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E-Books

In regelmäßigen Abständen wird das Lesen auf tragbaren elektronischen Geräten (E-Books) diskutiert. Ist es eine Alternative zum gedruckten Buch? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich dadurch? In dieser Rubrik finden Sie Beiträge zu diesen Themen und Hinweise zu aktuellen Entwicklungen.

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Beitrag vom 18. Juni 2008 | Rubrik: E-Books

Kurztest: Droemer Knaur startet kostenpflichtigen eBook-Download

Handbuch für Sexgöttinnen als eBook immer griffbereit?Ab sofort bietet der Droemer Knaur Verlag ausgesuchte Titel in elektronischer Form zum kostenpflichtigen Download als eBook an. Unter den knapp 40 Titeln finden sich auch Bestseller wie Sabine Kueglers »Dschungelkind«,  »Attic« von Lincoln Child und Douglas Preston oder »1000 ganz legale Steuertricks« von Franz Konz.

Die Bücher stehen als PDF-Datei zum Download bereit. Die Dateien können weder ausgedruckt, noch in Teilen kopiert werden. Die heruntergeladene Datei muss also entweder auf einem Desktop-Rechner bzw. Notebook oder aber auf einem mobilen Gerät gelesen werden, das das in der Nutzung eingeschränkte PDF-Format unterstützt.

Wir haben das neue Angebot gleich einmal getestet.

Beitrag vom 15. Mai 2008 | Rubrik: E-Books, Literatur online, Notizen

Das Internet als Motor der Verlagsbranche – in China

Chinesische eBook-WebsiteUnter dem Titel »Vom Blogger zum Bestsellerautor« berichtet die Frankfurter Buchmesse darüber, welche Rolle das Internet für die chinesische Verlagsbranche spielt. China ist im kommenden Jahr 2009 Gastland der Messe.

»Innerhalb kürzester Zeit hat das Internet die verkrusteten Strukturen der chinesischen Buchbranche aufgebrochen«, schreibt Dr. Jing Bartz, die das Außenbüro der Franfurter Buchmesse in Peking leitet. Ursprünglich im Netz veröffentlichte Texte erscheinen immer häufiger in gedruckter Form auf den Bestsellerlisten. Generell boomen im Netz veröffentlichte literarische Texte und E-Books. »Allerdings«, so sagt uns Britta Friedrich von der Frankfurter Buchmesse in einem Gespräch, »darf man sich beim Begriff E-Book nicht täuschen lassen, da eine Studie des »China Book Business Report« unter diesem Begriff sämtliche literarischen und im Netz veröffentlichten Texte zusammenfasst«. Somit verdienen auch nur die wenigsten der ausschließlich im Netz veröffentlichenden Autoren Geld mit ihren Texten. Die literarischen Netzangebote in China finanzieren sich zum Teil durch Werbung.

Durch die im Netz neu zu entdeckenden Talente werden Literatur-Scouts und -Agenten in China immer wichtiger. Ein Berufsbild, das dort relativ neu ist. Inhaltlich bewegen sich die Texte meist im Unterhaltungsbereich, doch bietet das Internet in China – trotz staatlicher Zensur – auch für politische Texte mehr Freiräume.

Beitrag vom 2. April 2008 | Rubrik: E-Books, Notizen

Kein Scherz: Raubkopien halten Autoren vom Schreiben ab

Times OnlineNatürlich war unsere gestrige Meldung über die radikale Protest-Maßnahme der Buchkonzerne ein Aprilscherz. Kein Scherz war jedoch das abschließende Zitat der britischen Society of Authors, dessen deutsche Übersetzung wir der österreichischen Zeitung »Die Presse« entnommen haben. Darin beklagen die britischen Autoren, dass die Verbreitung von Raubkopien ihrer Bücher im Internet dazu führt, dass Autoren nicht mehr für ihre Arbeit entlohnt werden und dies letztendlich bedeutet, dass einige ganz aufhören werden, Bücher zu schreiben.

Im Original ist der Artikel im Online-Angebot der Times zu finden. Der Titel »Internet book piracy will drive authors to stop writing« lässt zunächst befürchten, dass hier wieder die insbesondere bei Verlagen beliebte Meinung vertreten wird, dass Raubkopien den Buchverkäufen schaden und man daher juristisch und am besten gleich strafrechtlich gegen Raubkopierer vorgehen sollte. Wie berichtet, gibt es hierzu durchaus völlig gegensätzliche Meinungen.

