibre wurde die Cover-Datei ins E-Book integriert.

Der E-Book-Preis der ersten Ausgabe

Um die 70% Autorenhonorar zu erhalten, hätte unser E-Book mindestens einen Verkaufspreis von 1,99 Euro haben müssen. Das erschien uns zu teuer. Da es uns bei diesem Experiment nicht um die Gewinnmaximierung geht, haben wir uns für den geringsmöglichen Verkaufspreis von 99 Cent entschieden. Pro Buchkauf verdienen wir somit 35% vom Nettopreis, also 30 Cent.

10. Mai 2011 – 16:05 Uhr – Die E-Book-Titelpanne

Der Upload der Buch- und Coverdatei bei Amazon klappte reibungslos, alle Daten wurden zuvor von uns mehrfach geprüft.

Und dann passierte die klassische Panne.

Peinliche Titelpanne

Sekundenbruchteile, nachdem der »Senden«-Button geklickt war, fiel der Blick auf den eingegebenen Titel. Dort war ein dicker Tippfehler enthalten: »Eingene E-Books erstellen und verkaufen«.

Mist!

Nach dem Klick auf Senden prüft Amazon die Datei. Bis dahin kann nichts an den Daten geändert werden. Nicht einmal löschen und neu erstellen kann man den Titel. Also heißt es erst mal warten, bis Amazon das E-Book freigegeben hat.

11. Mai 2011 – 9:12 Uhr – Zwar online aber nicht editierbar

Während der Status am nächsten Tag immer noch auf »In Bearbeitung« steht, stellen wir fest, dass das Buch unter dem Titel bereits eine ASIN bekommen hat, also eine Amazon-Bestellnummer.

Versuchsweise geben wir die ASIN in der Suche ein – und siehe da: das Buch ist bereits online. Auch die Suche nach dem Autor »Wolfgang Tischer« zeigt das Buch bereits an. Aber mit dem dummen Vertipper im Titel! Immer noch kann er nicht über das virtuelle Buchregal geändert werden, da der Status auf »In Bearbeitung« bleibt. Also weiter warten. Immerhin ist auch noch keine E-Mail von Amazon eingetroffen, dass unser E-Book nun offiziell online ist.

Preis und Beschreibung werden korrekt angezeigt und das Cover macht sich auf der Amazon-Produktseite auch recht gut. Auch die Leseprobe kann bereits aufs eigene Kindle geschickt werden. Da das Buch nicht sehr umfangreich ist, fällt die Leseprobe knapp aus, jedoch ist die wichtige Inhaltsangabe zu sehen und die Einleitung.

Interessant ist das Detail, dass als Übermittlungsdatum der 10. Mai angezeigt wird, während im Kindle-Shop als Veröffentlichungsdatum der 9. angegeben ist. Hier ist offenbar noch die US-Zeit maßgeblich.

11. Mai 2011 – 17:34 Uhr – Autorenseite anlegen

Zwischenzeitlich wandert das Buch auf Platz 198 der Kindle-Bestseller. Doch noch wurde keine Kundenrezension geschrieben. Am Abend des gleichen Tages rutscht das Buch wieder auf Platz 378 ab. Doch der Titel lässt sich immer noch nicht ändern und der Status lautet weiterhin »In Bearbeitung«.

Wir legen für Wolfgang Tischer eine Autorenseite an, laden Vita und Bild hoch und verknüpfen die Seite mit dem Twitter-Account.

12. Mai 2011 – 6:52 Uhr – Das Buch ist freigegeben

Ein morgendlicher Blick aufs digitale Buchregal zeigt: Endlich ist das Buch freigegeben und die Buchdetails können bearbeitet werden. Also rasch das n entfernen und die Daten speichern. Die unvermeidliche Konsequenz: Das Buch muss erneut den Prüfungsvorgang durchlaufen. Bis dahin bleibt die fehlerhafte Version online. Noch wäre es also peinlich, auf das Buch hinzuweisen.

Erstaunlich: Amazon verschickt offenbar keine eMail, wenn das Buch offiziell online ist.

12. Mai 2011 – 20:49 Uhr – Titel-Vertipper ist korrigiert

Der Titel ist in der Amazon-Datenbank korrigiert. Wie beim ersten Upload besitzt der Titel jedoch nachwievor wieder den Status »In Berarbeitung«.

13. Mai 2011 – 10.24 Uhr – Dieser Bericht geht online

Dieser Praxisbericht geht online, sodass zum ersten Mal öffentlich auf das Buch hingewiesen wird. Aktuell befindet es sich auf Verkaufsrang »1.123 Bezahlt in Kindle-Shop«.

13. Mai 2011 – 10:39 Uhr – Wo ist die Autorenseite?

Obwohl wir für den Autor Wolfgang Tischer bereits eine Autorenseite bei Amazon angelegt haben, wird sie beim Buch nicht verknüpft und angezeigt. Erneut versuchen wir, eine Seite anzulegen. Diesmal landen wir auf einer deutschen Begrüßungsseite der »Author Central«. Amazon verhält sich so, als wäre keine Seite vorhanden. Also nochmals Bild und Twitter-Account auf der Seite verknüpfen.

Doch das Abspeichern der Biografie funktioniert diesmal nicht. Amazon meldet einen nichtssagenden Fehler: »Leider können wir derzeit Ihre Anfrage nicht bearbeiten. Versuchen Sie es in Kürze noch einmal«.

Ein Blick auf die Buchseite zeigt jedoch, dass der Text der Biographie sehr wohl übernommen wurde und dort angezeigt wird. Auf der Bearbeitungsseite fehlt er jedoch und es kann nicht darauf zugegriffen werden.

13.Mai 2011 – 11:26 Uhr – Drei Exemplare verkauft

Ein Klick auf den Verkaufsbericht zeigt, dass »im vergangenen und im laufenden Monat« bereits drei Exemplare verkauft wurden. Obwohl kein genaues Datum angegeben ist, ist davon auszugehen, dass dies die Zahlen von gestern, also bis zum 12. Mai 2011, sind. Dennoch bemerkenswert, dass drei Exemplare einen Verkaufsrang von 198 bis 1.123 ausmachen.

13. Mai 2011 – 12:29 Uhr – Sechs Exemplare verkauft

Offenbar findet die Zählung der verkauften Exemplare doch mehr oder weniger in Echtzeit statt. Aktuell zeigt der Verkaufsbericht sechs Exemplare an.

Platz 79 ist erreicht13. Mai 2011 – 13:47 Uhr – Platz 79 in den Deutschen Kindle-Charts

Schau an: Unser E-Book hat Platz 79 der deutschen Kindle-Verkaufscharts der bezahlten Titel erreicht – und das bei derzeit nur 7 verkauften Exemplaren.

16. Mai 2011 – 8:35 Uhr – Umsatz: 8,40 Euro

Es ist Montagmorgen. Das ganze Wochenende über bewegte sich der Titel in den Top 100 irgendwo zwischen Platz 49 und 67. Aktuell ist er auf Platz 111 zu finden. Alle Angaben beziehen sich auf die Top 100 der bezahlten Titel im deutschen Kindle-Store. In absoluten Zahlen wurden 27 Exemplare über den deutschen Kindle-Store verkauft und eines über den US-Store. Die Einnahmen betragen also 8,40 Euro.

17. Mai 2011 – 9:10 Uhr – Partnerlinks

24 Stunden später haben sich die Verkaufszahlen nicht großartig nach oben entwickelt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da die größte Aufmerksamkeit sicherlich nach dem Erscheinen dieses Artikels bestand, zumal am gleichen Tag auch unser Newsletter verschickt wurde. Immerhin ist das Buch noch auf Platz 61 der Kindle-Top-100.

Es zeigt sich ein grundsätzliches Dilemma, das nicht nur Kindle-Ausgaben, sondern alle Bücher haben: wer soll sie kaufen, wenn niemand davon weiß?

Dass maßgeblich dieser Erfahrungsbericht zum Verkauf beigetragen hat, zeigt ein Blick auf die Amazon PartnerNet-Statistik. Wie in unserem E-Book empfohlen, linken wir vom literaturcafe.de mit unser Amazon-Partnerkennung auf das eigene E-Book. Folgt jemand diesem Link und kauft sie oder er das Buch, bekommen wir eine kleine Provision. Amazon erlaubt und empfiehlt es ausdrücklich, auf die eigenen Titel mit der Partnerkennung zu verlinken.

Aktuell wurden 31 E-Books verkauft, bei denen allein 9 Käufer dem Partnerlink auf dieser Website gefolgt sind. Für diese Artikel erhalten wir von Amazon eine Werbekosten-Erstattung von 5,05% auf den Nettoverkaufspreis, also insgesamt für alle Titel 45 Cent.

17. Mai 2011 – 19:12 Uhr – Keine Nachricht von Amazon

Matthias Czarnetzki berichtet in den Kommentaren, dass ihm Amazon eine Nachricht geschickt habe, als sein Buch online war. Also nochmals alle Mail-Konten und Spam-Ordner geprüft, aber keine Mail von Amazon entdeckt. Allerdings kam bei Herrn Czarnetzki die Nachricht erst verzögert an, sodass sie vielleicht auch bei uns erst noch eintrifft.
Aktuelle Verkaufszahl: 36 Stück/Platz 56 der deutschen Kindle-Verkaufscharts.

18. Mai 2011 – 9:35 Uhr – Ein verdammt guter Verkaufsrang

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass Amazon in der Pressemeldung zum Start des deutschen Kindle-Angebots verkündete, dass dort 25.000 deutschsprachige Titel gelistet seien, dann ist Platz 42 der Verkaufscharts ein verdammt guter Rang.

E-Book-BestsellerrängeInteressant ist, dass unser Titel zeitweise nicht nur auf den E-Book-Listen auftaucht. Wenn es nahe Platz 40 der Kindle-Liste zu finden ist, dann kann es sich schon mit den Papierausgaben der Rubrik »Computer & Internet« messen. Aktuell ist es dort auf Platz 33.

»90% kaufen den auf dieser Seite vorgestellten Artikel«, meldet Amazon heute auf der Artikelseite. 10% kauften »Untot: Dämmerung« von Andreas Stetter, einen ebenfalls für 99 Cent angebotener Kindle-Titel.

41 Exemplare von »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« wurden bislang käuflich erworben. Drei Amazon-Kunden klickten auf den Amazon-eigenen »Gefällt mir«-Button, doch noch wurde keine Kundenrezension geschrieben.

19. Mai 2011 – 11:17 Uhr – Report auf buchreport.de

Was unser Praxistest für Verlage bedeuten kann, darüber hat Wolfgang Tischer im Blog des Branchenmagazins buchreport.de geschrieben. Keinesfalls sollten sich die Verlage in Sicherheit wiegen und auf die oft geringere Qualität so mancher Kindle-Veröffentlichung hinabblicken. Mehr dazu auf buchreport.de.

Der Amazon-Bericht meldet 53 verkaufte Exemplare. Der Amazon-eigene »Gefällt mir«-Button wurde mittlerweile von fünf Kunden geklickt, doch noch immer fehlen Rezensionen. Gestern Abend kletterte der Titel auf Verkaufsrang 25, aktuell liegt er wieder bei 40.

23. Mai 2011 – 8:17 Uhr – Die ersten Kundenrezensionen

Seit dem letzten Eintrag sind ein paar Tage vergangen. 118 Exemplare sind bislang verkauft worden. Zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben sicherlich die beiden ersten Kundenrezensionen bei Amazon. Zweimal fünf Sterne hat der Titel erhalten. Vielen Dank an die Rezensenten!

Per E-Mail und in den Kommentaren sind weitere Fragen eingegangen, sodass Wolfgang Tischer derzeit an einer erweiterten Ausgabe des E-Books arbeitet, die für bestehende Käufer natürlich kostenlos sein wird. Aus dem neuen Kapitel, was es bei der Wahl des Titels zu beachten gilt, ist bereits ein Artikel für das literaturcafe.de entstanden. Ebenso wird sich die erweiterte Ausgabe näher mit Calibre beschäftigen und der Frage nachgehen, wie man eine ISBN für sein Werk erhält.

24. Mai 2011 – 15:00 Uhr – Ahhhh! Das Bücherregal ist leer!?

Hilfe! Was ist jetzt los? Wir wollten wie immer unsere Downloadzahlen unter kdb.amazon.de abrufen, da verwundert es bereist nach dem Login, dass die AGB erneut bestätigt werden müssen. Ok, kann ja sein, dass die geändert wurden. Dann aber erscheint die Meldung, dass unser Profil unvollständig sei. Ein Klick auf die Daten zeigt, dass sämtliche Adresseingaben fehlen! Wie kann das sein?

Ein Klick auf unser digitales Buchregal meldet: »Ihr Buchregal ist leer.« Der Verkaufsbericht sagt für Mai 2011: »In diesem Zeitraum gab es keine Verkäufe.« Was ist passiert?

24. Mai 2011 – 15:50 Uhr – Regal war nie weg, aber zwei Publisher-Accounts

Uff! Die Bücher wurden »gefunden«, die Berichte zeigen wieder Zahlen und waren auch nie weg. 151 Exemplare wurden verkauft. Das virtuelle Buchregal war nie verschwunden. Aus noch nicht näher bekannten Gründen haben wir offenbar zwei Accounts mit dem gleichen Namen (!) und mit der gleichen Adresse. Der eine führt nach dem Einloggen auf die deutsche KDP-Seite, der andere zeigt sie auf Englisch an. Wie kommt es zu diesem zweiten Account? Wir würden den »leeren« Account gerne löschen. Aber wie?

Auf jeden Fall Entwarnung: Die Bücher bzw. ihre Verkaufszahlen werden weiterhin korrekt angezeigt. Man muss nur den richtigen Account verwenden :)

Gestern kam übrigens via Twitter die Frage auf, worauf sich die Zahl der hier angegebenen Verkäufe bezieht. Natürlich auf die Gesamtverkäufe seit Veröffentlichung. Wie Amazon daraus eine stündliche Statistik berechnen kann, wo es doch auch Stunden gibt, in denen wir keine Bücher verkaufen, ohne gleich auf Rang 19.327 abzustürzen, das ist das Geheimnis der Amazon-Algorithmen. Es kann nur vermutet werden, dass die Verkaufsplatzierungen sich aus den aktuellen Verkaufszahlen im Zeitraum x und dem allgemeinen Verkaufstrend des Titels zusammensetzt.

24. Mai 2011 – 18:15 Uhr – Kompliment an Amazon

Amazon hat sich rasch gemeldet und alles ist gut, die Verwirrung haben wir selbst verursacht. Daher kann unser Tipp nach dieser Erfahrung nur lauten: Prüfen Sie genau, mit welchem Account Sie sich bei Amazon angemeldet haben. Vielleicht hat man für einen Test oder zu anderen Zwecken früher einmal einen weiteren Account bei Amazon angelegt. Meldet man sich damit irrtümlich unter dem Kindle-Direct-Publishing-Portal an, hat man Ruckzuck und ohne es groß zu bemerken einen zweiten, »leeren« Publisher-Account angelegt. Das kann für unnötige Schrecksekunden sorgen.

25. Mai 2011 – 16:59 Uhr – Jetzt wird’s teuer: Zweite Ausgabe geplant

Die zweite, erweiterte Ausgabe des E-Books steht kurz vor der Fertigstellung. Sie wird einen zusätzlichen Teil mit häufig gestellten Fragen beinhalten zu den Bereichen ISBN, Bilder, Pseudonym, Titel, Seitenzahlen und Raupkopien. Außerdem wird die Konvertierung von doc- und odt-Dateien mittels Calibre in einem Extrateil ausführlich beschrieben. Diese Ausgabe wird den doppelten Umfang der aktuellen ersten Fassung besitzen.

Für neue Käufer werden wir daher den Preis mit Erscheinen der zweiten Ausgabe erhöhen. Wer das Werk schon gekauft hat oder jetzt noch kauft, der oder die bekommt sozusagen die neue Ausgabe zum Preis der alten, denn bestehende Käufer können das E-Book dann einfach neu und ohne nochmals zu bezahlen herunterladen.

Achja: Die aktuelle Verkaufszahl ist 174.

29. Mai 2011 – 9:47 Uhr – Was tun mit der zweiten Ausgabe?

Genau 260 Exemplare sind verkauft, drei davon über den amerikanischen Kindle-Store auf amazon.com.

Was Matthias Czarnetzki gestern in den Kommentaren berichtet, ist nicht sehr erfreulich. Czarnetzki schreibt, dass es offenbar nicht möglich sei, dass bestehende Käufer die neue Ausgabe eines Kindle-Buches herunterladen können, wenn der Autor Inhalt oder Formatierung geändert hat. Wenn das stimmt, dann wäre das äußerst bitter und verwirrend für die Leser.

Bislang sind wir davon ausgegangen, dass der Kindle-Store eine ähnliche Produktpolitik wie der App-Store für Apples iPhone betreibt. Kauft man bei Apple ein Programm, so erhält man später alle Updates kostenlos, solange der Anbieter neue Versionen nicht als eigenständiges Programm anbietet.

Wenn das bei Amazon nicht der Fall ist, dann wäre das sehr verwirrend. Macht der Anbieter des Buches die Neuausgabe oder Überarbeitung nicht kenntlich, so kann es sein, dass zwei Käufer des gleichen Buches nicht wissen, dass ihre Ausgaben unterschiedlich sind. Ebenso ist ein »stilles Korrigieren« von Rechtschreibfehlern nicht möglich.

Wir werden es ausprobieren, denn die neue Ausgabe werden wir morgen Amazon zur Freigabe vorlegen.

1. Juni 2011 – 10:00 Uhr – Goodbye Mai und Hello America!

Der Mai ist vorüber und somit der erste Verkaufsmonat, der eigentlich nur ein halber war. Die Bilanz sieht folgendermaßen aus: 335 verkaufte Exemplare über den deutschen Kindle-Shop und fünf über den amerikanischen. Ein Exemplar wurde über amazon.co.uk verkauft. Das sind 341 verkaufte E-Books bislang. Der Umsatz beträgt somit 2,85 Dollar und 102,64 Euro. Damit ist unser Redaktions-Kindle zur Hälfte finanziert.

Inzwischen sorgt unser Bericht weltweit bei E-Book-Fans für Aufsehen. Attila Lukacs aus Ungarn hat die US-Website TeleRead auf diesen Bericht aufmerksam gemacht und ihn durch Googles Übersetzungsprogramm gejagt. Nun ist er in schlechtem Englisch auch dort zu lesen :)

1. Juni 2011 – 11:02 Uhr – Alle Infos zur zweiten Ausgabe

Cover der 2. Ausgabe: Eigene E-Books erstellen und verkaufenSoeben haben wir die zweite, erweiterte Ausgabe bei Amazon hochgeladen. Sie wird geprüft und demnächst die erste ersetzen. Das war ohnehin die große Frage in der Redaktion: Ersetzen oder neu anbieten? Wir wollen erläutern, warum wir uns für ersteres entschieden haben.

Die neue Ausgabe wurde um wesentliche Teile erweitert. Darin ist nun genau nachzulesen, wie man Word oder Open/LibreOffice-Dateien mit Calibre ins Amazon-Format umwandelt. Außerdem beantworten wir häufig gestellte Fragen u. a. zu ISBN, Buchpreisbindung und Raubkopien. Die Fragen stammen von Käufern der ersten Ausgabe und Kommentatoren dieses Artikels. Der Textumfang des Werkes hat sich fast verdoppelt.

Wie bereits angekündigt, werden wir mit dieser Ausgabe den Preis anheben und zwar so, dass wir vom 35% in den 70% Tantiemenbereich gelangen. Wir haben uns wieder für die absolute Untergrenze entschieden, und das E-Book wird daher 2,99 Euro kosten.

Erneut gibt es kleine Details zu beachten: Während wir beim 0,99 Euro Preis die 35% komplett erhalten, ist dies bei den 70% nicht der Fall. Hier verlangt Amazon vom Anbieter 5% Versandkosten. Versandkosten für elektronische Bücher? Nunja, auf diese Weise refinanziert Amazon den kostenlosen Buchversand via UMTS. Unsere Buchdatei ist derzeit fast ein halbes Megabyte groß.

Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich der neue Preis auf die Top100-Platzierung auswirken wird. Wenn es stimmt, was Matthias Matting in seinem Beitrag geschrieben hat, dann hängt die Platzierung auch vom Umsatz ab und ein teureres Buch benötigt weniger Verkäufe, um auf den vorderen Plätzen der Verkaufscharts zu landen.

