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Stichwort: hanser verlag

Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »hanser verlag« versehen wurden.

Beitrag vom 5. April 2017 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2017, Literarisches Leben

Rotlicht: Nora Bossong im Gespräch über käufliche Lust

Nora Bossong im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Nora Bossong im Gespräch mit Wolfgang Tischer (Foto: Birgit-Cathrin Duval)

Für ihr Buch »Rotlicht« hat sich Nora Bossong an Orte begeben, an denen Lust und Sex käuflich sind. Sie war in Table-Dance-Bars, auf Sexmessen, in Swingerclubs und Laufhäusern. Sie sprach mit Prostituierten, Pornoproduzenten und Geschäftsinhabern.

Im Gespräch mit Wolfgang Tischer berichtet Nora Bossong von der Entstehung des Buches, ihren Erfahrungen bei der Recherche und wie man über dieses Thema schreibt, ohne selbst in der Schmuddelecke zu landen.

Beitrag vom 19. März 2016 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2016

Tilman Rammstedt im Gespräch über »Morgen mehr«

Tilman Rammstedt auf der Leipziger Buchmesse 2016

Tilman Rammstedt auf der Leipziger Buchmesse 2016

Täglich schreibt Tilman Rammstedt seit Januar 2016 an seinem Roman »Morgen mehr«, der im Frühjahr bei Hanser erscheinen wird. Das Besondere: Unter der Adresse morgen-mehr.de kann man die Entstehung (fast) live mitverfolgen.

Als Tilman Rammstedt auf der Leipziger Buchmesse auf der Bühne über das Projekt spricht und welche besonderen Herausforderungen, Erfahrungen und Tücken es hervorbringt, ist gerade die 50. Folge von »Morgen mehr« erschienen.

Beitrag vom 18. März 2016 | Rubrik: Leipziger Buchmesse 2016

Florian Kessler: Lektorat und Literatur – Was ist ein gutes Buch?

Florian Kessler auf der Bühne autoren@leipzig der Leipziger Buchmesse

Florian Kessler auf der Bühne autoren@leipzig der Leipziger Buchmesse

Florian Kessler ist seit 2015 Lektor beim Hanser Verlag. Unter dem schönen Titel »Lassen Sie mich durch, ich bin Arztsohn« beklagte er Anfang 2014 den Zustand der deutschen Literatur und Literaten in einem Artikel in der ZEIT.

Wie beurteilt er die Situation heute? Wie findet man gute Texte? Was für Manuskripte sind es Wert, gelesen zu werden? Wie sieht der Lektorenalltag bei Hanser aus?

Hören Sie einen Mitschnitt von der Leipziger Buchmesse.

Beitrag vom 18. November 2015 | Rubrik: E-Books, Literatur online

Morgen mehr: Verleger Jo Lendle über die täglichen Romanhappen von Tilman Rammstedt

Tilman Rammstedt schreibt »Morgen mehr«

Vom Verlag an den Schreibtisch gefesselt? Tilman Rammstedt schreibt jeden Tag zwei Romanseiten (Bildcollage mit einem Video des Hanser Verlags)

Tilman Rammstedt – u. a. Bachmannpreisträger 2008 – schreibt einen neuen Roman. Und zwar vom 11. Januar bis zum 8. April 2016. Am 9. Mai 2016 soll das fertige Buch mit dem Titel »Morgen mehr« dann im Hanser Verlag erscheinen und gedruckt in den Buchhandlungen liegen.

Jeder kann jedoch vorab die Entstehung des Romans verfolgen, denn per E-Mail, WhatsApp-Nachricht und sogar gelesen als Audio-Datei wird Tilman Rammstedt ab dem 11. Januar 2016 täglich seine zwei getippten Seiten sofort an jede und jeden verschicken, der sie lesen oder hören will.

Ist das nur eine Spielerei? Hochliteratur? Oder Kinderkram? Wolfgang Tischer hat Rammstedts Verleger Jo Lendle gefragt.

