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Beitrag vom 21. April 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, E-Books

Amazon Kindle: 10 Tipps wie Sie Ihr eigenes E-Book veröffentlichen und 70% Autorenhonorar bekommen

Kindle Lektüre am Strand

Foto: amazon.com

Am 21. April 2011 hat Amazon seinen deutschsprachigen Kindle-E-Book-Store eröffnet. Ab sofort sind dort nach Aussage des Online-Buchhändlers über 25.000 deutschsprachige eBooks für das Kindle-Lesegerät erhältlich, darunter die meisten aktuellen Bestseller. Ebenso wird das Kindle nun zum festen Europreis von Amazon Deutschland ausgeliefert. Der Dollarpreis wurde jedoch 1:1 zum Europreis und das Gerät kostete bei der Einführung 139 bzw. 189 Euro (WLAN-/UMTS-Version). Nachtrag: Seit Oktober ist der Kindle 4 für 99 Euro erhältlich, der mittlerweile nur noch 69 Euro kostet. Im literaturcafe.de finden Sie einen ausführlichen Testbericht. Ebenso haben wir den Kindle Touch getestet, der im April 2012 auf den deutschen Markt kam und schon im Oktober 2012 wieder aus dem Sortiment gestrichen und durch den wesentlich besseren Kindle Paperwhite ersetzt wurde.

Interessanter für Autoren – und solche die es werden wollen – ist die Tatsache, dass hierzulande nun auch das »Kindle Direct Publishing« verfügbar ist und jeder sein eigener Verleger werden kann. Pro verkauftem Kindle-E-Book gibt es satte 70% Autorenhonorar. Die US-Autorin Amanda Hocking ist auf diesem Weg zur Millionärin geworden.

Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie ihr eigenes Buch erfolgreich im Kindle E-Book-Store vermarkten und verkaufen.

Was ist »Kindle Direkt Publishing«?

Kindle Direct PublishingEinfach ausgedrückt: Sie brauchen keinen Verlag mehr und verkaufen Ihr Buch direkt als E-Book für das Kindle über amazon.de, amazon.com und amazon.co.uk. Sie laden dazu einfach die Buchdatei hoch und Amazon bietet das Werk auf der Website an, übernimmt für Sie Verkauf, Zahlungsabwicklung und elektronische Distribution auf die Geräte. Für diese Dienstleistung behält der Online-Händler 30% vom Nettopreis ein, sodass Sie satte 70% Tantiemen bzw. Autorenhonorar erhalten – theoretisch. Ein unglaublich hoher Betrag, wenn man weiß, dass das Autorenhonorar bei gedruckten Büchern bei durchschnittlich 8% liegt.

Sie sehen sich schon als deutschsprachige Amanda Hocking? Tausende von Leserinnen und Lesern über Nacht? Lesen Sie schon den Immobilienteil Ihrer Zeitung?

Amanda Hocking hat freimütig berichtet, dass solch ein Erfolg auch viel Arbeit bedeutet. Nicht ohne Grund ist sie nun bei einem Verlag unter Vertrag. Lektorat, Marketing und Rechte, um alles müssen Sie sich selbst kümmern, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Wir haben daher für Sie 10 Tipps und Hinweis zusammengestellt, die Sie unbedingt beachten sollten, um Ihr Werk ohne Verlag für Kindle-Nutzer anzubieten.

Tipp 1: Klären Sie die Rechte an den Inhalten

Es mag paradox klingen, aber speziell Autoren, die schon einen Verlag für ihre gedruckten Bücher haben, sollten klären, ob sie überhaupt das Recht besitzen, ihr eigenes Werk als eBook zu veröffentlichen. Häufig sind mit dem Autorenvertrag für das gedruckte Buch auch die Nutzungsrechte an der elektronischen Ausgabe an den Verlag übertragen worden. Dann darf allein der Verlag das eBook auf den Markt bringen und 70% Honorar bleiben ein Traum.

Und selbst wenn Sie bei einem Print-on-Demand-Dienstleister veröffentlicht haben, sollten Sie nochmals den Vertrag durchlesen. Auch dort finden sich mitunter Klauseln, dass auch die eBook-Version beim gleichen Dienstleister veröffentlicht werden muss. Und selbst wer unvernünftigerweise sein Geld einem Zuschussverlag in den Rachen geworfen hat, kann ein Problem bekommen. So wenig diese Dienstleister echte Verlage sind, so sehr sichern sie sich jedoch häufig auch im Kleingedruckten die Rechte an der E-Book-Ausgabe.

Haben Sie noch keinen Verlag und haben Sie ihr Manuskript zu 100% selbst verfasst (und selbst heißt wirklich selbst!), dann dürfte es keine Probleme geben.