Irritiert hat uns der Kommentar von Matthias Czarnetzki, der schrieb, dass bestehende Käufer die neue Ausgabe nicht herunterladen könnten. Das werden wir nun selbst in der Praxis überprüfen, denn wir haben die neue Ausgabe in der Amazon-Datenbank mit der alten aktualisiert. Die neue Ausgabe hat neben den stark erweiterten Inhalten ein leicht geändertes Cover, um optisch auf die Neuausgabe hinzuweisen, eine neue Produktbeschreibung – mit dem Hinweis auf die 2. Ausgabe und dem neuen Inhaltsverzeichnis – und einen neuen Preis. In der Amazon-Datenbank haben wir zudem die Versionsnummer von 1.0 auf 2.0 geändert.

Grundsätzlich schien uns dieser Weg der bessere zu sein, denn so knüpft die neue Ausgabe nicht nur inhaltlich an die alte an, sie übernimmt auch deren Amazon-Platzierung und vor allen Dingen laufen die Links auf dieses E-Book bei Amazon nicht ins Leere, wie es der Fall gewesen wäre, wenn wir die neue Ausgabe als neuen Artikel angeboten und die alte zurückgezogen hätten. Das schien uns doch sehr verwirrend zu sein.

Sollten die bisherigen Käufer die neue Ausgabe tatsächlich nicht erhalten, so haben wir bereits Pläne für eine mögliche kostenlose Update-Aktion. Aber nun warten wir erst einmal ab, bis Amazon die neue Ausgabe freigegeben hat.

1. Juni 2011 – 20:10 Uhr – Buch online, Amazon erreichbar, Neuausgabe (noch?) nicht

Eine zufällige Überprüfung ergab, dass die neue Ausgabe zum neuen Preis bereits online ist, im KDP-Bereich selbst ist der Status allerdings noch auf »In Bearbeitung«.

Und in der Tat ist die Situation derzeit sehr absurd: Käufer der ersten Ausgabe erhalten die Infos zum zweiten Buch angezeigt, wenn Sie im Menü »Book Description« auswählen. Es lässt sich sogar der Punkt »Try a sample« auswählen und man erhält sofort die Leseprobe der 2. Ausgabe aufs Gerät gesendet. Nur – kaufen oder erneut herunterladen kann man sie nicht. Klickt man auf den Kaufen-Button erscheint die Meldung, dass man den Titel bereits erworben habe. Löscht man das E-Book vom Gerät, so findet es sich anschließen im Ordner »Archived items«. Ruft man das Buch von dort erneut ab, wird wieder die erste Ausgabe heruntergeladen.

Da bei der Meldung, dass man das Buch bereits erworben habe, gleichzeitig noch eine 0800er-Servicenummer angegeben ist, die man bei Fragen anrufen könne, machen wir das auch gleich einmal. An einem Mittwoch vor dem Feiertag um kurz nach 20 Uhr haben wir die Bandansage erwartet, dass man am Freitagmorgen ab 9 Uhr gerne wieder für uns da sein. Aber nein: Zu unserer Überraschung meldet sich eine freundliche Dame am Telefon, der wir das Problem schildern. Sie hat uns versprochen, die Sache ans Kindle-Direct-Publishing-Team weiterzuleiten und man werde sich melden. Und nicht nur das: es geht parallel noch eine E-Mail ein, die das »freundliche Telefonat« und die Rückmeldung nochmals bestätigt.

1. Juni 2011 – 20:37 Uhr – Noch eine Mail von Amazon

Eine weitere Mail vom KDP-Support erreicht uns, die wie die erste mit einem persönlichen Namen versehen ist. Diese Mail geht jedoch nicht auf das spezielle Problem ein, sondern verweist auf die KDP-Foren und Hilfeseiten. Also schauen wir einmal dort …

1. Juni 2011 – 21:00 Uhr – (K)eine Info in der Hilfe

Leider ist in den Hilfeseiten nichts darüber zu finden, wie bestehende Käufer die neue Version eines Buches erhalten können. Es wird nur beschrieben, wie man ein Buch aktualisiert – und zwar genau so, wie wir es gemacht haben.

Wir haben uns in den Foren umgesehen und einen ersten Hinweis gefunden. Allerdings wollen wir zunächst abwarten, bis sich der Status unseres Buches wieder in »live« geändert hat, da dieser Zwischenstatus (Buch ist online, hat aber noch den Status »In Bearbeitung«) vielleicht die Amazon-Computer verwirren könnte, bevor wir die Info weitergeben.

2. Juni 2011 – 18:45 Uhr – So bekommen Käufer der ersten Auflage auch die zweite

Unser Buch ist nun offiziell »live« und daher geben wir die Lösung weiter, wie Käufer der ersten Auflage (hoffentlich ohne Mehrkosten) auch die zweite erhalten. Wir haben Sie gestern offiziell von Amazon erhalten – um 21:37 Uhr. Erstaunlich, dass der Kindle-Support offenbar auch bis in die Nacht erreichbar ist. Hier der Wortlaut der Mail von Amazon:

Derzeit können Kunden, die ein Kindle-Buch gekauft haben, den überarbeiteten Inhalt nicht automatisch herunterladen. Unser Technik-Team kennt das Problem und arbeitet daran, diesen Prozess zu automatisieren.

Bis zur Lösung des Problems können wir den aktualisierten Inhalt an Ihr und die Geräte Ihrer Kunden senden. Wir möchten Sie jedoch darauf hinweisen, dass mit dem neuen Inhalt Funktionen wie Markierungen, die letzte gelesene Seite und Lesezeichen der Vorgängerversion entfernt werden und Stellen, die Notizen enthielten, ggf. nicht mehr in der aktuellen Version vorhanden sind.

Dieses »Pauschalangebot« wollen wir jedoch ganz bewusst nicht annehmen, da – wie Amazon selbst schreibt – dann auch alle eventuell vorhandenen Markierungen und Notizen gelöscht wären.

Daher können wir die Käufer der Erstausgabe, die die zweite Ausgabe erhalten wollen, nur auffordern, den Download der erweiterten Ausgabe individuell bei Amazon anzufordern. Das geht am schnellsten durch einen Anruf bei der kostenlosen Support-Hotline:

  1. Öffnen Sie das Buch auf dem Kindle, drücken Sie die Menütaste und wählen Sie die »Book Description« aus.
  2. Klicken Sie dort auf »Buy«.
  3. Sie erhalten die Nachricht, dass Sie das Buch bereits gekauft haben. Außerdem sehen Sie die kostenlose 0800er-Nummer des Amazon-Supports. Rufen Sie dort an, geben Sie Ihre E-Mail und den Titel bzw. die Bestellnummer B00507HJQG durch, und man schickt Ihnen die neue Ausgabe auf Ihr Gerät.

Hat’s geklappt? Wir freuen uns in den Kommentaren über Ihre Rückmeldungen. Sollten diese positiv sein, werden wir diesen Weg auch in der Amazon-Produktbeschreibung ergänzen.

2. Juni 2011 – 21:51 Uhr – Noch eine Nachricht von Amazon

Beruhigend: Roswithas Kommentar scheint zu bestätigen, dass der Download der 2. Ausgabe nach Anfrage beim Amazon-Support funktioniert.

Bei Amazon bemüht man sich um die Kunden, denn von dort erreichte uns am heutigen Feiertag um 20 Uhr (!) die folgende Mail:

Vielen Dank, dass Sie uns über die überarbeitete Ausgabe von “Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen” informiert haben. Wir werden gerne eine E-Mail an Kunden schicken, die Ihr Buch gekauft haben, um mitzuteilen, dass eine aktualisierte Version Ihres Buches verfügbar ist.

Zu diesem Zeitpunkt müssen wir vor dem Senden die Zustimmung des Kundens bekommen, um die überarbeitete Fassung an ihre Kindle zu schicken, da die neue Version Highlights verursacht, die letzte gelesene Seite und Lesezeichen entfernt, und die Positionen der Notizen nicht mehr mit der aktualisierten Kopie des Buches übereinstimmen werden.

Wir arbeiten an einer langfristigen Lösung diese Erfahrung zu verbessern, indem die überarbeiteten Inhalte in der Mein Kindle Bibliothek automatisch auflaufen. Vielen Dank für die Verwendung von Amazon KDP.

6. Juni 2011 – 11:00 – Platzierung und Refinanzierung

EinnahmenNach dem Wochenende und nach einigen Tagen mit der neuen Ausgabe ist die Frage interessant, ob die Anhebung des Verkaufspreises sich auf die Platzierung in den Top100 ausgewirkt hat. Die Antwort kann jedoch nur lauten: Wahrscheinlich ja, aber wie genau, das lässt sich nicht sagen. Derzeit ist der Titel auf Platz 28 zu finden, am Wochenende lag er zwischen 30 und 40, einmal war er auch auf Platz 57 abgerutscht.

Ohne Frage wird der höhere Preis Auswirkungen auf den Verkauf haben. Die erste Ausgabe war am Schluss zwischen Platz 10 und 20 zu finden. Allerdings bewirbt Amazon zeitgleich auf der Startseite ältere aber dennoch sehr attraktive englischsprachige Titel für nur 99 Cent, darunter Bücher von Paul Auster, William Boyd oder Kazuo Ishiguro. All diese Titel haben sich ebenfalls in die Top20 gedrängt, sodass andere Bücher zurückfielen.

Was die Tantiemen anbelangt, so ist die Kindle-Hardware mittlerweile durch das Buch refinanziert, sieht man mal von der Steuer ab. Genau 189,10 Euro waren am 4. Juni 2011 eingenommen.

Selbstverständlich bedeutet die Preiserhöhung einen gewaltigen Sprung der Einnahmen pro Buch. Diese liegen nun bei 1,78 Euro (70% Tantieme minus digitale Lieferkosten). Davor waren es nur 30 Cent. Für die gleichen Einnahmen mussten zuvor sechsmal mehr Bücher verkauft werden.

Die Gesamtzahl aller verkauften Exemplare seit Beginn – was nur ein Zeitraum von drei Wochen ist – liegt derzeit bei 416.

9. Juni 2011 – 9:20 Uhr – Preisbindung, Fallen und Legenden

Unklarheit herrschte gestern hinsichtlich der Preisbindung. Alles wichtig zum Thema ist daher in einem Artikel zum Thema Buchpreisbindung nachzulesen. Es geht die Legende, dass man einen Buchpreis mindestens 18 Monate nicht ändern darf. Auch wir mussten zur Klärung erst beim Börsenverein anrufen. Ergebnis: Der Verlag darf den Preis beliebig ändern, jedoch nicht im Rahmen von Rabattaktionen oder kurzfristigen Werbemaßnahmen. Und der Verlag muss dafür sorgen, dass jeder Händler das Buch jederzeit zum gleichen Preis verkauft. Alles weitere in unserem Beitrag zur Preisbindung, der auch in unserem Buch nachzulesen ist.

9. Juni 2011 – 10:15 Uhr – E-Book-Spam: Man spricht Deustch

Spam-E-BookEs war zu erwarten: Die Make!-Money!-Fast!-Fraktion wirft nun auch Spam-E-Books in den Kindle Store. Ein Beispiel ist der Titel links im Bild. Es wird mit den klassischen Spam-Methoden gearbeitet: Titel in Großbuchstaben und überlang, der Titel verspricht »GRATIS E-BOOKS UND GRATISSPIELE« und »WIE BEKOMMT MAN GRATIS KINDLE« und er biete »Tipps und Tricks Auf Deustch« (sic!).

Es werden alle bereits vom Suchmaschinenmarketing bekannten Tricks angewendet. So nennt sich der Herausgeber einfach »Kindle Tipps und Tricks und Gratis Bücher«. Zugeordnet sind dem Artikel Tags wie »jailbreak«, die bereits mehrfach bestätigt wurden, was vermuten lässt, dass dies durch die Herausgeber selbst erfolgt ist. Auch 5-Sterne Rezensionen in gebrochenem Deutsch lassen vermuten, dass es sich nicht unbedingt um unabhängige Kritiker handelt (»Es is nicht zu lang, and man kann es schnell leses, and danach ein Kindle-Poweruser werden!«)

Aber das Allerschlimmste: Die Methode funktioniert! Der Titel für 0,99 Euro ist bereits auf Platz 35 der Top100 zu finden. Da kann man sich also noch auf einiges gefasst machen. Erstaunlich ist, dass Amazon solche Titel zulässt. Nun mag das in Sachen Zensur problematisch sein, aber man könnte diese Titel zumindest aus dem Ranking nehmen, wie es ja bereits mit den Erotik-Büchern passiert.

17. Juni 2011 – 10:50 Uhr – Legenden und Nationalbibliothek

Es sind einige Tage vergangen, und es wird Zeit für einen aktuellen Bericht. Mit dem Ende der 99-Cent-E-Book-Verkaufsaktion bekannter englischsprachiger Autoren sind diese wieder weitestgehend aus den Top30 bei Amazon verschwunden und unser Titel ist auf einen Platz zwischen 20 und 30 zurückgekehrt. Aktuell ist er auf Platz 32, gestern war er zeitweilig auf Platz 21, in den Tagen davor war er auch schon mal auf Platz 17 zu sehen.

Die Selbermacher und 99-Cent-Titel bei Amazon beschäftigen die Verleger. »Why Selling E-books at 99 Cents Destroys Minds« versucht Chad W. Post in den Publishing Perspectives zu erklären. literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer hat über seine Thesen einen Beitrag für buchreport.de geschrieben und darüber, warum der komplette Goethe für 99 Cent einfach zu teuer ist.

Aktuelle Gesamtverkaufszahl: 564 plus einer Hand voll über amazon.com und .co.uk verkaufter Exemplare – wobei die Maßeinheit »Hand voll« bei E-Books eigentlich nicht ganz die richtige ist.

In den Kommentaren zeigt sich, dass nachwievor viele Legenden über Bücher kursieren. Die (falsche) 18-Monate-Frist für Preisänderungen war eine solche, doch ebenso falsch ist, dass nur Bücher mit ISBN preisgebunden sind.

Aber es gibt weiteres spannende Fragen, denen Wolfgang Tischer für eine eventuelle 3. Ausgabe gerade nachgeht. Eine davon lautet: Wie sieht es mit der Ablieferung von Pflichtexemplaren an die Deutsche Nationalbibliothek aus? Eigentlich müsste diese erfolgen, aber wie, wenn kein Zugriff auf eine DRM-freie E-Book-Datei besteht?

Wir werden es berichten …

19. Juni 2011 – 9:00 Uhr – Der SPIEGEL stellt die E-Book-Frage

»Wer braucht noch einen Verlag?« Diese Frage stellt heute SPIEGEL-Online-Redakteur Frank Patalong. In seinem Artikel wirft er einen Blick auf den deutschsprachigen E-Book-Markt für Selbstverleger. Neben Felidae-Autor Akif Pirinçci, der seinen damaligen Katzen-Krimi-Bestseller nun ohne Verlag als E-Book veröffentlicht hat, wird auch unser Buch »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« prominent erwähnt und Autor Wolfgang Tischer mehrfach zitiert.

Da es Sonntagmorgen ist, schlafen die SPIEGEL-Online Leser wahrscheinlich noch. Außerdem ist der Artikel noch nicht lange online, denn bislang folgten ganze 5 Leute dem Link von spiegel.de auf diesen Bericht. Unser Buch selbst ist auf Platz 24, Akif Pirinçcis »Felidae« auf Platz 6.019. Mal sehen, wie sich das im Laufe des Tages entwickelt.

Die aktuelle Verkaufszahl unseres E-Books für Juni liegt aktuell bei 252 Stück. Die Tantiemen betragen seit Beginn des Verkaufs im Mai laut offiziellem Amazon-Verkaufsbericht derzeit 537,56 Euro (stand gestern). Hinzu kommen 9,24 Dollar und 1,45 Britische Pfund für den Verkauf über die dortigen Websites.

Wie wirkt sich die Erwähnung im SPIEGEL online aus?

Weitere Tipps finden Sie in unserem E-Book für Amazons Kindle

Cover der 6. Ausgabe: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufenIn unserem E-Book »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« finden Sie weitere Tipps zur Erstellung digitaler Bücher.

Kaufen Sie das E-Book und werden Sie Teil des Experiments, über das wir in unserem Erfahrungsbericht ständig Aktuelles schreiben. Außerdem freuen wir uns über Ihre Amazon-Rezensionen zu diesen Titel.

Zum Lesen des E-Book benötigen Sie kein Kindle-Gerät. Amazon bietet kostenlose Lese-Software für Kindle-Bücher auch für mobile Geräte (iPhone, iPad, Android oder Desktop-PC und Mac an. Einmal erworbene Kindle-Bücher können Sie auf allen Geräten lesen.

Wolfgang Tischer: Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen - 6., nochmals erweiterte und überarbeitete Ausgabe [Kindle Edition] für Amazon Kindle (alle Modelle) und die entsprechenden Apps für iPhone, iPad, Android, Mac und PC, 2012. literaturcafe.de.
E-Book für 2,99 Euro bei Amazon kaufen

Hier klicken und Beitrag weiterlesen: 1 2 3 4 »

159 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Matthias schrieb am 13. Mai 2011 um 11:29 Uhr

    Herr Tischer könnte auch über das Veröffentlichen und Verkaufen von eBooks auf XinXii schreiben. Das ist die Plattform, die ich schon seit Jahren mit dem Thema verbinde. Ein Vorreiter von Amazon aus deutschen Landen.

  2. faby schrieb am 13. Mai 2011 um 14:38 Uhr

    Schönes Ding, ich bin gespannt, wies weitergeht.

  3. Roswitha schrieb am 15. Mai 2011 um 08:06 Uhr

    Auch ich habe im Kindle-Shop 4 Bücher veröffentlicht. Zwei davon wurden bereits verkauft.
    Eines davon steht sogar auf Platz Nr. 11 in Kindle-Shop > eBooks > Kinder- & Jugendbücher > Sachbücher
    Ich habe die Bücher als PDF hochgespielt und die Bilder (Cover) als jpg.
    Hat einwandfrei funktioniert.
    Nur besitze ich leider keinen Kindle und kann es mir deshalb auch nicht anschauen.
    Aber was nicht ist …
    Auf jeden Fall fand ich Euren Beitrag hierzu sehr hilfreich.
    Was mich etwas stört ist, dass die meisten der angegebenen Seiten / Programme es nur in englischer Sprache gibt. Sorry, aber damit tue ich mir sehr schwer, da ich leider nie englisch gelernt habe und mir somit alles mühevoll selbst beibringen muß.
    Naja, irgendwie funktioniert es doch.

    LG und noch einen schönen Sonntag
    Roswitha

  4. Stefan Eckert schrieb am 16. Mai 2011 um 06:21 Uhr

    Toller Bericht, hätte von mir sein können;-) Hab länger gebraucht, habe EPub´s gemacht und verkaufe auf Kindel, auf XinXiii, läuft OK!Habe sie auch noch bei Smashwords, dort dauert es etwas länger, aber dafür bin ich dann damit demnächst im App-Store von Apple!
    http://www.xinxii.com/mydocs.php?pid=3550b
    http://www.amazon.com/-/e/B004Y92HKO
    http://www.smashwords.com/books/view/49423

    mit Stolzgeschweller Autorenbrust (und wir sind bei der EBook-Revolution dabei, Glückwunsch Leser)

    Stefan Eckert

  5. Redaktion schrieb am 16. Mai 2011 um 08:43 Uhr

    Liebe Roswitha,
    vielleicht arbeiten Sie mit alten Programmversionen oder haben beim Download die falsche Version angeklickt, denn sowohl LibreOffice als auch Calibre sind auf deutsch verfügbar. Ebenso hat Amazon mittlerweile alle Hilfstexte und Erläuterungen ins Deutsche übertragen.

  6. Werner schrieb am 16. Mai 2011 um 10:06 Uhr

    Ein super Erfahrungsbericht mit tollem Praxisbezug. Wir werden in unserem Blog und bei unseren Facebook-Freunden darauf verweisen. Ich freue mich auf die Fortsetzung und werde mit einem Kauf des eBooks zu euren Umsätzen beitragen.
    lg
    Werner

  7. Marc Bischoff schrieb am 16. Mai 2011 um 11:13 Uhr

    In 4 Tagen fast 30 verkaufte Bücher. Gehen Sachbücher in der Buchhandlung besser (wenn sie trotz ihres roten Umschlags nicht gerade nazistische Parolen verbreiten)?