Beitrag vom 5. März 2008 | Rubrik: Bücher, E-Books, Notizen

Verlage beginnen zu verstehen: Heyne bietet »Upload« kostenlos zum Download an

Cory Doctorow: UploadPaulo Coelho macht es am Rande der Legalität. Auch die Riesenmaschine hat es schon gemacht. Und jetzt geht der Heyne Verlag in diese Richtung weiter: Kostenlos bietet der zu Bertelsmann gehörende Verlag auf seiner Website die aktuellen Science-Fiction-Romane »Upload« und »Backup« von Cory Doctorow in der deutschen Übersetzung zum Download an. Sogar unter CC-Lizenz! Einfach so, als PDF-Datei. Man muss sich nicht einmal registrieren und seine eMail-Adresse keiner Werbeschleuder anvertrauen. Da ist einfach nur ein Link auf der Website. Unglaublich! Die Verlage scheinen das Internet langsam zu verstehen.

Nun könnte man vermuten, dass der umtriebige Autor und Netz-Aktivist Doctorow, der für ein Umdenken bei Copyright und Verwertungsrechten plädiert, den Verlag zu diesem Schritt gebracht hat. Aber nein, es war die Idee des Heine Verlags, wie Doctorow in einer kurzen Notiz auf boingboing schreibt. Doctorow freut sich jedoch über diesen Schritt und findet ihn »pretty cool«.

Wir auch! Und selbstverständlich muss erwähnt werden, dass man das Buch auch in gedruckter Form kaufen und lesen kann. Allerdings – und das erstaunt dann doch wieder – erst ab Mai 2008.

Beitrag vom 11. Dezember 2007 | Rubrik: E-Books

Amazons Kindle als Lesegerät für Raubkopien

Bericht in TechCrunchEin Hinweis, dass man auf Amazons neuem eBook-Lesegerät Kindle auch Raubkopien lesen kann, war überfällig. TechCrunch berichtet darüber, und die Verlage dürften sich in ihrer Angst bestätigt sehen.

Doch was TechCrunch beschreibt, ist nicht sonderlich spektakulär. Bislang sind die eBook-Dateien fürs Kindle (noch?) nicht geknackt worden, sondern TechCrunch verweist auf die Möglichkeit, dass man bereits als Raubkopie vorliegende digitalisierte Bücher in Sekundenschnelle auf das Kindle übertragen und dort lesen kann. Amazon habe keinerlei Filter oder Sperren eingebaut, um dies zu verhindern.

Raubkopien aktueller Bestseller, im Szene-Jargon »bookz« genannt, liegen in einschlägigen Foren und Tauschbörsen meist im PDF oder Word-Format vor. Diese können ohne Probleme als reine Textdatei auf das eBook-Lesegerät aus dem Hause Amazon übertragen werden. Das hochgelobte E-Paper-Display des Kindle sorgt für eine gestochen scharfe Darstellung. Neu ist also lediglich die Qualität und Portabilität, mit der die Lektüre raubkopierter Bücher dank Kindle möglich ist.

Beitrag vom 19. November 2007 | Rubrik: E-Books, Literatur online

Amazon präsentiert Kindle: Die Zukunft des eBooks hat schon wieder begonnen

Newsweek-Titel von dieser WocheDer Online-Buchhändler Amazon.com hat am Montag, 19.11.2007, ein neues eigenes eBook-Lesegerät mit dem Namen Kindle präsentiert. Für deutsche Augen liest sich das recht schwäbisch. Übersetzt bedeutet »to kindle« so viel wie »anzünden«. Ein im Zusammenhang mit Büchern nicht unbelasteter Begriff.

Aber egal: Im alten Europa wird das neue Lesegerät ohnehin auf absehbare Zeit nicht erhältlich sein. Und an eine Bestellung in den USA sollte man nicht denken, denn das Gerät kann hierzulande technisch nicht betrieben werden, da es zum Empfang der Textdaten den us-amerikanischen Mobilfunkdienst EVDO benötigt. Allerdings dürften bei einer Kaufsumme von 399 Dollar für das Gerät auch amerikanische Käufer nicht begeistert sein. Für diesen Preis erhält man lediglich Gerät und Zubehör, aber noch keinen Text zum Lesen.