Doch schon ein Zitat von Karl Valentin als Motto dem Text vorangestellt geht nicht ohne weiteres. Auch für Zitate müssen Sie die Nutzungsrechte beim Eigentümer oder den Erben einholen. Ihr Protagonist darf im Text nicht einfach so ein Gedicht von Hermann Hesse zitieren, denn der ist noch nicht 70 Jahre tot und seine Erben wollen Geld sehen. Mit eingewobenen Schiller- und Goethe-Gedichten gibt es keine Probleme, wohl aber mit einer aktuellen Dostojewskij-Übersetzung, denn daran hält die Übersetzerin oder der Übersetzer die Rechte, auch wenn der Russe schon über 70 Jahre tot ist.

Und denken Sie auch an den Fotograf Ihrer Cover-Abbildung! Auch hier dürfen Sie nicht einfach ungefragt ein Foto verwenden. Sie müssen aktiv die Erlaubnis eingeholt haben. »Ich habe nachgefragt und keiner hat sich gemeldet und etwas dagegen gehabt«, gilt nicht als Ausrede.

Mit dem Upload Ihres Werkes bei Amazon müssen Sie bestätigen, dass alle Rechte bei Ihnen liegen. Denn Sie haben es ja bei unserem ehemaligen Verteidigungsminister gesehen: Irgendwann kommt jeder Betrug und jede Lüge ans Licht. Klären Sie also die rechtlichen Dinge, und halten Sie die Vereinbarungen schriftlich fest. Denn spätestens, wenn Sie wirklich gute Umsätze mit Ihrem eBook machen, könnte sich der Bekannte melden, der Ihnen damals für lau ein Foto fürs Cover überlassen hat, und nachträglich Geld verlangen.

Für Autoren, die bereits einen Verlag haben, dürfte unser Beitrag »Buch wird E-Book: Wem gehören die lektorierte Textfassung und das Cover?« interessant sein.

Tipp 2: Achten Sie auf korrekte Rechtschreibung

Ja, dieser Tipp steht an zweiter Stelle, denn obwohl es gerade diejenigen, die mit der »Orthogravieh« auf Kriegsfuß stehen, nicht immer wahrhaben wollen: Einen Text voller Schreibfehler will niemand lesen. Der Satz »Es kommt auf den Inhalt an« ist eine billige Ausrede. Wenn die Form nicht stimmt, wird auch der Inhalt nicht gerade positiv bewertet. Schalten Sie die Rechtschreibprüfung Ihrer Textverarbeitung an, die jedoch viele Fehler übersehen wird. Haben Sie eine Deutschlehrerin in der Bekanntschaft? Dann fragen Sie doch mal dort nach. Zur Not müssen Sie einen Profi beauftragen, was die 70% schmälert, aber zeigt, warum manchmal Verlage sinnvoll sind.

Die ersten 10 Seiten des Textes sind bei Amazon automatisch eine kostenlose Leseprobe. Niemand kauft also die »Kaze im Sak«.

Tipp 3: Lassen Sie den Text lektorieren

Eine Rechtschreibprüfung ist kein Lektorat. Ein Lektor ist kein Korrektor. Ein Lektor findet logische Fehler, Schwächen in der Handlung oder an den Figuren Ihres Romans. Er streicht langweilige und überflüssige Adjektive und Beschreibungen. Ein Lektor urteilt aus der Sicht der Leserschaft – ehrlich aber konstruktiv.

Schlechte Lektoren findet man im eigenen Familien- und Bekanntenkreis. Dort meidet man lieber eine offene und ehrliche Kritik. Und geben Sie Ihr Werk niemandem zum Lesen, der selbst nie Bücher liest. Sie lassen ja auch keinen Vegetarier testen, ob das Steak schon gut durch ist.

Einen guten Lektor zu finden, ist nicht einfach. Einen Lektor zu haben, ist einfach gut.

Tipp 4: Konvertieren Sie den Text ins richtige Format und wählen Sie ein aussagekräftiges Cover

Dieser Punkt mag für technische Laien und Menschen, die auf Ihrem Rechner nur Manuskripte und eMails tippen, der schwierigste sein. Doch auf der anderen Seite ist es bei eBooks relativ einfach, was die Auszeichnung des Textes angeht. Da das Kindle den Text je nach eingestellter Textgröße dynamisch umbricht, dürfte ein Manuskript mit möglichst wenigen besonders gesetzten Passagen einfach zu konvertieren sein. Titel, Kapitelüberschrift, Text, Kapitelüberschrift, Text, das ist eine einfache und gute Struktur. Die können Sie sogar in Word erfassen, die Überschriften fett machen und ansonsten darauf achten, dass nur nach den Absätzen ein Umbruch erfolgt. Dann können Sie sogar die DOC-Datei bei Amazon hochladen und sie dürfte problemlos konvertiert werden.

Amazon nimmt zwar sehr viele Formate entgegen, so z.B. auch PDF, doch ist dieses Format ein denkbar ungeeignetes, da es dynamische Umbrüche nicht beherrscht. So warnt selbst Amazon vor der Verwendung von PDF-Dateien.

Grundsätzlich sind die Hilfetexte bei Amazon sehr ausführlich und gut – und auf Deutsch verfügbar. Lesen Sie sie gut durch und ziehen Sie im Zweifelsfall lieber einen Experten zu Rate.