  8. Roswitha schrieb am 16. Mai 2011 um 15:31 Uhr

    oh – hmmm… na sicher, denn im falsch anklicken bin ich Profi *lach*. Danke, ich werde mal nachschauen und den deutschen Hilfetext hab ich übersehen. War vorher ja alles nur englisch.
    Vielen Dank für die Info.

    Gruß Roswitha

  9. Matthias Czarnetzki schrieb am 17. Mai 2011 um 18:36 Uhr

    Kleine Info zur Buchfreigabe: Heute bekam ich von Amazon eine eMail mit der Nachricht, dass mein neuestes Buch online ist – das war es aber schon seit vier Tagen. Die Funktion scheint aber neu zu sein – es war das erste Mal, dass ich so eine Meldung erhielt.

  10. Fabian Tietz schrieb am 18. Mai 2011 um 01:09 Uhr

    Ein sehr spannendes Projekt! Das E-Book wird nicht mehr aufzuhalten sein, Entwicklungen gehen immer unbeirrt ihren Weg, auch wenn die Nostalgie uns doch manchmal mit Skepsis schützt..

  11. Stefanie schrieb am 18. Mai 2011 um 10:19 Uhr

    hallo,

    spannender blogeintrag. ich verfolge euer experiment schon seit anfang an, weil ich ebenfalls selbst ausprobieren wollte ein e-book zu veröffentlichen.

    ( http://www.amazon.de/Heimarbeir-2-0-Geld-verdienen-Internet/dp/B00514GWPW/ref=sr_1_fkmr0_3?ie=UTF8&qid=1305706409&sr=8-3-fkmr0 )

    das ganze zu formatieren war unglaublich nervig/zeitaufwendig und es stecken immer noch so viele fehler drinn -.-

    habt ihr schon erfahrungen gemacht welche titel/themen sich am besten verkaufen?

    mir ist das ganze geschäft momentan noch sehr suspekt, weil ja wirklich jeder x-beliebige texte verfassen und hochladen kann… sogar ich ;)

    grüße, stefanie :)

  12. Werner schrieb am 18. Mai 2011 um 11:50 Uhr

    Hallo Stefanie,
    zunächst darf ich dich auf einen Fehler bei deiner Buchbeschreibung auf Amazon aufmerksam machen. Dort heißt es “Heimarbeir” statt “Heimarbeit”. Das solltest du vielleicht ändern. Das eBook hört sich spannend an.

    Am besten gehen unserer Erfahrung nach natürlich die erotischen Themen (siehe auch unseren Bereich http://www.postedplanet.com/2011/05/18/wo-ist-der-sex-am-kindle-versteckt-aber-dominierend/).

    Ebenso gehen unserer Erfahrung nach Anleitungen, HowTo-Führer wie eben auch dein eBook. Wir stehen in Deutschland aber noch ganz am Anfang des eBook-Marktes aber das Sommergeschäft sollte schon einen kräftigen Impuls verleihen, denke ich.

  13. J. J. schrieb am 18. Mai 2011 um 16:44 Uhr

    Hallo!
    Wirklich schade, dass dieser Blog nicht schon vorher zu lesen war. Ich hatte mit meinem Kindle-ebook meine lieben Formatierungsprobleme, zumal die Tips bei amazon noch nicht auf Deutsch nachzulesen war. Dadurch hätte ich so manchen Fehler vermeiden können. So hieß es mit jedem Hochladen das Ergebnis zu verbessern, neue Fehler zu entdecken und erneut hochladen.
    Aber, nun passt es – bis auf die Fehler, die ich übersehen habe – und dafür, dass hierzulande noch recht wenig ebooks gelesen werden, läuft es auch recht gut an. Sicherlich wird man nicht reich davon, aber testen wollte ich das Ganze dann trotzdem.

    Schöne Grüße
    J. J.

  14. Stefanie schrieb am 19. Mai 2011 um 09:02 Uhr

    Hallo Werner,

    Ja, der Fehler ist mir nach der Veröffentlichung auch sofort aufgefallen, Blöd!
    Allerdings lässt mich Amazon momentan noch nichts am E-Book verändern…
    Sobald das möglich ist, muss ich dringend die eine oder andere Schönheitkorrektur vornehmen ;)
    Grüße :)

  15. Roswitha schrieb am 20. Mai 2011 um 20:52 Uhr

    So, nun hab ich mir die Leseproben meiner veröffentlichten e-Books angeschaut …… katastrophal. Also als PDF kann man es wirklich nicht hochspielen. Das bedeutet für mich: Alles nochmals neu machen und dann wieder hochspielen. *heul*
    Hab mir übrigens heute auch das Buch von Herrn Tischer gekauft und schon gelesen.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Roswitha

  16. Stefanie schrieb am 21. Mai 2011 um 09:36 Uhr

    @ Roswitha:
    Nicht den Mut verlieren! Mir geht es ähnlich ;)

  17. Roswitha schrieb am 21. Mai 2011 um 12:41 Uhr

    @Stefanie:
    Danke für die aufmunternden Worte. Bin zwar im Moment etwas frustriert darüber, aber ich kann auch sehr hartnäckig und ausdauernd sein :-)
    Ich wünschte mir nur für die eBook-Erstellung mal eine wirklich “idiotensichere” Anleitung für uns Anfänger.
    Denn die meisten, welche Erklärungen abgeben, setzen gewisse Grundkenntnisse voraus. Ich kann zwar in Word schreiben, aber die meisten Funktionen sind mir sozusagen “unbekannt”. Und nun muß man sich wieder durch neue Programme durchbeißen von deren Funktionen man noch weniger Ahnung hat. Leider.
    Wäre doch auch ein Titel für ein neues eBook: “Idiotensichere Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung eines eBooks”. *lach* sorry, ist mir eben gerade so eingefallen.
    Hmmm … vielleicht sollte ich meine Erfahrungen mit den Misserfolgen bei der Erstellung der eBooks aufschreiben. Titel: “So nicht! Fehler bei der Erstellung eines eBooks vermeiden!”
    Danke Stefanie, wünsche Dir auch viel Erfolg mit Deinen eBooks.
    LG Roswitha

  18. Werner schrieb am 21. Mai 2011 um 13:07 Uhr

    Hallo @Roswitha,
    die einachste Art ist es, ein Word-Dokument zu erstellen, dabei ausschiesslich mit Formatvorlagen zuarbeiten (Absatz, Ueberschriften etc), dann als gefilterte Webseite (speichern unter) abzuspeichern und anschliessen mit Calibre konvertieren. Dann in der Kindle App ansehen und erst, wenn alles passt hochladen. Funktioniert bei einfachen Texten zu 99%. So, und jetzt laufe ich weiter. Am Abend poste ich hier einen Link zu einen kleinen Fuehrer fuer Kindle-Autoren, lg Werner

  19. Werner schrieb am 21. Mai 2011 um 19:15 Uhr

    Hallo @Roswitha, hier wie nachmittags angekündigt ein kleiner Leitfaden für das Schreiben von eBooks für den Kindle. Das sind nur meine eigenen Erfahrungen in aller Kürze festgehalten.Vielleicht hilft’s ja, lg Werner

  20. Roswitha schrieb am 21. Mai 2011 um 21:21 Uhr

    Hallöchen @Werner,
    vielen Dank. Hab mal ganz flüchtig drübergelesen und bin bereits begeistert. Ich denke, dass ich damit gut zurecht kommen werde.
    Habe zwar jetzt noch eine Frage dazu, aber die werde ich direkt dort stellen. Interessiert vielleicht andere Leser dieses Artikels auch.
    nochmals vielen Dank für den Hinweis. Schönes Wochenende noch
    LG Roswitha

  21. Matthias Czarnetzki schrieb am 22. Mai 2011 um 13:22 Uhr

    Ich habe auf meiner Seite zwei Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man aus seinem Manuskript eine epub oder mobi/kindle-Datei erzeugt. Die muss dann von Amazon nicht mehr umgewandelt werden. Damit ist man vor unliebsamen Formatierungsüberraschungen geschützt.

    http://wordpress.mczarnetzki.de/2010/11/18/tutorial-ebooks-ins-epub-format-konvertieren/

    http://wordpress.mczarnetzki.de/2010/08/26/tutorial-wie-veroffentliche-ich-ebooks-fur-amazons-kindle/

    Bei Fragen einfach die Kommentarfunktion oder das Kontaktformular benutzen, da bekomme ich es am schnellsten mit.

    Gruß aus Leipzig,
    Matthias

  22. Roswitha schrieb am 25. Mai 2011 um 17:49 Uhr

    Hallö, ich freue mich über Eure Verkaufszahlen. Das zeigt doch auch, dass in Sachen eBook-Erstellung noch von vielen Hilfe benötigt wird.
    Freue mich schon auf die Fortsetzung.
    Übrigens sind bei mir die Verkaufszahlen auf 4 gestiegen. Naja, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. *lach*
    Weiterhin viel Erfolg
    LG Roswitha

  23. Matthias Czarnetzki schrieb am 28. Mai 2011 um 13:55 Uhr

    Bezüglich der erweiterten Ausgabe eures eBooks habe ich eine schlechte Neuigkeit für euch: zwar kann jemand, der das eBook bei Amazon gekauft hat, sich dieses immer wieder herunterladen – aber er erhält immer die Version des Zeitpunktes, zu dem er sein Exemplar gekauft hat! Mehr noch: es ist nicht möglich, das gleiche Buch erneut zu erwerben und damit die aktualisierte Version zu bekommen.
    Mir ging es so, dass ich nach der Veröffentlichung meiner ersten Bücher die Formatierung verbessert und dem Kindle angepasst hatte. Ebenso wie ihr war ich davon ausgegangen, dass ich beim neuen Herunterladen die aktuelle Version bekommen würde – das erwies sich aber als falsch. Beim Testkauf auf einem anderen Kundenkonto wurde die neue Version ausgeliefert. Beim Versuch, das Buch ein weiteres Mal zu kaufen, erscheint die Meldung “Sie haben das Buch bereits am xx.xx.xxxx gekauft….”
    Die einzige saubere Lösung, die mir bekannt ist, ist die neue Auflage als neues Buch einzustellen und die Veröffentlichung der alten Version zurückzuziehen (Käufer haben aber weiterhin Zugriff.)
    Mir würde die Lösung mit dem automatisch aktualisierten eBook zwar besser gefallen (das würde bei kontinuierlich aktualisierten Sachbüchern Sinn machen), aber leider funktioniert das nicht.
    Gruß aus Leipzig,
    Matthias Czarnetzki

  24. Roswitha schrieb am 30. Mai 2011 um 11:45 Uhr

    Noch eine Möglichkeit?
    Also ich habe eines meiner Bücher bei Amazon wieder zurückgezogen, weil es nicht richtig formatiert war und somit nicht schön aussah.
    Also im Bücherregal auf “löschen” und nun steht zwar das Buch im Bücherregal noch drin, aber mit dem Vermerk: “Entwurf”. Es ist auch unter der AISN Nummer nicht mehr aufzurufen im Kindle-Shop.
    Vielleicht ist es nun auf diese Art möglich, das Buch neu hochzuspielen, damit nur die neue Version angeboten wird.
    Anmerkung: Das Buch war nur ganz kurz im Kindle-Shop und wurde noch nicht verkauft.

    Nur denke ich, dass diese Art und Weise für Eure Zwecke auch nicht die ideale Lösung wäre. Denn wenn dann nur die neuere Version mit dem neuen Preis veröffentlicht wird …..
    Naja, bin mal gespannt, wie dieses Problem zu lösen ist.

    LG Roswitha

  25. Nicole Rensmann schrieb am 31. Mai 2011 um 11:34 Uhr

    Lieber Wolfgang,

    ich kann mich deinen Erfahrungen nur anschließen. Ich bin schlichtweg begeistert von der Möglichkeit dieser Art der Selbstveröffentlichung. Vergriffene Bücher und solche, an denen ich die Zweitrechte habe, kann ich so simpel selbst verkaufen. Ich habe es mir bei der Datei aber noch einfacher gemacht und sie als Word-Dokument formatiert. Leider kann ich auf dem Kindle selbst nicht testen, ob die Formatierung so okay ist, aber noch kamen keine Klagen. Und wenn, kann ich anschließend entsprechende Änderungen vornehmen. Sehr praktisch finde ich es in der Tat, dass Änderungen vorgenommen und die Datei wieder neu hochgefahren werden kann – Tippfehler können so schnell mal überarbeitet werden.

    Ich bin also ebenso zufrieden wie du und kann Amazon Kindle nur empfehlen. Super ist übrigens auch der Service. Fragen werden innerhalb 24 Stunden beantwortet und zwar nicht mit standardisierten Antworten, sondern gezielt auf meine persönliche Frage.

    Ich finde Kindle eBooks sehr entspannend und interessant. Das Buch, die Geschichte, werden verkauft, die Bezahlung regelt amazon.

    Herzliche Grüße, Nicole (http://www.amazon.de/-/e/B004581EYE)

  26. Roswitha schrieb am 2. Juni 2011 um 19:13 Uhr

    hmmm – und wenn ich keinen Kindle habe, sondern das Buch auf dem PC lesen will?
    Bei der ersten Ausgabe hat das ja funktioniert. Da hab ich mir dann Kindle für PC runtergeladen und dort sind meine gekauften eBooks drin.
    Hier gibt mir Amazon auch die Meldung, dass ich am 20.5. dieses Buch bereits gekauft habe.

    Was nun?

  27. Redaktion schrieb am 2. Juni 2011 um 19:34 Uhr

    Liebe Roswitha,
    ob’s ein Kindle ist, ein iPhone, iPad oder PC ist, auf dem die Kindle-App läuft, das dürfte keinen Unterschied machen. Wird dort keine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme angezeigt, wenn Sie den Titel erneut kaufen wollen?

  28. Roswitha schrieb am 2. Juni 2011 um 20:06 Uhr

    Danke! Also normalerweise stelle ich mich nicht so doof an. Aber ich habs gefunden und der nette Service von Amazon hat mir auch bereits die neueste Version des Buches geschickt.
    Vielen Dank und noch einen schönen restlichen Feiertag.

    LG Roswitha

  29. Redaktion schrieb am 2. Juni 2011 um 22:12 Uhr

    Vielen Dank für die positive Rückmeldung! Dann scheint der Download auf Anfrage ja zu funktionieren. Sehr schön!

  30. Stephan schrieb am 4. Juni 2011 um 13:16 Uhr

    Liebe Roswitha,

    vielleicht könntest du mir schnell helfen und noch sagen, wo du es gefunden hast? Ich suche bei meinem Kindle für PC nämlich auch gerade nach der Möglichkeit der Kontaktaufnahme

  31. Roswitha schrieb am 4. Juni 2011 um 16:56 Uhr

    Gehe auf Amazon zum gewünschten Buch und dann auf bestellen. Wenn Du es vorher schon erworben hast, dann kommt der Hinweis, dass Du es bereits gekauft hast. Dann klicke dort unter diesem Text auf “Hilfe”
    Und dann hast Du die Möglichkeit, mit Amazon Kontakt aufzunehmen. Dazu wähle dort das Thema aus (Probleme mit Kindle-Büchern) oder so ähnlich, und unten kannst Du Dich dann anrufen lassen.
    Amazon ruft Dich sofort an.

    LG und ein schönes Wochenende
    Roswitha

  32. DerFux schrieb am 8. Juni 2011 um 21:08 Uhr

    Also bei mir hat es mit der neuen Version geklappt, nachdem ich gestern Abend um 19:00 Uhr den vorbildlichen (!) Support angerufen hatte. Nach dem Anruf auf der kostenlosen Nummer versprach mir der freundlich Herr, sich um das Problem zu kümmern. Obwohl ich ihm sagte, dass das absolut nicht eilig sei, bekam ich ca. um 23:00 Uhr eine E-Mail mit der Lösung. Die E-Mail bestand nicht aus Textbausteinen sondern ging speziell auf mein Problem ein. Ich habe dann das E-Book auf meinem Kindle gelöscht und konnte über die Homepage von Amazon unter “Mein Kindle” die neue Version auf mein Kindle schicken. Ob das auch ohne Support geklappt hätte weiß ich nicht, aber ich weiß jetzt, dass es noch Unternehmen wie Amazon gibt, die wert auf ihre Kunden legen.

  33. Tobias Freudenreich schrieb am 8. Juni 2011 um 21:23 Uhr

    Und es liest sich auch bestens auf der Kindle-App fürs iPhone! Sehr gut!

  34. DerFux schrieb am 9. Juni 2011 um 20:44 Uhr

    Das mit dem Spam ist echt übel, ich habe jetzt noch ein weiteres Spam-E-Book in den Top 100 gesehen (Sherlock Holmes in der englischen Version für 0,99 EUR, das in der englischen Original-Ausgabe kostenlos ist). Nur das Cover wurde ausgetauscht. Zusammen mit der Produktinformation lässt das auf eine deutsche Version schließen. Hoffentlich kann man solche Schlitzohren bald einfach melden.

  35. Cornelia Lotter schrieb am 19. Juni 2011 um 19:27 Uhr

    Herzlichen Glückwunsch an Wolfgang Tischer für die mehrfache Erwähnung im Spiegel-online-Bericht. Das dürfte doch die Verkaufszahlen noch einmal mächtig in die Höhe steigen lassen.

  36. Roswitha schrieb am 21. Juni 2011 um 07:45 Uhr

    Wieso erhöht Amazon den Verkaufspreis, obwohl mein Buch schon sieben Wochen im Kindle-Shop steht?
    Ich wollte es für 4,99 € anbieten, aber zuerst machte Amazon 5,11 € draus und seit gestern kostet es plötzlich 5,21 € !!
    Irgendwie unverstänlich.
    Weiß jemand warum das so ist?
    http://www.amazon.de/Die-B%C3%BCttenredner-Fibel-ebook/dp/B004ZR9BMW/ref=sr_1_4?ie=UTF8&m=A11MW6AJTK8WZ7&s=digital-text&qid=1308586904&sr=1-4

    LG Roswitha

  37. Redaktion schrieb am 21. Juni 2011 um 09:01 Uhr

    Liebe Roswitha,
    der Grund für diese Preisschwankungen liegt darin, dass Sie offenbar beim Europreis den Haken »Deutschen Preis festlegen, automatisch basierend auf amerikanischen Preis« (sic!) gesetzt haben. Dies hat zur Folge, dass der Europreis den Kursschwankungen des Dollars ausgesetzt ist. Nehmen Sie den Haken raus und geben Sie einen festen Europreis ein. Denken Sie daran, dass dieser Preis der Nettopreis ist, auf den 15% luxemburgische Steuer hinzukommen. Die Berechnung dazu finden Sie hier oder im Buch.

  38. Roswitha schrieb am 21. Juni 2011 um 09:35 Uhr

    Danke für den Hinweis. Aber irgendwie funktioniert das nicht. Amazon will unbedingt auch noch einen Dollarpreis haben. Kann das damit zusammenhängen, dass ich mein erstes Buch auf Amazon.com hochgeladen habe?
    Meine vier Bücher werden im “Bücherregal” alle mit
    Dollar angegeben.
    LG Roswitha

  39. Redaktion schrieb am 21. Juni 2011 um 09:46 Uhr

    Ja, das ist korrekt, für den US-Shop benötigen die Bücher weiterhin die Angabe eines Dollarpreises, der unabhängig vom Europreis ist – vorausgesetzt der oben erwähnte Haken ist entfernt.
    In der Übersicht im virtuellen Bücherregal wird nur der Dollarpreis angezeigt, nicht aber der Europreis.

  40. Roswitha schrieb am 21. Juni 2011 um 09:49 Uhr

    Ja, Haken war entfernt.
    Ok, danke für die Info.

    LG Roswitha

  41. Annina schrieb am 21. Juni 2011 um 15:29 Uhr

    Ein SUPERMEGA-DANKESCHÖN für Ihre Beiträge zum Amazon Kindle Selfpublishing.
    Ich bin (bisher unveröffentlichte) Autorin in der Schweiz und habe bei uns noch kaum etwas über diese Möglichkeit gefunden.
    Gerne würde ich Ihren Ratgeber bei Amazon kaufen, besitze jedoch (noch) keine elektronischen Zahlungsmöglichkeiten.
    Ich möchte mein Buch auf Amazon veröffentlichen. Hoffentlich kann ich mich anmelden bei Amazon, auch ohne eigene Kreditkarte? Werde ein Euro-Konto eröffnen.
    Doch wie funktioniert der Auszahlungsmodus? Sie schreiben von aktuellen Verkaufszahlen und Tantiemen in der jeweils aufgelaufenen Höhe. Wann und wie erhalten Sie den Ihnen zustehenden Betrag dafür auf Ihr Konto gutgeschrieben?