Beitrag vom 21. Januar 2007 | Rubrik: E-Books, Literatur online

Google plant den Verkauf von eBooks

Wie die Times berichtet, arbeitet Google daran, demnächst elektronische Bücher (eBooks) zu verkaufen. Die Zeitung zitiert Jens Redmer, den Chef von Google Book Search in Europa, der bestätigt, dass man an einer Plattform arbeite, über die Verlage ihre Bücher digital zugänglich machen können. Neben dem Verkauf erwähnt Redmer auch die Möglichkeit, beispielsweise digitale Reiseführer lediglich für die Dauer der Reise auszuleihen oder ein Buch kapitelweise zu kaufen.

Evan Schnittman vom Verlag Oxford University Press, einer der Verlage, die mit Google Book Search bereits zusammenarbeiten, führt im Times-Artikel wieder mal das beliebte Argument für eBooks auf: »Wollen Sie wirklich im Urlaub vier Romane und einen Reiseführer mitschleppen?«

Beitrag vom 7. Januar 2007 | Rubrik: E-Books, Neues im Café

Das Literatur-Café ist wieder mobil

Das Café auf einem MDABereits seit mehreren Jahren bieten wir eine mobile Version des Literatur-Cafés an. Nutzer mobiler Geräte können so die neuesten Beiträge in einer “schlanken” Form auch unterwegs lesen, die schnell auf das Handy oder den mobilen digitalen Assistenten geladen ist. Durch den Umbau der Startseite zum Jahreswechsel war die mobile Version einige Tage nicht aktuell. Nun sind auch diese Anpassungsarbeiten abgeschlossen und die mobile Version des Cafés ist wieder aktuell.

Die Version für mobile Geräte können Sie wie bisher unter der Adresse www.literaturcafe.de/pda und jetzt neu unter www.literaturcafe.mobi erreichen (Ja, ohne l am Schluss, das ist richtig so). Geben Sie diese Adressen einfach in den Browser Ihres mobilen Gerätes ein. Selbstverständlich können Sie auf das Café von unterwegs auch weiterhin über Dienste wie z.B. Avantgo aufrufen.

Nachtrag vom 26. Juli 2010: Avantgo gibt es nicht mehr und mittlerweile erkennt literaturcafe.de automatisch, ob Sie unsere Website z.B. mit einem iPhone oder Andriod-Handy besuchen und stellt die Seiten optimiert für mobile Geräte dar. Eine spezielle URL muss nicht mehr eingegeben werden.

Beitrag vom 5. April 2006 | Rubrik: E-Books

Albtraum von Verlegern

Wolfgang Stieler berichtet für die Technology Review 04/2006 von einem neuen Versuch, ein Lesegerät für elektronische Bücher (eBooks) zu etablieren. Die Philips-Tochter iRex Technologies will das Gerät Ende April auf den Markt bringen.

Wie immer bleibt das Problem: das beste Lesegerät nützt nichts, wenn es keine Inhalte dafür gibt oder die digitalen Rechtebeschränkungen (DRM) zu groß sind. Bestseller in elektronischer Form sind legal so gut wie nicht erhältlich.

Die Verlage meiden die Verbreitung ihrer Werke in ungeschützter elektronischer Form seit Jahren wie der Teufel das Weihwasser. Stets wurden neue Software-Systeme ersonnen, die eigentlich beliebig kopierbare digitale Daten an einzelne Geräte binden sollten. Das Ergebnis: In den dunklen Ecken des Internets ist alles längst ungeschützt zu haben – natürlich auch die neuesten Bestseller. [Technology Review 04/2006].

Beitrag vom 21. März 2006 | Rubrik: E-Books

Mobipocket Reader pro jetzt kostenlos

Vor kurzem kostete sie noch 20 Euro, doch ab sofort ist die Pro-Version des Mobipocket Readers kostenlos zum Download erhältlich.

Der Mobipocket-Reader ist eines der am häufigsten verwendeten eBook-Leseprogramme. Er steht für fast alle mobilen Plattformen und Betriebssysteme zur Verfügung, darunter Palm, PocketPC und Symbian. Auch eine Version für Windows PCs ist erhältlich.

Der Reader wird von vielen eBook-Portalen unterstützt, wie zum Beispiel von der Beam-Bibliothek oder dem eBook-Angebot von libri.de.

Hier geht\’s zur Download-Seite bei Mobipocket >>

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