Beitrag vom 9. März 2015 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Arno Geiger: Leichtes Buch mit schwerem Flusspferd

Arno Geiger: Selbstportrait mit Flusspferd

Was kommt nach einem Bestseller? »Der alte König in seinem Exil« war Arno Geigers bislang größter Bucherfolg. Jetzt – vier Jahre später – erscheint sein neuer Roman »Selbstporträt mit Flusspferd«. Wer nur das Vorgängerbuch gelesen hat, wird davon enttäuscht sein.

Doch das liegt nicht am Autor.

Beitrag vom 12. Februar 2015 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Warum Sibylle Berg Ihr Leben zerstören könnte – und Trost bringt

Sibylle Berg: Der Tag, an dem meine Frau einen Mann fand

Der neue Roman von Sibylle Berg ist da: »Der Tag, als meine Frau einen Mann fand«. Ein feines, in Leinen gebundenes Buch mit Lesebändchen. Man nimmt es gerne in die Hand, doch die Lektüre könnte unerträglich werden.

Das Prosawerk ist ein Ratgeberbuch für ein glückliches Leben – wenn man nicht ständig an sein eigenes Dasein denken müsste.

Beitrag vom 18. September 2012 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Literarisches Leben

Im Auftrag unterwegs: Das große Interview mit Sibylle Berg

Sibylle Berg: Das InterviewWolfgang Tischer vom literaturcafe.de ist im Auftrag des Hanser Verlags nach Zürich gereist, um sich mit der Schriftstellerin Sibylle Berg zu treffen.

Entstanden ist ein Video-Podcast in 8 Folgen. Ein Gespräch ohne Drehbuch über Sibylle Bergs neues Buch »Vielen Dank für das Leben«, ihre Kolumne bei SPIEGEL Online, das Leben als Schriftstellerin, den Umgang mit Kritik, Twitter, das Internet und die Debatte um das Urheberrecht.

Ab heute geht immer dienstags bis zum 6. November 2012 eine neue Folge auf der Website des Hanser Verlags, bei iTunes und YouTube online.

Beitrag vom 18. September 2009 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps

Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche – Eine unbändige Freude, sich und sein Publikum mit Neuem zu überraschen

Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche»Mein nächster Roman wird wieder etwas dunkler und düsterer werden«, sagte Thomas Glavinic auf der Frankfurter Buchmesse 2007. Er hatte seinerzeit das geschafft, worauf der Protagonist seines Romans Das bin doch ich vergeblich hoffte: Glavinic war auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Das Interessante dabei: Der Protagonist des Romans ist ein reichlich hypochondrisch veranlagter österreichischer Autor mit Namen Thomas Glavinic!

Witziger, selbstironischer und gnadenloser ist wohl noch kein Autor mit sich umgesprungen, wo man doch weiß, dass der durchschnittliche Romanleser grundsätzlich davon ausgeht, dass ein Autor restlos alles, worüber er schreibt, auch selbst erlebt hat.

Bei der Buchpreisjury konnte Glavinic damit punkten, denn die Branche liebt selbstironische Bücher von Autoren über Autoren.

Und jetzt also das neue, das in der Tat wieder etwas dunklere oder muss ich sagen: das wunderbar dunkle neue Buch?

Beitrag vom 29. Januar 2007 | Rubrik: Literarisches Leben

Zu Besuch beim Verlag des Jahres

Der in München ansässige Hanser Verlag wurde von den Lesern des Buchmarkt zum Verlag des Jahres gewählt. Felicitas von Lovenberg hat den erfolgreichen Verlag für die FAZ besucht und einen Bericht geschrieben. Die dicke Haustür ist an diesem Januarmittag nur angelehnt, das Pförtnerzimmer nicht besetzt. Nachdem man so ohne Klingeln und Anmeldung hereingeplatzt ist, wäre andächtiges Herumlungern Zeitverschwendung, zumal hier keine lebensgroßen Schriftstellerporträts hängen, die den Kratzfuß fordern. Dynamischen Schrittes vorbeieilende Menschen lächeln den Besucher freundlich, aber zerstreut an.

Für den Hanser Verlag hat das literaturcafe.de im letzten Jahr den Podcast »Die Arbeit der Nacht« realisiert.