    Die Frage zum Pseudonym habe ich in Ihren Online-Beiträgen leider nicht gefunden. Können Sie dazu noch etwas schreiben?
    Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Ich wünsche Ihnen weiterhin tollen Erfolg bei Amazon Kindle!
    Annina

  42. Redaktion schrieb am 22. Juni 2011 um 16:03 Uhr

    Die Auszahlung der Verkäufe auf amazon.de erfolgt entweder per Überweisung auf ein Euro-Konto oder aber per Scheck. Ein Anmeldung mit einer Schweizer Adresse ist möglich.
    Und: Ja, die Veröffentlichung unter Pseudonym ist möglich. Auch diese Frage wird im Buch ausführlich behandelt.

  43. Josef schrieb am 22. Juni 2011 um 16:38 Uhr

    Hallo zusammen,
    ich hätte da noch eine Frage zu dem eBook. Irgendwie hat mir nach dem durchlesen genau der Punkt gefehlt, für das ich es eigentlich gekauft habe. Im Kapitel über das Finanzamt steht drin, daß man Steuern für die Verkäufe zahlen muß. Ok. Soweit ist alles klar. Allerdings steht in der Anleitung bei Amazon, dass man auch als Nicht USA Einwohner eine Steuernummer (TIN) der USA angeben muss. Ist das wirklich so, oder braucht man das nur, wenn man den vergünstigten Steuersatz haben will? Bzw, kann es sein, dass diese Anleitung aus den Zeiten vor einem eigenen Deutschland Store waren?
    Vielen Dank
    Gruß Josef

  44. Peter schrieb am 25. Juni 2011 um 17:21 Uhr

    Hallo

    Auch wenn die Redaktion hier schreibt, dass das Thema „Unter Pseydonym veröffentlichen“ ausführlich im Buch behandelt wird, möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht ausführlich erklärt wird. Dem Thema wird ein Absatz gewidmet. Unter ausführlich verstehe ich etwas anderes. Aber ich kann verstehen, dass man die Interessenten zum Kauf anregen möchte.

    Generell mangelt es mir bei den deutschen Ebooks auf Amzaon an Transparenz.
    Auf Amzaon.com wird bei jedem Ebook eine Seitenzahl angegeben. Die Seiternzahl gilt analog dazu, dass das Buch ausgedruckt wäre. Sicher hat Amazon dafür Vorgaben gemacht um vergleichbare Werte zu erhalten.
    Im deutschen Shop gibt es dies allerdings nicht. Stattdessen kauft man die Katze im Sack. Einziger Vergleichswert ist die Kilobyte Angabe.

    Vielleicht bin ich auch der einzige den es interessiert wieviele Worte ich nun für 99 Cent oder 5 EUR kaufe?!

    Ansonsten nettes Buch danke dafür.
    Beste Grüße
    Peter

  45. Redaktion schrieb am 26. Juni 2011 um 01:38 Uhr

    Hallo Peter,
    auf die Frage »Kann man Titel auch unter Pseudonym veröffentlichen?« wäre die Antwort »Ja« sehr kurz gewesen. Ein Absatz ist sehr ausführlich. Was wollen Sie zu diesem Thema noch wissen, was nicht im E-Book steht?
    Recht haben Sie sicherlich, wenn es darum geht, den Umfang eines E-Books einzuschätzen. Da die Dateigrößte z. B. von den enthaltenen Bildern abhängt, hat sie in der Tat wenig bis keine Aussagekraft. Hier wäre es sicherlich wünschenswert, wenn sich künftig eine Art »Maßeinheit« für den Umfang von E-Book etabliert.

  46. Peter Hellinger schrieb am 30. Juni 2011 um 22:02 Uhr

    Email zu Rechtschreibfehlern: Das bei Amazon öfters mal Mailer Irrläufer produzieren kommt vor. Vor ein paar Wochen wurde ich zugespammt mit Hinweisen zu meinem “Fullfillment through Amazon”-Vertrag, vorzugsweise in englischer Sprache; worauf man sich eine Woche später entschuldigte, dass da wohl etwas schief gelaufen sei. Das größte Problem mit Amazon ist halt, dass es irgendwie keinen Ansprechpartner außer ein unpersönliches E-Mail-System gibt.

  47. Marion schrieb am 12. Juli 2011 um 16:01 Uhr

    Im KDP Forum habe ich im Zusammenhang mit der Frage, ob man unter Pseudonym schreiben kann, den Hinweis gelesen, dass ein eBook ein Impressum enthalten muss. ( Das wäre bei einem Pseudonym ja nicht hilfreich). Aber ich finde im Netz nichts zu dem Thema Impressum & eBook und auch meine Frage im KDP Forum ist bisher unbeantwortet. Hat hier vielleicht jemand eine Idee?
    Muss ein eBook ein Impressum haben und wenn ja, was gehört dort rein?

  48. Annina schrieb am 20. Juli 2011 um 20:40 Uhr

    Interessante Fragen und Facts:
    1. Frage: zum Pseudonym und Impressum ist bisher unbeantwortet geblieben. Wäre sehr hilfreich zu wissen.
    2. Facts: Verstehe ich es richtig, dass über 1’000 Euro auf dem Verkaufs-Konto gutgeschrieben sind, aber AMAZON in all den Monaten NICHTS überwiesen hat?
    3. Frage zu den Facts: WIE ist der Zahlungsmodus von AMAZON tatsächlich, und wie die Periodizität der Überweisungen?
    4. Frage: Was geschieht mit den Guthaben in Fremdwährungen wie Pfund und Dollars? Braucht man dazu eigens je ein Konto?
    Merci für Feedbacks und liebe Grüsse
    Annina

  49. Matthias Czarnetzki schrieb am 21. Juli 2011 um 10:27 Uhr

    @Annina Die Fragen 2,3 und 4 werden auf den Hilfeseiten von Amazon ausführlich beantwortet. Hier ist der Link https://kdp.amazon.com/self-publishing/help?topicId=AE24XS35AM53P

    Gruß aus Leipzig,
    Matthias

  50. Marion schrieb am 21. Juli 2011 um 14:11 Uhr

    @Annina
    die Frage zum Thema Impressum/ Pseudonym ist offensichtlich schwierig zu beantworten, weil es noch keine Urteile gibt.
    Ohne Impressum wird es aber vermutlich in Zukunft schwierig werden und da fangen die Probleme für Selbstverleger mit Pseudonym an. ( Bei einem Verlag unproblematisch – da steht der Verlag im Impressum).
    Ich habe das jetzt so gelöst, dass ich zwar ein Pseudonym verwende, aber im Impressum eine Mailaddy angegeben habe unter der ich jederzeit erreichbar bin.

  51. Redaktion schrieb am 22. Juli 2011 um 07:07 Uhr

    Was im Impressum eines Buches stehen muss, ist auf Länderebene geregelt und daher unterschiedlich. Viel muss dort nicht enthalten sein. Allgemein kann gesagt werden, dass durch die Angaben im Impressum der Verlag klar erkennbar sein muss, da der Verlag verantwortlich für die Publikation ist. Somit sollte die Verlagsadresse enthalten sein, bei großen Verlagen, die im Handelsregister oder in einschlägigen Verzeichnissen aufgeführt sind, würde gegebenenfalls sogar Name und Ort ausreichen.

    Für Selbstverleger ohne Verlag ist der beste Rat: Nehmen Sie Ihre komplette Adresse ins E-Book mit auf, sodass Sie eindeutig erreichbar sind. Dies gilt nicht nur für juristische Fälle, sondern sollte auch im eigenen Interesse erfolgen, falls ein interessierter Verlag oder die Presse mit Ihnen Kontakt aufnehmen möchte.

    Natürlich beißt sich die Angabe der Adresse mit dem Wunsch, unter Pseudonym zu veröffentlichen. Allerdings soll das Impressum gewährleisten, dass unter Pseudonym keine Beleidigungen, Pornografie etc. ungestraft verbreitet werden dürfen, sodass im Ernstfall der Verlag belangt werden kann, der die Veröffentlichung verantwortet.

    Wer unerkannt veröffentlichen will, der muss dies ggf. über die Adresse einer Bekannten tun, einen E-Book-Dienstleiter wählen oder tatsächlich einen Verlag gründen, um in dessen Namen zu veröffentlichen.

    Alles andere sind Grauzonen. So ist zu bezweifeln, dass die Angabe einer Mailadresse als alleiniger Kontakt ausreicht.

  52. Annina schrieb am 22. Juli 2011 um 14:37 Uhr

    Vielen Dank an Matthias Czarnetzki, Marion und an die Literaturcafé Redaktion für eure Antworten mit den hilfreichen Tipps und Links.
    Sonnige Weekendgrüsse
    Annina

  53. Kerstin schrieb am 19. August 2011 um 18:59 Uhr

    Mir hat das Buch sehr gut geholfen und auch viel Zeit gespart. Dafür meinen Dank. Genauso gut finde ich die Kommentare hier, denn da werden immer wieder Fragen, auf die ich nicht komme, gestellt und benantwortet.
    Ich möchte auch eine kleine Hilfe beisteuern für alle die lieber sich ergänzend zum Kapitel Calibre die Vorgehensweise anschauen möchten. Mhm ist das okay? Bin nicht sicher, also lasse ich es lieber.
    DANKE an das Literaturcafe

  54. E-Book Reader schrieb am 20. August 2011 um 15:16 Uhr

    Sehr interessanter Beitrag. Vor allem auch, wenn man bedenkt, was sich in den wenigen Monaten getan hat. In der Zwischenzeit ist es nicht mehr möglich mit 7 verkauften Exemplaren in die Top-100-Liste aufzurutschen ;-)

  55. Gerald Mackenthun schrieb am 25. September 2011 um 20:15 Uhr

    Können Sie helfen? Ich möchte bei einem Kindle-eBuch den ersten Absatz nach einer Überschrift NICHT einziehen. Was muss ich tun?

  56. Wolfgang Tischer schrieb am 26. September 2011 um 00:42 Uhr

    Sehr geehrter Herr Mackenthun,

    leider ist Ihre Frage sehr allgemein und unspezifisch gestellt, sodass ich auch nur allgemein und unspezifisch die Lösung geben kann: Entfernen Sie einfach beim ersten Absatz nach der Überschrift den Einzug. Oder – wenn sich Ihre Frage auf ein Problem bei Word oder OpenOffice bezieht -: Fertigen Sie eine Absatzvorlage für Absätze ohne Einzug an und weisen Sie diese jedem ersten Absatz nach der Überschrift zu.

    Wenn Sie eine solche Formatierung automatisch beim Schreiben zuweisen wollen, können Sie sowohl in Word als auch in OpenOffice bzw. LibreOffice bei den Absatzvorlagen-Eigenschaften so genannte »Folgevorlagen« definieren.

    Weisen Sie den Überschriften als Folgevorlage die Absatzformatierung ohne Einzug vor und dieser Wiederum die Absatzvorlage mit Einzug. Idealerweise speichern Sie dann das ganze als Dokumentvorlage für künftige Manuskripte ab.

    So werden Ihre Dokumente schon beim Schreiben mit korrekten Absatzvorlagen erstellt.

  57. SK schrieb am 11. Oktober 2011 um 15:54 Uhr

    Gerade bin ich über Rivva auf den Bericht aufmerksam geworden. Die transparente und ausführliche Darstellung des gesamten Prozesses – insbesondere auch die monetären Aspekte – finde ich sehr gelungen und informativ. Vielen Dank dafür.

  58. Irene schrieb am 24. Oktober 2011 um 19:18 Uhr

    Welche Layout-Software benutzt ihr eigentlich für das Titelbild?

  59. Gerald Mackenthun schrieb am 24. Oktober 2011 um 20:17 Uhr

    Nr. 55 und Nr. 56: Ich habe mich wirklich ungeschickt ausgedrückt. In Word haben alle meine Absätze keinen Einzug, aber in der Kindle-Buch-Version erscheinen alle Absätze eingerückt. Ich meinte natürlich: Wie verhindere ich im Kindle-Buch den zwangsweisen Einzug der Absätze?

  60. Matt schrieb am 7. November 2011 um 00:50 Uhr

    Auch von mir ein kleiner Erfahrungsbericht, nicht mit einem Servicebuch, sondern einem satirischen Werk: http://rueckseitereeperbahn.blogspot.com/2011/11/wie-macht-sich-die-frankensaga.html

  61. Gerald Mackenthun schrieb am 7. November 2011 um 13:01 Uhr

    zu 58. Irene: Ich benutze die Word-Grafikwerkzeuge, erstelle ein Titelbild im normalen DOC-Format und konvertiere es mittels Screenshot in der der GIMP-Bildbearbeitungssoftware (kostenlos) in eine JPG-Datei. Genaueres erfahren Sie in meinem Bestseller “Selfpublishing – Das bessere Schritt-für-Schritt-Handbuch” (http://tinyurl.com/c9od8yt).

  62. Thomas schrieb am 3. Dezember 2011 um 12:37 Uhr

    Das klingt alles sehr nett, aber es gehört auch eine ordentliche Portion Glück und Zeit dazu sich um das Marketing zu kümmern.
    Bei Amazon wird man als Neuling in der Regel nicht gefunden. Die Shop-Kategorien zeigen grundsätzlich nur die Top100 Bestseller an.
    Gehört man nicht zu den Top100 in einer der Kategorien, dann taucht das Buch im Shop GAR NICHT auf.
    Das eigene Buch finde ich nicht einmal selbst wieder, ohne die Suchfunktion zu benutzen und auch dabei muss ich genau wissen, wonach ich suche – am besten nach dem Titel – sonst klappt auch das nicht.

    Bestimmte Buchkategorien gehen im Shop anscheinend auch schwerer als andere. 10 verkaufte Exemplare in 2 Monaten – das lohnt die Mühe nicht. Belletristik und vor allem Abenteuerromane für Erwachsene scheinen auf dem Kindle nicht so gut zu funktionieren. Außerdem stehen da zu viele Köche in der Küche, da sich dazu anscheinend so mancher berufen fühlt.

    Meine Gesamteinnahmen bei Amazon belaufen sich deshalb nach 3 Monaten auf ganze 3 Euro. Trotz gutem Covers, Lektorat, online Leseprobe et cetera.

    Da ich noch experimentiere werden ich mal versuchen, den Preis zu erhöhen. Für 99 Cent denken anscheinend einige Leute: “was nichts kostet ist auch nichts” und schrecken vom Kauf zurück. Jedenfalls äußerten sich Kunden bei anderen Autoren so.
    Wenn das auch keinen Effekt hat, breche ich das Experiment ab. Ich habe bisher alle meine Texte im deutschen Markt kostenlos unter Creative Commons veröffentlicht und habe auch kein Problem damit, da ich nicht davon leben muss.

    Auf dem amerikanischen Markt versuche ich es nächstes Jahr mit einer Übersetzung erneut. Aber in Deutschland ist es, ohne großen Aufwand und / oder vorher schon eine große Leserschaft zu besitzen, deutlich schwerer die kritische Masse zu erreichen. Mit 10 verkauften Exemplaren ist – im Gegensatz zu den Anfangstagen – die Bestsellerliste jedenfalls nicht mehr zu stürmen. ;)

  63. Annina Boger schrieb am 3. Dezember 2011 um 23:59 Uhr

    Stimmt schon, es braucht Geduld und eine Menge Zeit. Aber wenn du von deinem Werk (und von deiner Berufung) überzeugt bist, dann solltest du auch darin investieren.
    Ich bin stolz, habe soeben mein erstes Buch auch im US-Markt verkauft.

  64. Cornelia Lotter schrieb am 4. Dezember 2011 um 08:04 Uhr

    Auch ich habe Ende Juni mein erstes E-Book (Erotik unter Pseudonym) online gestellt bzw. stellen lassen, danach noch einen “normalen” Roman und einen erotischen. Am besten läuft das erste (8 Erzählungen), davon habe ich bis jetzt ca. 700 Stück verkauft. Der “normale” läuft entgegen meiner Erwartungen auch gut. Der Erotikroman aus unerfindlichen Gründen nicht so sehr. Aber ich bekomme jeden Monat von amazon einen dreistelligen Scheck und das ist sehr erfreulich. Außerdem sind von mir in 2 Anthologien bzw. Gemeinschaftsproduktionen insgesamt 27 erotische Geschichten drin (unter Pseudonym) und in 1 Antho eine der Geschichten aus dem 1. E-Book-Wettbewerb.

    So gesehen bin ich sehr zufrieden, Verkäufe in UK und USA eingeschlossen. Was ich nicht verstehe, ist die Klassifizierung, die amazon wohl vornimmt. So ist die Antho “Süßer die Glocken” mit erotischen Weihnachtsgeschichten unter “Eltern und Kinder” einsortiert, (die armen Kleinen) und mein Roman “Rache, bitter-süß” unter “Humor” – nur dass einem da eher das Lachen im Halse stecken bleibt.

    Zusammenfassend will ich noch einmal betonen, welch interessante Möglichkeit das KDP für Autoren wie mich ist, die sich bis jetzt den Weg in die Publikumsverlage noch nicht erschreiben konnten.

    Was mich bei Büchern anderer Autoren sehr beim Lesen gestört hat, war die, teilweise auf jeder Seite mehrmals auftretende Worttrennung. Das ist sehr lästig und nervig, und in Zukunft werde ich vor dem Herunterladen die Leseprobe daraufhin genau inspizieren.

  65. Matthias Czarnetzki schrieb am 4. Dezember 2011 um 18:37 Uhr

    @Thomas: Warum sollte jemand dein Buch kaufen? Lektorat, gutes Cover, günstiger Preis – das sind gute Voraussetzungen, aber allein das verkauft kein Buch. Es wäre so ähnlich, als würdest du dich mit einem Universitätsabschluss beim Jobcenter arbeitslos melden und anschließend zu Hause darauf warten, dass sich die Arbeitgeber die Klinke in die Hand geben.
    KDP ist nichts anderes als eine Verkaufsplattform. Um Bücher zu verkaufen müssen die Leser erst einmal das Buch kennen – und das erfordert Marketing. Das ist die Gemeinsamkeit aller erfolgreichen Autoren – harte Anstrengung nicht Glück.
    Übrigens habe ich selbst zwar mehr als hundert eBooks verkauft, aber zum größten Teil nicht über Amazon, sondern andere eBook-Shops. Welche da zu empfehlen sind, habe ich hier beschrieben: http://wordpress.mczarnetzki.de/2011/11/21/mach-es-ihnen-leicht-dir-geld-zu-geben-das-erfolgsgeheimnis-erfolgreicher-vermarkter-fur-autoren/
    Außerdem blogge ich auf http://mczarnetzki.de regelmäßig über Buchmarketing – vielleicht sind ein paar hilfreiche Tipps dabei.

  66. Cornelia Lotter schrieb am 4. Dezember 2011 um 18:49 Uhr

    Matthias hat natürlich recht! Von allein läuft gar nichts. Ich habe eine Homepage, jeweils für meinen “richtigen” Autorennamen und für mein Pseudonym, bin in Facebook aktiv und in diversen Autorenforen. Muss mich übrigens berichtigen, von meinem ersten Buch habe ich schon 800 verkauft, nicht bloß 700.

    Positive Rezensionen sind natürlich auch verkaufsfördernd.

  67. Uwe Hiltmann - Internet-Unternehmensberater für Expertenpositionierung schrieb am 5. Dezember 2011 um 10:54 Uhr

    Hallo liebes Team vom Literaturcafé,

    vielen Dank für diesen hervorragend geschriebenen und super-informativen Titel. Ich habe während meiner Recherchen bisher noch keine so ausführlichen und detaillierten Bericht zur Veröffentlichung eines Kindle-Titels bei Amazon gelesen und war richtig gehend begeistert.

    Ich freue mich auf die Updates dieses tollen Beitrags.

