0
Startseite Website Seite 118

Lovelybooks lädt Verlage, Autoren, Buchhandlungen und Leser ins Literaturhaus München ein

Lovelybooks lädt nach München einDie virtuelle Bücher-Diskussionsrunde Lovelybooks lädt zu einer Veranstaltung im realen Leben ein. Unter dem Titel »Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser« geht man am 5. Februar 2010 im Literaturhaus München der Frage nach, wie man im und übers Internet die Leser erreicht. Die Veranstaltung richtet sich an Verlage, Autoren, Buchhandlungen – und an interessierte Leser.

Die Teilnahme an dieser eintägigen Veranstaltung ist kostenlos und laut Lovelybooks sind noch einige Plätze zu vergeben. Am besten also gleich über die Infoseite von Lovelybooks anmelden. Dort sind auch die bislang registrierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelistet. Das literaturcafe.de ist ebenfalls vor Ort und auch die anderen Teilnehmer versprechen einen regen Austausch zum Thema.

Wir wünschen wir Ihnen alles Gute für 2010 mit unserem Jahresrückblick 2009!

Jahresrückblick 2009Das literaturcafe.de wünscht Ihnen ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2010! Wie in den Vorjahren werfen wir am 1. Januar einen ganz persönlichen Blick zurück auf das vergangene Jahr.

Die bestimmenden Themen 2009 waren eigentlich die des Vorjahres 2008: Was bedeutet die Digitalisierung für Verlage und Buchautoren? Welche Rolle spielen Amazon, Google und Apple auf dem eBook-Markt? Welchen Veränderungen muss sich das Urheberrecht stellen?

Und obwohl es dank der Print-on-Demand-Dienstleister mittlerweile möglich ist, sein eigenes Buch für 0 Euro gedruckt auf den Markt zu bringen, zeigten auch 2009 zahlreiche eMails mit Hilferufen und Nachfragen an unsere Redaktion, dass Zuschussverlage nach wie vor mit großen Versprechungen und wohlklingenden Namen Autoren zur Kasse bitten. Einer davon missbrauchte 2009 sogar dreist und unverfroren den Namen Elke Heidenreichs, um Autoren zu täuschen.

Ein Nachruf auf Elke Heidenreichs Internet-Literatursendung »lesen!«

Elke Heidenreich liest im WebNicht nur Talkmaster Norbert Joa war überrascht und plötzlich sprachlos. »Oh«, meinte er nur, als Elke Heidenreich im Oktober 2009 in einer Radiosendung des Bayerischen Rundfunks fast beiläufig und dennoch selbstverständlich das Ende ihrer Sendung »lesen!« im Internet verkündete.

Heidenreich: »Das Netz ist noch nicht jedermanns Ding. Und die Leute, die ZDF gucken, weiß man, die sind in der Regel älter und das sind nicht unbedingt die, die durchs Netz surfen, die habe ich natürlich alle verloren. Ich krieg‘ jetzt ein paar Junge dazu, aber das alles strengt mich auch enorm an, was ich da mache. Ich mache das jede Woche. So viel kann man gar nicht lesen und ich habe mir auch vorgenommen, zum Jahresende damit aufzuhören.«

Der Start im Netz verlief seinerzeit wesentlich lauter. »Das Fernsehen ist ein Auslaufmodell«, verkündete litCOLONY-Macher Werner Köhler damals. Für das Ende 2008 gestartete Literaturportal sollte Elke Heidenreich das Zugpferd werden.

Doch die literarischen Internet-Neulinge vom Rhein hatten das Internet noch nicht verstanden und machten so ziemlich alles falsch, um schließlich Elke Heidenreich ein gutes Jahr später im Netz zu versenken.

Mann auf dem Mond: Wo liegt Schätzings Limit?

Frank Schätzing
Foto: Birgit-Cathrin Duval

Fast schon wie ein Naturgesetz landete Frank Schätzings neuer Roman »Limit« gleich nach Erscheinen ganz oben auf der Bestsellerliste. Doch kann man das 1.320-Seiten-Monster wirklich lesen? Birgit-Cathrin Duval hat damit nicht nur physische Probleme, die sie in diesem Beitrag beschreibt.

