Alle Beiträge, die von der literaturcafe.de-Redaktion mit dem Stichwort »Bestseller« versehen wurden.
Erneut widmen wir einen Artikel Amazons Kindle, denn Kindlebesitzerinnen und -besitzer haben offenbar großen Bedarf nach günstigem Lesestoff. Unsere Webstatistiken zeigen, dass viele über Google ins literaturcafe.de kommen, und unter den derzeit meistgelesenen Beiträgen stehen plötzlich sogar ältere Artikel zum Thema Raubkopien und Kindle.
Wir zeigen Ihnen, wo es kostenloses Lesefutter für den Kindle gibt und was legal und illegal ist. Die erste Anlaufstelle für Gratis-E-Books ist dabei Amazon selbst.
Übrigens: Alle Tipps sind auch für iPad-, iPhone- oder Smartphonebesitzer mit Android interessant, denn auch sie kommen in den Genuss der kostenlosen E-Books.

Fälschung: Downloadgutschein für ein eBook
Natürlich – oder leider? – war diese Meldung unser Aprilscherz: Um unbekannte Autoren zu fördern und die eBook-Verbreitung anzukurbeln, liegt ab heute allen gedruckten Rowohlt-Büchern ein Download-Gutschein für ein kostenloses eBook von unbekannten Autoren bei. Bestseller wie Wolfgang Herrndorfs »Tschik« werden mit Literaturneulingen gebündelt. »Literaturlinks« nennt Rowohlt diese Aktion.
Wir haben uns mit der liebevollen Gutscheingestaltung und den Verlinkungen angestrengt, sodass heute selbst im Hause Rowohlt Verwirrung herrschte, ob die Aktion nicht doch echt sei.
Die 26-jährige Autorin Amanda Hocking aus Austin, Minnesota, gilt als Paradebeispiel für die neuen Autoren, die in Eigenregie und ohne Verlag mit eBook-Verkäufen Millionen verdienen. Ihre Erfolgsgeschichte wanderte in den letzten Tagen durch die internationalen Medien.
Hocking schreibt Vampir-Romane und veröffentlicht und verkauft sie selbst über eBook-Portale für Amazons Kindle, Apples iBooks und andere. In nur zehn Monaten sei sie so Millionärin geworden, berichtet in Deutschland auch SPIEGEL Online. Und das, obwohl – oder weil – ihre Bücher teilweise nur 49 Cent kosten.
Müssen jetzt die Verlage zittern? Kann sich jeder mit dem Schreiben von eBooks eine Yacht an der Côte d’Azur leisten?
Nein, schreibt Amanda Hocking nun in einem lesenswerten und ehrlichen Blogbeitrag. Erfolg sei im Literaturbereich nicht planbar und Verlage brauchen keineswegs vor Selbstverlegern zittern.
Der us-amerikanische Schriftsteller Michael Crichton ist gestern (Dienstag, 4. November 2008) im Alter von 66 Jahren gestorben. Crichton habe bereits seit längerem an Krebs gelitten, berichten die Medien.
Der breiten Öffentlichkeit wurde der Autor bekannt, als sein Roman Jurassic Park 1993 von Stephen Spielberg verfilmt wurde. Crichton schrieb hierfür auch das Drehbuch. Der Roman erschien 1991 auf deutsch noch mit dem niedlichen Titel DinoPark. Crichtons Roman über die mit Hilfe der Wissenschaft wiederbelebten Dinosaurier war typisch für seine Stoffe. Häufig waren sie als Science-Fiction einzustufen, doch immer verstand es der Autor meisterlich, auch komplizierte Dinge so darzustellen, dass sie für den Leser glaubhaft erschienen.
Noch wurden freilich keine Saurier aus Genmaterial wiedererweckt, doch griff Crichton in seinen Werken auch immer wieder Themen auf, die kurze Zeit später alle bewegen sollten.