    Herzliche Grüße aus Cardiff
    Uwe Hiltmann

  68. Ralf schrieb am 29. Dezember 2011 um 14:40 Uhr

    Vielen Dank für den interessanten Artikel. Ein Hinweis als Update: “Verkäufe über amazon.com und amazon.co.uk gab es zwar auch, doch werden diese erst bei 100 Dollar bzw. 100 Britischen Pfund per Scheck ausbezahlt. ” Ich habe gerade meinen Account angelegt und kann das auf eine Bankverbindung umlenken. Dann gilt das mit dem Scheck nicht mehr.

  69. Redaktion schrieb am 30. Dezember 2011 um 15:17 Uhr

    Vielen Dank für dieses Update! Amazon ändert in der Tat immer wieder einige Kleinigkeiten, ohne gezielt darüber zu informieren. Wir haben das gerade geprüft, allerdings können nur Einnahmen in Britischen Pfund über amazon.co.uk nun auch über ein Bankkonto abgewickelt werden. Zahlungen von amazon.com können für die meisten nachwievor nur per Scheck ausgezahlt werden. Die Alternative ist nur ein Konto bei einer us-amerikanischen Bank, das die wenigsten besitzen werden.

  70. Cornelia Lotter schrieb am 30. Dezember 2011 um 16:11 Uhr

    Liebe Redaktion, da muss ich energisch widersprechen. Ich habe gerade vor ein paar Tagen meine Tantiemen (von allen Ländern) das erste Mal auf mein Konto überwiesen bekommen.

  71. Redaktion schrieb am 30. Dezember 2011 um 16:24 Uhr

    Merkwürdig. Dann muss es bei Amazon zweierlei Arten von Kunden geben. In unserem Account ist nur das elektronische Zahlungsverfahren (EZV) in US$ (andere Währungen stehen nicht zur Auswahl) auf ein amerikanisches Bankkonto möglich. Das sieht so aus:

    Zahlung nur auf US-Konto möglich?

    Es wäre klasse, wenn uns jemand einen ähnlichen Screenshot zuschicken könnte, aus dem klar hervorgeht, dass seine Einnahmen bei amazon.com auch auf ein europäisches Konto überwiesen werden können. Dann werden wir mal bei Amazon nachfragen.

  72. Cornelia Lotter schrieb am 31. Dezember 2011 um 10:56 Uhr

    Liebe Redaktion, muss mich nach nochmaliger Überprüfung entschuldigen. Es scheint wirklich so zu sein, dass die US-Einnahmen nicht bei der Überweisung dabei sein.

  73. leser schrieb am 5. Februar 2012 um 14:50 Uhr

    hmmm… ich hab mir das jetzt alles genau durchgelesen und und auch das Buch angesehen. Dabei ist mir folgende Frage gekommen:
    Wenn hier immer mit Affilat-Link auf das Buch verweisen wird, müsste man eigentlich bei den Einkünften durch das Buch auch diese ausweisen, oder? Das entspräche ja nocheinmal einem ordentlichen Betrag und hängt ursächlich mit dem Ebook zusammen, oder?

  74. Stefanie schrieb am 8. Februar 2012 um 09:35 Uhr

    Hallo,

    nach diesem wirklich interessanten Erfahrungsbericht musste ich gleich zur Tat schreiten und die Umsätze noch etwas ankurbeln. Ich habe mir das E-Book gerade bestellt und herunter geladen. Da ich keinen Kindle besitze, werde ich mir das auf dem PC zu Gemüte führen. Ich bin schon sehr gespannt und werde natürlich mein Feedback abgeben.

    Herzliche Grüße

    Stefanie Matulat

  75. Irene schrieb am 20. Februar 2012 um 03:30 Uhr

    Und wie aktualisier ich das E-Book auf dem PC? Ich erinnere mich nur, dass es vor Monaten beim ersten Versuch nicht geklappt hat und ich dann die nächste Version abwarten wollte…

  76. Redaktion schrieb am 21. Februar 2012 um 14:31 Uhr

    Die Aktualisierung läuft überall gleich, egal ob Kindle-Gerät oder Kindle-Lese-App auf PC oder Mac. Hotline anrufen und um neue Ausgabe bitten, dann das E-Book auf dem Gerät bzw. in der App löschen und über das Archiv neu herunterladen.

  77. Irene schrieb am 21. Februar 2012 um 15:02 Uhr

    Letztes mal hatte ich es per Online-Formular versucht, diesmal per Hotline. Und jetzt hat es geklappt. Andere E-Books wurden auch gleich aktualisiert.

  78. Redaktion schrieb am 21. Februar 2012 um 15:05 Uhr

    Danke für die Rückmeldung. Sehr schön, dass es nun geklappt hat. In der Tat ist in solchen Fällen ein Anruf bei der Hotline zu empfehlen, denn so bekommt man sofort die Rückmeldung, dass das Buch aktualisiert wurde.

  79. Pat McCraw schrieb am 24. Februar 2012 um 21:39 Uhr

    Was mich ein bisschen bei KDP nervt ist, dass wirklich jeder korrigierte Schreibfehler oder das Einstellen der Werbeaktionen dazu führt, dass das Ebook in die Warteschleife gestellt wird. Ok, meist dauert die Freischaltung einige Stunden – habe aber auch schon 3 Tage gewartet.
    Tatsache ist, als Autor Ebooks zu verkaufen ist eine Wissenschaft für sich und der Artikel ist total hilfreich. Vielen Dank dafür! :)

  80. DerInteressent schrieb am 26. Februar 2012 um 22:36 Uhr

    Hat sich denn schon mal jemand, der in den USA lebt und trotzdem E-Books bei amazon Deutschland verkauft, Geld auf ein US-Bankkonto schicken lassen? Funktioniert das? Hier wird ja davon ausgegangen, dass das Geld auf ein deutsches Bankkonto geht und nur Auszahlungen, die auf amazon.com (also hauptsächlich USA) erwirtschaftet wurden, auf ein US-Konto überwiesen werden. Ich hoffe, das ist verständlich genug… Gruß, Der Interessent

  81. thomdo schrieb am 2. April 2012 um 11:11 Uhr

    Hallo an alle,
    wie viele Seiten eines eBooks werden eigentlich als Leseprobe bei Amazon dargestellt? Irgendwo habe ich gelesen, dass es die ersten 10 Seiten (gemessen am A4 Format) sind. Ich habe zahlreiche Leseproben gesehen und immer feststellen können, dass sie sehr unterschiedlichen Umfang haben, auch weit unter 10 Seiten. Nach dem Kauf einiger eBooks hat sich das auch bestätigt. Diese eBooks haben zwar keine Seitennummerierung, man bekommt aber genug Anhaltspunkte am Textinhalt. Kann man beim Veröffentlichen des eBooks die Anzahl der Seiten zur Leseprobe selbst bestimmen? Dies ist deshalb so wichtig, dass bei relativ kurzen eBooks miti 10 Seiten schon zu viel verraten werden muss.

  82. Redaktion schrieb am 2. April 2012 um 11:23 Uhr

    Nein, es nicht mögliche den Umfang der Leseprobe selbst festzulegen.

    Wie lang die Leseprobe ist, richtet sich nach dem Umfang des Gesamttextes. In der Regel umfasst die Leseprobe ca. 10 Prozent des Textes, bei längeren Texten ist dieser Wert geringer, damit die Probe nicht zu lang wird, bei kürzeren Texten kann der Wert höher sein, damit die Leseprobe nicht nur einen Absatz umfasst.

  83. Irene schrieb am 2. April 2012 um 12:55 Uhr

    Mich hat es jetzt mal selbst interessiert: Bei mir umfasst die Leseprobe 28.000 von insgesamt 244.000 Zeichen.

  84. Redaktion schrieb am 2. April 2012 um 13:12 Uhr

    Dann kommt das mit den 10% grob hin. Den genauen Amazon-Algorithmus kennt natürlich nur Amazon. Es ist auch zur berücksichtigen, dass die Leseproben nicht mitten im (Ab-)Satz abgeschnitten werden. Denkbar wären Logiken die beispielsweise noch ein komplettes Kapitel hinzunehmen, anstatt es abzuschneiden, wenn dieses nicht mehr länger als x-Zeichen ist, bei einer Gesamtlänge von y Zeichen. Es lässt sich daher nie genau voraussagen, wie lang die Leseprobe wirklich ist, die 10%-Regel ermöglicht aber eine grobe Abschätzung.

  85. Irene schrieb am 10. April 2012 um 11:33 Uhr

    Amazon gibt bei mir neuerdings “Seitenzahl der Print-Ausgabe: 91 Seiten” an. Das ist ja geschäftsschädigend. Erstens gibt es keine Printausgabe, und zweitens wären es mehr Seiten – als Taschenbuch rund 150 und bei größeren broschierten Seiten auch noch deutlich über 100.

    Was kann man tun?

  86. Irene schrieb am 12. April 2012 um 16:08 Uhr

    Ich nehme an, dass die niedrig geschätzte Seitenzahl damit zu tun hatte, dass meine Schriftgröße sehr klein war, das konnte man auch in der Vorschau sehen. Ich hatte bei Calibre unter “Layout” die Schriftgrößenskalierung ausgeschaltet. Das habe ich nun geändert, außerdem Amazon gebeten, die Seitenzahl nochmal zu messen und die Erwähnung der nicht existierenden Printausgabe zu löschen. Wir werden sehen…

  87. Redaktion schrieb am 12. April 2012 um 16:49 Uhr

    @Irene: Amazon probiert gerade Dinge aus und versucht, den Käufern einen Anhaltspunkt zu geben, wie umfangreich ein E-Book ist, da man es ihm ja nicht ansieht. Amazon rechnet bei KDP-Titeln mit einer festen Zeichenzahl um. Eine eingestellte Schriftgröße in Calibre hat daher keine Auswirkungen. Sinnvoll kann es sicherlich sein, sich bei Amazon über eine falsche Zahl zu beschweren, sodass Verbesserungen an der Umrechnung durchgeführt werden.

  88. Rotea schrieb am 16. April 2012 um 11:01 Uhr

    Frage zum Offiziellen: Alles soll ganz easy sein. Wie habt Ihr das mit der amerikanischen Steuernummer geregelt? Mir wurde mitgeteilt,
    dass es 46 Wochen dauert eine zu bekommen.
    Vielen Dank für die Antwort vorab.

  89. Redaktion schrieb am 16. April 2012 um 11:12 Uhr

    @Rotea
    Man benötigt keine amerikanische Steuernummer, um bei Amazon E-Books zu verkaufen.

  90. Pat McCraw schrieb am 16. April 2012 um 12:05 Uhr

    Nach meinem Verständnis funktionieren die Verkäufe auf amazon.com (gilt nicht für die anderen Länder) für einen Deutschen wie folgt: Amazon behält grundsätzlich 30% US Steuern ein. Da Deutschland mit den USA ein Doppelversteuerungsabkommen (schönes Wort) hat, ist es möglich den USA mit Hilfe eines recht komplizierten Antragssystems klarzumachen, dass man die Einkünfte durch die Bücher in D versteuert. Grundlage dazu ist eine amerikanische Steuernummer, damit die USA diesen Vorgang überhaupt erfassen können. Hat man diesen Antragswahnsinn durchgekämpft bekommt man die 30% von Amazon erstattet. Es gibt dazu aber auch eine umfassende Amazon Info. https://kdp.amazon.com/self-publishing/help?topicId=AO23R3MMGTEGD
    Nach meinem Ermessen lohnt es sich die Anträge zu stellen, denn ich habe es am Beispiel von 400 Büchern a 99 Cent ausgerechnet. Von den 400 $ bekommt man 35%, abzügl. 30% Steuern, abzügl. schlechter Umtauschkurs, abzügl. 12,50 Euro Scheckgebühr für Auslandsscheck = um die 67 Euro.

    Zu den geschätzten Seitenzahlen: Es sieht so aus als rechnet Amazon in Normseiten, verteilt diese auf Anzahl der Wörter und ermittelt so die Seitenzahl. Man kann dem entgegenarbeiten indem man in der Beschreibung des Buchs klar sagt: In der Printversion hat das Buch… Seiten. Zusätzliche Mail an Amazon kann auch nicht schaden.

    Zu der Leseprobe: Amazon zeigt bei einem kleineren Werk auch eine kleinere Probe. Man kann das regulieren was man zeigen will, indem man Dinge wie Pressemittelungen, Rezensionen, Grafiken, ein langes Impressum etc vorschaltet. Ich persönlich finde, dass der Blick ins Buch lang sein sollte. Das ist fair dem Käufer gegenüber – man will ihn ja schließlich überzeugen das Buch zu kaufen.

  91. Redaktion schrieb am 16. April 2012 um 12:40 Uhr

    @Pat McCraw
    Danke für die Anmerkungen. Damit keine Verwirrung aufkommt, nochmals deutlich: Wer mit Wohnsitz in Deutschland sein E-Book via Amazon verkauft benötigt zunächst keine US-Steuernummer, um sein Buch auch via amazon.com anzubieten und zu verkaufen. Wie im Bericht nachzulesen, werden die Tantiemen per Scheck ausbezahlt, wenn diese (abzüglich der US-Steuern) 100 Dollar überschritten haben.

    Wenn man sich die Mühe macht und entsprechende Formulare bei den US-Behörden einreicht, dann bekommt man nach nach relativ langer Zeit eine US-Steuernummer und erhält die Tantiemen mit einem reduzierten US-Steuerabzug überwiesen. Infos dazu siehe hier.

    Wie Pat McCraw völlig korrekt anmerkt, lohnt sich diese Aufwand aber in den meisten Fällen nicht. Wer ein deutschspachiges Buch anbietet, sollte sich keine Hoffnungen machen, über die US-Website nennenswerte Umsätze zu erzielen. Der Ratgeber des literaturcafe.de ist nun seit fast einem Jahr auf dem Markt, verkauft sich über die deutsche Website sehr gut, doch aufgrund der Verkäufe über die US-Website sind bislang die 100 Dollar noch nicht zusammengekommen. Daher ist der klare Tipp, der auch im Buch genannte wird: Machen Sie sich keine Gedanken über die Verkäufe auf amazon.com. Wenn da nach zwei oder drei Jahren mal ein Scheck über ein paar Dollar kommt, dann ist das ganz nett und ein zusätzlicher kleiner Bonus. Mehr nicht.

    Anders sieht das aus, wenn man ein englischsprachiges Buch veröffentlichen will, dessen Hauptverkäufe in der Tat in den USA liegen werden. Dann sollte man sich natürlich in der Tat darum bemühen, eine US-Steuernummer zu erhalten. Auf jeden Fall sollte man sich in solch einem Fall mit seinem Steuerberater zusammensetzen.

  92. Pat McCraw schrieb am 16. April 2012 um 13:08 Uhr

    Ja, stimme voll zu. Ich habe allerdings ein englischsprachiges Buch bei Amazon.com – auch damit ist kaum ein Blumenpott zu gewinnen. Vielleicht liegt es daran, dass ich den amerikanischen Markt noch nicht richtig verstanden habe. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass man von amazon.de kommend anders behandelt/gelistet wird. Ich weiß es nicht. Englische Bücher sind bei Smashwords wohl besser aufgehoben.

  93. DerInteressent schrieb am 16. April 2012 um 13:10 Uhr

    Zur US-Steuernummer noch folgende Info von mir: Die Beantragung einer US-Steuernummer für Ausländer (eigentlicher Name ITIN) kann ausschliesslich bei sogenannten Acceptance-Agents erfolgen. Der eigene Steuerberater ist dazu nicht befugt und kostet dementsprechend nur unnötiges Geld. Hier ein direkter Link zu den deutschen Agents: http://www.irs.gov/individuals/article/0,,id=96899,00.html
    Die Dauer beträgt in etwa 6 Wochen. Dazu benötigt man ein bis zwei Identitätsnachweise (z.B. Perso und Führerschein). Der Antrag selber ist kostenlos. Allerdings werden die Agents einen Entlohnung erwarten.
    Übrigens kann die ITIN noch beim Aufenthalt in den USA helfen. Zum Beispiel kann man damit ein US-Bankkonto (inkl. Debit-Karte) eröffnen, US-TelefonVERTRÄGE (kein Prepaid) abschließen oder sogar echte US-Kreditkarten bekommen.

  94. Pat McCraw schrieb am 16. April 2012 um 13:34 Uhr

    Super! Das sind wertvolle Infos! Vielen Dank! @DerInteressent

  95. Niels Gerhardt schrieb am 19. April 2012 um 12:30 Uhr

    Auch ich veröffentliche seit ein paar Tagen die Verkaufszahlen in meinem Blog – angeregt durch den Selbstversuch auf dieser Seite.

    Möge es dem einen oder anderen eine Hilfe sein.

    Klar ist jetzt schon: Ohne Marketing funktioniert es nicht.

  96. Lars J. schrieb am 19. April 2012 um 20:21 Uhr

    Nette Idee, schön beschrieben und leicht, erfreulich zu lesen. Ich weiß, das ist jetzt eher eine Lobrede auf den hier ge-/beschriebenen Prozess der Veröffentlichung des “Buches” von Herrn Tischer, aber das will ich vornerrein anmerken.

    Hätte ich ein E-Book, würde ich mir sicherlich euren Beitrag zu Herzen nehmen und das E-Book für den völlig vernünftigen Preis runterladen, besonders da ich eigentlich ein Leihe in diesem Ressort bin.

    Ihr gebt mir den Denkanstoß, bzw. gabt ihn mir gerade, meine bisher mit Hand, Blatt und Kuli verfassten Seiten (ohne angeben zu wollen, es sind inzwischen 320 Seiten, also etliche Tintenpatronen, (Ich schreibe ziemlich klein und ernte dafür auch regelmäßig Tadel von meinen Noch-Lehrern ^^)) endlich mal Einzutippen und vllt. in geraumer Zeit als Kindle-E-Book Version bereit zu stellen.

    Interessant finde ich dabei die Idee, den Erfolg des Buches als E-Book zu betrachten und daraus zu folgern ob sich eine etwaige Veröffentlichung als richtiges Buch (T’schuldigt die Wortwahl, aber ich bin und werde wohl noch eine Weile Anhänger der Papierausgaben bleiben)und der damit verbundene mehr-Aufwand rentieren würde.

    Vielen Dank für diesen anregenden Selbstversuch und Beitrag. *Daumen Hoch*

  97. Michael schrieb am 11. Mai 2012 um 23:38 Uhr

    Zum Thema MwSt. in verschiedenen EU-Ländern: ich habe hier gerade die aktuelle c’t aus dem Heise Verlag und dort stehen unter dem Preis für Deutschland auch separate und verschiedene Preise für Österreich, Schweiz, Benelux, Italien und Spanien. Desweiteren stehen auf einigen Büchern, die ich hier habe, auch separate Preise für Österreich und/oder die Schweiz.

    Ich nehme mal an, daß es bei eBooks deshalb auch o.k. ist, wenn man bei Amazon für jedes Land einen separaten Preis festlegt.

  98. Redaktion schrieb am 12. Mai 2012 um 09:52 Uhr

    Es besteht keinerlei Zusammenhang zwischen der Mehrwertsteuer und unterschiedlichen Preisen pro Land. Es gilt der Mehrwertsteuersatz am Sitz des Verkäufers. Amazon Europa sitzt in Luxemburg, daher gilt für Kindle-E-Books immer der ermäßigte luxemburgische Steuersatz von 3%, egal, ob das E-Book in Deutschland, Österreich, Italien oder Spanien verkauft wird. Für E-Book-Händler in Deutschland natürlich ein Ärgernis, da hier der Satz bei 19% liegt und sich die Preisbindung auf den Bruttoverkaufspreis (also mit Steuern) bezieht.

    Unterschiedliche Preise für Österreich, die Schweiz und Deutschland sind bei Amazon nicht möglich, da die Shops alle an Deutschland gekoppelt sind. Ähnliches gilt für andere Länder, die keine länderspezifische Amazon-Website haben. Für Kindle-E-Books können für folgende Websites eigene Preise festgesetzt werden: amazon.de, amazon.fr, amazon.it, amazon.es, amazon.co.uk und natürlich amazon.com für den Rest der Welt.

  99. Georg Friedrich schrieb am 12. Mai 2012 um 19:36 Uhr

    Zu der Buchpreisbindung- die Preise bei allen Anbietern müssen ja gleich sein, kann man sein eBook bei Amazon als eine Sonderausgabe mit “Sonderausgabe und Danksagung an meine Katze” verkaufen?

