
Der in diesem Jahr mit 30.000 Euro dotierte Bachmannpreis geht 2026 an Lena Schätte für ihren Text »Was wir tragen«. Weitere Preise erhielten Ozan Zakariya Keskinkılıç (Deutschlandfunk-Preis), Kinga Tóth (Kelag-Preis) und Magdalena Schrefel, die den 3sat-Preis erhalten hat. Den Publikumspreis erhielt ebenfalls Lena Schätte.
Die Preisträger des Jahres 2026
- Bachmannpreis (30.000 Euro): Lena Schätte für »Was wir tragen« (eingeladen von Thomas Strässle). Strässle nannte den Text von »existenzieller Wucht«, geschrieben in einer Sprache, »die in ihrer Schönheit und Schlichtheit unübertrefflich ist«.
- Kelag-Preis (15.000 Euro): Kinga Tóth für »OstblockMädl« (eingeladen von Brigitte Schwens-Harrant). Für Schwens-Harrant ist der Text »frech, sehnsüchtig, poetisch. Ein Feuerwerk, ein Gesang«.
- Deutschlandfunkpreis (12.500 Euro): Ozan Zakariya Keskinkılıç für »Vater ohne Sohn« (eingeladen von Mara Delius). Delius lobte die »feingewogene Sprache, die so gelehrt wie sinnlich« wirke.
- 3sat-Preis (7.500 Euro): Magdalena Schrefel für »KIRSCHEN, HERZ MIT VERBAND« (eingeladen von Laura de Weck). De Weck würdigte »diesen meisterhaften Text« mit seiner »poetischen Gleichzeitigkeit von Sachlichkeit und Sinnlichkeit«.
- BKS-Publikumspreis (7.000 Euro): Lena Schätte für »Was wir tragen« (eingeladen von Thomas Strässle) und somit auch Carinthischer Sommer – Festivalschreiberin (3.000 Euro) (eingeladen von Thomas Strässle)
Brigitte Schwens-Harrant ist beliebteste Bachmann-Jurorin des Jahres 2026

Brigitte Schwens-Harrant ist die beliebteste Bachmannpreis-Jurorin des Jahres 2026. Bei der Publikumsabstimmung auf literaturcafe.de setzte sie sich deutlich auch gegen den Vorjahresgewinner Thomas Strässle durch. Die komplette Reihenfolge, und wer das Schlusslicht bildet, lesen Sie hier.
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