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Der Newsletter des literaturcafe.de
vom 21. November 2017

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Feridun Zaimoglu über seinen Luther-Roman »Evangelio«: »Ich habe mich in die Bücher geschickt«

Feridun Zaimoglu über seinen Luther-Roman »Evangelio«: »Ich habe mich in die Bücher geschickt«

Wolfgang Tischer im Gespräch mit Feridun Zaimoglu (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Im Luther-Jahr 2017, beim 500-jährigen Jubiläum der Reformation, gehe es oftmals um Bekömmlichkeit, sagt Feridun Zaimoglu: »Man macht aus Martin Luther ein pausbäckiges Kräutermännlein, und je näher wir ihn zu uns zerren und je mehr er uns ähnelt, desto besser.« Doch das sei Schwindel!

Feridun Zaimoglu wollte sich mit seinem Buch nicht wie ein Rucksacktourist in die Zeit Luthers begeben: »Wenn ich schon für diesen Stoff brenne, muss ich es in Kauf nehmen, es der Leserin, dem Leser ein bisschen schwer zu machen.«

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#verlagebesuchen oder Warum haben Bücher keinen Abspann?

#verlagebesuchen oder Warum haben Bücher keinen Abspann?


Am 23. April ist wieder Welttag des Buches. Daher laden einige Verlage zum Tag der offenen Tür ein. In Zeiten, in denen Self-Publisher suggerieren, dass Autoren längst keine Verlage mehr benötigen, wird es für die Verlage immer wichtiger, ihre Arbeit und Daseinsberechtigung dem Leser nahezubringen.

Doch warum machen die Verlage das nicht in ihren Büchern? Warum gibt es bei Büchern keinen Abspann wie im Film?

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Lass mich nicht allein mit ihr: Klatschen Sie nicht für Tex Rubinowitz

Lass mich nicht allein mit ihr: Klatschen Sie nicht für Tex Rubinowitz

Tex Rubinowitz (rechts) auf der Leipziger Buchmesse (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Der Applaus war lang und freundlich, doch man hört ihn nicht am Ende dieses Interview-Mitschnitts von der Leipziger Buchmesse, denn Tex Rubinowitz empfahl, einhändig zu klatschen. Aber auf keinem Fall vor dem Interview, denn man weiß ja nicht, was kommt: »Hinterher ärgern Sie sich, dass Sie applaudiert haben.«

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Textkritik

Textkritik: Sonette find ich sowas von beschissen

Sich mittels eines Sonetts über die formalen Zwänge eines Sonetts lustig zu machen, ist nicht neu. Robert Gernhardt hat es in seinen »Materialien zu einer Kritik der bekanntesten Gedichtform italienischen Ursprungs« getan. Die Anfangszeile »Sonette find ich sowas von beschissen« ist legendär.

Aber bereits 1918 meinte Salomo Friedländer sonettmäßig über das Sonett: »In alte Schläuche taugt kein neuer Wein«.

Wer also 2017 ein Anti-Sonett schreibt, muss sich an diesen Vorbildern messen - und an der Sonettform selbst. Denn zu allem Überfluss kommt zur Form noch die inhaltliche Struktur.

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Papyrus Autor 8.5 aktualisiert sich endlich selbst

Papyrus Autor 8.5 aktualisiert sich endlich selbst


Die bei Autorinnen und Autoren beliebte Schreibsoftware »Papyrus Autor« ist in Version 8.5 erschienen. Erstmals lässt sie sich per Mausklick aktualisieren, sodass man schneller von regelmäßigen Updates profitiert.

Verbesserungen gibt es zudem bei der Stilanalyse, der Rechtschreibprüfung und bei den Ausgabemöglichkeiten als E-Book. Von Letzterem profitieren insbesondere Self-Publisher.

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21 Möglichkeiten, wie man mit Buchblogs Geld verdienen kann 2

Meistgeklickt: 21 Möglichkeiten, wie man mit Buchblogs Geld verdienen kann

Mit Klicks für Kohle: Unsere umfassenden Übersicht über alle Möglichkeiten, wie man mit Buchblogs Geld verdienen kann, wurde im letzten Newsletter am häufigsten angeklickt.

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