    Dann wäre die Version bei epub Händlern ja eine ganz andere Ausgabe- halt wie ein Taschenbuch, Hardcover und die Spezialedition?

    Es gibt ja sowieso genug eBooks die nur bei Amazon verfügbar sind, es gibt also gar keine Pflicht sein Werk anderswo anzubieten.

    So könnte man das Werk bei Amazon mit 3% Steuer und bei deutschen Anbietern halt mir frechem Satz von 19% erkaufen ohne das Werk zu quersubventionieren zu müssen oder die Kunden bei Amazon mehr bezahlen zu lassen.

  100. Tom_Nbg schrieb am 26. Juni 2012 um 08:28 Uhr

    Tolles EBook – jedoch sind mir auf meinem Kindle Keyboard (akt. SW 3.3) ein großer Formatierungsfehler bei der Aufzählung aufgefallen. Kurzum mal probiert (mit Word ->RTF und direkt via HTML und calibre) und Aufzählungen werden falsch formatiert: Punkt steht ‘einsam’ vorne und der Text ist eine Zeile tiefer eingerückt. Weiß jmd., wie man Aufzählungen “sauber” hinbekommt?

  101. Miri schrieb am 2. Juli 2012 um 13:56 Uhr

    Danke für diesen tollen Erfahrungsbericht und das Ebook. Hier ebenfalls zwei Fragen, die noch zwischen mir und einem eigenen Versuch stehen:
    Ich möchte eine kleine Tabelle einfügen, was ja nicht korrekt dargestellt wird. Ist es möglich, sie als GIF einzufügen? Es ist immer nur die Rede von jpg, aber damit würde meine Tabelle doch unscharf? Möglicherweise erledigt KF8 dieses Problem, aber ich wollte darauf verzichten, solange Calibre noch nicht zuverlässig damit klarkommt.
    Zur MwSt: Muss ich, wenn ich ein Ebook bei KDP eingestellt habe, eine Rechnung an Amazon schreiben, weil es sich um innergemeinschaftlichen Handel handelt, den ich beim Bundeszentralamt für Steuern melden muss?! Brauche ich eine UST-ID?! Ich frage, weil ich über dieses grässliche Thema auf folgender Webseite gestolpert bin:
    http://www.xtme.de/2012/01/buch-als-ebook-veroffentlichen-amazon-kdp-steuern-und-preisbindung/
    Bitte sagt mir, dass mich das nicht betrifft! Dieser Stress könnte mich glatt davon abhalten, es zu probieren.

  102. Irene schrieb am 2. Juli 2012 um 15:53 Uhr

    Ich verlinke jetzt mal ganz forsch meinen eigenen Blogeintrag, weil er den Thread hier ergänzt: Ich habe nämlich auch meine Verkaufszahlen veröffentlicht.
    http://ebookautorin.de/ebook-verkaufszahlen-amazon/

  103. Redaktion schrieb am 2. Juli 2012 um 16:24 Uhr

    Hallo Miri,
    es wird nur das jpg-Format unterstützt. Wenn die Komprimierung der JPG-Bilddatei nicht zu groß ist, dann werden Tabellen als Bilder durchaus akzeptabel dargestellt.
    In Steuerfragen solltest du dir keine Gedanken machen. Die Wirklichkeit der Selbstverleger sieht so aus, dass viele nicht mal 400 Euro im Jahr mit ihren E-Book verdienen. Da sind sie weit davon entfernt, als Gewerbetreibender eingestuft zu werden. Erst wenn dein Umsatz über 17.500 Euro liegt, bist du nicht mehr Kleinunternehmer und solltest dich mit deinem Steuerberater wegen der Mehrwertsteuer in Verbindung setzen. Natürlich wünschen wir dir solche Umsätze und erfolgreichen Buchverkäufe, aber bis dahin wird es (wahrscheinlich) noch etwas dauern. Also: Erst mal keine Gedanken darüber machen, sondern schauen, wie gut sich das Buch wirklich verkauft.

  104. Pat McCraw schrieb am 2. Juli 2012 um 18:25 Uhr

    ähm Irene, du weißt schon, dass auch ebooks der Buchpreisbindung unterliegen? (bezieht sich auf Irenes Blog und dem Wort “Sommerpreis”)

  105. Irene schrieb am 2. Juli 2012 um 20:30 Uhr

    Ja, ich weiß von der Buchpreisbindung. Aber was das für E-Books bedeutet – da erzählt jeder was anderes. Der gemeinsame Nenner aller Aussagen: Ein Buch darf nicht gleichzeitig zu unterschiedlichen Preisen in Umlauf sein (also auf Amazon für 5 Euro und auf der eigenen Website für 4 Euro, oder auf Amazon gratis und woanders für Geld).

  106. Irene schrieb am 2. Juli 2012 um 20:35 Uhr

    Kuriosum am Rande: Bei Amazon sind einige E-Books mehrfach gelistet, zu unterschiedlichen Preisen. Das sind Reseller-E-Books. Interessiert offenbar niemand.

  107. Pat McCraw schrieb am 2. Juli 2012 um 22:03 Uhr

    Das ist wohl wahr, Irene. Aber ich würde trotzdem vorsichtig sein. Abmahnungen kommen meist aus heiterem Himmel. Die Buchpreisbindung sagt, dass ein Buchpreis immer 18 Monate lang beibehalten werden muss. (Überall gleich, wie du schon so richtig sagtest.) Deshalb ist KDP Select mit seinem kostenlosen Angebot bereits in einer Grauzone. Mich hatte das mit dem “Sommerpreis” gewundert, deshalb hatte ich geschrieben. Was mich ungeheuer an der Sache ärgert ist, dass in dem Moment wo es um die Buchpreisbindung geht, unsere Ebooks Bücher sind. In dem Moment, wo sie versteuert werden, ist es auf einmal Software zu 19% statt wie die Bücher 7%. Darüber könnte ich mich richtig aufregen.

  108. Miri schrieb am 2. Juli 2012 um 22:40 Uhr

    @ Redaktion
    Vielen Dank, das erleichtert mich sehr! :)

  109. Redaktion schrieb am 3. Juli 2012 um 00:32 Uhr

    Halt, halt, lieber Pat McCraw,
    das mit den 18 Monaten ist ein im Netz immer wieder gern kolportiertes Statement zur Preisbindung, allerdings stimmt es so nicht. Dass ein Preis mindestens 18 Monate gleich bleiben muss, ist falsch und steht so nicht im Preisbindungsgesetz. Tatsächlich ist damit gemeint, dass die Preisbindung für ein Buch mindestens 18 Monate aufrecht erhalten werden muss. Das bezieht sich auf das so genannte »Verramschen« eines Titel, bei dem der gebundene Preis vom Verlag aufgehoben wird und es dann meist in den Wühlkisten der Buchhandlungen landet. Dieses Aufheben der Preisbindung darf frühestens nach 18 Monaten erfolgen.
    Lt. Aussage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels dem literaturcafe.de gegenüber, kann man den Preis innerhalb der 18 Monate durchaus ändern. Nicht zulässig sind jedoch kurzfristige Rabattaktionen. Hier ist allerdings die Frage: Was ist kurzfristig? Ist ein »Sommerrabatt« möglich? Das ist nirgendwo im Detail geregelt und bislang waren bei den Verlagen solche Aktionen nicht unbedingt üblich (sieht man mal von speziellen Taschenbuchausgaben ab). Es gibt nur eine Variante rauszufinden, was im Einzelfall gegen die Preisbindung verstößt und was nicht: es muss ein Gericht entscheiden.
    Wenn ein konkurrierender Verlag beispielsweise der Meinung ist, dass die Rabattaktion eines Selfpublishers gegen das Preisbindungsgesetzt verstößt, dann kann er den Konkurrenten abmahnen. Abmahnen könnte auch der Börsenverein des deutschen Buchhandels. Dann müsste es der Abgemahnte auf eine Klage ankommen lassen und letztendlich würde das (für diesen Einzelfall) ein Gericht entscheiden.
    Aber wer will schon dieses (finanzielle) Risiko eingehen? Daher fährt man am besten, wenn man den Preis möglichst nicht ändert, denn wenn es ein Konkurrent auf einen abgesehen hat, dann mahnt der erst mal mit entsprechenden Anwaltskosten ab und man wird wohl eher klein beigeben. Wie hoch das Risiko einer Abmahnung ist, muss jeder selbst entscheiden.

  110. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 00:52 Uhr

    Daran schließt sich wiederum die Frage an, was ein “konkurrierender Verlag” oder “Konkurrent” wäre. Muss der auch ein E-Book am Start haben, und muss das ebenfalls auf Amazon online sein? Irgendwo, oder in derselben Kategorie? Kommt mir alles reichlich hypothetisch vor. Wenn es wirklich irgendwann irgendeinen Selfpublisher erwischt, kann man dann nicht einen Spendenaufruf machen und die Gelegenheit nutzen, das zu klären?

    Sommerpreis ist übrigens Werbetext und kein verbindliches Versprechen.

  111. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 00:57 Uhr

    Was man auch noch tun könnte außer klein beigeben: Nachfragen, ob die Abmahnung mit der PR-Abteilung abgesprochen ist, und eine Frist setzen, innerhalb der sie noch zurückgezogen werden kann, ohne dass das Ganze öffentlich wird.

  112. Redaktion schrieb am 3. Juli 2012 um 01:00 Uhr

    Gleiches Gewerbe reicht. Es muss also nicht mal ein Verlag sein, der auch E-Books veröffentlicht, geschweige denn bei Amazon. Und: Ja, das ist alles hypothetisch. Daher muss jede(r) für sich entscheiden, wie weit er gehen will. Noch sind uns hier keine Abmahnungen in dieser Form bekannt. Es gab lediglich einen Fall, bei dem ein Verlag abgemahnt wurde, der seinen Kunden angeboten hat, sie können für das E-Book zahlen, was sie wollen. Das geht nicht, weil dadurch der Preis unterschiedlich ist. Klingt etwas lächerlich, ist aber ein Verstoß gegen die Preisbindung.

  113. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 01:04 Uhr

    Hoffentlich war das jetzt keine unzulässige Rechtsberatung, immerhin reden wir von einem konkreten Fall.

  114. Pat McCraw schrieb am 3. Juli 2012 um 01:26 Uhr

    Danke für die Auflärung, liebe Redaktion. Ich finde auch, dass man wohl am Besten bei einem Preis während der 18 Monate bleibt. Ihr kennt ja den Satz “Es kann der Beste nicht in Frieden leben wenns dem bösen Nachbarn nicht gefällt”. Ich bin mal abgemahnt worden (allerdings wegen falschem AGB). Das kostet derartig viele Nerven (nicht nur Geld) – ich wünsche es keinem.

  115. Redaktion schrieb am 3. Juli 2012 um 01:30 Uhr

    Dies waren allgemeine Hinweis zur Preisbindung und natürlich keine Rechtsberatung. Hier sitzen keine Anwälte. Für den »Sommerrabatt« kann man wie gesagt nichts raten, dass muss man selbst für sich entscheiden. Für diesen Einzelfall kann man sich nur Rat bei einem Rechtsanwalt holen, der im Ernstfall dann auch seine juristisch-fundierte Meinung bereit ist durchzufechten.

    Eine Abmahnung ist kein Spaß, und die Meinung, dem Abmahnenden eine Frist setzen zu können, zeigt, dass Sie (zum Glück) offenbar noch nicht abgemahnt wurden, denn das ist leider keine Freude. Denn zunächst einmal muss man selbst mit einem Anwalt reagieren, was Zeit, Nerven und Geld kostet. Leider suggerieren die spektakulären Fälle immer wieder, es würde reichen, über die Abmahnung in Blogs oder auf Facebook zu berichten und schon bricht ein Shitsorm los. Den spektakulären Shitsorms dürften viele, viele Fälle gegenüber stehen, wo der Abgemahnte auf einigen hundert Euro Anwaltskosten (für den eigenen und/oder fremden) sitzen bleibt.

  116. Redaktion schrieb am 3. Juli 2012 um 01:33 Uhr

    Lieber Pat, dem ist nichts hinzuzufügen. Und in der Tat ist dein Umkehrschluss natürlich absolut richtig: Wer einen Preis festlegt und ihn 18 Monate lang nicht ändert, macht sicherlich nichts falsch :-)

  117. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 02:52 Uhr

    Ich habe die Kommentare gar nicht als Rechtsberatung aufgefasst, das war als kleine Retourkutsche für euer väterliches Auftreten gedacht.

    Der Ausdruck “Sommerrabatt” stammt übrigens nicht von mir, den habt ihr selbst gedichtet.

    @Pat: Eine Website, die ein halbes Jahr Ladezeit hat, ist natürlich auch ein Weg, sich vor Abmahnungen zu schützen.

  118. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 11:37 Uhr

    Was macht euch – oder einen Abmahner – gegebenenfalls sicher, dass ein preisgesenktes E-Book noch keine 18 Monate online ist? Auf Amazon steht kein Datum der Veröffentlichung. Gut, der deutsche Kindle-Shop ist noch gar nicht so alt. Aber vielleicht wurden ja manche E-Books schon vor Eröffnung des Amazon-Shops auf anderen Wegen (Website, E-Mail-Marketing, Foren…) vertrieben. E-Books werden seit vielen Jahren als PDF vermarktet. Muss man das dann beweisen? Ich glaub, ich beglücke nachher den Börsenverein mit einigen kreativen Fragen.

  119. Pat McCraw schrieb am 3. Juli 2012 um 13:49 Uhr

    Irene, hier meint sicherlich niemand etwas böse und auch nicht väterlich (zumal ich weiblich bin).
    Bei Amazon steht das Veröffentlichungsdatum dabei. Zumindest bei meinen Büchern.
    Von Abmahnungen wegen Buchpreisbindung ist mir bisher nichts bekannt. Aber ich persönlich bin da lieber vorsichtig.
    Meine Webpage hatte eben eine Ladezeit unter einer Sekunde. Sie hat lediglich das Problem mit McAfee. Sämtliche Beschwerden bei dieser Firma waren bisher ohne Erfolg, auch mein Webmaster ist ratlos.

  120. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 14:13 Uhr

    So, mein Telefonat mit dem Börsenverein hat nun ergeben, dass eine Preissenkung überhaupt kein Problem ist. Und das Wort Sommerpreis habe ich auf Amazon gelöscht.

    Jetzt ist noch die Frage offen, woher das Gerücht kommt, dass man vor einer Aufhebung der Preisbindung den Preis gar nicht ändern darf.

    Wer 120 % sicher gehen will, sollte übrigens gar nichts veröffentlichen.

  121. Irene schrieb am 3. Juli 2012 um 15:01 Uhr

    Das Problem mit der Website war letzte Nacht, vielleicht hat der Hoster irgendwas geschraubt. McAfee habe ich nicht, nur Avira Antivir.

    Bei mir steht kein Veröffentlichungsdatum dabei. Bei Amazon scheint manches nicht einheitlich zu sein. Als um Ostern rum diese geschätzte Seitenzahl auftauchte, betraf das z.B. nur einen Teil der E-Books. Vielleicht haben das inzwischen alle, wer weiß.

    Der Hinweis, dass “Sommerpreis” als Rabatt missverstanden werden könnte, war hilfreich *), der Rest war ein bisschen Panikmache. Mit väterlich meinte ich vor allem den Chef hier. Ihr habt mich ja fast zwangsberaten ;-)

    *) das Resultat: http://schilddruesen-unterfunktion.de/impressum/

  122. Marcella schrieb am 3. Juli 2012 um 16:20 Uhr

    @Irene, Dein Buch wurde am 24.03.12 veröffentlicht und diese Info findet man auch bei Amazon:-)

  123. Pat McCraw schrieb am 3. Juli 2012 um 16:30 Uhr

    Ich bin kein Anwalt, aber für mich sieht das Impressum gut so aus. Seit der damaligen Abmahnwelle habe ich mich mit 7 anderen Shops zusammengetan. Wir teilen uns einen Anwalt, der dann für alle die AGBs, Widerruf, Shopsysteme etc anpasst. Sowas wäre vielleicht für Autoren auch inzwischen sinnvoll…. Apropos Anwalt. Ich bekomme immer einen Newsletter von http://www.internetrecht-rostock.de/ Da steht allerhand Nützliches drin. Kann ich empfehlen. :) Tja, dann wünsch ich dir mal viel Erfolg mit dem Schilddrüsen-Buch. LG Pat

  124. DerInteressent schrieb am 3. Juli 2012 um 22:38 Uhr

    Ich habe Dir mal Deine velinkte Seite ein wenig angesehen und muß sagen, dass mann da nicht so viel drauf geben sollte. Denn wenn ich schon lese, dass die Nutzung von P2P-Tauschbörsen illegal ist, wird auch bei vielen anderen Beratungen die Rechtsberatung fehlerhaft sein. Kurz zur Info: P2P zu nutzen, ist NICHT illegal. Nur die Nutzung von P2P zum Down- bzw. Upload von illegalen bzw. rechtsgeschützten Inhalten ist illegal! Bei den Herrschaften hört es sich an, als dürfe man noch nicht mal eine Linux-Distribution per P2P laden. Schon komisch, wenn selbst die Entwickler Bittorrent, Emule und Usenet als Downloadvariante anbieten.

  125. Irene schrieb am 5. Juli 2012 um 16:14 Uhr

    Marcella, wo das steht, habe ich leider noch nicht rausgefunden. Vielleicht hast du ja noch einen Insider-Tipp :-)

  126. Haramis Kalfar schrieb am 5. Juli 2012 um 21:55 Uhr

    Ich bin mit den Verkaufszahlen über Amazon Kindle auch sehr zufrieden.
    Jedoch stellt sich für mich immer mehr die Frage, wie man gegen die Internetmarketer mit ihren “Master-Reseller-ebooks” vorgehen kann.
    Meist fehlt ja bei Ihnen jeglicher Hinweis aus welchen Quellen, geschweige denn von welchem Autor das “Werk” stammt.
    Ich denke man kann mit großer Sicherheit davon ausgehen, das es sich in den meisten Fällen um “Plagiate” handelt, wie man Raubkopien ja heute so schön nennt …
    Bei einer DVD von mir, die kopiert und verkauft wurde, ging ich in das Zivilverfahren. Ergebnis: 600 Euro Urteil aber vorher tagelange Recherchearbeit. Das lohnt nicht.

  127. Irene schrieb am 5. Juli 2012 um 23:46 Uhr

    Reseller-E-Books gibt es schon viel länger als den deutschen Kindle-Shop, bei diesem Geschäftsmodell handelt es sich quasi um ein Auslaufmodell. Diese E-Books tauchen jetzt auch als Ladenhüter auf Amazon auf, lustigerweise zu ganz unterschiedlichen Preisen für ein und denselben Titel.

    Dass diese E-Books teils etwas billig aussehen, muss aber noch lange nicht heißen, dass sie geklaut sind. Man kann Texte ja auch billig einkaufen.

  128. Jaen Smits schrieb am 8. August 2012 um 13:12 Uhr

    US Tax: statt ITIN geht auch EIN, und zwar bekommt man die Nummer direkt telefonisch, ohne etwas einreichen zu müssen. Das steht jedem offen, der nicht in Amerika basiert ist; man meldet sich einfach als “freelance” (freiberuflich) an. Alles genau beschrieben hier: http://catherineryanhoward.com/2012/02/24/non-us-self-publisher-tax-issues-dont-need-to-be-taxing/

    Es hilft, Englisch zu verstehen und zu sprechen, und eine Buchstabiertafel zu benutzen (http://en.wikipedia.org/wiki/NATO_phonetic_alphabet)

    Das ganze dauert max. 20 Minuten und man kann direkt ein Formular mit der Nummer an Amazon USA schicken. Nach 3 Wochen kommt die Bestätigung, daß sie keine Steuer mehr abziehen.

  129. DerInteressent schrieb am 8. August 2012 um 22:36 Uhr

    Danke Jaen! Das hat wunderbar funktioniert. Inklusive 18 Minuten Warten hat mich das Ganze 23 Minuten gedauert. Ich hatte mich aber auch vorbereitet und alle wichtigen Informationen direkt mit der phonetischen Buchstabiertafel aufgeschrieben und brauchte sie letztedlich nur abzulesen. Die Dame am anderen Ende war glücklicherweise sehr nett und legte gleich los. Im Gegensatz zu den anderen in Deinem genannten Blog mußte ich nicht mal auf die EIN warten. Jetzt nur noch das Formular an Amazon US und Co. und voraussichtlich Anfang September werde ich anfangen, meine übersetzten Bücher anzubieten. Nochmals ein herzliches Danke schön!

