»Der Packraum« wurde 2007 geschlossen. Leider. Es war ein Weblog mit »Notizen aus den Niederungen des Buchhandels«, das es auch nicht ansatzweise ein zweites Mal gab und gibt.
Eine bis heute anonym geblieben Sortimentsbuchhändlerin, die sich selbst »Die Packerin« nennt, schrieb mit wunderbar respektloser Ironie über sonderbare Buchtitel, Klappentexte, Verlage, Kunden und über den Alltag einer Buchhändlerin schlechthin, die überwiegend Bücher auspackt oder an die Verlage zurückschickt und sich dabei so ihre Gedanken macht.
Jetzt gibt es die Texte aus den Jahren 2003 bis 2007 in Buchform. Wer im Buchhandel arbeitet, der muss dieses schmale Bändchen einfach haben. Enthalten sind darin die undatierten Blogeinträge. Es gibt kein Vor- und kein Nachwort, das Cover ist grau und unscheinbar gestaltet. Dafür amüsiert man sich beim Lesen umso mehr.


»Gibt es nicht würdigere Gegner für Herrn Bremer?«, wurden wir unlängst gefragt, nachdem unser
Aus aktuellem Anlass muss erneut vor Websites
Seit Anfang Mai 2008 hat die Frankfurter Buchmesse eine neue Website, und es erstaunt zunächst, was da seit letzter Woche unter
Wer bisher in der Schule noch nicht gelernt hat, wie man ein Gedicht verhunzt, dem hilft jetzt der Cornelsen-Verlag in seinem »Deutschbuch 1 – Trainingsheft für Klassenarbeiten und Vergleichsarbeiten« gewaltig auf die Sprünge: geopfert wird dabei Christian Morgenstern:
Wenn Zwei bei etwas zusammentreffen, das für Beide das erste Mal ist, dann kann das mitunter schiefgehen. Oder es wird als erfolgreich empfunden, bis spätere Erkenntnisse die Qualität relativieren. Wie ist das nun, wenn eine junge Autorin mit ihrem ersten Buch zum ersten Mal auf der ersten Buchmesse Österreichs unterwegs ist?