Alle Beiträge des literaturcafe.de in chronologischer Reihenfolge

Weltbild-Pleite und Tolino: So sichern Sie Ihre E-Books vor dem endgültigen Verlust [Updates]

Wer in der Vergangenheit beim Anbieter Weltbild E-Books für den Tolino gekauft hat, sollte diese umgehend bis zum 31.08.2024 auf den eigenen PC herunterladen. Ansonsten sind diese unwiederbringlich gelöscht und verloren, da Weltbild den Betrieb zum Monatsende einstellt.
Update vom 16.09.24: Kartellamt erlaubt Thalia, das Online-Geschäft von Weltbild zu übernehmen.

Wenn True Crime zur Fiktion wird: »Tödlicher Podcast« von Cleo Konrad

In ihrem Thriller-Debut »Tödlicher Podcast« verknüpft Autorin Cleo Konrad gleich zwei Trend-Themen: Das Genre »True Crime«, das Nacherzählen wahrer Kriminalfälle, boomt ebenso wie das Podcast-Format.

Talks, Tropes und ganz viel Liebe: Ein Besuch beim LYX-Festival in Köln

Am Samstagmorgen bildet sich eine lange Schlange vor dem »Gürzenich« in Köln. Es sind mehrheitlich junge Frauen, die vor der Veranstaltungshalle warten. Der Eingangsbereich ist liebevoll geschmückt. Fast könnte man meinen, dass hier gleich eine Hochzeit stattfindet. Doch es geht um Bücher, um Liebesromane. Der LYX-Verlag hat zu seinem ersten Festival eingeladen.

Literaricum 2024: Aris Fioretos über Vladimir Nabokov: »Eine Sprache genügt nicht«

Der Schriftsteller und Übersetzer Aris Fioretos hat einige Romane von Vladimir Nabokov ins Schwedische übertragen. Was ist so faszinierend an Nabokov und seinem Werk? Aris Fioretos blickt in dieser letzten Podcast-Folge vom Literaricum 2024 auf die Sprachmacht Nabokovs.

Literaricum 2024: Philipp Hübl über Gendern als moralisches Statussymbol

Mit den richtigen Wörtern wird signalisiert, dass man zu einer moralischen Oberschicht gehört, sagt der Philosoph und Publizist Philipp Hübl. Moral ist zur wichtigen Kategorie im sogenannten »Statusspiel« geworden. Wie fügen sich Reizthemen wie Gendern, Sensitivity Reading oder Triggerwarnungen in dieses »Moralspektakel« ein?

Literaricum 2024: Therézia Mora über die Arbeit am Roman »Muna oder Die Hälfte des Lebens«

Therézia Mora hat über vier Jahre an ihrem Roman »Muna oder Die Hälfte des Lebens« gearbeitet. Wie entwickelt die Büchner-Preisträgerin ihre Geschichten und Figuren? Wie gelingt es ihr, dass man beim Lesen auch Handlungen ihrer Hauptfigur nachvollziehen kann, über die man ansonsten nur mit dem Kopf schütteln würde?

Literaricum 2024: Elisabeth Bronfen über die Lolita-Verfilmungen: »Keine hätte es geben müssen«

Die beiden Verfilmungen des Romans »Lolita« trugen mit Sicherheit dazu bei, dass wir die Geschichte scheinbar alle kennen. Die Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen ist ein Fan der Kubrick-Adaption von 1992, während für sie die Verfilmung von 1997 mit Jeremy Irons in vielerlei Hinsicht misslungen ist. Warum, das erläutert Bronfen in dieser Podcast-Folge.

Brief aus dem Urlaub: Schreibwettbewerb zum Schreibzeug-Podcast

Mit einer ganz besonderen Schreibaufgabe mit tollen Gewinnen geht der Schreibzeug-Podcast in die Sommerpause. Wie die Aufgabe lautet, und was es zu gewinnen gibt, das ist in der 70. Podcast-Folge zu hören. Wer schreibt noch Postkarten aus dem Urlaub? Oder gar Briefe? Diana Hillebrand und Wolfgang Tischer widmen sich dem Briefroman.

Mundmirakel am Arlberg: Das Literaricum in Lech las Lolita

»Lolita« von Vladimir Nabokov zählt zu jenen Klassikern der Weltliteratur, deren Inhalt wir scheinbar alle kennen, ohne nur eine einzige Zeile davon gelesen zu haben. Das 4. Literaricum in Lech am Arlberg stellte das Buch in den Mittelpunkt. Vielleicht gewagt und dennoch ein großer Gewinn.

Literaricum 2024: Thomas Sarbacher über seine Lesung aus »Lolita« von Vladimir Nabokov

Der Sprecher und Schauspieler Thomas Sarbacher liest beim Literaricum aus dem jeweiligen Klassiker. Wie nähert man sich einer Figur wie Humbert Humbert an? Und wie schafft man es, dem Publikum in eineinhalb Stunden einen Eindruck von diesem Text zu vermitteln, dessen ungekürzte Lesung 15 Stunden dauern würde.

Literaricum 2024: Nora Bossong über »Lolita« von Vladimir Nabokov

Die Autorin Nora Bossong hielt in diesem Jahr die Eröffnungsrede beim Literaricum 2024 in Lech und sprach über »Lolita« von Vladimir Nabokov. Für Bossong, so erzählt sie im Podcast des literaturcafe.de, gehört Nabokov zu den wichtigsten Schriftstellern überhaupt und »Lolita« sei ein Roman, den sie regelmäßig zur Hand nehme. Was fasziniert sie so an diesem Werk über ein furchtbares Verbrechen?

Literaricum 2024: Ein Audiowalk durch die Lechwelten

»Haben Sie schon Lolita gelesen?« Der Klassiker von Vladimir Nabokov steht in diesem Jahr im Mittelpunkt des Literaricum in Lech am Arlberg. Zur Einstimmung stellt Wolfgang Tischer in einer Podcast-Folge die Frage, ob man diesen Klassiker heute noch lesen kann. Außerdem gibt es einen akustischen Leckerbissen: Eine binaurale Führung durch die Lechwelten, in denen das Literaricum stattfinden wird.

Rechtschreibrat streicht Exposee und lehnt Gendern weiterhin ab

Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat das »Amtliche Regelwerk der deutschen Rechtschreibung« überarbeitet. Unter anderem wurden eingedeutschte Begriffe entfernt, die sich nicht durchgesetzt haben. Geschlechtsneutrale Schreibweisen mit sogenannten Wortbinnenzeichen werden nicht empfohlen, aber »weiter beobachtet«. Das Regelwerk ist für Schule und Verwaltung verbindlich.

Gerlinger Lyrikpreis 2024 geht an Manon Hopf

Der zum fünften Mal vergebene und mit 10.000 Euro dotierte Gerlinger Lyrikpreis geht im Jahre 2024 an Manon Hopf. Die fünfköpfige Jury, zu der auch literaturcafe.de-Herausgeber Wolfgang Tischer zählt, zeichnet die in Mannheim lebende Lyrikerin für ihre lakonischen Gedichte aus, die »überraschend neu, ebenso aufregend wie auf den ersten Blick rätselhaft« erscheinen.

Buch und Buchhandel 2023: Diese Zahlen sollten Sie kennen

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat letzte Woche (4. Juli 2024) die wirtschaftlichen Kennzahlen der Branche für das Jahr 2023 bekannt gegeben. Die wichtigsten Zahlen sollten auch Autorinnen und Autoren kennen, um einen realistischen Blick auf den Buchmarkt zu bekommen.