  130. Karin Hackbart schrieb am 18. August 2012 um 14:42 Uhr

    Alles richtig gemacht und mit kindle veröffentlicht.
    Ich schreibe seit vielen Jahren und habe hin und wieder auch Veröffentlichungen bei Verlagen gehabt. Aber vieles lag in der Schublade und fand eben keinen Verlag. Wie heißt es so schön. Die Idee passt nicht in unser Programm. Dann kam Kindle und die vielen nicht genommenen Ideen habe ich als ebook veröffentlicht und siehe da, sie fanden Leser. Zuerst zaghaft, mal einen, dann den anderen und dann immer mehr. Der Ablauf ist einfach und man kommt schnell ans Ziel. Natürlich gehen Buch und ebook Hand in Hand. Ich kann nur jedem raten, im Literaturcafe nach Tips und Tricks zu suchen. Es ist eine gute Plattform für den Austausch von Informationen. Früher bin ich von Buchhandlung zu Buchhandlung gelaufen. Heute mache ich viel übers Internet. Meine besten Bücher “ich komm noch rum Paps und Allein in Australien.

  131. Balthasar Müller schrieb am 15. September 2012 um 14:28 Uhr

    Ich habe da ein Problem mit dem Inhaltsverzeichnis. Wenn ich in Word k e i n Inhaltsverzeichnis produziere, erstellt Calibre mir auch keines. Wenn ich es in Word vorher produziere, macht es Calibre korrekt. Nun spricht ja nichts gegen 2 Inhaltsverzeichnisse, wie schon im Buch beschrieben. Allerdings hat das mit Word erstellte Inhaltsverzeichnis so große Zeilenabstände zwischen den einzelnen Punkten, dass es mehr als 3x so lang ist wie das von Calibre erstellte. Das bläht die Seitenzahl natürlich (unnötigerweise) auf. Was mache ich falsch?

  132. Redaktion schrieb am 15. September 2012 um 18:24 Uhr

    Lieber Herr Müller,

    leider schreiben Sie nicht, wie Sie die Word-Datei mit Hilfe von Calibre konvertieren. Da Calibre die direkte Konvertierung nicht unterstützt, müssen Sie entweder über eine gespeicherte HTML- oder ODT-Datei gehen. Je nachdem wie das Inhaltsverzeichnis in der Originaldatei formatiert war, kann es auf diesem Weg hin und wieder zu nicht korrekten Formatierungen kommen. Die geschieht teilweise sogar bei der direkten Umwandlung von Word-Dateien bei Amazon, bei denen beispielsweise die Schrift oft zu klein ist.

    Je nachdem, welchen Weg Sie wählen, sollten Sie einen alternativen probieren. Vielleicht schreiben Sie ja mal, wie genau Sie bei der Konvertierung vorgehen, damit ich Ihnen ggf. weitere Tipps geben kann.

    Wolfgang Tischer

  133. Irene schrieb am 15. September 2012 um 21:08 Uhr

    Bei mir ist das ähnlich (doppelt so lang, je Überschrift eine Leerzeile, siehe auch Buchvorschau). Ich habe mir jetzt die HTML-Datei angesehen, die ich dann in Sigil und Calibre weiter verarbeitet hatte: Wenn man im Schreibprogramm die Steuerzeichen einschaltet, sieht es so aus, als hätte jemand nach jeder Überschrift die Enter-Taste gedrückt, anstatt nur eine neue Zeile anzufangen. Daraus entstehen dann die Leerzeichen, wie man auch sehen kann, wenn man die HTML-Datei im Browser öffnet. (Wieso es im automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis dazu kam, weiß ich nicht, aber vielleicht kann man das manuell korrigieren.)

  134. Irene schrieb am 15. September 2012 um 21:51 Uhr

    Ja, kann man manuell korrigieren, indem man am Ende jedes Punktes des Inhaltsverzeichnisses die neue Zeile mit Shift + Enter erzeugt.

  135. Redaktion schrieb am 15. September 2012 um 22:51 Uhr

    Vom manuellen Nacharbeiten des automatisch erstellten Inhaltsverzeichnis’ rate ich ab, da man es jedes Mal zeitaufwändig wiederholen müsste, wenn man das Verzeichnis neu erstellen lässt. Auf jeden Fall sollte man der wahren Ursache auf den Grund gehen, warum es zu diesem Abstand kommt.

    Wolfgang Tischer

  136. Balthasar Müller schrieb am 17. September 2012 um 13:14 Uhr

    Lieber Herr Tischer,
    danke für die schnelle Antwort.
    Also ich schreibe den Text in Word (W2010/XP-Prof), formatiere die Überschriften wie von Word vorgesehen. Allerdings habe ich die Überschriften 1,2,3 verwendet, um beim gedruckten Exemplar eine Struktur beim Inhaltsverzeichnis zu haben. Vielleicht liegt es ja daran? Wenn ich damit fertig bin, speichere ich den Text als rtf-Datei ab. Diese Datei lade ich dann in Calibre (Bücher hinzufügen, Metadaten bearbeiten wg. Umschlagbild, Bücher konvertieren). Wenn ich, wie gesagt, vorher kein Inhaltsverzeichnis in Word erzeugt habe, erstellt mir Calibre im Inhaltsverzeichnis genau eine Zeile (Prolog). Wenn ich in Word vorher ein Inhaltsverzeichnis erzeugt habe, erstellt Calibre ein völlig korrektes Inhaltsverzeichnis an Ende des Werkes mit 23-27 Gliederungspunkten pro Seite. Das von Word erzeugte Inhaltsverzeichnis steht am Anfang des Textes und die einzelnen Punkte sind auch über die Kindle Menüführung anwählbar. Allerdings sind zwischen den einzelnen Gliederungspunkten so große Zwischenräume, dass nur 8-9 auf eine Seite passen. Wenn ich jetzt von einer Gesamtseitenzahl von 380 Seiten ausgehe und Amazon die ersten ca. 10% davon als “Blick ins Buch” kostenlos dem Interessenten zur Verfügung stellt, dann würden bei mir ca. 20 Seiten, also die Hälfte davon, auf das Inhaltsverzeichnis entfallen. Da würde ich mich als potentieller Leser ein bisschen veräppelt fühlen. Deswegen möchte ich das ja vermeiden.
    Ich habe es auch mit einer odt-Datei versucht, aber da war das Ergebnis bezüglich des Inhaltsverzeichnisses auch nicht besser und der Text war zudem schlechter formatiert.

  137. Redaktion schrieb am 17. September 2012 um 19:10 Uhr

    Lieber Herr Müller,

    danke für die Infos. Zunächst einmal ist zu sagen, dass es absolut richtig und zwingend erforderlich ist, die Überschriften korrekt mit der entsprechenden hierarchischen Formatvorlage zu versehen, da die Struktur nur so erkannt und das Inhaltsverzeichnis erstellt werden kann. Das ist ok.

    Ansonsten ist die von Ihnen geschilderte Formatierung natürlich nicht ok. Machen Sie es einmal wie von mir vorgeschlagen, indem Sie andere Wege nutzen und schauen, wie das Ergebnis nach der Konvertierung ausschaut. Dies kann sein:

    • Den Text in Word als gefilterte HTML-Datei speichern und dann mit Calibre in MOBI konvertieren
    • Das kostenlose LibreOffice installieren, dort die Word-Datei öffnen, als odt abspeichern, nochmal öffnen, das Inhaltsverzeichnis neu erstellen lassen und dann mit Calibre konvertieren

    Ansonsten gibt es immer noch die Option, die Word-Datei direkt bei Amazon hochzuladen und vor das Inhaltsverzeichnis ein Lesezeichen TOC zu setzen. Aber auch hier sollte man die von Amazon angebotene Voransicht gut anschauen oder besser noch die angebotene Testdatei herunterladen und auf dem eigenen Kindle ansehen. Bei mir melden viele Nutzer, dass solchermaßen von Amazon direkt konvertierte Kindle-Dateien eine viel zu kleine Schrift haben. Wenn Sie das feststellen, sollte man das Buch natürlich noch nicht veröffentlichen.

    Viel Erfolg!
    Wolfgang Tischer

  138. Irene schrieb am 21. September 2012 um 18:42 Uhr

    Ich bin gerade dabei, ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen – diesmal in Word. Ich denke, die Leerzeilen entstehen bei mir dadurch, dass ich am Ende einer ansonsten korrekt formatierten Überschrift die Enter-Taste gedrückt habe.

  139. Balthasar Müller schrieb am 3. Oktober 2012 um 11:05 Uhr

    Lieber Herr Tischer,
    vielen Dank für die Tipps. Geklappt hat es jetzt mit der Webseite gefiltert (HTML) als Quelldatei für Calibre. Allerdings fand ich die Formatierung der Überschriften im Text mit einer rtf-Quelldatei wesentlich besser, aber man kann offenbar nicht alles haben.
    Was mir sonst noch aufgefallen ist: Mit einer rtf-Quelldatei hatte das umgewandelte Buch nachher 2,5 MB, mit der Webseite-gefiltert-Quelldatei 0,8 MB. Amazon zeigt nach dem Hochladen 0,53 MB an.
    Was mich etwas verwundert hat ist, dass das Problem mit dem Inhaltsverzeichnis wie ich es hatte, so noch nirgends erwähnt wurde.
    Wer will, kann ja mal einen Blick ins Buch werfen. Es ist besser als der neue Rowling (behaupte ich mal) und (leider) nicht fiktiv.
    Für Verbesserungsvorschläge bezüglich der Formatierung oder Gestaltung bin ich jederzeit dankbar.
    Balthasar Müller

  140. Alex Cham schrieb am 16. Oktober 2012 um 02:56 Uhr

    Hallo,

    gibt es auch irgendwie Tutorials/eBooks zum Thema Buchmarketing?

    Wo findet man z.B. für Hurmorsachen ala Tommy Jaud die entsprechende Zielgruppe und wie spricht man sie an?

    Danke,
    Alex

    PS: Hat jemand hier schon mal seine Bücher bei iTunes reingestellt?

  141. Wonderock schrieb am 26. Oktober 2012 um 20:02 Uhr

    Kleiner Hinweis:

    Amazon hat klammheimlich Japan als extra-Seite bei dem Verkauf von kindle-Büchern aufgenommen mit Preisen in Yen und 35% Tantiemen-Option – ohne jeglich Benachrichtigung. Bleibt die Frage wie das mit der Tantiemen-Auszahlung und mit Steuern in Japan ist.
    Selbst nicht alle Info-Seiten von Amazon enhalten Hinweise auf die Veröffentlichung in Japan – kein guter Service.

  142. S.W.Schilke schrieb am 29. Dezember 2012 um 14:18 Uhr

    Hallo,

    eine Erweiterung auf andere Platformen sowie Portale die multi Platform publishinmg unterstützen wäre nett.

    Danke

  143. Eugen Krune schrieb am 2. Januar 2013 um 23:36 Uhr

    Also ich kaufe gerne bei Amazon ein, doch keine eBooks oder sonstiges und kann nur sagen, ich würde nie im Leben meine digitalen Produkte bei Amazon oder anderen ähnlichen Seiten anbieten. Es lohnt sich nicht, denke ich. Und Wenn ich nach einem Monat mit meinem Produkt nicht mal meine Mietkosten begleichen kann, so würde ich lieber normal arbeiten gehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Eugen Krune

  144. Haramis Kalfar schrieb am 3. Januar 2013 um 16:31 Uhr

    Denken heißt eben auch: “nicht wissen” …

  145. Sonja schrieb am 15. Januar 2013 um 12:22 Uhr

    Hallo,
    ich habe anhand des E-Books mein eigenes E-Book erstellt. Am Sonntag habe ich es bei kdp hochgeladen. Seitdem wird es konvertiert – bald zwei Tage lang. Nun, es ist ein Sachbuch mit viel Formatierungen wie kursiv und fett und hierarchischen Überschriften und einigen kleinen Tabellen. Mit Calibre hat es einige Minuten gedauert, aber das Ergebnis ist gut.
    Ich weiß nun nicht weiter, der kdp-Support sagt einfach, ich solle kindlegen benutzen, aber ich habe keine Ahnung von html. (Außerdem habe ich den Verdacht, dass ich dann jede einzelne Formatierung per Hand einfügen müsste.)
    Was meint ihr, soll ich weiter warten? Das Rädchen neben “Buch wird in Kindle-Format umgewandelt” dreht sich und dreht sich, aber vielleicht ist der Prozess längst abgestürzt?

  146. Redaktion schrieb am 15. Januar 2013 um 21:58 Uhr

    Liebe Sonja,

    die Konvertierung des E-Books dauert auch bei Amazon nur wenige Sekunden, und du kannst dir das Ergebnis danach sofort ansehen.

    Du verwechselst die Konvertierung mit der Datenfreigabe bzw. Prüfung durch Amazon. In der Regel dauert es 1-2 Tage, bis Amazon ein hochgeladenes Buch frei gibt. Da man auch bei Amazon sonntags nicht arbeitet, ist es normal, dass ein Buch am Dienstag noch nicht freigeschaltet wurde.

    Allerdings: Wurde das Buch tatsächlich nicht hochgeladen, dann wartest du natürlich vergebens. Das von Dir erwähnte »Rädchen« muss in jedem Fall verschwinden und auf der ersten Seite (dort wo Du den Titel etc. einträgst) muss danach eine Meldung erscheinen, dass alles geklappt hat. Oder es erscheint die Meldung, dass der Upload nicht funktioniert hat. Dass gar keine Meldung kommt, ist sonderbar. Wie groß ist dein E-Book und wie schnell deine Internet-Verdindung? Das Hochladen kann etwas dauern, wenn dein Buch z.B. viele Grafiken enthält. Warte auf jeden Fall ab, ob eine Meldung erscheint. Wenn alles klappt, kannst du das Resultat anschließen gleich in einer Vorauswahl sehen.

    Mir sind zwar auch Fälle bekannt, dass Amazon eine MOBI-Datei nicht akzeptiert (z.B. wenn sie kein Inhaltsverzeichnis hat), aber selbst dann erscheint eine Fehlermeldung.

    Alternativ kann es sinnvoll sein, den Upload der Datei einmal mit einem anderen Browser zu versuchen.

    Der Amazon-Support geht im allgemeinen nicht näher auf Probleme ein, sondern verweist immer erst auf kindlegen, das ist dort normal :)

    Viel Erfolg!

    Herzliche Grüße
    Wolfgang Tischer
    Autor »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen«

  147. Sonja schrieb am 17. Januar 2013 um 12:36 Uhr

    Vielen Dank für die nette Antwort. Es ist tatsächlich die Konvertierung kurz nach dem Upload, die einfach nicht aufhört (die mobi-Datei ist 488 Kb groß, ich habe DSL und den aktuellen Firefox). Ich muss doch nicht etwa die Tabellen rausnehmen? Da nach vier Tagen immer noch nichts passiert, werde ich es einfach noch einmal versuchen, oder vielleicht die Datei als epub hochladen (aber warum sollte das besser klappen?).

  148. Sonja schrieb am 17. Januar 2013 um 14:12 Uhr

    UPDATE: Ich kann es kaum glauben. Nachdem mit meiner mobi-Datei immer nur Fehlermeldungen “unbekannter Fehler” kamen, wandelte ich sie in Calibre in ein epub um, ohne mich um weitere Einstellungen zu scheren (mit epub habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt). Zuerst wollte ich im Kindle Previewer nachsehen, ob sich etwas geändert hat. Da rechnet mir der Previewer das epub wieder in ein mobi um (weil ich zuvor halbherzig den KindleGen heruntergeladen hatte – offenbar greift der Previewer automatisch darauf zu, ich hatte nichts installiert).
    Ich freu mich und will dieses neue mobi hochladen – geht nicht, der Dateiname sei nicht in Ordnung. Und ändern ging nicht.
    Als nächstes lade ich ziemlich verzweifelt das epub zu kdp hoch, mal sehen, was passiert. Ein paar Sekunden später, zack! Erfolg. Ich lade mir die Vorschau in den Previewer und blättere durch, kann keinen Unterschied erkennen. Allerdings ist die Dateigröße (epub: 416 KB) auf 1,9 MB “angeschwollen” – blöd, wegen der Versandgebühren.
    Ich habe immer noch keine Ahnung, was mit meinem mobi nicht stimmte und warum es als epub dann doch ging. Und warum ist die Datei jetzt so groß? Auf jeden Fall kann ich jetzt scheint’s weitermachen. Das ganze Hin und Her… ob da wohl noch ein Hinderniss auf mich zukommt?

  149. MisterLG schrieb am 21. Januar 2013 um 06:08 Uhr

    Ähnliches ist mir auch schon passiert, Sonja. Versuche mal die Epub mit Calibre wieder in Mobi umzuwandeln, und diese dann hochzuladen.

  150. Michael schrieb am 2. März 2013 um 06:35 Uhr

    Ich habe mich mit meinem Buch weitestgehend an eure angaben gehalten, aber ich habe z.B. keinen schimmer wie ich mein Buch mit dem Literaturcafe verlinken kann, gibts da ne anleitung oder bin ich einfach zu doof?

  151. Redaktion schrieb am 2. März 2013 um 09:31 Uhr

    Lieber Michael,
    wenn du z. B. dein Manuskript mit LibreOffice erstellst, dann fügst du Links über den Menüpunkt Einfügen/Hyperlink… ein. Zuvor muss natürlich der Text markiert sein, der verlinkt werden soll. In der nun erscheinenden Box sollte Internet und Art des Links: Web ausgewählt sein. Im dortigen Eingabefeld gibt man den Link komplett mit http:// ein. Bei Word heißt der Menüpunkt Einfügen/Link…, je nach Word-Version ggf. auch anders. Am besten die Hilfe des Programms konsultieren.
    Wolfgang Tischer

  152. Michael schrieb am 2. März 2013 um 09:59 Uhr

    Ich glaube ich versteh es immer noch nicht, ihr schreibt
    “Wie in unserem E-Book empfohlen, linken wir vom literaturcafe.de mit unser Amazon-Partnerkennung auf das eigene E-Book.” das heisst doch das der Link vom Literaturcafe ausgeht, und nicht von meinem Buch?

  153. Redaktion schrieb am 2. März 2013 um 22:04 Uhr

    Lieber Michael,
    jetzt weiß ich leider auch nicht mehr, was du meinst. Wie man auf das eigene Buch per Amazon-Partnerlink verlinkt? Hierzu musst du dich unter partnernet.amazon.de anmelden, um eine Partnerkennung zu erhalten. Im Partnernet-Bereich findest du dann auch einen Linkgenerator, um einen Link auf dein E-Book zu erstellen, den du dann auf deiner Website oder dein Blog einbauen kannst. Ebenso kannst du den Link natürlich auch Twittern oder auf Facebook posten. Folgt dann jemand diesem Link und kauft dein Buch (oder weitere Artikel) so erhältst du von Amazon eine Werbekostenerstattung. Amazon erlaubt ausdrücklich, dass man mit der Kennung aufs eigene Buch verlinken darf, allerdings erhält man für eigene Bestellungen keine Erstattung.
    Herzliche Grüße
    Wolfgang Tischer
    literaturcafe.de

  154. W. Albrecht schrieb am 28. Mai 2013 um 13:53 Uhr

    Ich möchte gern ein eBook schreiben und es kostenlos an Interessenten weitergeben, wie gehe ich da am besten vor?
    Vielen Dank für Rückmeldungen

  155. Mädchenpapa schrieb am 23. November 2013 um 16:15 Uhr

    Es ist wirklich sehr faszinierend zu sehen, wie gut das Ebook angelaufen ist. Zudem finde ich es sehr lobenswert, wie transparent hier die Infos, Probleme und Ergebnisse kommuniziert werden.

    Ein absolut lobenswertes und empfehlenswertes Vorgehen!

    Wir haben vor Kurzem auch über unsere beginnenden Anfänge mit Ebooks in der Familie berichtet. Vielleicht darf ich bei dieser Gelegenheit kurz auf unseren Artikel hinweisen: http://www.bodehase.de/archiv/ebooks-fuer-anfaenger-unsere-erfahrungen-teil-1-435.html

  156. blau schrieb am 18. Januar 2014 um 15:17 Uhr

    Kindle Erfahrungen

    Mache ich etwas falsch? Überall lese ich wie einfach und toll es ist, ein ebook bei Amazon einzustellen und viele Dinge, vor allem die Technischen, sind ja auch einfach, die fachlichen und steuerlichen allerdings finde ich ganz schön kompliziert.

