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Zuschussverlage

Von Zuschussverlagen und Pseudoverlagen können wir nur abraten! Als Autorin oder Autor sollten Sie nie für eine Veröffentlichung zahlen. Verlag kommt schließlich von »vorlegen«. Ein echter Verlag übernimmt das finanzielle Risiko für eine Veröffentlichung und beteiligt nicht den Autor an den Kosten. Weder direkt noch indirekt z. B. in Form von Pflichtabnahmen des Buches.
Unser Ratschlag ist simple: Finger weg, wenn ein vermeintlicher »Verlag« Geld von Ihnen will – egal wie des begründet wird.

Beitrag vom 29. August 2014 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

»Verlag kommt von vorlegen« – Stimmt das?

Verlag kommt von vorlegen (Grimmsches Wörterbuch)

Das Wort »Verlag« kommt von »vorlegen«. Und damit ist das Geld gemeint, das der Verlag dem Autor zahlt.

Kritiker von Zuschussverlagen verwenden diese Gleichung gerne, um zu belegen, dass diese Unternehmen Pseudoverlage sind. Ein richtiger Verlag verlangt keine Zuzahlung vom Autor.

»Ich wüsste gerne mal eine zuverlässige Quelle, wo dies belegt wird«, verlangt ein Besucher des literaturcafe.de per E-Mail und liefert selbst eine scheinbar schlüssige Wortdeutung.

Beitrag vom 21. Oktober 2013 | Rubrik: Literarisches Leben, Self-Publishing, Zuschussverlage

Kongress in Basel: Welche Verlagsmodelle brauchen Autorinnen und Autoren?

Rathaus Basel (Foto: Juri Weiss/bs.ch)

Rathaus Basel (Foto: Juri Weiss/bs.ch)

Zum 1. Internationalen Kongress am 14. November 2013 laden die Fairlag-Initiatorenverbände und ihre französischen Partnerorganisationen nach Basel ein. Hierzu gehören u.a. der Verband deutscher Schriftsteller in ver.di (VS), die Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS), der Bundesverband junger Autorinnen und Autoren (BVjA) und die Interessengemeinschaft österreichischer Autorinnen und Autoren (IG Autorinnen Autoren).

Der Kongress steht nicht nur Mitgliedern offen, sondern allen Autorinnen und Autoren und Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Im Zentrum stehen die Fragen: Welche Verlagsmodelle brauchen Autorinnen und Autoren? Welchen Wandel bringt die Digitalisierung? Sind Selbstzahlerverlage oder Self-Publishing-Dienstleister eine Alternative? Oder ist dies nur ein Geschäft mit der literarischen Hoffnung?

Beitrag vom 20. Dezember 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Affäre um Bundespräsident Wulff: Hoffmann und Campe Verlag gesteht Zuschussgeschäft

Bericht im SPIEGEL Online über die Zuschusszahlungen zur Wulff-Buch-WerbungEgal ob günstiger Kredit oder Luxusreisen: Bundespräsident Christian Wulff lässt sich offenbar vieles von reichen Freunden bezahlen – und findet das nicht weiter schlimm.

Jetzt kommt ans Licht, dass Werbung für sein Buch »Besser die Wahrheit« nur aufgrund von Zuschusszahlungen geschaltet wurde. Manfred Bissinger, der frühere Geschäftsführer Corporate Publishing vom Verlag Hoffmann und Campe, bezeichnet dies auch noch laut SPIEGEL Online als »in der Verlagsbranche üblich«.

Bissingers Aussage ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich für einen fairen Umgang zwischen Autor und Verlag einsetzen – und sie ist Wasser auf die Argumentationsmühlen dubioser Zuschussverlage.

Beitrag vom 30. August 2011 | Rubrik: Buchkritiken und Tipps, Zuschussverlage

Zahlende Autoren: Hamburger Abendblatt wird scheinbar zum Zuschussverlag

Screenshot: 699 Euro kostet ein Buch in der »Norddeutschen Reihe«Warum sollen Autoren, die keinen Verlag finden, der ihnen ein angemessenes Honorar zahlt, immer nur bei teuren Zuschussverlagen landen, die sich das Versprechen auf einen Bucherfolg vom Autor schon mal mit 15.000 Euro bezahlen lassen?

»Das können wir billiger!«, hat man sich offenbar beim Hamburger Abendblatt gedacht. Die zum Springer-Konzern gehörende Zeitung tritt scheinbar selbst als Pseudoverlag auf, bei dem Autorinnen und Autoren für ihr Buch zahlen müssen. Als besonderer Anreiz wird von den Hamburgern ein »Vermarktungspaket« angeboten.

Beitrag vom 9. Mai 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

»Auf einen Zuschussverlag reinfallen? Mir würde so etwas nie zustoßen!«

Zuschussverlag - Ein fiktiver Screenshot mit erfundenen VersprechenMir nicht. Mir würde so etwas nie zustoßen, redete ich mir jahrelang ein. Ich hatte doch so viel Erfahrung mit Klein- und Großkriminellen gemacht, rein beruflich natürlich, bin auf der Seite der Guten. Oft genug schüttelte ich mit dem Kopf, wenn wieder einmal vor Enkeltrickbetrügern gewarnt wurde und die Geschädigten mich verzweifelt anlächelten, in der Hoffnung, ich könnte ihr Geld wieder herzaubern. Manchmal gelang es mir auch.

Ich könnte nun genug gute Gründe aufführen, wieso ich einem Zuschussverlag auf den Leim gegangen bin.

Beitrag vom 5. Oktober 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Nachtrag mit Antworten

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 6Bei allen, die meine Serie gelesen haben, möchte ich mich herzlich bedanken – vor allem natürlich für die Rückmeldungen in den Kommentaren, per Mail, in Blogs und diversen Foren.

Die Resonanz war etwas uneinheitlich, wie auch nicht anders zu erwarten, und obwohl ich um die Kommentar- und Kommentierfreudigkeit von Autoren weiß (schließlich gehöre ich selbst dazu), hat sie mich in der Masse dann doch verblüfft. Zumal ich die Serie eigentlich nicht für sonderlich kontrovers hielt. »Warum werde ich nicht veröffentlicht« war weniger als abzuarbeitende Tippliste oder gar strategische Handhabe gedacht, sondern vielmehr als Zustandsbeschreibung.

Beitrag vom 17. September 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 5

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 5Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht.

Beitrag vom 10. September 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 4

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 4Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht. Immer am Freitag erscheint ein neuer Teil.

Beitrag vom 3. September 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 3

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 3Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht. Immer am Freitag erscheint ein neuer Teil.

Beitrag vom 27. August 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 2

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 2Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht. Immer am Freitag erscheint ein neuer Teil.

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