Seit einigen Wochen quäle ich mich. Überwiegend im Bett. Schuld daran ist Frank Schätzings neustes Werk »Limit«. Eigentlich ist es dem Leser nicht zumutbar. Denn wie, bitteschön, soll man den 1,2-Kilogramm-Brocken nur halbwegs handlich lesen können ohne sich Muskelkrämpfe zuzuziehen? Wo bleibt da das Lesevergnügen? Der Verlag hätte gleich eine Lesestütze mitliefern sollen. Denn der Wälzer biblischen Ausmaßes – immerhin 1.320 Seiten – liest sich nunmal nicht in einigen Tagen.

Das Format ist wirklich eine Qual. Aber nicht nur das, wie hier zu lesen sein wird.

Feines Büchlein für Autoren: »Aus dem Lektorat: 50 Tipps zum Schreiben und Veröffentlichen«

Isa Schikorsky: Aus dem LektoratIsa Schikorsky hat ein feines, kleines und nützliches Buch für Prosa-Autorinnen und -Autoren geschrieben, welches exakt das enthält, was sein Untertitel verspricht: 50 Tipps zum Schreiben und Veröffentlichen. Mit den Rubriken »Schreibtipps für Erzähltexte«, »Erste Schritte auf dem Literaturmarkt«, »Professionell in Formfragen«, »Aspekte der Verlagssuche« und »Literatur zum Schreiben und Veröffentlichen« sind nahezu alle wichtigen Aspekte beleuchtet.

Isa Schikorsky, die als Autorin und freie Lektorin arbeitet, schreibt wunderbar verständlich, und da bei 50 Tipps auf 132 Seiten einige Themen nicht länger als eine Seite behandelt werden, gibt die Autorin wertvolle und hilfreiche Literaturhinweise zum Weiterlesen – oder rät, wenn es angebracht ist, auch von zweifelhafter Ratgeberliteratur ab.

Natürlich dürfte erfahrenen Autorinnen und Autoren vieles von dem, was Schikorsky beschreibt, bekannt sein. Das Buch ist in erster Linie für Schreibanfänger ideal, doch gibt es auch erfahrenen Autoren neue Impulse oder bringt einige Dinge wieder ins Bewusstsein.

»Blog, Twitter, Facebook für Autoren« – 10 Euro beim Seminar der Textmanufaktur sparen

Textmanufaktur Leipzig, Twitter und FacebookDie Textmanufaktur in Leipzig hat ihr mittlerweile drittes Halbjahresprogramm präsentiert. Vom Januar bis Juni 2010 werden an den Wochenenden wieder erstklassige Seminare mit Top-Referenten angeboten – wie immer zu sehr moderaten Preisen.

Diesmal mit dabei u. a. Bastian Sick (»Der Dativ ist dem Genitv sein Tod«), Verleger Klaus Schöffling, die Autoren Feridun Zaimoglu, Thomas Gsella (Titanic-Magazin) und Titus Müller. Das vollständige Seminarprogramm lesen Sie hier.

Ebenfalls mit dabei: Wolfgang Tischer, Herausgeber und Chefredakteur von literaturcafe.de. Am 6. und 7. Februar 2010 wird er zusammen mit den Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern Blogs, Twitter und Facebook ansehen und erläutern, welche Möglichkeiten zur Selbstvermarkung für veröffentlichte oder geplante Bücher hier bestehen – und wo die Grenzen liegen.

Ab sofort starten wir für dieses Seminar eine Weihnachtsaktion: Wer sich über das literaturcafe.de bis zum 26.12.2009 für »Blog, Twitter, Facebook für Autoren« anmeldet, die oder der erhält auf den Seminarpreis 10 Euro Nachlass. Statt 195 Euro kostet die Teilnahme dann nur 185 Euro. Vielleicht ja auch eine schöne Geschenkidee?