Wenn Sie technisch ein perfektes Buch wollen, bei dem man beispielsweise vom Inhaltsverzeichnis direkt zum entsprechenden Kapitel verlinken und dorthin springen kann, sollte die Ausgangsdatei eine saubere HTML-Datei mit Sprungankern sein. Hier können Sie sogar Bilder in den Text einbetten und dann alle Dateien als ZIP-Verzeichnis zu Amazon hochladen.

Da Amazon ein verschlüsseltes Mobipocket-Format verwendet, mag es sogar sinnvoll sein, den Text mit dem kostenlosen Mobipocket-Creator in dieses Format umzuwandeln, sodass Sie schon auf Ihrem Rechner daheim einen möglichst guten Eindruck vom fertigen eBook bekommen.

Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie Ihre Word-Datei im HTML-Format speichern und dann mit dem kostenlosen Open-Source-Programm Calibre ins MOBI-Format konvertieren. Der Umgang mit Calibre ist ausführlich in unserem E-Book-Ratgeber beschrieben und Schritt für Schritt erläutert.

Ein Titelbild bzw. eine Coverdatei laden Sie getrennt bei Amazon hoch. Auch hier finden Sie auf den Hilfeseiten konkrete Angaben zu Dateiformat und Größe.

Was das Motiv betrifft, sollten Sie zwei Dinge unbedingt berücksichtigen: Das Cover sollte auch im kleinen Vorschauformat, das Amazon in der Übersicht und nach der Suche anzeigt, gut wirken und Aufmerksamkeit erregen. Auf der anderen Seite zeigt das Kindle-Gerät selbst die Grafiken nur schwarzweiß an. Daher sollte das Cover genügend Kontrast haben, dass sich z. B. der Titel auch dann noch deutlich von einer Farbfläche darunter abzeichnet, wenn diese nicht mehr farbig ist. Ausführliche Tipps und Tricks zum Coverdesign finden Sie ebenfalls in unserem Ratgeber. Dort listen wir auch die häufigsten Anfängerfehler bei der Titelgestaltung auf.

Tipp 5: Laden Sie die Buchdatei bei Amazon hoch

Kindle in der Hand

Foto: amazon.com

Sofern Sie die Tipps 1 bis 4 befolgt haben, dürfte der Upload der Datei selbst kein Problem sein. Wer als Kunde und Leser bereits ein Amazon-Konto hat, kann dieses auch für »Kindle Direct Publishing« verwenden. Amazon fragt alle Daten ab. Bereits im Vorfeld sollten Sie sich Gedanken machen, als was bzw. in welche Rubrik Sie ihr Werk einordnen. Auch aussagekräftige Stichworte zum Inhalt sollten Sie sich vorab überlegen, denn auch diese können Sie eingeben, um potenziellen Kunden zu helfen, Ihr Buch zu finden. Entscheidend sind also nicht die Begriffe, mit denen Sie als Autor gefunden werden wollen, sondern die, wonach Leserinnen und Leser suchen. Das kann durchaus ein Unterschied sein. Fragen Sie bereits Ihre Lektoren und Testleser, was geeignete Schlagwörter für ihr Werk wären und wonach sie suchen würden, um es zu finden.

Es spricht nichts dagegen, dass Sie ihr Buch in allen Ländern anbieten, die Amazon vorschlägt. Auch über amazon.com werden deutschsprachige Bücher verkauft.

Eine Leseprobe brauchen Sie nicht hochzuladen. Amazon erstellt diese automatisch aus den ersten Seiten Ihres Werkes. Es sollte daher also nicht mit einer 20-seitigen Danksagung an Freunde und Bekannte beginnen.

Tipp 6: Legen Sie einen angemessenen Preis für Ihr Werk fest

E-Book-Preise sind so eine Sache. Die Verlage wollen sie natürlich möglichst hoch halten. Einen Einheitspreis für Bestseller von 9,99 Euro analog zu den 9,99 Dollar beim USA-Start konnte Amazon in Deutschland nicht durchsetzen. So sind die eBooks im Kindle-Store zwar günstiger als das gedruckte Pendant, aber der Nachlass hält sich in Grenzen.

Dennoch raten wir dazu, den Preis eher günstiger anzusetzen. Allerdings behält sich Amazon vor, in Ihre Preisgestaltung einzugreifen und den Preis z.B. an Konkurrenztitel anzupassen. Schauen Sie also vor dem Upload, was vergleichbare Titel kosten und orientieren Sie sich daran.

