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Zuschussverlage

Von Zuschussverlagen und Pseudoverlagen können wir nur abraten! Als Autorin oder Autor sollten Sie nie für eine Veröffentlichung zahlen. Verlag kommt schließlich von »vorlegen«. Ein echter Verlag übernimmt das finanzielle Risiko für eine Veröffentlichung und beteiligt nicht den Autor an den Kosten. Weder direkt noch indirekt z. B. in Form von Pflichtabnahmen des Buches.
Unser Ratschlag ist simple: Finger weg, wenn ein vermeintlicher »Verlag« Geld von Ihnen will – egal wie des begründet wird.

Beitrag vom 20. Dezember 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Affäre um Bundespräsident Wulff: Hoffmann und Campe Verlag gesteht Zuschussgeschäft

Bericht im SPIEGEL Online über die Zuschusszahlungen zur Wulff-Buch-WerbungEgal ob günstiger Kredit oder Luxusreisen: Bundespräsident Christian Wulff lässt sich offenbar vieles von reichen Freunden bezahlen – und findet das nicht weiter schlimm.

Jetzt kommt ans Licht, dass Werbung für sein Buch »Besser die Wahrheit« nur aufgrund von Zuschusszahlungen geschaltet wurde. Manfred Bissinger, der frühere Geschäftsführer Corporate Publishing vom Verlag Hoffmann und Campe, bezeichnet dies auch noch laut SPIEGEL Online als »in der Verlagsbranche üblich«.

Bissingers Aussage ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die sich für einen fairen Umgang zwischen Autor und Verlag einsetzen – und sie ist Wasser auf die Argumentationsmühlen dubioser Zuschussverlage.

Beitrag vom 30. August 2011 | Rubrik: Bücher, Zuschussverlage

Zahlende Autoren: Hamburger Abendblatt wird scheinbar zum Zuschussverlag

Screenshot: 699 Euro kostet ein Buch in der »Norddeutschen Reihe«Warum sollen Autoren, die keinen Verlag finden, der ihnen ein angemessenes Honorar zahlt, immer nur bei teuren Zuschussverlagen landen, die sich das Versprechen auf einen Bucherfolg vom Autor schon mal mit 15.000 Euro bezahlen lassen?

»Das können wir billiger!«, hat man sich offenbar beim Hamburger Abendblatt gedacht. Die zum Springer-Konzern gehörende Zeitung tritt scheinbar selbst als Pseudoverlag auf, bei dem Autorinnen und Autoren für ihr Buch zahlen müssen. Als besonderer Anreiz wird von den Hamburgern ein »Vermarktungspaket« angeboten.

Beitrag vom 9. Mai 2011 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

»Auf einen Zuschussverlag reinfallen? Mir würde so etwas nie zustoßen!«

Zuschussverlag - Ein fiktiver Screenshot mit erfundenen VersprechenMir nicht. Mir würde so etwas nie zustoßen, redete ich mir jahrelang ein. Ich hatte doch so viel Erfahrung mit Klein- und Großkriminellen gemacht, rein beruflich natürlich, bin auf der Seite der Guten. Oft genug schüttelte ich mit dem Kopf, wenn wieder einmal vor Enkeltrickbetrügern gewarnt wurde und die Geschädigten mich verzweifelt anlächelten, in der Hoffnung, ich könnte ihr Geld wieder herzaubern. Manchmal gelang es mir auch.

Ich könnte nun genug gute Gründe aufführen, wieso ich einem Zuschussverlag auf den Leim gegangen bin.

Beitrag vom 5. Oktober 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Nachtrag mit Antworten

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 6Bei allen, die meine Serie gelesen haben, möchte ich mich herzlich bedanken – vor allem natürlich für die Rückmeldungen in den Kommentaren, per Mail, in Blogs und diversen Foren.

Die Resonanz war etwas uneinheitlich, wie auch nicht anders zu erwarten, und obwohl ich um die Kommentar- und Kommentierfreudigkeit von Autoren weiß (schließlich gehöre ich selbst dazu), hat sie mich in der Masse dann doch verblüfft. Zumal ich die Serie eigentlich nicht für sonderlich kontrovers hielt. »Warum werde ich nicht veröffentlicht« war weniger als abzuarbeitende Tippliste oder gar strategische Handhabe gedacht, sondern vielmehr als Zustandsbeschreibung.

Beitrag vom 17. September 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 5

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 5Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht.

Beitrag vom 10. September 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 4

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 4Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht. Immer am Freitag erscheint ein neuer Teil.

Beitrag vom 3. September 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 3

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 3Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht. Immer am Freitag erscheint ein neuer Teil.

Beitrag vom 27. August 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 2

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 2Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht. Immer am Freitag erscheint ein neuer Teil.

Beitrag vom 20. August 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Schreiben, Zuschussverlage

Warum werde ich nicht veröffentlicht? Oder: Die Große Manuskriptverschickung – Teil 1

Die Große Manuskirptverschickung: Auffangbecken 1Etwa eine halbe Million Menschen, so wird geschätzt, sitzen in den Wohnzimmern der Republik vor Laptops oder sogar Schreibmaschinen und verfassen »Romane«.

Ihre Qualifikation: Deutschunterricht.

Ihr Ansatz: autobiografisch.

Ihr Impetus: Schriftsteller werden, also vor allem reich und berühmt.

In einer fünfteiligen Serie analysiert der Autor Tom Liehr schonungslos, warum diese Werke dennoch kein Verlag veröffentlicht. Immer am Freitag erscheint ein neuer Teil.

Beitrag vom 16. Juni 2010 | Rubrik: Literarisches Leben, Zuschussverlage

Zuschussverlage sind keine Verlage, meint Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Quelle: wikipedia.de)

Quelle: wikipedia.de

Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat eine viel beachtete Rede zum Urheberrecht gehalten. Besser als diese nichtssagende Phrase lässt sich der Inhalt ihrer Worte vor der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eigentlich nicht zusammenfassen. »Buzzword-Bingo«-Spieler hätten ihre Freude gehabt.

In der Rede war so ziemlich alles drin, doch nichts gesagt und bloß nichts konkret festgelegt. Die vielfältigen Reaktionen auf die Rede zeigen, dass jeder das heraushören konnte, was ihm urheberrechtlich in den Kram passt.

Und trotz Leutheusser-Schnarrenbergers konkreter Feststellung: »Wir können nicht einfach die Mechanismen der analogen Welt eins zu eins auf die digitale Welt übertragen« wurde zwischen den Zeilen deutlich: »… aber wir werden es dennoch versuchen«.

Mehr verblüffte ein Detail am Rande: So ganz nebenbei definierte die Justizministerin den Begriff »Verlag« und machte deutlich, dass sie Zuschussverlage und Selbstzahlerverlage nicht als Verlage betrachtet.

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