Textkritik: Friedhofsbesuch mit fünf Brillen

0

war was, kind? jar nischt und dein frosch
grünes auge oder oh katze so süß komplett
schwarz nur die pfoten schnee weiß beim schleich
gang um hegels ganzen stein zum loch
gitter am töchter grab alle verstorben an der
tuberkulose die engel 1234567 im ein paar tage
rhythmus was ist das bloß für eine krankheit
abscheulich der fichte liegt eben hier
mensch guck doch die mauer früher
hättste umpusten können mit einem
hauch und jetzt ist der etwa auch schon
tot steht doch über marcuse: weitermachen!

© 2009 by Elisabeth Bachberg. Unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe - gleich welcher Art - verboten.

Zusammenfassende Bewertung

Ein erfrischend unverkrampfter Besuch auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin
Ich sehe sie vor mir: Das grünäugige Kind, das plötzlich verharrt, weil es eine Katze gesehen hat, ein Elter, das plötzlich registriert, wo es ist, sich von der Katze führen lässt zu Lochgitter mit toten Töchtern während einer TB-Epedemie, zu Fichtes und Marcuses Grab – und das alles stückchenweise (isolierte, auseinandergerissene Wörter) und kommentiert, dann die erneute Hinwendung ans Kind, die Überraschung über Marcuse Tod (Was? Bin ich schon so alt?) – egal: Weitermachen!

Die Kritik im Einzelnen

Entfällt. Die Links im Gedicht sind von mir gesetzt.

Mitmachen: Barbara Rampf will Dr. Podcast werden

0

Barbara RampfBarbara Rampf (Foto) hat ihre Magisterarbeit über das Thems »Podcasts« geschrieben. Als Podcaster der ersten Stunde haben wir damals unsere Hörer und Leser gebeten, Barbara Rampf bei ihrer Umfrage zum Thema zu unterstützen.

Jetzt arbeitet Barbara an ihrer Dissertation, und sie ist dem Thema Podcasts treu geblieben. Erneut möchte sie für ihre wissenschaftliche Arbeit von Podcast-Hörern und -Sehern wissen, wann sie wo wie lange welche Podcasts konsumieren, ob ob sich dadurch die Nutzungszeit anderer Medien geändert hat.

Daher heute unser neuer Aufruf: Wer den Podcast des literaturcafe.de oder andere Podcasts hört, der sollte sich 10 Minuten Zeit nehmen und Barbara bei ihrer Magisterarbeit unterstützen. Die Umfrage ist bis Weihnachten 2009 online.

Hier klicken und an der Umfrage teilnehmen »

Testbericht: Amazons Kindle-eBooks weltweit auf jedem Windows-PC lesen

2

Kindle for PCAmazon baut den Zugang zu den eigenen elektronischen Texten weiter aus. Nachdem man unmittelbar vor der Frankfurter Buchmesse 2009 bekannt gegeben hatte, dass das elektronische Lesegerät Kindle nun aus den USA weltweit in über 100 Länder geliefert wird, folgte jetzt der nächste Schritt.

Ab sofort steht ebenfalls in über 100 Ländern weltweit eine kostenlose Anwendung für PCs bereit, mit der die elektronischen Bücher ohne das spezielle Kindle-Lesegerät auf Windows-Geräten lesbar sind. Eine Version für Mac-Rechner ist laut Amazon in naher Zukunft geplant.

In den USA steht zudem seit einiger Zeit eine iPhone-Applikation zur Verfügung, die ebenfalls Zugriff auf die Kindle-Buchdateien erlaubt. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch diese in den genannten Ländern verfügbar sein wird und Bücher im Kindle-Format weltweit auf dem iPhone verfügbar sind. Nachtrag: Seit dem 15.12.2009 kann die iPhone-Applikation auch in Deutschland kostenlos im Apple App-Store heruntergeladen werden.

Wir haben uns den »Kindle for PC« näher angesehen.