Beachten Sie, dass Sie einen sogenannten »Listenpreis« eingeben, der in Deutschland dem Nettopreis entspricht. Daher müssen Sie etwas rechnen, um die im Handel beliebten Bruttopreise von x,99 oder x,80 Euro zu erhalten. Wenn Sie Ihr Buch für 2,99 verkaufen wollen, müssen Sie von diesem Betrag den Mehrwertsteuersatz abziehen. Bei E-Books gilt in Deutschland der volle Steuersatz von 19 Prozent. Allerdings werden Kindle-E-Books nicht über Amazon Deutschland, sondern über Amazon Europa mit Sitz in Luxemburg verkauft. Daher muss zur Berechnung der ermäßigte luxemburgische Steuersatz von 3% herangezogen werden, der seit dem 1. Januar 2012 für E-Books gilt. Bis zum 31. Dezember 2011 war es noch der volle luxemburgische Steuersatz von 15%.

Um einen Bruttopreis von 2,99 Euro zu erhalten, lautet die Formel 2,99/103*100=2,9029. Somit müsste man 2,90 Euro eingeben. Das wäre dann auch der Betrag, von dem Sie bei einem Verkauf 70% erhalten, also 2,03 Euro.

Somit hätten Sie bei 492.611 verkauften Exemplaren eine Million Euro eingenommen.

Übrigens: Verschenken können Sie Ihr Buch via Amazon nicht. Die Eingabe von 0 Euro oder anderen Beträgen unter dem angegebenen Mindestpreis lässt Amazon nicht zu, und Sie erhalten eine Fehlermeldung.

Vorsicht, Preisfalle!

Wie Sandra Uschtrin in Ihrem Kommentar dankenswerterweise bemerkt, gilt die vermeintlich hohe Marge von 70% nicht für alle Preise, sonder nur für einen Listenpreis zwischen 2,60 und 8,69 Euro (Stand: April 2012). Wer einen Preis darüber oder darunter festsetzt, der erhält nur 35% und der Großteil des Umsatzes geht an Amazon. Die genauen und aktuellen Werte, die auch von der Dateigröße des eBooks abhängen, sind auf den Amazon-Hilfeseiten nachzulesen. Und dann gibt es da noch das erwähnte Damokles-Schwert, dass Amazon es sich vorbehält, den angesetzten Preis eigenmächtig anzupassen.

Im 70%-Bereich erhebt Amazon zudem noch eine kleine Versandgebühr pro Verkauf. Das mag zunächst seltsam erscheinen, wo doch E-Books nicht mit der Post verschickt werden. Gemeint sind die Kosten für den Download. Diese sind von der Dateigröße des E-Books abhängig. Bei reinen Texten ist diese in der Regel sehr gering, jedoch können Grafiken die Dateigröße rasch aufblähen. Überlegen Sie daher, ob der Einsatz von Bildern sinnvoll oder notwendig ist.

Und noch eine weitere Falle gibt es: das Gesetz über die Preisbindung für Bücher (Buchpreisbindungsgesetz oder BuchPrG). Infos dazu finden Sie in einem weiteren Beitrag zum Thema.

Tipp 7: Legen Sie eine Amazon-Autorenseite an

Ist ihr Buch geprüft und freigegeben, so beginnt das Marketing für Ihr Werk. Und das sollten Sie dort beginnen, wo Sie auch verkaufen: bei Amazon. Nutzen Sie das ganze Instrumentarium, das Ihnen zur Verfügung steht. Laden Sie als Autor und Verlag in Personalunion aussagekräftige Zusatzinfos hoch. Legen Sie eine Autorenseite an und halten Sie diese immer aktuell. Bestücken Sie diese z.B. mit einem selbst gemachten Buchtrailer. Machen Sie Ihre Fans auf Lesungen etc. aufmerksam.

Fordern Sie die Leute auf, ihr Buch zu bewerten. Natürlich mit einem Hinweis auf der Autorenseite – aber warum nicht im Buch selbst? Im Buch sollten Sie Ihre Website, Ihre Facebook-Fanseite etc. erwähnen.

Aber Vorsicht: Ihre Freunde und Bekannten sollten keine 5-Sterne-Gefälligkeitsbewertungen bei Amazon abgeben. Die sind meist schnell durchschaut. Ein eBuch eines unbekannten Autoren, das drei supertolle Bewertungen hat, womöglich mit solch phrasenhaften Sätzen wie »Ich habe das Buch in einer Nacht verschlungen und konnte es nicht aus der Hand legen« wirken peinlich. Denn jeder kann sich durch die kostenlose Leseprobe selbst davon überzeugen, dass dieses Urteil nicht ganz so treffend sein könnte.

Tipp 8: Pflegen Sie Ihre eigene Website und nutzen Sie Twitter, Facebook & Co.

Die so genannten »Sozialen Medien« gelten schon lang nicht mehr als Marketing-Geheimtipp. Sie sollen Sie nutzen, aber es auch hier nicht übertreiben. Nicht in jedem zweiten Tweet oder in jedem zweiten Pinnwandeintrag sollten Sie erwähnen, wie großartig und toll Sie selbst ihr eigenes Buch finden. Auch das ist eher peinlich. Dann lieber ab und an ein dezenter Hinweis auf eine Rezension in einem Blog. Wenn Sie keinen Roman, sondern ein Sachbuch geschrieben haben, sollten Sie sich mit Ihren Einträgen als Kenner der Materie präsentieren. Wenn Sie auf Ihrer Amazon-Autorenseite ein Video platziert haben, sollen Sie dieses auch in einem eigenen YouTube-Kanal einstellen.

