Das Urteil wurde verschoben und lange erwartet – jetzt ist es verkündet: Das Online-Angebot perlentaucher.de darf weiterhin Buchkritiken von Tageszeitungen zusammenfassen und diese Zusammenfassungen auch verkaufen.
Die Frankfurter Allgemeinen Zeitung und die Süddeutschen Zeitung hatten gegen diese Praxis geklagt, da sie in den Zusammenfassungen, die z. T. Zitate der Originalkritiken enthalten, eine Urheberrechtsverletzung sehen.
Das Frankfurter Landgericht schloss sich auch in zweiter Instanz dieser Meinung der Kläger nicht an.
Das Urteil wurde mit Spannung erwartet, denn hätten FAZ und SZ Recht bekommen, so wäre mit negative Auswirkungen auch auf andere Web-Angebote und Blogs zu rechnen gewesen, da auch dort häufig Artikel Dritter zitiert werden. Mehr zum Urteil und zur Begründung ist im Heise-Newsticker nachzulesen.


Ein Hinweis, dass man auf Amazons neuem
Am vergangenen Samstag (08.12.07) fand in München der Kongress web.in.bewegung.07 statt. Einen Tag lang ging es im Münchner Gasteig um Themen des so genannten Web 2.0, also um Weblogs, Social Communiys, Second Life und andere Bereiche. Veranstaltet wurde der eintägige Kongress von der Münchner Volkshochschule, und das vollständige Programm findet sich unter
Sprachkritiker haben es schon lange befürchtet, doch nun ist es quasi amtlich: Englische Wörter nehmen in der deutschen Sprache immer mehr zu. In der aktuellen Ausgabe 40 der Zeitschrift
Jede Woche blickt Jennifer Willms knapp und subjektiv auf die literarischen Jahrestage der aktuellen Woche.
Rasch ist an diese Stelle nachzutragen, dass bereits seit vergangenem Freitag eine neue Textkritik von Malte Bremer in der entsprechenden Rubrik online ist. Diesmal geht es um Lyrik, und Maltes Bewertung liegt im Mittelfeld. Dabei hat das Gedicht nicht die übliche »Kritik im Einzelnen« bekommen. Normalerweise ist dies – wenn überhaupt – nur bei
Heutzutage, da einem fast jeder Online-Adventskalender mit Gewinnspielen entgegenbrüllt, ist
Seit 1993 wird der Kritikerpreis für die schlechteste Sex-Szene von der englischen Zeitschrift Literary Review vergeben. Erstmals wurde in diesem Jahr ein verstorbener Autor ausgezeichnet, denn der Preis ging an Norman Mailer für die Beschreibung einer Oralsex-Szene in seinem Buch »
Eltern, die ihr Kind verhungern lassen, sind ein boulevard-medialer Glücksfall. Betroffen kann man die Frage nach dem »Warum?« stellen und sich über das auflagenfördernde Interesse der Öffentlichkeit freuen. Die Frage lässt sich nicht beantworten. Doch gerade das macht sie so faszinierend-interessant, und darüber hinaus darf man sich an der eigenen Abscheu erfreuen. »Hast du
Da
Der Online-Buchhändler Amazon.com hat am Montag, 19.11.2007, ein neues eigenes eBook-Lesegerät mit dem Namen Kindle präsentiert. Für deutsche Augen liest sich das recht schwäbisch. Übersetzt bedeutet »to kindle« so viel wie »anzünden«. Ein im Zusammenhang mit Büchern nicht unbelasteter Begriff.