Wir schillern Ihnen was auf die Ohren: »Der Taucher« als MP3-Download

Johann Christoph Friedrich von SchillerJohann Christoph Friedrich von Schiller wurde heute vor 250 Jahren in Marbach am Neckar geboren. In allen Ecken und Enden des Landes feiert man den runden Geburtstag des Dichters und Dramatiker.

Im literaturcafe.de gibt es daher eine seiner bekanntesten Balladen zum Anhören und zum Download: »Der Taucher«, geschrieben im Jahre 1797. Es liest Wolfgang Tischer.

Ein König fordert Ritter und Knappen heraus, indem er einen goldenen Becher ins tobende Meer wirft. Wer danach taucht und den Becher findet, der darf ihn behalten. Niemand bringt diesen Todesmut auf, bis sich plötzlich ein junger Mann in die Fluten stürzt.

»Wer wagt es, Rittersmann oder Knapp,
Zu tauchen in diesen Schlund?

So betreiben Sie Ihren eigenen Linkverkürzer für Twitter, Facebook, eMail und Newsletter

Betreiben Sie "Your Own URL Shortener"Seit es Twitter gibt, sind Link(ver)kürzungsdienste populär. Sie weisen einer langen Internet-Adresse wie zu diesem Artikel eine viel kürzere wie tinyurl.com/yjjav8s zu. Klickt man auf diese Schrumpf-URL, wird man auf die längere weitergeleitet.

Besonders bei Twitter-Nachrichten mit Link-Hinweis, die nicht länger als 140 Zeichen sein dürfen, gewinnt man wertvollen Platz. Aber auch in eMails und Newslettern kann eine gekürzte Web-Adresse sinnvoll sein, da eMail-Programme zu lange Adressen oft umbrechen, sodass sie der Empfänger nicht mehr anklicken kann.

Das Hin- und Her um den Linkverkürzer tr.im zeigte jedoch ein schwerwiegendes Problem auf: Hinter den Anbietern stecken oft Startups, die für ihren Service keine Finanzierungsmodelle haben. Was ist, wenn ein solches Unternehmen Pleite geht? Alle Links wären tot! Oder man stelle sich vor, die Kurzdomain würde an einen Porno-Anbieter verkauft. Die getwitterten Links einer Buchhandlung, eines Autors oder eines Verlags, die auf die eigenen Bücher und auf die Homepage verweisen, landen plötzlich auf Pornoseiten!

Die Lösung: Betreiben Sie Ihren eigenen Linkverkürzer. Wir zeigen Ihnen, wie es geht.

Die Wahrheit über Tina Uebels »Die Wahrheit über Frankie«

Tina Uebel: "Die Wahrheit über Frankie" und andere BücherBlödsinn: Es gibt mitnichten Wahrheit; es gibt allenfalls so etwas wie Wirklichkeit – und die ist sehr individuell. Es gibt sie abstrakt als Suche nach einem Sinn im Leben, damit es nicht ganz so öde vor sich hin dümpelt. So empfindet das bereits die Protagonistin in Tina Uebels Erstling von 1999, »Frau Schrödinger bewältigt die Welt« – Eines dieser 40+1 Kleinodien sei hier zitiert:

Frau Schrödinger zwischen Sasel und Poppenbüttel
Frau Schrödinger, deren Sehnsucht nach universeller Harmonie der Dinge seit jeher ebenso unerfüllt wie beträchtlich gewesen ist, und die in schwachen Momenten sogar ab und an unüberzeugt mit dem Gedanken spielte, sich eine Religion zuzulegen, kam neulich mit ihrem Auto, irgendwo zwischen Sasel und Poppenbüttel, an einem kleinen, weißen Lieferwagen vorbei, auf dem, kaum erkennbar, in grüner, schwungvoller Schrift » Weinhaus Gröhl» geschrieben stand.
Da wurde Frau Schrödinger ganz leicht ums Herz, denn solche erhabenen Momente waren es, die sie doch auf die Existenz eines Gottes hoffen ließ, und sie fühlte sich fast so glücklich wie damals, als ihr die »Klempnerei Rumohr« erschienen war.