Wenn Sie einen privaten Facebook-Account haben, dann sollten Sie erwägen, für ihr zweites Leben als Autor besser eine Fanseite einzurichten. So können Sie Ihre privaten Kontakte weiterhin über den bestehenden Zugang pflegen, während Sie Ihre Leser auf die Fanseite verweisen. Alle Infos zum Anlegen einer Fanseite finden Sie in diesem Artikel im literaturcafe.de.

Aber setzen Sie nicht ausschließlich auf die Mitmachkanäle wie Twitter, YouTube und Facebook! Leider ist es schon vorgekommen, dass diese aus nicht näher bekannten Gründen gelöscht wurden. Wer nur Twitter und Facebook zur Kommunikation nutzt, verliert die Hoheit an seinen Daten. Daher sollten Sie immer alle Infos auch auf einer eigenen Website unter eigener Domain vorhalten. Natürlich können Sie dort auch ein Blog betreiben und andere Dinge, die Ihr Buch bekannt machen.

Was eine Autorensite alles beinhalten sollte, wäre ein Artikel für sich. Daher ein paar Stichworte: Leseprobe (als HTML-Text), Beschreibung Ihres Buches, Link zu Amazon(!), Leserstimmen, Vita, Termine/Lesungen, Pressebereich mit honorarfreien Autorenfotos …

Tipp 9: An weitere Marketingaktionen und Pressearbeit denken

Marketing sollte sich nicht nur auf den Online-Bereich beschränken. Erzählen Sie auch der regionalen Presse von Ihren Erfolgen. Auch dort will man häufig über die neuesten Entwicklungen, über eBooks und Amazon berichten und sucht regionale Anknüpfungspunkte. Warum sollten das nicht sie sein?

Veranstalten Sie Lesungen und lesen Sie dort selbstverständlich direkt aus dem Kindle vor. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Tipp 10: Vergessen Sie das Finanzamt nicht

Trotz der sagenhaft hohen Marge von 70% muss natürlich der Hinweis erfolgen, dass davon auch andere etwas wollen – so auch das Finanzamt. Ihre Einnahmen aus dem Verlauf von eBooks müssen Sie selbstverständlich bei der Steuererklärung angeben.

Und täuschen Sie sich nicht: die Steuerfahnder sind längst auch online unterwegs! Wenn Sie auf Facebook oder anderswo mit Ihren tollen Verkaufszahlen bei Amazon prahlen, dann könnte das einige Beamte veranlassen, doch mal zu schauen, ob sich diese Umsätze auch in Ihren Steuerdaten wiederfinden.

Bonustipp: Kaufen Sie sich ein Amazon Kindle!

Auch dieser Tipp schmälert zwar Ihren Gewinn (wenn es ihn nicht sogar bei weitem übersteigt!), doch trotz der Software-Simulation »Kindle Previewer«, die Amazon kostenlos anbietet, testen Sie Ihr Buch am besten doch mit dem Original-Gerät. Nur so haben Sie das gleiche Lesegefühl bei Ihrem Text, wie Ihre Leserinnen und Leser.

Lesen Sie unsere ausführlichen Tests und Berichte über den Kindle und den Kindle Paperwhite.

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Links zu diesem Artikel:

  • Die Website »Kindle Direct Publishing« von Amazon mit Hilfetexten und Infos
  • Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Silbergrau. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0814916014354. EUR 79,00
  • Kindle, 15 cm (6 Zoll) E Ink-Display, WLAN, Schwarz. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 0814916017782. EUR 49,00 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Kindle Paperwhite, 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display mit integrierter Beleuchtung der nächsten Generation, WLAN, Schwarz. Elektronik. Amazon. ASIN: B00CTUKFNQ. EUR 109,00 (Bestellen bei Amazon.de)
  • Keine Titelinformationen (mehr) vorhanden.
  • Kindle Fire, 17 cm (7 Zoll), LCD-Display, WLAN, 8 GB - Mit Spezialangeboten [Vorgängermodell]. Elektronik. Amazon. ISBN/EAN: 2412437002003. EUR 159,00

Hinweis und Nachtrag: Seit dem 1. Januar 2012 gilt für Kindle-Bücher der ermäßigte luxemburgische Steuersatz von 3%. Die Preisberechnung wurde daher in diesem Artikel Ende Dezember 2011 aktualisiert.

28 Kommentare zu diesem Beitrag lesen

  1. Jan Ulrich Hasecke schrieb am 28. April 2011 um 13:30 Uhr

    Bei der Preisberechnung muss der Mehrwertsteuersatz in Luxemburg (15%) herangezogen werden.

  2. Redaktion schrieb am 28. April 2011 um 13:58 Uhr

    Vielen Dank für diesen Hinweis! Wir haben die Berechnung im Beitrag entsprechend korrigiert.

