Viele dicke Wälzer sind von schlauen Leuten über William Shakespeare verfasst worden. Doch egal, wie viele Seiten an biografischen Details sich aneinanderreihen, sicher weiß man nur eines: Man weiß so gut wie gar nichts über William Shakespeare.
Wir können noch nicht einmal sagen, ob wir seinen Geburtstag diese Woche zu Recht feiern, denn der Tag an dem Klein-William in Stratford-upon-Avon das Licht der Welt erblickt haben soll, ist ebenfalls nichts als pure Spekulation.
Macht aber gar nix! Glücklicherweise richtete sich die Literaturwissenschaft bei der Findung seines Geburtsdatums nach seinem Sterbetag. Wenn wir also am 23. April William Shakespeares gedenken, dann feiern wir die Feste einfach, wie sie fallen: Sollte er an diesem Tag nicht seinen 444. Geburtstag begehen, so ist er zumindest vor 392 Jahren gestorben.
Er? Leider ist man sich seit 4 Jahren auch in diesem Punkt nicht mehr ganz einig.


Eigentlich ist es noch gar nicht offiziell: Am 23. April 2008, dem Welttag des Buches, planen nahezu alle namhaften Autorenverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einer gemeinsamen Erklärung an die Öffentlichkeit zu treten. Es ist vorgesehen, dass sich die Autorenvertretungen in dieser sogenannten »Fairlag-Erklärung« für einen fairen Umgang zwischen Verlagen und Autoren aussprechen. Hierzu gehöre es nach Meinung der Autorenverbände auch, dass ein Autor für eine Veröffentlichung vom Verlag Geld bekommt – und nicht umgekehrt. Die geplante Erklärung blickt daher kritisch auf die sogenannten Zuschussverlage, wobei sie dieses Geschäftsmodell jedoch nicht mit Bausch und Bogen verdammt. Vielmehr soll sich die Erklärung gegen die schwarzen Schafe der Branche richten, die nach Meinung der Autorenverbände mit den Autoren alles andere als fair umgehen und ihnen offenbar Versprechungen über Erfolge und Verkaufspotenziale machen, die nicht immer der Wirklichkeit entsprächen. Unerfahrene Autoren laufen hier Gefahr, durch Unwissen und Naivität eine mögliche Karriere durch eine Veröffentlichung in einem Zuschussverlag mit weniger gutem Ruf zu verbauen.
Heute erreichte uns eine buchaffine Anfrage, auf die wir keine Antwort wussten. Ja, das kommt vor. Daher geben wir die Frage hier weiter. Können Sie uns helfen?
Das Paradies der Jugend ist ein Schrebergartenhaus, es gehört Samuel und Janik. Hier kiffen sie, hier trinken sie Criss, Bier, Schnaps und Cola, reden und schweigen, lachen und posen. Samuel und Janik stehen kurz vor dem Abitur und vor allem: Sie sind Freunde. Ungefähr die besten, die man sich vorstellen kann. Janik, der Sohn aus gutem und furchtbar liberalen Holzelternhaus, und Samuel, Sohn der alkoholkranken Pennerin Irene. Ohne Vater aufgewachsen, hat sich Samuel in den Kopf gesetzt, dass sein namenloser Erzeuger Türke sei. Und so beschließen sie, gemeinsam in Istanbul nach Samuels Vater zu suchen. Kurz vor der Abreise macht Janik einen verhängnisvollen Fehler und stellt ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Ihre Reise steht unter einem schlechten Stern. Die beiden fahren trotzdem los.
Vor einigen Wochen konnte man sich im Internet vor gewissen Werbebannern kaum retten. Blinkend und mit einem Countdown versehen verkündeten sie dem Besucher einer Website, man sei per Zufallsgenerator ausgewählt und der mögliche Gewinner eines Audi A5. Damals haben auch wir uns über diese allzu durchsichtige Masche
Wie das Nachrichtenportal Golem.de