Das Weinhaus gibt es tatsächlich, ebenso wie in Rumohr eine Klempnerei – insofern hat diese Episode einen wahren Kern. Aber ob das wirklich ein so erhabener Moment ist?

International PEN Literary Festival in Linz: Wörter, Wörter, nichts als Wörter

International PEN Literary Festival, Linz 2009Nachdem die LITERA in Linz ja mit lautem Mediengetöse gescheitert ist, wurde das Design Center 2009 nun die Heimat für eine andere literarische Großveranstaltung: Das »International PEN Literary Festival«. Free the Word – das »Literaturfestival« fand im Anschluss an den PEN Kongress statt und dauerte vom 22. bis zum 24. Oktober. Ich war dort.

Ziemlich kurz entschlossen habe ich mich mit Öffis und ÖBB am frühen Freitagmorgen vom 20. Wiener Gemeindebezirk bis zum Design Center in Linz durchgekämpft. Kurzentschlossen deswegen, weil der innere Schweinehund sich ziemlich fest an das Kopfkissen geklammert hatte und nur schwer loszureißen war. An der Kasse beim Eingang dann freute ich mich zuerst über den ermäßigten Eintrittspreis von 7 Euro und dann wunderte ich mich über die Ausführung der Eintrittskarten: Ich bekam ein gelbes Post-It mit einer unleserlichen Kurznotiz. Auch war die für den Verkauf zuständige Person tagsüber öfter nicht an ihrem Platz, wodurch manche Besucher zu Freikarten kamen. Na dann.

Buchmesse-Rückblick 2009: »Heimat ist das, was gesprochen wird.«

Kathrin Schmidt (Foto: Birgit-Cathrin Duval)
Kathrin Schmidt (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Alle Jahre wieder berichtet Barbara Fellgiebel von der Frankfurter Buchmesse, gibt persönliche Gespräche wieder und entdeckt Trends. Für alle, die entweder nicht dabei oder an ihre Stände gefesselt waren. Mit Fotos von Birgit-Cathrin Duval.

Montag
Meine Buchmesse 2009 beginnt mit der Verleihung des dbp 09, des Deutschen Buchpreises, mit 25.000 Euro der höchst dotierte deutsche Literaturpreis und einzigartig in seiner Forderung: Nur wer anwesend ist, kann gewinnen, was bedeutet, dass sich alle sechs Autoren, die es auf die Shortlist geschafft haben, einzufinden haben, egal ob sie krank sind oder nicht. Das garantiert die Anwesenheit der frischgebackenen Nobelpreisträgerin Herta Müller, die prompt mit minutenlangem, frenetischem Beifall begrüßt wird; neben Kathrin Schmidt ist sie die einzige Frau, die es auf die Shortlist geschafft hat.

Wie wichtig doch das richtige Timing ist:

Verleger-Konferenz TOC: Wenig Vision – viel iPhone

TOC-Konferenz in FrankfurtEinen Tag vor der Frankfurter Buchmesse widmete man sich am 13.10.2009 auf der TOC-Konferenz der Frage, wie sich Verlage aufgrund der Digitalisierung weiterentwickeln müssen. Seit 2007 veranstaltet der Computerbuchverlag O’Reilly diese Konferenz in New York. In Zusammenarbeit mit der Buchmesse fand sie nun erstmals in Frankfurt und in Europa statt. TOC steht für »Tools of Chance (for Publishing)«, also für die Dinge, die man dem Verleger in die Hand geben sollte, wenn er oder sie sich den Herausforderungen stellen will, die Digitalisierung, Mobilität und virtuelle Gemeinschaften mit sich bringen.

Hochkarätige Referenten – meist aus USA oder Großbritannien – referierten zu diesen Themen und präsentierten ihre Erfahrungen und Visionen.

Mit einigen Hundert Besuchern war der große Ballsaal des Blue Radisson Hotels gut gefüllt, die zeitliche Positionierung direkt vor der Messe erwies sich als ideal.