  3. André Hille schrieb am 29. April 2011 um 20:40 Uhr

    Kurz gesagt: Übernimm alle Aufgaben, die vorher der Verlag für dich übernommen hat, auf dass du nicht mehr zum Schreiben kommst, und hoffe, dass du genauso viele (oder wenige) Bücher verkaufst, wie dieser. Verlegen kommt von “vorlegen”, das muss letztlich nun auch noch der Autor machen – und nachdem er Lektor, Pressebüro und Homepage bezahlt hat, bleiben auch nur noch 8% übrig. So ist er statt Autor eigentlich schon Unternehmer oder? :-)

  4. Sandra Uschtrin schrieb am 2. Mai 2011 um 12:29 Uhr

    “Pro verkauftem Kindle-E-Book gibt es satte 70% Autorenhonorar”, schreibt ihr.
    Die gibt es allerdings nur, wenn man einen Listenpreis wählt, der wenigstens 2,60 Euro (Minimum) und höchstens 8,69 Euro (Maximum) beträgt. Bei allen höheren (oder auch niedrigeren) Verkaufspreisen, wenn’s also ums Geldverdienen geht, gibt’s nur magere 35 Prozent für den Autor (oder Verlag) und Amazon bekommt “satte” 65 Prozent.
    Siehe Stichpunkt “Listenpreis-Anforderungen” auf https://kdp.amazon.com
    “(Satte) 70% Autorenhonorar” – das ist natürlich sehr werbewirksam …

  5. Redaktion schrieb am 2. Mai 2011 um 13:05 Uhr

    Liebe Sandra Uschtrin,
    vielen Dank für diesen Hinweis auf die relevanten Preisspannen, den wir im Artikel ergänzt haben. Wir hoffen natürlich, dass die Ironie die in den “satten 70%” liegt, durch den Gesamtartikel deutlich wird. Denn nicht nur die Preisspanne kann eine Falle sein, sondern auch die Abzüge für Lektorin, Grafikerin, Konvertierungsdiensleister, Hosting-Kosten für die eigene Website, Finanzamt etc. lassen den Gewinn mächtig schrumpfen und machen es vielleicht etwas nachvollziehbarer, dass Verlage dem Autor derzeit ca. 25% Honorar für jedes verkaufte eBook zahlen (sofern er auch die Print-Rechte hat). Und wenn man einen guten Verlag hat, dann ist das Buch nicht nur für den Kindle, sondern auch für iBooks und Co. zu haben, was den Aufwand für den Verlag nochmals erhöht. André Hille hat das in seinem Kommentar oben ebenfalls angedeutet.

  6. Barbara Newerla schrieb am 2. Mai 2011 um 14:21 Uhr

    Der Vollständigkeit halber möchte ich hier auch noch etwas hinzufügen. Die Frage ist, ob und wie die Verlage ihre Arbeit tun und warum für unbekannte Autoren dieses Angebot so verlockend erscheint. Von einer ehemaligen Lektorin bei Klett-Cotta weiß ich, dass nur wenige vielversprechende Bücher pro Saison wirklich beworben werden. Der Löwenanteil läuft irgendwie mit und sollte ein Überraschungserfolg dabei sein, dann wird vielleicht investiert.So ist das zumindest bei den “Großen”. Bei den vielen kleineren läuft es vielleicht anders, aber die haben dann wiederum nicht die finanziellen Möglichkeiten Bücher intensiv zu vermarkten…und so hängt es in der Regel sowieso am Autor selbst dafür zu sorgen, dass sein Buch überhaupt gelesen wird. Das heißt für die mageren 6-8% für eine monate- oder jahrelange Arbeit macht man dann sowieso fast alles selbst. Zum Schreiben kommt man dann auch nicht, weil man davon ja nicht leben kann und sich seine Brötchen anderweitig verdienen muss. Im Grunde haben wir also sowieso nur die Wahl zwischen “selbermachen” und “selbermachen”, wenn wir nicht zu der verschwindend geringen Minderheit derer gehören, die erstens einen Verlag finden und zweitens dann auch noch wirklich effektiv beworben werden…
    Insofern sehe ich diese Geschichte einfach ganz nüchtern als eine weitere Chance für Autoren. Wie Frau Uschtrin schreibt – man sollte es realistisch sehen, aber aus dem Paradis sind wir eh schon seit ein paar tausend Jahren vertrieben worden und so einfachkommt das auch nicht wieder..