    Daher hier einige Fragen, wie ihr damit umgeht:

    1. Tantiemen – Listenpreis – MwST
    Schon die Tatsache, dass ich nur 35 % Tantiemen erhalte, wenn ich einen vernünftigen angemessenen Endpreis für mein ebook verlange (also über 10 Euro), finde ich unverständlich und irritierend.
    Und natürlich gehe ich bei meiner Berechnung des Listenpreises von meinem deutschen Endpreis aus – in Euro, incl. 19% MwSt.
    - Damit stellt sich die Berechnung des Listenpreises ziemlich kompliziert dar, denn ich muss – wenn ich das richtig verstehe – dann also die 19% deutscher MwSt. rausrechnen und zusätzlich noch die 3%? (Hier heißt es bei Amazon: „Bei Verkäufen von unseren EU Kindle-Shops an Kunden in EU-Ländern werden wir 3% MwSt. dazurechnen.“)
    Ist der Listenpreis also mein Endpreis abzgl 19% und abzgl 3%?!?
    - Warum muss ich den Listenpreis in US $ angeben, wenn ich ihn für mich natürlich in Euro errechne. Warum also rechnet die Webseite das nicht zum tagesaktuellen Preis automatisch um?

    Dazu kommt die Steuerproblematik:
    Vorher wird man praktisch nirgendwo darauf hingewiesen und auf einmal kommt die Ansage „ohne Steuerdaten können Sie nicht veröffentlichen.“
    1. Aber – nein, ich möchte meine Steuerdaten weder Amazon mitteilen, noch der amerikanischen Steuerbehörde! Nach NSA schon mal gar nicht!
    2. Außerdem: Es existiert ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Dt. und den USA – was wollen die USA also eigentlich wissen?
    3. Dass der deutsche Fiskus ein Interesse daran hat, zu erfahren, welche Einnahmen ich habe, verstehe ich gut. Aber wieso der Amerikanische?
    4. Ich bin Deutsche, verkaufe in Deutschland – was also geht das USA an? Und selbst wenn ich in anderen Ländern incl. USA verkaufen würde, versteuern müsste ich als Deutsche auch nur in Dtl. Zuletzt: Um welche Beträge geht es hier – bei einem privaten ebook?
    5. Mir allerdings geht es um den Schutz meiner Steuerdaten. Und dass Amerikaner sich bei den Daten ihrer und anderer Bürger bedienen, wie es ihnen passt, das weiß man ja mittlerweile.

    Also wie seid ihr damit umgegangen? Egal? Oder gibt es andere Wege? Wie machen das andere ebook-Anbieter? Danke für Euer Feedback.

  157. Redaktion schrieb am 18. Januar 2014 um 20:38 Uhr

    @blau

    Zur Frage nach dem Steuersatz: Welcher Prozentsatz herangezogen wird, richtet sich allein nach dem Sitz des Händlers, der das E-Book an den Endkunden verkauft. Amazon hat seinen europäischen Sitz in Luxemburg. Dort gilt für E-Books ein Steuersatz von 3%. Daher sind in allen bei Amazon in Europa verkauften E-Books 3% Umsatzsteuer enthalten, egal, ob das Buch nach Luxemburg, Deutschland oder Frankreich verkauft wird. Der Listenpreis ist also der Nettopreis ohne diese 3%. Somit lautet die Formel zur Berechnung ganz einfach:

    Endverkaufspreis / 103 * 100 = Listenpreis

    Tatsächlich können Sie für jedes Land, in dem Amazon einen E-Book-Shop betreibt, einen eigenen Listenpreis angeben. Für amazon.com ist dies ein Dollarpreis, für die europäischen Länder sind es Euro-Beträge. Es gibt zwar die Option, die Preise für die Nicht-US-Länder an den Dollarpreis zu koppeln, doch diese Option sollte man deaktivieren. Ansonsten würde der Preis auf amazon.de täglich je nach Dollarkurs ein anderer sein und dann gäbe es Probleme mit der deutschen Preisbindung. All das können Sie in unserem Bericht oder im E-Book nachlesen.

    Zu Ihrer Frage und den Bedenken, dass Amazon die Angabe Ihrer deutschen Steuernummer verlangt:

    Dass Amazon obligatorisch die Angabe Ihrer Steuernummer verlangt, auch wenn Sie Ihr E-Book gar nicht auf amazon.com sondern nur über amazon.de verkauften wollen, ist relativ neu. Dies war vor einiger Zeit noch nicht erforderlich, daher ist es noch nicht im E-Book erwähnt und wird demnächst nachgetragen.

    Daher habe ich auch noch nicht nach den Gründen recherchiert. Ich vermute jedoch, dass neuerdings nach US-Recht verlangt wird, dass amerikanische Unternehmen diese Daten von Ihren Lieferanten und Geschäftspartnern erheben müssen. Und hierzu zählen nun mal auch die KDP-Autoren. Amazon schreibt ja auch: »damit Amazon die US-Steuererklärungsvorschriften erfüllt, müssen alle KDP-Verlage eine gültige Steuer-Identifikationsnummer angeben.«

    Mit ist ein Fall bekannt, in dem Amazon damit drohte, die Tantiemen nicht auszuzahlen, wenn die Angabe dieser Daten nicht erfolgt. Jedoch hat Amazon später doch bezahlt. Allerdings betraf dies einen bestehenden KDP-Autoren. Bei neuen Autoren dürfte die Eingabe obligatorisch sein.

    Ihre Bedenken, dass Ihre Steuernummern an US-Behörden und namentlich den Datensammlern bei der NSA weitergegeben werden, sind sicherlich berechtigt. Ich gehe sogar davon aus, dass dies der Fall ist.

    Allerdings können Sie mit Amazon oder den US-Behörden darüber nicht verhandeln. Wenn Sie Ihre Daten nicht preisgeben wollen, so bleibt Ihnen nur, auf den Verkauf via Amazon zu verzichten und ihr Buch nur bei deutschen E-Book-Händlern zu verkaufen. Jedoch bieten diese Shops wie weltbild.de, osionander.de oder thalia.de keine Self-Publishing-Programme an, sodass Sie dort nur mit Hilfe eines Distributors gelistet werden können.

    Herzliche Grüße
    Wolfgang Tischer
    literaturcafe.de

  158. blau schrieb am 19. Januar 2014 um 11:30 Uhr

    Ganz herzlichen Dank für die informative Antwort. Ärgerlich, dass Amazon selbst das Thema “Listenpreis” so unzureichend beschreibt – mit Ihrer Erklärung komme ich wunderbar klar. Danke

  159. Redaktion schrieb am 25. Januar 2014 um 20:02 Uhr

    Noch ein Nachtrag: Aktuell (25.01.2014) wird die Eingabe der deutschen Steuernummer nicht verpflichtend, sondern nur optional verlangt.

Kommentar zu diesem Beitrag schreiben

  1. erforderlich
  2. gültige eMail-Adresse / wird nicht veröffentlicht
  3. erforderlich
  4. Senden
  5. Captcha
 

cforms contact form by delicious:days

Blogs, die auf diesen Beitrag verlinken

  1. Wolfgang Tischer: Warum schlechte kodierte E-Books die Verlage bedrohen « buchreport.blog verlinkte am 19. Mai 2011 um 12:18 Uhr

    [...] Wir vom literaturcafe.de wollten nicht darüber reden oder schreiben, sondern habe es ausprobiert. Seit fünf Tagen gibt es den Ratgeber »Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen« für 99 Cent bei Amazon zu kaufen. Wie einfach das geht und welche Erfahrungen wir dabei machen, dokumentieren wir fortlaufend in einem Praxisbericht. [...]

  2. Die neue eBook-Kultur: schnell & billig statt aufwendig und teuer? - MexxBooks - Mach ein Buch | MexxBooks – Mach ein Buch verlinkte am 19. Mai 2011 um 17:13 Uhr

    [...] die tatsächlich fundierte und anspruchsvolle Diskussion auf Literaturcafe.de zu dem von Wolfgang Tischler vorgelegtem Erfahrungsbericht: das eigene Kindle E-Book bei Amazon [...]

  3. Buchallegorien – Vor- und Nachteile | Matthias Czarnetzki verlinkte am 31. Mai 2011 um 11:54 Uhr

    [...] einigen Wochen lässt sich auf Literaturcafe.de der Praxistest eBook verfolgen. Wolfgang Tischer hat sein erstes eBook auf Amazons Kindle veröffentlicht und berichtet [...]

  4. Nicole Rensmann » eBooks bei amazon – mein erstes Resümee verlinkte am 31. Mai 2011 um 20:09 Uhr

    [...] Das Literaturcafé berichtet über erste Erfahrungen mit dem eigenen Kindle eBook. Obwohl es sich hier um einen Ratgeber handelt, decken sich meine Erfahrung mit denen von Wolfgang Tischer. Allerdings muss ich zugeben, dass er bereits mehr Bücher verkauft hat, was mit dem Preis, dem Thema und der Werbung, die er bereits betrieben hat, zusammen hängen könnte. [...]

  5. Kulturbeutel Nr. 49 – Die Rückkehr : Schmetterlingsgesang verlinkte am 26. August 2011 um 17:32 Uhr

    [...] Bücher über den Kindle-Shop bei Amazon zu vertreiben. Einerseits gibt es hier einen Praxistest, der zeigt, wie das ganze so vor sich geht und mit welchen Problemen auch mal zu rechnen ist. Dazu [...]

  6. Der große E-Book-Schwindel verlinkte am 10. Oktober 2011 um 13:51 Uhr

    [...] Selbst die Titel, die es in die Bestsellerlisten von Amazon schaffen, sind keine Goldgrube. Da man über Geld gemeinhin nicht spricht, sind konkrete Zahlen allerdings nur selten zu bekommen. Umso erfreulicher, dass Wolfgang Tischer ein wenig Einblick gewährt: Er hat in einem Selbstversuch sein Handbuch “Eigene E-Books erstellen und verkaufen” bei Amazon veröffentlicht und seine Erfahrungen in seinem Blog dokumentiert. [...]

  7. Germany discovers Indie Publishing | Pegasus Pulp verlinkte am 11. Oktober 2011 um 02:19 Uhr

    [...] an example they offer Wolfgang Tischer who wrote a German language guide to Kindle e-publishing and blogged about his experiences. However, Tischer is actually doing well in the tiny German market, though not as well as John [...]

  8. E-Books: Probleme und Hoffnungen verlinkte am 19. Oktober 2011 um 11:48 Uhr

    [...] nicht auf – und so erfährt der Kunde in den seltensten Fällen von deren Existenz. Der Praxisbericht von Wolfgang Tischer zeigt aber wie einfach es ist, mit wenigen Verkäufen in den Top 100 der E-Book-Charts bei Amazon [...]

  9. Die Woche in Links (44+45/11) | gumpelMEDIA verlinkte am 16. November 2011 um 21:20 Uhr

    [...] Erfahrungsbericht: Das eigene Kindle-E-Book bei Amazon verkaufen [...]

  10. e-book-news.de » Self-Publishing im Kindle-Store: Auf der Suche nach der deutschen Amanda Hocking verlinkte am 13. Januar 2012 um 17:38 Uhr

    [...] Ein besonders Amazon-spezifisches Projekt hat Wolfgang Tischer gewagt. Pünktlich zum Start des deutschen Kindle-Store brachte der Chefredakteur von literaturcafe.de im Mai 2011 einen Ratgeber mit dem Titel „Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen“heraus. Das regelmäßig aktualisierte E-Books verrät Tipps und Tricks rund um das Kindle Self Publishing-Programm, von der richtigen Konvertierung über das Lektorat bis hin zu Buchpreisbindung und Marketingmaßnahmen. Ausgangspunkt des E-Books war in diesem Fall ein längerer Blog-Artikel zum selben Thema, den Tischer dann auf knapp 30 Normseiten erweiterte. Auf literaturcafe.de wurde der Verlauf des Self-Publishing-Experiments dann minutiös dokumentiert. [...]

  11. Das Experiment – Alles über Google+ als eBook | Alles über Google+ verlinkte am 5. Februar 2012 um 13:25 Uhr

    [...] Jahr im Dezember hatte ich einen interessanten Beitrag zum Thema “self-publishing von eBooks” gelesen. Da ich mit dem Thema bisher nicht auseinander gesetzt hatte, war mir gar nicht [...]

  12. Making of eBook: ’2012 – Keine Panik’ (Nachtrag 13.2.) | Marcus Anhäuser verlinkte am 17. Februar 2012 um 17:37 Uhr

    [...] Hilfreich dabei waren Erklärungen aus einem Blog namens literaturcafe.de, vor allem diese beiden Artikel. Dort erfuhr ich dann zum Beispiel von so eigenartigen Regelungen wie der, dass man bei [...]

  13. Linksammlung: E-Books - youPEC - Blog verlinkte am 20. Februar 2012 um 15:55 Uhr

    [...] Das eigene Kindle-E-Book bei Amazon verkaufen - ein Erfahrungsbericht. [...]

  14. Praxistest vom Literaturcafe « Schreibrausch verlinkte am 11. März 2012 um 10:41 Uhr

    [...] gleichen Thema gibt es unter http://www.literaturcafe.de einen Erfahrungsbericht mit vielen weiteren links. Da das Literaturcafe eine ausgezeichnete [...]

  15. Das Buch wird zur App verlinkte am 9. April 2012 um 12:37 Uhr

    [...] 99-Cent-Produkte, erschienen im Selbstverlag. Noch sind die absoluten Verkaufszahlen dieser eBooks überaschaubar, doch sie reichen aus, damit Autoren wie Jonas Winner Forsetzungs-Krimis für 99 Cent das Stück [...]

  16. Das eigene E-Book verkaufen - Wie? (Geek Pub) verlinkte am 17. April 2012 um 08:51 Uhr

    [...] ich einen Blick in das "Lite­ra­tur­cafe" zu wer­fen, hier gibt es einen sehr schö­nen Erfah­rungs­be­richt zu dem [...]

  17. Wolfgang Tischer | AKEPlog verlinkte am 18. April 2012 um 08:30 Uhr

    [...] bis auf Rang 3 der Amazon-Kindle-Charts. Im literaturcafe.de berichtet Tischer regelmäßig von seinen Erfahrungen und nennt offen Verkaufszahlen und [...]

  18. Meine Erfahrungen mit KDP-Select (Social Marketing) | Ebooks von Kerstin Rachfahl verlinkte am 27. April 2012 um 16:31 Uhr

    [...] Ein ganz ausführlicher Beitrag von Wolfgang Tischer Literaturcafé [...]

  19. Publishing hurts » Blog Archive » Longseller, auf hohem Niveau verlinkte am 30. April 2012 um 17:10 Uhr

    [...] einem Post vom 26. April hat Tischer nun noch einmal die aktuellsten Verkaufszahlen zusammengefasst und aktualisiert – [...]

  20. Folge 15 – E-Books | Die SchreibDilettanten verlinkte am 10. Juli 2012 um 08:49 Uhr

    [...] Erfahrungsbericht: Das eigene Kindle-E-Book bei Amazon verkaufen [...]

  21. Selbst ist der Publisher – meine Erfahrungen mit dem Tredition Verlag | Blind-Text verlinkte am 19. Juli 2012 um 10:14 Uhr

    [...] bekommen, mit NVDA zusammenzuarbeiten, obwohl sie screenreadertauglich sein soll. Einen wirklich lesenswerten Bericht zur Veröffentlichung auf der Kindle-Plattform hat Wolfgang Tischler vom Literaturcafé [...]

  22. 4 Gründe, wieso ich mich (noch) gegen den Selbstverlag entscheide | Marcus Johanus' Blog verlinkte am 24. Dezember 2012 um 09:37 Uhr

    [...] Und der Weg, sein Buch im Online-Shop gut zu platzieren, ist ein steiniger und langwieriger, wie bei… [...]

  23. Das eigene Buch veröffentlichen » verlinkte am 2. März 2013 um 09:23 Uhr

    [...] dabei ist es sich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, und die Hilfestellungen durchzulesen. Auch dieser Artikel hat mir sehr geholfen. Html scheint mir das beste Format für das Hochladen zu sein, da man schon [...]

  24. Ein eigenes E-Book veröffentlichen – Teil 2: Die Veröffentlichung verlinkte am 11. September 2013 um 13:52 Uhr

    […] Auch wenn wir unser E-Book kostenlos anbieten wollten, mussten wir uns mit den Umständen des “Normalfalls” auseinandersetzen, dass man sein Buch verkaufen will. Innerhalb unserer Recherche sind wir auf einige Hürden und Probleme gestoßen: Im Amazon Kindle Store sowie Apples iBookstore benötigen Sie nämlich eine amerikanische Steuernummer. Für den Bücher sowie den E-Book-Verkauf in Deutschland benötigen Sie außerdem für einige Plattform eine ISBN-Nummer. Informationen hierzu finden Sie u.a. auf Themen-Blogs, wie z.B. dem xtme-Blog oder literaturcafe.de. […]

  25. Serie eBooks. Folge 1: Publizieren für den Kindle | Fit für Journalismus verlinkte am 22. Oktober 2013 um 16:10 Uhr

    […] Mir fielen meine Reiseblog-Berichte ein. Ursprünglich hielt ich darüber nur meine Familie und meine Freunde auf dem Laufenden, wenn ich in fernen Ländern unterwegs war. Aber die Berichte hatten schnell Leser außerhalb des Bekanntenkreises gefunden. Und mein geschätzter Ex-Kollege Matthias lag mir sowieso schon seit Jahren in den Ohren, ich solle meine Reiseberichte veröffentlichen. Ohne Verlag im Rücken war das bisher schwierig. Hinzu kam, dass es die Blogs nicht mehr gab. Urlaub vorbei, Blogtexte ins Fotobuch übertragen, Blogs gelöscht. Was tun? Abtippen? Ich entschied mich dafür, Siri die Schreibarbeit machen zu lassen. Also diktierte ich meinem Smartphone die Texte aus den Fotobüchern, hatte dann passable Texte, die ich nur noch überarbeiten musste, und brachte diese dann ins passende Format. Das geht eigentlich sehr einfach: Word-Dokument formatieren, Inhaltsverzeichnis einfügen und verlinken, als HTML-Datei abspeichern, hochladen. Eine ziemlich gute Beschreibung liefert dazu das eBook Erstellung eines Kindle eBooks, das kostenlos ist. Ein anderes eBook, das sich mit dem Thema beschäftigt, ist von Wolfgang Tischer – und ist eine wahre Erfolgsgeschichte. […]

  26. 3 Mythen übers Geld verdienen im Internet widerlegt! verlinkte am 30. Oktober 2013 um 12:44 Uhr

    […] Joanne K. Rowling, Autorin von Harry Potter, hat ihren ersten Roman auf einer Serviette begonnen. Es gibt also tatsächlich Erfolgsgeschichten, doch leider sind diese nicht die Regel! Durch die tollen Versprechen, dass man mit Ebooks mal schnell reich werden kann, wird der Ebook-Markt so seht überschwemmt, dass man es als Käufer schwer hat, die Spreu vom Weizen zu trennen. Hören wir uns mal was ein erfolgreicher Ebook-Autor so zum Thema zu sagen hat. Er schreibt in seinem Blog: […]

  27. eBook erstellen und veröffentlichen – erste Erfahungen verlinkte am 9. Januar 2014 um 13:02 Uhr

    […] OpenOffice Writer oder Word schrieben kann. Auch die Lektüre der sehr umfangreichen Beschreibung im literaturcafe gelesen. Da steht schon sehr vieles […]

  28. Nicole Rensmann bloggt! » Erfahrungsbericht: ebooks Selbstpublikation – mein Fazit nach einem Jahr verlinkte am 15. Mai 2014 um 14:47 Uhr

    […] Auch das Literaturcafé setzt weiter auf eBook und erzählt in gewohnter Regelmäßigkeit von seinen… […]

Diesen Beitrag per E-Mail weiterempfehlen

Empfehlen Sie diesen Beitrag weiter
  1. benötigt
  2. gültige eMail-Adresse
  3. benötigt
  4. gültige eMail-Adresse
  5. benötigt
  6. Captcha
 

cforms contact form by delicious:days