  7. Cornelia Lotter schrieb am 6. Mai 2011 um 10:01 Uhr

    Ich möchte das, was Barbara Newerla schrieb, unterstreichen. Außerdem denke ich, dass es auch eine Frage der Vorliebe der Autoren ist. Was für Autoren veröffentlichen auf dieser neuen Plattform? Sicher hauptsächlich die, die keinen Verlag gefunden haben. Dann die, die Manuskripte in der Schublade haben, die wegen der Länge oder des Themas nicht von den Verlagen, bei denen sie sonst veröffentlichen, gewollt werden. Für Letzere ist das sicher eine feine Ergänzung zu ihren gedruckten Büchern. Und es gibt sicher genügend Leser, die von ihrem Lieblingsautor auch ein e-book kaufen, wenn es das Buch eben nicht gedruckt gibt. Für die meisten Autoren, die jedoch einen Verlag haben, ist diese Option (außer bei den vorgenannten Fällen) sicher nicht interessant, die wollen ihr Buch lieber gedruckt sehen (und gern in diesem Zuge vom Verlag selbst auch als e-book-Version herausgebracht).

  8. Daniel Niklaus schrieb am 1. Oktober 2011 um 10:16 Uhr

    Vielen Dank für das tolle ebook. Hat richtig Spass gemacht. Um eine grobe Zahl zu erhalten, wie viele Wörter/Zeichen hat euer ebook (3. erweiterte Ausgabe)?

  9. Omid Golbasi schrieb am 11. Februar 2012 um 22:29 Uhr

    Frage: Kann ich eBooks, die ich bei Amazon KOSTENLOS anbiete auch auf meiner Seite als GRATIS PDFs und ePubs zum Download anbieten? Danke für Ihre Hilfe!

  10. Redaktion schrieb am 12. Februar 2012 um 11:18 Uhr

    Ja, das ist möglich, da man Amazon keine exklusiven Nutzungsrechte abtritt. Was kostenlos ist, kann zudem nicht gegen die Preisbindung verstoßen. Tipp: Auch das Format MOBI zum Download anbieten, dann könnend die Dateien auch von Kindle-Nutzern gelesen werden

  11. Omid Golbasi schrieb am 19. Februar 2012 um 16:06 Uhr

    Dankeschön für Ihre Antwort! Jetzt habe ich aber bitte nochmal eine Frage: Wie bzw. wo stelle ich denn ein, dass mein Buch nichts kosten soll? Ich bin gerade bei der Hochlade / Veröffentlichungsprozedur auf der Autorenseite von Amazon und bekomme eine Fehlermeldung wenn ich bei der Preisfestlefung bei den Tantiemen NULL EURO eingebe? :o(

  12. Redaktion schrieb am 21. Februar 2012 um 14:32 Uhr

    Es nicht mehr möglich, selbst gemeinfreie Werke kostenlos via Amazon zu veröffentlichen. Der Mindestpreis ist immer 99 Cent (Verkaufspreis). Kostenlose Kindle-Bücher können also nur im MOBI-Format z.B. über die eigene Website angeboten werden.

  13. Jaen Smits schrieb am 22. Februar 2012 um 12:53 Uhr

    Amazon bemerkt, daß die US-Amerikanischen Steuerbehörden 30% Quellensteuer erheben für Autoren, die nicht in den USA ansässig sind (“Steuerinformationen” oder “Tax Information for Non-US Publishers” auf kdp.amazon.com). Wenn das stimmt, dann wären von den Tantiemen nicht mehr viel über (30% an Amazon, 30% an die Steuer, 3% MwST, 5% Übermittlungsgebühr, deutsche Steuer). Oder gilt das nur für ebooks, die an amerikanische Leser verkauft werden?

  14. Hillreiter schrieb am 1. März 2012 um 05:50 Uhr

    @ Jaen Smits:

    Es gilt für Verkäufe über amazon.com, aber nicht für solche über amazon.co.uk, amazon.fr oder amazon.de.

  15. Sybille schrieb am 21. Mai 2012 um 12:41 Uhr

    Mein Steuerberater hat mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass, wenn es bei einem Buch bleibt, ich als Kleinunternehmer bis zu 25.000 Euro steuerfrei im Jahr verdienen darf.

  16. Redaktion schrieb am 21. Mai 2012 um 14:16 Uhr

    Vorsicht! Der Steuerberater meinte hier mit Sicherheit die Gewerbesteuer, die bis zu einem Gewinn(!) von 25.000 Euro nicht anfällt. Bei der Einkommenssteuererklärung muss man selbstverständlich auch Einnahmen darunter angeben und versteuern.

  17. omaha schrieb am 2. Juli 2012 um 15:47 Uhr

    Kann man auch unter einem Pseudonym veröffentlichen, bzw. sind über irgendwelche Amazon-Mechanismen persönliche Daten des Pulishers einsehbar?

  18. Redaktion schrieb am 2. Juli 2012 um 16:27 Uhr

    Ja, die Veröffentlichung unter Pseudonym ist möglich. Im Feld “Autor” kann bei den Buchdaten ein beliebiger Name eingetragen werden. Allerdings darf dies nicht dazu führen, dass der für die Veröffentlichung Zuständige nicht erreichbar ist. Nach deutschem Recht muss ein Buch (und E-Book) ein Impressum haben, über das der Verantwortliche (in der Regel der Verlag) klar zu ermitteln ist und ihm ggf. auch Abmahnungen oder Gerichtsdokumente zugestellt werden können. Dies muss trotz Pseudonym gewährleistet sein.

  19. Markus schrieb am 13. August 2012 um 12:55 Uhr

    Kann man denn auch Promo-Codes des eigenen Buchs (z.B. für kostenlose Rezensionsexemplare) generieren?

  20. Julia schrieb am 7. Oktober 2012 um 11:54 Uhr

    Hallo Redaktion,
    ich hätte von Ihnen gern eine Antwort darüber, warum Sie erlauben, dass Ebooks innerhalb von 7 (!) Tagen kostenlos zurückgegeben werden können? Viele Autoren klagen von hohen Rückgaben, sodass es fast schon wie eine Bücherei ist. Ich kann das Buch innerhalb von 7 Tagen lesen und zurückgeben.

    Natürlich soll das nicht so sein, es gibt ja Leseproben und Bewertungen…aber vielen ist das egal, sie wollen nur umsonst lesen!

    Außerdem frage ich mich, ob es nicht gegen deutsches Recht verstößt, nachdem nach §312d BGB digitale Güter vom Umtausch ausgeschlossen sind.

  21. Redaktion schrieb am 7. Oktober 2012 um 12:14 Uhr

    Hallo Julia,
    wir haben mir Amazon nichts zu tun, noch sind wir deren Support oder Beschwerdeabteilung und können dazu nichts sagen. Bitte bei Amazon nachfragen. Aber in der Tat haben Sie Recht, dass man als Anbieter diese Rücknahme aus Kulanz seitens Amazon nicht unterbinden kann.

  22. Sabine schrieb am 30. Oktober 2012 um 17:26 Uhr

    Wenn man nun so etwas machen möchte, wie alt muss ich mindestens sein ?
    Das wäre mir sehr wichtig ! (;
    Vielen Dank !

  23. Marc schrieb am 11. Dezember 2012 um 16:08 Uhr

    Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag mit den hilfreichen Tipps. Auch wenn ich kein Schriftsteller bin, helfen mir die Tipps auf jeden Fall weiter bei der Veröffentlichung meines ersten Ebooks in der Kindle-Version.

  24. Andreas J. Kampe schrieb am 22. Mai 2013 um 19:17 Uhr

    Habe mir Ihr ebook
    nun auch zugelegt, Herr Tischer. Es ist hilfreich, und Ihr jahrelanges Durchhalten bei diesem Metier macht sich rückenstärkend wohltuend bemerkbar.
    In Sachen Bild- und Fotomaterial: Nun hat sich das ja so entwickelt, dass Fotos recht gut zur Geltung kommen, sowohl auf dem kindle fire hd, wie auch auf den diversen tablets. Das ist für mich – für diese fotografierbare HolySpirit-Durchscheinung – nun wie ein Startschuss im Frühjahr 2013 -
    Denn die Foto-Dokumente sind der wichtigste Teil -

    Auf Ihrem Ratgeber ist dieser Punkt: >>farbiges Bildmaterial kann eingebracht werden<< noch nicht so weit upgedated, mit Respekt vermerkt. (Nur die trübe ´Buchstabensuppe`, wie auf dem paperwhite-Gerät)

    Auch weiß ich nicht, ob ich eine word-datei "an einem einzigen großen Stück" schreiben muss; oder ob ich einzelne Kapitel abspeichern kann; das wird auch bei den 2, 3 anderen amazon Ratgebern nicht so klar -
    Ansonsten: Gute, rückenstärkende Hilfe, vielen Dank -

  25. Jessica schrieb am 27. Juni 2013 um 17:21 Uhr

    Ich habe noch eine kleine Frage zum Copyright. Wie steht es da rechtlich mit Fanstorys? Kann ich meine Geschichte einfach so ohne weiteres z. B. im Pokémon-Universum spielen lassen oder klopft dann irgendwann Nintendo an meiner Tür?

  26. Anna Schmidt schrieb am 19. August 2013 um 16:13 Uhr

    Frage: Können die Bücher auch in einer anderen Spache auf diesem Weg veröffentlicht werden? z. B. Russisch oder Arabisch?

  27. Redaktion schrieb am 19. August 2013 um 22:35 Uhr

    Liebe Anna Schmidt,

    ja, das geht. Hinsichtlich der Sprache gibt es keine Einschränkungen und der Kindle kann kyrillische und arabische Schriftzeichen darstellen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass es keinen eigenen russischen oder arabischen Online-Shop von Amazon gibt. Über den internationalen Shop von amazon.com können die Werke jedoch angeboten werden.

    Beste Grüße
    Wolfgang Tischer
    literaturcafe.de

  28. Oxana Zornow schrieb am 30. Oktober 2013 um 13:36 Uhr

    Sehr hilfreichreiche Tipps. Vielen Dank!
    Ich werde es weiter nutzen. War auch sehr hilfreich für mich beim Schreiben meines erstes Buches “Keine Angst mehr”

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